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12.05.2020 Freiheit, Widerstand, Volksverräter

Corona-Kritiker mundtot machen, auch Bischöfe

von: GFDk - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Immer mehr Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker tauchen, wenn es nach den Medien geht, in Deutschland auf.  Allen voran, Johannes Boie, Chefredakteur bei WELT AM SONNTAG, dieser schreibt: "Früher gab es pro Dorf ein paar Spinner, die alleine in der Kneipe saßen. Heute sind dank sozialer Medien wie Facebook diese Spinner mit anderen global vernetzt.

Alles Fälle für Polizei und Psychiater?

Sie reden von „querdenken“ und „hinterfragen“, in Wahrheit haben sie schlicht den Schulstoff aus der vierten Klasse vergessen. Oder nie gelernt. Der Koch und Corona-Kritiker Attila Hildmann ist für ihn ein Fall für Polizei und Psychiater.

Sein Wunsch ging sogleich in Erfüllung. Attila Hildmann wurde in Berlin auf einer Anti-Corona-Demo von der Polizei abgeführt. In Berlin war richtig was los: Viele Teilnehmer skandierten unter anderem „Freiheit“, „Widerstand“, „Volksverräter“ und „Wir alle sind das Volk“. Nun gut, scheinbar gehören auch die Bischöfe zu denen, die den Schulstoff aus der vierten Klasse nie gelernt haben.

Verschwörer - Bischöfe sind auch nicht besser?

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich deutlich von einem Schreiben gegen die Corona-Beschränkungen distanziert, das auch von mehreren Bischöfen unterzeichnet worden ist. In dem Schreiben mit dem Titel „Ein Aufruf für die Kirche und für die Welt – an Katholiken und alle Menschen guten Willens“ werden die Corona-Maßnahmen scharf kritisiert.

„Es sind Tatsachen, dass unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie in vielen Fällen unveräußerliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt eingeschränkt wurden, einschließlich des Rechts auf Religionsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit“, heißt es dort unter anderem.

Weiter heißt es: Über die Durchführung von Gottesdiensten dürften nur die „Hirten der Kirche“ entscheiden, nicht staatliche Behörden oder die Politik. Weiterhin wird gewarnt, der Kampf gegen Covid-19 dürfe nicht „als Vorwand zur Unterstützung unklarer Absichten supranationaler Einheiten dienen, die sehr starke politische und wirtschaftliche Interessen verfolgen“.

Kritisiert werden aber auch „Trackingsysteme“ und „zweifelhafte Geschäftsinteressen“, insbesondere aus dem Bereich der Pharmaindustrie. Weiterhin wird daran erinnert, „dass es für Katholiken moralisch inakzeptabel ist, sich mit Impfstoffen behandeln zu lassen, zu deren Herstellung Material von abgetriebenen Föten verwendet wird“.

Man habe zudem Grund zu der Annahme, „dass es Kräfte gibt, die daran interessiert sind, in der Bevölkerung Panik zu erzeugen“. Auf diese Weise wollten sie dauerhaft „Formen inakzeptabler Freiheitsbegrenzung und der damit verbundenen Kontrolle über Personen und der Verfolgung all ihrer Bewegungen“ durchsetzen.

„Diese illiberalen Steuerungsversuche sind der beunruhigende Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht.“ Das ist nun der Stein des Ansoßes. Hierin sehen die Kritiker eine Verschwörungstherorie.

Grundgesetz statt Corona-Wahnsinn

Der "Spiegel" schreibt von einem "Corona-Rebell" im Innenministerium
Ein Referent des Bundesinnenministeriums verfasst ein Papier zur Coronakrise, in dem von einem "Fehlalarm" die Rede ist und das Virus angeblich verharmlost wird. Nun wurde er von seinen Dienstpflichten entbunden.

Das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) steht nun sehr dumm da. Das gut 80 Seiten umfassende Papier soll er nach SPIEGEL-Informationen sowohl intern wie extern an einen großen Verteiler verschickt haben.

Globaler Fehlalarm aus dem Bundesinnenministerium

Seiner Ansicht nach handele es sich beim Umgang mit Covid-19 um einen "globalen Fehlalarm", behauptet der Ministeriumsmitarbeiter dort. Die Gefahr des neuartigen Coronavirus sei "nicht größer als die vieler anderer Viren". Die von den Behörden angeordneten Maßnahmen richteten mehr Schäden an als Nutzen, glaubt er.

Er behauptet: Der Staat müsse sich in der Coronakrise womöglich den Vorwurf gefallen lassen, "einer der größten Fake-News-Produzenten" gewesen zu sein. Das Papier widerspricht so ziemlich allem, was die Bundesregierung und das Robert Koch-Institut zu Covid-19 sagen, meint der "Spiegel".

Und was soll man sagen? Die AfD darf als Sündenbock nich fehlen

Nähe zwischen AfD und Corona-Verschwörungstheoretikern. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht eine „gefährliche Nähe“ zwischen der AfD und Menschen, die in der Corona-Krise Verschwörungstheorien verbreiten.

„Das ist die gleiche Tonspur, in der die Leute unterwegs sind“, sagte Klingbeil der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit versuchten vor allem rechte Gruppen das Land durch Verschwörungstheorien zu destabilisieren, indem sie mit professionellen Videos und Tonnachrichten nachweislich Lügen verbreiteten.

„Das ist der organisierte Versuch, zu spalten und zu hetzen“, warnte Klingbeil. Er rief die Bürger auf, sich stärker als bisher dagegen zu wehren. „Wir brauchen einen Widerstand der normalen Leute, das fängt im Bekanntenkreis, in den eigenen WhatsApp-Gruppen an“, forderte der Bundestagsabgeordnete.

Thüringens Ex-Ministerpräsident Thomas Kemmerich hat an einem Protest gegen die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie teilgenommen und bekommt sogleich eins auf Maul. Er habe an einer Veranstaltung in Gera für „Verhältnismäßigkeit und einen Corona-Exit mit Maß und Mitte“ teilgenommen, schrieb Kemmerich in dem Nachrichtendienst Twitter.

Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) kritisierte, dass der FDP-Politiker sich dafür lobe, zusammen mit der AfD und Verschwörungstheoretikern „gegen Verantwortung für unser aller Gesundheit“ aufzulaufen. Kritik an Kemmerichs Teilnahme kam prompt, sichtbar wurde sie vor allem in den sozialen Medien. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Die LInke, etwa kritisierte dort vor allem die mutmaßliche Nicht-Einhaltung von Corona-Regeln bei der Veranstaltung:

Das Hauptstadt-Briefing von Gabor Steingart zeigt was auf uns zukommt

Fast 1,2 Billionen Euro beträgt das staatliche Hilfsprogramm für die deutsche Wirtschaft bislang, es ist das größte der Geschichte: Es umfasst Kredite, Garantien, Zuschüsse und Mindereinnahmen. Doch was hinter den abstrakten Zahlen steckt, wird erst jetzt klar. Die Rücklagen der Sozialkassen schmelzen.

Die Reserve des Gesundheitsfonds in Höhe von 10 Milliarden Euro wird in diesem Jahr schwinden, ließ Gesundheitsminister Spahn intern durchblicken. Düster sieht es auch bei Rente, Pflege und Arbeitslosenversicherung aus. Dem Fiskus drohen historische Steuermindereinnahmen, von 100 Milliarden Euro, heißt es in Regierungskreisen.

Die Zeit der Schockstarre in Deutschland ist vorbei

Die Zeit der Schockstarre scheint vorbei schreibt Gabor Steingart in seinem Mornig-Briefing. Zehntausende demonstrierten am Wochenende in Stuttgart, Berlin, München und Frankfurt am Main, begleitet von dem Vorwurf, es handele sich um Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikale.

Die Botschaften von Transparenten und Sprechchören belegen diesen Vorwurf in seiner Pauschalität nicht.

"Freiheit. Demokratie. Grundgesetz“

"Legt den Maulkorb ab“

"Sind die Maßnahmen verhältnismäßig?“

"Gib Gates keine Chance“

"Betreutes Denken“

"Wir fordern einen Corona-Untersuchungsausschuss“

"Sei kein Walking De(ad)pp“

"Wir wollen unser Leben zurück“
Ein buntes Potpourri von Menschen hat sich da zusammengefunden. Alles Spinner? Schwer zu glauben. Auch Spinner? Mit Sicherheit.

Allianz der Schwachsinnigen und Fake-Ziviler-Ungehorsam?

In den sozialen Medien und mittlerweile auch auf der Straße formiert sich in Sachen Corona gerade eine Allianz des Schwachsinns, schreibt der "Spiegel-Mann" Christian Stöcker in seiner Kolumne auf "Spiegel-Online", und gewaltbereit sollen die auch sein. Auch Grünen-Chef Robert Habeck hat die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen kritisiert.

"Welt-Online" hat noch so eine Kellerassel ausgegraben, die die Demonstranten verunglimpft. Claus Leggewie tönt dort rum,

"Das ist eine Usurpation des Widerstandsrechts, eine Art „Fake-Ziviler-Ungehorsam“. Die Voraussetzungen, um zivilen Ungehorsam zu reklamieren, sind überhaupt nicht gegeben, schon gar nicht das Recht auf Widerstand nach Art. 20,4 Grundgesetz, mit dem die radikale Rechte schon seit Langem operiert.

" Die Covidioten haben den antiautoritären Gestus gekapert, sie sind prinzipiell gegen alles, was eine Regierung tut". Das ist der Tonfall von dem gleichen Typ der den zivilen Ungehorsam von Fridays for Future gutheißt, und lauthals verteidigt.

2,1 Millionen Deutsche stehen jetzt schon vor dem Ruin, und in sechs Monaten werden es 10 Millionen sein, vorsichtig gerechnet, und dann wird abgerechnet.

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