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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

11.11.2020 Braunbär Teddy hat ein neues Zuhause

GFDK - Kultur und Medien

Die globale Tierschutz-organisation VIER PFOTEN hat erfolgreich den vier Jahre alten Braunbären Teddy aus grausamen Haltungsbedingungen in Nordmazedonien gerettet. Seinem früheren Besitzer zufolge hatte dieser Teddy als Waisenjunges gefunden und als Haustier in seinem Garten gehalten.

Als der Bär zu groß wurde, übergab der Besitzer Teddy an den Zoo Shtip, wo der Bär drei Jahre lang in einem winzigen, rostigen Käfig sein Dasein fristen musste.

Da der Zoo keine Lizenz zur Bärenhaltung besaß, konnte VIER PFOTEN Teddy retten und in den TANZBÄRENPARK Belitsa nach Bulgarien bringen, einem Bärenschutzzentrum, welches VIER PFOTEN gemeinsam mit der Fondation Brigitte Bardot führt.

Berichte über Teddys trauriges Schicksal veranlassten VIER PFOTEN bereits Ende 2019 zu einem Besuch in Nordmazedonien. Dabei bestätigten sich die tierquälerischen Haltungsbedingen, die für den Bären langfristig zu gesundheitlichen Schäden geführt hätten.

Der alte, rostige Käfig, der nicht ausbruchsicher war, stellte außerdem eine Gefahr für Zoobesucher und Anrainer dar. Nach Verhandlungen mit den Behörden und einem COVID-19-bedingten Aufschub der Rettung, konnte ein VIER PFOTEN Team endlich die 500 Kilometer lange Fahrt von Bulgarien über Griechenland nach Nordmazedonien antreten und Teddy befreien.

„Wir freuen uns, dass die Gemeinde Shtip und die verantwortlichen Behörden Teddy ein artgemäßes Leben in unserer Obhut ermöglichen. Wir sind auch dem Zoo Skopje dankbar für die Unterstützung bei der Vorbereitung der notwendigen Dokumente für den Transfer während einer globalen Pandemie.

Das Leben in Gefangenschaft hat Spuren bei Teddy hinterlassen. Das Beißen an den Gitterstangen hat seine Zähne beschädigt und seine Pfoten sind durch das Laufen auf dem Betonboden in seinem Käfig entzündet.

Auf engstem Raum und ohne Beschäftigungsmöglichkeiten war sein Leben trostlos, doch das wird sich nun ändern. Teddy kann in unserem Bärenschutzzentrum sein natürliches Verhalten wiederentdecken“, sagt Barbara van Genne, verantwortlich für Rettungen von Wildtieren bei VIER PFOTEN.

Gesetze zur Bärenhaltung in Nordmazedonien nur mangelhaft umgesetzt

Die Privathaltung von Bären ist in Nordmazedonien legal, sofern die Haltung angemeldet und von den Behörden bestätigt wird.

Für die Haltung von Bären ohne Lizenz gilt ein Verbot, das aber nur mangelhaft kontrolliert wird, weil es im Land an artgemäßer Unterbringung für gerettete Wildtiere fehlt. Berichten zufolge leiden in Nordmazedonien noch mindestens zwei weitere Bären in grausamer Privathaltung.

Mit Teddys Rettung kommt VIER PFOTEN ihrem Ziel näher, die grausame Haltung von Bären in Südost-europa endgültig zu beenden. VIER PFOTEN setzt weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, um sie bei der Durchsetzung der geltenden Gesetze zur Bärenhaltung zu unterstützen und um weitere Bären in Not zu retten.

Ein Zuhause für leidgeprüfte Bären in Bulgarien

Der TANZBÄRENPARK Belitsa liegt im Rila-Gebirge im Westen Bulgariens und wird seit 2000 als Kooperation zwischen VIER PFOTEN und der Fondation Brigitte Bardot geführt.

Aktuell leben 21 Bären auf 12 Hektar naturnahem Gelände. Viele von ihnen sind ehemalige Tanzbären aus Bulgarien, Serbien und Albanien, aber auch Bären aus anderen grausamen Haltungsformen haben in Belitsa ein neues Zuhause gefunden.

Besucher erhalten umfassende Informationen über die traurigen Zustände, in denen die Bären vor ihrer Rettung lebten, die natürlichen Bedürfnisse von Braunbären sowie ihrem Artenschutz.

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09.11.2020 hofeigene Produkte aus Südtirol

GFDK - Essen und Trinken

Wenn im Advent die Tage kürzer werden, verlagert sich das Familienleben auf den Südtiroler Höfen der Marke „Roter Hahn“ in die behagliche Stube. Beim gemütlichen Beisammensein darf eine typische bäuerliche Spezialität allerdings nicht fehlen: die sogenannten Zelten.

Beim Backen am knisternden Ofen dürfen Kinder der Bäuerin nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch mithelfen. In liebevoller Team- und Handarbeit entsteht so aus verschiedenen Nüssen und Obst aus eigenem Anbau das weihnachtlich gewürzte Früchtebrot,

Vom Halm zum Stern

Ein reich dekorierter Christbaum lässt Kinderaugen leuchten – vor allem, wenn der Schmuck selbst gemacht ist. Auf zahlreichen „Roter Hahn“-Höfen ist das Basteln von Strohsternen ein alter Adventsbrauch, bei dem die Gäste gerne miteinbezogen werden.

Mit Strohalmen aus der eigenen Scheune, den Tipps und Tricks der erfahrenen Bäuerin sowie etwas Geschick gelingt selbst den Kleinsten ein kunstvoller Strohstern für den Weihnachtsbaum daheim.

Weitere Auskünfte

„Roter Hahn" – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund

K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen   

Fon +39 0471 999325   info@roterhahn.it 

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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08.11.2020 Südtiroler Qualitätsmarke Roter Hahn

GFDK - Reisen und Urlaub

Auf den reizvoll gelegenen Höfen der Südtiroler Qualitätsmarke „Roter Hahn“ werden bäuerliche Adventsrituale noch nach alter Tradition gepflegt.

Gern lässt die Familie auch ihre großen und kleinen Gäste an den vorweihnachtlichen Bräuchen teilhaben – so lernen sie zum Beispiel, wie man beim Räuchern böse Geister vom Hof verjagt oder süße „Zelten“ backt.

Urlauber erleben damit ein authentisches Stück Südtiroler Kulturgeschichte zwischen sanften Weinbergen und markanten Dolomitengipfeln.

Sanfter Rauch, um böse Geister milde zu stimmen

In der Zeit der Raunächte – von der Wintersonnenwende am 21. Dezember bis zum Dreikönigstag – liegt in Südtirol nicht selten ein Duft von Weihrauch in der Luft. Denn das bäuerliche Ritual des Räucherns, auch „Rachn“ genannt, soll das Böse vertreiben und fürs kommende Jahr Schutz und gute Ernte bringen.

Auf zahlreichen Höfen der Marke „Roter Hahn“ können Feriengäste Teil dieser Tradition werden. Angeführt vom Bauern, der die Räucherpfanne trägt, zieht die Gruppe ehrfurchtsvoll über den gesamten Hof und besprenkelt dabei alle Räume, Felder und den Stall mit dem segnenden Weihwasser.

Weitere Auskünfte

„Roter Hahn" – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund

K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen   

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Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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07.11.2020 Adoptieren rettet Welpenleben

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Durch den erneuten Lockdown und die damit verbundene Isolation bleibt die Nachfrage nach einem Heimtier hoch. Vor allem Hunde sind seit Monaten besonders begehrt. Als Hauptverkaufskanal dient der Online-Handel – mit ihm boomt der kriminelle Tierhandel.

Insbesondere illegale Welpenhändler profitieren von dem großen Bedarf, der traditionell auch kurz vor Weihnachten noch einmal ansteigt.

Dabei warten in deutschen Tierheimen zahlreiche Vierbeiner auf ein liebevolles Zuhause. Anlässlich des World Adoption Day am 9. November warnt die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN dringend vor Tierkäufen auf Online-Portalen und rät im nächsten Tierheim nach dem passenden Heimtier zu suchen.

„Leider suchen viele Menschen zuerst auf Online-Plattformen nach einem Hund, bevor sie den Weg ins Tierheim finden“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN.

„Da es aber noch immer keine Gesetze für den Tierhandel auf Online-Portalen gibt, geraten viele Suchende an illegale Welpenhändler. Dabei hat der Bundesrat bereits vor über einem Jahr die Bundesregierung zum Handeln aufgerufen.

Doch nach wie vor ist die wahre Herkunft der Händler und Hunde nicht rückverfolgbar. Kriminelle können weiterhin anonym online inserieren und jederzeit unerkannt abtauchen.“

Hunde aus dem illegalen Welpenhandel sind traumatisiert, meist von Parasiten verseucht und krank. Viele sterben kurz nach der Übergabe. „Deshalb raten wir unbedingt jedem, der einen Hund sucht, ein Tierheimtier zu adoptieren.

Hier läuft man nicht Gefahr, unwissentlich den illegalen Welpenhandel zu unterstützen. Denn hinter jedem Hundebaby aus einer Welpenfabrik steckt unendliches Leid.

Und jeder Kauf – egal, ob unwissentlich oder aus Mitleid – befeuert dieses grausame Geschäft“, betont Daniela Schneider.

Jedes Tier, egal ob alt oder jung, mit drei Beinen oder halbblind kann eine große Bereicherung für jede Familie sein. Vor allem ältere Vierbeiner, Tiere mit Handicaps oder Listenhunde, die oft übersehen werden, haben viel Liebe zu geben.

„Es lohnt sich immer, im Tierheim statt im Internet nach einem Hund zu suchen. Alle Tiere dort wurden medizinisch untersucht, sind gechippt und haben Papiere“, so Schneider.

„Unter ihnen sind auch viele Rassehunde und Welpen, die auf liebevolle Besitzerinnen und Besitzer warten. Außerdem kann man im Tierheim den Charakter des Vierbeiners kennenlernen und ganz in Ruhe schauen, ob Mensch und Tier zueinander passen.“

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06.11.2020 WE CARE WE DO WE MOVE TV

GFDK - Kultur und Medien

Nicht nur Künstler spüren die Auswirkungen der Corona-Pandemie, auch die Kunst selbst leidet – Kunst will betrachtet werden.

Besonders jetzt, im zweiten Lockdown, ist es wichtig, sich über Kunst- und Kulturschaffende Gedanken zu machen. Ein Unternehmen, das sich bereits seit Monaten unter erschwerten Bedingungen für die Branche einsetzt, zeigt nun zum ersten Mal ausführlich aktuelle und zukünftige Projekte zur Förderung von Kunst und Kultur.

 WE CARE WE DO WE MOVE TV, das neue Youtube-Format von Daimler, geht in die zweite Runde. Thema der neuen Folge: Das aktuelle Engagement des schwäbischen Autobauers im Bereich Kunst und Kultur in Zeiten der Pandemie.

Dieses Mal zu Gast bei Anja Lehner (Leiterin Corporate Sponsoring & PR bei Daimler) und Jochen Stutzky (TV-Moderator) sind Leon Löwentraut,  

22-jähriger Liebling der Kunstszene, der mit seinen Gemälden Fans und Sammler rund um den Globus begeistert, Professor Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur und Verantwortlicher für die internationale Kunstausstellung „Diversity United“, und die in Berlin lebende Alicja Kwade, die zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen ihrer Generation gehört.

Leon Löwentraut spricht über die „Sylt Art Fair“, auf der er gemeinsam mit seinem Hauptgaleristen Dirk Geuer und der „be a mover“-Community noch nicht so bekannte Nachwuchskünstler unterstützte, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Die Künstlerinnen Anne Kutzner und Menja Stevenson sowie der Künstler Kennet Lekko erhielten so die Möglichkeit, neben Kunstikonen wie Gerhard Richter, Julian Schnabel, Günther Uecker, Heinz Mack und Hermann Nitsch auszustellen.

Damit lieferte die gut besuchte Ausstellung einen Beitrag zur Förderung junger Künstler sowie zum Erhalt der Vielfalt in der Kulturszene. Leon Löwentraut betont:

„Kunst ist der wesentliche Impulsgeber für unsere Gesellschaft. Sie schärft unsere Kreativität und unsere Urteilsfähigkeit und regt zum Nachdenken an. Gerade in Krisenzeiten können wir es uns überhaupt nicht leisten, darauf zu verzichten.“

Über die konkreten Auswirkungen der Pandemie auf das Kunstgeschehen spricht Professor Walter Smerling, der die internationale Kunstausstellung „Diversity United“ - mit Stationen in Berlin, Moskau und Paris – verantwortet, deren Premiere aufgrund von Corona im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof stattfindet, wie er verkündet.

Zudem spricht er über die Bedeutung der Ausstellung, die Malerei, Skulptur, Video und New Media, Fotografie, Installation, Zeichnung und Objektkunst von 90 jungen und etablierten Künstler*innen aus ganz Europa unter Aspekten wie  Freiheit und Würde, politische und persönliche Identität, Demokratie und ihre Aushöhlung zeigt.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Petersburger Dialog e.V. und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Daimler tritt hierbei als Hauptsponsor auf.

Eine der ausstellenden Künstlerinnen ist die in Berlin lebende Alicja Kwade. Sie hat sich in den letzten Jahren mit tief poetischen Arbeiten rund um die Grenzen unserer Wahrnehmung in der internationalen Kunstszene einen Namen erarbeitet.

Die Künstlerin mit polnischen Wurzeln berichtet über ihre Erfahrungen als Frau in einem historisch männlich geprägten Umfeld und darüber, warum Kunst live gesehen werden muss. Sie gibt einen Vorgeschmack auf ihre Arbeit, die demnächst erstmalig im Rahmen von „Diversity United“ präsentiert wird

Darüber hinaus wirft die Sendung einen Blick auf zwei weitere von der Daimler AG unterstützte Projekte: Mit der Ausstellung WE ARE PART OF CULTURE im Mercedes-Benz-Museum nutzt Daimler eine seiner publikumswirksamsten Plattformen, um auf die Geschichte und Ausprägung der LGBTQ+ Community hinzuweisen und wirbt damit für gesellschaftliche Werte wie Toleranz und Vielfalt.

Zudem wird eine besonders ambitionierte Design-Kooperation zwischen Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG, und dem bekannten US-amerikanischen Fashion-Designer Virgil Abloh thematisiert.

Von dem Erlös aus der Versteigerung des dabei entstandenen Kunstobjekts wird die Ausbildung junger Kreativer afroamerikanischer oder afrikanischer Abstammung unterstützt.

Sendetermin: ab dem 17.11.2020 unter https://www.youtube.com/user/daimler

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06.11.2020 Schließung von Kultureinrichtungen

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Seit einigen tagen, bekommen wir hier in unserer Redaktion GFDK, am laufenden Meter Protestbriefe aus ganz Deutschland. Konzerthäuser und Theater protestieren gegen die Corona-Verordnungen von Bund und Ländern. Nun erreicht uns der Protest aus Frankfurt.

Wir protestieren entschieden gegen die bundesweite Schließung von Kultureinrichtungen wie Theater- und Konzerthäuser, Museen und Ausstellungshallen bis Ende November.

Natürlich ist das drastische Ansteigen der Corona-Infektionen besorgniserregend. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um die neuerliche Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Aber diese Maßnahmen müssen ausgewogen und wissenschaftlich begründet sein. Sie dürfen nicht pauschalisieren. Die undifferenzierte Entscheidung, alle Kultureinrichtungen zu schließen, trifft erneut einen Lebensnerv unserer Gesellschaft.

Alle Politiker:innen, die verantwortungsbewusst Zukunft gestalten, wissen, wie wichtig Kultur für das soziale und politische Klima sowie die Entwicklung einer Stadt oder eines Landes ist. Kultur stiftet Identität, schafft Zusammenhalt, Verständigung über die gemein-samen Werte, gibt Kraft und Selbstvertrauen.

Sie steigert das Denkvermögen, sensibilisiert die Sinne, entgrenzt unsere Phantasie, macht Leben reich und vielfältig.

Aber sie ist auch ein unbequemes Spiegelbild unserer Wirklichkeit, legt Konflikte, Widersprüche und Schadstellen bloß, provoziert Fragen und Veränderungen. Das heißt: Sie ist für eine Gesellschaft lebens-, sie ist existenzrelevant.

Umso unverständlicher ist es, dass die Politik – gerade in diesen Zeiten Pandemie bedingter allgemeiner Verunsicherung und Vereinzelung – schon zum zweiten Mal bundesweit alle Kultureinrichtungen wochen-, vielleicht sogar monatelang schließt.

Es mag Kultureinrichtungen geben, wo es nicht möglich ist, die Besucher durch ein gut durchdachtes Hygienekonzept hinreichend vor einer Infektion zu schützen. Die Theater- und Konzerthäuser zählen – von Sonderfällen abgesehen –  sicher nicht dazu.

Sie haben ihre Gebäude – teilweise finanziert durch Land und Bund – zusätzlich so ausgestattet, dass  Infektionen vermieden werden.  Es gibt zumeist eine ausreichende Frischluftzufuhr. Publikum im Zuschauerraum und Künstler:innen auf der Bühne bleiben voneinander getrennt.

Die Zuschauer:innen gehen auf vorgezeichneten Wegen – Begegnungen und Querungen vermeidend – mit Maske auf ihren Platz und sitzen 1,50m voneinander entfernt.

Die Theater- und Konzertzuschauer:innen sind maximal diszipliniert, halten sich an Vorschriften und haben in der letzten Woche – entsprechend der Verordnung – die Maske während der ganzen Veranstaltung aufbehalten.

Sie nehmen viel in Kauf, um endlich wieder Theater oder Konzerte live zu erleben: die unmittelbare, lebendige Kommunikation zwischen Künstler:innen und Publikum.

Wir fordern daher

- dass die Theater- und Konzerthäuser mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen wieder geöffnet werden, auch wenn wegen der Abstandsregeln nur ein Viertel bis ein Fünftel der Plätze besetzt werden kann,

- dass die entsprechenden Mindereinnahmen durch einen Veranstaltungssonderzuschuss kompensiert werden,

- dass solo-selbstständige freie Kulturschaffende, die wegen des eingeschränkten Kulturangebots keine Arbeit finden, bis Ende 2021 unbürokratisch ein Grundeinkommen oder Unternehmerlohn von mindestens 1.500 € bewilligt bekommen.

Wir fordern eine Debatte über den gesellschaftspolitischen Stellenwert von Kunst und Kultur mit dem Ziel, in den kommenden Jahren Einsparungen bei der Subventionierung von kulturellen Einrichtungen und Aktivitäten zu verhindern.

antagon theaterAKTion; Das Internationale Theater; Die Dramatische Bühne; Die Schmiere – Satirisches Theater und Kabarett Frankfurt; Frankfurter Autoren Theater; Freies Schauspiel Ensemble; Gallustheater, Interkulturelle Bühne; Kammeroper Frankfurt; Kellertheater; Kulturhaus am Zoo.

Die Katakombe; Kinder- und Jugendtheater Frankfurt; Künstlerhaus Mousonturm; Neues Theater Höchst; Oper Frankfurt; Papageno Musiktheater am Palmengarten; Schauspiel Frankfurt; Stalburg Theater; Theater Alte Brücke; Theaterhaus Frankfurt; Theater Willy Praml; Volksbühne im großen Hirschgraben - Mitglieder der Frankfurter Theaterallianz

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05.11.2020 Glasschmuck aus Handarbeit

GFDK - Stil und Lifestyle

Glasschmuck ist eine Variante, die oft in den Hintergrund rückt, aber viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Um sich darüber selbst ein Bild machen zu können, ist es nicht verkehrt zu wissen, wo die Vorteile bei Schmuck aus Glas liegen. Im Prinzip handelt es sich um eine Form des Modeschmucks. Im Vergleich zu anderem Modeschmuck gibt es aber noch einige Vorteile.

Fertigung in Handarbeit

Natürlich kommt es auf die Produkte und den Hersteller an, ob es sich um handgefertigten Glasschmuck handelt. In den meisten Fällen ist dies jedoch so. Das heißt, hier wird ein echtes Kunsthandwerk unterstützt und bei diesem handelt es sich nicht selten um eine aussterbende Zunft.

Die Handarbeit selbst ist mit viel Liebe zum Detail versehen und bringt den Vorteil mit, dass jedes Stück einzigartig ist. Bei der Glaskunst spielt es eine große Rolle, dass hier in der Regel keine Massenware entsteht.

Wer sich auf das Kunsthandwerk konzentriert, der hat das Glück, einzigartige Stücke erstehen zu können. Die Technik hat bereits Einfluss darauf, wie sich die Abweichungen entwickeln. Viele Kunsthandwerker verleihen dem Glasschmuck auch ihre ganz persönliche Note.

Das Material „Glas“ im Fokus

Glas ist als Material für Schmuckstücke sehr beliebt und hat auch eine lange Tradition. Bereits vor der Geburt Christi gab es Schmuck, bei dem das Glas verarbeitet wurde. Gerade die Transparenz ist einer der Faktoren, der für einen echten Blickfang sorgt.

So ist es möglich, auf diese Weise sehr interessante Varianten erschaffen zu können. Glas ist in der Lage, Licht einzufangen und so der eigenen Struktur immer ein neues Aussehen zu geben. Meist reicht schon eine kleine Färbung aus, damit ein individuelles Schmuckstück entsteht, das mit dem Licht bei jeder Bewegung spielt.

Keine Angst zur Empfindlichkeit

Oft ist die Sorge da, dass Glas zu empfindlich ist und möglicherweise zu schnell kaputt geht. Das ist jedoch meist gar nicht der Fall. Tatsächlich lassen sich die Schmuckstücke sogar sehr gut reinigen.

Sie rosten nicht und sie nehmen auch keinen Schaden, wenn sie nass oder schmutzig werden. Eine Verfärbung ist ebenfalls nicht zu erwarten.

Dazu ist das Gewicht der Schmuckstücke auch sehr gering, sodass sie keine Belastung darstellen, wenn sie beispielsweise als Ohrschmuck verwendet werden.

Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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04.11.2020 wegen ihres Pelzes getötet

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Aktuell werden in Dänemark Millionen Nerze getötet und samt Fell verbrannt, um eine Ausbreitung und Mutation des Corona-Erregers zu verhindern. Zum Schutz von Mensch und Tier fordert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ein Ende der Pelztierzucht.

„Wie jede Form der Intensivtierhaltung sind auch die Pelztierfarmen Brutstätten für Krankheiten wie Covid-19", warnt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN. „Dänemark zählt zu den größten Pelzproduzenten der Welt.

Die Tiere leben dort in Zuchtbetrieben auf engstem Raum unter grausamen Bedingungen. Spätestens seit den Covid-19 Ausbrüchen auf niederländischen Betrieben im Juni wissen wir, dass Nerzfarmen potenzielle Gefahrenherde für COVID-19 und andere Krankheiten sind. Pelz ist ein unnötiger Luxusartikel. Um die Öffentlichkeit zu schützen und Tierleid zu verhindern, muss Dänemark seine Pelzfarmen schließen.“

Corona-Ausbruch auf dänischen Pelzfarmen

Weltweit werden jährlich etwa 100 Millionen Nerze, Marderhunde oder Kaninchen wegen ihres Pelzes getötet. Dänemark gilt nach China als der größte Pelzproduzent und betreibt mehr als 1300 Nerzfarmen.

Nun kam es in dem nordischen Nachbarland auf mehr als 160 Pelzfarmen zu Corona-Ausbrüchen sowie zahlreichen Verdachtsfällen auf weiteren Farmen. Laut dänischen Behörden sollen nun etwa drei Millionen Tiere vorsorglich getötet werden.

Weitere Covid-19-Fälle auf Nerzfarmen wurden in Spanien, Schweden, Italien, den Niederlanden und den USA bestätigt. „Die Pelzindustrie ist ein grausames und gefährliches Geschäft. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen.

Für die öffentliche Gesundheit und natürlich zum Schutz der Tiere, muss es ein Verbot von Pelzfarmen geben – in der EU und weltweit“, fordert Wildtierexperte Thomas Pietsch.

Im Zuge der Pandemie beschlossen die Niederlande, nicht bis 2024 zu warten, um aus dem Pelzgeschäft auszusteigen. Das niederländische Parlament stimmte am 23. Juni 2020 dafür, die Nerzzucht ab März 2021 einzustellen. „Auch Dänemark sollte Teil der Lösung statt des Problems sein und seine Pelztierfarmen schließen“, so Pietsch.

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03.11.2020 Jazziges Weihnachtsspektakel

GFDK - Kultur und Medien

Essen. Wer es schräg und gleichzeitig virtuos mag, der sollte das „Jazz in Essen“-Konzert am Dienstag, dem 29. Dezember im Essener Grillo-Theater keinesfalls verpassen. Denn auch wenn das Fest der Liebe dann bereits vorbei ist, für eine Portion Weihnachtslieder ist es bekanntlich nie zu spät.

Schon gar nicht, wenn die bekanntesten der bekannten Besinnlichkeits-Ohrwürmer so einmalig dargeboten werden, wie Matthias Schriefls „Moving Krippenspielers“ das machen. Schriefl, der „Trompetengott aus dem Allgäu“ (WAZ), präsentiert sie im Rahmen einer mitreißend-abgefahrenen Show: Sechs Akteure, an die dreißig Instrumente, weihnachtliche Kostüme, eine Weihnachtsgeschichte, die viel Platz für Spontanes auf der Bühne lässt,

Gesang, Volkstänze – das sind die Zutaten für dieses zeitlose Krippen­spiel. „Das Ganze ist ein wahrhaftiges Heidenspektakel“ (Jazz thing), in dem Blasmusi auf Jazz, Balkan, Calypso, Funk, Punk, Reggae, Disco-Beat, Avantgarde, Boogie, Gospel, Dreigesang, Bach und Hörspiel trifft.

Manchmal taucht dabei ein heimeliger Dreigesang auf, der an eine Allgäuer Weihnachtsstube mit warmem Holzofen erinnert, oder es grooven zwei Tubas mit komplementären Schlagzeug-Beats und schaukeln sich zu echten Großstadt-Riffs hoch. Eine Mordsgaudi für alle vor und auf der Bühne.

Neben Matthias Schriefl (Blech, Baritonsaxofon, Alphorn, Stimme) sind mit dabei: Johannes Bär (Blech, Klarinette, Alphorn, Stimme), Michl Engl (Tuba, Tenorhorn, Alphorn, Stimme), Claudia Schwab (Geige, Flügelhorn, Akkordeon, Flöte, Stimme), Simon Rummel (Viola, Tasten, Melodica, Stimme) und Kalle Mathiesen (Schlagzeug, E-Bass, Stimme).

Coronabedingt ist die Platzkapazität im Essener Grillo-Theater derzeit leider eingeschränkt. Deshalb wird dieses mitreißende Programm gleich zweimal zu erleben sein: um 17:00 und um 20:00 Uhr.

Matthias Schriefl, dem die Musik quasi in die Wiege gelegt wurde, wuchs in einer musikalischen Familie in Maria-Rain im Oberallgäu auf.

Bereits als Elfjähriger wurde er Bundessieger beim Wettbewerb Jugend musiziert und im Alter von 15 Jahren war er das jeweils jüngste Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern und im Bundesjazzorchester.

Während seiner Schulzeit war Schriefl Jungstudent am Richard-Strauss-Konservatorium in München und studierte anschließend von 2000 bis 2005 beim Trompeter Andy Haderer an der Kölner Hochschule für Musik.

Als Socrates-Stipendiat ging er außerdem ein Jahr nach Amsterdam. Bereits als Student spielte er mit Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und der WDR-, hr- und NDR-Bigband.

Bis 2016 lebte Schriefl in Köln, wo er die Konzertreihe Jazz-O-Rama organisierte, in der jede Woche im Kölner ARTheater ein Jazzkonzert veranstaltet wurde.

Die Reihe „Jazz in Essen“ wird realisiert in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Eintritt € 22,00; Karten unter 0201/81 22-200

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) weist darauf hin, dass es aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens zu kurzfristigen Absagen und Spielplanänderungen kommen kann. Alle

Zuschauerinnen und Zuschauer sollten sich vor ihrem Theaterbesuch unter www.schauspiel-essen.de erkundigen, ob die Vorstellung auch tatsächlich stattfindet.

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03.11.2020 Kulturbetrieb Roncalli mit Totalausfall

GFDK - Kultur und Medien

Die Weihnachtszeit in Berlin ohne den Roncalli Weihnachtscircus war 16 Jahre lang undenkbar. Für viele Familien gehörte der alljährliche Besuch des Weihnachtscircus zum Jahreswechsel wie das Festmahl und der Weihnachtsbaum.

Das Wohlbefinden unseres Publikums, unserer Mitarbeiter und Künstler steht für uns an erster Stelle.

Deshalb sehen wir uns leider schweren Herzens gezwungen, unsere Besucher erst im Dezember 2021 wieder mit dem 17. Original Roncalli Weihnachtscircus und der weihnachtlichen Magie zu verzaubern.

Als Kulturbetrieb ist Roncalli, genauso wie die gesamte Live-Kultur, von einem Totalausfall und somit von der Corona-Krise besonders hart betroffen.

Die bereits für das Jahr 2020 gekauften Eintrittskarten behalten natürlich ihre Gültigkeit. Wir sind unserem Publikum sehr dankbar, wenn es diese  Tickets behält und wir  im nächsten Jahr im festlich geschmückten Tempodrom gemeinsam träumen, lachen, staunen!

Der Vorverkauf für den 17. Original Weihnachtscircus hat begonnen. Vorfreude ist die schönste Freude

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