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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

03.06.2019 Unterwerfung von Michel Houellebecq

GFDK - Kultur und Medien

Im Jahr 2022: Ein Muslimbruder wird der Präsident Frankreichs und alle Intellektuellen der Grande Nation haben der Islamisierung zugestimmt, nur um Marine le Pen zu verhindern. Voilà, der Protagonist, ein impotenter Ästhet, weiß wie Brie und Chablis, lebt sich prächtig ein in der schariaschönen neuen Welt der Polygamie.

Sacrebleu! Was hat Houellebecq denn da geschrieben? In seinem Roman, der am Tag nach den Attentaten auf Charlie Hebdo punktgenau erschien? Eine Dystopie? Eine Satire? Ein Polit-Thriller?

Nun, vor allem eine zärtliche Analyse seines Protagonisten, eines ebenso traurigen wie komischen Europäers. Und seines Schwanengesangs im Sexshop. Eines Spezialisten für die Dekadenzliteratur des 19. Jahrhunderts, der es nur noch als Last empfindet, die perfekte Rolle im Leben zu spielen.

Der einsehen muss, dass er in einer wütenden Welt lebt, in der die Segnungen der gut ausgebildeten Großstädter nicht automatisch von allen geliebt werden. Dem es kalt wird in der von Gott und Göttern leeren Welt der Postmoderne.

Der auf einmal zum Anti-Helden der Demokratie wird, an der er so pflichtbewusst wie lethargisch festhält wie an einer gescheiterten Ehe.

Warum der Roman zu so viel Empörung führte? Man regt sich ja gerne über das beim anderen auf, was man an sich selbst nicht mag … Houellebecq mag die Prügelei im Parlament der Ideologen sehr amüsiert haben. Leider, und das ist nun der Humor dieses großen Literaten, sind heute die Tragödien halt viel lustiger als die Farcen .


Die HNA schrieb nach der Premiere: »Die Inszenierung von „Unterwerfung“ durch Rueb ist so sehenswert wie Houllebecqs Roman lesenswert ist.«

Zum letzten Mal

Unterwerfung nach dem Roman von Michel Houellebecq

Sonntag, 9. Juni, 20.15 Uhr, tif

Am Sonntag, 9. Juni um 20.15 Uhr zeigt das Staatstheater zum letzten Mal „Unterwerfung“ nach dem Roman von Michel Houellebecq in der Inszenierung von Gustav Rueb.

 

 

 

 

 

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29.05.2019 Ein Vodafone GigaCube

GFDK - Kultur und Medien - Kunst

Am vergangenen Freitag kamen die BesucherInnen des Hamburger ADC-Festivals in den Genuss einer besonderen zeitgenössischen Kunstaktion:

Der international bekannte Berliner Mauerkünstler Thierry Noir sowie zwei weitere Künstlerinnen und Künstler ließen Ihrer Kreativität freien Lauf und gestalteten jeweils einen Vodafone GigaCube mit ihrer unverkennbaren Handschrift.

Im Rahmen einer Online-Kunstauktion werden die hochwertig verzierten und unikatierten Vodafone-Premiumrouter inklusive 12 Monate kostenlosem Surfen noch bis einschließlich 2. Juni 2019 auf „eBay für Charity“ versteigert. Die Erlöse der Auktion gehen zu 100% an das Projekt „Kunst im Kinderkrankenhaus“ des Vereins Krass e.V.

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27.05.2019 Sonneborn ist der größte Influencer

GFDK - Kultur und Medien

Wie die amerikanische Präsidentschaftswahl 2016 gezeigt hat, können die sozialen Medien politische Wahlen mitentscheiden. Mit Hinblick auf die Europawahl am 26. Mai hat sich Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com) das zum Anlass genommen und die Social Media-Performance von 18 Spitzenkandidaten untersucht.

Im Zuge dessen wurden zwischen dem 15. April und dem 19. Mai 2019 die Facebook-, Instagram- und Twitter-Aktivität von neun Spitzenkandidaten der Europaparteien sowie von neun Spitzenkandidaten der deutschen Parteien analysiert.

Sonneborn ist der größte Influencer unter den deutschen Spitzenkandidaten

Der Satiriker und Politiker Martin Sonneborn tritt zwar nicht für das führende Amt einer Europapartei an, trotzdem macht ihm lediglich der EFA-Spitzenkandidat, Oriol Junqueras, den Social-Media-Thron streitig.

Mit 534.570 Followern* liegt der Spitzenkandidat für die fraktionslose PARTEI hinter dem Katalanen (902.845 Follower*), der wegen des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in seiner Heimat in Untersuchungshaft sitzt.

Unter den nationalen Spitzenkandidaten kann niemand mit Sonneborn Schritt halten. Der ehemalige Chefredakteur des Titanic-Magazins kann mehr als dreimal so viele Social-Media-Fans vorweisen wie Jörg Meuthen (159.972*). Der AfD-Politiker kommt unter den nationalen Spitzenkandidaten auf die zweitmeisten Follower.

Kanalübergreifend veröffentlicht Sonneborn täglich im Schnitt 11,7 Social Media-Posts. Damit gehört er unter allen analysierten Politikern zu den vier aktivsten Content-Produzenten. Twitter widmet Sonneborn hierbei die meiste Aufmerksamkeit: Mit 8,66 Beiträgen pro Tag hat nur die FDP-Spitzenkandidatin, Nicola Beer, einen höheren Output.

Barley komplettiert die Top drei der nationalen Spitzenkandidaten

Hinter Sonneborn und Jörg Meuthen hat die SPD-Politikerin Katarina Barley die drittgrößte Reichweite unter den Spitzenkandidaten der deutschen Parteien. Der amtierenden Justizministerin, die nach der Europawahl nach Brüssel wechseln möchte, folgen 97.612 User*.

Trotz niedriger Aktivität hat sie über 80.000 Follower mehr als Partei-Genosse Udo Bullman (14.576 Follower*). Dieser belegt den drittletzten Platz im nationalen Reichweiten-Ranking. Nur die Kandidaten der Linken haben kleinere Internet-Gefolgschaften:

Während sich Özlem Alev Demirel mit 12.090 Followern* über der 10.000-Marke befindet, teilt Martin Schirdewan seinen Content lediglich mit 3.977* Fans.

Weber und Keller verpassen die Top drei der Europapartei-Spitzenkandidaten

Ska Keller geht nicht nur für die Grünen ins Rennen, die 37-Jährige wurde auch zur Spitzenkandidatin der europäischen Grünen gewählt. Hier fungiert sie seit 2016 als Fraktionsvorsitzende.

In den sozialen Medien vereint Keller insgesamt 91.335 Follower* hinter sich und liegt damit hinter der liberalen Dänin Margrethe Vestager und dem sozialdemokratischen Niederländer Timmermans auf Platz vier der reichweitenstärksten Europapartei-Spitzenkandidaten.

Der Top-Anwärter auf das Amt von Jean-Claude Juncker, Manfred Weber, folgt mit insgesamt 86.028 Social-Media-Nutzern* auf Platz fünf.  

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:

“Das interessanteste Ergebnis unserer Analyse ist die Social-Media-Dominanz von Martin Sonneborn. Der Spitzenkandidat und Mitbegründer der PARTEI, mit der er 2014 0,63 Prozent der Stimmen holte und ins Europäische Parlament einzog, ist der deutsche Social-Media-König der Europawahl 2019.

Knapp 20 Prozent aller innerhalb der Analyse erfassten Follower sind Sonneborns. Das starke Ergebnis für den Satiriker und Politiker könnte ein Anzeichen für die Politikverdrossenheit der deutschen Bevölkerung sein. Andererseits könnte es auch als Anreiz für die anderen Kandidaten dienen, es doch auch mal mit etwas mehr Humor zu probieren.”

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22.05.2019 mit 5 Deutschlandpremieren

GFDK - Kultur und Medien

Seit fast 30 Jahren findet das Off Europa Festival nun schon in Leipzig statt. Es ist damit eines der ältesten Theaterfestivals Sachsens.

Das Besondere: Jedes Jahr öffnet sich das Fenster in ein anderes Land und gewährt intime, intensive Einblicke in die dortige zeitgenössische Kunst. Wir laden Sie herzlich ein ins LOFFT zu 7 Stücken in 4 Tagen mit 5 Deutschlandpremieren.

Die Bedingungen für Kunst sind in Israel alles andere als einfach. Eine konservative Regierungspolitik und vor allem eine rechte Kulturministerin machen den Künstlerinnen und Künstlern die Arbeit schwer.

Dieses Jahr richtet sich der Blick erstmalig auf ein außereuropäisches Land. MAPPING ISRAEL ist das Festival 2019 überschrieben, die Auswahl folgt dem unausweichlichen Leitsatz: Gute Kunst ist immer auch politisch. Am 21.+22.+24.+25. Mai zeigt Off Europa im LOFFT 7 Stücke aus Israel.

In allen Aufführungen sind die Autor*innen mit auf der Bühne. Es geht um Gewalt und Aussöhnung, um Frauenrollen und Männerbilder, um kulturelle Verwurzelungen und Geburtenraten. Die Arbeiten beziehen sich auf gesellschaftliche Diskurse, stoßen diese vielleicht sogar an.

Das Programm ist eine gezielte Komposition aus sehenswerten Aufführungen aus einem Land, dessen Darstellende Künste in den neuen Bundesländern und Sachsen selten so geballt präsentiert worden sind.

Off Europa: MAPPING ISRAEL heißt Sie willkommen zu inspirierenden Begegnungen mit den Künstler*innen, zu einem Überraschungs-Getränk an der neuen LOFFT-Theaterbar UNGEHEUER OBEN und zum Austausch über Ihre Eindrücke.

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18.05.2019 zur Space Edition nach Frankfurt

GFDK - Kultur und Medien

BigCityBeats WORLD CLUB DOME und Deutsche Bahn pres.: Die ,,BigCityBeats ICE Club Trains”
Drei ICE-Züge fahren erstmalig in Sternformation mit Clubatmosphäre zur „Space Edition” nach Frankfurt

Es ist das wohl spektakulärste Bild einer Anreise! Und das wird um die Welt gehen. Drei ICE – drei Himmelsrichtungen – ein Ziel: Frankfurt.

Das Flaggschiff des deutschen Fernverkehrs befördert die World-Clubber in die Mainmetropole, in der sie am selben Tag in Sternformation aus Nord, Süd und West ankommen, Clubatmosphäre inklusive. BigCityBeats und Deutsche Bahn proudly present: die “BigCityBeats ICE Club Trains“.


Die Weichen für eine unvergessliche Anreise sind gestellt. Das Frankfurter Event-Unternehmen BigCityBeats sorgt in Kooperation mit der Deutschen Bahn für eine außergewöhnliche Club-Travel- Expedition – und schickt aus diversen Metropolregionen Deutschlands und Belgiens die Hochgeschwindigkeitszüge nach Frankfurt.

An Bord: Clubber, die sich in den Wagen – der „ICE Club Trains“ – zu absoluten Top-DJs, auf bequemste Art und Weise ins Zentrum von Party-Deutschland chauffieren lassen: zur BigCityBeats WORLD CLUB DOME „Space Edition“.

An den DJ-Decks stehen im ICE von Brüssel nach Frankfurt: BLR und Maurice West. Matty Menck, Steve Norton und Tiefblau liefern musikalischen Zündstoff auf der Fahrt von Hamburg nach Frankfurt. Und auf dem Weg von Stuttgart nach Frankfurt holt sich BigCityBeats-Resident-DJ Le Shuuk Unterstützung von Max Lean und Vol2Cat.


Egal ob die Partypeople aus dem hohen Norden anreisen, dem malerischen Baden-Württemberg oder dem belgischen Nachbarsland:

Die „BigCityBeats ICE Club Trains“ machen an diversen Bahnhöfen Halt, um die Partycrowd einzusammeln, und bringen die Gäste in einer einzigartigen Sternformation mit Clubfeeling nach Frankfurt. ICE aus Brüssel, Hamburg und Stuttgart verlassen so getaktet den jeweiligen Startbahnhof, dass sie alle am frühen Nachmittag des 7. Juni 2019 in Frankfurt eintreffen.

 

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10.05.2019 Zwei Künstlerinen in Wien

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Zwei Künstlerinnen, zwei Gegensätze, Gila Abutalebi (persisch-deutsch) ist in Oberösterreich geboren, Manuela Froudarakis (griechisch-österreichisch) in Niederösterreich: „Farbarbeiten“

Das Handwerk der deutsch – persischen Künstlerin Gila Abutalebi aus Köln ist das Schreiben, die persönliche Handschrift! Ihr Werkzeug sind die lateinischen Buchstaben und Sprache vermengt mit Farbspielen und Stimmungen.

Ihr Material  ist transparent: Plastik! („Ich schreibe, ich punkte, ich spiele mit Farben, ich fühle, ich atme und inhaliere zutiefst und spucke alles in mir aus, das ist meine Transparente Lyrik!“) Angefangen hatte Abutalebi mit der Visualisierung ihrer Texte, Gedichte und Wortspiele, dann reduzierte sie sich nur noch auf den einzelnen Buchstaben.

Es entstanden in den vergangenen 10 Jahren neben verschiedenen Arbeiten 3 Serien rund um die Buchstaben K (In Love with K – K Visuals), (M in Process – M Visuals) und W (Whisky Thrill). Jüngst hat sie sich mit der Geschichte des Zoroastrismus beschäftigt und erste Werke mit dem Symbol „Faravahar“ und der Grundphilosophie „Gute Gedanken, gute Worte, gute Taten“ geschaffen.

Die Künstlerin versteht es in ganz eigenem Stil - abstrakt narrativ poetisch – geheimnisvoll kommunizierende Bilderwelten zu schaffen. Auch die Mehrdimensionalität und das Spiel von Licht und Schatten haben eine große Rolle in ihrem Schaffen, jedes Werk besteht aus 1 bis 5 Ebenen, akribisch genau - fast wie gedruckt - von Hand geschrieben.

Im MAG3 werden Werke aus ihrer M Serie („Magic Circles“) als auch ein neueres Werk ihres jüngsten Schaffens ausgestellt. Auch die Ästhetik spielt eine große Rolle in Abutalebis Schaffen, auf den ersten Blick ist vieles einfach großartig schön, mit einer unglaublichen Strahlkraft, doch auch hinter dem Schönen verbirgt sich mehr - im MAG3 vorwiegend die mehrdimensionalen Kreise mit all ihrer Symbolik.

Die Bilder von Manu Froudarakis machen sich auf eine starke Weise präsent. Es sind Bilder des Aufbegehrens, der Wut und des Zorns. Das wird in keiner Weise gedämpft durch ein Zurückbiegen in ein "Formgefühl", wodurch eine Art Harmonisierung hergestellt werden könnte.


Zeichen der Ungeduld und der Rage - in Schüben. Aber es sind keine "Ausbruch-Bilder". Die Bilder sind suggestiv und anpackend, aber auch vielschichtig. Froudarakis malt "Palimpseste" d.h. Schriften, die überdeckt waren und erst nach längerer Behandlung wieder an das Tageslicht treten. Spuren werden freigelegt, Wortbalken sind in das Bildgefüge eingeschrieben.

Beide Künstlerinnen sind zur Vernissage anwesend. Gue Schmidt/ MAG3 hält das Vorwort, die Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien, Frau Shams Asadi spricht zu den Arbeiten der Künstlerinnen.

Stimmen:

„Es ist schwerer zu sagen, was Abutalebis Kunstwerke sind, als festzustellen, was sie nicht sind. Sie sind nicht Text, obwohl sie aus Buchstaben zusammen gesetzt sind. Sie sind nicht völlig abstrakt, obwohl sie abstrakten Strukturen ähneln. Sie sind nicht gemalt und nicht geschrieben, weil beides sich auflöst im Konzept einer grundsätzlichen Fraglichkeit.

Sie sind nicht zu dechiffrieren, obwohl sie immer wieder auf bekannte Sprach- und Formelemente verweisen. Und sie erscheinen weder der abendländischen Schriftkultur noch der Kalligraphie der orientalischen Kultur zugehörig zu sein, sondern einer lyrischen Dimension, die alle Sprachen und Sinnsysteme der Welt gleichermaßen unterläuft und doch irgendwie stabilisiert.“
Kölner StadtAnzeiger/ Jürgen Kisters/ 2015

„Man ist auf dem ersten Blick fasziniert von der Ästhetik der Werke, der mitschwingenden Harmonie, der Farbigkeit und wenn man sich weiter vertieft, dann entbirgt der zweite Blick eine philosophische Dimension. Es gibt unendliche Deutungsmöglichkeiten! Möge sich die Macht der Freude, die positive Energie, die Reflexion von Material, Text und Zeit auf sie übertragen!“ (Karin Weber, Kuratorin & Galeristin, Vorstand Neuer Sächsischer Kunstverein, Dresden, 2017)

„Gila Abutalebi verbindet mit ihrer Kunst die Idee, wie Sprachwissenschaftler oder Psychoanalytiker die Aufmerksamkeit auf die kleinsten Elemente und feinsten Nuancen unserer Lebenserfahrung zu richten und zugleich die Einsicht in die allen Elementen zugrunde liegenden Strukturen und Zusammenhänge zu gewinnen. Dass es in Gila Abutalebis Kunst gleichermaßen viel zu sehen wie viel zu denken gibt, bestimmt den hohen Anspruch ihrer Kunst.“
Kölner StadtAnzeiger/ Jürgen Kisters/ 2015

„Abutalebi ist eine Buchstabenmalerin. Ihre Lettern sind Arabesken, die tanzen. Die wie Blütenranken umeinander mäandern, stürmische Linien, mit kraftvollem, fast trotzigem Schwung, und dann wieder ganz filigran und zart, wie ein Leseteppich aus winzig kleinen Worten. Sie formen sich zu Bildern, erzählen Geschichten, zwingen zum Innehalten und zum Nachdenken.“
Kölnische Rundschau/ Susanne Schramm/ 2015

„Oft ist es ratsam, von den großformatigen Werken Abstand zu nehmen, um sie wirken zu lassen. Und die Wirkung der Bilder, die eine Sicht durch Schichten erlauben, ändert sich mit der Perspektive. Gila Abutalebi ist Schrift- und Sprachkünstlerin.

Sie erschafft eine Welt aus Buchstaben, die lebendig werden als angedeutete menschliche Figuren, Bäume, Herzen, Kussmünder und geometrische Körper. Alles bewegt sich, Muster sich wiederholender Buchstabenornamente fließen.“
Kölnische Rundschau/ Ulrike Weinert/ 2015

MAG3 in der Schiffamtsgasse 17 lädt zu einer besonderen Vernissage & Ausstellung ein! Ab nach 1020 Wien!

Vernissage am Mittwoch, 15. Mai 2019, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 15. Mai bis 12. Juni 2019

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag, 17 – 20 Uhr

 

 

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10.05.2019 Unternehmen in der Verantwortung

GFDK - Kultur und Medien

In dem Edeka Spot zum Muttertag sind die Väter besonders schlecht weggekommen, was zu massenhaften protesten geführt hat. Eine Studie zeigt, das Väter, wenn man sie ließ, sich sehr wohl um ihre Kinder kümmern. Also, doch gute Väter. Danke Papa 

Am 15. Mai wird der "Internationale Tag der Familie" gefeiert, um die Bedeutung der Familie hervorzuheben. Ein Zentrales Thema dabei ist die geringe Anzahl von Vätern in Elternzeit und das obwohl viele diesen Wunsch hegen.

Welchen Nutzen Arbeitgeber haben, wenn sie ihre männlichen Mitarbeiter dabei unterstützen, untersucht Kristin Pogorzelski, Absolventin Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management an der SRH Fernhochschule in der Studie "Männliche Mitarbeiter in Elternzeit:

Eine qualitative Studie zur Zufriedenheit der Väter und praktische Bedeutung für Unternehmen".

Bei der Elternzeit sind Männer im Vergleich zu Frauen nach wie vor in der Minderheit. Denn Väter trauen sich nur selten, für sich eine Elternzeit in Anspruch zu nehmen.

Welchen Nutzen Arbeitgeber haben, wenn sie ihre männlichen Mitarbeiter dabei unterstützen, untersuchte Kristin Pogorzelski, Absolventin Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management an der SRH Fernhochschule in ihrer Masterarbeit

„Männliche Mitarbeiter in Elternzeit: Eine qualitative Studie zur Zufriedenheit der Väter und praktische Bedeutung für Unternehmen“.

Dazu wurden 15 Interviews mit männlichen Mitarbeitern durchgeführt, die ihre Berufstätigkeit in den letzten zwei Jahren für mindestens zwei Monate Elternzeit unterbrochen hatten. Die Interviewpartner wurden aus verschiedenen Berufen – von einem Piloten über einen Assistenzarzt, Technischen Leiter bis zu einem Sozialarbeiter – ausgewählt.

„Die Untersuchung hat gezeigt, dass positive Erfahrungen von der Wahrnehmung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur und dem ethisch gelebten Führungsverhalten der direkten Vorgesetzten abhängig sind.

Das heißt: Wie lange Männer Elternzeit nehmen, ist abhängig von den vermuteten Reaktionen des betrieblichen Umfelds. Positive Erlebnisse stärken das Commitment mit dem Unternehmen, während negative Erlebnisse zu Distanzierung oder Kündigung führen“, erklärt Pogorzelski.

Um Männer bei der Elternzeit zu unterstützen, empfiehlt Pogorzelski: „Ein erster Schritt sollte die Bestimmung eines Väterbeauftragten sein, der zusammen mit den Vätern und den direkten Vorgesetzten den Schritt in die Elternzeit und den Wiedereinstieg danach plant.“

Doch auch die Väter sind gefordert und sollten während der Elternzeit Kontakt zum Unternehmen halten. Dazu bieten sich beispielsweise gemeinsame Mittagspausen mit den Kollegen, die Teilnahme an Teamsitzungen oder auch Firmenfeiern an. Die Kinder sollten dabei ebenfalls willkommen sein.

Durch die Unterstützung bei der Elternzeit wurde die Arbeitszufriedenheit und -motivation der männlichen Mitarbeiter deutlich erhöht. Ein weiterer positiver Effekt:

Die Hemmschwelle der Kollegen, eine Elternzeit anzufragen, ist deutlich gesunken. Somit haben sich mehr Väter getraut, in Elternzeit zu gehen. Die Folge davon war, dass die Reputation der Unternehmen deutlich positiver wurde.

Das Fazit der Studie laut Pogorzelski: „Unternehmen, welche die Inanspruchnahme von Elternzeit bei männlichen Mitarbeitern unterstützen, erreichen eine stärkere Bindung ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen und erzielen somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen.

Dieses wichtige Thema wird aufgrund der Generation Y und der kommenden Generation Z noch deutlich an Bedeutung gewinnen.“

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08.05.2019 Theodor-Körner-Förderpreis 2019

GFDK - Kultur und Medien - Preisverleihung

In ihrem Projekt Privater EU-Grenzzaun des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark bietet Künstlerin Catrin Bolt die kostenlose Errichtung eines Stückes EU-Grenzzauns in der Steiermark an. Nun wird sie dafür am 10. Mai mit dem Theodor-Körner-Förderpreis 2019 ausgezeichnet.

Die Preisträger/innen werden an diesem Tag bei einem Empfang durch den Bundespräsidenten Alexander van der Bellen in der Wiener Hofburg gewürdigt.

„Gratis Zaun um privaten Grund“ – diese immer wieder gesperrte Anzeige, inseriert auf diversen Online-Plattformen seit Februar 2019, untersucht ein in unserem Bewusstsein täglich präsentes, tatsächlich aber schlecht vorstellbares Phänomen.

Ein kleines Stück sechs Meter hohen Zauns wirft viele Fragen auf: etwa nach Abgrenzung und Solidarität, Öffentlichkeit und Privatheit, Bekenntnis zu und Verständnis davon.

Gleichzeitig hinterfragt die Künstlerin damit Wirklichkeitskonstruktion ebenso wie die Ambivalenz von Gebrauchsgegenstand und Monument, die Wichtigkeit von Bedeutungszusammenhängen und Größenverhältnissen und deren Vorstellungen davon.

Gesellschaftspolitische Sensibilitäten, Ängste und Wünsche werden an der Schnittstelle von realem und virtuellem Raum zwischen Handzeichnung, Konzept und der Frage nach Umsetzung vielschichtig verhandelt.

„Das Ziel ist zwar die tatsächliche Errichtung des Zaunes, dessen Vorhandensein in den verschiedensten Formen am Weg dorthin ist jedoch ein wichtiger Teil des Projektes. Die öffentlich sichtbare Anzeige macht den Zaun vorstell- und so auch verhandelbar.

Die diversen Reaktionen von Interessierten und der Online-Portale sowie die Diskussionen mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Besitzerinnen und Besitzern fließen in den Prozess mit ein.

Mit Besitzerinnen und Besitzern sowie Nachbarinnen und Nachbarn werden Gespräche geführt, die in der Dokumentation oder in späteren Präsentationen Teil des Projektes sind“, so die Künstlerin zur Intention ihrer Arbeit.

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05.05.2019 Golf-Mekka Allgäu

GFDK - Reisen und Urlaub

Vier Turniertage, vier Golfer pro Team und 144 Teilnehmer: Das sind die Rahmenbedingungen der ersten Vierplätzetournee (3. bis 7. Juni 2019) im Allgäu – analog zur Vierschanzentournee rund um den Jahreswechsel. Höhepunkt dürfte der „Skiflugschanzen-Shot“ vom Absprungpunkt in Oberstdorf sein.

Für das Hole-in-One ins 230 Meter entfernte Loch winkt ein Preisgeld von 50.000 €. Die 9- bzw. 18-Loch-Golfplätze in Ottobeuren, Wiggensbach, Oberstaufen-Steibis und Oberstdorf gehören zu den landschaftlich reizvollsten des bayerischen Allgäus.

In der Startgebühr von 229 €/Pers. sind unter anderem Greenfee und Verpflegung enthalten. Passende Unterkunft ist das 5-Sterne-Hotel Allgäu Sonne mit großzügiger Wellnesswelt in Oberstaufen, wo auch das Finale stattfindet. Für 5 Nächte während des Turniers kostet ein DZ mit 3/4-Genusspension dort ab 760 €/Pers.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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04.05.2019 Das 12. Genuss-Festival in Wien

GFDK - Essen und Trinken

Wien - Zum Muttertag nach Österreich. Keinen Eintritt zahlen, nach Lust und Laune einkaufen, mit Produzenten sprechen und verkosten, was schmeckt. Für das Genuss-Festival verwandelt sich der blühende Wiener Stadtpark von 10.-12. Mai erneut in ein Gourmetfest, auf dem etwa 190 Aussteller ihre hochwertigen Köstlichkeiten an stilvollen Ständen darbieten.

Neben der Crème de la Crème regionaler Produzenten verwöhnen auch Gastronomen aus den 9 Bundesländern die genussaffinen Besucher drei Tage lang mit einem breiten Mix aus traditionellen Gerichten wie etwa Waldviertler Mohnnudeln mit Zwetschkenröster, Wiener Krautfleckerl, gebackene Grammelknödel oder Steirisches Wurzelfleisch.

Beim größten Festival für Foodies und Feinschmecker in Wien heuer unter anderem erstmals mit dabei: das Tiroler Zillertal, eine Innviertler Kräutereis-Manufaktur, ein Wiener Pilzzüchter, ein Bio-Dirndl-Likör-Produzent und eine Schäferei aus der Südoststeiermark.

Neben einer eigenen Picknick-Relax-Zone steht den Gästen dieses Jahr wiederum eine kostenlose Genuss-Festival-App als Orientierungshilfe zur Verfügung. Bereits im Vorfeld kann man sich Informationen über sämtliche Aussteller und deren Angebot holen, und am Event selbst dorthin navigieren lassen.

Möglich wird das Genuss-Festival, das vom Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich und der stadt wien marketing gmbh veranstaltet wird, durch Kooperationen mit Stadt Wien, Verein regionale Kulinarik, Zillertal Tourismus GmbH, Raiffeisen Klimaschutz-Initiative, ÖBB,.

Die Agrarmarkt Austria Marketing, Neuburger GmbH, Münze Österreich, Radio Wien, Casinos Austria, Römerquelle, Ottakringer Brauerei, Wiener Wirtschaftskammer, Sektkellerei Kattus, Wien zu Fuß, Kronen Zeitung, u.v.a.

Die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Direktvermarktung, Manufakturen und Gastronomie ist am Genuss-Festival vorbildhaft und findet daher zudem Unterstützung durch das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und Mittel der ländlichen Entwicklung.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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