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09.03.2019 Ursula von der Leyen

McKinsey benutzt das Ministerium wie einen Geldautomaten

von: GFDK - Reden ist Silber

Das Versagen unterhält im Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen seine Zentrale. Die Berater sind vor allem dann erfindungsreich, wenn es um das Ersinnen von Folgeprojekten geht. Kein Rat darf so gut sein, dass er tatsächlich wirkt.

Dubiose Beraterverträge

„Der Einfluss der Berater im Verteidigungsministerium ging so weit, dass sie die Anforderungen für Folgeprojekte definierten und sich so quasi selbst wieder beauftragen konnten“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu dem „Tagesspiegel“.

Gabor Steingart bringt es wie immer auf den Punkt: "Folgende Arbeitsteilung hatte sich offenbar eingebürgert: Die Armee versagt, der Berater berät und der Steuerzahler zahlt. McKinsey benutzt das Ministerium mittlerweile wie einen Geldautomaten."

Berater mit vollen Taschen der Steuerzahler

Das Wehrressort hat seit 2014 mit rund 660 Millionen Euro wohl sehr viel mehr Geld für Berater ausgegeben als bisher bekannt. Details aber hält das Ministerium selbst gegenüber Abgeordneten unter Verschluss, meldet der "Spiegel" am 9. März.

Aber: " Nur wenn das Staatswohl durch die Offenlegung von geheimen Informationen gefährdet ist, können Informationen für den Bundestag in der Geheimschutzstelle hinterlegt oder auch komplett verweigert werden."

Foto: https://www.securityconference.de/en/legal-advice/

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