hamburger-retina

Reden ist silber...Schreiben ist gold

30.03.2014 Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen

GFDK - Rainer Kahni

Die USA und die EU haben sich die falschen Freunde, das falsche Land und den falschen Feind ausgesucht! Wer mit Faschisten, Judenhassern, Mördern und Volksverhetzern paktiert, nur um neue Märkte für das Freihandelsabkommen mit den USA zu schaffen und damit den Weltfrieden riskiert, der hat nichts verloren an den Schaltstellen der Macht!

Es ist noch nicht lange her, da wurde die "Füchsin" Timoschenko im deutschen Kanzleramt begrüsst. Man scheint dort nicht sehr wählerisch im Umgang mit Mördern, korrupten Oligarchen und Despoten aus allen Herren Ländern zu sein! Zeig mir Deine Freunde und ich weiss, wer Du bist.

Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel vertritt auf jeden Fall ganz offensichtlich nicht die Interessen Deutschlands, sie ist zum Pudel der USA mutiert und hat damit Tony Blair abgelöst. Weder die Bundeskanzlerin noch der Bundespräsident haben sich je in die Mentalität eines freien und demokratischen Deutschland integriert.

Sie reden und agieren im Stil ihrer alten Heimat DDR und verbreiten ihre traumatische Russen - Phobie über den Bundesdeutschen Volkskörper wie ein chronisch nässender Ausschlag. Wir aber wollen Frieden mit Russland und mit allen Menschen im Osten Europas und Asien. Kapiert das endlich, ihr ostzonalen Wendehälse oder verschwindet wieder in euren Kirchen und Laboren. ES REICHT!

Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen

Nachdem ihr Wendehälse im Kanzleramt und im Schloss Bellevue die mutigen Bürger der Ex - DDR verraten und verkauft habt, glaubt ihr nun, ganz Deutschland und ganz Europa an die Lobbyisten des US - Freihandelsabkommen und an die NATO verkaufen zu können. Ihr zerstört das Lebenswerk von Willy Brandt, der den Frieden und den Ausgleich mit dem Osten gesucht und gefunden hat! Willy würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er das noch erleben müsste.

Anmerkung der GFDK Redaktion:

Einer globalen Umfrage von Gallup International zufolge werden die Vereinigten Staaten als größte Gefahr der Welt angesehen. Von Russland, so das Ergebnis, fühlen sich nur äußerst wenig Menschen bedroht.

Russland, welches derzeit von westlichen Politikern und Medien als „Aggressor“ diffamiert wird, sehen lediglich 2 Prozent der Befragten als Gefahr für die globale Sicherheit an.

Rund 70.000 Menschen in 65 Ländern wurden vom Umfrageinstitut Gallup International darüber befragt, welches Land sie für die größte globale Bedrohung halten.

Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Zwischen den Reisen recherchiert er für seine Polit - und Justizthriller, die meist auf historischen Ereignissen beruhen. Der Stil seiner Reportagen und Thriller wird wegen seiner exacten Recherchen, sehr guten Ortskenntnissen und einer unverwechselbaren Sprachgewalt bei seinen Lesern geschätzt.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

29.03.2014 Exklusiv für Freunde der Künste

GFDK - Rainer Kahni

Nicht nur Rainer Kahni ist entsetzt, die Kriegeliteraten blasen zur Attacke auf Russland. - Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das Magazin CICERO  bezeichnet sich selbst in seinem Titelbild als „Magazin für politische Kultur“. Aha! Das dachte ich bisher auch und las und schrieb fleissig meine Kommentare in diesem bis dahin recht angesehenen und aus der Massenware der Mainstream – Medien herrausragenden Magazin.

Immerhin standen dort auch über jeden Verdacht erhabene, mutige und charakterlich edle Männer wie der ehemalige Staatsminister Naumann in leitender Verantwortung. Was ist aber aus diesem Blatt geworden, fragt sich der entsetzte  Leser, wenn er Sätze wie: „Merkel darf auch vor knallharten militärischen Signalen gegen Putin nicht zurückschrecken!“  im CICERO liest?

Das aber ist kein Journalismus mehr, das ist nackte Kriegshetze, vor der sogar die abgefeimteste Journaille der Mainstream – Medien mehr oder weniger verdeckt zurückschreckt! Solche verbalen Entgleisungen erlaubte sich bisher nicht einmal das zweite Sprachrohr des allgemeinen Putin – Bashing, der selbstgefällige und prollige Dr. Claus Kleber vom HEUTE – Journal des ZDF.

Im übrigen strotzt der Artikel im CICERO vor Rabulistik, Parteilichkeit, Geschichtslosigkeit, Ahnungslosigkeit und Dummheit!

„ Der russische Präsident Putin fühle sich vom Westen betrogen“, wird da postuliert. Ja was denn sonst? Haben die Journalisten etwa schon vergessen, wem Deutschland die Wiedervereinigung zu verdanken hat? Es waren die Russen mit ihrem Präsidenten Gorbatschow, der mit Kanzler Kohl einst im Kaukasus die Wiedervereinigung erst möglich machten.

Die Engländer unter der Premierministerin Thatcher sagten erst einmal NO, NEVER! Der französische Staatspräsident liess sich sein OUI durch die Einführung des EURO, der seine marode Wirtschaft vor dem Kollaps rettete, teuer bezahlen. Und die USA waren zunächst einmal recht skeptisisch unter ihrem Präsidenten Bush (Vater) und hatten alle Ausreden.

Für diese deutsche Wiedervereinigung haben die Russen ihre gesamten Truppen aus der DDR abgezogen und die Supermacht Sovjetunion verloren. Amerika, Frankreich und England haben gar nichts verloren, ihre Truppen stehen heute noch, bis an die Zähne bewaffnet mit nuklearen Raketen, auf deutschen Boden. Schlimmer noch:

Nachdem die Sovjetunion zerfallen war, nahm die von den USA gesteuerte NATO die ehemaligen Länder des Warschauer Paktes wir Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, sowie das gesamte Baltikum in ihre Organisation auf und stationierten dort ihre Truppen.

In Georgien und Abchasien befinden sich ebenfalls NATO – Truppen, um den schmählichen Rückzug der deutschen ISAF – Soldaten aus Afghanistan logistisch zu organisieren. Russland fühlt sich natürlich zu recht eingekreist und um die Früchte seiner Entspannungspolitik mit Willy Brandt und Helmut Kohl betrogen.

Leider gibt es laut dem ehemaligen Kanzler - Berater Teltschik, der bei allen Verhandlungen zwischen Kohl und Gorbatschow dabei war, keinen schriftlichen Vertrag zwischen den Ländern, dass die NATO niemals seine Truppen in die Länder des Warschauer Paktes ausdehnen wird.

Diese Aussage ist glaubhaft, denn bei der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1989 konnte noch kein Mensch ahnen, dass das grosse Sowjetreich daran zerbrechen würde. Es gebrach also an der Aktivlegitimation für einen solchen Vertrag. Aber eines ist sicher: Die NATO – Aufnahme der ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes verstösst gegen Treu und Glauben. Und deshalb fühlen sich die Russen zu recht betrogen!

Doch nun machen die Lobbyisten des Freihandelsabkommens mobil! Die USA und Europa verhandeln in geheimen Zirkeln ein geheimes Abkommen über eine riesige Freihandelszone zwischen beiden Kontinenten. Dazu braucht man Märkte.

Und Europa ist ein gigantischer Markt für den amerikanischen Junk – Food. Der US – Konzern Monsanto schielt schon lange auf das fruchtbare Ackerland der West – Ukraine, wo er endlich seine allseits verpönten GEN – Produkte anbauen kann. Da kommt eine sogenannte „Revolution“ in der Ukraine gerade recht! Es geht in der Ukraine also nicht um Menschen, sondern um riesige Märkte.

Und Bundeskanzlerin Merkel soll diesen ganzen schmutzigen Deal „militärisch“ absichern? Wer so etwas schreibt, der gehört nicht in die Redaktion eines Magazins, schon gar nicht in die des CICERO, sondern bestenfalls in die geschlossene Psychiatrie.

Wie hat Konstantin Wecker geschrieben:

"Es war ja auch selten das Blut der Journalisten, das in Kriegen vergossen wurde, nicht wahr? "Nach Kriegsende sollte man die Kriegsliteraten einfangen und von den Kriegsinvaliden auspeitschen lassen" schrieb Karl Kraus.

Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Zwischen den Reisen recherchiert er für seine Polit - und Justizthriller, die meist auf historischen Ereignissen beruhen. Der Stil seiner Reportagen und Thriller wird wegen seiner exacten Recherchen, sehr guten Ortskenntnissen und einer unverwechselbaren Sprachgewalt bei seinen Lesern geschätzt.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

28.03.2014 das ist kein kritischer Journalismus

GFDK - Rainer Kahni

Das ZDF hält sich einen eigenen Proleten, der dem deutschen TV - Publikum jeden Abend im Heute - Journal bräsig, breit und aufdringlich die Politik der Regierung zu verkaufen versucht. Dr. Claus Kleber ist aber eigentlich nicht der Regierungsprecher, dies ist sein Vorgänger Seibert.

Also haben wir zwei Regierungssprecher? Ja! Der Herr im Heute - Journal ist die Propaganda - Wind - Maschine des von den Politikern beherrschten ZDF und wird von den Gebührengeldern der Zuschauer bezahlt. Seibert ist Staatssekretär im Bundespresse - und Informationsamt und wird von den Steuerzahlern bezahlt. Dr. Kleber bezeichnet sich als Journalist,ist aber promovierter Jurist.

Das ist kein kritischer Journalismus

Er stellt die Nachrichten im Sinne seiner Auftraggeber dar, das ist aber kein kritischer Journalismus. Wer seine Meinung in Interviews nicht devot und demütig bestätigt, wird von ihm gnadenlos abgewatscht oder das Interview wird einfach abgebrochen. Mit dem Siemens - Chef ist er dabei an den Falschen geraten. Der wollte sich nicht für das allabendliche Putin-Bashing des Herrn Kleber missbrauchen lassen und warb für Dialog und Handel mit Russland.

Dr. Kleber war beleidigt, weil er mit dem Siemens - Chef seinen Meister gefunden hatte. Wir brauchen kein Staatsfernsehen mit willfährigen Selbstdarstellern, was wir brauchen, ist kritischer Journalismus, der unter Vernachlässigung seiner gebrauchten Meinung, Fakten berichtet. Nichts als Fakten. Das ist Journalismus, Herr Dr. Kleber.

Im Volksmund soll Dr. Claus Kleber auch schon "Sudel - Ede" genannt worden sein. Auf jeden Fall ist die ZDF - Wind - Maschine der CDU/CSU/SPD - Regierung kein Journalist, sondern ein Polemiker! Wir aber wollen Nachrichten und Fakten und keine Meinungsmache und Propaganda für die Regierung!

Anmerkung der GFDK Redaktion:

Woher kommt was? - Claus Kleber hat 1983 nach seiner zweiten juristischen Staatsprüfung einen Forschungsaufenthalt für seine Dissertation in Washington D.C. und New York City vom Deutschen Akademmischen Austauschdienst DAAD finanziert bekommen.

Peter Kloeppel ist Leiter der ZDF Nachrichtenredaktion und Kuratoriumsmitglied einer Stiftung des deutsch-amerikanischen Elitenetzwerks Atlantik Brücke.

Frank Schirrmacher geht hart mit ZDF-Mann Claus Kleber ins Gericht - Schirrmacher spricht von "Inquisition" und einer "Sternstunde der Selbstinszenierung des Journalismus".


Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

27.03.2014 Die Franzosen haben gewählt!

GFDK - Rainer Kahni

Die Franzosen haben gewählt! Im ersten Wahlgang konnte der Front National bereits in zwölf Städten die absolute Mehrheit erringen und die Bürgermeister stellen: Avignon, Perpignan, Fréjus und Bezier.

In über 200 Städten spielt der FN im zweiten Wahlgang das Zünglein an der Waage! In Paris ist alles noch offen! Die UMP - Kandidatin konnte nicht überzeugen, sodass die Sozialistin Hidalgo zusammen mit den Grünen eine grosse Chance hat, die Stichwahl zu gewinnen! Europa rückt nach Rechts.

Das muss nicht unbedingt die Radikalisierung der Bevölkerung bedeuten, sondern ist wohl eher ein Ausdruck des Überdrusses an den regierenden Parteien! Die Bürokratie in Brüssel wird es auf jeden Fall schwerer haben, ihre einsamen und frechen Entscheidungen an der Bevölkerung vorbei zu treffen, denn die Rechten könnten bei der Europa-Wahl sogar eine eigene Fraktion bilden, die die Macht von Brüssel erheblich einschränken kann.

Jämmerliches Versagen der Regierungen

Immer wenn die amtierenden Regierungen so jämmerlich versagen, wie in Deutschland und Frankreich, dann bekommen die Rechten Zulauf, das lehrt die Geschichte! Die Kommunalwahlen in Frankreich sind ein Signal gegen diese korrupten Regierungen, die von Lobbyisten und den USA ferngesteuert zu sein scheinen! Die Rechten sind jedoch die falsche Antwort auf das Versagen der amtierenden Regierungen.

Das Volk, die Bürger müssen andere Wege finden, um die Lobbyisten und Kriegstreiber los zu werden! Wir brauchen wieder friedensbewegte Bürger, wie einst gegen den NATO - Doppelbeschluss! Wir brauchen wieder erstarkte Gewerkschaften und eine ausserparlamentarische Opposition, die dem Treiben der Mächtigen Einhalt gebietet.

WEHRT EUCH MIT ALLEN LEGALEN RECHTSSTAATLICHEN MITTELN. Die Strasssen sind nicht nur für die Auto - Lobbyisten gebaut worden, sie gehören ALLEN BÜRGERN, denn sie haben sie auch bezahlt! Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

Rainer Kahni

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

27.03.2014 Putin und Russland Versteher?

GFDK Redaktion - Konstantin Wecker

Anmerkung der GFDK Redaktion: In den Medien macht ein neues Schlagwort seine Runde. Kritiker der USA und EU-Politik, die eine andere Meinung als die von den Medien propagierte Russland-Ukraine-Krim Berichterstattung vertreten, werden mittlerweile als "Putin-Russland-Versteher" diffamiert.

Auf Facebook gibt es sogar schon eine Liste von Personen, denen man unterstellt, sie würden eine Pro-Russische Meinung vertreten und das ist barer Unsinn. Wer sich die Mühe macht, die von uns veröffentlichten Artikel auf freundederkuenste-reden-ist-silber-schreiben-ist-gold, zu lesen wird leicht feststellen, dass keiner der Autoren das Vorgehen von Putin rechtfertig oder beschönigt.

Die Facebook Liste:

"Alexander Rahr, Konstantin Wecker, AfD-Gauland, Antje Vollmer, Jürgen Todenhöfer, Jakob Augstein, Sabine Schiffer, Sevim Dagdelen, Alice Schwarzer, Gerhard Fritz Kurt Schröder, Sahra Wagenknecht, Friedensforum Kassel, Peter Scholl-Latour, Egon Karl-Heinz Bahr Roger Köppel, Gottfried Böhmer, das Gaza-Frauendeck der Linkspartei, Günter Verheugen, Peter Gauweiler, Friedrich Küppersbusch, Rainer Kahni, Gabriele Krone-Schmalz, Jörg Baberowski, Gregor Florian Gysi und nun auch Helmut Schmidt

Konstantin Wecker rückt das mal zurecht

Liebe Freunde,
unser menschliches Gehirn hat im Laufe der Evolution die großartige Fähigkeit entwickelt, nicht nur Schwarz - Weiß zu denken, sondern größere Zusammenhänge zu erkennen. Man muß es dazu allerdings verwenden und - frei nach Werner Schneyder - ist die Anwendung von Verstand nicht annähernd so schmerzhaft, wie es viele befürchten.


Ich habe hier viele kluge Kommentare gelesen und kein einziger passte in die Formel, die hier fast gebetsmühlenartig von meinen Gegnern abgespult wurde: Wer das Vorgehen der Westmächte kritisiert, idealisiert dafür Putin. Wer gegen Obamas Drohnenkrieg ist, ist für Putins undemokratischen Führungsstil.
Wer gegen moralische Belehrungen über das Völkerrecht von notorischen Völkerrechtsverletzern ist, muss automatisch für die russische Bestzung der Krim sein.


Diese Entweder-Oder- Haltung ist einfach eine infame Unterstellung und - Verzeihung - zeugt von einem simplen Geist. Man kann - man höre und staune - gegen den westlichen Imperialismus sein, gegen einen völlig verrückt gewordenen Spekulations-und Finanzkapitalismus und das bedeutet aber nicht automatisch, dass man Kommunist ist.


So wie die Befürworter des konfrontativen Kurses sich ja auch nicht unterstellen lassen wollen, sie seien alle Faschisten, weil in der ukrainischen Regierung Faschisten sitzen. Was mich allerdings richtig erschreckt hat, das waren Kommentare, die Frau Timoschenkos verbale Inkontinenz als kleinen Ausrutscher bezeichnen, für den man doch Verständnis haben müsse. In völliger Verkennung der Tatsache, dass das eben genau kein Ausrutscher war, sondern eine grundsätzliche Gesinnung zeigte. Die wohl von etlichen gut geheissen wird.


Ich kann mich des schrecklichen Verdachts nicht erwehren, dass manchen der Gedanke an einen möglichen Krieg insgeheim vielleicht näher liegt, als die Bereitschaft zur Versöhnung. Die Medien tun ja auch viel dazu diese Haltung zu unterstützen. Und unsere mitgefühlfreie und sinnentlehrte Leistungsgesellschaft hat das in unseren Herzen schon lange vorbereitet.
Give Peace A Change!

Euer Konstantin Wecker

PS:
Helmut Schmidt ist nach Gerhard Schröder der zweite Altkanzler aus der SPD, der die scharfe Kritik des Westens an Putin nicht teilt, und nun heulen alle auf. Nur Helmut Kohl hat sich noch nicht zu Wort gemeldet.


Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

26.03.2014 die Medien sind undemokratisch

GFDK - Rainer Kahni

Wer die Medien hat, der beherrscht die Meinungshoheit! In Deutschland herrscht eine Konzentration der Medien, die undemokratisch ist und an autokratische Regime erinnert. Die öffentlich - rechtlichen Sender stehen unter der Kontrolle der Politiker, der Gewerkschaften und der Kirchen.

Die privaten Sender, ebsenso wie die meisten Printmedien, gehören einigen wenigen Medien-Zaren, die die öffentliche Meinung in einem Ausmaße manipulieren, dass nur noch schwer zu unterscheiden ist zwischen Propaganda und Journalismus.

Und so sichern sich die Lobbyisten, die Kirchen, die Verbände und die Politiker ihre Macht! Was hat das mit Demokratie zu tun, fragt nun zurecht das Bundesverfassungsgericht und macht einen zaghaften Versuch, den Einfluss der Politik auf die Sender zu begrenzen.

Ich frage mich jedoch, wo eigentlich das Bundeskartellamt war, als die Medienzaren nach und nach ihre Macht über die veröffentlichte Meinung konzentrierte? Zerschlagt die Macht der Medien - Zaren, Politiker, der Kirchen und Lobbyisten über die Medien!

Massenmedien wurden nicht erfunden, um die Massen zu informieren; Massenmedien wurden installiert, um Massen zu kontrollieren.

Rainer Kahni, "Ich bin heute aus allen STÖRSENDER - Seiten ausgetreten und habe mich gelöscht! Dieter Hildebrand würde sich im Grabe herum drehen, wenn er mitansehen müsste, wie die Admin auf der Störsender Seite neuerdings ZENSUR ausüben"!

Kommentar von Sven Kirst

"Wir werden heute von Leuten regiert, die wir dummerweise nicht auf unsere Party eingeladen haben. Während wir in den '' goldenen 80ern '' bohemienhaft, selbst in den Nächten von Sonntag auf Montag, bis drei morgens gefeiert haben - was auf FB tagtäglich anhand historischer Fotografien und Geschichten dokumentiert wird -, saßen andere längst an ihren Diplomarbeiten um möglichst effektiv, voller Strebsamkeit und Opportunismus, an ihrer Karriere zu basteln um sich auf den entscheidenen Weg durch Gremien, Parteien und Parlamenten vorzubereiten.

Genau diese Generation von phantasielosen und uninspirierten Bürokraten sitzt heute in Politik, Wirtschaft und Kultur an den Schaltstellen der Macht und bestimmt über die Grenzen unserer persönlichen Freiheit und damit über die Gestaltung unseres Lebens und unserer Zukunft".

Rainer Kahni

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft


mehr

26.03.2014 die verdammten Russen abknallen

GFDK - Konstantin Wecker

Liebe Freunde, ich erwarte, dass sich alle Politiker, die vor hatten, irgendwann einmal mit der ukrainischen Politikerin Julia Timoschenko politisch an gemeinsamen Strängen zu ziehen, sich öffentlich von dieser zwielichtigen Polkitikerin zu distanzieren.

Es geht um den Mitschnitt eines Telefonats des 18. März. Auch wenn es eventuell zusammengeschnitten wurde - Frau Timoschenko hat sich zu dem Gespräch bekannt. Insofern kann man annehmen, dass es auch so stattgefunden hat.

Putin in den Kopf schießen

Wer "dem Drecksack (Putin) in die Stirn schießen will" und "die verdammten Russen abknallen" will, hat in der Politik nichts zu suchen. So jemand gehört in Therapie. Vor allem der folgende Ausschnitt aus dem Gespräch sollte uns zeigen, dass man sich mit Frau Timoschenko nicht gemein machen darf:


Der Mann fragt: "Was machen wir jetzt mit den acht Millionen Russen, die in der Ukraine geblieben sind? Sie sind doch Ausgestoßene." Darauf die weibliche Stimme: "Man sollte sie mit Nuklearwaffen erledigen." Wo bitte bleibt der entrüstete Aufschrei unserer Politiker, die sich doch so schnell und gerne entrüsten, wenn irgendwer entgleist, der ihnen ideologisch nicht in den Kram passt?


Und ist das nun meine einseitige Wahrnehmung, wenn ich das Gefühl habe, die Meldung über diese Ungeheuerlichkeit war zwar kurz online in allen Medien, ist aber sehr bald darauf auch wieder in den Tiefen des Netzes verschwunden.


Vielleicht täusch ich mich ja und es wird noch so groß aufgemacht, wie es notwendig wäre.
Also meine Damen und Herren Politiker in Berlin. Empören Sie sich gefälligst.
Und zeigen sie dieser Frau die rote Karte.

CSU will Friedensnobelpreis für Julia Timoschenko

München 11. Januar 2013 - Julia Timoschenko soll den Friedensnobelpreis bekommen. Der außenpolitische Arbeitskreis der Bayern-CSU möchte damit ein internationales Zeichen setzen. Der stellvertretende Parteivorsitzende Christian Schmidt wird den entsprechenden Antrag bereits Anfang kommender Woche an die Vergabekomission in Norwegen schicken, kündigte er an.

...
Timoschenko soll den Friedensnobelpreis bekommen - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Timoschenko-soll-den-Friedensnobelpreis-bekommen-id28389467.html

Anmerkung der Redaktion GFDK

Getreu nach dem Motto: "Putins Feind ist mein Freund" ziehen die deutschen Medien und Kriegsliteraten schon seit Wochen in den verbalen Krieg. Unliebsame Berichterstattung ist nicht erwünscht.

Schon vergessen? Dmitrij Jarosch, Führer des militant rechtsextremistischen Rechten Sektors rief zum"nationalen Befreiungskrieg" für die "Entrussifizierung der Ukraine" auf. Die braune Swoboda-Partei stellt im Kiewer Kabinett mehrere Minister, einen Vizepremier und den Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij".


Konstantin Wecker "Es war ja auch selten das Blut der Journalisten, das in Kriegen vergossen wurde".

ZAPP-Bericht im NDR enthüllt die Manipulation der deutschen Bevölkerung durch die hiesigen Medien im Ukraine-Konflikt. Aufwachen! Es geht schon lange nicht mehr um neutrale Berichterstattung. Deutsche Medien beteiligen sich nachweislich an Propaganda zum Nutzen der deutschen Bundesregierung.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

25.03.2014 Nie wieder Völkermord, nie wieder Krieg

Jürgen Todenhöfer - Redaktion GFDK

Jürgen Todenhöfer hat schlaflose Nächte: Wer war der größte Schlächter des 20. Jahrhunderts? Tagelang quälte ich mich durch das Standardwerk des Völkermord-Forschers Rummel. Sein Fazit: Stalin ermordete 43 Mio, Mao 38 Mio, Hitler 21 Mio, Chiang Kai-shek (China) 10 Mio, Hideki (Japan) 4 Mio, Pol Pot ( Kambodscha) 2,4 Mio, Mengistu (Äthiopien) 1,7 Mio, Yahya Khan (Pakistan) 1,5 Mio, Tito 1,1Mio Menschen.


"KRIEGSTOTE" im klassischen Sinn, d.h. im Gefecht Gefallene, sind hier nicht mitgezählt. Nur Morde aus rassischen, religiösen oder ethnischen Gründen an meist wehrlosen Menschen - Völkermorde.

Insgesamt starben durch "Völkermorde" von 1900 bis 1987 170 Mio Menschen. Durch "Kriegshandlungen" kamen weitere 39 Mio um.

Es gibt keine anständigen Kriege

Manche Forscher nennen niedrigere, manche höhere Zahlen. Rummel nennt stets nur Mittelwerte. Doch auch so ist die Dimension des Grauens unfassbar, ungeheuer, monströs.

Ich habe in den Wochen der Lektüre wenig geschlafen. Stundenlang lag ich wach. Tief hat sich in mich hineingebrannt: All das darf sich nie mehr wiederholen. Nie mehr Völkermord, nie mehr Krieg!

Deswegen reagiere ich hart, wenn in unseren Tagen wieder Rassen, Religionen oder Volksgruppen herabgesetzt und diskriminiert werden. Von Leuten wie LE PEN, WILDERS und SARRAZIN. Die großen Katastrophen der Menschheit sind meist aus kleinen Anfängen entstanden. Hass und Diskriminierung verbreiten sich rasend schnell. Wie eine Seuche.

Nie wieder Völkermord, nie wieder Krieg - wenn wir das schaffen, haben wir die Menschheit einen großen Schritt vorwärts gebracht. Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten. Indem wir uns den Rassisten und Kriegsverharmlosern von heute noch entschlossener entgegenstellen! Die Würde des Menschen, aller Menschen, ist unantastbar. Euer Jürgen Todenhöfer

Ein Kommentar von Rainer Kahni

Guenter J. Lehnen schreibt: "70.000 Russen demonstrieren heute in Moskau gegen einen Krieg mit der Ukraine. Wir sollten auch demonstrieren und zwar in jeder größeren Stadt in Deutschland und der ganzen Welt, dass die mal endlich merken , wie uns der ganze Scheiß und ihr Falschspiel ankotzt !!!" Wo der Staat den Boden des Rechtes verlassen hat und sich offen als Kriegshetzer aufführt, wie in Deutschland, Frankreich, England und den USA, da ist Ungehorsam die erste Bürgerpflicht!

Die Medien und deren Kriegsliteraten haben dem Volk die Hirne vernebelt mit ihrer Kriegspropaganda, die Politiker hetzen gegen Russland, als ob es die Weltkriege I und II nie gegeben hätte! Und was tun wir? NICHTS! Sagt ja nicht hinterher, das haben wir ja alle nicht gewusst! Mit dieser Ausrede kommt ihr dieses Mal nicht mehr durch! WEHRT EUCH! Macht von eurem Recht auf Ungehorsam Gebrauch!


Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

Anmerkung der Redaktion: Sebastian Riemer in der Rhein-Neckar-Zeitung am 4.12.2013

Egon Bahr traf in der Ebert-Gedenkstätte Heidelberger Schüler

Egon Bahr schockt die Schüler: "Es kann Krieg geben"

Egon Bahr: "Hitler bedeutet Krieg", habe sein Vater 1933 zu ihm gesagt. Als Heranwachsender habe er das nicht geglaubt. Und so sei das jetzt wieder: "Ich, ein alter Mann, sage euch, dass wir in einer Vorkriegszeit leben." Und die jungen Leute, sagte er, würden es ihm nicht glauben.


Bahr schlägt einen Bogen, wie es nur ein politisch versierter Zeitzeuge kann: von Hitler über den Kalten Krieg bis zur seiner Ansicht nach größten Gefahr der Gegenwart - dem Internet. "Wir weigern uns, zur Kenntnis zu nehmen, dass es das erste Mal wäre, dass eine bahnbrechende neue Erfindung nicht für den Krieg missbraucht wird."

Das Internet als die Atombombe des 21. Jahrhunderts?

Der wichtigste Tipp Bahrs an die Schüler? "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."

Das werden die Schüler sicher nie vergessen

Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, war bis 2008 Manager eines europäischen Medienunternehmens, davor 18 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Unionsparteien für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle. Er schrieb die Bestseller "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?", "Andy und Marwa – zwei Kinder und der Krieg", "Warum tötest du, Zaid?" und "Teile dein Glück". Mit seinen Buchhonoraren hat er u.a. ein Kinderheim in Afghanistan und ein Kinderkrankenhaus im Kongo gebaut sowie ein israelisch-palästinensisches Versöhnungsprojekt finanziert. Quelle: C. Bertelsmann/randomhouse

Sein Buch: Du sollst nicht töten - Mein Traum vom Frieden erschien im September 2013 beim Verlag C. Bertelsmann.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

24.03.2014 Der Horror der Realität

GFDK - Heinrich Schmitz

Das kleine Buch kam mit der Post. Das kommt häufiger vor. Autoren erhoffen sich eine Rezension. Bei den meisten auf diese Art zugesandten Büchern tut man den Autoren einen großen Gefallen, wenn man den Mantel des Schweigens über die häufig im Selbstverlag erschienenen Versuche deckt, statt den Müll ernsthaft zu verreißen.

Meisten reichen ein paar Seiten um das zu erkennen. Zu meiner Freude stellte ich fest, dass der Herausgeber des Buches Alfred Berger ist, dessen Buch „Brainfuck“ mir bereits bekannt war.

Dazu der finstere Umschlag. Ich rechnete mit einer weiteren Sammlung von Horrorstories. Irgendwie auch zutreffend. Allerdings ganz anders. "Von tausend Schatten" ist ein kleines Buch, dass man im normalen Buchhandel nicht findet. (Bestellungen unter „von1000schatten@web.de“ oder über die Seite https://www.facebook.com/von.tausend.schatten , Preis:9,90 Euro Zzgl. Versand: Bis 2 Exemplare: 1,90 Euro/2 bis 5 Exemplare: 2,90 Euro/Mehr als 5 Exemplare: 5,10 Euro, eBook: Liegt noch nicht vor).

Eine Anthologie, die es in sich hat. Alle Geschichten der 10 Autoren (Adrian Alexander,Alfred Berger (Herausgeber),Christiane Gemmer,Claudia Kociucki,Eugenia Toledo Jochen Ruscheweyh,Laura Lulu Bolz,Maria Engels,Naviv la Mince ,Vincent Vysker) handeln von Süchten, von Obsessionen. Die könnten unterschiedlicher kaum sein und trotzdem verbindet sie ein Umstand. Die menschliche Fassade und das was hinter dieser Fassade geschieht.

Ab- und Umwege in 14 Geschichten

Ob Drogensucht, selbstverletzendes Verhalten, Tierhortung, Dysmorphophobie, und viele andere Varianten menschlicher Ab- und Umwege, jede der 14 Geschichten bietet eine Auseinandersetzung mit psychischen Ausnahmezuständen, mit Nöten und Qualen, Lüsten und vermeintlich unausweichlichem Niedergang. Klingt öde, nach Lesestress? Weit gefehlt. Jede der Geschichten ist eine intensive Innenansicht. Jede der Geschichten ist spannend, weil sie einen schonungslosen Einblick in die Innenwelt der Betroffenen liefert.

Der Horror der Realität

Die Welt aus den Augen eines Heroinabhängigen zu sehen, in seinem Kopf mit zu einem Raubüberfall auf einen Dealer zu gehen, ist etwas ganz anderes, als noch so gescheite, wissenschaftliche Abhandlungen über Drogensucht und Kriminalität zu lesen. Das ist der Horror der Realität, die beklemmende Ausweglosigkeit. Die Geschichten versuchen nichts zu erklären oder zu bewerten. Und genau durch die sich selbst gegenüber gnadenlose Ehrlichkeit der Autoren bietet dieses Buch mehr.

Wessen Leben ist nur Fassade?

Nicht alle Geschichten sind autobiographisch, aber einige sind es. Und das faszinierende an den Geschichten ist, dass man als Leser nicht erkennt, welches eigene, fremde und welches fiktive Lebensgeschichten sind. Gehen Sie doch mal durch die Stadt und sehen sich einfach die Menschen an. Erkennen Sie, wer süchtig ist und wonach? Wessen Leben nur Fassade ist? Unter wessen Kleidung sich Narben von in höchster Lust selbst zugefügten Schnitten befinden? Wir würden uns wundern, wenn wir die Wahrheit über ihre Mitmenschen kennen würden.

Mit "Von tausend Schatten" ist den Herausgebern etwas ganz besonderes gelungen, dem ich eine große Aufmerksamkeit wünschen würde. Diese kleinen aber intensiven Geschichten bieten eine beabsichtigte oder unbeabsichtigte Aufklärung, die intensiver ist als alles, was die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit ihren meist antiseptischen Broschüren oder unfreiwillig komischen TV-Spots je zustande gebracht hat.

Das geht unter die Haut, tief unter die Haut – und ist dabei spannend und unterhaltsam. Ältere Leser werden sich noch an Die Kinder vom Bahnhof Zoo erinnern und die merkwürdige Faszination, die diese Geschichte der drogenabhängigen Christiane F. damals ausgelöst hat.

Dieses Potential sehe ich hier auch. Dass es nicht nur illegale Drogen sein müssen, die zu einem inneren Gefängnis werden, dass auch zunächst völlig harmlos erscheinende Passionen, zur Belastung werden und nach und nach die Kontrolle über eine Person übernehmen können, vergisst man allzu gerne.

Das Leben hat Schatten

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass diese Geschichten ähnlich für das breite Publikum verfilmt würden, wie die Grimme-Preis gekrönten Miniserie Verbrechen nach Ferdinand von Schirach. Vielleicht greift Constanin-Film ja hier auch zu. Ja, das Leben hat Schatten, vieles liegt im Dunkeln. Dieses Buch lässt und die Welt aus dem Schatten selbst sehen, fühlen und soweit das überhaupt möglich ist, ein bisschen miterleben. Es wäre schade, wenn dieses wunderbare Buch dauerhaft im Schatten bliebe.

Inhalt und Autoren

Das Team ist kein festes Kollektiv, sondern eigens für dieses Buch zusammen gekommen – so, wie in vielen Buchprojekten der Neuzeit. Wir kennen uns aus Foren, manchmal sogar persönlich, und haben über eine Facebook-Gruppe an diesem Werk gearbeitet. Vieles musste koordiniert und abgestimmt werden, aber letztendlich kamen wir immer überein. Im Buch finden sich daher folgende Autoren und Geschichten:

Scherenschnitt von Maria Engels handelt von einer Frau, die eine gefährliche Passion für Scheren hat.

Geh nicht ans Licht (am Ende des Kühlschranks) von Claudia Kociucki berichtet vom verzweifelten Kampf einer jungen Frau gegen den Kühlschrank.

Im Eis von Naviv la Mince (alias Evy Heart) erzählt von einen kleinen Mädchen und einer übermächtigen Kugel Eis.

Wer hoch steigt ... und ... wird tief fallen sowie Geliehene Zeit von Alfred Berger zeigen die traurige Beziehung eines Paares zum Heroin.

Laufe rückwärts!, sagte der Minuten- zum Stundenzeiger und blieb stehen von Vincent Vysker beschreibt einen Mann und seinen Kampf um eine Frau, die nicht beherrschbar ist.

Monster von Laura Lulu Bolz schildert die einen zerreißenden Kampf zweier Liebender.

Nabel der Welt von Jochen Ruscheweyh berichtet von einem Mann, der nicht vom Alkohol loskommt.

Utopia von Christiane Gemmer zeigt eine Frau in den Fängen einer fiktiven Welt.

Von 1000 Spiegeln von Eugenia Toledo erzählt von einem Mädchen, das sich nicht schön findet.

Varieté De The von Adrian Alexander zeigt einen Mann, seine Familie und Crystal Meth.

Der dunkle Schlaf von Christiane Gemmer berichtet von einer Frau und dem Verhältnis zu ihrer Dunkelheit.

Was aus dem Krater kam von Vincent Vysker erzählt die Geschichte: Jungen in einer sterbenden Welt.

Heinrich Schmitz ist Strafverteidiger, Kolumnist und ein viel beachteter Autor des
The European das Debatten-Magazin.

Für die Freunde der Künste hat Heinrich Schmitz Sonntags Tod, Mindestlohn für Musiker, wo Ron Hard hinrotzt, Jesses Maria Hochzeitstag und Horror im Kopf sowie einige Kommentare geschrieben.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

24.03.2014 Zusammenarbeit zwischen der NPD und "Swoboda

Konstantin Wecker - Redaktion GFDK

Bettina Gaus schreibt in ihrem klugen Beitrag in der TAZ:
"Man kann das, was auf der Krim passiert ist, mit guten Gründen verurteilen. Aber man kann doch nicht wirklich davon überrascht worden sein. Wie würden denn wohl die USA reagieren, wenn Kanada ein Bündnis mit Moskau einginge und feindselige Signale an Washington aussendete?"

Konstantin Wecker nimmt zum dritten Mal in Folge Stellung zu den Vorkommnissen in der Ukraine.


Man kann doch nicht überrascht sein, vor allem wenn der Putsch schon seit langem mit großen Finanzzuwendungen vor allem auch der Konrad Adenauer Stiftung geplant worden ist. War das vielleicht der Grund, warum das NPD Verbot immer noch nicht so richtig in die Gänge kommt?


Offenbar gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen der NPD und "Swoboda" - jedenfalls verkünden das die Nazis stolz auf ihrer website. Für mich ist das keine Revolution in der Ukraine, ich bin da etwas altmodisch gestrickt. Wenn anschließend lupenreine Faschisten in der Regierung das Sagen haben, war das keine Revolution, sondern ein Putsch. Und ich bin auch darin altmodisch: eine Regierung in der Faschisten mitmischen, ist eben nun mal eine faschistische Regierung.


Und doch tun alle Transatlantiker so unglaublich überrascht. Als wenn es nicht wieder mal nur um wirtschaftliche Interessen ginge. Alle Kriege wurden immer und zu allen Zeiten mit Lügen vorbereitet, anders ist dieser Wahnsinn ja auch nicht vermittelbar. Und meistens wurde den Menschen vorgegaukelt, es ginge um Menschenrechte.


Wo bitte bleibt unsere Friedensbewegung??? Wo bleibt der Aufschrei? Die Waffenhändler reiben sich jedenfalls schon mal die Hände. Es sieht so aus, als würden sie wieder mal guten Zeiten entgegensehen.

Dr. Petra Erler Geschäftsführerin der "The European Experience Company GmbH" in Potsdam und ehemalige Kabinettschefin des damaligen EU-Kommissars Günter Verheugen in Brüssel schreibt:

Die braune Pest wird von der SPD, der CDU und der EU weißgewaschen

"Die braune "Swoboda"-Partei, Koalitionspartner der jetzigen ukrainischen Regierung wird von der EU und den beiden großen deutschen Volksparteien weißgewaschen. Sie nehmen in Kauf, dass Rechtsextremisten hohe Ämter haben und ignorieren eine Warnung des Europäischen Parlaments von Dezember 2012".

"Dass Swoboda in der Regierung der Ukraine vertreten ist, Rechtsextremisten dort hohe Ämter haben, interessiert uns leider noch einen Dreck".

ZAPP-Bericht im NDR enthüllt die Manipulation der deutschen Bevölkerung durch die hiesigen Medien im Ukraine-Konflikt. Aufwachen! Es geht schon lange nicht mehr um neutrale Berichterstattung. Deutsche Medien beteiligen sich nachweislich an Propaganda zum Nutzen der deutschen Bundesregierung.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr
Treffer: 1000
Top