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07.10.2019 Endzeitvorfreude und Attacke

Donald Trump ist und bleibt Präsident, auch gegen den Willen der Medien

von: GFDK - Reden ist Silber

Drohendes Impeachment gegen Trump - "endlich" titelte der "Spiegel". Auch alle anderen großen Leitmedien wünschen sich ja schon seit drei Jahren, das Ende von Trump. und verkennen immer wieder die tatsächliche Situation.

Welt-Online behauptet sogar: Jüngste Umfragen würden zeigen, das die Zustimmung zum Impeachment wächst. Das ist der totale Blödsinn, es bleibt immer nur ein frommer Wunsch der Medien in Deutschland.

Die deutschen Medien sind – wenn's um Trump geht – nahezu unisono ins Lager der Aktivisten gewechselt, schreibt Gabor Steingart. Neugier wird durch Haltung, journalistische Unabhängigkeit durch verbalen Aktionismus ersetzt.

Endzeitvorfreude und Attacke?

Für den „Spiegel“ scheint das Ergebnis des Prozesses bereits festzustehen: „Der Deal zu viel”, lautet die Titelzeile. Im Leitartikel, überschrieben mit dem Wort „Endlich“, heißt es: „Wenn man nicht gegen Trump ein Amtsenthebungsverfahren einleitet – gegen welchen Präsidenten dann?“

Endzeitvorfreude auch in der „Süddeutschen Zeitung“: Die Präsidentschaft von Trump erfahre nun ihr „logisches Finale“, schreibt der sonst so kühle außenpolitische Kopf der Zeitung, Stefan Kornelius. Seine Überschrift: „Attacke!“

In der „Welt“ feuert Ressortleiter Clemens Wergin ebenfalls die Demokraten zum unbedingten Widerstand an: „Gegen den irrlichternden amerikanischen Präsidenten muss staatspolitisch vorgegangen werden.“

So klingen Aktivisten, nicht Journalisten

Trump ging sofort in die Offensive - Die Ukraine-Affäre ist seiner Ansicht nach der „größte Betrug in der Geschichte der amerikanischen Politik“. Die oppositionellen Demokraten seien eine Bedrohung für die Rechte der US-Bürger, sagte Trump in dem am Samstag bei Twitter veröffentlichten Video.

Er werde aber den Sumpf austrocknen

Der einzige Journalist in Deutschland, der die Situation richtig einschätzt ist wie so oft, Gabor Steingart, er fast zusammen:

"Selbstbewusste verwandeln Probleme in Gelegenheiten. Unsichere machen es umgekehrt.“


Wenn diese Volksweisheit stimmen sollte, hat US-Präsident Donald Trump vieles richtig und Oppositionschefin Nancy Pelosi alles falsch gemacht. Denn Fakt ist: Das Trump-Amerika ist empört angesichts des Versuchs, einen demokratisch gewählten Präsidenten durch juristische Winkelzüge aus dem Amt zu jagen – und Trump heizt die Stimmung weiter an. Er weiß, wie man Probleme in Gelegenheiten verwandelt.  

Pelosi hatte darauf spekuliert, dass Trump im Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu weit gegangen sei. Ist er aber nicht, wie die nun veröffentlichte Mitschrift des Telefonats belegt.

Sie bestätigt eben nicht die böswilligen Vermutungen der Demokraten, Trump habe der ukrainischen Seite Geldflüsse in Aussicht gestellt, damit der Präsident in Kiew Ermittlungen gegen den Sohn des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden anschiebt.

Was Trump allerdings tat: Er wies darauf hin, wie „schrecklich“ er es fände, sollte Ex-Vizepräsident Joe Biden seine damalige Machtposition missbraucht haben, um seinen Sohn Hunter zu schützen. Der betrieb in der Ukraine Gasgeschäfte. Wegen des Verdachts der Korruption wurde gegen ihn ermittelt.

Diese Untersuchungen hat man in der Amtszeit des Duos Obama/Biden eingestellt. Er, Trump, würde die Behörden der Ukraine gern unterstützen, falls das Verfahren jetzt noch einmal neu eröffnet werden sollte.

Es war natürlich eine schlitzohrige Anregung, aber eben keine Erpressung. Es handelt sich um ein Wahlkampfmanöver, das den Scheinwerfer auf seinen bislang aussichtsreichsten Gegenkandidaten lenken soll.

Zumal unklar ist, warum das ukrainische Verfahren gegen Biden Junior damals eingestellt wurde. Womöglich hat nicht Trump mit pekuniären Incentives gearbeitet, sondern die demokratische Vorgängerregierung.

Nancy Pelosi jedenfalls, die sich bis gestern den innerparteilichen Rufen nach einem Amtsenthebungsverfahren aus guten Gründen entzogen hatte, steht als Verliererin da. Sie wird die Geister, die sie rief, nicht mehr los.

Gabor Steingart

Und heute frohlockt der Spiegel schon wieder: " Ein zweiter Informant ist offenbar zu Aussagen über US-Präsident Donald Trump bereit."

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