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23.03.2021 Freiheitsbedrohung in Deutschland

Der Corona-Fundamentalismus von Angela Merkel

von: GFDK - Reden ist Silber

Vor rund zehn Jahren am 13.Mai 2011 hielt der damalige Chef der Liberalen Guido Westerwelle, eine Rede zur Freiheit, in der er sich nicht den politischen Gegner, sondern die Bürger vorknöpfte.

Es war die bewegendste und die leidenschaftlichste Rede seiner Karriere, die in der heutigen Situation nichts von ihrer Aktualität verloren hat: Das dumme ist nur, die Bürger deutschlands haben ihre Freiheit aufgegeben. Das Video seiner Rede, unten angehängt, sollte man sich unbedingt ansehen, und einmal darüber nachdenken.

"Die Freiheitsbedrohung in Deutschland kommt nicht mit Gewalt und laut daher, sondern sie kommt leise. Sie kommt mit allerlei Begründungen, mit oftmals auch gut gemeinten Begründungen.“     

"Und Freiheit stirbt nicht durch Politiker, stirbt nicht dadurch, dass man Bürgerrechte und Freiheitsrechte von Politik wegen einschränken will, sondern es wird dann gefährlich für die Freiheit, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihr eigenes Immunsystem vergessen, das sie wappnen muss gegen jede Freiheitsbedrohung.“     

"Wir wollen ein Volk von selbstbewussten Staatsbürgern sein und nicht von Untertanen. Bürgerrechte zu verteidigen, das ist eine heilige Aufgabe zu allen Zeiten. In der Vergangenheit und auch in Zukunft.“

Neues aus dem Corona-Führer-Bunker

Merkel und die Landeschefs wollen im Kampf gegen Corona schalten und walten, wie es ihnen beliebt. Stufenpläne und andere Vorfestlegungen sind ihnen ein Gräuel. Ostern auch.

Der Bürger wird mit einer dürren Zahl abgespeist, die virologisch ohne Belang ist, schrieb Olaf Gersemann Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien von "Welt-Online" Er meinte auch:  Die Ziele werden absichtlich verschoben – damit es schwerer wird.

Im Vorfeld hatte Gabor Steingart in seinem Mornig-Briefing schon geschrieben:befeuert vom Schattenkabinett der Virologen will Angela Merkel heute die Verlängerung des Lockdowns durchsetzen – Geschäftsschließungen, Kontaktverbote, Reisebeschränkungen und womöglich auch nächtliche Ausgangssperren. Schluss mit den Jo-Jo-Effekten. Durchziehen, jetzt! Angela Merkel denkt, was die Hardliner sagen. Oder ist es umgekehrt?

Fest steht, dass die Puritaner unter den Experten für staatliche Härte und autoritäre Strenge plädieren und die Idee von Eigenverantwortung und politischem Interessenausgleich in Zeiten der Pandemie nicht sonderlich goutieren.

Fazit: Im Bundeskanzleramt regiert der virologische Imperativ. Man könnte meinen, das Virus hat nicht nur die Atemwege, sondern auch die Denkapparate der Regierung befallen. Dass die Zustimmung der Bevölkerung bröckelt, ist kein Wunder. Ein Wunder ist es, dass sie so lange hielt.

Weidel nannte den Bund-Länder-Gipfel eine „Kungelrunde“

 „Das unwürdige Schauspiel geht in die nächste Runde“, sagt Fraktionschefin Alice Weidel als erste Rednerin der Opposition nach Merkels Regierungserklärung im Bundestag am 11. Februar 2021. Eine „Kungelrunde“ habe erneut massive Eingriffe im Leben der Menschen beschlossen.

Die Regierung setze auf die Methode von „Einsperrung und Dichtmachung“ und springe mit den Bürgern um „wie mit Untertanen“. Weidel wies auf die volkswirtschaftlichen Schäden des Lockdowns hin: „Die Kollateralschäden wachsen ins Unermessliche“, sagte sie – und fügte an die Regierung gerichtet hinzu: „Wollen Sie Deutschland auf den Stand eines Entwicklungslands bringen?“

FDP-Vizechef Kubicki wirft Merkel und Ministerpräsidenten „offenen Rechtsbruch“ vor „Es ist gestern keine Öffnungs-, sondern eine Schließungsstrategie verabschiedet worden“

Diesen Kommentar haben wir heute auf "Welt-Online" zu den am 23.03.2021 beschlossenen Corona-Maßnahmen von Angela Merkel gefunden.

"Das Licht am Ende des Tunnels ist nicht die Hoffnung auf Besserung sondern Grün-Rot-Rot!
Da geht 's nicht mehr voran sondern wieder rückwärts.

Da kommen noch mehr Verbote, noch mehr Gängelung, noch mehr Einschränkungen der Grundrechte, noch mehr Gehirnwäsche, noch mehr und höhere Steuern, noch mehr Obrigkeit aber dafür weniger Freiheit! Das Grundgesetzt wird der neuen Ideologie angepasst und alles ist gut. Ob der deutsche Michel das bis zur Wahl im Kurzzeitgedächnis behält ist jedoch fraglich."

Nur Lauterbach jubelt

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die geplante Osterruhe für dringend nötig, hätte sie sich aber noch härter und mit Ausgangssperre gewünscht. „Wir brauchen noch einmal einen Lockdown-Beschluss, den haben wir ja jetzt auch gefasst, ich hoffe, er wirkt ausreichend, ich hätte ihn früher gefasst und auch härter“, sagte Lauterbach im WDR. 

Katarina Witt, glaubt sie wäre in der DDR

 „Die Ähnlichkeit ist verblüffend, was man im Namen "zum Wohle des Volkes" so kollektiv, früher im Sozialismus und gegenwärtig im Kapitalismus, in so kleinem Kreise einfach durchsetzten kann“, schrieb Katarina Witt auf ihrer Facebook-Seite. „Ich mag es gar nicht aussprechen, aber ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter flüstert mir fast schelmisch ins Ohr – ‚Willkommen zurück in der DDR‘.“

„Natürlich will ich nicht die DDR zurück. Aber wir leben seit 30 Jahren in einem Rechtsstaat und erleben seit einem Jahr, dass wir gesagt bekommen, was wir zu tun und zu lassen haben“, sagte Katarina Witt am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Und die, die uns das sagen, kriegen ihren eigenen Job nicht auf die Reihe.“

Katarina Witt betont in ihrem Facebook-Beitrag: Das „lebensgefährliche Virus ist da, und es gilt, Menschen zu beschützen!“ Inzwischen gebe es aber „sichere Öffnungskonzepte, die ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, wenn auch eingeschränkt, zulassen würden“.

Ganz Deutschland, so Katarina Witt, verspüre nun „einen Hauch“ davon, wie es sei, „von einer Handvoll Regierungsmitgliedern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden“. Vielleicht könne diese Erfahrung auch dazu führen, „dass wir ehemaligen DDR-Bürger uns nicht mehr erklären und verteidigen müssen“.

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