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29.11.2021 keine Verschwörungstheorien

Deutschland - 5G - Geimpft, Genesen, Genervt, Gespalten und Gehasst

von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Das hier sind keine Corona-Verschwörungstheorien, sondern Verschwörungsfakten. Nur einen einzigen Tag nachdem Südafrika meldete, dass es eine neue Covid-Variante gibt, sollen in Deutschland zwei Infektionen mit der Omikron-Variante entdeckt worden sein – ebenso wie in Großbritannien und Belgien, den Niederlandern und weiteren Staaten. Na, das ging ja schnell. 

In München sind die ersten beiden Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland bestätigt worden. Ja, genau im Corona-Söder-Land, der ja täglich nach weiteren Einschränkungen der Bevölkerung ruft. Die beiden Reisenden seien am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, also einen Tag bevor Südafrika die neue Variante mitteilte. 

Und schon meldet sich der Schreihals aus Bayern zu Wort. „Müssen das ganze Land noch stärker herunterfahren“ Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert nun drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Dem kommt das neue Virus wohl wie gerufen.

Die Virologin Sandra Ciesek habe in dem Fall des Reiserückkehrers aus Südafrika mehrere typische Merkmale der Virusvariante ermittelt. Hier muß es sich um einen Quantensprung der Wissenschaft handeln, wenn nur nach einem Tag ein Virus analysiert werden kann, von dem man zuvor nichts wusste.

Die Virologin und totale Impf-Befürworterin Sandra Ciesek hatte im April schon kritisiert, dass das Risiko von Nebenwirkungen durch eine Impfung in Deutschland überbewertet wird. Sogar junge Menschen seien doppelt so gefährdet, auf einer Intensivstation zu landen unkte sie schon damals.

Impfstoff ohne Wirkung?

Der CEO von Moderna, Stephane Bancel, hat mit Experten beraten und zweifelt nun an der Wirksamkeit seines Impfstoffes gegen die neue Corona-Variante Omikron. Wegen der vielen Mutationen könne von einer „erheblichen Abnahme“ des Schutzes ausgegangen werden. Und nun kann man sich ja Fragen, warum dann noch weiter Impfen?

Menschenfeindlichkeit gegen Ungeimpfte

Der Ton gegen Ungeimpfte zeigt Aspekte von Menschenfeindlichkeit, schreibt Susanne Gaschke von WELT- Online. Recht hat Sie. Und die Medien machen eine Hetzjagd auf alle Ungeimpfte.

„Wie gefährlich sind die Ungeimpften?“ titelte das Magazin Focus in der vergangenen Woche. Der Meinungsforscher Manfred Güllner (Forsa) warf der FDP vor, den „Konsens der Demokraten“ aufzuweichen, indem sie in der „fundamentalen Frage der Bekämpfung der Pandemie“ ihre eigene (liberale) Position vertritt.

Zugleich bescheinigte der Rechtsgelehrte der FAZ Leuten, die sich nicht impfen lassen wollen, per Leitartikel, sie betrieben die „Abschaffung des freiheitlichen Gemeinwesens“.

"Die vierte Welle wächst sich gerade zu einem Tsunami aus, heißt es, nur bei mir ist bisher weder die erste Welle, noch die vierte Welle und auch kein Tsunami angekommen. Auch unser Mops hält nichts von Kontaktbeschränkungen zu anderen Hunden und Menschen, und ist dennoch immer noch kerngesund. Und nun droht man uns schon mit der fünften und sechsten Welle.

Impfversagen

Millionen sind geimpft, die Infektionszahlen steigen trotzdem – und keiner will schuld sein. Auch WELT-Kolumnist Henryk M. Broder erkrankte an Corona – obwohl er doppelt geimpft ist. Er sagt: „Der Betrug fängt bei dem Wortspiel an. Es heißt nicht Impfversagen, es heißt Impfdurchbruch.“

Fakten, Fakten, Fakten

Fangen wir einmal mit Gabor Steingart an, der es so zusammenfasste: Es begann mit den Masken, die anfangs als sinnlos erachtet wurden. Jens Spahn hielt eine Mundschutz-Pflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie damals für nicht erforderlich.

Am 31.3.2020 sagte er: „In der jetzigen Lage sehe ich keinerlei Notwendigkeit zu einer Verpflichtung.” Laschet nannte Spahns Äußerungen „treffend“ und pflichtete ihm bei: „Eine Pflicht sehe ich nicht.“ Wenig später wurde die Maskenpflicht eingeführt.

Es setzte sich fort mit den immer wiederkehrenden Versprechen, es werde keinen Lockdown geben, bevor dann der Lockdown kam.

Die Impflicht wurde vor der Wahl als abwegig bezeichnet, jetzt steht sie kurz vor der Einführung.

Die Impfung galt bis vor zehn Tagen als der Ausweg. Nun lernt das erstaunte Publikum, dass zehn Millionen ungeimpfte Landsleute in 2021 für höhere Infektionsraten sorgen als 83 Millionen Ungeimpfte in 2020.

Weitere knallharte Fakten : Alexander Kekulé ist Professor für Medizinische Mikrobiologie und Virologie an der Universität Halle, und sagte im Gespräch mit "Welt-Online"

Vor allem das sogenannte 2G-Modell ist ja Teil des Problems. Geimpfte und Genesene glauben, sie wären sicher, weil man ihnen das bis vor Kurzem so gesagt hat. Aber auch sie infizieren sich zu einem erheblichen Teil. Dadurch haben wir jetzt diese massive Welle unter den Geimpften.

Sie ist deshalb so gefährlich, weil diese Menschen glauben, sie seien geschützt. Sie wurden falsch informiert, sogar das Robert-Koch-Institut hat das noch bis vor Kurzem auf seiner Website falsch dargestellt. Immerhin haben sie inzwischen den Satz entfernt, dass Geimpfte so gut wie nichts zum Infektionsgeschehen beitragen.

Die Impfstoffe sind nicht sicher genug, um 2G- oder 3G-Veranstaltungen ohne Maske, ohne Abstand, ohne Test und vor allem ohne Obergrenze zu bewältigen.

Jetzt ist es eine Tatsache, dass in den Krankenhäusern fast jeder zweite Patient über 60 Jahren vollständig geimpft ist. Bei den Verstorbenen ist die Quote ähnlich. 37 Prozent der Intensivpatienten über 60 sind doppelt geimpft.

Und nun kommt der entscheidende Satz von ihm:

Interessante Studien zeigen, dass die Ansteckungsgefahr bei vorsichtigen Ungeimpften geringer ist als bei denjenigen Geimpften, die glauben, ihnen könne nichts passieren.


Testen, testen, testen hieß es gestern. Jetzt sagt Professor Drosten, dass die Testergebnisse gerade bei Geimpften nur eine bedingte Aussagekraft besitzen. „Es sieht nach meiner vorläufigen Einschätzung so aus, als ob Infektionen bei Geimpften gerade in den ersten Tagen der Infektion nicht so gut durch den Antigen-Schnelltest nachzuweisen sind“, zitiert die „Bild“-Zeitung den Virologen.

Während die Südafrika-Mutante alle aufschreckt, laufen die Auffrischimpfungen bei uns auf Hochtouren. Doch obwohl hierzulande die Delta-Variante dominiert, wird weiterhin mit den Vakzinen geimpft, die sich gegen das Wuhan-Virus richten. Und nun kommt noch B.1.1.529. Experten gehen von hoher Ansteckungsgefahr aus, diese soll noch ansteckender als die Delta-Variante sein.

Praxen suchen ungeimpfte Ärzte über Jobportal
Während die Politik eine Impfpflicht für medizinisches Personal plant, werden auf der impfkritischen Stellenbörse Impffrei.work ungeimpfte Ärzte gesucht. Ein Inserat stammt sogar von einer Rehaklinik.

Offener Brief von Ärzten gegen Corona-Regeln
Im südthüringisch-nordbayerischen Raum haben rund 50 Ärzte, Psychologen, Apotheker und weitere Beschäftigte im Gesundheitswesen in einem offenen Brief die Aufhebung aller staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen gefordert.

Unter den Unterzeichnern des in einem Anzeigenblatt veröffentlichten Schreibens sind mehrere Beschäftigte des Klinikverbundes Regiomed mit Standorten in Thüringen und Bayern, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Sie fordern in dem Brief, „die notwendigen Schutz- und Abwehrmaßnahmen in die Hände des Bürgers zu legen“.

In den USA verpflichten Behörden und große Unternehmen zur Corona-Impfung. Doch viele Angestellte lehnten das ab und kündigten. Sie zieht es nun zu Red Balloon: einem Jobportal für Ungeimpfte. Zahlreiche Firmen werben dort um sie – und erhalten Tipps, um den Impfzwang zu umgehen. 

In New York etwa quittierten Tausende Polizisten und Feuerwehrleute den Dienst, nachdem Bürgermeister Bill de Blasio die Impfung für alle Beschäftigten der Stadt zur Pflicht gemacht hatte. Einige von ihnen dürften mittlerweile bei Red Balloon nach einer neuen Stelle suchen.

Die Scharfmacher

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine Befristung des Impfstatus. "Jede Impfung muss ein Verfallsdatum bekommen", sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag). Wenn eine Impfung länger zurückliege, falle der Geimpfte dann automatisch wieder zurück in den Status des Ungeimpften.

Prof. Dr. Christian Karagiannidis im Podcast Corona Virus Update (der „Prof. Drosten-Podcast“) vom NDR, Sonderausgabe vom 16.11.2021:
Auf die Frage, wer auf seiner Intensivstation läge, sagt er wörtlich „bevorzugt junge, ungeimpfte Menschen mit 1,2 Ausnahmen, so wie sich das auch deutschlandweit darstellt.“

Nun sind solche Aussage ja leicht zu überprüfen, indem man sich die Altersstruktur im DIVI Intensivregister anschaut und dazu einen Blick in den RKI Wochenbericht wirft. Sagt der Mann wirklich die Wahrheit?

Schließlich dementieren diese Politiker aber noch die bisherige Erkenntnis, dass dem größten gesundheitlichen Risiko die Ungeimpften ausgesetzt sind. Diese seien auf den Intensivstationen zu finden, so der allgemeine Tenor.

Wobei wir das auch nicht so genau wissen, weil Gernot Marx als einer der führenden Intensivmediziner in einer Bundestagsanhörung zum Bundesinfektionsschutzgesetz folgende Mitteilung machte:

„Die Frage kann ich leider nicht beantworten, weil wir bis jetzt auf den Intensivstationen nicht erfasst haben, welche Patienten geimpft und nicht geimpft sind.“ Na dann ist ja klar wie die uns hinters Licht führen.

Wie hatten wir zuletzt geschrieben: 

Die Impfstoffe halten nicht was sie versprochen haben. Sie  verhindern nicht die Ausbreitung des Virus. Auch Geimpfte können sich infizieren und das Virus weitergeben.

Schon vier bis fünf Monate nach der Impfung unterscheiden sie sich in diesem Punkt kaum noch von Ungeimpften. Bei der immer höher werdenden Zahl von "Impfdurchbrüchen" zeigt sich schon jetzt, dass diese neuartigen Impfstoffe völlig untauglich sind.

Wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern

Zitate aus dem von Hannes Hofbauer und Stefan Kraft herausgegebenen Buch Lockdown 2020 (2020), Folge 3:

Der politische Kampfbegriff ‚Verschwörungstheoretiker‘ dient einmal mehr dazu, Kritiken pauschal abzutöten, die noch vor wenigen Monaten selbstverständlicher und akzeptierter Teil der öffentlichen Debatte waren.“ (Andrej Hunko, S. 44)

Freiheit, Freiheit über alles

Der Schauspieler Klaus Kinski wollte seine Freiheit nicht durch die Freiheit der Unfreien begrenzt sehen. Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen. Er sagte:

"Ja, ich habe Gewalt in mir, aber keine negative. Wenn ein Tiger seinen Dompteur zerreißt, so sagt man, der Tiger sei gewalttätig und jagt ihm eine Kugel in den Kopf. Meine Gewalt ist die Gewalt des Freien, der sich weigert, sich zu unterwerfen. “

Das Schlußwort: Um es mit dem Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe zu sagen:

 "Herr, die Not ist groß. Die ich rief, die Geister, werde ich nun nicht los."

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