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22.07.2018 Die Vielfalt gewährleisten?

Tote Hose, totes Hirn - Flasche leer in der ARD und beim ZDF

von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Für die Karlsruher Richter ist der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß. Im Urteilstext gibt es gleich mehrere Merkwürdigkeiten. Zum Beispiel: Welche „Vielfalt“ bieten die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich? Das fragt sich nicht nur der "Welt-Autor" Torsten Krauel. Wir von der GFDK-Redaktion, fragen uns das schon sehr lange.

Hier ein kurzes Beispiel zu der Vielfalt in der ARD und im ZDF

Das ZDF-Spezial zum Trump-Putin-Treffen begann schon in den ersten Sekunden mit folgendem Propaganda-Framing: "Der ehemalige Geheimdienstler Putin trifft auf den ehemaligen Geschäftsmann Trump."

Die objektiven Qualitätsjournalisten vom Staatsfunk müssen sich eine Frage stellen, warum hört man von denen eigentlich nicht:

"Die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, Angela Merkel trifft auf den Ex-Rothschild-Banker Emmanuel Macron? Das ist doch mal einer gute Frage, oder.

ARD - Katrin Brand kommentiert das Putin-Trump treffen wie folgt: PUTIN hat den Konflikt in der Ukraine angezettelt.

Der Irrsinn, der schon vor dem Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin die Staatliche- Lückenpresse befallen hat, eskalierte gestern und heute in einer Weise, die es unmöglich macht, auch nur 1% davon zu dokumentieren.

Andererseits wird es zunehmend absurd und überflüssig, eine Propaganda „aufzudecken“ und „verständlich“ machen zu wollen, die so plump, so dreist, so vollkommen schamlos und rotzfrech daherkommt wie das, was die GEZ-Zahler in diesem Tagen in ARD, DFL und ZDF vorgesetzt bekommen.

Die Vielfalt gewährleisten?

Der geilste Satz des Rundfunkurteils lautet: „Der Gesetzgeber muss keinen Wirklichkeitsmaßstab wählen, sondern kann auch einen Ersatz- oder Wahrscheinlichkeitsmaßstab zugrunde legen.“ Was soll das heißen? Die Wirklichkeit ist vollkommen schnuppe.

So begründen die Richter das Urteil zu der GEZ-Zwangsabgabe:

„Dem Rundfunkbeitrag steht eine äquivalente staatliche Leistung, nämlich ein umfangreiches, so auf dem freien Markt nicht erhältliches Angebot in Form von Vollprogrammen, Spartenprogrammen und Zusatzangeboten, einem Bildungsprogramm, zahlreichen Hörfunkprogrammen und Telemedienangeboten gegenüber.“

Gericht bestätigt den Staatsfunk

Ok, die äquivalente staatliche Leistung, besteht aus der Lindenstrasse, Tatort und Maischberger, den "tagesthemen" und dem "heute-journal. Aber was ist an dem Satz des gerichtes tatsächlich entscheidend? Das Gericht spricht von einer staatlichen Leistung, und bestätigt alle Kritiker, die von dem Staatsfunk sprechen, und schreiben. Das war sicher nicht so gewollt, ist aber nun amtlich.

Das Urteil ist ein schlechter Scherz

Unser letzt Frage lautet. Geht es um Informationen oder vielmehr darum, dass uns Meinungen von der ARD und dem ZDF aufdrängt werden. Aber egal, der Verbraucher hat sich schon lange Wege gesucht, wo er seine Informationen findet, und die sind nicht im öffentlich-rechtlichen-Rundfunk zu finden. In sofern ist die Flasche beim ZDF und der ARD leer.

Leider müssen wir, die uns aufgedrängten Meinungen weiter bezahlen, auch wenn man sie nicht sieht, dafür haben die Richter in Karlsruhe gesorgt. Das Gericht hat den Staatsfunkern ihre unverdienten Jobs gesichert. Wer ein anderes Urteil erwartet hat, hat etwas grundlegendes nicht verstanden.

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

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