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19.11.2020 Also doch eine Ermächtigung?

Covid-Presse, bei Kritik ist man sofort ein Corona-Leugner und Covidiot

von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Sorgen die Truppen des Kultur- und Medienestablishments für ausgewogene Berichterstattung? 92 Prozent der ARD-Volontäre wählen Grün-Rot-Rot. Und diese Tendenz wird noch zunehmen wie eine Umfrage der Verbandszeitschrift „Der Journalist“ zur politischen Einstellung des ARD-Nachwuchses zeigt.

„Wenn am Sonntag nur die Volontär*innen der ARD wählen würden“, schreibt das Blatt, „dann sähe das so aus“: 57,1 Prozent für die Grünen, 23,4 für Die Linke, 11,7 für die SPD. Dann folgen die Sonstigen mit 3,9 Prozent und – kaum noch messbar – die Union mit 3 Prozent und die FDP mit 1,3 Prozent (beim ZDF sieht es nicht besser aus).

Deutschland ohne Bürgertum in den Medien

92 Prozent für Grün-Rot-Rot - Wenn die ARD so weitermacht, herrscht in deren Redaktionen bald eine Vielfalt wie beim chinesischen Volkskongress, schreibt Rainer Haubrich Stv. Ressortleiter Meinung von "Welt-Online".

Diese links grünen ARD-Volontäre bekommen später alle einen schönen gut bezahlten Vertrag bei der ARD und können dann als Moderatoren, Reporter, Büroleiter usw. ihre Meinungsbild täglich über die deutschen Bürger ausschütten und denen klar machen, wen sie zu wählen oder was sie zu denken haben.

Dass die Klimakatastrophe vor der Tür steht, und dass alle Autofahrer so oder so Schweine sind, und dass alle nur noch Radfahren sollen. Und Fliegen nur noch für Reiche? Ach nee, die sollen ja am besten enteignet werden.

Beim WDR wird ihnen ihr Gehirn ausgefegt

Das sind nur einige Beispiele was auf uns zukommt, und beim ZDF sieht es nicht viel besser aus. Die Bürgerliche Mitte wird aus den Medien verschwinden. Heute schon sind ja nur noch Zeitgeist-Surfer und Opportunisten unterwegs.

Der absolute Gehirnwäsche-Sender ist der WDR, hier wird ihnen das Gehirn nicht nur gewaschen, es wird ausgefegt. Sie müssen nur 15 Tage die Aktuelle Stunde schauen, danach sind sie garantiert gehirnfrei. Ich mach das jeden Tag, aber ich ziehe mir dazu einen Aluhut auf. Das Schlimmste ist, dass sich im Bürgertum niemand daran zu stören scheint. Oder doch?

Corona und die Folgen bekommen wir jetzt schon zu spüren

„Das Jahr 2020 wird als »Epochenjahr« in die Geschichtsbücher eingehen. Weltweit trug eine Mehrheit der Bevölkerung teils drastische Einschränkungen ihrer Grundrechte bereitwillig mit, in der irrigen Annahme, es handle sich um zeitlich befristete Reaktionen auf die "Corona-Pandemie".

Die gnadenlose Hetzjagd der Mainstream-Medien auf diese Menschen, das Sperrfeuer aus Diskreditierung, Verunglimpfung und Diffamierung haben jedoch jedes normale Gespräch in ein hochexplosives Minenfeld verwandelt, schreibt mir Klaus Mehling, der aus dem Artikel von Matthias Müller "Auf hauchdünnem Eis" im rubikon zitierte. Aus Angst beim ersten Anzeichen von Kritik sofort als Corona-Leugner, Covidiot oder rechter Verschwörungstheoretiker zu gelten, schweigt man lieber.

Also doch eine Ermächtigung

Um die schwierige Corona-Lage zur erklären, spricht Angela Merkel im Bundestag wie zu Kleinkindern, kritisiert Alexander Kissler in einem Beitrag für "Welt-Online" und warnt vor der Infantilisierung der Gesellschaft: Wenn wir uns das gefallen lassen, enden wir im geistigen Laufstall. Man achte auf folgende Aussage von
Merkel: "Es wird am 1. Dezember nicht die Normalität einkehren, wie wir sie vor Corona kannten".

Abstandsgebote, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum, das Beschränken oder Untersagen von Übernachtungsangeboten, Reisen, Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen, das Schließen von Geschäften oder das Anordnen einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

"Schwerwiegende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Betracht". Ab einem Wert von 35 seien auch "stark einschränkende Schutzmaßnahmen" erlaubt.

Berliner Gesinnung und Faschisten

Was für eine Gesinnung die Damen und Herren in Berlin haben, konnte man an dieser Aussage ersehen: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollte Treffen in privaten Räumen, etwa der eigenen Wohnung, kontrollieren lassen. "Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein“, das sagte Lauterbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Dazu sage ich, wer sowas auch nur denkt, ist ein Faschist.

Die Regierung will - das ist der tiefere Sinn der gesetzgeberischen Aktivität,  nicht länger Gerichtsurteile kassieren, die ihre Autorität infrage stellen.

Gabor Steingart schreibt dazu: " Die Mechanismen des liberalen Rechtsstaats, mit der Gewaltenteilung im Zentrum, werden von Spahn und Merkel strapaziert und womöglich auch verformt, aber eben nicht beseitigt.

Die Debatte muss geführt werden, aber nicht mit feuchter Aussprache. Die Regierung hat das erste Wort, aber nicht das letzte. Auf die Einlassung des Bundesverfassungsgerichts darf man gespannt sein.Doch auch ein höchstrichterlicher Spruch kann zwar beruhigend, aber niemals heilend wirken. Diese Pandemie verletzt Interessen, berührt Biografien, gefährdet Existenzen. Es gibt in diesen Tagen keine unschuldigen Beschlüsse".

Der zahnlose Tiger, Christian Lindner, kritisierte die geplante Reform des Infektionsschutzgesetzes zwar als „Blankoscheck“, das war es aber auch schon. Immerhin hat er von einem Freifahrtschein für die Bundesregierung gesprochen. Also doch von einer Ermächtigung.

Corona-Demos verbieten

In Berlin gingen zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Darunter das übliche Gemisch der selbst ernannten "Querdenker": eine recht große Gruppe von schwer verwirrten Verschwörungstheoretikern, einigen Protestler mit berechtigten Sorgen, die sich offenbar wenig Gedanken darüber machen, mit wem sie da marschieren – und dazu nicht wenige Rechtsextremisten, die sich dem Corona-Leugner-Milieu anbiedern, schreibt Timo Lehmann, Redakteur im SPIEGEL-Hauptstadtbüro, und fordert deshalb solche Großveranstaltungen vorübergehend einzuschränken, oder zu verbieten.

Nun warum soll man sich darüber noch wundern, wenn der "Spiegel" von Corona-Leugner-Demos in Berlin schreibt. Das ist genau die linke Presse, die bei vielen so verhasst ist, mittlerweile auch in einigen Teilen des Bürgertums.

Die WELT fragte heute den Mediziner und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe, er war von 2007 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit.

Was halten Sie vom neuen Infektionsschutzgesetz?

Schrappe: Damit wächst die Kontrollmacht des Staates, die ärztliche Schweigepflicht ist in Gefahr. Wir gefährden einen wichtigen, historisch bewährten Grundwert unserer Gesellschaft.

Donald Trump hat die Wahl nicht verloren, er hat die Medienschlacht verloren

Der bekannte US-Journalist Glenn Greenwald ist im Streit über einen Artikel über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aus dem von ihm mitbegründeten investigativen Journalismusprojekt "The Intercept" ausgestiegen.

Die Redaktionsspitze der Investigativ-Website habe sich geweigert, den Artikel zu veröffentlichen, falls er nicht "alle kritischen Abschnitte" über Biden entferne, erklärte Greenwald am Donnerstag

Greenwald wollte nach eigenen Angaben auf "The Intercept" einen Artikel veröffentlichen, in dem er Nachrichtenredaktionen eine positive Voreingenommenheit gegenüber Biden vorwirft. Einen Entwurf des Artikels veröffentlichte Greenwald inzwischen selbst

Greenwald erklärte, "The Intercept" sei von den "gleichen Tendenzen von Repression, Zensur und ideologischer Homogenität" wie die nationale Presse geprägt. Na, was gibt es dazu noch zu sagen? Kennen wir doch zu genüge von unseren Medien.

Gottfried Böhmer

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