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Reden ist silber...Schreiben ist gold

08.12.2014 Tränendrüse der Heile-Welt-Apologeten

GFDK - Rainer Kahni

Bei der TV-Gala „Ein Herz für Kinder“ von BILD und ZDF lief Kerner zu Hochform auf, und auf dem roten Teppich liefen sich die "Stars" für den "Spenden-Marathon warm".  Auch auf die Gefahr hin, dass sich Rainer Kahni bei einigen unbeliebt macht, wo er recht hat, hat er recht. Die Spenden - Industrie hat Hochkonjunktur.

Nichts ist kitschig genug, nichts ist wein - und rührselig genug, nichts ist verlogener genug, um alle Jahre wieder auf die Tränendrüse der Heile-Welt-Apologeten zu drücken. Hat denn der Moderator Johannes B. Kerner auch auf seine Gage für diesen rührseligen Betroffenheits - Kitsch verzichtet?

Der Betroffenheits-Kitsch verzückt viele Deutsche

Haben die Fernsehanstalten den Gebührenzahlern die Zwangsabgabe erlassen für die Zeit dieser Spenden - Gala? Wohl eher nicht. Mich würde nur ein einziges Mal interessieren, welches Kind etwas von diesen Geldern hat. Macht einmal eine Sendung, wohin die Gelder geflossen sind.

Das ganze Jahr über werden Kinder misshandelt, missbraucht oder gar von ihren eigenen Eltern ermordet, doch kein Mensch, keine Justiz geht den Beamten der Jugendämter nach und klagt sie an. Kein Pfaffe hockt im Gefängnis, weil er ein Kind sexuell missbraucht hat. Im Mittelmeer ersaufen jeden Tag Kinder, die wir nicht an unserem Wohlstand teilhaben lassen wollen.

Jagt die Politiker aus ihren Palästen und Behörden

In Syrien, Irak, Libanon und in Afrika erfrieren und verhungern jeden Tag tausende von Kinder und was tun wir dagegen? Jagen wir unsere Politiker aus ihren Palästen und Behörden? NEIN! Aber uns an Weihnachten mit vollgefressenen Bäuchen ob unserer Gutherzigkeit selbst zu feiern, ja, das können wir. Da wendet sich der Gast mit grausen.

Mir wird speiübel, wenn ich jedes Jahr zu Weihnachten diesen Betroffenheits-Kitsch in den Spendengalas der Fernsehanstalten sehe. Was für eine grandiose Selbstdarstellung der Sternchen und Möchtegern-Promis.

Rührselige Filmchen vom Elend auf dieser Welt lenken von den Tätern ab

Da werden hungernde Kinder gezeigt, rührselige Filmchen vom Elend auf dieser Welt dem gerührten und voll gefressenen Publikum vorgeführt, es wird auch ein bisschen gespendet und anschliessend geht es zum kalten Buffet. Unser Gewissen ist beruhigt. Nur ein einziges Mal möchte ich sehen, wohin denn all die im letzten Jahr gespendeten Gelder geflossen sind.

Das Elend auf dieser Welt wurde deswegen kein bisschen gelindert, jedes Jahr sterben immer mehr Menschen an Hunger, Seuchen, Krankheiten und in den verlogenen Kriegen der noch verlogeneren Politiker. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann müssen wir sofort die sinnlosen Kriege beenden, wir müssen der Agrarmafia Einhalt gebieten, die ihre vom Steuerzahler hochsubventionierten Lebensmittelüberschüsse in die dritte Welt exportieren.

Die Menschen flüchten vor Kriegen, die wir angezettelt haben

Die dortigen Bauern können mit unseren Preisen nicht konkurrieren, verlassen ihr verödetes Land und ziehen in die Slums der Grossstädte, wo sie verhungern. Die Menschen flüchten vor Kriegen, die wir angezettelt oder zumindest geduldet und die wir mit Waffenlieferungen grosszügig unterstützt haben.

Die von uns verschuldete Umweltkatastrophe besorgt den Rest. Mit unserer fehlgeleiteten Entwicklungshilfe, die von den Despoten einkassiert und wieder bei unseren Banken angelegt wird, erreichen wir keinen der Bedürftigen. Nur mit Hilfe zur Selbsthilfe, wie es uns Karl-Heinz Böhm in Äthiopien vorgelebt hat, können wir die schlimmsten Auswüchse des Raubtierkapitalismus bekämpfen.

Umdenken ist gefordert, und keine rührseligen Spendengalas

Ein globales Umdenken ist gefordert und nicht diese rührseligen Spendengalas. Wehrt Euch endlich gegen die Politiker, die ihren Lobbyisten hörig sind und sie mit sinnlosen Subventionen füttern. Wehrt Euch endlich gegen die Agrarmafia, die soviel Überschüsse produziert, dass fast 50 % der Lebensmittel auf dem Müll landen.

WEHRT EUCH gegen die Flüchtlingspolitik, die das Mittelmeer zum Friedhof Europas macht. Wenn wir nicht zu den hungernden Menschen gehen, dann kommen sie zu uns.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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05.12.2014 Auch Wolf Biermann konnte es nicht verhindern

GFDK - Rainer Kahni

Bodo Ramelow ist der erste, und bestimmt nicht der letzte Ministerpräsident der Linkspartei. Ein Kommentar von Rainer Kahni.

Das ist nicht der Untergang des Abendlandes. Alles Geschrei und die Hetze gegen die Linkspartei durch die Stasi - belastete CDU - Blockflöten - Partei hat nichts genutzt. Was haben sich die Feinde dieser Koalition nicht für eine Mühe gegeben und ihren Fetisch vom Unrechtsstaat DDR durch die Mainstream - Medien gejagt.

Es hat alles nichts genützt

Der Wähler hat entschieden. Aus! Ende! Basta! Nun wird sich Frau Merkel bald nach neuen Konstellationen für ihre kraft - und saftlose Schlafwagen - Koalition umsehen müssen, denn die SPD wird sich weiter diminuieren (ernuedrigen) und bald enden wie die FDP. Der CDU steht nun auch im Bund eine neue Alternative gegnüber: Rot - Rot - Grün. Das Ende der verheerenden US - hörigen und Russland - phoben Politik wurde heute in Thüringen eingeläutet.

Auch Wolf Biermann konnte es nicht verhindern

Noch am 3. Dezember durfte sich Wolf Biermann ausfühlich auf "Welt-Online" zu der anstehenden Wahl von Bodo Ramelow äußern."Die armseligen Thüringer Würstchen lassen sich von Gysi in die Pfanne hauen".

"Ach, diese gestylte Rosa-Luxemburg-Barbiepuppe!" - Wolf Biermann über Sarah Wagenknech. Und weiter: "Die fatale Liaison der SPD mit dieser reaktionären Partei Die Linke ist ein schändlicher Frevel gegenüber der eigenen Geschichte oder, wie ein Talleyrand spotten würde: Kein Verbrechen, es ist noch schlimmer, es ist ein großer Fehler".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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03.12.2014 Deutschland ist die Speerspitze gegen Russland

Gottfried Böhmer - Rainer Kahni

Wehret den Anfängen - Schnelle Eingreiftruppe, noch mehr Stützpunkte und höhere Kampfbereitschaft: Das erklärte der neue US-Statthalter der Amerikaner, Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag den 1. Dezember 2014 in Brüssel. Die Nato soll nach dem Willen der Amerikaner in Osteuropa neu aufstellt werden.

Aller guten Dinge sind drei, sagt ja schon der Volksmund

Deutschland soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Mit "zentralen Rollen" in Kriegen kennt sich Deutschland nun mal prima aus. Das haben die Deutschen im letzten Jahrhundert immerhin zweimal bewiesen, und aller guten Dinge sind ja drei. Deutschland spielt in den neuen Einsatzplänen der Nato eine zentrale Rolle, jubeln die Medien in Vorfreude auf die kommenden Ereignisse. Die neue "Nato-Wunderwaffe", und mit "Wunderwaffen" hat Deutschland ja auch beste Erfahrung, soll dann aber erst Mitte 2016 voll einsatzfähig sein.

Deutschland soll kämpfen, zahlen und die "Speerspitze" sein

Berlin wird immer wichtiger für das US-Militär-Bündnis. "Natürlich werden damit aber auch die finanziellen Anforderungen an Deutschland steigen", hieß es in hohen Nato-Kreisen. So wird Deutschland 2015 als erstes Land die neue "Speerspitze" gegen Russland anführen. Auch damit haben die Deutschen beste Erfahrungen.

USA führen einen Vernichtungskrieg gegen Russland

Die USA drängen die EU einem Reuters-Bericht zufolge, bereits diese Woche zu weiterer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. US-Außenminister John Kerry werde das Thema ansprechen, sagte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag den 2. Dezember, der Kerry zum Treffen der Nato-Außenminister in Brüssel begleitete. Die Europäer haben allerdings kein gutes Gefühl dabei, aber was nutzt es?

Angela Merkel und die EU, die Pudel der Amerikaner

Zu Erinnerung: Die Amerikaner hatten erstmals öffentlich eingeräumt, die EU gegen ihren Willen zu Sanktionen gegen Russland gezwungen zu haben. US-Vizepräsident Joe Biden sagte, Obama habe darauf bestanden, dass die EU wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehme, um die Russen zu strafen.

Die Ausführungen Bidens haben uns gezeigt, dass Angela Merkel und ihre EU-Kollegen auf Druck der USA ihren eigenen Völkern Schaden zugefügt haben. Merkel setzt konsequent die US-Interessenspolitik zum Schaden Deutschlands um. Für die Amerikaner und US-Vize Biden steht viel auf dem Spiel.

US-Invasion in der Ukraine?

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko soll drei Ausländern die ukrainische Staatsbürgerschaft per Präsidialdikret erteilt haben, die wiederrum Ministerposten der Ukraine übernehmen sollen. Drei Ausländer, die jetzt Minister der Ukraine werden sollen?

Das sollen die drei Ministerkandidaten sein, die von Poroschenkos-Koalition, dem sog. "Block Poroschenko" als Favoriten vorgeschlagen werden und sich zur Wahl stellen wollen.

1.) FINANZMINISTER:
US-Amerikanerin Nataly Jaresco (Natalie Jaresko) soll Finanzministerin der Ukraine werden! Sie ist eine langjährige Mitarbeiterin des US-State-Departments (US-Außenministerium) und Miteigentümerin und CEO der US-Investmentfirma "Horizon Capital" Ihre Investmentfirma hat zusammen mit Goldman Sachs im Jahr 2010/2011/2012 an den sog. "Ukrainian Investment Forum" teilgenommen. Dabei ging es um  “erfolgreiche Privatisierungsrunden der ukrainischen Konzerne".

2.) WIRTSCHAFTSMINISTER:
Der Litauer Aivars Abramovichus, ein Seniorpartner der schwedischen Investmentfirma "East Capital" AB - ein schwedischer Heuschreckenfond mit sehr guten finanziellen Verflechtungen in die USA.

3.) GESUNDHEITSMINISTER:
Der Georgier Aleksandr Kvitashvilli, der bereits unter dem Kriegsverbrecher und russophoben Saakashvilli in Georgien Gesundheitsminister und Minister für Soziales gewesen ist - mit "sehr guten" Kontakten zum US-State-Department (US-Außenministerium) Einem "ausländischen" Minister wird es sicher "leichter" fallen die ganzen Kürzungen und Streichungen im Sozial- und Rentenwesen, sowie im Gesundheitssystem der "neuen" Ukraine durchzusetzen oder zu beschließen. Das ist wohl der Hintergedanke bei diesem "Minister

Damit würde die Kontrolle über die Ukraine in ausländische bzw. US-amerikanische Hände übergeben. US-Investmentmanager kämen, vorausgesetzt die Meldung stimmt, an die Macht in der Ukraine. Und wer beschuldigt noch einmal Russland einer "Invasion"? Während die US-Invasion in der Ukraine bereits läuft.

Früher nannte man das - "Gauleiter" einsetzen". Heute macht man das zwar etwas schlauer, an der Tatsache ändert sich aber nichts. Die Ukraine würde offiziell zu einer Kolonie der USA.

Und das soll eine Überraschung sein?

Ein Georgier, ein Litauer und eine Amerikanerin besetzen die Schlüssel - Ressorts in der neuen ukrainischen Regierung. Alle drei sind sie in den USA ausgebildete Bänker und Hedge - Fond - Manager. Sie wurden per Dekret kurzerhand zu Ukrainern ernannt. Wundert sich da noch irgend jemand?

Natürlich nicht, denn auch die grossen europäischen Schlüsselpositionen in der EZB und in den Regierungen sind von ehemaligen Bänkern von Goldman - Sachs besetzt. Und da wollen uns die Politiker und die hoffnungslos naiven Gutmenschen immer noch etwas von Menschenrechten, Demokratie und Wohlstand erzählen? Es geht um Geld, Macht, Rohstoffe und Hegemonial - Streben und nicht um Menschen. Begreift es endlich, schreibt Rainer Kahni.

Dazu schreibt Rainer Kahni

Napoleon hat es versucht. Wilhelm II. hat es versucht. Kaiser Franz Josef II. hat es versucht und Hitler hat es versucht, Russland in die Knie zu zwingen mit dem Resultat, dass die Angreifer nicht nur blutig gescheitert sind, sondern auch noch an ihren kläglichen Grossmanns - Träumen zerbrochen sind und ihre Imperien in den Abgrund gerissen haben.

Was wir heute erleben, ist der erneute Versuch der untergehenden Weltmacht USA, Russland zuerst zu destabilisieren und dann zu zerbrechen. Die Destabilisierung wird von den Geheimdiensten, der Finanzindustrie und nicht zuletzt von den jämmerlichen Vasallen der EU im Auftrag der USA betrieben.

Korrumpierte Medienlandschaft

Amerika träumt doch allen Ernstes davon, Russland in die Knie zwingen zu können. An ihrem Grössenwahn sind schon oben genannte Potentaten kläglich gescheitert. Verantwortungslose Kriegstreiber versuchen mit lächerlichen Sanktionen und Drohgebärden Russland einschüchtern zu wollen.

Dazu benutzen sie eine von interessierter Seite gesteuerte, korrumpierte Medienlandschaft und deren NATO-Redaktionsstuben bei der FAZ, Süddeutschen, der ZEIT, Die WELT, dem Tagesspiegel, Focus, Spiegel und weiteren Konsorten.

Anmerkung der Redaktion: Auch in Österreich scheint es eine gute Nato-Pressestelle zu geben schreibt der Journalist Wilhem von Pax "Jedenfalls finden sich auch in den Redaktionen dort an leitenden Stellen “Journalisten”, die eine große transatlantische Verbundenheit verspüren. Einer davon ist offenbar der österreichischer Publizist und Politologe Eric Frey.

Ganz egal ob er im Magazin “der Standard” die Bombadierung “russischer Nachschublinien” fordert oder im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen behauptet die USA hätten in der Ukraine keinnerlei Interessen. “Der Westen muss Putin stoppen” so leitet  im August der Wiener Frey seinen mehr oder weniger umstrittenen Artikel im “Standard” ein. Er selbst ist Redakteur bei derselbigen und Österreich-Korrespondent der Londoner Wirtschaftszeitung Financial Times und der Londoner Wirtschaftszeitschrift The Economist. www.neopresse.com

Mediale Lügenkampagne bereitet den Krieg vor

Viele Menschen wissen das, der Grossteil der Menschheit begreift die heraufziehende Gefahr aber nicht. Doch alle haben eines gemein: Sie wehren sich nicht gegen diese Kriegshetzer. Wissen sie denn nicht, dass jedem Krieg eine grosse mediale Lügenkampagne vorrausgegangen ist? Sollten sie nicht misstrauisch werden, wenn die Medien unisono auf Russland eindrischt?

Dabei sind die USA und die europäischen Ländern die allerletzten Länder, die sich anmaßen sollten, den Russen Moral blasen zu dürfen. Sie faseln von Menschenrechten, Völkerrecht und Demokratie, die sie selbst nie praktiziert haben. In unserem Namen wurden völkerrechtswidrige Kriege auf der ganzen Welt angezettelt, die nur Blut, Leid und Elend über die Menschen gebracht haben.

Mahnwachen werden die Kriegstreiber nicht aufhalten

Merkt Euch eines: Es geht nie um Werte, es geht um Geld, Macht, Rohstoffe und Hegemonialstreben. Der Mensch ist nur das Mittel zum Zweck. Wer allen Ernstes heute noch glaubt, dass die Politiker dieser Welt sich um das Wohl der Menschen kümmern oder gar irgendwo Demokratie installieren wollen, die auf Recht, Anstand, Moral und Wohlstand für alle gründen, der ist ein hoffnungslos naiver Dummkopf oder gar ein abscheulicher Heuchler.

Hört auf mit euren lächerlichen Mahnwachen für Frieden, die Politiker lachen sich schief über so viel Naivität. Die Massen müssen auf die Strasse gehen, um diesen Wahnsinn zu stoppen.

Wladimir Putin hat Recht: "Ob Irak, Syrien oder Libyen: Die USA und ihre Verbündeten kämpfen jetzt gegen die Ergebnisse ihrer eigenen Politik. Sie setzen ihre ganze Macht ein, um die Risiken zu beseitigen, die sie selbst erschaffen haben. Der Welt werden neue Kriege blühen, wenn die USA nicht lernen, die Interessen anderer Staaten zu respektieren. Das einseitige Diktat Washingtons führt zu einer Eskalation von Konflikten und zur Entwicklung radikaler Regime." Quod erat demonstrandum.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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01.12.2014 als "Gegner der Nazis" aufgespielt

GFDK - Rainer Kahni

Der Spiegel und die BILD kommen am 1.Dezember mit der wiederlichen Geschichte, Helmut Schmidt soll ein NAZI gewesen sein. Der Spiegel behauptet Helmut Schmidt habe womöglich die Wahrheit über seine Zeit als Hitlerjunge und Soldat verschwiegen.

Achten sie auf die Ketzerische Sprache des Spiegels: Schmidt habe sich gerne als "Gegner der Nazis" aufgespielt. Aufgespielt? Das sagt schon alles. Die Journalistin Sabine Pamperrien behauptet sogar Helmut Schmidt sei „von Nazi-Ideologie kontaminiert“ gewesen.

Dazu schreibt Rainer Kahni:

Was für ein abgrundtiefer Blödsinn. An Niedertracht ist dieser Vorwurf nicht zu überbieten. Auf die Beurteilungen der Offiziere und Mannschaften hatten die beurteilten Soldaten überhaupt keinen Einfluss. Durchschaut der Pöbel nicht diese durchsichtige Denunziation?

Da soll ein mieses Buch promotet werden. Mehr ist da nicht. Und wer verbreitet diesen Dreck? Die BILD - Zeitung. Helmut Schmidt war ein deutscher Offizier und hatte in seinem ganzen Leben keinen Bezug zu den Nazis, genau wie viele andere Soldaten auch.

Sein Lebenswerk, seine Haltung, seine Weisheit und seine Klasse werden wir noch schmerzlich vermissen. Da soll ein weiser alter Mann mit der Totschlagkeule des Nazis erledigt und mundtot gemacht werden. Cui bono? Er hat sich gegen das Russland - Bashing ausgesprochen. Da weiss man doch sofort, aus welcher schmutzigen Ecke diese Kampagne kommt. Voller Abscheu müssen wir uns dagegen wehren.

SPIEGEL: "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung".

ADORNO: "Mir nicht".

Wir meinen, der Spiegel hat schon bessere Zeiten gesehen.

 

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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26.11.2014 Gewalt gehört zum American Way of Live

GFDK -Rainer Kahni

"Wir teilen die Werte der USA", spricht die deutsche Bundeskanzlerin. Die Dame spricht nur für sich selbst, denn es gibt zahlreiche Menschen in Deutschland und in der ganzen Welt, die weit entfernt davon sind, in Amerika höhere Werte zu erkennen, die erstrebenswert sind.

Gewalt gehört zum American Way of Live

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind durch einen in der Geschichte beispiellosen Genozid an den indianischen Ureinwohnern gegründet worden. Diejenigen, die diesen Völkermord begangen haben, waren von der alten Welt ausgestossene bettelarme, bigotte oder gar verbrecherische Elemente. Dazu kamen aus Afrika entführte Sklaven, die bis heute unter einem latenten Rassismus zu leiden haben.

Dies alles bildet die Basis eines bigotten Staatsgebildes, das um seine Daseinsberechtigung überhaupt legitimieren zu können, allen ernstes von sich behauptet, es sei Gods own country. Daraus resultiert der verheerende messianische Geist, der ganzen Welt, als Vorbild dienen zu wollen. Resultat: dieses Land ohne jede intellektuelle Historie will die ganze Welt mit seinem Ungeist beglücken.

Kennen die Amerikaner nur Gewalt?

Da das Land auf Gewalt aufgebaut wurde, kennt der Amerikaner auch kein anderes Mittel seiner Mission, ausser Gewalt. Über andere erstrebenswerte Werte verfügt er nicht. Daher der Hegemonialanspruch der USA, der mit militärischer Gewalt, geheimdienstlicher Methoden und Konzernmacht durchgesetzt wird. Dabei übersieht Amerika, dass es im eigenen Land nicht befriedet ist und nur eine weisse Oberschicht profitiert.

Kriminelle Eruptionen einer untergehenden Weltmacht

Die Mittelschicht ist abgerutscht, das Prekariat bildet eine gefährliche Basis für gewalttätige und teilweise kriminelle Eruptionen, wie wir sie nun betrachten können. Eine dumpfe weisse gewalttätige und rassistische Unterschicht wird gegen die schwarze Bevölkerung eingesetzt.

Man muss einem Menschen, der ganz am Ende der Skala der Gesellschaft steht, wie zum Beispiel einem dummen Polizisten, nur lange genug einbleuen, dass er zur Herrenrasse gehört und schon fühlt er sich erhaben und legitimiert, auf seinen Strassen wie der Stellvertreter Gottes auf Erden und Herr über Leben und Tod aufzutreten.

Wir besichtigen den Untergang einer an seiner Verlogenheit zugrunde gehenden Weltmacht, die moralisch und finanziell bankrott ist. Die "alte Welt" war und ist nie eine Wertegemeinschaft mit den USA eingegangen. Um dies zu erkennen, bedarf es aber eines Mindestmasses an geschichtlichem Verständnis.

 

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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25.11.2014 Die ZEIT - "Putins grosser Plan"

Gottfried Böhmer und Rainer Kahni

Die ZEIT, FAZ, Spiegel-Online, Bild und WELT.de reagieren schon fast hysterisch auf das von Putin gegebene Interview. "ARD verwandelt sich in Putins Kreml-TV" vom 17.11.2014 schrieb die Welt. Wie Putin die Welt sieht - „Russlands Präsident zeigt offen, dass er bereit ist, seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen.“, so der erste Satz des Artikels in der Süddeutschen Zeitung.

"Putins Propaganda" titelte die FAZ. "Auftritt in der ARD: Wie Putin die Fakten verdreht", konnte man auf Spiegel-Online lesen. Und Bild kam mit dem Aufmacher "Wie Putin die ARD narrte".

Eine Räuberpistole der "ZEIT"

Am 20. November 2014 titelte ZEIT - Online "Putins großer Plan". Gleich acht Redakteure bot die ZEIT auf, um den Lesern eine wirre Räuberpistole auf 4 Seiten zu präsentieren. Anlass dürfte das von dem Journalisten Hubert Seipel geführte Interview mit Wladimir Putin gewesen sein, das am 16. September in der Jauch Sendung ausgestrahlt wurde.

Deutsche wollen keine Sanktionen gegen Russland

Entgegen den Erwartungen der Medien hat Putin bei den Deutschen besonders gut abgeschnitten. Die Mehrheit der Deutschen wollen keine schärferen Sanktionen gegen Russland und 27% plädieren sogar für eine totale Aufhebung aller Sanktionen. Nur noch eine kleine Minderheit von 19% befürwortet eine härtere Gangart gegenüber Russland. Das ergab eine Umfrage im "Deutschlandtrend" für das ARD-Morgenmagazin.

Für die Medien und Merkels Politik ist das eine totale Niederlage.

Tausende und abertausende Artikel haben Deutschlands "Vorzeigemedien" in den letzten Monaten gegen Russland geschrieben. ARD und ZDF haben sich gegenseitig mit Anti-Russland-Artikeln überboten. Unzählige angebliche "Russland-Experten" wurden in den Talkshows von Maischberger bis Beckmann rumgereicht, um den Deutschen zu erklären, dass der böse Onkel vom Ural die Welt bedroht. Geholfen hat es nichts. Auch nicht, dass wer pro-Putin ist, aus den Talkshows verbannt wurde.

Die Medien dichten, die Deutschen denken

Putin hatte in dem Interview den Standpunkt Russlands klar, verständlich und nachvollziehbar für das Deutsche TV-Publikum vorgetragen. Er hat Informationen offengelegt, die wenn man nicht gerade auf Freunde der Künste liest, von den Qualitätsmedien unterschlagen wurden.

Putin hatte in dem Interview vorgetragen, dass am 21. Februar 2014 mit der seinerzeit ukrainischen Regierung unter Präsident Viktor Janukowitsch, mit den Außenministern Polens, Deutschlands und Frankreichs ein Abkommen mit Garantiezusagen unterschrieben wurde. Die drei NATO-Staaten hatten dafür gebürgt, dass es in der Ukraine zu einer friedlichen, völkerrechtlichen Entwicklung kommen sollte, die alle Ukrainer, also auch die russisch sprachige Bevölkerung miteinbezieht.

Hass auf alles russische

Diese Bürgschaft der Garantiestaaten, vorneweg Deutschland hat keine 24 Stunden gehalten. Der gewählte Präsident wurde gestürzt und der russisch-sprachigen Bevölkerung der Ukraine wurde von den "neuen Herren" gedroht, sie auszulöschen. Julia Timoschenko, die Lieblingsfreundin von Angela Merkel, erklärte öffentlich ihren Hass auf alles Russische.

Legitimität und Legalität waren in der Ukraine nie sicher

Aber Janukowitsch war der rechtmäßig gewählte Präsident der Ukraine. Die politischen Entwicklungen bezeichnete Janukowitsch als Staatsstreich. Die Beschlüsse des Parlaments in Kiew seien gesetzwidrig. "Alles, was derzeit in diesem Parlament geschieht, ist Banditentum" sagte er damals. Das war die Ausgangslage am 22. Februar 2014. Und schon am gleichen Tag haben die Östlichen Landesteile der Ukraine die "Legitimität und die Legalität" des Parlaments in Kiew infrage gestellt.

Polens Außenminister Radoslaw Sikorski war hoch erfreut über die neue Entwicklung in der Ukraine, und der britische Außenminister William Hague kündigte eine enge Zusammenarbeit mit den anderen EU-Staaten bei der Unterstützung einer neuen Regierung in Kiew an.

Die Russen wurden nicht einmal gefragt, was sie davon halten. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte der Opposition vorgeworfen, gegen das am Vortag geschlossene Abkommen zu verstoßen. Er forderte Deutschland, Polen und Frankreich auf, für dessen Einhaltung zu sorgen. Und genau das haben sie nicht getan, und sehr wahrscheinlich auch nie gewollt.

In der anschließenden Diskussionsrunde bei Jauch wurde auf alle von Putin vorgebrachte Argumente nicht eingegangen oder sie wurden pauschal relativiert. Während Putin in diesem Interview reichlich Ansätze geliefert hatte, über die es sich gelohnt hätte zu diskutieren, machte man - oder besser Frau von der Leyen - es mit einem Wisch weg: "Man solle sich nicht mehr mit der Vergangenheit beschäftigen" und damit ist das erledigt.

Wut. Hass und Aggression der Bundeskanzlerin?

Angela Merkel hat das Tischtuch zwischen Deutschland und der russischen Führung zerschnitten. Merkel war am 17. November vor dem "Loowy Institut für Internationale Politik" im australischen Sydney auf die Situation in der Ukraine eingegangen, und hat dabei ein vernichtendes Urteil über Russland, Putin, und die russische Politik gefällt.

Die Deutschen Leitmedien vervielen in einem Jubeltraumel. Merkel habe eine "Brandrede" gehalten und Putin die "Leviten" gelesen. Und, Merkel habe eine deutliche Warnung, an Putin gerichtet, ausgesprochen. Einzig das "Handelsblatt" sah es richtig, in dem es Merkels Rede als "Wutrede" bezeichnete.

Die viel größeren Fehler hat der Westen gemacht

Gleichfalls im "Handelsblatt" schrieb Hans-Dietrich Genscher von einer "bellizistischen Ost-West-Debatte". Weiter meinte Genscher, "Natürlich ist auch die Politik Moskaus nicht frei von Fehlern". Den weiteren Satz hat er sich erspart: er könnte lauten, aber die viel größeren Fehler hat der Westen gemacht.

Putin wirft dem Westen "Heuchelei" vor

Im Ukraine-Konflikt hat Kremlchef Wladimir Putin dem Westen in scharfem Ton "Heuchelei" gegenüber Russland vorgeworfen. Moskau werde von den USA und der EU nur als Partner akzeptiert, wenn es "brav" sei. "Wenn sich Russland das Recht nimmt, seine Interessen zu schützen, ändert sich das Verhältnis sofort", sagte Putin in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Agentur TASS.

Sanktionen sollen die russische Wirtschaft zerstören

Die westlichen Staaten, die Sanktionen gegen Russland beschlossen haben, verhehlen nicht, dass sie damit das Ziel verfolgen, die Regierung in diesem Land zu wechseln, so Außenminister Sergej Lawrow.
„Öffentlich erklären die westlichen Top-Politiker, die Sanktionen sollen die Wirtschaft zerstören und Volksproteste hervorrufen“, betonte Lawrow. Damit zeige der Westen „eindeutig, dass er nicht die Politik der Russischen Föderation ändern möchte, was an sich illusorisch ist, sondern dass man das Regime wechseln will“, so Lawrow.

Merkel will Matthias Platzeck und Lothar de Maizière kaltstellen

Merkel will laut Medienberichten den Petersburger Dialog reformieren. Matthias Platzeck soll genauso wie Lothar de Maizière an Einfluss verlieren.

Die Bundesregierung will den früheren Ministerpräsidenten von Brandenburg nach dessen Kritik an der deutschen Russlandpolitik offenbar vom Petersburger Dialog ausschließen. Das bilaterale Diskussionsforum solle durch eine Reform von dem von Matthias Platzeck (SPD) geleiteten Deutsch-Russischen Forum getrennt werden, berichtete der "Spiegel". Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe der Reform auf Drängen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugestimmt, heißt es in dem Bericht.

Günther Jauch und seine Gäste knabbern sich an Putin ab

Am Sonntag den 23. November wurde bei Günther Jauch nachgeschoben. In der Sendung "Antwort an Putin: Nachgeben oder Härte zeigen" durften die geladenen Gäste, Wolf Biermann, Gabriele Krone-Schmalz, Alexander Graf-Lambsdorff und Matthias Platzeck sich über Wladimir Putin und Russland auslassen.

Biermann bezeichnete den gewählten russischen Staatspräsidenten als Diktator. "Putin der Despot", "Putin lügt dreist", "Putin sei die blutige Nachgeburt des Stalinismus", usw. Damit wollen wir uns nicht beschäftigen, weil wir das seit Monaten hören und lesen. Unser Augenmerk liegt auf einem ganz anderen Punkt, der in der Jauch Sendung mit keinem Wort eine Erwähnung fand. Und das ist das Bemerkenswerte, weil es wohl den wenigsten Zuschauern aufgefallen ist.

Deutschland ist nur ein Handlanger

In der Jauch Runde wurde so getan, als ob Deutschland, oder die EU, einen Einfluß auf die Entwicklung in der Ukraine Krise gehabt hätten, oder haben. Dabei agieren sowohl die EU als auch Deutschland nur als Handlanger fur die Interessen der USA, und genau diese USA wurde mit keinem einzigen Wort erwähnt.

Auch mit keinem Wort sind bei Jauch die CIA und Blackwater Aktivitäten in der Ukraine zur Sprache gekommen. Wir könnten die Liste dessen, was alles nicht zur Sprache gekommen ist nun unendlich erweitern, dann können wir aber auch direkt ein Buch schreiben. Festzuhalten bleibt, das in beiden Jauch Sendungen die USA unter den Teppich gekehrt wurden, obwohl gerade sie die größten Scharfmacher gegen Russland sind. Das spricht Bände, aber nicht für Jauch.

Die Machenschaften von Jo Biden oder Georg Soros, der im übrigen am 24. November frech und frei zum wiederholten Mal weitere 20 Milliarden Euro für die Ukraine von der EU forderte, waren natürlich kein Thema bei Jauch.

Der US-Milliardär warnt Angela Merkel, auf Linie zu bleiben

"Die EU müsse kapieren, das Putins Angriff indirekt Europa gelte". Das muß man sich mal vor Augen halten. Ein lausiger US-Anlage-Krimineller, der den Putsch auf dem Maidan mitfinanziert hat, also maßgeblich für die heutige Krise mitverantwortlich ist, fordert von uns, auf Linie zu bleiben, und mit unserem Steuer-Geldern seine Investments in der Ukraine zu retten. Die Europäer sollen wohl für die Amerikaner die Drecksarbeit machen.

Für die Deutschen Unternehmen kein Verstädnis

Für die Klagen der deutschen Unternehmen über die Sanktionen gegen Russland hat Soros kein Verständnis. „Die deutschen Unternehmer, die jetzt die Sanktionspolitik kritisieren, wussten, dass sie mit ihren Investments ein hohes Risiko eingingen.“ Das ganze Interview könnt ihr im Magazin "Cicero" (Dezemberausgabe) lesen. Wir fragen uns schon länger: Was haben die US-Boys gegen Angela Merkel in der Hand?

Das zweierlei Maß

Zum Schluß gehen wir noch einmal auf das ARD - Putin Interview ein: Putin sagte, der Westen verlangt von mir, uns, das wir Einfluß auf die Separatisten in der Ukraine nehmen sollen. Das machen wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten. Ich frage sie, warum nimmt der Westen keinen Einfluß auf die Ukrainische Regierung in Kiew?

Wer will den totalen Krieg?

Das gibt der neue Freund des Goldenen Westens, unwidersprochen zum besten, ohne dass Merkel und co ihm da deutlich widersprechen. Stellen sie sich mal vor, Putin würde so etwas sagen:

"Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat nach eigenen Worten keine Angst vor einem Krieg seines Landes mit Russland wegen des Konflikts mit den moskautreuen Separatisten. „Wir haben uns auf das Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet“, sagte Poroschenko der „Bild“-Zeitung".

Der Kommentar von Rainer Kahni

Der elende Rest der deutschen Rätsel - Onkel und Möchte - Gern - Talk - Show - Master versucht sich jeden Sonntagabend erneut an brisanten politischen Themen abzuarbeiten. Irgendwie muss ja das mehr als bescheidene Einkommen von nur etwas mehr als zehn Millionen Euro jährlich für den Dampfplauderer Günter Jauch gerechtfertigt werden.

PUTIN ist ein Quotenbrüller, also wird das Thema nocheinmal aufgewärmt. Dass sich seriöse Journalisten wie die langjährige ARD - Korrespondentin in Moskau und der ehemalige Ministerpräsident von Brandenburg für so ein Schmierentheater hergeben, bleibt unerfindlich. Vielleicht glauben sie immer noch, gegen die Lügenpropaganda der Mainstreammedien anzukommen.

Das ist vergebliche Liebesmühe, denn 70 % der Deutschen lieben ihre Russland - Phobe Elite im Kanzleramt und im Schloss Bellevue. Goebbels hätte seine helle Freude gehabt an den heutigen Methoden der Propaganda. Nun gut.

Um den sachlichen und profunden Argumenten der seriösen Gäste etwas "Glämmer" zu verleihen, hat der Möchte - Gern - Talkmaster Jauch einen schon etwas senil wirkenden Bänkelsänger eingeladen. Der erfüllte auch prompt die in ihn gesetzten Erwartungen und bemängelte die fehlende Ähnlichkeit zwischen Hitler und Putin. "Nicht einmal eine Autobahn zwischen Moskau und Sankt Petersburg hat Putin hingekriegt." Und damit hat sich diese Show endgültig in der lange Reihe der medialen Pissrinnen für nachtröpfelnde geistige Inkontinenz etabliert.

Aber nun zurück zu den Hysterikern der ZEIT-Online und "Putins großer Plan".

"Geheimdienstoperationen, Zollkriege, Grundstückskäufe, Propaganda und militärische Intervention: Wie Russland von der Ostsee bis zur Adria seine Macht ausbaut". Liebe Freunde, das kann man nicht kommentieren, den Scheiß müßt ihr selber lesen. Hier geht es zum Artikel.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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24.11.2014 Eine Retrospektive

Herwig Nowak

Man glaubt ja nicht, was Privatinitiative zu bewegen vermag. Auch heute noch in einer Zeit des weltumspannenden Handelns,der Grosskonzerne und der Grossbanken, der politischen Unionen und Blöcke.

Auf dem Gebiet der Kunst jedenfalls gibt es ihn noch, den Einzelkämpfer: den einzelnen Künstler, den einzelnen Galeristen, den einzelnen Sammler, den einzelnen Kunstorganisator, der zu bewegen vermag. Nehmen wir in Köln den KunstSalon, inzwischen über die Mauern dieser Stadt hinausgewachsen und auch in anderen Städten heimisch.

Bürgerschaftliches Engagement

Aber er ist mit seinen Initiativen “Musik in den Häusern der Stadt“ und „Literatur in den Häusern der Stadt“ ein absolut bürgerschaftliches Engagement, das ohne öffentliche Direktiven und Gelder allein aus dem Ideenfundus und den Mitteln der heimischen Bürger lebt. In alter rheinischer Tradition gesprochen, ist Kunst keine Sache des Staates und seines Einflusses, sondern dem engagierten und kenntnisreichen Bürgertum zugeordnet.

Der Einzelkämpfer weiss wovon er spricht, denn er beteiligte sich mit gleich drei Veranstaltungen zum Thema “Bild und Musik als Dialog“ an dem Herbstfestival des KunstSalons. Das Festival, perfekt vom KunstSalon organisiert und en detail unterstützt, bot dem privaten Sammler die Möglichkeit, Kunstwerke zu präsentieren und in Dialog zu setzen mit verschiedenen musikalischen Darbietungen.

Einer dieser Einzelkämpfer zeigte in seinen Privaträumen eine Zahl neuer Kunstwerke der deutsch- persischen Künstlerin Gila Abutalebi aus ihrer Serie „In love with K –K Visuals“, abstrakte Kunst mit gleichzeitig narrativer poetischer Aussage. Ganz individuelle Kompositionen aus Sprache, Bild in neuartiger Tiefe und Transparenz.

Ihnen stellte er jeweils unterschiedliche musikalische Darbietungen zur Seite ,einmal als moderne solistische Harfenmusik (Eva Matejewska ) oder als klassische spanische Gitarrenmusik (Lena Kravets,Tobias Kassung) oder als moderne Gitarrenmusik, gespielt vom Gitarren- Duo Canja (Christof Edelkötter,Jan Knobloch).

Höhepunkte der einzelnen Darbietungen waren indessen die Dialoge, die sich im Publikum über die Bezüge zwischen Bild und Musik ergaben. Zustimmendes und Kritisches, jedenfalls Intelligentes. Das war gelebte Kunst. Wiederholung ist angesagt.

 

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20.11.2014 Die Ukraine spielt mit dem Feuer

Rainer Kahni - Gottfried Böhmer

Am Sonntag den 16. November lieferte uns die ARD ein besonderes Schauspiel. In die Sendung von Günther Jauch wurde ein Interview des NDR-Journalisten Hubert Seipel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eingespielt.

Anschließend daran gab es eine Diskussion mit Jauchs Gästen, der Verteidigungsministerin von der Leyen, der WDR Fernseh-Chefredakteurin Sonja Seymour Mikich, dem Historiker Heinrich August Winkler und Hubert Seipel.

„Putin ist der zentrale Strippenzieher“?

Die Diskussion hätte man sich getrost sparen können, schon die Einleitung von Jauch sprach Bände, Putin sei vorzeitig auf dem G-20-Gipfel im australischen Brisbane abgereist, war sein erster Satz. Und hier hätte man schon abschalten können.

Irrationales Sabbeln in Funk und Fernsehen (ISFUFE)

Der Journalist Axel B.C. Krauss hat dafür einen schönen Begriff gefunden, er schrieb von einer meinungsmonolithischen Terrorgruppe ISFUFE (Irrationales Sabbeln in Funk und Fernsehen), einfach herrlich wie ich finde.

Dass Putin nach Ende seiner sehr langen Arbeitsgespräche abreist und nicht noch Golf spielen geht, versteht sich von selbst. In den Medien sollte wohl der Eindruck erweckt werden, Putin sei vor der westlichen Schickeria geflüchtet.

ARD und ZDF zeigten sogar manipulierte Bilder. Die Öffentlich-Rechtlichen suggerierten in ihrer Berichterstattung über den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem G20 Gipfel in Australien, Putin sei isoliert und einsam und verlassen.

So Manipulieren ARD und ZDF

Als Beweis für ihre Behauptung zeigten sie eine Videosequenz in der Putin angeblich alleine am Tisch saß. Der ARD-Korrespondent in Brisbane, Philipp Abresch, textete dazu ganz frech: “Beim Barbecue am Mittag, wie symbolisch, Putin, einsam und verlassen.” Die Videosequenz hatten die Meinungsmanipulatoren der ARD und ZDF aus einem Reuters Film herausgeschnitten.

Ausser Putin saßen die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und weitere fünf Staatsoberhäupter mit am Tisch. Aber in allen Beiträgen der ARD und des ZDF zum Thema wurden die Videos so geschnitten, dass Rousseff nicht zu sehen war, und Putin als „isoliert“ dargestellt werden konnte.

Hubert Seipel war sichtlich fassungslos, Video weltweit gesperrt

Der Interviewer Hubert Seipel konnte es kaum fassen, was die Diskutanten so alles an unqualifizierten Blödsinn von sich gaben, und so saß er nur staunend dabei, seine Körpersprache sprach aber Bände. Die ARD hat mittlerweile das Original Video des Interviews, weltweit bei youtube sperren lassen. Wir vermuten wegen der Kommentare, denn anders als auf dem ARD Forum, können sie bei youtube keine Kommentare löschen.

Wer es noch unzensiert sehen möchte, muß nun auf einen Russischen Videokanal ausweichen, oder in die Mediathek der Tagesschau gehen. Aber auch dort wird es nicht ewig verfügbar sein. Bis gestern haben 1226 Personen ihre Kommentare im ARD Forum zu dem Interview mit Putin gepostet, und die waren für die Putin Gegner wenig schmeichelhaft.

Deutsche wollen sich nicht mehr manipulieren lassen

Das Forum wurde mittlerweile geschlossen, zu viele User lassen sich anscheinend nicht mehr von den Massenverdummungsmedien für dumm verkaufen, wie man an den Pro Putin Kommentaren sehen konnte. Feststellen konnten wir, dass die NATO - Atlantik-Brücken Fraktion unter den Deutschen Journalisten sehr verärgert waren. Die dummen Deutschen wollen trotz all ihrer Mühen einfach nicht ihre Meinung übernehmen.

Meedia.de berichtete am 20. November das nun auch "tagesschau.de" erwägt, die Kommentar-Funktion im Web nur noch eingeschrängt anzubieten. Das Vorbild sei  Süddeutsche.de, die als erstes großes New-Portal, wegen der Großangriffe von "Trollen", ihre Kommentar-Funktion eingedampft haben.

Amtsenthebungsverfahren, Angela Merkel soll gehen

Es sollte niemanden wundern, dass in den Sozialen Medien lauthals nach einem Amtsenthebungsverfahren gegen die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung gerufen wird. Viele Menschen in Deutschland sind wohl der Meinung, dass Merkel und die Bunderegierung gegen ihren Amtseid, (Schwur) schaden vom Deutschen Volk abzuwenden, verstoßen.

Das hilft aber niemanden weiter, da wegen einer Verletzung des Amtseid niemand juristisch belangt werden kann. Das wissen die wenigsten. Einzige Möglichkeit des Volkes, man muß sie schon aus dem Amt jagen.

Der Kommentar von Rainer Kahni

Die ständige Wiederholung von falschen Behauptungen macht Unwahrheit nicht automatisch zur Wahrheit! Russland ist sicher kein Rechtsstaat und Putin sicher kein lupenreiner Demokrat, aber die USA haben sich in den letzten sechzig Jahren zu einem Unrechtsstaat entwickelt

Die USA ein Unrechtsstaat

Der amerikanische Weltkrieg II General und spätere Präsident Eisenhower sagte an seinem letzten Tag im Weissen Haus: "Gnade uns Gott, wenn der militärisch - industrielle Rüstungskomplex die Macht in den USA übernimmt!" Eisenhower sah das Unglück kommen, er kannte die amerikanische Rüstungsindustrie, die Lobbyisten im Kongress und im Senat, die Bigotterie in weiten Teilen der Bevölkerung, die Paranoia der Politiker und die unheilvolle Macht der Finanzindustrie

Rechtlose und völkerrechtswidrige Kriege der Amerikaner

Alles zusammen hat die USA in immer neue rechtlose und völkerrechtswidrige Kriege geführt, die das Land ruiniert haben. Obama ist als Hoffnungstiger gesprungen und als Bettvorleger der Lobbyisten gelandet. Wer diese ewige Kriegshetze gegen Russland sieht und hört, der weiss, wohin das führen wird.

Verbrecherische Befürworter eines Angriffskrieges spielen mit Streichhölzern

Die Präsidenten und Regierungschefs, die ständig vom Frieden schwafeln, sind in Wirklichkeit verbrecherische Befürworter eines Angriffskrieges. Sie sind eine Gefahr für den Weltfrieden und gehören sofort aus dem Verkehr gezogen. Einen pathologischen Pyromanen lässt man auch nicht mit Streichhölzern spielen.

Die Ukraine spielt mit dem Feuer

Seid ihr noch ganz dicht? Was soll denn dieses elende Russland - Bashing dieser Oligarchen in der Ukraine? Seid ihr euch so sicher, dass die USA und die NATO hinter euch stehen, wenn ihr wirklich versucht, einen dritten Weltkrieg anzuzetteln? Das Volk will Frieden und Freundschaft mit Russland. Ihr alle spielt mit dem Weltfrieden und damit mit dem Feuer.

Wer ist denn an einem Krieg mit Russland interessiert?

Die NATO, die verzweifelt einen Feind sucht? Der militärisch - industrielle Rüstungskomplex? Die europäischen Vasallen der bankrotten USA? All diejenigen, die sich an dieser bodenlosen Hetze gegen Russland beteiligen, gehören sofort ihrer Ämter enthoben und eingesperrt. Ihr macht euch eines gottlosen Verbrechens an der ganzen Menschheit schuldig, ihr Russland-phoben und USA-hörigen Politiker und schleimigen Mainstream-Medien.

Die Dummköpfe geben keine Ruhe

Ist erst Ruhe, wenn es kein friedliches Europa mehr gibt? Wenn alles nuklear verseucht und wir alle verglüht sind? Was haben dann die Banken, die Rüstungsindustrie und die verantwortungslosen Politiker davon? Suchen sie dann einen anderen Spielplatz für ihre Dummheit und für ihre masslose Gier? Solange, bis es diese Welt nicht mehr gibt. Erst wenn ihr Dummköpfe begreift, dass man Geld nicht fressen kann, wird Ruhe einkehren.

Den Medien laufen die Zuschauer und Leser weg

Den Mainstream - Medien laufen die Zuschauer und Leser in Scharen davon. Sie verlieren Geld. Viel Geld. Ihre masslose Hetze gegen Russland und einseitige Parteinahme für die NATO, für die USA und deren Vasallen in der EU kommt bei den denkenden Menschen in Deutschland scheinbar nicht gut an.

Ein Shitstorm geht über diese Schmierfinken und aufgeblasenen Nachrichten - Moderatoren hinweg. Dem tragen jetzt offensichtlich einige nachdenklich gewordene Medienzaren Rechnung. Sie laden neuerdings auch Andersdenke in ihre Redaktionsstuben ein, um den Anschein einer ausgewogenen Berichterstattung zu geben.

Das ist Heuchelei. Nichts hat sich verändert in den Mainstreammedien, es geht nur ums Geld. Sie wollen keine Leser und Zuschauer verlieren, daher gibt es kleine Trostpflästerchen für kritisch Denkende. Nicht anders ist die Einladung von Matthias Platzek ins Heute - Journal zu verstehen.

Das zweierlei Maß

Zum Schluß gehen wir noch einmal auf das ARD - Putin Interview ein: Putin sagte, der Westen verlangt von mir, uns, das wir Einfluß auf die Separatisten in der Ukraine nehmen sollen. Das machen wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten. Ich frage sie, warum nimmt der Westen keinen Einfluß auf die Ukrainische Regierung in Kiew?

Wer will den totalen Krieg?

Das gibt der neue Freund des Goldenen Westens, unwidersprochen zum besten, ohne dass Merkel und co ihm da deutlich widersprechen. Stellen sie sich mal vor Putin würde so etwas sagen:

"Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat nach eigenen Worten keine Angst vor einem Krieg seines Landes mit Russland wegen des Konflikts mit den moskautreuen Separatisten. „Wir haben uns auf das Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet“, sagte Poroschenko der „Bild“-Zeitung".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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17.11.2014 Eine "Sammlung übelster Zitate"

GFDK - Gottfried Böhmer

Michael Klonovsky ist Autor beim „Focus“ und Autor des Buches "Jede Seite ist die falsche: Aphorismen und Ähnliches". Der Spiegel war anscheinend begeistert. "Endlich führt mal wieder jemand virtuos die Wort-Klinge." Der Spiegel.

Nur Christoph Giesa regt sich über das Buch dermaßen auf, dass er gleich zwei Artikel für das Debatten Magazin "theeuropean.de"verfaßte. Kritikpunkt sind die von Michael Klonovsky gemachten Äußerungen die Giesa als Zitate aus dem Buch aufführt. Giesa schreibt von einer:

"Sammlung übelster Zitate"

Christoph Giesa beobachtet, so schreibt er, schon seit einiger Zeit das "Treiben" des Focus-Autors Michael Klonovsky". Anlaß seiner Empörung ist der Leitartikel den Klonovsky jüngst zum Thema Islam "Die dunkle Seite des Islam" geschrieben hat. Giesa ist der Meinung, dass sich die Chefredaktion des" Focus" in Grund und Boden schämen muß für ihren Autor.

Der Autor beherrsche schlicht sein Handwerk nicht und sei unsauberen Internetquellen zum Opfer gefallen,  was ein weiterer Grund für die „Focus“-Chefs wäre, sich zu schämen, meint Giesa. PS: Wir können versichern, dass Michael Klonovsky nicht auf unserm Portal recherchiert hat.

Aber das ist übel und geht unter die Gürtellinie. "Die Focus Spitze hätte wohl keine Ahnung, wen sie da beschäftigt". Auch wenn Giesa meint, er wäre fassungslos, rechtfertigt das nicht einen derartigen Angriff auf Michael Klonovsky.

Denunzianten", "Blockwart", "Strolch" und "Mietmaul"

Klonovsky hat sich erwartungsgemäß gegen Giesa zu Wehr gesetzt und fand wenig gute Worte für seinen Kritiker, er bezeichnete Giesa als "Denunzianten", "Blockwart", "Strolch" und "Mietmaul". Zugegeben, das sind harte Worte, aber wer hingeht und indirekt den Arbeitgeber von Michael Klonovsky öffentlich dazu auffordert sich von ihrem Autor zu trennen, ( die Chefredaktion des" Focus" soll sich in Grund und Boden schämen) muß mit so einer Reaktion rechnen.

Schreibverbot und kurze Leine?

Der Vorwurf ist nicht ganz abwegig, wenn Giesa schreibt. „Nur muss er dann auch damit leben, dass sich Menschen fragen, wofür der „Focus“ steht und im Zweifel ihre Konsequenzen daraus ziehen". Wer bitte soll die "Konsequenzen" daraus ziehen? Soll die Chefredaktion des "Focus" seinen Autor an die kurze Leine legen oder Schreibverbot erteilen?

Michael Klonovsky ein Möchtegern-Intellektueller?

Noch weniger hilfreich ist es, wenn Giesa Michael Klonovsky mit einen Möchtegern Intellektuellen vergleicht, der sein Handwerk nicht beherrsche, und ihn zu allem Überfluss auch noch mit Rassisten und Antisemiten in eine Ecke stellt. Das ist zuviel des guten, Herr Giesa.

"Der Möchtegern-Intellektuelle blamiert sich also umfassend, wenn es um einfachstes Handwerk geht. Das dürfte für seinen Job auf lange Sicht fast gefährlicher sein als seine Aphorismen. Und es macht deutlich: Nur weil jemand virtuos mit Worten umgehen kann, taugt er noch lange nicht für mehr. Zumal auch einige der größten Dichter der vergangenen Jahrhunderte plumpe Rassisten und Antisemiten waren die, würden sie heute noch leben, sicher keine Titelstory im „Focus“ zum Judentum oder Israel schreiben dürften".

Das so ein Unfug andere Autoren auf den Plan ruft sollte Christoph Giesa nicht überraschen, wie heißt es so schön, So wie man in den Wald reinruft....

Intellektuell flache Denunziation einer Nullnummer?

Matthias Matussek, der Ex-Kulturchef des „Spiegel“, sprang Michael Klonovsky zur Seite und fand auch keine freundlichen Worte. „Eine ganz eklige und moralisch sowie intellektuell flache Denunziation – man kann nur noch abkotzen über Hysteriker wie diesen Giesa, diese Nullnummer…“ Matussek bezeichnete ihn des Weiteren als einen "Wurm". Auch ich muß zugeben, dass Matusseks Wortwahl ein wenig zu heftig ausgefallen sind, aber wie schon gesagt, so wie man in den Wald....

Giesa kontert: "Die Zeiten, in denen Matussek Maßstäbe im Feuilleton setzte, dürften vorbei sein. Was Maßstäbe in personenbezogenen Ausfällen angeht, schiebt er sich dafür langsam aber sicher an die Spitze der Bewegung".

Matussek ein selbsternannter Christ?

Und wieder reagiert Giesa unter der Gürtellinie und bezichtigt Matussek als „selbsternannten Christen". Aber Giesa kann sich auch noch freuen. "Immerhin wird er von der „Welt“, bei der man im Gegensatz zur „Focus“-Chefredaktion wohl nicht aller guten Sinne verlustig gegangen ist, spätestens seit dem spätpubertären Homophobie-Ausfall an der kurzen Leine gehalten".

Kein Platz mehr für Rumpelstilzchen in den Medien?

Aha, Autoren, die eine andere Meinung vertreten als Christoph Giesa sollten an die kurze Leine gelegt werden. Darüber scheint sich Giesa besonders zu freuen, er schreibt: „Fast jedes Medium leistet sich – noch – sein „Rumpelstilzchen“. Dass sich das vielleicht bald ändern wird –Joachim Fest bei der „BamS“ und wohl auch Bettina Roehl bei der „WiWo“ schreiben dort nicht mehr".

Ein frommer Wunsch von Christoph Giesa

Die Betonung liegt auf "NOCH", und Giesa hofft, das sich alsbald alle Medien von den wenigen verbliebenen Autoren, die noch eine eigene Meinung haben, möglichst bald trennen. Ein sehr frommer Wunsch wie ich meine.

Was Giesa weiter schreibt, ist fast perfide. In Medien der Mitte wäre kein Platz für rassistische Stereotype, und die Presse müsse sich gegen Übergriffe einzelner Redakteure oder Autoren verteidigen. Aber hallo Herr Giesa, das ist ein starkes Stück, sie werfen Michael Klonovsky, Matthias Matussek, Joachim Fest und Bettina Roehl in einen Topf, und bezichtigen die Autoren "rassistischer Stereotype".

Das Klima in Deutschland ist vergiftet

Was zeigt uns das? Das Klima in Deutschland ist derart vergiftet, dass sich in den letzten Monaten regelrechte Lager gebildet haben, die schon einen Glaubenskrieg führen. Die Putin-Versteher gegen die NATO-EU Gläubigen. Die Freunde des Islam gegen die Islam Kritiker. Einwanderung, Flüchtlinge, Homosexualität, Gender-Marketing und Gleichstellung etc. - KRIEG überall.

Zur Person: Christoph Giesa ist selbständiger Autor und Strategieberater als Initiator der Bürgerbewegung zur Unterstützung von Joachim Gauck als Bundespräsidentschaftskandidat und Autor von Kommentaren u.a. für das „Deutschlandradio“, das „Hamburger Abendblatt“ und „Welt Online“ machte Giesa sich bundesweit einen Namen. 2014 erschien sein neues Buch „New Business Order“, das er gemeinsam mit Lena Schiller Clausen geschrieben hat.

Hier sind die Steine des Anstoßes, die Sammlung übelster Zitate von Michael Klonovsky

1) "Unter Alt-68ern ist der selbstironische Blick auf die eigene Existenz ungefähr so verbreitet wie unter afghanischen Clan-Chefs".

2) „Die Kunst besteht darin, seinen Abscheu so zu formulieren, dass er einen ästhetischen Mehrwert abwirft.“

3) „Der erste Satz der EU-Verfassung sollte lauten: Alle Solidarität geht von Deutschland aus„

4)"Die heftigsten Verächter der Nation lassen sich wie selbstverständlich von ihr alimentieren.“

5) „Verfassungspatriotismus. Erst stirbt der Patriot, dann die Verfassung.“

6) "Kein noch so degeneriertes Adelsgeschlecht hätte Kretins hervorbringen können, wie sie heute in jedem Parlament anzutreffen sind".

7) "Nichts irritiert den Demokraten mehr als der Hinweis auf die zuweilen erstaunlichen individuellen Freiheiten unter der Herrschaft von Monarchen".

8) "Man muß denjenigen Misstrauen, die von sich tönen, sie seien gute Demokraten, wo doch das einzig glaubwürdige Bekenntnis lauten würde: ich plädiere gerade deshalb für Demokratie, weil ich weiß, dass ich kein Demokrat bin".

9) "Demokratie bedeutet, dass ein Mensch von leidlichem Geschmack immer und in jeder Sache überstimmt wird".

10) "Der Rechtsstaat ist heute unter anderem dazu da, das Individuum vor den Demokraten zu schützen".

11) "Wenn sich hinreichend viele Zeloten zu ihr bekennen, wird auch die Demokratie totalitär".

12) "Demokratisierung bedeutet letztlich Umgehung des Mehrheitswillens durch Überbetonung von Partikularinteressen". 

13) "Nicht mehr an ein Gebet zu glauben, aber Wunschzettel in Wahlurnen zu werfen, zeugt auch nicht von Realitätssinn". 

14) "Um die Diktatur einer Partei für die Zukunft auszuschließen, wurde in der Bundesrepublik die Mehrparteiendiktatur eingeführt".

15) "Ein mit der Internet-Pornographie Aufgewachsener vermag sich das Antlitz einer Frau kaum mehr anders vorstellen als mit Spermaspritzern darin".

16) "Man erkennt die Plebs immer am Benehmen, niemals am Einkommen".

17) "Damit die Trottel dieses Planeten ihre Trivialitäten endlich in Echtzeit austauschen können, mußte der technische Genius des Menschen einen erstaunlichen Höhenflug absolvieren".

18) "Aus der Perspektive gewisser zugereister Unterweltler ist Deutschland eine Hure, die für ihre Dienste obendrein noch bezahlt".

19) "Die soziale Isolation des Päderasten, des Sodomiten, des Drogensüchtigen, des Ex-RAFlers betrübt den Grünen, während er die soziale Isolation des Rechten eigens forciert".

20) "Der größte Vorwurf, der sich gegen die Siegelbewahrer der Zeitgeistes vorbringen läßt, ist der, daß man sich beim Trauern um die ermordeten Juden inzwischen wie eine Hure vorkommt".

21) "Mitunter noch stupider als der Antisemitismus ist die Antisemitismusforschung".

22) "Es fragt sich, warum man in seinem Ekel Unterschiede machen soll zwischen einem NPD-Aufmarsch und einem Rap-Video, zumal der Rapper womöglich nur der Vorbote der ethnischen Sturmabteilung von morgen ist".

23) "Die ultimative Geschichte Europas wird wohl ein Asiate schreiben".

24) "Die Begabungsunterschiede zwischen einzelnen Individuen vermag auch der entschiedenste Egalitarist nicht zu leugnen (er müßte sonst keiner sein), aber zwischen den Völkern und Rassen stellt sich durch das Walten wundersamer osmotischer Kräfte die völlige Befähigungsgleichheit ein".

25) "Eine erdrückende Minderheit der Deutschen lehnt die Sarrazin-Thesen ab".

26) „Burn out“, das paßt allenfalls auf Dresden im Februar 1945.

27) "Hat sich die Öffentlichkeit eines Landes erst einmal entlang der Kraftlinien des Ressentiments formiert, gewinnt eine Gruppe kontinuierlich desto größeren Einfluß, je mehr sie sich als diskriminiert darzustellen vermag".

28) "Verbrechen, lehrt der bundesrepublikanische Katechismus, haben soziale Ursachen, sofern sich bei den Tätern keine rechte Gesinnung auftreiben lässt".

29) "Wenn sich ein Deutscher und ein Immigrant prügeln und der Immigrant gewinnt, handelt es sich um ein Integrationsproblem. Gewinnt der Deutsche, ist es Rechtsextremismus".

30) "Im Wort „Ausländerfeindlichkeit“ manifestiert sich die aktuelle und wohl zugleich finale Form deutscher Selbstüberschätzung. „Integration“ wiederum ist die zeitgemäße Version der „Wunderwaffe“. Aber wer will sich schon integrieren in eine sich selbst verachtende, durchmemmte, unstolze, aussterbewillige Gesellschaft? Jeder Muezzin ruf beinhaltet eine Feinderklärung".

31) "Islamistische Anschläge in Europa? Wozu das Haus demolieren, in das man einzieht".

32) "Mit einer gewissen Vorfreude erwartet man den Tag, an welchem unsere Schwulen, Lesben und Feministinnen zum Endkampf gegen die muslimischen Machos antreten".

33) "Die westlichen Antirassisten sind degenerierte Weiße, die sich den schwächsten Gegner ausgesucht haben: ihresgleichen".

34) "Die political correctness ist der Abschiedsbrief der Weißen an die Welt".

35) "Die Blauäugigen, könnte dereinst ein Historiker schreiben, waren fürs Überleben zu blauäugig".

36) "Die Idee, dass es überhaupt keine Rassen gäbe, verhalf immerhin einer zum Verschwinden".

37) "Keine Rasse überhäufte die Welt so sehr mit Zukunftsentwürfen wie die weiße kurz vor ihrem Aussterben".

38) " Das größte Problem der neuen Herren Europas wird die Beseitigung der vielen alten Kadaver sein.

40) "Wer sich allzu sehr feminisiert, ob Mann oder Land, sollte sich nicht wundern, wenn er schließlich auch gefickt wird".

41) "Der Schlachtruf des Feminismus: Arbeit macht frei".

42) "Wenn die Schimpansen sprechen könnten, würden sie wohl als Erstes ihre Gleichstellung fordern".

43) "Wenn eine Frau, die nie an der Wiege gesessen hat, über das richtige Leben zu predigen beginnt, sollte man sich dezent entfernen".

44) "Die überflüssige Gebärmutter hat sich aus den Klöstern in die Universitäten und Institute emanzipiert".

45) " Eine Frau, die sich morgens zurechtmacht, tut mehr für die Kultur ihres Landes als deren sämtliche Funktionäre".

46) "In der Idee, schwulen Paaren das Adoptionsrecht zu geben, weht der Geist der Paralympics".

47) " Ein besonders krasser Fall „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ ist der „Kampf gegen rechts“.

48) "Auch seine grüne Vergangenheit wird Deutschland dereinst aufarbeiten und bewältigen müssen".

49) "Es ist mittlerweile nahezu unmöglich, sich öffentlich anders als in einer dämonologischen Sprache über Hitler und seine Spießgesellen zu äußern, das heißt: Die Anti-Aufklärung hat auf breiter Front gesiegt".

50) "Noch vor dem Sturmgewehr lernt der Bundeswehrrekrut die Nazikeule kennen".

51) " Schülern Geschichtsdenken beizubringen, würde bedeuten, sie mit der Frage zu konfrontieren, was den Nationalsozialismus bedingt, verursacht und in einem gewissen Sinn gerechtfertigt hat. Da diese Frage aber tabu ist, lernen die Jugendlichen Mythen".

52) "Manch deutscher Zeitgeschichtler erweckt den Eindruck, er könnte ebenso gut der Anklagebehörde der Nürnberger Prozesse zuarbeiten. Oder halt, ein paar Jahre früher, dem Volksgerichtshof"

53) "Manchen im Busch lebenden Primitiven ist es verboten, spezielle Tiere zu essen oder Früchte an der vermeintlich falschen Seite anzuschneiden. Gewissen in Universitäten und Redaktionen lebenden Primitiven ist es verboten, ein mörderisches Ereignis aus ihrer Stammesgeschichte mit mörderischen Ereignissen in der Geschichte anderer Stämme zu vergleichen".

54) "Die journalistische Selbstzensur verkauft sich heute bevorzugt als demokratische Gesinnung".

55) "Der Tugendterror wäre unvollständig, wenn diejenigen, die ihn ausüben, die Feststellung zuließen, dass er existiere".

Michael Klonovsky, Jahrgang 1962, ist Romanautor, Essayist und Publizist. Geboren in Schlema/Erzgebirge, lebte er bis zum Mauerfall in Ostberlin, arbeitete dort als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart und Korrekturleser. Seit 1990 Journalist. 1992 Übersiedlung nach München, seitdem dortselbst beim Focus in Lohn und Brot, zunächst als Redakteur, dann Textchef, später Leiter des Debattenressorts, inzwischen als Autor. Verheiratet mit der israelischen Pianistin Elena Gurevich.

Veröffentlichungen: "Der Ramses-Code", Roman (2001), "Land der Wunder", Roman (2005); "Der Schmerz der Schönheit. Über Giacomo Puccini" (2008), "Der Held. Ein Nachruf" (2011), "Lebenswerte" (2009)

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

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14.11.2014 Das geht euch einen Scheissdreck an

GFDK - Rainer Kahni

Von der Wiege bis zur Bahre. Als Journalist und Buchautor bin ich für meine spitze Zunge und meine brachiale Sprachgewalt berüchtigt. Heute gehe ich einen Schritt weiter. Weil es mich persönlich betrifft werde ich auch persönlich, was ich normalerweise in der politischen Auseinandersetzung vermeide. Ich habe seit über einem Jahr Krebs und befinde mich nun in der Palliativ - Phase.

Ein Jahr des Leidens, der Operationen, der Chemotherapien ist vorrüber. Heute liege ich in meinem abgedunkelten Schlafzimmer, das ich nur noch nachts mit Krücken verlassen kann, da neben zahlreichen anderen Nebenwirkungen auf die Medikamente, die mich zu zahlreichen Aufenthalten in Krankenhäusern gezwungen haben, sich nun auch noch eine äusserst schmerzhafte Licht - Allergie eingestellt hat.

Es geht zu Ende

Bald werde ich nicht mehr schreiben können und Geschichte sein. Es geht zu Ende. Ich habe für diesen Fall vorgesorgt und alles geregelt was zu regeln ist: Es wird dann keine Bücher mehr von mir geben, die bereits publizierten Bücher werden vom Markt genommen, meine homepage und meine FB - Seite werden gelöscht.

Es wird keine Beerdigung und damit auch keine Heuchelei an meinem Sarg oder an meinem Grab geben. Meine Asche wird im Meer verstreut. Schluss. Aus. Ende. ich werde diese Welt verlassen, wie ich vor 70 Jahren gekommen bin. Mit NICHTS.

Bei vollem Bewusstsein und klarem Verstand

Mein möglichst schmerzfreies Ende habe ich bei vollem Bewusstsein und klarem Verstand selbst geregelt. Meine Familie und meine Ärzte haben das akzeptiert. Ich bin mental fröhlich und voller rabenschwarzem Humor, der mich mein ganzes Leben auch in schwierigen Situationen stets begleitet hat.

Doch gestern habe ich es mir noch einmal richtig gegeben. Ich habe mich, bewaffnet mit meiner Sonnenbrille, vor das Fernsehgerät geschleppt und bin Zeuge eines abstossenden Schmierentheaters im deutschen Bundestag geworden. Es ging um Sterbehilfe. Viele Abgeordeten meinten doch allen Ernstes, die Aufmerksamkeit der Medien nutzen zu müssen, um ihren Seelenkäse zu diesem Thema absondern zu können.

Angeblich seien sie ja heute nur ihrem Gewissen verantwortlich und frei von Fraktionszwang. Ach so? Sonst sind sie also nicht ihrem Gewissen verantwortlich und haben sich nach den Anweisungen der Fraktionsvorsitzenden zu richten.

Den Tod regeln?

Mit tränenerstickter Stimme schilderten manche dieser von niemand gewählten Volksvertreter ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Tod. Sie rangen darum, welche Gesetze nun erlassen werden sollen, um den Tod zu regeln.

Es ist die intimste Sache eines Menschen, wie er sterben will und nur der Sterbende hat das Recht, über seinen Tod zu entscheiden. Das sehen die Palliativ - Mediziner dieser Welt genau so. Der Staat hat sich nicht in alle Lebensbereiche der Menschen einzumischen. Ich rufe euch "Volksvertretern" zu: Das geht euch einen Scheissdreck an, haltet einfach einmal die Fresse.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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