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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

09.01.2021 Krypto-Investment steigt an

GFDK - Kultur und Medien

5 Prozent der Deutschen würden ein Krypto-Investment gegenüber anderen Assets bevorzugen, wenn sie einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätten. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 2 Prozent. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor.

Wie die Infografik aufzeigt, gaben im Jahr 2019 4 Prozent der Bundesbürger an, ein Krypto-Investment zu bevorzugen. Im noch jungen Jahr wurde hingegen ein neuer Höchstwert erreicht. Nichtsdestotrotz sind die Deutschen im Mittel ungeachtet des jüngsten Rekordanstieges bei der bekanntesten Digitalwährung Bitcoin noch vorsichtig.

Nur 2 Prozent der Deutschen sind in Bitcoin investiert. 65 Prozent halten Kryptowährungen nur für Spekulanten als geeignet, 66 Prozent halten die Konzeption der Digitalwährungen für zu kompliziert.

Indes zeigen Google-Daten, dass sich immer mehr User für den Kauf von Bitcoin interessieren. Das relative Suchvolumen für „Bitcoin kaufen“ rangiert bei einem 12-Monats-Rückblick auf dem Höchstwert von 100. Auch in puncto aktiver Adressen gibt es neue Rekordwerte. Im Jahr 2020 gab es gegenüber dem Vorjahr 105 Prozent mehr aktive BTC-Adressen.

Bitcoin ist die nach Marktkapitalisierung mit Abstand größte Kryptowährung. Nichtsdestotrotz ist die Mehrheit der Krypto-Anleger breit diversifiziert. Nur 8,6 Prozent jener Investoren halten ausschließlich Bitcoin.

„Während im vergangenen Jahr vor allem institutionelle Investoren ein großes Interesse an Kryptowährungen hatten“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay, „scheint die jüngste Kursrallye auch wieder die Privatanleger auf den Plan zu rufen“.

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08.01.2021 Meinung und Realität

GFDK - Kultur und Medien

Die Deutschen sind der Auffassung, dass BMW und Mercedes-Benz neben Toyota die umweltfreundlichsten Fahrzeuge bauen. Wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht, ist das Gegenteil der Fall.

Neuwagen der Marke Mercedes-Benz haben einen gemittelten CO2-Ausstoß von 140,9 g/km, und landen hiermit auf dem unrühmlichen ersten Platz. Toyota landet mit einem Durchschnitt von 97,5 g/km auf dem anderen Ende der Skala. 

Neben Mercedes sind auch die CO2-Werte bei Audi und BMW überdurchschnittlich hoch. Etwas besser sieht bei Volkswagen aus. Nichtsdestotrotz liegt Toyota in puncto Nachhaltigkeit weit vorn.

Auch die Fahrzeuge der französischen Marken Citroen, Peugeot und Renault stoßen in Summe deutlich weniger CO2 aus, als die deutschen Premiumhersteller. Allerdings sind beispielsweise nur 6 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Renault besonders umweltfreundliche PKWs vom Band lässt.

Indes zeigt die Infografik, dass das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus der Automobilhersteller rückt. So gab es im Jahr 2019 bereits 320 Investoren-Konferenzen, bei denen nachhaltige Faktoren expliziter Gegenstand des Diskurses waren. Im Jahr 2015 waren es lediglich 142. Der Anstieg schlägt mit 125 Prozent zu Buche.

Dass die Hersteller ihren Worten auch Taten folgen lassen, verdeutlicht die jüngste Entwicklung: so lagen die Emissionen der gut 1,2 Millionen verkauften Neuwagen im ersten Halbjahr 2020 4,4 Prozent unterhalb des Vorjahreswertes.

Bei fast allen Marken ergaben sich Verbesserungen, auch bei den deutschen Traditionsherstellern. BMW senkte den CO2-Ausstoß um 9 Prozent, Mercedes um 6,6 Prozent. Bei Audi und Volkswagen schlägt der Rückgang mit 5,6 bzw. 4,8 Prozent zu Buche. 

"Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der deutschen Premiumhersteller dürfte nicht zuletzt deshalb so groß sein, weil diese vergleichsweise wenige Kleinwagen absetzen", so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay.

"Allerdings sind die Konzerne bestrebt, einen Turnaround hinzulegen, und Ökologie mehr und mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Obgleich sich bereits erste Erfolge abzeichnen, ist Mercedes & Co. noch weit davon entfernt, die Speerspitze der Nachhaltigkeit im Automobilsektor zu bilden.

Allerdings könnte sich das Blatt auch rasch wenden, die hiesige Industrie stellte bereits mehrmals ihre Wandelbarkeit unter Beweis". 

Mitte 2021 will Daimler mit dem EQS, dem elektrischen Pendant zur S-Klasse, sein erstes vollelektrisches Modell auf den Markt bringen. Das Auto wird laut Herstellerangabe eine Reichweite von 700 Kilometern besitzen und seine Passagiere durch teilautonomes Fahren von A nach B bringen können.

Die Automobilindustrie ist die größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes und gemessen am Umsatz der mit Abstand bedeutendste Industriezweig in Deutschland. Die Unternehmen der Branche erwirtschafteten im Jahr 2019 einen Umsatz von gut 436 Milliarden Euro und beschäftigten direkt mehr als 832.000 Personen.

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08.01.2021 Schokolade und elsässische Historie

GFDK - Reisen und Urlaub

Im Herzen des Elsass, nur einen Katzensprung von Deutschland entfernt, befindet sich die Locaboat-Basis Lutzelbourg. Über Niderviller führt die Reise auf dem Hausboot nach Westen durch Naturschutzgebiete und vorbei an kleinen Ortschaften bis nach Nancy.

Das Anlegen inmitten der Stadt ist problemlos möglich, Nancy kann bequem zu Fuß erkundet werden. Im Norden der Stadt befindet sich die Altstadt mit beeindruckenden Bauten aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, darunter der Herzogspalast „Palais des Ducs de Lorraine“, in dem heute ein Museum untergebracht ist.

Das Herz der Stadt bildet der Place Stanislas, der zusammen mit zwei weiteren Plätzen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Er beeindruckt mit vergoldeten, schmiedeeisernen Toren und einem Rokoko-Brunnen. Süßigkeiten-Liebhaber finden direkt am Stadthafen ihr Paradies: eine Schokoladenfabrik bietet Besichtigungen und Verköstigungen an.

Zu den Spezialitäten der Stadt zählt die Makrone von Nancy, die erstmals 1793 erschien.

Zwei Benediktinerinnen, die später die Makronen-Schwestern genannt wurden, erfanden das geheimnisvolle Rezept, das im Laufe der Jahrhunderte nur sehr selektiv weitergegeben wurde.

Der aktuelle Bewahrer des Rezept-Geheimnisses ist Nicolas Genot vom Maison des Sœurs Macarons.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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07.01.2021 Im Jahr 2025 sollen es 2,22 Milliarden sein

GFDK - Kultur und Medien

Rund 70 Prozent der Umsätze im Gaming-Sektor werden mit mobilen Anwendungen erwirtschaftet. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil auf 72,8 Prozent ansteigen. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. Börsennotierte Spieleentwickler profitieren von dem Aufschwung und zählen nach wie vor zu den größten Profiteuren der Stunde.

Im Jahr 2025 könnte der weltweit erzielte Umsatz mit Games auf 195,3 Milliarden Euro angestiegen sein. Noch 2018 waren es 85,6 Milliarden Euro. Dies käme einem Anstieg in Höhe von 128 Prozent gleich.

Dabei sorgen insbesondere mobile Anwendungen für hohe Umsätze. Hierzu zählen unter anderem Spiele auf Smartphones und Tablets. In den kommenden 5 Jahren soll die Anzahl der Nutzer solcher Spiele von 1,65 auf 2,22 Milliarden nach oben klettern. Bereits heute greift mehr als jeder vierte Weltbürger auf das Angebot solcher mobilen Games zurück.

Im vergangenen Corona-Krisenjahr erzielten Spiele-Schmieden Rekorderlöse. Von den Umsätzen wurden 185 Milliarden Euro und somit über 90 Prozent mit digitalen Verkäufen eingenommen. Hierbei handelt es sich größtenteils um Mikrotransaktionen und Ingame-Käufe.

Indes zeigt die Infografik, dass sich Wertpapiere von Gaming-Unternehmen nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. Der Google-Trend-Score für das Suchbegriffspaar Gaming Aktien notiert bei einem weltweiten Vergleich auf 78, wobei ein Wert von 100 für die größtmögliche relative Nachfrage steht.

„Videospieler der frühen Stunde blicken oftmals argwöhnisch auf den Trend hin zu mobilen Games“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Die Konzerne und deren Anteilseigner profitieren jedoch erheblich hiervon“.

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05.01.2021 Sparquote doppelt so hoch wie im Vorjahr

GFDK - Kultur und Medien

Im zweiten Jahresviertel stieg die Sparrate in Deutschland auf 20,1 Prozent des verfügbaren Einkommens. Im Vorjahr sank der Anteil in besagtem Zeitraum auf rund 10 Prozent. Wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht, zeigt sich der Trend auch international. In Kanada hat sich die Sparquote sogar verfünffacht. 

62 Prozent der Bundesbürger legen regelmäßig Geld zur Seite. Der am häufigsten genannte Grund ist hierbei das Sicherheitssparen für Notfälle. 45 Prozent sind hiervon motiviert. Lediglich 30 Prozent geben an, sich langfristig ein Vermögen aufbauen zu wollen.

Wie die Infografik aufzeigt, liegt rund 40 Prozent des Vermögens der privaten Haushalte in Deutschland in Form von Bargeld und Einlagen vor – Geld, dass aufgrund der Inflation im Laufe der Zeit sogar weniger wird.

Hingegen fallen nur 6,9 Prozent der Vermögenswerte auf Aktien. Vermögensverwalter empfehlen Privatanlegern hingegen, mehr als die Hälfte des Vermögens in Wertpapiere zu stecken.

Indes könnte sich die hohe Sparquote sogar kontraproduktiv auf die Wirtschaft auswirken. „Ohnehin angeschlagenen Unternehmen könnten die Umsätze noch weiter einbrechen“, so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay.

„Dies könnte im ungünstigsten Fall sogar zu einem Mehr an Insolvenzen führen. Sobald wiederum eine kritische Masse erreicht ist, könnte dies auch für Geldinstitute zu einem Problem werden.

Ob diese gewappnet hierfür sind, wird sich noch zeigen müssen. Das folgende Börsenjahr könnte allerdings einige Überraschungen bereithalten“.

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05.01.2021 schöne Konzertabende mit Katie Melua

GFDK - Kultur und Medien

(thk) Zum langersehnten Wiedersehen nach 24 Monaten Bühnenabstinenz in Deutschland werden die Freiluftkonzerte von Katie Melua Mitte 2021. Zuletzt war die georgisch-britische Sängerin/Akustikgitarristin hierzulande 2019 live zu erleben.

Im Folgejahr mussten sämtliche Hallentermine wegen dem weltweiten COVID-19-Ausbruch abgesagt werden. Für ihre anstehenden Auftritte mit Band-Begleitung hat die Elfe mit der „bezaubernden Engelsstimme“ (‚Stuttgarter Zeitung‘) einerseits die Lieder ihres aktuellen „Album No. 8“ (BMG/Warner) im Programm; andererseits ihre weltbekannten Pop-Perlen „Nine Million Bicycles“, „The Closest Thing To Crazy“ oder „If You Were A Sailboat“.

Dieser Musik-Mix garantiert einen traumhaft schönen Sommerabend in hochromantischer Sound-Kulisse. Karten dazu gibt es im Vorverkauf.

Als Künstlerin sichtlich gereift stellt sich die 36-Jährige auf ihrer neuesten CD dar. Ein Grund dafür war unter anderem, dass sie und ihr Mann, der ehemalige Motorradrennfahrer James Toseland, sich nach sieben Jahren Ehe trennten.

„Ich dachte darüber nach“, erzählte Katie Melua im Interview mit dem „Weser-Kurier“, „wie die Liebe in den Medien und unserer Gesellschaft dargestellt wird – von „Romeo und Julia“ bis zu „Titanic“ geht es immer darum, dass man seinen Seelenverwandten findet und dann bis zum Ende des Lebens zusammenbleibt.

Ich habe diese Version der Liebe in Songs wie „The Closest Thing To Crazy“ oder „Nine Million Bicycles“ selbst besungen.

Aber in der Realität passiert das fast nie. Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber im echten Leben gibt es viel mehr Nuancen der Liebe. Sie kommt und geht.“ Deshalb handelt der Tonträger „sowohl davon, Erinnerungen zu schaffen, als auch von meinem Privatleben.“

Klanglich beleuchtet Katie Melua dieses Terrain einmal mehr betont filigran, mit Stilmitteln aus Folk, Blues und Jazz – so wie es auch ihr Vorbild, die hochgelobte Singer/Songwriterin Eva Cassidy, getan hat. Weitere Neuerung:

Die Texte der selbsternannten „Liebeslieder-Sängerin“ sind realer und mehrdimensionaler geworden, haben jetzt einen anderen Blickwinkel auf ihre bevorzugten Themen Liebe und Beziehungen.

Ausschlaggebend für deren Ausdrucksstärke ist die Tatsache, dass Ms. Melua vor den Album-Aufnahmen einen Kurs für Lyrik sowie einen für Kurzgeschichten und Fiktion an der Faber Academy in London besucht hat. Ideale Bedingungen, um das persönlich gesetzte Ziel zu erreichen, „mit Musik Bilder zu malen“.

Die Corona-Pandemie ist an Katie Melua nicht spurlos vorbeigegangen, offenbarte sie im Gespräch mit dem Nachrichtensender ‚n-tv‘:

„Sie hat mir gezeigt, dass ich jetzt merke, wie wertvoll all die Dinge sind, die früher so normal und selbstverständlich waren, wie Konzerte und Reisen.“

Solche Empfindungen teilen auch die Besucher der Konzerte dieser zartesten Versuchung seit es Singer/Songwriterinnen gibt. Optimale Voraussetzungen für einen schönen Sommerabend voll betörender Gefühle in totaler Harmonie.

KATIE MELUA – „A SUMMER IN GERMANY“

23.07.21 Halle, Peißnitzinsel

24.07.21 Oranienburg, Schloss Oranienburg

13.08.21 Bonn, Kunstrasen

14.08.21 Chemnitz, Theaterplatz

15.08.21 Görlitz, Landskron Kulturbrauerei *

17.08.21 Rostock, IGA Parkbühne

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

* Sonntag: Einlass/Beginn eine Stunde früher

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04.01.2021 Sieben Programmhöhepunkte

GFDK - Kultur und Medien

Auf dem Programm der Schlossfestspiele 2021 steht zur feierlichen Eröffnung am 6. Mai die Fest Spiel Ouvertüre mit dem Festspielorchester. Unter der Leitung der Dirigentin Oksana Lyniv führt es »Das Lied von der Erde« von Gustav Mahler in der Fassung »Das Lied von der Erde for the 21st Century» zu einem Film von J Henry Fair auf.

Igor Strawinskys epochales Werk »Le Sacre du Printemps« wird in zwei Interpretationen zu erleben sein: Israel Galván (14./15. Mai) verdichtet es in seiner Choreografie auf seine Essenz und tanzt selbst die Percussion.

Ihm gegenüber steht Pina Bauschs »Sacre«: Diese Neueinstudierung von »The Rite of Spring« (10. bis 12. Juni 2021) wurde auf Initiative der Pina Bausch Foundation in Senegal von der École des Sables in Dakar und dem Sadler’s Wells Theater London mit 28 Tänzer*innen aus 14 afrikanischen Ländern erarbeitet, ist eine Koproduktion mit den Schlossfestspielen und erlebt in Ludwigsburg ihre Deutsche Erstaufführung.

Der dritte Tanzabend »The Day« (27. bis 29. Mai) ist eine Koproduktion der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Die Choreografin Lucinda Childs aus New York hat das Werk, das sich in Erinnerung an 9/11 mit der existenziellen Frage nach dem wichtigsten Tag im Leben befasst, gemeinsam mit dem Komponisten David Lang, der Cellistin Maya Beiser und der Tänzerin Wendy Whelan geschaffen.

Das von der Cappella Mediterranea wieder entdeckte Barockwerk »Il diluvio universale« (28. Mai) über die Sintflut gelangt unter der Leitung von Leonardo García Alarcón im Sommer 2021 ebenfalls in Ludwigsburg zur Aufführung.

Barbara Hannigan widmet sich an dem Doppelabend Chiaroscuro zusammen mit dem Festspielorchester dem Spiel von Licht und Schatten (4. Juli 2021) – die Sopranistin wird den Abend als Dirigentin zugleich musikalisch leiten und ist darüber hinaus eine Woche lang als Residenzkünstlerin in Ludwigsburg zu Gast.

Statt nur einer einzigen Ausgabe des legendären Klassik Open Airs wird 2021 vom 9. bis 11. Juli ein ganzes Wochenende lang das Monrepos Open Air unter der musikalischen Leitung von Alondra de la Parra stattfinden, um der großen Nachfrage auch unter Pandemie-Bedingungen gerecht werden zu können:

Es beginnt mit einem ersten Konzert am Vorabend, ist am Samstagabend mit dem Feuerwerk als Höhepunkt zu erleben und wird als Familienkonzert (mit speziellen Familienpreisen) am Sonntagnachmittag wiederholt.

Statt großer Tribünen-Aufbauten werden Sitz-Inseln mit Liegestühlen und Papphockern die Einhaltung der notwendigen Abstandsregeln ermöglichen und außerdem für Glyndebourne-Atmosphäre sorgen.

Schlossfestspiele trotz Pandemie

Ein für die Schlossfestspiele 2021 entworfenes Veranstaltungs-Szenario geht aktuell von Platzkapazitäten von 50 Prozent im Vergleich zu Normalbedingungen aus. Es enthält auch zahlreiche Corona-konforme Freiluftformate, um ein größeres Publikum zu erreichen.

So finden Veranstaltungen unter anderem im Ehrenhof des Residenzschlosses, im Blühenden Barock sowie in der Ludwigsburger Innenstadt auf dem Marktplatz statt, wo bereits in der verkürzten »Al fine da capo«-Saison 2020 die neu geschaffene Frei Luft Musik mit großer Begeisterung von einem vielfältigen Publikum aufgenommen wurde. Die Reihe wird 2021 fortgesetzt.

Im Ehrenhof des Residenzschlosses soll ein Festivalzentrum eingerichtet werden, das als Resonanzraum durch persönliche Begegnungen und Präsenzveranstaltungen erlebbar.

Neue Website und Digitale Bühne

Was im Blog »Resonanzraum« im Frühjahr 2020 begonnen wurde, führt die neue Website in einem umfassenderen und integrativen Sinn weiter:

Sie wird komplementär zu den analogen und leibhaftig erfahrbaren Schlossfestspielen Kunst und Diskurs digital und multimedial erlebbar machen, das analoge Programm und die persönlichen Begegnungen begleiten, ergänzen, transformieren und einem noch größeren Kreis von Interessierten den Zugang ermöglichen.

Über Videos zu den einzelnen Produktionen hinaus werden digitale Formate, Livestreamings und eigens entworfene weitere Projekte ihren Auftritt auf einer Digitalen Bühne erleben.

Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr unterstützt die Porsche AG die Ludwigsburger Schlossfestspiele mit einer Spende, um sie als herausragendes Kulturereignis in der Heimat-Region abzusichern und einen Beitrag zu deren Fortbestand zu leisten.

Die Schlossfestspiele setzen diese Unterstützung für ihre neue Website und die Digitale Bühne ein.

Die Realisierung der neuen Website wird darüber hinaus von der Ruprecht Stiftung ermöglicht.

Im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit Arte beteiligen sich die Ludwigsburger Schlossfestspiele auch an der Aktion #Wirbleibenoffen.

Schirmherrschaft

Bundespräsident a.D.  Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler übernehmen im Jahr 2021 erneut als Paar die Schirmherrschaft der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Horst Köhler, Ehrenbürger der Stadt Ludwigsburg, wirkte an der Entwicklung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit, deren Umsetzung sich die Schlossfestspiele zur Aufgabe gemacht haben.

Karten-Vorverkauf

Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 10. Dezember um 12 Uhr. Pandemiebedingt ist der Vorverkauf derzeit nur direkt über die Ludwigsburger Schlossfestspiele sowie über Easy Ticket möglich – die Kartenbestellung per Telefon, schriftlich oder online wird empfohlen.

Die Schlossfestspiele als Abo und Geschenk

Das Kartenbüro stellt Gutscheine über einen beliebigen Wert aus.

Das Wahl-Abo mit zehn Prozent Preisnachlass enthält wie bisher Karten für mindestens drei Veranstaltungen nach Wahl. Zusätzlich kann eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Gestaltung der Schlossfestspiele zum halben Preis erworben werden. Die Bestellung wird im Schlossfestspiele-Design festlich verpackt.

Längere Öffnungszeiten am Donnerstag

Das Kartenbüro der Schlossfestspiele im Palais Grävenitz ist bis zum Ende der Festspielzeit donnerstags durchgehend bis 20 Uhr geöffnet.

In der Weihnachtsfestzeit ist das Kartenbüro von 24. Dezember bis einschließlich 10. Januar 2021 geschlossen.

Zentraler Vorverkauf:

Palais Grävenitz, Marstallstraße 5, 71634 Ludwigsburg

Öffnungszeiten (Dezember–Juli): Mo–Fr 10:00–15:00 Uhr

Neu: donnerstags 10:00–20:00 Uhr

Kartentelefon: (07141) 939 636

karten@schlossfestspiele.de

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04.01.2021 Es gibt keinen Grund Tiere zu tragen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Der neue Aufklärungsfilm „Hide“ beleuchtet die Grausamkeit des Pelzhandels und die Scheinheiligkeit von PelzträgerInnen.

Für den Film schlossen sich die amerikanische Schauspielerin Mena Suvari und der US-Filmemacher Dustin Brown mit der Fur Free Alliance zusammen, einer internationalen Koalition von mehr als 50 Tierschutzorganisationen, die gemeinsam daran arbeiten, die tierquälerische Pelzindustrie zu beenden.

Als Mitglied und deutscher Vertreter der Fur Free Alliance freut sich die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN über die prominente Unterstützung.

„Ich fühle mich geehrt, dass ich in Zusammenarbeit mit der Fur Free Alliance ein Teil dieses Films sein durfte“, sagt Mena Suvari. „Mir war es schon immer wichtig, Bewusstsein dafür zu schaffen, was wir tragen und als modisch ansehen. Es gibt keinen Grund, Tiere zu tragen, vor allem keinen Pelz.

Deshalb bin ich wirklich dankbar, Teil dieses Projekts zu sein, das eine starke Botschaft vermittelt und aufzeigt, wie negativ sich die Pelzindustrie auf so Viele auswirkt.“

Der Film „Hide" erzählt drei miteinander verbundene Geschichten hinter einem Pelzmantel: vom Fallensteller, der den Fuchs fängt, über die Näherin, die den Pelzmantel näht, bis hin zur Käuferin, gespielt von Mena Suvari. Musikerin Billie Eilish unterstützte den Film mit ihrer Musik. Die Sängerin nutzt ihre Reichweite, um Menschen zu ermutigen, keinen Pelz mehr zu tragen.

„Es war eine unglaubliche Erfahrung, mit Mena Suvari und der Fur Free Alliance zu arbeiten", so Autor und Regisseur Brown. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, eine Geschichte über die Grausamkeit zu erzählen, die dem Pelzhandel zugrunde liegt.

Ob es ein Fuchs ist, der in Nordamerika gefangen wird, ein Nerz auf einer Pelzfarm in Europa oder eine Fabrikarbeiterin in China, sie alle sind durch ein System der Ausbeutung miteinander verbunden. Das zentrale Thema ist Mitgefühl."

Die Vereinigten Staaten und Kanada sind die weltweit größten Produzenten von mithilfe von Fallen gewonnenem Pelz. Obwohl über 100 Länder, darunter auch die EU und China, den Einsatz der sogenannten Tellereisen verboten haben, verwenden Fallensteller in Nordamerika diese häufig, um jedes Jahr Millionen von Wildtieren für den globalen Pelzmarkt zu töten.

In Fallen getappte Tiere leiden oft tagelang ohne Nahrung oder Wasser. Häufig nagen sie ihre Gliedmaßen ab, um zu entkommen. Diese archaischen Fallen verstümmeln und töten oft auch andere Tiere, einschließlich bedrohter Arten und Heimtiere.

„Pelzproduktion schadet immer den Tieren und der Umwelt, sie ist niemals nachhaltig", sagt Thomas Pietsch, Pelz- und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

„Die jüngsten COVID-19-Ausbrüche auf Hunderten von Nerzfarmen verdeutlichen zudem das Risiko, das die Pelzindustrie für die menschliche Gesundheit darstellt, indem sie zoonotische Krankheiten verbreitet und potenzielle zukünftige Gesundheitskatastrophen begünstigt."

Glücklicherweise ist der Pelzhandel auf dem Rückzug. Immer mehr Marken und Einzelhändler - darunter Gucci, Armani, Hugo Boss und Prada - haben eine pelzfreie Zukunft verkündet und sind dem Fur Free Retailer Program zusammen mit fast 1.500 anderen Modeunternehmen weltweit beigetreten.

Dazu beschließen immer mehr Länder Gesetze, welche die Produktion, den Verkauf und/oder den Import von Pelz beenden.

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02.01.2021 Doppelt so viele Veganer wie 2016

GFDK - Essen und Trinken

In Deutschland leben 2,6 Millionen Veganer - das sind doppelt so viele, als noch vier Jahre zuvor. Ein europäischer Vergleich fördert dabei zutage, dass der Anteil der Veganer in der Bundesrepublik besonders hoch ist. Hersteller fleischloser Ersatzprodukte profitieren erheblich von diesem Trend, wie aus einer neuen "Handelskontor"-Infografik hervorgeht.

3,2 Prozent der Bundesbürger bezeichnen sich als vegan lebend. In Frankreich sind es hingegen lediglich 0,9 Prozent. Zwar ist die Quote in Deutschland vergleichsweise hoch. Nicht konkurrieren kann diese allerdings mit Indien: dort sind es sogar 19 Prozent.

Wie die Infografik aufzeigt, könnten bis zum Jahr 2030 rund 28 Prozent der Fleischprodukte durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden. Prognosen zufolge soll dieser Wert bis 2040 sogar auf 60 Prozent ansteigen. 

Gemäß der Erhebung können sich immer mehr Europäer vorstellen, sogenanntes In-Vitro-Fleisch zu essen. Dieses wird künstlich in Laboren gezüchtet respektive erzeugt. 20,1 Prozent zeigen sich demgegenüber aufgeschlossen. Unter den Veganern können sich diese Ernährungsweise sogar 42 Prozent vorstellen.

Zumindest aus Klimabilanz-Perspektive spricht einiges für eine vegane Ernährung. Bei einer solchen werden jährlich 1.040 Kilogramm CO2 pro Kopf ausgestoßen. Bei Fleischessern sind es 1.730 Kilogramm. 

Börsennotierte Hersteller von veganen und vegetarischen Produkten und deren Anteilseigner profitieren von dieser Entwicklung. So stieg der Beyond Meat Börsenwert binnen der letzten 365 Tage um satte 77 Prozent. Im selben Zeitraum legte der DAX hingegen lediglich 2,1 Prozent zu.

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02.01.2021 Umsatzanstiege bei Bestellungen

GFDK - Essen und Trinken

Die Bestellung von Lebensmitteln via Internet liegt im Trend, der damit erzielte Umsatz soll bis zum Jahr 2024 jährlich um 9,8 Prozent ansteigen. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. 

Wie die Erhebung außerdem aufzeigt, sind 88 Prozent der Bundesbürger, die bereits online Lebensmittel eingekauft haben, zufrieden mit dem Service.

Seit Ausbruch der Corona-Krise erhöhte sich das Google-Suchvolumen für das Begriffspaar „Lebensmittel bestellen“ signifikant. Die größte Nachfrage hierzu gab es Mitte März, binnen einer Woche erhöhte sich das relative Suchvolumen um 1.150 Prozent.

Doch auch fernab der Pandemie wachsen die erzielten Umsätze beträchtlich.

Der Marktanteil des Online-Handels am Umsatz mit Lebensmitteln in Deutschland liegt bei 1,4 Prozent. Im Jahr 2015 belief sich der Wert noch auf 0,8 Prozent. Der Anteil der Bundesbürger, die bereits Lebensmittel im Internet eingekauft haben, stieg im Zeitraum 2007 bis 2019 von 5 auf 24 Prozent.

Die Entwicklung geht auf dem Börsenparkett mitnichten spurlos vorbei. Binnen eines Jahres stieg der Preis der Hello Fresh Aktien um 229,1 Prozent. Im selben Zeitraum büßte der DAX sogar leicht an Notierung ein.

"Insgesamt wird deutlich", so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay, "dass die Corona-Krise den ohnehin schon in Gang gesetzten Trend hin zu Bestellungen von Lebensmitteln im Internet weiter befeuert hat". 

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