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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

03.09.2020 Jazz im Park mi Top-Musikern

GFDK - Kultur und Medien

Es geht wieder los: Nach monatelangem Stillstand der Kultur- und Musikszene in Deutschland dürfen sich Jazzfans in Hilden jetzt auf ein Livekonzert unter freiem Himmel freuen.

Am Sonntag, dem 13. September 2020, swingen und grooven Top-Musiker der heimischen Jazzszene ab 15 Uhr unter dem Titel "Jazz im Park" im Wohnstift Haus Horst an der Horster Allee 12-22.

Als Virtuose an den Trommelstöcken mit dabei ist auch Peter Baumgärtner, künstlerischer Leiter der Hildener Jazztage, die in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum feiern.

"Wegen der Corona-Pandemie haben wir unser Festival vom Sommer in den Spätherbst verschoben. Wenn alles gut geht, findet es im November statt", erklärt Peter Baumgärtner und ergänzt: "Ich freue mich sehr, dass wir unser Publikum bereits am Wahlsonntag musikalisch auf die Jazztage einstimmen können."

Möglich wurde die Veranstaltung auch durch die enge Partnerschaft der Hildener Jazztage mit ihrem langjährigen Sponsor Haus Horst. Gemeinsam hat man ein Hygienekonzept erstellt, die Zahl der Besucher ist auf 200 Personen begrenzt. Es gelten die Abstandsvorschriften.

Programm:

15 Uhr:

"Accordion Affairs feat. Inga Lühning"

Das unverkennbare Timbre von Vokalistin Inga Lühning trifft auf einen warmen Basssound, wird umrahmt durch sparsam gesetzte Voicings und schwebt auf dem Teppich der filigranen Brushwork von Peter Baumgärtner. Jazz at its best - swingig, groovig, poppig und angereichert mit einem Schuss Latin.

Inga Lühning (Gesang), Jörg Siebenhaar (Piano/Akkordeon), 

Konstantin Wienstroer (Bass), Peter Baumgärtner (Schlagzeug)

Als eine der profiliertesten und erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands vereint Inga Lühning die musikalischen Welten von Jazz und Pop. Mit Ihrer unvergleichlichen Stimme und einem außergewöhnlich feinen Gespür für Stimmungen und Texte zieht sie Zuhörer auf der ganzen Welt in Ihren Bann.

Sie tourte jahrelang als festes Mitglied der erfolgreichen Nu Jazz Band [re:jazz] durch Europa und Asien, spielte für das Goethe Institut Tourneen in China und Äthiopien, war als Backgroundsängerin mit den Fantastischen Vier und Marla Glen unterwegs und ist eine international äußerst gefragte Sängerin für Studioproduktionen, so ist sie zum Beispiel zu hören auf dem letzten Album von Roger Cicero und auf den Platten von Tom Gäbel.

Inga Lühning singt aktuell in der Band des Düsseldorfer Jazz-Pianisten Sebastian Gahler "Indigo Jazz Lounge" und ist Teil von "Andreas Schnermann's Poetry Clan", wo sie als Stimme neben Rezitatoren wie Joachim Kròl, Christian Brückner, Otto Sander oder Hannah Herzsprung ein zunehmend großes Publikum begeistert, zum Beispiel bei Till Brönners Jazz'n'Talk Reihe im Bonner Schauspielhaus oder bei einem einwöchigen Engagement in der Berliner Bar jeder Vernunft.

ca. 16.30 Uhr:

"Milt Jackson Project (MJP)"

Matthias Strucken verbeugt sich vor seinem musikalischen Idol Milt Jackson, der als legendärer Jazz-Vibraphonist und Mitbegründer des Modern Jazz Quartetts (MJQ) weltberühmt wurde. Ob mit 2 oder 4 Schlägeln: Matthias Strucken am Vibraphon zieht durch sein meisterhaftes und "zupackendes" Spiel  jeden Zuhörer sofort in seinen Bann.

Matthias Strucken (Vibraphon), Martin Sasse (Piano),

Matthias Nowak (Bass), Dominik Raab (Schlagzeug)

JAZZ IM PARK

Sonntag, 13.9.2020

15 Uhr

personalisierter Einlass ab 13 Uhr

Wohnstift HAUS HORST

Horster Allee 12-22

40721 Hilden

Eintritt: 15 Euro

Tickets unter: www.neanderticket.de

p.baumgaertner@sensitive-colours.de

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01.09.2020 Borgward - Rückkehr einer Legende

GFDK - Kultur und Medien - Kino, Filme und TV

Ein Film von Tom Fröhlich und Helmut Monkenbusch

Wirtschaftskrimi und Tragödie: Die Dokumentation "Borgward - Rückkehr einer Legende" erzählt die Geschichte des preisgekrönten Dokudramas "Die Affäre Borgward" weiter.

Denn der Enkel des genialischen Bremer Autobauers Carl Friedrich Wilhelm Borgward hat eine Vision. Der Großvater lieferte in den 1950er-Jahren die Traumwagen des westdeutschen Wirtschaftswunders und legte wenig später die erste große Pleite der Nachkriegszeit hin.

Mit Fassungslosigkeit reagierte die Bremer Bevölkerung 1961 auf den plötzlichen Konkurs des größten Arbeitgebers ihrer Stadt.

Heute, mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Aus der Firma, findet die Geschichte Borgwards ihre Fortsetzung im Traum von Christian Borgward.

Der Enkel des Gründers findet, die Traditionsmarke seines Großvaters habe eine zweite Chance verdient. Er investierte zehn Jahre Lebenszeit und seine gesamten Ersparnisse in einen Kindheitstraum: Borgward wieder auf die Straße zu bringen.

In China fand er mit einem chinesischen Investor einen Partner für das Comeback der Marke. 2015 wurde auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ein neuer Borgward enthüllt. Doch schon fünf Jahre später steht das Unternehmen vor einer ungewissen Zukunft.

05.09.2020, 21:45 Uhr, NDR Fernsehen
 

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28.08.2020 live im Kursaal3 Wenningstedt

GFDK - Kultur und Medien

Die meisten Künstler stellen ihre Kunstwerke in Museen oder Galerien aus – in der Veranstaltungsreihe „Sylt Art Fair live“ bekommt das Publikum die Gelegenheit, große Namen der Kunstszene persönlich kennenzulernen.

Am Sonntag, dem 30. August 2020 findet bereits das zweite Event im Rahmen dieses besonderen Formates statt. Die Künstler Stephan Kaluza und Dieter Nuhr besuchen die Insel und freuen sich darauf, bei gleich zwei Veranstaltungen auf Kunstinteressierte zu treffen.

Um 16.30 Uhr führen sie gemeinsam mit ihrem Galeristen Dirk Geuer durch die ausgestellten Arbeiten der Sylt Art Fair in der Neuen Bootshalle List.

Stephan Kaluzas großes Thema ist die Natur – in seinen fotografischen oder malerischen Auffassungen ebenso wie in seinem literarischen Oeuvre. Natürlich darf dabei auch das Element Wasser nicht fehlen.

Während des Rheinprojektes ging Kaluza 1700 km am Ufer des Flusses entlang und schoss an die 50.000 Bilder, die er in der Folge zu einem langen Bildstreifen zusammensetzte – eine Totalerfassung, die eine komplexe Landschaft für das menschliche Auge überhaupt erst erfahrbar machte.

Im Anschluss wurden weitere Flüsse und Inselgruppen fotografiert.In der Serie Felder schließlich lag der Fokus auf Landschaften, die historisch „kontaminiert“ sind: die Schlachtfelder u.a. von Verdun, Somme, Waterloo, um nur einige zu nennen.

Ebenso fotografierte Kaluza weitere (Un-) Orte, die im kollektiven Gedächtnis nachhaltig verhaftet sind – die Gedenkstätten von Auschwitz, Buchenwald, Srebrenica und weitere.

Dieter Nuhr ist einer der bekanntesten Kabarettisten Deutschlands, füllt Hallen mit seinen Auftritten. Seine Analysen polarisieren und bewegen die Menschen.

Seine bildnerische Seite ist weniger bekannt, gewinnt aber zunehmend an Öffentlichkeit: Der studierte Künstler widmet sich der konzeptuellen Fotografie.

Auf Reisen erkundet er die Welt und macht mit seinen detaillierten Beobachtungen mit der Kamera Dinge sichtbar, die meist eher ungesehen bleiben.

Dieter Nuhrs Bilder von Orten, Interieurs und Dingen des alltäglichen Lebens, oftmals Gegenstände, die auf den ersten Blick wenig bildwürdig erscheinen, eröffnen einen sachlichen und dennoch oft melancholischen Blick auf die Rätselhaftigkeit des Daseins.

Seine Bilder werden häufig mit kleinen Texten oder Zeichnungen kombiniert, die den Blick lenken und Assoziationen freisetzen.

Nuhrs Werke sind zwar im technischen Sinne Fotografien, wirken aber in erster Linie malerisch in Komposition und Farbklang und berühren den Betrachter trotz oder gerade wegen ihrer extremen Sachlichkeit und Strenge der Bildaufteilung. (Text: www.dieternuhr.de)

Um 19.00 Uhr treffen sich die beiden Künstler im Kursaal3 und tauschen sich in einzigartiger Kulisse vor dem Strand über ihre Werke und ihren persönlichen Zugang zur Kunst auf der Bühne aus.

Für Kunstinteressierte ist diese Veranstaltung in Wenningstedt ein Highlight, bei dem sie Kaluza und Nuhr persönlich kennenlernen und Fragen stellen können.

Im Rahmen der Sylt Art Fair, die bis einschl. 18. Oktober in der Neuen Bootshalle List residiert, kommen verschiedene kreative Köpfe nach Sylt.

Die Liste der dort gezeigten Top-Stars ist exklusiv und umfangreich: Arbeiten von Hermann Nitsch, Julian Schnabel, Günther Uecker, Heinz Mack, Tony Cragg, David LaChapelle, Jonathan Meese, Jeff Koons, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Leon Löwentraut, HA Schult, Dieter Nuhr, David Gerstein, Stefan Szczesny, Ben Buechner, Gaby Fey und Michael Patrick Kelly werden präsentiert.

Gemeinsam mit dem Tourismus-Service Wenningstedt laden die Veranstalter der Sylt Art Fair, die Geuer & Geuer Art GmbH und der artstar Verlag zu verschiedenen exklusiven Veranstaltungen mit abwechslungsreichem Programm nach Wenningstedt ein.

Ihre Teilnahme an der Kunstführung in der Neuen Bootshalle melden Sie bei Frau Dana Overkott an: dana.overkott@geuer-geuer-art.de. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Teilnehmer auf max. 30 Personen begrenzt ist.

Für die Teilnahme an den exklusiven Kunstaktionen in Wennigstedt wenden Sie sich bitte an Elke Wenning unter elke.wenning@wenningstedt.de oder buchen Sie Ihr Ticket unter www.kursaal3-sylt.de.

Aufgrund der derzeitigen Corona-Richtlinien sind die Veranstaltungen nur nach Voranmeldung und unter Angabe der persönlichen Daten für Besucher freigegeben.

An beiden Veranstaltungsorten herrscht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,5 m. Für jede Person ist eine Anmeldung notwendig, es werden keine Sonderregelungen vor Ort getroffen. Wir bitten Sie, von Ansammlungen vor den Veranstaltungsorten abzusehen – auch dort herrscht der von der Bundesregierung vorgegebene Mindestabstand von 1,5 m.

Die Sylt Art Fair hat täglich von 13.00 – 20.00 Uhr für Sie geöffnet. Der Eintritt ist frei! Bei Fragen können Sie sich auch gerne an unsere Partner vor Ort wenden.

Programm für Sonntag, dem 30. August 2020:

16:30 – 17.30 Uhr Führung mit Dieter Nuhr, Stephan Kaluza und Galerist Dirk Geuer durch die Ausstellung Sylt Art Fair in der "Neuen Bootshalle" am Hafen 5 in List, Sylt.

19:00 Uhr Art Talk mit Stephan Kaluza und Dieter Nuhr im Kursaal 3 in Wenningstedt. Moderation: Michael Stitz

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29.07.2020 Gourmet-Open-Air in Schenna

GFDK - Reisen und Urlaub

Wenn der Duft von kulinarischen Meisterleistungen in der frischen Bergluft oberhalb von Schenna liegt, dann ist es wieder Zeit für „The Unplugged Taste“. Seit nunmehr sieben Jahren trifft sich die Südtiroler Küchen-Elite auf der Gompm Alm im Hirzergebiet zum Kochen unter freiem Himmel.

2020 findet das Gourmet-Event für Feinschmecker am 30. August statt. Der Clou: Die mit Michelin-Sternen oder Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Chefs bereiten ihre Kreationen auf alten Holzherden zu, die genauso „unplugged“ – also ohne Strom – funktionieren wie die Show-Einlagen auf der Veranstaltungswiese.

Passend zu jedem Gang werden Weine von renommierten Südtiroler und internationalen Winzern serviert. Die Teilnahme kostet 140 €/Pers. Reservierung unter info@schenna.com

An unterschiedlichen Kochstationen probieren sich Besucher von „The Unplugged Taste“ von 12 bis 17 Uhr von der Vorspeise zum Dessert. Und genießen dabei auf über 1.800 Metern die Aussicht auf Schennas Wandergebiet Hirzer.

Neben der Gourmetküche können Feinschmecker Spezialitäten ausgesuchter lokaler Erzeuger testen und beim Show-Backen zusehen. Zum Abschluss treffen sich Interessierte am „Chef‘s Table“ für einen Small Talk mit den Starköchen.

Folgende Mitglieder der Südtiroler Koch-Hautevolee feuern ihre Holzöfen am 30. August 2020 rund um die kunstsinnige Hütte an:

Gerhard Wieser (Restaurant Trenkerstube, Dorf Tirol), Reimund Brunner (Restaurant Anna Stuben,St. Ulrich/Gröden), Luis Haller (Luisl Stube im Schlosswirt Forst, Algund), Othmar Raich (Restaurant Miil, Tscherms), Walter Weger (Gompm Alm, Schenna) sowie der internationale Gastkoch Martin Dalsass (Talvo by Dalsass, St. Moritz/Schweiz). 

Weitere Auskünfte

Tourismusverein Schenna    Erzherzog Johann Platz 1/D    I-39017 Schenna, Südtirol/Italien

Fon + 39 0473 945669 

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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22.07.2020 Geburtstagsempfang

GFDK - Kultur und Medien

Bernd Schwarzer lädt zum Geburtstagsempfang - Im Rahmen der Feierlichkeiten werden unter dem Titel "Die Kunst hat keine Angst vor Corona“ ca. 80 seiner Werke - Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde, Skulpturen und Fotografien - gezeigt.

„Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an."

(Udo Jürgens)

Er studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Gerhard Hoehme und war Gaststudent bei Joseph Beuys. Heute zählt er zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart: Bernd Schwarzer, 1954 in Weimar geboren, ist Vordenker, Zeitzeuge und Portraitist der großen geschichtlichen Veränderungen in Europa.

Seine visionären Kräfte und künstlerischen Ideen vereint er in seinem Langzeitprojekt dem „Europawerk“, ein kunstgeschichtliches Konzept, das vor 45 Jahren seinen Anfang nahm und insbesondere das vereinte Europa sowie die Menschenrechte zum Kernthema hat.

Bernd Schwarzer führt dazu aus: „Es ist mein tiefster Wunsch, dass meine Kunst einen Beitrag zu einem toleranten, vereinten Europa leistet – frei von allen Grenzen und Rassismus in unseren Köpfen und Herzen.“

Jetzt wird der Kunst-Allrounder und überzeugte Europäer 66 Jahre alt.

Aus diesem Anlass laden wir Sie hiermit ganz herzlich zum Geburtstagsempfang mit Ausstellung ein, am Freitag, dem 24. Juli 2020 von 19 Uhr bis 24 Uhr, in die Europakunsthalle an der Scheurenstraße 7 in Düsseldorf – Nähe Hauptbahnhof.

Zur Veranstaltung sind ca. 80 Personen eingeladen.

Dr. Tayfun Belgin Kunsthistoriker und Museumsdirektor des "Osthaus Museum Hagen", hält  die Geburtstags-Laudatio.

Auch die Unterstützer der vor einem Jahr von Bernd Schwarzer initiierten Europakunsthalle, eine Begegnungsstätte kunstgeschichtlichen Austausches, haben ihr Kommen zugesagt u.a. Professor Dr. Heiner Barz, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Joseph Kiblitsky, Direktor des „Museum Ludwig in St. Petersburg“, Dr. Elmar Zorn, Professor Dr. Dieter Ronte, Bonn,  Dr. Olaf Mückain, Worms.

Geboren am 24. Juli 1954 in Weimar und seit 1960 in Düsseldorf ansässig, schuf Bernd Schwarzer bereits im Alter von 6 Jahren seine ersten Bilder. Seit seiner Jugend beschäftigen den bekennenden Humanisten politisch–gesellschaftliche Themen.

Als politisch interessierter und engagierter Künstler hält Bernd Schwarzer politische Veränderungen fest, nimmt sie in seinen Werken sogar vorweg. So thematisierte er bereits vor dem Mauerfall die deutsche Wiedervereinigung und die Gründung der Europäischen Union. 

Schwarzer sieht sich in der Tradition von Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Rembrandt van Rijn, Vincent van Gogh, Francisco de Goya, Andy Warhol, Joseph Beuys, Gerhard Richter und Jörg Immendorff.

Arbeiten von ihm wurden bereits in Ost- und Westeuropa, in den USA, China und Russland ausgestellt. Seit 2000 ist Bernd Schwarzer Gastprofessor an der Staatlichen Akademie der Künste in Minsk (Weißrussland).

 

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25.06.2020 Gute Nachrichten aus aus Hannover

GFDK - Kultur und Medien

Während andere Bundesländer noch nicht soweit sind, erlaubt Niedersachen wieder open air Konzerte. Gute Nachrichten aus Hannover: Die neue Verordnung der Landesregierung Niedersachsens, gültig ab 22. Juni, erlaubt wieder Konzerte, nicht nur open air, sondern auch indoor. Das heißt: Die 75. Sommerlichen Musiktage Hitzacker 2020 finden statt, und zwar wie geplant vom 1. bis 9. August.

Es wird zahlreiche Konzerte geben, viel – typisch für Hitzacker – Experimentierfreudiges, zum Teil auch ganz Anderes, als ursprünglich geplant. Zusätzlich zu den renommierten Künstlerinnen und Künstlern der ersten Stunde werden weitere Stars nach Hitzacker kommen.

Die meisten Konzerte finden im VERDO Konzertsaal statt. Er ist durch seine Größe und flexible Gestaltung bestens geeignet, um den gebotenen Regelungen zum Infektionsschutz nachzukommen. Zudem wird es nachmittags kleine Open-Air-Konzerte im benachbarten Kurpark geben, auch mit prominenten Überraschungsgästen.    

Zunächst erhalten jetzt die Mitglieder des Festivalträgervereins bzw. Freundeskreises erste Informationen zum neuen Programm. Sie sind selbstverständlich die Ersten, die buchen dürfen. Aber schon in etwas mehr als eineinhalb Wochen, Anfang Juli, soll das gesamte Programm auf der Festival-Website veröffentlicht werden.

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16.06.2020 Die Welt der Rosa Loy

GFDK - Kultur und Medien

Rosa Loy, Hauptvertreterin der Neuen Leipziger Schule, malt ausschließlich Frauen und hat eine klare Message - Eröffnung von „Rosa Loy – Ausblick“ am 16. Juni 2020 in der Augsburger Galerie Noah.

Die Frau als weise Baumwollspinnerin, sorgsame Brutpflegerin wie große Beschützerin, als robuster Rettungsanker und stetes Schutzschild, eine Netzwerkerin vor dem Herren, im Auftrag ewiger Harmonie unterwegs, zugleich Urmutter und Urheberin allen Seins, mit Reizen nicht geizend und in ihrer Liebenswürdigkeit kaum zu übertrumpfen – die Weiblichkeit in allen Formen und Facetten, in ganzer Pracht und Bandbreite hat in der Welt der Rosa Loy klar und deutlich die Oberhand.

Nichts, was Frau nicht leisten könnte. Besonnen bis beseelt halten ihre Protagonistinnen, oft Armee-Soldatinnen in sozialistischer Uniform, eine Anspielung an die Vergangenheit der Künstlerin in der DDR, zusammen, was zusammengehört, den Kosmos am Laufen.

„Frauen heute sind ganz besonders darauf angewiesen, in Gruppen zu agieren. Wir befinden uns zwar in einem Zeitalter, in dem sich Mann und Frau gleichauf begegnen, doch die weibliche Stimme ist lange noch nicht so laut wie die männliche“, sagt Rosa Loy.

„Wir Frauen machen Karriere, im Einklang, achten auf Schönheit und soziale Stärke mit gegenseitigem Respekt, dessen aktuelle Bedeutung es im Übrigen unbedingt zu klären gilt.“

Rosa Loy, Hauptvertreterin der Neuen Leipziger Schule, Ehefrau von Künstler-Kollege Neo Rauch, schafft auf phantastische Weise eine neue Weiblichkeit und weiß in ihrer aktuellen Malerei auf das geänderte Rollenmuster der Frauen hinzuweisen. In ihren Kompositionen, oft märchenhafte, metaphorische Feature, dem magischen Realismus zuzuordnen, verknüpft sie ihre Hauptdarstellerinnen ganz selbstverständlich mit der Natur.

Offensichtlich kennt sich frau aus in der wundersamen Welt der Flora und Fauna - kein Wunder, ist Rosa Loy, 1958 in Zwickau geboren, später Meisterschülerin von Professor Rolf Münzner an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, selbst studierte Diplomgartenbauingenieurin. Rosa Loy, international gefeiert, umreißt ein Frauenbild, das den Macherinnen dieser unserer Gesellschaft den Weg bahnt, die Angst nimmt und zu verzaubern weiß – wenngleich ihre neuen Arbeiten etwas düsterer, oft Blau in Blau daherkommen. „Es wird ernst“, so Loy, „wir Frauen brauchen uns mehr denn je“

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10.06.2020 insgesamt knapp 10.000 Gäste

GFDK - Kultur und Medien

Wenn es am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören - Denn was da auf dem Vorplatz der Mannheimer Maimarkthallen am vergangenen Samstag 06.06. stattfand, ist nicht mehr zu toppen:

In knapp 1.000 Autos feierten rund 3.000 WorldClubber fünf Stunden lang live vor Ort auf unglaublich Weise.
Und nun ziehen wir uns raus... mit sieben restlos ausverkauften Shows und insgesamt knapp 10.000 Gästen und einer Streaming- und Medienreichweite von insgesamt 2,5 Mio Views. 

Das Closing des einmaligen alternativen BigCityBeats WORLD CLUB DOME Wochenendes machte am Sonntag eine echte, wenn auch aus bekannten Gründen abgespeckte, WCD Pool Session bei strahlendem Sonnenschein im originalen Stadionbad Frankfurt.

Eine weitere Weltpremiere... aber seht am Besten selbst und bleibt gespannt, was wir als nächstes machen.

Euer Bernd Breiter
CEO BigCityBeats GmbH

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19.05.2020 Konzert mit Mundschutz

GFDK - Kultur und Medien

Erstes Konzert des hr-Sinfonieorchesters wieder mit Publikum. Das Atlantic String Duo spielt in der Landesmusikakademie Schlitz. Aber es ist ein zweifelhaftes Vergnügen, wenn man mit Mundschutz eine Stunde oder sogar länger in einem Raum sitzen muß. Viele halten es ja mit Mundschutz nicht besonders lange aus.

Es ist das erste öffentliche Konzert mit Publikum für das hr-Sinfonieorchester Frankfurt nach den Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Im Kammerkonzert in der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz präsentieren das Atlantic String Duo und die Pianistin Nami Ejiri am Samstag, 23. Mai, um 19 Uhr Streichduos mit und ohne Klavier.

Mundschutz für die Zuschauer*innen ist Pflicht

„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder Gäste willkommen heißen dürfen“, sagt Mirjam Fuhrmann von der Landesmusikakademie Schlitz, „die Stille im Haus in den vergangenen Wochen war doch sehr ungewohnt.

“ Unter den strengen Abstands- und Hygieneregeln sei nun maximal 40 Gästen der Besuch im Konzertsaal erlaubt. Mundschutz für die Zuschauer*innen ist Pflicht. Die Akademie ist außerdem verpflichtet, Name, Anschrift und Telefonnummern aller anwesenden Personen aufzunehmen, was im Zuge des Kartenverkaufes im Vorfeld geschehen wird.

„Wir waren positiv überrascht, dass es jetzt schon klappt, wieder mit anwesendem Publikum zu spielen“, sagt Stefanie Pfaffenzeller, Geigerin des Atlantic String Duos, „wir freuen uns sehr, den Menschen eine Freude zu machen und wieder live zu spielen.“

Die Interaktion mit dem Publikum fehle dann doch etwas bei den gestreamten Konzerten. Dass das Publikum Masken tragen wird, sieht sie nicht als Problem an:

„Das sind wir von unseren Tourneen vor allem in Asien sowieso gewohnt.“ Zusammen mit Rachelle Hunt und Nami Ejiri präsentiert sie Werke von Joseph Haydn, Jeno Takács und Wolfgang Amadeus Mozart.

Zudem stehen eine Triosonate von Georg Friedrich Händel, ein Werk der spätimpressionistisch beeinflussten Britin Rebecca Clarke sowie ein Klaviertrio von Max Reger auf dem Programm.

Disput & Dumka - Atlantic String Duo
Datum: Samstag, 23. Mai, 19 Uhr
Ort: Konzertsaal der Landesmusikakademie, Schloss Hallenburg, 36110 Schlitz

Programm
Georg Friedrich Händel | Triosonate g-Moll op. 2 Nr. 6
Joseph Haydn | Sonate B-Dur Hob. VI:3 für Violine und Viola
Rebecca Clarke | Dumka für Violine, Viola und Klavier
Jeno Takács | Disput (Sie und Er) – für zwei Violinen aus: Tiberika Duos op. 103
Wolfgang Amadeus Mozart | Duo für Violine und Viola B-Dur KV 424
Max Reger | Klaviertrio h-Moll op. 2 Nr. 1

Tickets
Der Verkauf der 40 Eintrittskarten erfolgt am Dienstag, 19., Mittwoch, 20., sowie am Freitag, 22. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr direkt an der Landesmusikakademie Schlitz, Telefon 06642 - 91130
Preise: 16 Euro/14 Euro ermäßigt, 5 Euro für Schüler*innen/Studierende/Azubis/ Arbeitssuchende

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13.05.2020 Keine Kompromisse

GFDK - Kultur und Medien

Freiheit im Kopf sei die Voraussetzung für künstlerisches Schaffen, betont Leon Löwentraut. Wenn er sie spürt, malt er - nachts bei lauter Musik wie im Rausch. In Nächten wie diesen entstehen seine kraftvollen Kunstwerke, die Bewunderer rund um den Globus begeistern, aber nicht jedes Bild darf sein Atelier verlassen und sich zeigen.

Ausstellungen in New York, St. Petersburg, Düsseldorf, Singapur, London oder Florenz. Seine Werke sind auf Vernissagen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Sein Gemäldezyklus #Art4GlobalGoals ist mit Unterstützung der UNESCO, der YOU-Stiftung und der Düsseldorfer Galerie & Geuer entstanden.

 Leon Löwentraut ist der Liebling der internationalen Kunstszene und auf dem Weg nach ganz oben – auch weil seine Bilder polarisieren.

Strenger als seine Kritiker ist er selbst. Wenn ein Werk seinen Ansprüchen nicht genügt, kann es sogar geschehen, dass der erst 22jährige Künstler ein bereits fertiges Gemälde wieder vernichtet, auch weil es die kreative Energie in seinem Atelier stört.

Jedes Bild muss die Chance haben, perfekt zu werden – in meiner subjektiven Wahrnehmung“, erläutert Leon Löwentraut und ergänzt: „Manchmal schafft eine Arbeit das nicht.

Dann finde ich ihren Anblick und die Tatsache, dass sie überhaupt existiert, dermaßen unerträglich, dass ich sie vernichte. Erst dann kann ich wieder arbeiten, meine Ideen wieder fließen lassen. Die Bildzerstörung ist ein Akt der Befreiung."

"Bei seinen Bildern kennt Leon keine Kompromisse. Ob eine Arbeit gelungen ist, entscheidet er, sonst niemand. Und das ist auch gut so", erklärt sein Hauptgalerist Dirk Geuer.

Leonardo Da Vinci sagte schon vor Jahrhunderten: „ Nichts Hohes erreicht der Künstler, der nicht an sich selber zweifelt.“

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