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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

06.11.2020 WE CARE WE DO WE MOVE TV

GFDK - Kultur und Medien

Nicht nur Künstler spüren die Auswirkungen der Corona-Pandemie, auch die Kunst selbst leidet – Kunst will betrachtet werden.

Besonders jetzt, im zweiten Lockdown, ist es wichtig, sich über Kunst- und Kulturschaffende Gedanken zu machen. Ein Unternehmen, das sich bereits seit Monaten unter erschwerten Bedingungen für die Branche einsetzt, zeigt nun zum ersten Mal ausführlich aktuelle und zukünftige Projekte zur Förderung von Kunst und Kultur.

 WE CARE WE DO WE MOVE TV, das neue Youtube-Format von Daimler, geht in die zweite Runde. Thema der neuen Folge: Das aktuelle Engagement des schwäbischen Autobauers im Bereich Kunst und Kultur in Zeiten der Pandemie.

Dieses Mal zu Gast bei Anja Lehner (Leiterin Corporate Sponsoring & PR bei Daimler) und Jochen Stutzky (TV-Moderator) sind Leon Löwentraut,  

22-jähriger Liebling der Kunstszene, der mit seinen Gemälden Fans und Sammler rund um den Globus begeistert, Professor Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur und Verantwortlicher für die internationale Kunstausstellung „Diversity United“, und die in Berlin lebende Alicja Kwade, die zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen ihrer Generation gehört.

Leon Löwentraut spricht über die „Sylt Art Fair“, auf der er gemeinsam mit seinem Hauptgaleristen Dirk Geuer und der „be a mover“-Community noch nicht so bekannte Nachwuchskünstler unterstützte, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Die Künstlerinnen Anne Kutzner und Menja Stevenson sowie der Künstler Kennet Lekko erhielten so die Möglichkeit, neben Kunstikonen wie Gerhard Richter, Julian Schnabel, Günther Uecker, Heinz Mack und Hermann Nitsch auszustellen.

Damit lieferte die gut besuchte Ausstellung einen Beitrag zur Förderung junger Künstler sowie zum Erhalt der Vielfalt in der Kulturszene. Leon Löwentraut betont:

„Kunst ist der wesentliche Impulsgeber für unsere Gesellschaft. Sie schärft unsere Kreativität und unsere Urteilsfähigkeit und regt zum Nachdenken an. Gerade in Krisenzeiten können wir es uns überhaupt nicht leisten, darauf zu verzichten.“

Über die konkreten Auswirkungen der Pandemie auf das Kunstgeschehen spricht Professor Walter Smerling, der die internationale Kunstausstellung „Diversity United“ - mit Stationen in Berlin, Moskau und Paris – verantwortet, deren Premiere aufgrund von Corona im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof stattfindet, wie er verkündet.

Zudem spricht er über die Bedeutung der Ausstellung, die Malerei, Skulptur, Video und New Media, Fotografie, Installation, Zeichnung und Objektkunst von 90 jungen und etablierten Künstler*innen aus ganz Europa unter Aspekten wie  Freiheit und Würde, politische und persönliche Identität, Demokratie und ihre Aushöhlung zeigt.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Petersburger Dialog e.V. und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Daimler tritt hierbei als Hauptsponsor auf.

Eine der ausstellenden Künstlerinnen ist die in Berlin lebende Alicja Kwade. Sie hat sich in den letzten Jahren mit tief poetischen Arbeiten rund um die Grenzen unserer Wahrnehmung in der internationalen Kunstszene einen Namen erarbeitet.

Die Künstlerin mit polnischen Wurzeln berichtet über ihre Erfahrungen als Frau in einem historisch männlich geprägten Umfeld und darüber, warum Kunst live gesehen werden muss. Sie gibt einen Vorgeschmack auf ihre Arbeit, die demnächst erstmalig im Rahmen von „Diversity United“ präsentiert wird

Darüber hinaus wirft die Sendung einen Blick auf zwei weitere von der Daimler AG unterstützte Projekte: Mit der Ausstellung WE ARE PART OF CULTURE im Mercedes-Benz-Museum nutzt Daimler eine seiner publikumswirksamsten Plattformen, um auf die Geschichte und Ausprägung der LGBTQ+ Community hinzuweisen und wirbt damit für gesellschaftliche Werte wie Toleranz und Vielfalt.

Zudem wird eine besonders ambitionierte Design-Kooperation zwischen Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG, und dem bekannten US-amerikanischen Fashion-Designer Virgil Abloh thematisiert.

Von dem Erlös aus der Versteigerung des dabei entstandenen Kunstobjekts wird die Ausbildung junger Kreativer afroamerikanischer oder afrikanischer Abstammung unterstützt.

Sendetermin: ab dem 17.11.2020 unter https://www.youtube.com/user/daimler

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06.11.2020 Schließung von Kultureinrichtungen

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Seit einigen tagen, bekommen wir hier in unserer Redaktion GFDK, am laufenden Meter Protestbriefe aus ganz Deutschland. Konzerthäuser und Theater protestieren gegen die Corona-Verordnungen von Bund und Ländern. Nun erreicht uns der Protest aus Frankfurt.

Wir protestieren entschieden gegen die bundesweite Schließung von Kultureinrichtungen wie Theater- und Konzerthäuser, Museen und Ausstellungshallen bis Ende November.

Natürlich ist das drastische Ansteigen der Corona-Infektionen besorgniserregend. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um die neuerliche Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Aber diese Maßnahmen müssen ausgewogen und wissenschaftlich begründet sein. Sie dürfen nicht pauschalisieren. Die undifferenzierte Entscheidung, alle Kultureinrichtungen zu schließen, trifft erneut einen Lebensnerv unserer Gesellschaft.

Alle Politiker:innen, die verantwortungsbewusst Zukunft gestalten, wissen, wie wichtig Kultur für das soziale und politische Klima sowie die Entwicklung einer Stadt oder eines Landes ist. Kultur stiftet Identität, schafft Zusammenhalt, Verständigung über die gemein-samen Werte, gibt Kraft und Selbstvertrauen.

Sie steigert das Denkvermögen, sensibilisiert die Sinne, entgrenzt unsere Phantasie, macht Leben reich und vielfältig.

Aber sie ist auch ein unbequemes Spiegelbild unserer Wirklichkeit, legt Konflikte, Widersprüche und Schadstellen bloß, provoziert Fragen und Veränderungen. Das heißt: Sie ist für eine Gesellschaft lebens-, sie ist existenzrelevant.

Umso unverständlicher ist es, dass die Politik – gerade in diesen Zeiten Pandemie bedingter allgemeiner Verunsicherung und Vereinzelung – schon zum zweiten Mal bundesweit alle Kultureinrichtungen wochen-, vielleicht sogar monatelang schließt.

Es mag Kultureinrichtungen geben, wo es nicht möglich ist, die Besucher durch ein gut durchdachtes Hygienekonzept hinreichend vor einer Infektion zu schützen. Die Theater- und Konzerthäuser zählen – von Sonderfällen abgesehen –  sicher nicht dazu.

Sie haben ihre Gebäude – teilweise finanziert durch Land und Bund – zusätzlich so ausgestattet, dass  Infektionen vermieden werden.  Es gibt zumeist eine ausreichende Frischluftzufuhr. Publikum im Zuschauerraum und Künstler:innen auf der Bühne bleiben voneinander getrennt.

Die Zuschauer:innen gehen auf vorgezeichneten Wegen – Begegnungen und Querungen vermeidend – mit Maske auf ihren Platz und sitzen 1,50m voneinander entfernt.

Die Theater- und Konzertzuschauer:innen sind maximal diszipliniert, halten sich an Vorschriften und haben in der letzten Woche – entsprechend der Verordnung – die Maske während der ganzen Veranstaltung aufbehalten.

Sie nehmen viel in Kauf, um endlich wieder Theater oder Konzerte live zu erleben: die unmittelbare, lebendige Kommunikation zwischen Künstler:innen und Publikum.

Wir fordern daher

- dass die Theater- und Konzerthäuser mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen wieder geöffnet werden, auch wenn wegen der Abstandsregeln nur ein Viertel bis ein Fünftel der Plätze besetzt werden kann,

- dass die entsprechenden Mindereinnahmen durch einen Veranstaltungssonderzuschuss kompensiert werden,

- dass solo-selbstständige freie Kulturschaffende, die wegen des eingeschränkten Kulturangebots keine Arbeit finden, bis Ende 2021 unbürokratisch ein Grundeinkommen oder Unternehmerlohn von mindestens 1.500 € bewilligt bekommen.

Wir fordern eine Debatte über den gesellschaftspolitischen Stellenwert von Kunst und Kultur mit dem Ziel, in den kommenden Jahren Einsparungen bei der Subventionierung von kulturellen Einrichtungen und Aktivitäten zu verhindern.

antagon theaterAKTion; Das Internationale Theater; Die Dramatische Bühne; Die Schmiere – Satirisches Theater und Kabarett Frankfurt; Frankfurter Autoren Theater; Freies Schauspiel Ensemble; Gallustheater, Interkulturelle Bühne; Kammeroper Frankfurt; Kellertheater; Kulturhaus am Zoo.

Die Katakombe; Kinder- und Jugendtheater Frankfurt; Künstlerhaus Mousonturm; Neues Theater Höchst; Oper Frankfurt; Papageno Musiktheater am Palmengarten; Schauspiel Frankfurt; Stalburg Theater; Theater Alte Brücke; Theaterhaus Frankfurt; Theater Willy Praml; Volksbühne im großen Hirschgraben - Mitglieder der Frankfurter Theaterallianz

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04.11.2020 wegen ihres Pelzes getötet

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Aktuell werden in Dänemark Millionen Nerze getötet und samt Fell verbrannt, um eine Ausbreitung und Mutation des Corona-Erregers zu verhindern. Zum Schutz von Mensch und Tier fordert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ein Ende der Pelztierzucht.

„Wie jede Form der Intensivtierhaltung sind auch die Pelztierfarmen Brutstätten für Krankheiten wie Covid-19", warnt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN. „Dänemark zählt zu den größten Pelzproduzenten der Welt.

Die Tiere leben dort in Zuchtbetrieben auf engstem Raum unter grausamen Bedingungen. Spätestens seit den Covid-19 Ausbrüchen auf niederländischen Betrieben im Juni wissen wir, dass Nerzfarmen potenzielle Gefahrenherde für COVID-19 und andere Krankheiten sind. Pelz ist ein unnötiger Luxusartikel. Um die Öffentlichkeit zu schützen und Tierleid zu verhindern, muss Dänemark seine Pelzfarmen schließen.“

Corona-Ausbruch auf dänischen Pelzfarmen

Weltweit werden jährlich etwa 100 Millionen Nerze, Marderhunde oder Kaninchen wegen ihres Pelzes getötet. Dänemark gilt nach China als der größte Pelzproduzent und betreibt mehr als 1300 Nerzfarmen.

Nun kam es in dem nordischen Nachbarland auf mehr als 160 Pelzfarmen zu Corona-Ausbrüchen sowie zahlreichen Verdachtsfällen auf weiteren Farmen. Laut dänischen Behörden sollen nun etwa drei Millionen Tiere vorsorglich getötet werden.

Weitere Covid-19-Fälle auf Nerzfarmen wurden in Spanien, Schweden, Italien, den Niederlanden und den USA bestätigt. „Die Pelzindustrie ist ein grausames und gefährliches Geschäft. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen.

Für die öffentliche Gesundheit und natürlich zum Schutz der Tiere, muss es ein Verbot von Pelzfarmen geben – in der EU und weltweit“, fordert Wildtierexperte Thomas Pietsch.

Im Zuge der Pandemie beschlossen die Niederlande, nicht bis 2024 zu warten, um aus dem Pelzgeschäft auszusteigen. Das niederländische Parlament stimmte am 23. Juni 2020 dafür, die Nerzzucht ab März 2021 einzustellen. „Auch Dänemark sollte Teil der Lösung statt des Problems sein und seine Pelztierfarmen schließen“, so Pietsch.

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03.11.2020 Jazziges Weihnachtsspektakel

GFDK - Kultur und Medien

Essen. Wer es schräg und gleichzeitig virtuos mag, der sollte das „Jazz in Essen“-Konzert am Dienstag, dem 29. Dezember im Essener Grillo-Theater keinesfalls verpassen. Denn auch wenn das Fest der Liebe dann bereits vorbei ist, für eine Portion Weihnachtslieder ist es bekanntlich nie zu spät.

Schon gar nicht, wenn die bekanntesten der bekannten Besinnlichkeits-Ohrwürmer so einmalig dargeboten werden, wie Matthias Schriefls „Moving Krippenspielers“ das machen. Schriefl, der „Trompetengott aus dem Allgäu“ (WAZ), präsentiert sie im Rahmen einer mitreißend-abgefahrenen Show: Sechs Akteure, an die dreißig Instrumente, weihnachtliche Kostüme, eine Weihnachtsgeschichte, die viel Platz für Spontanes auf der Bühne lässt,

Gesang, Volkstänze – das sind die Zutaten für dieses zeitlose Krippen­spiel. „Das Ganze ist ein wahrhaftiges Heidenspektakel“ (Jazz thing), in dem Blasmusi auf Jazz, Balkan, Calypso, Funk, Punk, Reggae, Disco-Beat, Avantgarde, Boogie, Gospel, Dreigesang, Bach und Hörspiel trifft.

Manchmal taucht dabei ein heimeliger Dreigesang auf, der an eine Allgäuer Weihnachtsstube mit warmem Holzofen erinnert, oder es grooven zwei Tubas mit komplementären Schlagzeug-Beats und schaukeln sich zu echten Großstadt-Riffs hoch. Eine Mordsgaudi für alle vor und auf der Bühne.

Neben Matthias Schriefl (Blech, Baritonsaxofon, Alphorn, Stimme) sind mit dabei: Johannes Bär (Blech, Klarinette, Alphorn, Stimme), Michl Engl (Tuba, Tenorhorn, Alphorn, Stimme), Claudia Schwab (Geige, Flügelhorn, Akkordeon, Flöte, Stimme), Simon Rummel (Viola, Tasten, Melodica, Stimme) und Kalle Mathiesen (Schlagzeug, E-Bass, Stimme).

Coronabedingt ist die Platzkapazität im Essener Grillo-Theater derzeit leider eingeschränkt. Deshalb wird dieses mitreißende Programm gleich zweimal zu erleben sein: um 17:00 und um 20:00 Uhr.

Matthias Schriefl, dem die Musik quasi in die Wiege gelegt wurde, wuchs in einer musikalischen Familie in Maria-Rain im Oberallgäu auf.

Bereits als Elfjähriger wurde er Bundessieger beim Wettbewerb Jugend musiziert und im Alter von 15 Jahren war er das jeweils jüngste Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern und im Bundesjazzorchester.

Während seiner Schulzeit war Schriefl Jungstudent am Richard-Strauss-Konservatorium in München und studierte anschließend von 2000 bis 2005 beim Trompeter Andy Haderer an der Kölner Hochschule für Musik.

Als Socrates-Stipendiat ging er außerdem ein Jahr nach Amsterdam. Bereits als Student spielte er mit Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und der WDR-, hr- und NDR-Bigband.

Bis 2016 lebte Schriefl in Köln, wo er die Konzertreihe Jazz-O-Rama organisierte, in der jede Woche im Kölner ARTheater ein Jazzkonzert veranstaltet wurde.

Die Reihe „Jazz in Essen“ wird realisiert in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Eintritt € 22,00; Karten unter 0201/81 22-200

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) weist darauf hin, dass es aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens zu kurzfristigen Absagen und Spielplanänderungen kommen kann. Alle

Zuschauerinnen und Zuschauer sollten sich vor ihrem Theaterbesuch unter www.schauspiel-essen.de erkundigen, ob die Vorstellung auch tatsächlich stattfindet.

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03.11.2020 Kulturbetrieb Roncalli mit Totalausfall

GFDK - Kultur und Medien

Die Weihnachtszeit in Berlin ohne den Roncalli Weihnachtscircus war 16 Jahre lang undenkbar. Für viele Familien gehörte der alljährliche Besuch des Weihnachtscircus zum Jahreswechsel wie das Festmahl und der Weihnachtsbaum.

Das Wohlbefinden unseres Publikums, unserer Mitarbeiter und Künstler steht für uns an erster Stelle.

Deshalb sehen wir uns leider schweren Herzens gezwungen, unsere Besucher erst im Dezember 2021 wieder mit dem 17. Original Roncalli Weihnachtscircus und der weihnachtlichen Magie zu verzaubern.

Als Kulturbetrieb ist Roncalli, genauso wie die gesamte Live-Kultur, von einem Totalausfall und somit von der Corona-Krise besonders hart betroffen.

Die bereits für das Jahr 2020 gekauften Eintrittskarten behalten natürlich ihre Gültigkeit. Wir sind unserem Publikum sehr dankbar, wenn es diese  Tickets behält und wir  im nächsten Jahr im festlich geschmückten Tempodrom gemeinsam träumen, lachen, staunen!

Der Vorverkauf für den 17. Original Weihnachtscircus hat begonnen. Vorfreude ist die schönste Freude

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30.10.2020 Igel sind Fleischfresser

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Igel werden erst im Spätsommer geboren und müssen bis zum Spätherbst ausreichend Gewicht zugelegt haben, um in den Winterschlaf gehen zu können. Auf der Suche nach Futter und einem Schlafplatz wandern daher derzeit viele kleine Stacheltiere durch Gärten, Parks, Wiesen und Wälder.

Doch Straßen und Verkehr aber auch Gartenarbeiten mit Sensen, Spaten oder Rasenmähern können den Tieren zum Verhängnis werden. VIER PFOTEN Wildtierexpertin Katharina Erdmann, Leiterin des Wildtier- und Artenschutzzentrums nordwestlich von Hamburg, gibt Tipps, wie man Igel in der kalten Jahreszeit helfen kann.

Igel sind Fleischfresser

Im Winter begeben sich Igel in den Winterschlaf. Dabei werden ihre Körperfunktionen auf ein Minimum herabgesetzt. Mithilfe ihrer angefressenen Energiereserven können sie dann über mehrere Monate ohne Futter auskommen. „Igel sind Fleischfresser und essen kein Obst, Gemüse oder Nüsse. Sie benötigen eiweißreiche Nahrung.

Damit die Tiere vor dem Winter genug Speck auf die Hüften bekommen, kann man zum Beispiel Katzenfutter oder spezielles Igelfutter bereitstellen.

Milch sollte man generell nicht anbieten, denn die vertragen Igel nicht und auch rohes Hackfleisch ist aufgrund möglicher Krankheitsüberträger problematisch“, rät Katharina Erdmann.

Nicht zu früh eingreifen

„Wenn man einen kleinen Igel in seinem Garten beobachtet, sollte man ihn nicht gleich einsammeln“, betont Erdmann. „Man sollte sich stattdessen Zeit nehmen und das Tier beobachten.

Wenn es sehr klein ist, handelt es sich um ein Jungtier und oft ist dann die Mutter nicht fern. Sammelt man einen kleinen Igel zu früh ein, läuft man Gefahr, ihn eventuell aus seiner Familie zu reißen.“

Da Igel nacht- und dämmerungsaktiv sind, sollte man aber aufmerksam werden, wenn sie sich tagsüber sehen lassen und einen schwachen Eindruck machen.

„Ein gesunder und unverletzter Igel kann mit 400 Gramm in den Winterschlaf gehen“, so die Expertin. „Wer aber ein sehr schwaches oder auch verletztes Tier findet, sollte sich an eine Igelfachstelle in der Nähe oder eine Wildtierstation wenden.“

Igelfreundlicher Garten

Im Wildtier- und Artenschutzzentrum kümmern sich die Wildtierpfleger derzeit um rund 50 Igelwaisen. „Wer etwas für Igel tun möchte, sollte seinen Garten so naturnah wie möglich gestalten und den ein oder anderen Laubhaufen auch mal liegen lassen“, rät Wildtierexpertin Erdmann. In Komposthaufen,

Gehölz oder dichtem Blattwerk finden Igel Schutz vor Kälte und Regen sowie einen Unterschlupf für den Winter. Zudem kann man mit Kisten oder Paletten sichere Zonen schaffen, unter denen sich Igel verstecken können. „Zäune sind oftmals unüberwindbare Barrieren für die Tiere, kleine Löcher und Durchschlupfmöglichkeiten helfen ihnen bei ihrer Suche nach Futter.“

Herabfallende Blätter können Wasseroberflächen manchmal vollkommen bedecken und so unsichtbar machen. „Fällt ein Igel in einen Gartenteich, kommt er aus eigener Kraft meist nicht heraus.

Die Teichfolien sind zu glatt für die kleinen Pfoten. Dicke Äste oder andere Kletterhilfen in Ufernähe im Teich platziert, können daher lebensrettend für Wildtiere sein“, sagt Erdmann.

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27.10.2020 Preisträger für zeitgenössische Musik

GFDK - Kultur und Medien

Florian Weber, Belmont-Preisträger für zeitgenössische Musik 2020, und Ensemble Modern am 30. Oktober im Pierre Boulez Saal, Berlin.

Im Juni 2020 hatte die Forberg-Schneider Stiftung mit dem Jazzpianisten und Komponisten Florian Weber ihren diesjährigen Belmont-Preisträger bekannt gegeben: einen – in ihren Augen – der wesentlichen Neuerer der zeitgenössischen Musik.

Am 30. Oktober um 19.30 Uhr ist Florian Weber nun in seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern zu erleben, mit neuen Kompositionen und einer Uraufführung.

Das Programm ist inspiriert von Arnold Schönbergs selbstentwickelter Schachvariante „Koalitionsschach“ – nicht nur, was die Regeln des Zusammenspiels angeht, sondern auch hinsichtlich der Positionierung der Musikerinnen und Musiker auf der Bühne und im Raum.

Die festliche Preisverleihung des mit 20.000 € dotierten Belmont-Preises 2020, ursprünglich im Rahmen dieses Konzertes geplant, muss Corona-bedingt leider ausfallen.

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27.10.2020 weihnachtliche Stimmung in Ida Oberstein

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In der Edelsteinstadt Idar-Oberstein funkelt es in allen Ecken. In den Schmuckateliers und Edelsteinschleifereien werden „echt edle“ Schmuckstücke produziert. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Im Online Shop können die außergewöhnlichen Stücke bestaunt werden.

Neben Edelsteinen gibt es rund um Idar-Oberstein aber noch so viel mehr zu entdecken:

Eine Wanderung auf Deutschlands Top-Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig oder den Traumschleifen, geführte Touren durch die wildromantische Natur des Nationalpark Hunsrück-Hochwald oder eine Zeitreise ins historische Herrstein.

Dort lässt der traditionelle Martinimarkt, einer der ältesten Märkte der Region, an ausgewählten Terminen im November weihnachtliche Stimmung aufkommen. Der Weihnachtsmarkt Idar findet 2020 nicht statt.

Auch der romantische Weihnachtsmarkt auf Schloss Oberstein wurde wegen der Corona-Pandemie für 2020 abgesagt. Dafür wurde der Martinimarkt in Idar-Oberstein bisher nicht abgesagt.

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24.10.2020 Die Lebenswelt der Ostdeutschen

GFDK - Kultur Medien

Roger Melis - In einem stillen Land - Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR - 3.11.20 – 7.2.21

Kaum ein zweiter Fotograf hat die Ostdeutschen und ihre Lebenswelt so lange, so intensiv und in so vielen Facetten beleuchtet wie Roger Melis (1940 – 2009).

Drei Jahrzehnte lang bereiste der Mitbegründer und Meister des ostdeutschen Fotorealismus von Berlin aus die DDR als ein Land, das er unter der Herrschaft der SED oft als »still« und erstarrt empfand.

In atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Fotografien dokumentierte er das alltägliche Leben der Menschen in Stadt und Land, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen, aber auch die mehr oder weniger freiwillig absolvierten politischen Rituale im realen Sozialismus.

Zum ersten Mal ist auch eine kleine Reihe von Fotografien zu sehen, die Roger Melis in den 1970er-Jahren im Eisenhüttenstädter Stahlwerk aufgenommen hat. Vielgestaltig porträtiert er das Werk und jene, die dort gearbeitet haben, ob am Hochofen, in der Kantine oder im Direktorenbüro.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Roger Melis Archiv und wurde von Mathias Bertram kuratiert.

Hinweis zur Eröffnung: Aufgrund der derzeitigen Situation in Zusammenhang mit Covid-19 werden wir auf die für 14 Uhr angesetzten einführenden Grußworte leider verzichten müssen. Am Eröffnungstag ist der Eintritt für das gesamte Haus frei.

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
Erich - Weinert - Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

E-Mail: info@alltagskultur-ddr.de
Fax: 03364 – 418947
Telefon: 03364 – 417355

 

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24.10.2020 m Bodenmaiser Hof, Bayerischer Wald

GFDK - Reisen und Urlaub

Weihnachten ist nicht nur die besinnlichste, sondern auch die romantischste Zeit des Jahres. Laut einer Facebook-Umfrage werden an den Feiertagen die meisten Anträge gemacht. Wer den entscheidenden Moment perfekt organisieren möchte, überlässt die Planung Profis – die erfahrenen Mitarbeiter des Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald unterstützen monatlich zwei bis drei Heiratswillige.

„Wir haben schon Ringe im Dessert versteckt und Feuerherzen im Garten aufgestellt“, erzählt Sandra Geiger-Pauli, Geschäftsführerin des Vier-Sterne-Superior-Hotels.

In den stylisch-bayerischen Suiten runden Jacuzzi auf dem privaten Balkon, offener Kamin  oder freistehende Badewanne im Wohnzimmer das stimmige Ambiente ab.

„Natürlich kümmern wir uns gern auch um weitere Überraschungen wie ein Meer aus Rosenblättern oder Sektfrühstück im Bett“, ergänzt die kreative Hotelchefin.

„Übrigens: Bisher haben alle Ja gesagt“. Das Arrangement  Packerl mit Herz umfasst 4 Übernachtungen/HP, je 3 verschiedene Wellnessanwendungen und kostet ab 577 €/Pers. im DZ.

Weitere Auskünfte

Hotel Bodenmaiser Hof    Rißlochweg 4    D-94249 Bodenmais

Fon +49 9924 954-0    info@bodenmaiser-hof.de 

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