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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

05.11.2019 Ausstellung Pursuit of Faith

GFDK - Kultur und Medien

Ob in New York,  Florenz, St. Petersburg, Kopenhagen oder Singapur: Die Ausstellungen des gerade erst 21-jährigen Künstlers Leon Löwentraut erregen Aufmerksamkeit, sein Malstil sorgt für internationales Interesse und seine Werke sind in kürzester Zeit ausverkauft.

Am Freitag, dem 08. November 2019 eröffnet die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer Art an der Heinrich-Heine-Allee 19 um 19 Uhr die Leon Löwentraut-Ausstellung „Pursuit of Faith“ in Anwesenheit des jungen Künstlers. Es ist Leon Löwentrauts zweite Solo-Show in der Galerie Geuer & Geuer Art, die ihn seit 2017 exklusiv vertritt.

In der Einzelausstellung werden ausschließlich aktuelle Werke des Künstlers zu sehen sein, die er eigens für diese Werkschau erarbeitet hat. Über 25 Gemälde und Grafiken, darunter auch einige kleinere und mittelgroße Formate, werden erstmalig präsentiert. Zudem wird auch eine neue Grafik aus der Serie #Art4GlobalGoals“ gezeigt. Galerist Dirk Geuer, Förderer von Leon Löwentraut, betont:

„Die Zahl derer, die sogar aus dem Ausland einreisen, um Leons Arbeiten zu sehen, ist drastisch gestiegen. Das beweist die internationale Nachfrage nach seinen  Arbeiten.“

Da die Vernissage auch für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist, wird auch diesmal wieder mit einem großen Andrang in der Heinrich-Heine-Allee gerechnet. So besuchten bereits 2017 über 800 Gäste die Eröffnung. Ein Erfolg, den der Künstler in jeder Stadt, in der er ausstellt, verbucht.

Anlässlich der Düsseldorfer Ausstellung präsentiert der Nachrichtensender n-tv eine Fortsetzung seiner erfolgreichen Inside Art Dokumentation über Leon Löwentraut. Der zweite Teil des Künstlerporträts, das den Titel „Leon Löwentraut – Rebell der Malerei“ trägt, wird erstmalig am 3. November um 18:30 Uhr auf n-tv ausgestrahlt. Weitere Sendetermine: Sonntag, 10. November um 10:30 Uhr und am Sonntag, dem 17. November um 7:30 Uhr.

In dieser Sendung berichtet n-tv Kunstexperte Wolfram Kons über die spektakuläre Ausstellung des etablierten Nachwuchskünstler im berühmten Palazzo Medici Riccardi in Florenz, wo  vor einem Monat, im Oktober 2019, das Projekt #Art4GlobalGoals, das von der UNESCO und der YOU Stiftung unterstützt wird, präsentiert wurde.

Zusatzinfo: Der Palazzo Medici Riccardi  war einst das Wohnhaus des Kunstmäzens Lorenzo de‘ Medici, genannt „Lorenzo il Magnifico“ (Der Prächtige),  der u.a.  Michelangelo und Sandro Botticelli förderte.  Es war zudem der erste Palast von Florenz mit einem klaren Gepräge der Renaissance – und damit stilbildend - weitere Infos unter: http://www.florentinermuseen.com/musei/palazzo_medici_riccardi.html

Den Besucher der Düsseldorfer Vernissage erwartet: farbige, abstrakte Kunst - expressive Wucht mischt sich mit cooler Lässigkeit. Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild. Dabei spielt der Aktionismus, wie er im Action Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Von Picasso, Matisse und Basquiat inspiriert, sucht Löwentraut in seiner Malerei nach Freiheit.

Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden – mit vollem Körpereinsatz und wie im Rausch – bei lauter Musik: Rap, Klassik, Soul

Leon Löwentraut: „Pursuit of Faith“

Öffentliche Vernissage: Freitag, 08. November 2019, 19 Uhr

Galerie Geuer & Geuer Art

Heinrich-Heine-Allee 19

40213 Düsseldorf

Die Ausstellung ist bis zum 08. Dezember 2019 zu sehen.

Öffnungszeiten:

dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr

samstags von 11 bis 15 Uhr

sowie nach Vereinbarung

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25.10.2019 Armin Mueller-Stahl eröffnet Ausstellung

GFDK - Kultur und Medien

Ein Hollywood-Star in Hilden, wann hat es das schon einmal gegeben? Am Sonntag, dem 27. Oktober 2019 um 11 Uhr, wird im Kunstraum Gewerbepark-Süd der Gebrüder Braun in Hilden an der Hofstraße 64 die Ausstellung „Menschenbilder“ von Armin Mueller-Stahl in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Gezeigt werden ca. 50 Werke des 1930 in Tilsit (damals Ostpreußen – heute Russland) geborenen international erfolgreichen Künstlers.

Kurator der Ausstellung ist Dr. Tayfun Belgin, Direktor des renommierten Osthaus Museums. Zur Eröffnung spricht der Dichter Frank Schablewski. Gezeigt werden Arbeiten, die zuvor im berühmten Puschkin Museum in Sankt Petersburg, der heimlichen Kulturhauptstadt Russlands, präsentiert wurden.

Der 1930 in Tilsit (Ostpreußen) geborene Weltstar hat  in über  130 Filmen und zahlreichen Theaterproduktionen mitgewirkt, zahlreiche Gedichte und Romane geschrieben sowie über Jahrzehnte Gemälde, Zeichnungen und Gouachen im Stillen erarbeitet, die erst seit einigen  Jahren in öffentlichen Ausstellungen zunehmend zu sehen sind. In einer einzigartigen Werkschau werden nun ausgewählte Gemälde, Arbeiten auf Papier und Grafiken in Hilden präsentiert.

Der Ausstellungstitel „Menschenbilder“ bezieht sich vor allem auf Porträts und figürliche Szenen. Ein bedeutender Anteil der Werke des vielseitigen Künstlers sind Abbildungen von Persönlichkeiten aus der Musik, Malerei und Filmwelt. So werden zum Beispiel Portraits von Johannes Brahms und Carl Orff gezeigt. Aber auch eine Auswahl an Landschaftsbildern ergänzt die Bilderschau. Weiterhin zu sehen ist eine von Wolfram Kons moderierte ntv Dokumentation über den Maler und Künstler.

Zustande kommt die Ausstellung durch den Düsseldorfer Galeristen Dirk Geuer, der die Bilderschau aufgrund seiner persönlichen und langen Beziehung zu Armin Mueller-Stahl möglich gemacht hatDirk Geuer betont:

„Ich habe diese Ausstellung sehr gerne in den Kunstraum nach Hilden geholt. Hier in dieser Stadt habe ich vor über zwanzig Jahren meine erste Ausstellung eröffnet. Gezeigt wurden bei meiner Hilden-Premiere Arbeiten von Jörg Immendorff – in Anwesenheit des Künstlers.“

Der international agierende Galerist Dirk Geuer und die Familien Braun arbeiten schon seit über zwanzig Jahren zusammen. In dieser Zeit wurden zahlreiche Ausstellungen von international renommierten Künstlern nach Hilden geholt hat. Zu erwähnen sind: Jörg Immendorff, Günther Uecker, Markus Lüpertz, Heinz Mack, Christo, Yvonne van Acht, A.R. Penck um nur einige zu nennen......und jetzt Armin Mueller-Stahl.

Die Armin Mueller-Stahl Werkschau läuft bis zum 24. November 2019.

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18.10.2019 Benefiz-Gala in der Tonhalle Düsseldorf

GFDK - Kultur und Medien

Große Benefiz-Gala in der Tonhalle Düsseldorf: Zum 25. Jubiläum von FUTURO SI, der Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V., dürfen sich Tango-Aficionados am Samstag, dem 26. Oktober 2019, um 19.30 Uhr auf „VIDA!“, die brandneue Show der Startänzer Nicole Nau und Luis Pereyra, freuen. Temporeich und voller Poesie zelebriert das Ausnahme-Duo gemeinsam mit großer Company die Kulturgeschichte, den Zauber und das Flair Südamerikas.

„Tango ist der Tanz der Extreme. Schwarz und Weiß. Liebe und Hass. Mann und Frau. Leben und Tod. Zwei Pole, die sich anziehen. Gefühle kochen hoch, die Luft vibriert vor Leidenschaft. Tango ist Ekstase – und hat doch klare Regeln und Strukturen. Genau darin liegt sein Geheimnis!“ erklärt Nicole Nau.

In Düsseldorf geboren und aufgewachsen erlag sie schon in jungen Jahren der Faszination des Tangos. Sie reiste nach Argentinien, heiratete den Tangotänzer Luis Pereyra und gilt heute als eine der besten Tangotänzerinnen der Welt. Ihr Konterfei ziert sogar eine argentinische Briefmarke.

In ihrem aktuellen Programm, in dem der Tango eine zentrale Rolle einnimmt, präsentiert das Paar ein spektakuläres Fest für die Sinne und feiert das Leben in all seinen Facetten. Artistische Tanz- und Show-Einlagen, mitreißende Live-Musik, Latin-Emotion pur – unkonventionell, betörend und atmosphärisch dicht bringt „VIDA!“ die mitreißende Welt argentinischer Rhythmen auf die Bühne.

„Ganz Argentinien in einem Tanz, „VIDA!“ macht es leicht, sich hinreißen zu lassen, bis man nicht mehr sitzen mag.“, schreibt die FAZ begeistert, und der Buenos Aires Herald schwärmt von einem „Spektakel der Superlative“.

Direktor, Choreograph und Multiinstrumentalist Luis Pereyra erschafft in „VIDA!“ einzigartige tänzerische und perkussive Meisterwerke. Damit gelingt ihm ein atmosphärisch dichter Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne jenseits aller Tango-Klischees. Seine Inszenierung richtet sich vor allem auf das Pure, die Intensität des Ursprungs:

Männliche Kraft und weibliches Feuer. Mann und Frau in stolzer Umarmung, bei der die Beine auf atemberaubende Weise ineinandergreifen. Lebendig! Argentinisch!

Luis Pereyra wurde mit dem argentinischen Staatspreis ausgezeichnet.

Fridhelm Griepentrog, Vorsitzender von FUTURO SI, betont: „Nicole Nau und ihr Mann Luis Pereyra begleiten und unterstützen unsere Arbeit in Lateinamerika seit vielen Jahren. Wir freuen uns sehr, dass diese beiden Top-Künstler - anlässlich unseres Jubiläums – hier bei uns in Düsseldorf auftreten.“ Schirmherr der Veranstaltung ist der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel

Nach dem Auftritt wird bei einer Milonga in der Rotunde der Tonhalle bis 1 Uhr  weitergetanzt!

25 Jahre FUTURO SI – Benefiz Gala

Tango Si präsentiert: VIDA!

NICOLE NAU & LUIS PEREYRA mit großer Company

Rhythmus, Musik, Tanz aus Argentinien

Samstag, 26. Oktober 2019

Beginn: 19.30 Uhr

Tonhalle Düsseldorf, Ehrenhof 1

Tickets:

FUTURO SI-Ticket Hotline: 0157 – 879 698 58

oder online:

https://www.futuro-si.de/veranstaltungen/index_ver.htm

in der Tonhalle Düsseldorf, Telefon 0211 - 91 38 75 38

Die 1994 in Düsseldorf gegründete Initiative „FUTURO SI – Zukunft ja!“ unterstützt Kinderprojekte in fünf südamerikanischen Ländern. Gefördert werden Projekte, die sich ganz nah an den Bedürfnissen der Kinder orientieren, wie zum Beispiel eine kleine Klinik, eine Gesundheitsstation, eine Lehrwerkstatt. Der eingetragene Verein erhält seit Jahren vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen DZI das Spendensiegel als Anerkennung seiner besonderen Förderungswürdigkeit.

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11.10.2019 Leon Löwentraut begeistert Florenz

GFDK - Kultur und Medien

Spektakuläre Ausstellungseröffnung im Palazzo Medici Riccardi: Leon Löwentraut, 21-jähriger Künstler aus Düsseldorf, präsentiert in einem der renommiertesten italienischen Museen seinen Gemäldezyklus #Art4GlobalGoals.

Neben den 17 großformatigen Arbeiten aus dem Bilderzyklus ist in Florenz auch das zuvor noch nie in einer Ausstellung gezeigte Werk „Sustainable Visions of Leon Löwentraut“ aus der Serie „Different Minds“ zu sehen.

Mit der neuen großformatigen Arbeit bringt Leon Löwentraut das aktuelle Problem der 17 Goals auf den Punkt: Jeder einzelne will die Welt besser machen, andererseits auf Wohlstand und Bequemlichkeit nicht verzichten.

 Damit stellt das 18. Werk einen ganz persönlichen und kritischen Blick des Künstlers auf den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema der Nachhaltigkeit dar.

Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und italienischem Hochadel lauschten der Begrüßungsrede von Carlo Francini, Chef des UNESCO-Büros in Florenz. Im Anschluss sprach Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, UNESCO-Sonderbotschafterin, die betonte: „Kunst hat die Kraft, Dinge zu verändern.“

Auch der deutsche Botschafter in Italien, Viktor Elbling, wandte sich mit einem Video-Grußwort an das geladene Publikum, darunter auch Mitglieder der Familie Ferragamo, Fernsehmoderator Wolfram Kons, TV-Produzent Kai Böcking. Sein Galerist und Förderer Dirk Geuer erklärte:

„Es sind Visionen der Hoffnung, die Leon Löwentraut in seinen Bildern zum Leben erweckt“, er ergänzte: „Ich freue mich besonders, dass hier in Florenz so viele italienische Sammler seine Arbeiten gutheißen.“

Hintergrundinformation

Leon Löwentraut wurde als einziger Künstler auserwählt, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen, die sogenannten „SDGs“, künstlerisch zu interpretieren.

Er erarbeitete für die Aktivierungs- und Sensibilisierungskampagne #Art4GlobalGoals – mit der Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und der Geuer & Geuer Art – insgesamt 17 Unikate, die bis 2030 international für die Bekanntmachung und Visualisierung der Ziele eingesetzt werden. Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle sowie Frieden und Gerechtigkeit.

Der Palazzo Medici Riccardi  war einst das Wohnhaus des Kunstmäzens Lorenzo de‘ Medici, genannt „Lorenzo il Magnifico“ (Der Prächtige),  der u.a.  Michelangelo und Sandro Botticelli förderte. 

Es war zudem der erste Palast von Florenz mit einem klaren Gepräge der Renaissance – und damit stilbildend.

Die Ausstellung kann noch bis zum 27. Oktober 2019 besucht werden.

Leon Löwentraut: #Art4GlobalGoals

Palazzo Medici Riccardi

Via Camillo Cavour 3

50151 Florenz

Öffnungszeiten:

9 Uhr – 19 Uhr

Mittwoch geschlossen

Eintritt frei

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10.10.2019 4 Tage auf der Burg in Großbodungen

GFDK - Stil und Lifestyle

Vom Reformationstag (31.10.) bis zum Sonntag, 3.11. öffnet die Burg in Großbodungen ihre Tore für einen MARKT DER SCHÖNEN DINGE.

Organisiert vom gemeinnützigen Verein BURGFORUM e.V. mit verschiedenen Ausstellern haben Besucher 4 Tage lang Gelegenheit, nach Kunst und Krempel und anderen schönen Dingen zu stöbern.

Holz-, Kupfer- und Stahlstiche vom 17. bis 20. Jahrhundert, Landkarten, Blumenstill-Leben und Werke zeitgenössischer Künstler sind im Angebot zu finden ebenso wie original Kunstwerke der aus der Münchner Schule stammenden Künstlerin Wisa von Westphalen (1910-1993),

Weiterhin ist eine breite Auswahl an antikem Kunsthandwerk aus Zinn, Kupfer und Messing vorhanden; dekorative Keramikarbeiten sind ebenso im Angebot wie Tische, Stühle, Lampen, Teppiche und Gardinenstoffe.

Bücher, Kunstbände, CDs und Langspielplatten, eine große Anzahl schöner Bilderrahmen aus der Galeriewerkstatt finden sich neben vielem anderen mehr an schönen und auch praktischen Dingen.

Exotische Reisesouvenirs aus Asien und Afrika, Mineralien, Fossilien, Edel(halb)steine aus aller Welt und Schmuckstücke ergänzen das Warenangebot

Auch Gartenkeramik und -accessoires finden sich auf dem Markt der Schönen Dinge sowie „Schönes auf Papier“ wie Postkarten u.v.m.

Der „MARKT DER SCHÖNEN DINGE“ ist nur an 4 Tagen – vom Reformationstag bis zum darauf folgenden Sonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Wir laden herzlich ein:

Burg Großbodungen - Burgforum e.V., c/o. Schloßplatz 5 - 37345 Großbodungen

Tel. 036077 21935 oder 0172 3857666

Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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09.10.2019 Das Geschäft mit dem Plastik

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Plastik ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In Deutschland ist der Plastikverbrauch besonders hoch. Mit 150 Kilogramm Verpackungsmüll, der im Jahr pro Person anfällt, ist Deutschland mit klarem Vorsprung Europameister.

Doch gerade mal zwölf Prozent der ursprünglichen Plastikmenge wird wiederverwendet, der Rest wird ins Ausland verschifft oder endet in der Verbrennung.

Die teilweise hochgiftigen Rückstände landen in Schachtanlagen tief im Erdboden. Und an der Oberfläche, auf den Äckern, Weiden und Wiesen, liegt noch viel mehr Kunststoff. Mikroplastik im Boden ist mindestens genauso ein großes Problem wie im Meer.

Doch vom Ende des Plastikwahns kann (noch) keine Rede sein. Die Bundesregierung subventioniert die Plastikproduktion, indem sie auf das dafür zur Herstellung genutzte Rohöl keine Steuern erhebt. Das hat zur Folge: neues Einwegmaterial zu produzieren ist billiger als Recycling.

Dabei sortieren die Menschen in Deutschland fleißig Recyclingmüll: Studien zufolge liegt die Sammelquote bei enormen 75 Prozent. Doch weder die gute Sortierarbeit noch das neue Verpackungsgesetz haben verhindern können, dass Deutschland heute größter Plastikproduzent in Europa ist. Und das liegt vor allem daran, dass Kunststoff in der Herstellung so kostengünstig ist.

Im Gegensatz dazu sind viele Entwicklungsländer auf gebrauchtes Plastik angewiesen, um Kunstoffe zu produzieren. China hat lange Zeit Plastikmüll aus Deutschland importiert, seit Anfang 2018 ist Schluss damit.

Daraufhin musste sich Deutschland einen neuen Absatzmarkt suchen und fand ihn in der Türkei, heute einer der Hauptabnehmer des Plastikmülls. Mit weitreichenden Folgen für das türkische Abfallsystem und die Umwelt. Autorin Antonia Coenen reist in die Türkei und spricht mit Produzenten und Umweltaktivisten.

Diese Dokumentation aus der Reihe "45 Min" verfolgt die Spur des Plastiks im Alltag in Deutschland. Angefangen auf Äckern, begleitet der Film den Plastikstrom durch den hiesigen Kunststoffkreislauf bis an die südliche Mittelmeerküste der Türkei.

Wo endet der Plastikmüll und warum wird er so oft nicht wiederverwendet? Und welche Lösungen gibt es, auf Ebene der Politik, aber auch für jeden einzelnen Verbraucher?

14.10.2019, 22:00 Uhr, NDR Fernsehen

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03.10.2019 Salonkultur 2.0

GFDK - Kultur und Medien - Konzerte

Köln, Ein Weltstar im Wohnzimmer, Klassik und Slam Poetry in einer alten Grundbuchhalle, chinesische Gongs in einem Dunkelrestaurant und ein Flötenquartett im Ruderclub: Wenn unkonventionelle Konzerte in einer persönlichen Atmosphäre an ungewöhnlichen Orten stattfinden, ist wieder „Musik in den Häusern der Stadt“.

Das Festival bietet vom 12. bis 17. November 79 Veranstaltungen für jeden Geschmack in Köln, Bonn und Hamburg.

Der Kölner KunstSalon richtet „Musik in den Häusern der Stadt“ seit 1998 aus. Hamburg ist zum zwölften Mal dabei, für Bonn ist es die neunte Auflage. Der Kartenverkauf beginnt am 2. Oktober in Hamburg und am 8. Oktober in Köln und Bonn.

Das vielfältige Programm bei den 37 Konzerten in Köln, 32 in Hamburg und 10 in Bonn reicht von Klassik, Jazz, Soul, Funk und Swing über Klezmer, Balkan, Latin, Tango und arabischer Volksmusik bis zu Chansons, Singer-Songwriter und Improvisiertem.

Dabei stehen junge Talente und aufstrebende Newcomer wie KWINI, der aktuelle Tonalipreisträger Jan-Aurel Dawidiuk, Phil Siemers, LUAH, das Duo Meraki, Daisy Grow Yellow oder die Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln ebenso auf der Bühne wie bekannte MusikerInnen und Stars, zum Beispiel Olga Scheps, The Whoop Group, das Motion Trio oder Julia Biel.

So abwechslungsreich wie die Musik sind auch die vielen Räumlichkeiten, die die 77 Gastgeber eigens für das Festival öffnen, wie Villen, Häuser und Wohnungen, Lofts, Galerien, Ladenlokale und Manufakturen oder eine Synagoge, ein Ruderclub, eine Müllverbrennungsanlage sowie historische Gebäude.

Über „Musik in den Häusern der Stadt“

„Musik in den Häusern der Stadt“ des KunstSalon Köln e.V.startete mit wenigen Konzerten und zwei Ausgaben im Jahr 1998 in Köln und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Kulturangebot in der Region. In der Folgezeit organisierte der KunstSalon das Festival einmal jährlich auch in weiteren Regionen Deutschlands.

Seit 2014 sind Köln, Bonn und Hamburg die ständigen Festivalorte. Das Festival wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert, die vor allem von den Gastgebern sowie zahlreichen Förderern und Sponsoren stammen.

Gesamtfestival- und Programmleiterin Marie-Katrin Schnermann ist für den Standort Köln zuständig, während Maike Schäfer und Berit Winter in Hamburg sowie Brigitte Pütz in Bonn verantwortlich sind.

Über den KunstSalon

Der KunstSalon e.V. in Köln ist eine Privatinitiative zur Förderung von Kunst und Kultur. Seit 1994 setzt er sich mit zahlreichen Projekten in den Sparten Film, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Bühnentanz dafür ein, Künstler und Kulturinteressierte zusammen zu bringen.

Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung, zu der auch Preise und Auszeichnungen wie das Villa-Aurora-Stipendium zählen. In einem ehemaligen Fabrikloft bietet der KunstSalon regelmäßig Konzerte, Gespräche und Sonderveranstaltungen an. Die zahlreichen Aktivitäten werden vom Unterstützerkreis „Freunde des KunstSalon“ und der KunstSalon-Stiftung begleitet.

KARTEN zu 22/15 Euro zzgl. Gebühr gibt es online oder bei der Tickethotline unter 0221-93679705 (montags bis freitags von 10-13 Uhr)
 

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01.10.2019 10-jähriges Jubiläum

Kultur und Medien

Samstag Abend wurde im Museum Weltkulturen in Mannheim der Gewinner des Progressive Classical Music Awards gekürt. Die Twiolins übertrumpften mit ihrer Performance jegliche Erwartungen.

Progressive Classsical Music Award – 10-jähriges Jubiläum

Zum vierten Mal wurde am Samstag den 28. September Mannheims Super-Komponist gewählt. Bekannt wurde der Award unter dem Namen Crossover Composition Award, welcher schon in den Jahren 2009, 2012 und 2015 für Begeisterung sorgte.

Initiiert wurde der Wettbewerb von den Twiolins, einem Violinduo aus Mannheim, hinter welchem sich die Geschwister Marie-Luise und Christoph Dingler verbergen. Seit dem 12. Lebensjahr stehen sie gemeinsam auf der Bühne und mittlerweile sorgen sie weltweit für Aufsehen und Euphorie in den Konzertsälen.

Um frischen Wind in die Kammermusikszene zu bringen und das Repertoire für die Besetzung von zwei Violinen zu erweitern, riefen sie 2009 den Progressive Classical Music Award ins Leben.

Sechs Uraufführungen an einem Abend

Sechs internationale Finalisten traten an, deren Kompositionen live und zum ersten Mal von den Twiolins aufgeführt wurden. Nach sechs Uraufführungen und tosendem Applaus für die Twiolins, durfte das Publikum für seinen Favoriten abstimmen und entschied somit, wer der Gewinner des Abends wurde.

Der erste Preis von 5.000 € (gesponsert vom Spiegel Institut Mannheim) ging an Piotr Szewczyk, der aus den USA live dazu geschaltet wurde.

Jürgen Christ aus Deutschland (Platz 2) und Edmund Jolliffe aus England (Platz 3) durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro (BSCW-Stiftung) und 1.000 Euro (Ingenieurbüro Bräuer + Späh) freuen. Platz 4 belegte Rainer Bartesch aus Deutschland, Platz 5 Viktor Molnár aus Ungarn und Platz 6 Daniel Berg aus Schweden.

Durch das Programm führte Jazzstar Thomas Siffling. Sichtlich begeistert und verzaubert von den unterschiedlichen Stücken verließen die Gäste um 23 Uhr das Museum Weltkulturen in Mannheim.

Der Livestream des Abends steht als Video zur Verfügung:
https://youtu.be/Wd4DuwZ_BQo
(Bitte die ersten 60min überspringen, dies ist der Wartebildschirm)

Übersicht:
1. Preis Piotr Szewczyk (5000€)
2. Preis Jürgen Christ (3000€)
3. Preis Edmund Jolliffe (1000€)
4. Preis Rainer Bartsch (800€)
5. Preis Viktor Molnár (600€)
6. Preis Daniel Berg (600€)

 

 

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25.09.2019 Medieninteresse aus dem In- und Ausland

GFDK - Kultur und Medien

Am 8. September 2019 wurde »FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur« eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, Österreichs bislang größte öffentliche Kunstinstallation, mit rund 8.000 BesucherInnen am ersten Tag und unter enormen Medieninteresse aus dem In- und Ausland eröffnet.


Diese einzigartige Kunstaktion, die auf beispiellose Weise Kunst, Natur und Architektur zusammenbringt, verwandelt das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt in einen heimischen, mitteleuropäischen Wald mit 299 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen und behutsam über das bestehende Spielfeld installiert wurden.

In den vergangenen Wochen riss der Strom der Interessierten nicht mehr ab und es konnten bisher über 70.000 BesucherInnen gezählt werden (Stand 23.9.). Ein Erfolg, den selbst OptimistInnen dem Projekt in dieser Weise nicht vorhergesagt hätten.

Initiator Klaus Littmann dazu: "Es ist eine Sache, eine Vision in die Tat um zu setzen. Eine andere ist es, dieses unglaubliche Ausmaß an weltweiter Medienresonanz zu erleben und zu sehen, wie das Publikum die temporäre Kunstintervention annimmt.

Ich war immer davon überzeugt, dass das Bild um die Welt gehen wird, aber die Geschwindigkeit und das Ausmaß hat mich sehr überrascht. Wir sind glücklich und dankbar, dass For Forest so großen Zuspruch findet.“

Highlights wie die Lesung des Ensembles des Wiener Burgtheaters von Heinrich von Kleists "Die Hermannsschlacht" am 1. Oktober und das Gastieren des Forum Alpbach am 23. Oktober stehen unter vielen weiteren Veranstaltungen am Programm.

FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 täglich bei freiem Eintritt zu besuchen.

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19.09.2019 ein Wald mit 299 Bäumen

GFDK - Kultur und Medien

Auf nach Klagenfurt, das muß man gesehen haben. Am 8. September 2019 ist es soweit: »FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur« eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, Österreichs bislang größte öffentliche Kunstinstallation, wird feierlich eröffnet.

Diese einzigartige Kunstaktion, die auf beispiellose Weise Kunst, Natur und Architektur zusammenbringt, verwandelt das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt in einen heimischen, mitteleuropäischen Wald mit 299 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen und behutsam über das bestehende Spielfeld installiert wurden.

Die Kunstinstallation „For Forest“ besteht aus 299 Bäumen, außerdem noch aus Sträuchern und Gräsern, die der Landschaftsarchitekt Enzo Enea im Stadion arrangierte.

FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 täglich bei freiem Eintritt zu besuchen.

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