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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

16.12.2020 Wintersport in Ontario

GFDK - Reisen und Urlaub

Einheimische wissen genau, worauf sie sich einlassen, wenn von Winteraktivitäten im hohen Norden die Rede ist: Jede Menge Spaß bei frostigen Temperaturen. Die beliebten Wintersportzentren Sault Ste. Marie und Thunder Bay liegen am größten See der Great Lakes - dem Lake Superior.

Mit der richtigen Kleidung ausgestattet, ist die Region für Wintersportler ein absolutes Paradies – und zudem eine Augenweide für alle, die vom Winterwunderland wie aus dem Bilderbuch nicht genug bekommen können.

Diese acht Tipps für Aktivitäten unter freiem Himmel – am Tag und wenn es dunkel wird – lassen die Herzen aller Outdoor-Fans schneller schlagen. Internetlinks mit weiteren Informationen finden Sie im angehängten Dokument.

Winterfliegenfischen mit Expertentipps

The Sault mit den St. Marys River Strömungen ist für seine hervorragenden Angelmöglichkeiten bekannt. Dabei ist die Region nicht nur im Frühjahr und im Herbst, wenn das Fliegenfischen auf Lachs Hochsaison hat, beliebt, sondern auch im November und Dezember, bevor das Eis zu dick wird.

Zusammen mit einem Guide gehen die Fischer – warm eingepackt und mit viel Geduld – ans Werk und hoffen auf Regenbogen- und Steelheadforellen, Lachs und Felchen.

Auf dem Fat Bike Natur und Stadt erkunden

Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, erfährt zur Winterzeit mit Fat Bikes das nächste Level.

In Sault Ste. Marie kommen Bike-Liebhaber mit zwei extrem breiten Reifen in doppelten Fahrgenuss, denn sie können an der Crimson Ridge 20 Kilometer entlang wunderschöner Schneelandschaften fahren oder den städtischen Hub Trail erkunden, der nicht nur Natur, sondern auch Einkehrmöglichkeiten und lokale Brauereien passiert.

Verzaubert vom Sternenhimmel

Das Dark Sky Preserve im Lake Superior Provincial Park hat den Ruf, eines der dunkelsten Lichtschutzgebiete der Welt zu sein – der atemberaubende Sternenhimmel ist allerdings nicht zu übersehen.

Zu Fuß oder mit den Schneeschuhen unterwegs, kommt zum stimmungsvollen Besuch noch eine einzigartige Stille hinzu. Mit etwas Glück zeigen sich zudem Polarlichter, die dieses Erlebnis farbenfroh und glänzend krönen.

Die Tür ins Skiparadies

Nur 25 Autominuten von Sault Ste. Marie entfernt ist das charmante Bed & Breakfast Bellevue Valley Lodge in ein malerisches Winterpanorama eingebettet.

Um die schöne Aussicht zu genießen, reicht ein Schritt vor die Tür – und das am besten mit Telemarks oder Langlaufskiern an den Füßen, den von hier aus starten Gäste direkt ins Skivergnügen.

Gut 800 Hektar Fläche umfassen 30 präparierte Loipen – kein Wunder, dass die Unterkunft den Titel für „Best Backcountry Skiing in Ontario“ erhalten hat.

Eine Snowmobile-Reise zu 150 Kilometern Fahrerlebnis

Nur mit dem Schneemobil können Winterfans so viel Wunderland in kurzer Zeit erleben: „The Soo“ und das Algoma Country sind eine absolutes Traumziel für Liebhaber der motorisierten Schlitten.

Schneefälle und die Naturphänomene auf den See verwandeln die Umgebung in ein echtes Abenteuerland – 150 Kilometer können an einem Tag in Ontarios Wildnis erfahren werden.

Dabei bekommen Snowmobiler einen Eindruck vom erstaunlichen Ausmaß des Lake Superiors und dem Grat des Canadian Shield – all das nicht weit weg vom urbanen Herzen Sault Ste. Maries.

Heiß auf Eis – Kletterabenteuer am gefrorenen Wasserfall

Am Westufer des Lake Superior, in Thunder Bay, gibt es im Winter Dutzende eisbedeckter Felswände mit bis zu 90 Meter Höhe und Wasserfälle, die so dick zufrieren, dass Sie erst im Frühjahr wieder auftauen.

Ausgerüstet mit Pickel und Steigeisen können sich auch Anfänger hier an erste Kletterrouten wagen. Mit einem erfahrenen Bergführer an der Seite ist Eisklettern gar nicht so schwer - solange das Eis hält.

Wir freuen uns darauf, Sie - sobald es möglich und sicher ist - wieder in unserer wunderschönen Provinz Ontario begrüßen zu dürfen. Unterdessen planen wir für die Zeit danach und sehen einem baldigen Austausch mit Ihnen entgegen.

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12.12.2020 No Dandy, No Fun

GFDK - Kultur und Medien

Ein Dandy, wer soll das heute sein? Gibt es ihn überhaupt noch? Und wer braucht sie jetzt, diese elegante Figur, die mit einer Schildkröte an der Leine durch die Passagen von Paris flaniert? Das angestaubte Bild aus Maßanzug, Champagner und gleichgültiger Miene wirkt aus der Zeit gefallen.

Auf der Suche nach einem Abwesenden

Doch dahinter verbirgt sich eine Haltung, die wieder verheißungsvoll erscheint. Während sich die selbstbezogenen Weltsichten darin überschlagen, für den Glauben an die eigene Identität gegen den Rest zu kämpfen, leistet sich ein Dandy den Luxus, keine Meinung zu haben und ohne fixierte Eigenschaften zu bleiben.

Statt seine subjektive Gefühlswelt zu pflegen und sich durch deren Reaktion manipulieren zu lassen, betrachtet er sich kühl als formbares Objekt, wendet sich von der Selbstgewissheit ab, um künstlich zu werden.

No Dandy, No Fun folgt den Wandlungen dieses Modellcharakters aus dem 19. Jahrhundert in die Gegenwart und zeigt Facetten dieser multiplen Biografie. Die Reihe der Momentaufnahmen dieser Entwicklungsgeschichte eines konzeptuellen Charakters erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wie sollte sie auch: Der Komplex Dandy erstreckt sich als ein Ozean, auf dem die staunenden Augen keinen Horizont finden. Viele der in der Ausstellung Auftauchenden wurden bisher nicht als Dandys betrachtet.

Es sind Behauptungen, wie die Fiktionen eines Typus durch andere Körper weitergedacht werden können. Besonderes Augenmerk wird dabei jenen gewidmet, die in den bekannten Erzählungen nur an den Rändern erscheinen: der Frau als Dandy, dem Black Dandy, den Versuchen von Dandys, Maschinen ähnlicher zu werden, und dem Dandy als untergründiger Blaupause der zeitgenössischen Kunst.

Aber wie kommt es überhaupt zum schillernden Leben dieser Figur? Dandys gefällt es, so zu tun, als wären sie mit einem goldenen Löffel im Mund auf die Welt gekommen – egal, ob das nun der Fall ist oder nicht.

Es handelt sich zwar durch die Bank um Erben, doch solche, die sich ihren Erbschein selbst ausstellen. Manchmal erschleichen sie sich ein Erbe oder sie erfinden Eltern, die es nicht gibt.

Bei ihren Erfindungen geht es nicht allein um Geld, sondern darum, die gegebene Erbschaft abzulehnen. Da die Lebensumstände nur bedingt frei wählbar sind, spielen Dandys mit dem auferlegten Drama der Familie, der übergebenen Schuld(en), mit dem Trauma ihrer Kultur oder Klasse, dem Geschlecht oder ihrer Hautfarbe.

Sie verwandeln sich in künstliche Kinder, statt hinzunehmen, was Schicksal genannt wird. Das gilt für den Dortmunder Fabrikantensohn Martin Kippenberger ebenso wie für die Sappeuse Ntsimba Marie Jeanne Bifouma, die im Comme-des-Garçons-Anzug durch Brazzaville spaziert.

Beide verbindet der Ausbruch aus der Vorstellung einer in die Wiege gelegten Identität. Es handelt sich um Versuche zu leben, wer man nicht ist. Da die Verneinungen des Zugewiesenen noch Züge des Abgeschüttelten tragen, entwickelt sich das Zwiespältige zu ihrem charakteristischen Merkmal.

Dandys sind der gelebte Widerspruch, sie hadern mit dem, was sie verlassen und jenem, was sie zu werden versuchen. Ihre Fluchten verwandeln sich in ungerade Linien, bauen Brücken über die Spalten, die nicht zur Deckung kommen können. Offen für Veränderung formen sie ihre Körper durch Diäten und Exzesse.

Dandys ähneln darin dem, was Michel Foucault als die „Künste der Existenz“ bezeichnet: Praktiken, „mit denen Menschen nicht nur die Regeln ihres Verhaltens festlegen, sondern sich selber transformieren, sich in ihrem besonderen Sein zu modifizieren und aus ihrem Leben ein Werk zu machen suchen, das gewisse ästhetische Werte trägt und gewissen Stilkriterien entspricht“.

Foucaults Überlegungen in Der Gebrauch der Lüste wurden oft so gedeutet, als solle sich die Sorge in erster Linie um die eigene Person drehen, und als Aufforderung zur vereinzelten Selbstoptimierung missverstanden.

Foucault, wie vielen Dandys, ging es jedoch um eine Sorge, die politisch werden kann, indem sie die Regierung des Selbst in ein Verhältnis zum Regiert Werden durch die Gemeinschaft stellt.

Dahinter steht die Annahme, in den Raum des Politischen als Arena der kollektiven Verhandlung von Problemen könne nur eintreten, wer sich beherrschen kann. Im Verständnis des Dandys bedeutet diese Regierung des Selbst aber gerade nicht, sich zu verwirklichen, sondern sich zu mässigen.

Statt beharrlich bei sich zu bleiben, wird die zugewiesene Identität verneint und mit überraschenden Vorstellungen überspielt. Diese Dramaturgie wechselnder Masken sucht die Blicke der anderen und tritt durch die Verstörung mit der Umgebung in Kontakt.

Ihr tauschendes Moment liegt darin, Modelle zu behaupten, an denen sich die damit Konfrontierten abarbeiten müssen. Derartige Herausforderungen gelingen Dandys oft mit sparsamen Mitteln: Manche hinterlassen nur ein paar Gerüchte, eine handvoll Texte oder ein schmales künstlerisches Werk.

Dandys behaupten mit Vergnügen faul zu sein, sind oft aber einfach gut darin, wenig zu großer Wirkung zu bringen. Die Fülle der durch Dandys angestoßenen Veränderungen verblüfft. Bahnbrechend war bereits die Urszene der Erzählung des Dandytums:

Beau Brummells Auflösung der eindeutigen Unterscheidung sozialer Herkunft durch Kleidung. Denn mag es auch so scheinen, als ob Dandys auf einsamen Inseln lebten, krempeln sie ihre Umgebung um. Sie klopfen sich dafür nicht auf die Schulter.

Ihre gelebte Integrität beansprucht nicht, makellos zu sein. Es ist der Versuch, einer Idee zu entsprechen, um im formlosen Leben selbstbestimmte Regeln zu behaupten, nach denen gelebt werden will. Ihre Regelwerke betrachten sie aber nie als letztgültig, immer nur als Verhandlungsmasse. Sie beharren auf dem Zweifel an jeder Wahrheit.

*Der Dandy ist vor allem in der Grammatik ein Mann, was auch immer das sein soll.

Während die Ausstellung vor allem Bilder und Objekte sprechen lässt, erscheint nach deren Abschluss bei Sternberg Press ein längerer Essay unter dem Titel No Dandy, No Fun.

No Dandy, No Fun
kuratiert von Hans-Christian Dany und Valérie Knoll
17. Oktober 2020 – 17. Januar 2021

Mit Kai Althoff, Lutz Bacher, Kévin Blinderman / Pierre-Alexandre Mateos / Charles Teyssou, Marcel Broodthaers, Ursula Böckler, Marc Camille Chaimowicz, Hanne Darboven, Stephan Dillemuth, Victoire Douniama, Lukas Duwenhögger, Cerith Wyn Evans, Sylvie Fleury, Andrea Fraser, Sophie Gogl, Gogo Graham, Jos de Gruyter & Harald Thys, David Hammons, Birgit Jürgenssen, K Foundation, John Kelsey, Michael Krebber, Miriam Laura Leonardi, David Lieske, Mathieu Malouf, Ulrike Ottinger, Mathias Poledna, Raymond Roussel, Heji Shin, Reena Spaulings, Sturtevant, Bernadette Van-Huy, James McNeill Whistler, Virginia Woolf u.a..

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12.12.2020 Dein eigenes Ladenlokal

GFDK - Kultur und Medien

Gemeinsam mit dem Gründer- und Technologiezentrum Solingen (GuT) bietet Lothar Grünewald, Geschäftsführender Gesellschafter der internationalen Personal- und Unternehmensberatung Grünewald Consulting, Gründern die Chance auf einen professionell begleiteten Karrierestart in eigenen Geschäftsräumen.

Wer mit der innovativsten Geschäftsidee überzeugt, bekommt das Ladenlokal inklusive Miete in der Ohligser Innenstadt von Solingen geschenkt – für ein ganzes Jahr. Mit der Aktion wollen die Initiatoren ein Zeichen in Sachen Zukunftsdenken setzen. Auch und gerade in schwierigen Zeiten.

Innovativ, klimafreundlich, nachhaltig – so könnte die ideale Geschäftsidee aussehen. Auf gemeinsamer Suche danach sind das GuT und das Solinger Beratungsunternehmen Grünewald Consulting.

„Wir möchten potenziellen Gründern Mut machen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Deshalb wollen wir der-, dem- oder denjenigen mit dem für uns überzeugendsten Business-Konzept die Chance geben, das Vorhaben tatsächlich umzusetzen“, schildert Lothar Grünewald, geschäftsführender Gesellschafter der Grünewald Consulting GmbH sowie Regionalvorstand beim Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER e. V.

Neue Nutzung für leeres Ladenlokal

Um den Kandidaten den Weg für die ersten Karriereschritte zu ebnen, stellen die Initiatoren neben kostenfreien Beratungsleistungen insbesondere Geschäftsräume in Form eines derzeit noch leerstehenden Ladenlokals zur Verfügung.

Dieses hatte Grünewald vor Kurzem erworben, bereits mit einem solchen Konzept im Hinterkopf. „Nach unserem Umzug vor einiger Zeit gehöre auch ich zu den Solinger Unternehmern“, sagt der diplomierte Betriebswirt und Psychologe.

„Für mich ist es selbstverständlich, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten für den Wirtschaftsstandort einzusetzen und mit der Investition in junge Unternehmen einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt zu leisten.“

Handfeste Starthilfe für Gründer

Wer den Gründerwettbewerb gewinnt, kann das Ladenlokal ein Jahr mietfrei nutzen, um risikoarm zu experimentieren und das Business auf ein solides Fundament zu stellen. Lediglich entstehende Nebenkosten seien zu zahlen, sagt Grünewald, der zudem zielgerichtetes Coaching in Aussicht stellt.

„In der aktuellen Pandemie ist eine Unternehmensgründung gerade für jüngere Menschen und solche mit wenig oder gar keinem Startkapital eine sehr große Herausforderung“, ergänzt Sven Anders Wagner, Prokurist im GuT und Partner in diesem Projekt.

„Deshalb möchten wir ihren Mut fördern, trotz der Herausforderungen etwas Neues aufzubauen. Als Gründerzentrum stehen wir ihnen mit professioneller Unterstützung zur Seite, damit sie ihre Pläne von Beginn an richtig angehen.“

Nachhaltiges Konzept mit Zukunftspotenzial

Gesucht werden Gründungskonzepte, die das Ladenlokal sinnvoll beleben: vom innovativen Einzelhandel, neuen Nutzungskonzepten für die Innenstadt oder weitere nachhaltigen Ideen.  

Bei den Kriterien machen die Initiatoren wenig Vorgaben. Am wichtigsten sind ihnen Durchführbarkeit, Innovation und Zukunftsfähigkeit, so Grünewald.

„Das Konzept sollte nachhaltig sein. Wir freuen uns schon sehr auf die Ideen und hoffen, dass sich zahlreiche potenzielle Gründer*innen an diesem Wettbewerb beteiligen. So können wir nicht nur die lokale Gründerszene, sondern auch das Stadtbild langfristig weiterentwickeln.“

Als Ansprechpartner für Rückfragen stehen sowohl Grünewald als auch Wagner zur Verfügung. Zeit, sich mit einem Konzept (inkl. Businessplan) zu bewerben, haben Interessierte bis zum 31.01.2021.

Infos zum Ladenlokal:

Das Ladenlokal befindet sich im aufstrebenden Stadtteil Solingen-Ohligs an der Keldersstraße. Die Räumlichkeit (135 m² Nutzfläche, verteilt über zwei Etagen) bietet ausreichend Platz für Verkaufsfläche, Bürotätigkeiten und Sanitäre Anlagen. Das Erdgeschoss, umgeben von einer verglasten Schaufensterfront, besitzt eine Servicefläche von 70 Quadratmetern.

Über die Grünewald Consulting GmbH

Grünewald Consulting ist eine Personal- und Unternehmensberatung im Bereich Executive Search und Organisationsentwicklung mit Sitz in Solingen. Zum überregional ansässigen Kundenkreis gehören sowohl Groß- und Familienunternehmen sowie KMU, die sich mit strategischen Personaleinstellungen für die Zukunft rüsten.

Zu den Dienstleistungen gehören Executive Search sowie die Exoten- und Spezialistensuche. Das übergeordnete Motto lautet „Thinking Future – Creating Excellence“.

Die Human-Resources-Experten suchen Kandidaten nicht nur nach Kriterien aus, die zu der jeweiligen Ausschreibung oder Suche passen, sondern auch anhand von ausbaufähigen Potenzialen, um im Rahmen von Veränderungs­prozessen die Zukunftsfähigkeit des Auftraggebers sicherzustellen.

Kontakt:

Lothar Grünewald, Geschäftsführender Gesellschafter

Grünewald Consulting GmbH
Grünewalder Straße 29-31, 42657 Solingen

Telefon: 0212 520 853-10

Telefax: 0212 520 853-19

E-Mail: contact@remove-this.gruenewald-consulting.de

Über das Gründer- und Technologiezentrum Solingen (GuT)

Das GuT ist eine Anlaufstelle für Existenzgründer und junge Unternehmen in Solingen. Als zertifiziertes Startercenter.NRW bietet es professionelle Existenzgründungs- und Unternehmensberatung inklusive Seminaren und Coachings, etwa zu Fördermittelberatung oder Patentsprechstunden.

Überdies vermietet das GuT Büroräume vom einzelnen Coworking-Schreibtisch über Einzelbüros bis hin zu großen Einheiten, Service-Infrastruktur inbegriffen, außerdem Veranstaltungsräume für unterschiedliche Zwecke und Gruppengrößen. www.gut-wg.de

Kontakt:

Sven Anders Wagner, Prokurist

Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH & Co. KG.

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09.12.2020 Skitouren und Schneeschuhwanderungen

GFDK - Reisen und Urlaub

Da gibt es nun ein kleines Problem für Deutsche Urlauber. Gerade kommt die Meldung, das die Mütti aus Berlin, ganz Deutschland dicht macht. Vorerst nur bis zum 30. November, aber wer Mutti kennt, weiß das die das ganze auch noch länger durchzieht. Keine guten Aussichten für uns alle.

Frische Spuren im Pulverschnee ziehen, den Blick auf die unberührte Natur und die wohltuende Stille genießen – so sieht Wintersport in seiner ursprünglichsten Form aus.

Mit weiten Ebenen und Hängen abseits von Liften und präparierten Pisten gilt das Tiroler Lechtal in Tirol als Dorado für Skitouren und Schneeschuhwanderungen.

Dabei sind die richtige Technik und Ausrüstung sowie das Einschätzen von Gefahren die wichtigsten Voraussetzungen. Der ehemalige Skiprofi Martin Fiala ist Obmann des Netzwerks Lechtal Guiding.

Gemeinsam mit weiteren selbständigen Partnern bietet er in der schneesicheren Bergwelt des Tiroler Lechtals auch speziell für Einsteiger geführte Touren und Kurse in Kleinstgruppen an und sorgt so für sichere Urlaubserlebnisse. www.lechtal.at/winter/lechtal-guiding-winter

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09.12.2020 Winterliche Panorama-Touren

GFDK - Reisen und Urlaub

Wo sich der Fluss kraftvoll seinen Weg durch die verschneite Umgebung bahnt, tanken Körper, Geist und Seele auf, vor allem im Winter.

Entlang der grenzüberschreitenden „Lebensspur Lech“, gesundheitstouristischer Erlebnisraum zwischen dem österreichischen Tirol und dem bayerischen Allgäu, erkunden Gestresste während der kalten Jahreszeit die unberührte Natur des Wildflusses Lech.

Und finden so wieder ganz zu sich. Gemeinsame Basis aller Aktivitäten ist die Kneipp’sche Gesundheitslehre. Deren tragende Säulen „Innere Ruhe“ und „Bewegung“ lassen sich rund um die Gemeinde Holzgau im Tiroler Lechtal mit allen Sinnen genießen.

Beim Winterwandern, Langlaufen, im Pferdeschlitten oder auf Schneeschuhen können alle, die abseits vom Trubel Ruhe und Entspannung suchen, in die Bergwelt einer der schönsten naturbelassenen Landschaften Europas eintauchen – und dort ihre ganz eigenen Spuren hinterlassen.

Dem Rhythmus der Natur folgen

1.100 Meter hoch inmitten der Lechtaler Alpen thront die österreichische Gemeinde Holzgau, Partner der grenzüberschreitenden „Lebensspur Lech“.

Nicht nur dank ihrer gerade mal gut 400 Einwohner und der schneesicheren Lage ist sie idealer Ausgangspunkt für sanfte Winteraktivitäten.

So spazieren Wanderer ganz für sich auf geräumten Wegen rund um den Ort. Wahlweise stapfen sie mit Schneeschuhen durch die Naturparkregion – auf eigene Faust oder unter Anleitung:

Jeden Donnerstagabend geht es beispielsweise mit einem Guide auf „Sightseeing-Schneeschuhtour” in die umliegende Bergwelt. Bei geführten Fackel-, Laternen- oder Tierspurwanderungen erkunden auch junge Urlauber mit Spaß die alpine Landschaft.

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09.12.2020 Besinnliche Touren mit zwei PS

GFDK - Reisen und Urlaub

Rund 190 Loipenkilometer führen durch die österreichische Naturparkregion Tiroler Lechtal, die Touren rund um Holzgau zählen dabei zu den landschaftlich reizvollsten.

Das Winterwunderland am Eingang zur Höhenbachtalschlucht bietet zahlreiche gut präparierte Panorama-Strecken für Klassikfans und Skater, so etwa die weitläufige „Schönau-Runde” (Länge zirka viereinhalb Kilometer, Höhenunterschied 15 Meter), die unter anderem entlang des Höhenbachs und der Lechauen über den Ort Schönau wieder zurück nach Holzgau an der „Lebensspur Lech“ führt.

Besinnliche Touren mit zwei PS

Nur das rhythmische Getrappel der Pferde im Schnee und das leise Zischen der Kufen unterbricht die Stille:

Bei einer Schlittenfahrt durch die verschneite Landschaft rund um Holzgau im Tiroler Lechtal kommt echtes Romantik-Feeling auf.

In warme Wolldecken eingekuschelt und gezogen von den Noriker-Pferden Trixi und Lavinia, werden Gäste im Schlitten von Thomas Bals sowohl bei Sonnen- als auch Mondschein in gemächlichem Tempo über die Feldwege entlang der „Lebensspur Lech“ kutschiert – ein erholsames Urlaubserlebnis für Körper, Geist und Seele.

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08.12.2020 Einzelausstellung von Iman Issa

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Endlich ist es so weit

Das TAXISPALAIS öffnet mit der Einzelausstellung „Iman Issa___Proxies, with a Life of Their Own“ endlich wieder seine Türen und startet am Freitag, den 11. Dezember 2020 um 11 Uhr mit einem Eröffnungswochenende.

Bis Sonntag, den 13. Dezember 2020 haben Kunstinteressierte nach dem lockdown in der Zeit von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit bei freiem Eintritt die Einzelausstellung zu besuchen, danach zu den gewohnten Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Iman Issa fragt nach der Relevanz von Formen und iteriert Vergangenes in virulente Gegenwart. Mit ihren Installationen, Filmen, Publikationen und Soundarbeiten schafft Issa spielerische Studien, die blinde Flecke in gegenwärtigen Blicken auf die Vergangenheit erfahrbar machen.

Historische Artefakte, das Genre des künstlerischen Selbstporträts, Filmsequenzen, die Ideengeschichte und kulturelle Praktiken, wie beispielsweise museale Konventionen des Zeigens und Bewahrens, werden in ihren Arbeiten aufgegriffen, variiert und neu interpretiert.

Für ihre erste umfassende Einzelausstellung in Österreich schafft Issa zahlreiche neue Arbeiten, die im Kontext ihrer fortlaufenden Werkserien im TAXISPALAIS präsentiert werden. Kuratiert wurde die Einzelausstellung von Nina Tabassomi.

ECKDATEN ZUR AUSSTELLUNG

TITEL Iman Issa___Proxies, with a Life of Their Own

ERÖFFNUNGSWOCHENENDE MIT FREIEM EINTRITT
Freitag, 11. Dezember – Sonntag, 13. Dezember 2020, jeweils 11 – 18 Uhr

DAUER 11. Dezember 2020 – 7. März 2021

ORT TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, Maria-Theresien-Straße 45, 6020 Innsbruck

ÖFFNUNGSZEITEN Di – So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr, Mo geschlossen

INFORMATION www.taxispalais.art

EINTRITT, 4 Euro / 2 Euro reduziert; 3 Euro pro Person bei Gruppen ab 10 Personen

EINTRITT FREI Sonntags und Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

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04.12.2020 Premiere von Becketts „Endspiel“

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Wie Sie ja alle wissen, befinden wir uns derzeit im Lockdown. Für die Theater und Philharmonie Essen haben unsere Intendanten sowie die Geschäftsführung entschieden, den Spielbetrieb bis Mitte Januar ruhen zu lassen. Demzufolge mussten auch unsere für Dezember vorgesehenen Premieren verschoben werden.

Da wir zuversichtliche Menschen sind, hoffen wir nun, die Premiere „Endspiel“ von Samuel Beckett am Samstag, dem 16. Januar 2021, 19:00 Uhr, in der Casa des Schauspiel Essen rausbringen zu können.

Da halten wir es mit Bertolt Brecht: „Ja, mach nur einen Plan!“

Premiere von Becketts „Endspiel“ voraussichtlich am 16. Januar in der Casa des Schauspiel Essen

Essen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! Und dies gilt natürlich auch für die Planungen eines coronabedingt ausgeknockten Theaters. So hofft das Schauspiel Essen, seine ursprünglich für den 4. Dezember geplante Premiere von Samuel Becketts „Endspiel“ am Samstag, dem 16. Januar, 19 Uhr, in der Casa nachholen zu können.


Dieses 1957 uraufgeführte Vier-Personen-Stück ist mittlerweile ein moderner Klassiker, der seit über 60 Jahren das Publikum sowohl fasziniert als auch verstört.

Beckett, der als einer der wichtigsten Vertreter des absurden Theaters gilt, bringt hier nach „Warten auf Godot“ ein weiteres Schicksalspaar auf die Bühne: Hamm und Clov sind wie zwei traurige Clowns, die gegen das Unausweichliche, nämlich den (eigenen) Tod, anrennen und auch anspielen, wobei sie dabei fast beiläufig die großen Fragen zur menschlichen Existenz und dem Sinn des Lebens stellen.

Unter der Regie von Gustav Rueb spielen Jens Winterstein (Hamm) und Thomas Büchel (Clov) diese beiden gebrechlichen Alten, die die Gewohnheit ebenso aneinander kettet wie die Erkenntnis, dass sie sonst nichts am Leben hält. Clov fällt das Gehen schwer, aber immerhin:

Er könnte Hamm noch verlassen! Er wird auch nicht müde, dies anzukündigen, um dann stets doch nur kurz im Nebenraum zu verschwinden. Wohin soll er sich auch wenden? Wie seinem Leben einen Sinn geben? Indem er den blinden und an den Rollstuhl gefesselten Hamm durch den Raum schiebt?

Mit ihm spielt. Erzählt. Indem sie miteinander reden, um sich ihrer selbst bewusst zu werden. So wie Hamms greise Eltern, „die verfluchten Erzeuger“, die bettlägerig sind, sich aber immer wieder über den gleichen Witz kaputtlachen können. Manchmal hilft eben nur Humor. Denn: „Nichts ist komischer als das Unglück, zugegeben.“

An der Seite von Thomas Büchel und Jens Winterstein sind Jan Pröhl als Nagg und Monika Bujinski als Nell zu erleben. Für Bühnenbild und Kostüme sorgt Peter Lehmann. Dramaturgie: Carola Hannusch. Regisseur Gustav Rueb hat in der Saison 2018/2019 mit „Ein großer Aufbruch“ von Magnus Vattrodt einen fulminanten Abend im Grillo-Theater präsentiert.

Eintritt bei der Premiere am 16. Januar 2021: € 19,00.

Nächster Folgetermin: 17. Januar 2021, Eintritt: € 17,00

Karten unter 0201/81 22-200

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) weist darauf hin, dass es aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens zu kurzfristigen Absagen und Spielplanänderungen kommen kann. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sollten sich vor ihrem Theaterbesuch unter www.schauspiel-essen.de erkundigen, ob die Vorstellung auch tatsächlich stattfindet.

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03.12.2020 Im Gourmetrestaurant Aubergine

GFDK - Essen und Trinken

Seit 2014 behauptet das Starnberger Gourmetrestaurant Aubergine unter Leitung von Chefkoch Maximilian Moser den einzigen Michelin-Stern im oberbayerischen Fünfseenland. Nicht nur ansässige Feinschmecker schätzen die wechselnden Menüs im hauseigenen Sternelokal des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, das kulinarisch als erste Adresse vor den Toren Münchens gilt.

Zum Start ins neue Jahr vereinen der 35-jährige Moser und sein Küchenteam die Highlights aus den vergangenen zwölf Monaten im „Best of Aubergine“-Menü. Von 12. Januar bis 26. Februar 2021 gibt’s unter anderem Hummertartar, Bresse Taube und Rote Garnele an Zitronengras-Polenta (7 Gänge für 119 €/Pers. zzgl. Getränke).

Darüber hinaus bietet das Gourmetrestaurant stets eine komplett vegetarische Variante an (5 Gänge für 99 €/Pers. zzgl. Getränke). Das „Best of Aubergine“-Menü kann auch als Gutschein verschenkt werden. Infos und Reservierung unter www.aubergine-starnberg.de

Geschenktipp zu Weihnachten: Gaumen(vor)freude

Mit den Gutschein-Ideen aus dem Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg findet sich leicht ein passendes Präsent. Zwischen 12. Januar und 26. Februar 2021 bringt Sternekoch Maximilian Moser das Best of Aubergine-Menü ins gleichnamige Gourmetrestaurant (ab 99 €/Pers. zzgl. Getränke).

Hobby-Barkeeper erkunden beim Rum-Flight die Welt der edlen Destillate (25 €/Pers.) – rund 150 Sorten zählt die hoteleigene Hemingway Bar. Von Oktober bis Mai lockt sonntags der Vier Jahreszeiten Brunch zu regionalen und internationalen Spezialitäten mit Live-Cooking (ab 39 €/Pers.).

Veggie Christmas, zu Weihnachten  Drei Gänge vom Sternekoch

Gänsebraten mit Knödel oder Würstchen mit Kartoffelsalat gehören für viele zum Weihnachtsfest wie Geschenke unter den Christbaum. Maximilian Moser, Küchenchef des Starnberger Gourmetrestaurant Aubergine, kontert Traditionalisten mit Kreativität – und einer leichteren Alternative:

„Das perfekte Festessen gelingt genauso gut vegetarisch“, ist sich der 35-Jährige sicher. „Mit einem selbstgemachten Kartoffel-Maronenstrudel bereiten

Sie auch skeptischen Feinschmeckern ungeahnte Gaumenfreuden.“ Als Vorspeise empfiehlt Moser Kürbiscremesuppe mit asiatischem Touch, zum Dessert eine Topfenknödel-Variation. Der Gastronom ist überregional bekannt für seine spannenden Food-Kreationen.

Vegetarisches Weihnachtsmenü von Sternekoch Maximilian Moser
(für 6 Pers.)

Vorspeise
Kürbiscremesuppe mit Kokos 

Hauptgang
Kartoffel-Maronenstrudel mit Kürbisschaum und geschmorter Petersilienwurzel 

Dessert
Topfenknödel mit Zwetschgenröster und Zimtsahne

Vorspeise
Kürbiscremesuppe mit Kokos

Zutaten:
800 g Kürbis
30 g Butter
3 Schalotten
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
200 ml Kokosmilch
frischer Koriander
2 EL Currypulver
Salz, Pfeffer, Chili, Zucker 

Optional: zusätzliche Zutaten für Fisch-Variante
„Kürbiscremesuppe mit Kokos und gebackener Garnele“
4 Garnelen
Tempura-Teig (erhältlich im Asia-Markt) 

Zubereitung:
Den Kürbis in handliche Stücke schneiden und bei 200 Grad Umluft 20 Minuten im Ofen rösten. Währenddessen die Schalotten schälen, vierteln und in einer Pfanne in Butter glacieren. Den gerösteten Kürbis dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Das Ganze mit dem Currypulver bestäuben.

Tipp von Maximilian Moser: „Achtung: Die Hitze sollte nicht zu hoch sein, sonst wird die Suppe bitter.“ Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch auffüllen, 15 Minuten köcheln lassen und anschließend pürieren.

Am Schluss die Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Chili und Zucker abschmecken. Die Suppe durch ein Haarsieb passieren. Mit geschlagener Sahne und klein geschnittenem Koriander anrichten. 

Fisch-Variante:
Den Tempura-Teig mit kaltem Wasser zu einer dicken Konsistenz anrühren, die geputzten Garnelen darin wenden und bei 180 Grad etwa 3 Minuten frittieren. Dann in die fertige Suppe geben.

Hauptgang
Kartoffel-Maronenstrudel mit Kürbisschaum und geschmorter Petersilienwurzel


1. Kartoffel-Maronenstrudel

Zutaten für den Strudelteig:
250 g Mehl (Typ 550)
120 g Wasser
30 g Pflanzenöl
4 g Salz
1 Eigelb 

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und den Teig kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Den Teig leicht mit Öl bestreichen und eine Stunde ruhen lassen.
Tipp von Maximilian Moser: „Durch das Öl wird ein Antrocknen verhindert.“ 

Zutaten für die Füllung:
600 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
125 g Schmand
3 Eigelbe für den Teig
1 Eigelb zum Bestreichen
100 g Maronen
1 Bund Schnittlauch
1 Zwiebel
20 g Butter
Salz, Pfeffer und Muskat zum Abschmecken 

Zubereitung:
Die Maronen einritzen, mit Wasser beträufeln und im Ofen bei 180 Grad Heißluft etwa 20 Minuten backen. Anschließend mit einem feuchten Tuch abdecken, leicht abkühlen lassen, schälen und in grobe Stücke hacken.

Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter bei niedriger Temperatur anschwitzen, bis sie glasig wird. Den Schnittlauch in schmale Ringe schneiden.

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser kochen, bis sie gar sind. Die Hälfte der Kartoffeln in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den Rest der Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und mit Schmand und Eigelb zu einer Masse vermengen.

Die gehackten Maronen, Kartoffelwürfel, Zwiebel und Schnittlauch unterheben und abschmecken, nach Belieben würzen. Nun den Strudelteig ausrollen und mit den Handballen ziehen, bis er ganz dünn ist.

Den Teig auf ein Tuch legen, Füllung auftragen und anschließend den Rand mit Eigelb bestreichen. Nun mithilfe des Tuchs zu einem etwa 5 cm dicken Strudel rollen. Mit Eigelb einstreichen, damit er eine schöne Bräunung erhält und anschließend im Ofen bei Heißluft 160 Grad ca. 45 Minuten backen. Tipp von Maximilian Moser: „Aus Teig und Masse lassen sich auch gut zwei kleinere Strudel produzieren.“

2. Kürbisschaum

Zutaten:
½ Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Orange
200 ml Gemüsebrühe
50 ml Kokosmilch
100 ml Sahne
20 g Honig
1 TL Zimt
15 g Kokosfett
100 ml Sojamilch
Salz zum Abschmecken 

Zubereitung:
Die Kürbiskerne vorsichtig mit einem Löffel entfernen und den Kürbis in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Karotte schälen, ebenfalls würfeln. Nun den Kürbis in Kokosfett anschwitzen, Zwiebel und Karotte dazugeben, zusammen anschwitzen.

Danach mit dem Honig karamellisieren lassen, Orange auspressen und damit ablöschen. Gemüsebrühe, Kokosmilch, Zimt, Sojamilch sowie Sahne beigeben und rund 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, mit Salz abschmecken.

Anschließend in einem Küchengerät mixen, bis eine feine Soße entsteht. Diese in einen Topf geben und vor dem Servieren mithilfe eines Stabmixers schaumig schlagen. Tipp von Maximilian Moser: „Das Lecithin der Sojamilch gibt der Soße einen schöneren Schaum.“

3. Geschmorte Petersilienwurzel 

Zutaten:
400 g Petersilienwurzel
20 g Ahornsirup
50 ml Gemüsebrühe
20 g flüssige Butter
Salz, Pfeffer und Muskat zum Würzen 

Zubereitung:
Die Petersilienwurzel schälen und der Länge nach vierteln. Anschließend mit den restlichen Zutaten marinieren und auf einem Blech bei 180 Grad Heißluft etwa 30 Minuten garen, bis die Wurzel etwas Farbe bekommt.


Tipp von Maximilian Moser: „Dieses Gericht eignet sich hervorragend für einen stressfreien Weihnachtstag, da alle drei Komponenten bereits im Vorfeld zubereitet werden können. Vor dem Servieren nur noch erwärmen.“

Dessert
Topfenknödel mit Zwetschgenröster und Zimtsahne 

Zutaten für die Topfenknödel:
120-140 g Weißbrotbrösel
20 g cremige Butter
2 Eier
400 g Topfen (Quark)
¼ Vanilleschote (Mark)
50 g Zucker
1 EL Rum
Saft von ½ Zitrone 

Zutaten für den Zwetschgenröster:
500 g frische Zwetschgen (oder auch tiefgefroren)
50 g Zucker
½ Zitrone
100 ml Apfelsaft
80 ml Zwetschgenwasser
etwas Zimt, Sternanis, Vanille und Butter 

Zutaten für die Haselnussbrösel:
30 g Butter
50 g geriebene Haselnüsse
50 g Weißbrotbrösel
50 g Zucker 

Zutaten für die Zimtsahne:
500 ml Schlagsahne
1 Messerspitze Zimt
etwas Vanillezucker 

Zubereitung:
Für die Topfenknödel alle Zutaten außer Topfen und Weißbrotbrösel cremig rühren, anschließend Topfen und Brösel unterrühren. Die Masse etwa 20 Minuten ruhen lassen. Kleine Knödel (ca. 5 cm groß) formen und in kochendes, leicht gezuckertes Wasser geben.

Hitze reduzieren, Knödel zudecken und bei schwacher Hitze 8 bis 10 Minuten ziehen lassen. Herausheben, kurz abtropfen lassen und in den Haselnussbröseln wälzen. Für die Haselnussbrösel die Zutaten mit den Händen vermengen und im 160 Grad heißen Backofen oder in einer Pfanne unter ständigem Rühren goldbraun rösten.


Für den Zwetschgenröster die Pflaumen unter fließendem, kaltem Wasser waschen, in einem Sieb abtropfen lassen, halbieren und entsteinen. Den Zucker unter ständigem Rühren in einer Pfanne leicht karamellisieren lassen.

Die Pflaumen und Gewürze zugeben und etwa 5 Minuten glasieren lassen, mit dem Apfelsaft ablöschen und den Pfanneninhalt nochmals zum Aufkochen bringen.

Den Obstbrand zufügen, danach das Kompott abkühlen lassen. Das Kompott mit dem Zitronensaft abschmecken und eventuell nachwürzen. Sahne mit Zimt und etwas Vanillezucker cremig schlagen.


Maximilian Moser und das Team vom Gourmetrestaurant Aubergine wünschen guten Appetit und ein schmackhaftes Weihnachtsfest.

Weitere Auskünfte

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg    Münchner Straße 17    D-82319 Starnberg

Fon +49 8151 4470-0    info@vier-jahreszeiten-starnberg.de 

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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29.11.2020 Im Tiroler Lechtal Dämonen vertreiben

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„Racha geha“ für einen guten Start ins neue Jahr - Während das Räuchern früher in weiten Teilen Tirols üblich war, wird die jahrhundertealte Tradition inzwischen nur noch in wenigen Gebieten ausgeübt.

Grund für das Räuchern war ursprünglich der Aberglaube der Menschen, denn demnach sollte zur Zeit der Raunächte das Tor zur „Anderswelt“ besonders weit offen stehen für finstere Mächte und Dämonen.

Im Tiroler Lechtal heißt es in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember zum ersten Mal „Racha geha“ und Haus sowie Hof von negativen Energien befreien.

Dabei werden Kräuter vom Frauenbuschen, der am 15. August zu Mariä Himmelfahrt geweiht wurde, auf ein Stövchen gegeben und die Kerze darunter angezündet.

„Die Familie geht damit gegen den Uhrzeigersinn Raum für Raum durchs ganze Haus“, erklärt Expertin Daniela Pfefferkorn den Ablauf.

Sie ist eine von zwei Dutzend Kräuterhexen aus der Region mit zertifizierter Ausbildung.

Wichtig seien vor allem die Ecken und das gründliche Lüften im Anschluss, so die gebürtige Lechtalerin.

„Es darf kein Familienmitglied fehlen, das würde Unglück bringen.“

Das Ritual wird jeweils in der Nacht vor Silvester und dem Dreikönigstag wiederholt. So starten die Hausbewohner mit guten Gedanken ins neue Jahr.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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