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Reden ist silber...Schreiben ist gold

13.09.2018 Bürger zu Nazis machen

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Ich habe mir bevor ich den Artikel geschrieben habe, sehr viele Videos zu den Protesten in Chemnitz angesehen. Was ich sah, waren viele tausend friedliche Demonstranten und einige wenige Radaumacher, die den Arm zum Hitlergruss ausstreckten.

Woher die kamen oder wer die bestellt hat, bleibt im dunkeln. Tatsache ist, dass genau diese Bilder benutzt wurden, um alle als Nazis zu diffamieren.

Am Rande der "rechtsgerichteten Kundgebungen" am Samstag in Chemnitz haben Demonstranten in zahlreichen Fällen Journalisten angegriffen, berichtete die ARD, das ZDF und alle Leitmedien und titelten: ""Noch nie so viel Hass auf Medien erlebt".

Gezielte Falschinformationen?

Ausserdem behaupteten die Medien tagelang, dass es einen Mob und eine Hetzjagd auf Migranten gegeben hätte. Politiker der Grünen, SPD, linken und auch der CDU verbreiteten diese "Nachrichten" sofort weiter und stellten die Bürger von Chemnitz als Nazi-Mop dar.

Verfassungsschutz-Chef Maaßen läßt eine Bombe platzen, er sagte der "Bild"

"Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz werden von mir geteilt." Dem Verfassungsschutz lägen "keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben". Zu einem Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen in Chemnitz zeigen soll, sagte Maaßen: "Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist."

Der Verfassungsschutz-Chef erklärte weiter: "Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken."

Die getroffenen Hunde bellen

SPD und Grüne übten scharfe Kritik an Maaßens Aussagen zu den Ereignissen in Chemnitz. SPD-Vize Ralf Stegner sagte dem NDR, Maaßen sei im Amt "nicht mehr tragbar". Das Großmaul der SPD, Ralf Stegner: Maaßen sei im Amt "nicht mehr tragbar".

Auch die Linkspartei verlangte die Entlassung Maaßens. "Verfassungsschutzpräsident Maaßen ist in diesem Amt nicht mehr haltbar", erklärte Parteichefin Katja Kipping.

Feindbild Maaßen - Die Treibjagd hat begonnen

Die Linke im Land ist sich einig: Hans-Georg Maaßen muss weg. Sein Vergehen: Er hat es gewagt, die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin zu kritisieren. Das ist der wahre Grund, seinen Kopf zu fordern.

Sind das Fake News der Medien und Journalisten?

"Es gibt drei Dinge, die sich nicht lange verbergen lassen: die Sonne, der Mond und die Wahrheit." - Konfuzius

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) stellte das nun, leider viel zu spät, richtig.

Kretschmer warnte sich gegen pauschale oder falsche Urteile über Chemnitz einzuschiessen und bezog sich besonders auf die Stunden nach dem tödlichen Angriff auf Daniel H. "Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd, und es gab keine Pogrome in dieser Stadt", sagte Kretschmer und übte damit Kritik auch an einem Teil der Berichterstattung durch Journalisten.

Verbreitet auch Merkel Fake News?

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte nach dem tödlichen Angriff auf Daniel H. von "Hetzjagden" gesprochen und verteidigte ihre Aussagen auch noch. "Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben", sagte sie. "Von denen muss man sich distanzieren. 

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wertet derzeit das Videomaterial zu den Demonstrationen in Chemnitz am 26. und 27. August daraufhin aus, ob es Straftaten gegeben hat. Bislang hat sie nach WELT-Informationen in dem bereits gesichteten Videomaterial keine Anhaltspunkte für „Hetzjagden“ gefunden.

Was für Bilder hat sie gesehen? Angela Merkel war und ist das Problem seit 2015.

Wolfgang Kubicki hatte gesagt „Die Wurzeln für die Ausschreitungen liegen im "Wir-schaffen-das" von Angela Merkel. Der FDP-Chef Wolfgang Kubicki sah die Kanzlerin als Mitschuldige für die Ausschreitungen in Chemnitz.

Schon voher hatte der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingspolitik einen despotischen Regierungsstil vorgeworfen. „Die Tatsache, dass die Bundeskanzlerin es sich herausnimmt, sich über das Gesetz zu stellen, ist ein Menetekel“, sagte Kubicki im Gespräch mit dem Magazin Cicero.

Angela Merkel  bleibt stur, und bekräftigte ihre Verurteilung der Ausschreitungen und Proteste. Es habe Bilder gegeben, die „sehr klar Hass und damit auch die Verfolgung unschuldiger Menschen“ gezeigt hätten. Das ist nur leider durch nichts bewissen.

Filmaufnahmen würden zeigten, dass Menschen ausländischer Herkunft nachgesetzt worden sei, man achte nun auf "nachgesetzt" von Verfolgung ist nun keine Rede mehr. Aber nun meldete sich auch noch der Horst zu Wort. "Die Migration sei die „Mutter aller politischer Probleme“, verkündet Horst Seehofer.

Und das Gejaule der Medien war groß. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ legte Seehofer noch einmal nach und sagte: „Ich wäre, wenn ich nicht Minister wäre, als Staatsbürger auch auf die Straße gegangen – natürlich nicht gemeinsam mit Radikalen.“

Medien und Journalisten stellen sich als Opfer dar

Das erinnert mich an die 80er Jahre. Damals, in den USA, war der best gehasste Berufsstand der des Anwaltes. Heute sind es in Teilen von Deutschland die Medien und Journalisten. Könnte es dafür Gründe geben?

Nun ja, die Bürger von Chemnitz wissen, dass die angereisten Medien und Journalisten nicht über ihren friedlichen Protest berichten wollen. Die Bürger wissen, dass es den Medien nur darum geht, einige Neonazis zu zeigen, um damit ihren Protest zu negieren.

Wenn man die Berichterstattung der Medien in den letzten Tagen verfolgt hat, kann man den Bürgern nur Recht geben. Demonstranten sind für die Medien "rechtsradikale Schläger" konnte man lesen, die Bürger antworten mit, die Presse lügt nur, um die Proteste zu diskreditieren.

Dazu ein sehr kluger Kommentar von Gabor Steingart in seinem Morning Briefing:

"Die einzige Sicherung, die wirklich für die Ewigkeit gebaut scheint, ist die journalistische Selbtversicherung, dass wir unschuldig sind. Dass Journalisten in Deutschland körperlichen Angriffen ausgesetzt sind, bleibt eine Ungeheuerlichkeit und eine strafbare Handlung.

Das darf nicht entschuldigt und nicht relativiert werden. Die Kollegen und Kolleginnen in Chemnitz sind nicht zimperlich, sie sind tapfer. Aber vor dem Angriff stehen Anfeindungen, und vor den Anfeindungen stehen Zweifel an unserem Gewerbe, und die haben wir uns redlich verdient. Der Autor schließt sich mit ein.

Wir haben zu oft Neugier durch Haltung ersetzt, Analyse durch Gefühl - und viele wollen bis heute nicht davon lassen. Jetzt erst recht, rufen sie."

Unanständig, beleidigend, maßlos und widerlich

Hier noch ein Kommentar auf Facebook: Die Menschen in Sachsen haben ein super Gerechtigkeitsempfinden. Was sollen diese infamen Berichte über anständige Bürger die sich dagegen nicht wehren können. Wenn ich mir die furchtbar denunzierenden Beiträge von ARD und ZDF ansehe kocht mir die Galle über.

Von den 10tausenden Menschen die in Chemnitz auf die Straße gingen war ein kleiner Teil links-und rechtsextrem, aber das ZDF und die ARD bastelt daraus eine Heerschar von ganz schlimmen Nazis, ihr habt sie nicht mehr alle. Das ist unanständig, beleidigend, maßlos und widerlich.

Bei Anne Will konnte man das am Sonntag-Abend bestens sehen. Wolfgang Thierse behauptete sogar in der Sendung, das er nicht glaube, das die Bürger von Chemnitz trauern würden. Alles Nazis. Regierungssprecher Steffen Seibert hat am nächsten Tag in das gleiche Horn geblassen. Und mit deutlicher Kritik auf die Chemnitzer Aufmärsche vom Wochenende reagiert. Die Regierung erkenne dort keine Trauer, sondern Hass, erklärte er.

Medien fordern den Austauch der Polizeiführung

Georg Restle, Redaktionsleiter des ARD-Magazins Monitor, berichtete von Übergriffen Rechtsradikaler auf sein Kamerateam. Die Reporter hätten "sich gerade noch in Sicherheit bringen" können, twitterte Restle. "Noch nie habe ich so viel Hass auf Medien erlebt wie an diesem Wochenende in Chemnitz."

Mimimi, alles Nazis, außer Mutti, und die Polizei ist Schuld

Mehrere Chefredakteure kritisierten hingegen das Sicherheitskonzept. Florian Harms, Chefredakteur von t-online.de, nannte die Vorgänge "unfassbar". An die Polizei gerichtet schrieb er auf Twitter: "Warum schaffen Sie es nicht, Journalisten wie unseren Reporter vor diesem Mob zu schützen? Was muss denn noch passieren, damit Ihr solche Lagen in den Griff bekommt?"

Dass gezielte Angriffe auf Journalisten von einer offenkundig überforderten Polizei nicht verhindert werden könnten, sei bittere Realität in Deutschland, schrieb Harms in einem Kommentar. "Das ist dramatisch.

Es erschüttert das Vertrauen in unseren Rechtsstaat." Wenn die Polizei das Rechtsstaatsprinzip nicht sicherstellen könne, dann müsse "ihre Führung in Polizeipräsidien und Innenministerien schleunigst ausgetauscht werden."

"BuzzFeed"-Chefredakteur Daniel Drepper warf der Polizei Versagen vor: "Wenn Journalistinnen nicht von Demonstrationen berichten können, ohne dass sie Angst um ihre körperliche Unversehrtheit haben müssen, dann hat die Polizei hier - erneut - versagt." Drepper verurteilte die vermehrten Angriffe auf Journalisten: "Diese Eskalation ist verstörend."

Jan Fleischhauer schreib dazu: "Früher musste man sich als Journalist die Kugeln um die Ohren pfeifen lassen, um als Held zu gelten, heute reicht ein Besuch im deutschen Osten. Die Empörung über das Getobe in Sachsen ist ebenso maßlos wie die Aufmärsche selbst.

Frontberichte aus Sachsen

Gefahrvolles Reporterleben: Wer die Frontberichte aus Sachsen liest, zieht unwillkürlich den Kopf ein. Ich finde es nur bemerkenswert, wie sehr die Maßlosigkeit der Empörung mit der Maßlosigkeit der Proteste korrespondiert."

Und das sind die Folgen:

„Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die AfD in Ostdeutschland stärkste Partei.

Infratest dimap: AfD 27 % | CDU 23 % | DIE LINKE 18 % | SPD 15 % | GRÜNE 7 % | FDP 6 % …“

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02.09.2018 Geschichten erfinden

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Gestern habe ich mich noch schlapp gelacht. Donald Trump stellte tatsächlich fest, dass Google Suchergebnisse verfälscht. Das hätte er schon lange wissen müssen. Er hätte auch mit mir oder mit jedem anderen Webseitenbetreiber darüber sprechen können.

Bei Google wird nur angezeigt, was Google will oder besser gesagt, wer am meisten bezahlt. Aber andere wollen auch Geld verdienen.

Mit und durch Trump Geld machen

Wer in Amerika nichts mehr werden kann, schreibt ein Buch über Donald Trump. Die Medien stürzen sich darauf und alle sind glücklich dank voller Kassen. Das dachte sich auch Carl Bernstein und Bob Woodward, die 1974 die Watergate-Affäre ins Rollen gebracht hatten.

Nun ja, das ist nun über 40. Jahre her, aber auch die beiden Herren müssen ihre Rente etwas aufbessern. Und daher erscheint in kürze, na was, ein Buch. Und das muß man im Vorfeld der Erscheinung natürlich promoten. Und wer eignet sich dafür besser als CNN?

Ein verdorbener Idiot

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat einen der Watergate-Enthüllungsreporter, Carl .Bernstein, verbal attackiert und ihm das „Erfinden“ von Geschichten vorgeworfen. „Der schlampige Carl Bernstein - ein Mann, der in der Vergangenheit lebt und wie ein verdorbener Idiot denkt, eine Geschichte nach der anderen erfindet - wird im ganzen Land verlacht“, twitterte Trump am Mittwochabend.

Der Anti-Trump-Kampfsender CNN hatte einen Bericht über ein Treffen von Trump-Vertrauten mit einer russischen Anwältin im Präsidentschaftswahlkampf 2016, an dem auch Carl Bernstein beteiligt war gesendet.

Bericht in Frage gestellt, Sender bleibt bei seiner Darstellung

In dem CNN-Bericht wurden Quellen zitiert, denen zufolge Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen gesagt haben soll, Trump habe im Vorfeld von dem Treffen gewusst. Der CNN-Bericht wurde später in Frage gestellt, nachdem eine der Quellen ihre Aussagen zurückzog. CNN hält aber an dem Bericht fest. Warum?

Trump antwortete wie immer per Twitter und beschuldigte den Sender. Dieser werde „von innen heraus zerrissen“, weil er „einer großen Lüge überführt“ worden sei und sich weigere, „den Fehler zuzugeben“.

CNN antwortete darauf „machen Sie keinen Fehler, Herr Präsident, CNN lügt nicht. Wir berichten die Nachrichten." Das hörte sich mehr als Drohung an. Und weiter, so CNN, "Und wir berichten, wenn Leute in Machtpositionen Lügen erzählen." Auf die Idee, das CNN sich selber an der Verbreitung von Lügen beteiligt, kommt der Sender aber nicht.

CNN steht zu seiner Berichterstattung und seinen Reportern. Objektivität sieht aber anders aus.

Trump legt nach:

Nun forderte er die Entlassung des CNN-Chefredakteurs Jeff Zucker. Trump schrieb: "Der Hass und die extremen Vorurteile von CNN mir gegenüber haben ihr Denken vernebelt und es ihnen unmöglich gemacht, zu funktionieren. (...) Der kleine Jeff Z hat einen üblen Job gemacht, die Einschaltquoten sind schlecht, AT&T sollte ihn feuern, um sich Glaubwürdigkeit zu bewahren."

Auch warf Trump NBC News vor, ein Interview mit ihm im Mai 2017 manipuliert zu haben.

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02.09.2018 Sammlungsbewegung

GFDK - Reden ist Silber

Ein Kommentar von Christian Weilmeier: Jetzt soll dann bald die neue Bewegung von Wagenknecht an den Start gehen. Angeblich soll sie jetzt "Aufstehen" heißen. Manche sagen aber wieder, das sei noch nicht sicher. Das Hin und Her kommt daher, dass man zaudert.

Den großen Sprung wagen oder das Übliche. Das Übliche, das wären solche Diskussionsgruppen wie das heutige Attac oder Diem, der große Sprung, das wäre ein offenes Bekenntnis zum Linkspopulismus, das tatsächlich einige prominente Unterstützer wollen.

"Aufstehen" hat nur eine Chance und einen Sinn, wenn es knallhart die Probleme in einer klaren Sprache benennt und Lösungen vorschlägt, die auch weh tun, die echte Veränderung bringen, ohne zu viel Angst vor bisherigen bequemlinken Empfindlichkeiten.

So etwas braucht Deutschland. Irgendeinen neuen verschwiemelten linken Diskurs braucht niemand. Das ist eine Grundsatzentscheidung. Wir werden es erleben.

Die Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht

Die Sammlungsbewegung der Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht heißt „Aufstehen“, berichtet der "Spiegel". Sie geht an diesem Samstag mit der Website www.aufstehen.de online und wird Anfang September offiziell starten. Wagenknecht vertritt die Ansicht, dass der Kurs der offenen Grenzen viele Linken-Wähler verprelle.

Inhaltliche Erneuerung der Politik

Im Konflikt über die Migrationspolitik mit der Führungsspitze ihrer Partei formiert Sahra Wagenknecht eine linke Bewegung. Wie der „Spiegel“ berichtet, trägt sie den Namen „Aufstehen“, am Samstag soll die Web-Seite www.aufstehen.de online gehen.

„Bewusst überparteilich“: Oskar Lafontaine wirbt für die neue Sammlungsbewegung seiner Frau Sahra Wagenknecht. Bei dem Projekt mit dem Namen „Aufstehen“ gehe es um die „inhaltliche Erneuerung der Politik“, sagte er der "Welt am Sonntag".

Uns was macht die Bild-Springer-Presse daraus "Ist die Initiative von Sahra Wagenknecht so weit links, dass sie schon wieder rechts ist?"

Der Historiker Michael Wolffsohn darf bei "Bild" den Vogel abschießen:

"Wenn ich "BEWEGUNG" höre, klingeln bei mir alle Alarmglocken. Die Nazis legten seinerzeit auch Wert darauf, keine herkömmliche Partei zu sein, sondern "Bewegung". Wissen das Wagenknecht und ihre Mit- plus Nachläufer nicht?

Wollen sie ganz bewusst und scheinbar unverfänglich solche Gedankenverbindungen herstellen? Wollen sie damit signalisieren, dass sie die bessere AfD wären? Also eine Partei der 'kleinen Leute'. Sozial. Und natürlich (siehe 'Bewegung') national. Also national-sozial.

Und weiter:

Da sich Frau Wagenknecht als Sozialistin bezeichnet, bewirkt das phrasenhafte Mischmasch des Internetauftritts auch ohne Gedankenkrücken wohl nicht zufällig Gedankenbrücken zum Begriff "National-Sozialismus" oder gar Nationalsozialismus. Davon hatten Deutschland und die Welt genug. Selbst ohne Krieg und Holocaust nie wieder das".

Sahra Wagenknecht nimmt Stellung

„Deutschland muss seine Fachkräfte selbst ausbilden“, sagte Wagenknecht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Es sei „zynisch“, junge Leute mit einem Numerus Clausus vom Studium abzuhalten und „dann die qualifizierten Fachkräfte aus armen Ländern zu holen“. Hauptgrund des Arbeitskräftemangels sei ein unterfinanziertes Bildungssystem.

Sahra Wagenknecht fügte hinzu: Der Internationalismus bedeute nicht „Abwerbung der Mittelschicht aus armen Ländern, um hier Lohndumping zu betreiben“. Die EU habe sich bereits durch die Osterweiterung „in ein Instrument der Lohndrückerei verwandelt“. Die globale Migration verschärfe das Problem zusätzlich.

Die SPD macht aus Sozialdemokraten Verlierer und Verräter

Die Grünen und die SPD sind nun etwas in Aufregung. Kein Wunder, schließlich haben diese Parteien in diesen Fragen total versagt.

Wie getroffene Hunde jaulen jetzt die sogenannten Sozialdemokraten auf.

Sebastian Hartmann, SPD-Politiker aus Nordrhein-Westfalen, textete: "Die linke Sammlungsbewegung in Deutschland ist seit 1863 die SPD. Wer mitmachen möchte, kann eintreten." Ein hübsches Bonmot, aber eine Lüge, schreibt Jakob Augstein auf "Spiegel.de".

"Die SPD ist sehr vieles, aber nicht links. Schlimmer: Die SPD ist das größere Hindernis jeder linken Politik. Die SPD liegt im Fahrwasser jeder linken Politik wie ein gesunkenes Schiff. Sie versperrt die Ausfahrt ins Offene.

Es gibt keinen Aufbruch mit der SPD. Und das liegt nicht am Personal.

Wie heißen die Leute an der Spitze? Schahles? Nolz? Das ist ganz gleich. Denn die SPD macht aus anständigen Sozialdemokraten Verlierer und Verräter. Daran lässt sich jetzt nichts mehr ändern. Das sitzt viel zu tief."

Die Schnappatmung gegen Aufstehen zeigt, wie wichtig die Sammlungsbewegung ist schreibt Jens Berger von den "nachdenkseiten.de"

Dass die erste konkrete Ankündigung der neuen Sammlungsbewegung Aufstehen auch Kritik auslösen würde, war vorauszusehen und ist an sich ja auch gut so.

Sag mir, wer Dich kritisiert, und ich sage Dir, was Du richtig gemacht hast. So gesehen steht Aufstehen nun sogar unter Zugzwang, obgleich es nicht schwer sein dürfte, sich die Vorab-Kritik von BILD, einigen Agenda-Politikern von SPD und Grünen bis hin zu den üblich verdächtigen Heckenschützen auch redlich zu verdienen.

Der Hitler-Vergleich

Besonders skurril und verstörend ist dabei jedoch die Härte der Kritik an den äußersten Rändern des politischen Spektrums. Sowohl der reaktionäre Publizist und BILD-Gastautor Michael Wolffsohn als auch die ultralinke „Systemkritikerin“ und Junge-Welt-Autorin Susan Bonath greifen gar zum letzten Mittel intellektueller Verrohung – dem Hitler-Vergleich. Von Jens Berger. Den Artikel sollte man lesen

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29.08.2018 Google ist eine Verkaufsmaschine

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Ich lach mich jetzt mal schlapp. Donald Trump stellt tatsächlich fest das Google Suchergebnisse verfälscht. Das hätte er schon lange Wissen müssen. Er hätte auch mit mir, oder mit jedem anderen Webseitenbetreiber darüber sprechen können. Bei Google wird nur angezeit, was Google will, oder besser gesagt, wer am meisten bezahlt.

Google ist keine Suchmaschine, sondern eine Verkaufsmaschine

Hier mal ein Beispiel: Ich schreibe sehr viel über eine ganze Reihe von Mode-Labels. Wenn sie nun eines dieser Label in die Googlesuche eingeben sind die ersten 30 Einträge nur Online-Shops, die dafür bezahlt haben. Einen Artikel von mir werden sie nicht finden. Und natürlich werden sie auch keine Nachrichten von mir finden, da ich nicht in der Lage bin, Google zu bezahlen.

Auch die Medien sind dabei

Genauso verhält es sich mit den Nachrichten. Die grossen Medienhäuser und Nachrichten-Portale, auch die Deutschen, haben mit Google schon lange einen Deal geschlossen.

Ihre Nachrichten werden als erstes angezeigt. Und da die gesamte internationale Presse nur schlechte Nachrichten über Trump schreibt, kann der natürlich lange nach einer guten über ihn suchen. So sieht das aus Herr Trump. Aber HALLO, das muß man doch Wissen. Wie Google  manipuliert kann man hier genau nachlesen.

Aber Google manipuliert nicht nur, nein noch schlimmer, Google Zensiert auch die Beiträge. Ein halbminütigen Social-Media-Trailer zur Arte-Doku, über die Löschmannschaften hinter den sozialen Netzwerken Google, Facebook und Twitter wurde kurzerhand gesperrt. Und das sind keine Einzelfälle.

Ist das was Google macht illegal?

Gut eine Woche vor einer Anhörung von Vertretern von Google, Facebook und Twitter im US-Senat erhob der US-Präsident schwere Vorwürfe gegen die Suchmaschine.

"Google und andere unterdrücken Stimmen von Konservativen und verstecken Informationen und Nachrichten, die gut sind", schrieb Trump zehn Minuten später in einem zweiten Tweet.

"Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht. Das ist eine sehr ernste Situation - wird in Angriff genommen werden."

 "96 Prozent der Ergebnisse für 'Trump News' sind von überregionalen linksorientierten Medien, sehr gefährlich", twitterte er. "Republikanische/konservative und faire Medien sind ausgeschlossen." Trump warf die Frage auf, ob das "illegal" sei.

Goldene Ehrennadel für Donald Trump

Hier mal eine gute Nachricht über Donald Trump, und die kommt nicht von den Medien, sondern in einem Kommentar von Gabor Steingart in seinem Morning Briefing.

"Das gestrige Telefonat zwischen Donald Trump und dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto war erfolgreich: Nach 13 Monaten des Wettdrohens wird der Handelskonflikt mit Mexiko durch ein Handelsabkommen ersetzt.

Dieser Deal, der im nächsten Schritt auch Kanada umfassen soll, ersetzt das größte Freihandelsabkommen der Welt, NAFTA. Bisher verband es einen Binnenmarkt von 465 Millionen Menschen, die eine gemeinsame Wirtschaftsleistung von umgerechnet rund 16,72 Billionen Euro erwirtschaften.

Autoarbeiter bekommen 16 Dollar die Stunde, Dank Trump

Trump hat sein Ziel erreicht, die Lohndifferenz zwischen den Partnern zu senken. In Mexiko werden die Löhne der Autoarbeiter von 10 auf 16 US-Dollar die Stunde steigen. Wenn es im politischen Leben fair zu ginge, müsste der Weltgewerkschaftsbund dem US-Präsidenten heute die goldene Ehrennadel ans Revers heften."

Um es mit Albert Einstein zu sagen: „Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.“

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29.08.2018 alle Fleischereien halal

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Ein Angreifer hat in Frankreich mit einem Messer zwei Menschen getötet und eine weitere verletzt. Der Täter wurde danach von der Polizei erschossen, meldeten die Medien. Zwei Tote bei einer Messerstecherei ist nun nichts ungewöhnliches.

Auch in Deuschland werden fast täglich Messerattacken gemeldet. Die Messerattacke in Chemnitz, bei der ein 35 Jahre alter Deutscher niedergestochen wurde, und später verstarb, gehört heute auch in Deutschland zum Alltag.

Ein 23-jähriger Syrer und ein 22 Jahre alter Iraker sind wegen gemeinschaftlichen Totschlags in Haft genommen worden. Sie sollen nach einem Streit, so die Polizei, mehrfach ohne erkennbaren Grund auf ihre Opfer eingestochen haben.

Zwei weitere Pesonen liegen noch mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus, und können wohl froh sein, das sie überlebt haben.

Wovor haben die Deutschen Angst? Ist die berechtigt?

In Trappes wohnen nur 32.000 Menschen, also eine Kleinstadt, wie es auch in Deutschland unzählige gibt, wie zum Beispiel Freudenstadt oder Garmisch-Partenkirchen, aber mit einem extrem hohen Anteil an Migranten.

Nur noch 30 Prozent der Bürger sind nichtmuslimische Einwohner der Stadt. Apartheidgesellschaften haben sich in ganz Frankreich gegründet, die unverholen die dortige Gesellschaft ablehnen und regelrechte Brutstätten der Radikalisierung geworden sind.

Nur noch Männer im Cafe

In der französischen Kleinstadt Trappes zeigt sich, wie alle Integrationsbemühungen misslungen sind, schreibt die "WELT". Trotz bester Absichten geben heute Islamisten den Ton an – im einzigen Café im Stadtzentrum sitzen nur noch Männer.

Was in Trappes geschieht, könnte einen seismischen Einfluss auf den gesamten Kontinent haben, glauben zum Beispiel die Pegida Anhänger.

Kein Fleisch mehr für Christen

In Trappes sind jetzt alle Fleischereien halal, schreib "Welt-Online" und die "FAZ" fragte, "ist in Frankreich eine schleichende Islamisierung in Gang?" „Die Salafisten sind im Begriff, den Kulturkampf im französischen Islam zu gewinnen“, stellte schon vor Jahren der Premierminister Manuel Valls fest. Auch den Begriff der „ideologischen Schlacht“ verwendete er.

Die Seite "achgut.com" von Hendrik Broder schrieb: "Trappes ist kein bedauerlicher Einzelfall; Satellitenstädte aus der selben sozialromantischen „Alle Menschen werden Brüder“-Retorte gibt es rund um Paris zu Dutzenden.

Manche davon sind längst zu No Go Areas verkommen, auch für die Polizei. Es sind permanente Brutstätten für islamische Radikale, und die begnügen sich nicht damit, den örtlichen Metzgereien das Schweinefleisch madig zu machen. Nicht in Trappes und nicht alleine in Frankreich."

Augen zu und weiter machen

In Deutschland geht man diesem Thema lieber aus dem Weg. Hier macht man getrost weiter, nach dem Motto „Alle Menschen werden Brüder“ Die Parteien sprechen lieber und hämisch von den "besorgten Bürgern", deren Angst vor Überfremdung eine Paranoia  ist.

Jede Kritik an der Flüchtlingsdebatte-Politik ist eine Empörungsvorlage für das antifaschistische Mütchen, bei den Grünen, den Linken, der SPD und sogar bei der CDU. Damit tun sie nur der AFD einen Gefallen.

Der letzte Stand: Die Redaktion der „Tagesschau“ geriet schon wieder unter Druck, weil sie nicht über von Asylbewerbern verübte Tötungen berichten wollte. Auch hier ging es um eine Messerattacke in Offenburg, auf einen Arzt der in einer Praxis getötet wurde.

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20.08.2018 Vertraue keiner Prognose

GFDK - Reden ist Silber - Christian Weilmeier

Christian Weilmeier schreibt: Ich würde mich in der heutigen Zeit besser mit Prognosen zurückhalten. Habe den Feiertag genutzt, um Artikel zum Thema Parteiensystem, 'Aufstehen", AfD, Mainstream etc. zu lesen.

Was mich wundert, ist der unerschütterliche Glaube an die Prognose. Niemand weiß, wie sich unser Parteiensystem entwickelt, gerade erleben wir die Lockerung von Strukturen und das Bröckeln von Fundamenten.

So Aussagen wie "Dafür gibt es keinen Platz im Parteiensystem" oder als Bewegung kann man in Deutschland nichts erreichen, weil man Parlamentssitze braucht, sind doch unsinnig. Abgesehen davon, dass aus Bewegungen auch eine Partei hervorgehen kann.

Auch auf der Rechten ist noch lange nichts entschieden. Wir sehen, wie in anderen Ländern nach der "ersten" rechtspopulistischen Partei weitere kommen mit anderer oder radikalerer Programmatik usw. usw. Und da habe ich jetzt nur zwei Themen angesprochen.

Ganz abgesehen davon, dass es jederzeit zu einschneidenden Krisen kommen kann, die alles verändern.

Ich lese nur noch wenige solcher Artikel, weil das nichts bringt, die sind meist zu eindimensional. Der heutige Tag zeigte mir wieder, ich tue recht daran. Die Geschichte wird uns überraschen, sehr zum Leidwesen des deutschen "Experten".

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19.08.2018 Die Sprache ist ein Geschenk

GFDK - Reden ist Silber - Teresa Pütz

Liebe Leserin, lieber Leser,
wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir die Sprache verlieren? Diese Frage bewegte die amerikanische Linguistin Christina Dalcher so sehr, dass sie einen Roman darüber schrieb.

"Vox" als Warnruf gegen eine Politik des Fanatismus

In "Vox" wird in einem Amerika der nahen Zukunft allen Frauen und Mädchen ein Tageslimit von 100 Wörtern verhängt. Wenn Sie wissen, dass der Durchschnittsmensch tagtäglich ungefähr 16.000 Wörter äußert, sind 100 Wörter … nichts.

Wie will man sich mit so wenigen Wörtern Gehör verschaffen? Wie kann man sein Leben führen, für seine Rechte einstehen, für seine Träume kämpfen, wenn einem die Stimme genommen wird?

Im Verlag hat Dalchers Debüt niemanden zum Verstummen gebracht, wir konnten gar nicht aufhören, mit den Kollegen und Freunden darüber zu sprechen. Wir sind uns einig, diese erschreckende Dystopie trifft vor dem Hintergrund des aktuellen politischen Klimas einen Nerv. Mundtot, das möchte niemand von uns sein.

Die Sprache ist ein Geschenk

So wünsche ich mir, dass Sie "Vox" als Warnruf gegen eine Politik des Fanatismus und der Unterdrückung lesen, aber auch als Gedankenspiel, das Ihnen das Geschenk der Sprache vor Augen führt, dieses erstaunlich komplexe Vermögen, das wir so oft als selbstverständlich betrachten – und das uns zu Menschen macht.

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz.

Das ist der Anfang.

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Aber das ist nicht das Ende.

Mit herzlichen Grüßen,
Teresa Pütz
Lektorin für Internationale Literatur bei S. Fischer

Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust.

Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. "Vox" ist ihr Debütroman.

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14.08.2018 Sexistische Anspielung?

GFDK - Reden ist Silber -Gottfried Böhmer

Die Sportredaktion des ZDF hat auf Twitter eine kleine hysterische Debatte ausgelöst. Das ZDF freute sich über die Bronzemedaille der 4x100-Meter-Staffel der deutschen Damen und untertitelte das Foto mit "unser flotter Vierer".

Kein billiger Sex-Witz

Die Bronzemedaille der 4x100-Meter-Staffel der deutschen Damen kommentierte der Sender mit dem Spruch: "Unser flotter Vierer" - zu sehen waren auf einem Foto die Sportlerinnen Rebekka Haase, Lisa-Marie Kwayie, Gina Lückenkemper und Tatjana Pinto. Die waren aber nicht mal nackt.

Trotzdem kam dieser Gag bei einigen Frauen, vermutlich bei der grünen Jugend, nicht so gut an, die vermuteten umgehend einen billigen Sex-Witz. Dabei heißt es doch "flotter Dreier." Aber was versteht die grüne Jugend schon davon?

Schon wenige Minuten später wird dem ZDF Sexismus vorgeworfen. Ein Twitter Nutzer nahm die Diskussion gelassen und schrieb: "Der nicht angekommene Vierer der Männer würde sich gerne FLOTTER VIERER nennen lassen".

#MeToo hat wieder zugeschlagen

In einer der Twitter-Diskussionen meldet sich die ZDF-Redaktion danach zu Wort. "Zur Info: Der Post wurde von einer Frau abgesetzt und es haben ihn einige vorher gelesen, die ihn nicht für sexistisch gehalten haben. Dass die Vier in ihrem Läuferinnen-Outfit abgebildet sind, tut dem eigentlich nichts zur Sache, schließlich treten sie so im Wettkampf an."

Spätabends zieht das ZDF komplett den Schwanz ein

"Unser Post war in keinster Form sexistisch gemeint. Wir hätten ihn genauso bei einem Erfolg der Männerstaffel gepostet. Wenn wir hiermit jemandem zu nahe getreten sind, tut es uns leid."

Das war aber nicht mal nötig: Das ZDF hat tatsächlich auch viele positive Reaktionen auf den Tweet erhalten. Auch sehr lustig: Einige der Protest-Tweets und -Kommentare stammten von Redakteurinnen des Spiegel-Verlags, die sogleich einen Artikel daraus machten. Vermutlich haben die Spiegel-Damen das ganze erst ins rollen gebracht.

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12.08.2018 Ekel vor der Bildzeitung

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Jegliche Grenzen von Anstand und Ethik wurden in der Bildzeitung überschritten. Der Klickschlampen-Journalismus der "Bild-Zeitung" kennt keine Grenzen mehr, wie es scheint. Die "Bild" titelt allen ernstes, "Ist das Gottes Strafe für Syriens mörderische Mutter". Geht es noch geschmackloser, müssen wir uns fragen?

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass bei der 42-Jährigen Ehefrau von Baschar al-Assad ein bösartiger Brusttumor im Frühstadium entdeckt worden ist. Ein Foto zeigt Asma al-Assad mit Infusionsschläuchen im linken Arm, an ihrer Seite ihr Ehemann Baschar al-Assad.

Karma ist eine Nutte

Viele Beschwerden richten sich auch direkt an BILD-Redakteur Julian Röpcke. Dieser hatte auf Twitter zu einer Meldung über die Erkrankung von Asma al-Assad getwittert: „Karma is a bitch“ – zu Deutsch: Karma ist eine Nutte. Ein eindeutigeres Zeichen seiner Schadenfreude hätte er wohl kaum setzen können.

Das Netz war am toben und es gab tausende Kommentare dazu. Hier eine kleine Auswahl zu den harmlosen:

Bei der Bild Zeitung gibt es anscheinend keine Ekelgrenzen mehr. Wie hier gegen eine Frau gehetzt und gelogen wird die Brustkrebs hat, ist unerträglich.

Göbbels hätte es nicht besser gemacht.

Mit das Abscheulichste, was ich an Schlagzeile je gelesen habe.

Hatespeech - man sollte Anzeige gegen die Bild erstatten

"Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die falsches tun." - Max Goldt

Ich kommentiere ja eigentlich sehr selten, aber wie kann man nur so ein abartiges Stück Mensch sein ( letzteres wage ich stark zu bezweifeln). Und dieser Schmierfink hat also zu Gott gefunden? Na Halleluja.

Wie verkommen muss man sein, um so eine Schlagzeile zuzulassen...

Daran sieht man, wie diese Teufelsbrut in Wahrheit innerlich tickt. Die WOLLEN Böses verbreiten.

Diesen Daniel Böcking sollten wir mal anschreiben und ihm ausdrücklich übermitteln wie wir seine... "Haltung" finden..

Asma al-Assad wurde 1975 in London geboren und verbrachte die ersten 25 Jahre ihres Lebens in Großbritannien. Hier lernte sie auch Baschar al-Assad kennen, der in in London Augenheilkunde studierte. Nach ihrem Abschluss am King's College arbeitete Asma in London als Finanzanalystin für die Deutsche Bank und als Investmentbankerin für J. P. Morgan.

Asma al-Assad sendet eine Botschaft auf Instagram, die von der "FAZ" sogleich als Propaganda ausgelegt wurde. Unsere Medien sind sich erstaunlich einig, wenn es darum geht, Syrien schlecht zu schreiben.

„Ich gehöre zu diesem Volk, das die Welt Standhaftigkeit, Stärke und den Kampf gegen Schwierigkeiten gelehrt hat... Meine Entschlossenheit kommt von eurer Entschlossenheit in den vergangenen Jahren“

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12.08.2018 Der Sieger heißt Donald Trump

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Im Januar 2018 habe ich geschrieben: Eines sollte man auch in Deutschland wissen, die Amerikaner wählen den Erfolg, das Geld und die Jobs. Wer das liefert, bleibt Präsident und sollte Trump auch aussenpolitisch Erfolge erzielen, wird er noch lange Präsident bleiben.

Trump bleibt Trump, da helfen keine Pillen

Schon vergessen? Was hat Donald Trump bei seiner Amtseinführung angekündigt, er werde acht Jahre Präsident bleiben. Und nun: Trumps Wiederwahl ist nicht mehr ausgeschlossen, das glauben sogar jetzt seine politischen Gegner.

Trumps Anhängerschaft schert nichts

Angebliche Sex-Affären, Personalwechsel, außenpolitische Fehlgriffe, bewuste und unbewußte Lügen, menschenverachtende Kommentare, Russenkontakte und so weiter, nichts kann Trump stoppen. Übrig bleibt ein US-Präsident, dem alle Erregungswellen der Medien und politischen Gegner nichts anhaben können. Einen Präsidenten wie Donald Trump hat Amerika noch nicht erlebt.

Der Trump-Zug rollt weiter

Laut Umfragen hat er 88 Prozent der republikanischen Wähler hinter sich vereint, und das gegen den erklärten Willen der gesamten "liberalen" Presse. Der Münchner Merkur zitiert den Meinungsforscher Fred Yang: „Je mehr Trump von den Medien kritisiert wird, umso mehr scheint seine Basis hinter ihm zu stehen“.

Trump steht vor sicheren Mehrheiten

Die Zustimmung zur Trumps Politik hat in den letzten Wochen sogar stark zugenommen. Die Mehrheiten im Senat, im Abgeordnetenhaus und unter den Gouverneuren der Bundesstaaten sind für Trump hervorragend und dürften bei den Zwischenwahlen im November bestätigt werden.

Gabor Steingart meint dazu: "Wir lernen: Das System Trump funktioniert wie ein Konverter, der den Wechselstrom der politischen Debatte in den Gleichstrom der Macht transformiert. Der Hass seiner Gegner befeuert die Zuneigung seiner Anhänger.

Die kollektive Wut der Progressiven verwandelte Trump in regressive Energie. Er braucht das Schlagzeilengewitter wie der Windparkbetreiber die Sturmböe".

Trumps Spritzen zeigen Wirkung

Wie haben wir schon im Januar geschrieben: Dumm ist nur, dass Trump immer mehr Erfolge einfahren kann. Apple will in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden US-Dollar in den USA investieren und 20 000 neue Stellen schaffen.

Als Ergebnis der Steuerreform von Donald Trump will Apple 38 Milliarden Dollar als Steuer auf im Ausland angesammelte Gewinne an den US-Fiskus zahlen und mehr als 250 Milliarden Dollar zurück in die USA holen, die im Ausland gelagert wurden. Viele weitere Unternehmen werden dem folgen.

Eine ganze Reihe von US-Konzernen hat schon Milliarden Investitionen angekündigt, wenn nur die 500 größten Firmen der USA durchschnittlich 2 Milliarden Dollar investieren, sind das schon EINE BILLION Dollar. Es könnte auch noch viel mehr werden.

Nur sechs Monate sind seither ins Land gegangen und die Erfolge stellen sich schon ein. Trumps radikale Steuersenkungen und Deregulierungsmaßnahmen haben die amerikanische Wirtschaft angeworfen wie lange nicht mehr. Mit 4,1 Prozent wächst die Wirtschaft so stark wie zuletzt 2014.

Die Arbeitslosenquote ist mit 4,0 Prozent die niedrigste seit etwa 10 Jahren. Die Exporte stiegen im zweiten Quartal 2018 um 9,3 Prozent und das Handelsbilanzdefizit verminderte sich 2018 um bisher mehr als 50 Milliarden Dollar.

Geschenke für die US-Autobauer

Und nun auch noch das. Abgasgrenzwerte adee - Trump macht den US-Autoherstellern ein weiteres Geschenk über 320 Milliarden Dollar. Und erwartete Strafzahlungen für die US-Hersteller in Höhe von 3 Milliarden Dollar für das Verfehlen der Umwelt-Standards würden entfallen. Die Spritschlucker dürfen dann weiter viel schlucken, Trump bleibt sich auch in dieser Frage treu, und für die US-Wirtschaft verläßlich.

Trump hatte im Frühjahr 2017 bereits angekündigt, die Auflagen für den Spritverbrauch neuer Pkw überprüfen zu lassen.

Erfolgsstory und Jubelstimmung

Und nun? Man glaubt es kaum. Die Springer Presse die seit zwei jahren gegen Trump schießt, und zwar aus allen rohren, schwenkt angesichts von Trumps wirtschaftlichen Erfolgen um, und meint nun, Angela Merkel solle sich ein Beispiel daran nehmen. Aber Hallo, das geht nun schnell. Trump ist nun eine "Erfolgsstory" und die Amerikaner sind, in einer Jubelstimmung.

"Welt-Online" - "Der amerikanische Präsident hat mit seiner Wirtschaftspolitik einfache, verständliche Regeln aufgestellt. Sie kurbeln aktuell die US-Wirtschaft kräftig an. Angela Merkel sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Es ist eine Bestätigung seiner Politik, die jetzt auch seine größten Kritiker anerkennen müssen".

So, jetzt warte ich nur noch darauf, wann der "Spiegel" auch noch in dieses Horn bläßt.

Die GFDK Redaktion bleibe dabei, sollte Trump weiter wirtschaftlichen Erfolg haben, bleibt er noch lange Präsident.

Gottfried Böhmer

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