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03.03.2020 entsteht bald eine Massenpanik

So muss man den Corona-Virus kommunizieren

von: GFDK - Reden ist Silber - David Rölleke

Hamsterkäufe, geschlossene Kindergärten, Züge werden angehalten, täglich gibt es neue Verdachtsfälle und Schockmeldungen. Wo soll das hinführen? Hier sind wir nicht weit von einer Massenpanik entfernt, ist sich Krisenmanager David Rölleke sicher.

Wenn jetzt schon Züge angehalten werden, weil Passagiere auffällig husten und Fragen im Raum stehen wie: findet unsere EM statt oder darf ich meinen Urlaub stornieren und bereits das Desinfektionsmittel aus den Krankenhausspendern geklaut wird, dauert es nicht mehr lange bis die ersten Supermärkte geplündert werden.

Gerade die Städte sowie die betroffenen Betriebe haben es besonders schwer, die Vorkommnisse ordentlich zu kommunizieren. Doch warum ist das so? Auf jedem Brandschutzplan steht: bleiben Sie ruhig und geraten nicht in Panik und hier ist es irgendwie alles anders.

 Die Städte sollten auf jeden Fall selbstbewusst kommunizieren, dass kein Grund zur Panik besteht, man sich gerade bestens vorbereitet und sich sicher ist, dass man mit der Situation bestmöglich umgehe.

Man sollte hier feste Ansprechpartner benennen, sowas beruhigt und am besten würde ich auf der Internetseite der Stadt einen Präventions-Ticker mit aktuellen Tipps und Fakten einstellen.

Hier kann man sich ja am besten die sogenannten W-Fragen raussuchen (man kann recherchieren, was die Menschen im Internet zum Thema Corona suchen) und genau auf diese Fragen sollte man die Antworten parat haben.

Weiterhin sollte der Bürgermeister kommunizieren, dass Traditions-Ereignisse natürlich stattfinden und man nun als Stadt vorsichtig, aber nicht panisch reagieren sollte. 

Gerade bei den Betrieben ist es sehr kritisch. Sollte hier ein Verdachtsfall bestehen, muss man sofort handeln, da man als Arbeitgeber ja eine Fürsorgepflicht hat.

Der einzige Weg ist es die Mitarbeiter zu testen und im Fall einer Betroffenheit, wenn es die Lage ermöglicht, erstmal den Betrieb dementsprechend anpassen.

Man kann hier als infizierter Betrieb Aufmerksamkeit gewinnen oder halt als vorbildlicher Betrieb mit tollen Präventionsmaßnahmen ein Herz für die Mitarbeiter und deren Angehörigen haben und modern und zeitgemäß handeln.

Den jeweiligen Bundesländern würde ich auch raten, so wenig Panik wie möglich auszustrahlen und versuchen, ihr Bundesland zum Positiv-Beispiel der Bekämpfung der Krise zu machen.

David Rölleke

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