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19.02.2021 Der Monopolist Facebook

Monopole sind die Feinde einer freien Gesellschaft, siehe Facebook

von: GFDK - Reden ist Silber

Als Facebook heute den Australiern untersagte, Nachrichteninhalte auf seiner Plattform zu teilen, enthüllt eine Untersuchung des Press Gazette, wie der Technologieriese von der Förderung irreführender staatlich geförderter Nachrichten in anderen Ländern profitiert.

Unsere Untersuchung zeigt, wie China einerseits seinen eigenen Bürgern das Ansehen von Facebook verbietet, andererseits seine eigenen Medien auf der Plattform bewirbt.

Insbesondere nutzt China Facebook, um dem evidenzbasierten Journalismus über die Unterdrückung der uigurischen muslimischen Minderheit zu widersprechen.

Imran Ahmed, Geschäftsführer des Zentrums zur Bekämpfung des digitalen Hasses, stellte die Ergebnisse der Untersuchung des Press Gazette vor und sagte:

„Es ist nicht widerlich, dass Facebook Geld nimmt, um die Propaganda des chinesischen Staates zu fördern, die die Realität leugnet, dass ihr Staat an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt ist gegen uigurische Muslime. “

Dominic Ponsford, Chefredakteur der Press Gazette, sagte: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Facebook erneut von der Verbreitung schädlicher Inhalte auf seiner Plattform profitiert.

„In Australien ist es den Bürgern verboten, Inhalte von echten Nachrichtenorganisationen inmitten einer Pandemie zu teilen, als evidenzbasierter Journalismus noch nie so wichtig war. Sie hat dies getan, weil sie befürchtet, dass sich das Angebot der australischen Regierung zur Regulierung weltweit ausbreiten könnte.

„Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass die Notwendigkeit dieser Regelung noch nie so dringend war. Wir wussten bereits, dass Facebook Leben gefährdet, indem es die Verbreitung von Fehlinformationen über Coronaviren zulässt.

"Die Nachricht, dass es mitschuldig ist, die Notlage der uigurischen Muslime zu vertuschen, und dass es davon profitiert, markiert einen neuen Tiefpunkt für das Unternehmen."

Facebook hat in Australien den Zugang zu journalistischen Nachrichten blockiert, weil ihm ein dortiges Mediengesetz nicht gefällt. Der Fall zeigt: Wo Monopole entstehen, sind Machtmissbrauch und Hybris nicht weit. Die Politik muss endlich reagieren schreibt auch WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt

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