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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

12.02.2020 Galerie Geuer & Geuer

GFDK - Kultur und Medien

In diesem Jahr ist die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer Art erneut mit zwei Ständen auf der art Karlsruhe vertreten:

Auf ihrem Messestand in der Halle 4 (Stand: H4/M11)konzentriert sich die die Düsseldorfer Galerie auf neue Werke von Leon Löwentraut, der von dem Galeristen Dirk Geuer deutschlandweit exklusiv vertreten wird. Erstmalig werden die beiden neuen handbemalten Bronzeskulpturen „Capulet & Montague“ des erst 21jährigen Künstlers vorgestellt.

Zudem präsentiert die Düsseldorfer Galerie einige wenige neue Gemälde Löwentrauts im mittleren und kleineren Format sowie eine neue exklusive Grafikedition, die ausschließlich vor Ort am Messestand von Geuer & Geuer erworben werden kann.

Übrigens: Ende Januar 2020 übergab Leon Löwentraut in einem Festakt eine eigens für den Landtag in NRW kreierte Arbeit.

Sein Werk „Together for the Future“ ist offiziell in die Kunstsammlung des Landtags Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden und schmückt gemeinsam mit Werken u.a. von Uecker und Immendorff die Wandelhalle des Parlaments. 

In den letzten beiden Jahren wurde der junge Künstler zudem mit großen Einzelausstellungen gewürdigt – u.a. im Osthaus Museum, Hagen, im Puschkin-Museum in St. Petersburg, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz – sowie mit Einzelausstellungen in zahlreichen Galerien u.a. in Kopenhagen in der Martin Asbæk Gallery. 

Außerdem zeigt die Galerie in der Halle 4 Arbeiten der renommierten Düsseldorfer Malerin und Schriftstellerin Yvonne van Acht sowie aktuelle Unikate des US-Streetart-Künstlers Danny Minnick, dessen Werke an Keith Haring, Willem de Kooning und Jean Michel Basquiat erinnern.

Minnick wird mit Malerei und einigen Papierarbeiten vertreten sein, von denen eine Vielzahl auch wieder seinen berühmten Knochenmann mit dem Pluszeichen darstellen.

Leon Löwentraut wird zur Preview am 12.02. und am 13.02.2020 auf der Messe zugegen sein. Interviews sind nach Terminabsprache möglich.

Auf ihrem zweiten Stand in der Halle 1 (Stand: H1/S03) der Messe präsentiert Geuer & Geuer zwei spektakuläre Neuerscheinungen: die Edition „Make Love Not Walls“ des preisgekrönten, in L.A. ansässigen Starfotografen David LaChapelle  sowie eine neue Seifenblasengrafik von Jiri Dokoupil.

LaChapelle, der von Andy Warhol in den 1980er Jahren als Fotograf entdeckt und für sein Magazin „Interview“ engagiert wurde, zählt zu den bedeutendsten Fotokünstler der Welt und hat mit seinen aufwendig gebauten Settings und komplexen Bildkompositionen das Genre der Fotografie erweitert und revolutioniert

. Mit „Make Love Not Walls“ veröffentlicht er nun erstmals eine limitierte und handsignierte Fotoedition. Sie thematisiert den umstrittenen Mauerbau an der mexikanischen Grenze.

Neben dieser Weltpremiere werden limitierte Skulptureneditionen von Tony Cragg, HA Schult, Alex Katz, Markus Lüpertz und Jeff Koons zu sehen sein sowie eine hochkarätige Auswahl an grafischen Werken u.a. von Julian Schnabel, Günther Uecker, Hermann Nitsch, Erwin Wurm und Heinz Mack.

Gemälde von Stephan Kaluza gehören ebenfalls zum Galerieangebot, das auf der Messe präsentiert wird.

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12.02.2020 in Ellmau, Scheffau, Going und Söll

GFDK - Reisen und Urlaub

Von 7. bis 29. März 2020 findet die Skihütten Gaudi in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental statt. Während des Frühjahrsskilaufs gibt’s für Übernachtungsgäste montags bis freitags täglich ab 9 Uhr ein kostenloses Guiding durch die gesamte SkiWelt (Anmeldung spätestens am Vortag erforderlich).

Wer mag, kehrt im Anschluss gemeinsam mit den Guides in die stimmungsvollsten Wirtshäuser zwischen Ellmau, Scheffau, Going und Söll ein. Besucher lassen den erlebnisreichen Pistentag so entweder gemütlich in der Hütte oder auf der Sonnenterrasse bei frühlingshaftem Wetter ausklingen.

Die musikalische Vielfalt  reicht von modernem Partysound bis hin zu uriger Volksmusik. Ab 14. März haben Urlauber noch mehr Grund zu feiern:

Dann lässt sich die Skihütten Gaudi mit den vergünstigten Angeboten in den SuperSkiWochen kombinieren.

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09.02.2020 Skihütten Gaudi im Frühjahr

GFDK - Reisen und Urlaub

Zum Winterabschluss sparen Gäste der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental nochmal richtig: Während der SuperSkiWochen von 14. März bis 13. April 2020 dürfen sich Wintersportfans auf Skiferien zum Spezialpreis freuen.

Bereits ab zwei Übernachtungen winken Rabatte auf Unterkunft, Skipass, Ausrüstung sowie diverse Kurse in Skischulen. Zur selben Zeit lohnt auch ein Besuch mit der Familie in den Tiroler Alpen.

Denn während der SuperSkiWochen ist der Abfahrtsspaß für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren am Wilden Kaiser gratis.

Insgesamt 90 Lifte und 284 Pistenkilometer können junge Ski-Enthusiasten kostenlos nutzen, wenn sie in Begleitung eines Elternteils sind (mit mindestens einem 3-Tages-Skipass).

In diesem Zeitraum kostet der einwöchige Aufenthalt  im Familienapartment beispielsweise ab 899 €. Das Angebot gilt für eine vierköpfige Familie inklusive 6-Tages-Skipässen.

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06.02.2020 DIE FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Mit einem Plädoyer für die Stimme der Vernunft überzeugte und begeisterte Gastredner Professor Udo Di Fabio mehr als 170 Gäste beim Neujahrsempfang von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER im Industrie-Club Düsseldorf.

Der Soziologe, Jurist und ordentliche Professor am Institut für Öffentliches Recht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Abteilung Staatsrecht,  begann seine Rede „Sich verändernde Gesellschaften – Herausforderungen für die Demokratie“ mit einer Analyse des Ist-Zustands:

„Die Demokratien des Westens scheinen in der Defensive zu sein.“ Im weiteren Verlauf seiner Ansprache erinnerte Professor Di Fabio,  der in seiner Karriere auch über ein Jahrzehnt als Richter am Bundesverfassungsgericht wirkte, an die Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende des Kalten Krieges.

„Damals vor etwa dreißig Jahren war der Systemwettbewerb zugunsten des Westens entschieden“, erläuterte der Staatsrechtler und betonte, dass  sich damit auch die Leitwerte des Westens, wie die Freiheit des Einzelnen, mit seiner Fähigkeit sich zu entfalten als stärker erwiesen hätten, als die Idee des Kollektivismus.

Was ist heute anders?

Heute gebe es, so Di Fabio, keinen prägnanten Systemwettbewerb, sondern stattdessen die Rückkehr robuster Regionalkräfte. Sowohl in Europa als auch in den USA habe eine Veränderung von einer werteorientierten, pragmatischen Demokratie hin zu einer Stimmungsdemokratie stattgefunden.

Eine der Ursachen: Die öffentliche Meinungsbildung hat sich verändert. Mitentscheidend für diesen Wechsel seien die Sozialen Medien. 

Die dort mögliche Anonymität und Dezentralisierung mache es den Menschen besonders leicht, sich emotional – teilweise ohne Hemmungen - zu äußern. Professor Di Fabio bilanzierte: „Fakten will man nicht mehr hören, es sind Stimmungen unterwegs.

Diese Änderung der Meinungsbildung führe dazu, dass Politiker kurzfristige, häufig irrationale Entscheidungen träfen. Langfristige Folgen, Wechselwirkungen und sorgfältige Analysen würden entweder nicht bedacht, vermieden oder bewusst ignoriert.

Professor Di Fabio führte als Beispiel die aktuelle Klimapolitik an. Gerade bei diesem Thema vermisse er eine sachliche Auseinandersetzung – er wünsche sich Zweckrationalismus statt Stimmungsmache.  Der Professor warnte: „Die Demokratie dürfen wir für kein Sachproblem aufgeben.“

Sein fulminanter Vortrag schloss – trotz trüber Bestandsanalyse - mit den Worten: „Wir müssen die Herausforderungen der Welt als Anregung verstehen! Die Klimadebatte kann die Wirtschaft beleben!“

Der Rede vorausgegangen war ein Grußwort von Marco van der Meer, Regionalvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, der das Konzept des Verbands - Politische Interessenvertretung, fachlicher Ideen- und Gedankenaustausch sowie die gemeinsame Teilnahme an kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen - kurz erläuterte und darauf hinwies, dass es notwendig sei, bei allen politischen Entscheidungen, die wirtschaftliche Perspektive mitzudenken.

Daran anschließend appellierte Kathrin de Blois, Regionalvorstand von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf, an alle Unternehmer, sich mutig und entschlossen für ihre Überzeugungen einzusetzen.

Werte wie Freiheit, Eigentum und Wettbewerb, die Eckpfeiler der sozialen Marktwirtschaft, würden in letzter Zeit  zunehmend in Frage gestellt. Ob CO2-Steuer, Fahrverbote, Vermögensabgabe oder Mietendeckel – diesen Entwicklungen müsse man sich entschieden entgegenstellen.

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31.01.2020 Familientrip nach linz

GFDK - Reisen und Urlaub

Beim Familientrip auf den 539 Meter hohen Pöstling beginnt das Abenteuer schon bei der Anreise mit der Schmalspurbahn, eine der steilsten Österreichs.

Auf halbem Weg begeistert der Linzer Zoo mit rund 600 exotischen sowie heimischen Tieren. Oben angekommen, lohnt sich die Besichtigung der Wallfahrtsbasilika, Linzer Wahrzeichen und Pilgerstätte.

Fantasievoll wird’s beim Ausflug in die Grottenbahn: Auf der erlebnisreichen Tour durch eine bunte Märchenwelt bestaunen Kinder und Erwachsene Feuer speiende Drachen, Lebkuchenhexen und fleißige Zwerge.

Den Linzer Hausberg erreichen Gäste des harry’s home Linz in knapp 20 Minuten mit dem Auto. www.linztourismus.at

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31.01.2020 Hilfe für Eichhörnchen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Eichhörnchen halten Winterruhe und keinen Winterschlaf. Das bedeutet, dass sie in der kalten Jahreszeit zwar ihren Energiebedarf runterschrauben und viel schlafen, aber tagsüber trotzdem auf Nahrungssuche gehen.

Doch gerade in der Stadt und in urbanen Gegenden ist es für die niedlichen Nager oft schwierig, ausreichend Futter zu finden. Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie man Eichhörnchen durch den Winter helfen kann.

 „Eichhörnchen sind den Sommer über fleißig und legen sich Vorräte an. Auch wenn sie in der kalten Jahreszeit weniger aktiv sind, verlassen sie ihren Kobel täglich, um nach Nahrung zu suchen. Doch gerade in der Stadt ist das nicht immer leicht. Deshalb schadet es nicht, den Tieren das ganze Jahr über zusätzliches Futter anzubieten“, sagt der Wildtierexperte.

Nager lieben Nüsse

Eichhörnchen lieben Nüsse und Samen, aber auch Sonnenblumenkerne, Möhren, Äpfel oder Birnen schmecken ihnen. „Wichtig ist, das Futter nicht einfach auf den Boden zu streuen, sondern an verschiedenen erhöhten Stellen auszulegen. Ansonsten können Katzen den Nagern gefährlich werden. Vogelhäuser bieten sich dafür gut an.“

Futter ist wichtig, Wasser noch wichtiger

Wichtiger noch als die Extra-Portion Haselnüsse sind allerdings Trinkmöglichkeiten. In stark bebauten Gebieten mit asphaltierten Straßen und Gehwegen finden sich nur wenige Wasserstellen für Tiere.

„Man kann den Eichhörnchen also das Leben ein bisschen erleichtern, wenn man hier und da ein paar Schälchen mit Wasser aufstellt.“ Aber Vorsicht: Große Wasserquellen, wie offene Regentonnen oder Pools, sollte man abdecken.

Wenn es keine Randbepflanzung gibt, können sich die Tiere nicht gut festhalten und reinfallen. In dem kalten Wasser können sie schnell ertrinken.

„Wenn man die Regentonne nicht abdecken möchte, kann man auch einen großen Ast oder eine Harke in die Tonne stellen. So können die Eichhörnchen in der Not selber wieder aus der Tonne klettern“, erklärt der VIER PFOTEN Wildtierexperte.

Naturnaher Garten bietet Zuflucht

Wer einen Garten hat, macht Eichhörnchen glücklich, wenn man diesen möglichst naturnah gestaltet. Eichhörnchen lieben es, in großen Bäumen zu klettern und finden in wilden Hecken ausreichend Material, um sich ein gemütliches warmes Nest zu bauen.

„Steingärten sind nicht nur für Insekten lebensfeindlich. In grünen Gärten mit Büschen, Hecken und Bäumen finden Vögel, Insekten und Eichhörnchen das ganze Jahr über Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten“, so Erdmann.

Erste Hilfe für Eichhörnchen

Verletzte Eichhörnchen suchen oft aktiv die Nähe zum Menschen. Wem so ein hilfsbedürftiges Eichhörnchen begegnet, sollte es wärmen und in einer luftdurchlässigen Kiste oder einem Schuhkarton zu der nächsten Auffang- oder Wildtierstation bringen.

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31.01.2020 Unterwegs im Herzen von Linz

GFDK - Reisen und Urlaub

Sehenswerte Architektur, kulinarische Highlights und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten – die Linzer Innenstadt mit ihrem barocken Hauptplatz hat einiges an Kultur und Geschichte zu bieten.

Einen Überblick über die interessantesten Sehenswürdigkeiten der oberösterreichischen Kapitale erhalten Passagiere bei einer zirka 25-minütigen Rundfahrt mit dem knallgelben Linzer City Express.

Treffpunkt ist der Kiosk am Hauptplatz, den Hotelgäste des harry’s home Linz bequem per Bus und in wenigen Gehminuten erreichen. Erwachsene zahlen 9 €, Kinder ab drei Jahren fahren für 4 €.

Tipp: Täglich um 11.03, 14.03 und 17.03 Uhr ist das Linzer Glockenspiel in der Innenstadt zu hören. Rund vier Minuten erklingen jahreszeitlich wechselnde Melodien, unter anderem die österreichische Landeshymne oder Meisterwerke von Mozart und Haydn. www.linztourismus.at

Forschen im Ars Electronica Center

Mit selbstfahrenden Autos interagieren, 3D-drucken oder Roboter programmieren – im Linzer Ars Electronica Center gibt es nicht nur Ausstellungen zu den Themen Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Im „Museum der Zukunft“, etwa zehn Autominuten von harry’s home Linz entfernt, können Besucher selbst an futuristischen Erfindungen tüfteln und sogar Künstlicher Intelligenz beim „Denken“ zuschauen.

Zwischen Vier- und Achtjährige experimentieren dort im Kinderforschungslabor: An elf Stationen musizieren, zeichnen sowie basteln sie und lernen dabei fürs Leben. Kids bis sechs Jahre haben freien Eintritt, der Preis für Erwachsene beträgt 9,50 €, ermäßigt 7,50 €.

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28.01.2020 Das nachempfinden der Schöpfung

GFDK - Kultur und Medien - Austellung

In ihrer ersten Bilderschau im Jahr 2020 zeigt die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer Art über 30 neue Werke des deutschen Malers, Fotografen und Autors Stephan Kaluza. Die mit „Transit (II)“ betitelte Einzelausstellung konzentriert sich auf das Thema der Landschaftsmalerei.

Es werden ausschließlich Ölgemälde aus dem Jahr 2019 zu sehen sein, die der Künstler eigens für diese Ausstellung  geschaffen hat.

Das diesbezügliche Pressegespräch findet am Donnerstag, dem 30. Januar  2020, um 11 Uhr - nach Voranmeldung – in der Galerie Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf statt. Einzelinterviews mit Stephan Kaluza sind nach Absprache möglich.

Öffentliche Vernissage ist am Freitag, dem 31. Januar 2020 um 19 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

In „Transit (II)“ führt Kaluza, der auch literarisch arbeitet, seinen 2018 begonnenen, gleichnamigen Zyklus weiter, dessen erste Werke im Ludwig Museum in Koblenz präsentiert wurden.

Auch in der Weiterführung setzt sich der studierte Künstler, Kunsthistoriker, Philosoph und Geisteswissenschaftler – Kaluza verfügt über mehrere Universitätsabschlüsse - mit dem Wesen der Natur auseinander. Pflanzen, Bäume und Wasser werden detailgetreu nachempfunden, Licht und Schatten spielerisch inszeniert.

Dabei geht es Kaluza nicht allein um das genau Nachahmen von Vorgefundenem, sondern um das sinnliche Heran- und Abtasten der Natur und ihre Einverleibung sowie um das Innehalten und kontemplative Nachempfinden der Schöpfung – also um ein Verstehen-Wollen, nicht zuletzt auch um ein Festhalten (…Anhalten) einer sinnlichen Zeit in der Weise eines zeitlosen Jetzt.

„Der tiefere Grund dieser Einverleibung von Motiven liegt sicher in der Sehnsucht nach Einklang und Einswerdung mit dem Wahrgenommenen, und zwar auf eine überraschende, unplanmäßige Art“, so Kaluza, der seine Malerei auch als „Scouting“ versteht „als Erkundung einer Welt, die uns (noch) umgibt; eine Welt die man bereits als eine „Durchgangsstation“, als einen bewegt-bewegenden Transit der Flüchtigkeit begreifen kann.“ Das erklärt auch den Titel der Ausstellung.

Galerist Dirk Geuer zeigt sich begeistert von dessen Werken: „Ich bin überaus glücklich, einen so begnadeten Maler für unsere Galerie gewonnen zu haben.“

Die Ausstellung ist bis zum 8. März in den Räumlichkeiten der Düsseldorfer Galerie in der Heinrich-Heine-Allee 19 zu sehen. Im Anschluss präsentiert das renommierte Puschkin Museum in St. Petersburg einen Teil der auch hier gezeigten Werke in einer umfassenden Werkschau erstmalig in Russland.

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27.01.2020 Aufnahme einer Arbeit in die Kunstsammlung

GFDK - Kultur und Medien

Der Landtag fördert die Kunstszene, indem er Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Nordrhein-Westfalen in die Kunstsammlung des Landtags aufnimmt.

Am Dienstag, dem 28. Januar 2020, übergibt Leon Löwentraut um 14 Uhr eine eigens für den Landtag kreierte Arbeit.  Das Werk wird offiziell in die Kunstsammlung des Landtags Nordrhein-Westfalen aufgenommen und in der Wandelhalle ausgestellt.

Im Landtag wird dauerhaft das großformatige Nagelbild „Interferenzen“ von Günther Uecker gezeigt. Auch die Arbeit „Malrede“ von Jörg Immendorff sowie Kunstwerke von Heinz Mack, Otto Piene, Emil Schumacher und weiterer Künstler schmücken das Haus.

Den Vorplatz des Parlaments ziert eine Skulptur von Dani Karavan. Den Landtagsbrunnen, der das Gebäude mit der Rheinpromenade verbindet, hat ebenfalls Heinz Mack geschaffen.

Mit dem Werk des erst 21jährigen Leon Löwentraut wird eine neue Generation in die Sammlung aufgenommen.

Neben dem Künstler und dem Präsidenten des Landtags, André Kuper, werden zahlreiche Abgeordnete, Mitglieder der Landesregierung, sein Hauptgalerist Dirk Geuer sowie weitere Personen aus der Kunst- und Kulturszene und der Düsseldorfer Gesellschaft erwartet.

In den letzten Jahren wurde der junge Künstler Leon Löwentraut mit großen Einzelausstellungen gewürdigt – u.a. im Osthaus Museum, Hagen, im Puschkin-Museum in St. Petersburg, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz – zudem gab es Einzelausstellungen in zahlreichen Galerien u.a. in Kopenhagen in der Martin Asbæk Gallery.  

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25.01.2020 Uii, dachte ich also

GFDK - Kultur und Medien - Dorothee Achenbach

Als ich gestern zur Hängung hierherkam, dachte ich: Uiii, das wird schwierig. Eine abgerundete Wand, zehn Stühle und Tische, viele unterschiedlich dimensionierte Türen nebst unübersehbaren Namensschildern, diverse Lampen, Strahler, Schalter und Scheinwerfer, unterschiedliche Materialien und Farben wie hölzerner Fußboden, dunkler Steinsockel, Ledermobiliar und zwei Fenster, die den Blick auf den Rhein und die große Brücke freigeben.

Uii, dachte ich also

Und als Krönung eine Bronzebüste von unserem ersten Kanzler Konrad Adenauer. Uii, dachte ich also, in solch einem Ambiente hat Kunst es immer schwer, sich durchzusetzen.

Doch als die Arbeit vollbracht war und alle Bilder hingen, dachte ich: wow! Ist vollkommen egal, was hier vorgegeben ist: Der ganze Raum vibriert, die Bilder sind so stark, dass sie sich mühelos durchsetzen.

Wie Energiezentren saugen und ziehen sie den Blick auf sich, sie wirken alle zusammen stark und doch steht auch jedes ganz für sich. Wir können entlang schreiten an einer Galerie bemerkenswerter Gesichter, von denen man einige natürlich sofort erkennt.

Adenauers aktuelle Nachfolgerin Angela Merkel hinter mir, die unsterblichen Filmstars Romy Schneider und Audrey Hepburn oder das ikonische Gesicht der mexikanischen Malerin Frida Kahlo.

Nicht weniger faszinierend sind die Darstellungen unbekannter Frauen wie die der an Nitribit gemahnenden Schönheit im roten Sportwagen oder die kessen jungen Damen, die ein Auto bekritzeln oder vor der Skyline New Yorks posieren.

Von all diesen Bildern geht eine ungeheure Lebendigkeit aus, eine ansteckende Energie. Und eine Präsenz, der man sich kaum entziehen kann. Woran liegt das? Zum einen an der beeindruckend feinen Malweise der aus Korschenbroich stammenden Künstlerin.

Mit nahezu altmeisterlicher Präzision und Feinheit bringt sie ihre Farben auf die Leinwand, oszilliert zwischen fotografischer Präzision und gesplittert und leicht abstrahiert wirkenden Bildpartien. So unterscheidet sie sich vom reinen Fotorealismus und schafft ihre ganz eigene künstlerische Sprache.

Sie malt frei und nicht wie andere Kollegen auf fotografischer Vorlage. Möchte man sie einer bestimmten künstlerischen Richtung zuordnen, so würde man sie formal der Pop Art mit Einflüssen der Street Art zurechnen. Stets benutzt Paschold Ölfarbe, kein Acryl.

Es dauert lange, bis die einzelnen Farbschichten getrocknet sind und ihren glatten, eleganten Glanz verstrahlen. Neben dieser außergewöhnlichen Meisterschaft der Malweise sind es die ungebrochenen und klaren Farben, deren Leuchten von innen heraus zu kommen scheint. Und dann ist da noch etwas:

Die ausdrucksstarken Augen der Dargestellten. Viele der Frauen schauen den Betrachter direkt und unverblümt, ja nahezu herausfordernd an. Damit kehren sie unsere Rolle um: Wir werden vom Betrachter zum Betrachteten, vom Zuschauer zum Werk. Sehen sie sich zum Beispiel das blonde Mädchen mit dem Blumenkranz an:

Im Spitzenkleid , die Hand kokett im Haar spielend, sieht sie uns wach und aufmerksam mit ihren hellgrünen Augen an. Der Wald hinter ihr ist in gebrochenem Schwarz-Weiß wie in einem Negativ dargestellt.

Von rechts schleicht sich ein Wolf heran, den wir aus dem Märchen „Rotkäppchen“ in nicht allzu guter Erinnerung haben. Aber angesichts des Blickes der jungen Frau, bin ich mir sicher, dass es diesmal für den Wolf schlecht ausgeht. Paschold gibt all ihren Figuren ein immenses Selbstbewusstsein, es sind starke Frauen.

In der klaren Bildsprache an Werbung erinnernd und in manch flirrendem Bildelement auf die Schnelllebigkeit und die Bilderflut unserer Zeit anspielend, setzt sie dieser atemlosen Dynamik doch etwas entgegen:

Sie fängt einen Augenblick im Leben und den Aktionen der Frauen auf, sie hält ihn in strahlenden Farben auf ewig fest.

Carola Pascholds Werke sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland und Frankreich, in der Schweiz, Griechenland und den Niederlanden vertreten.

Ihr Ausstellungsregister mit Einzel – und Gruppenausstellungen füllt Seiten, sie hat viele Auszeichnungen erhalten. Schön, dass sie heute hier sind um sich nun im Landtag an dieser geballten Energie zu freuen.

Dorothee Achenbach

Unter dem Titel „Women“ präsentiert die Düsseldorfer Malerin Carola Paschold ihre Werke im NRW - Landtag. 

Es sind ausdrucksstarke Porträts von Legenden wie Romy Schneider und Audrey Hepburn oder Politgrößen wie Angela Merkel, aber auch Bilder von geheimnisvollen und lebensfrohen Frauen aus der Jetzt - Zeit. In leuchtenden Farben und fotorealistischer Anmutung erschafft Paschold mit großem handwerklich Können Bilder an der Grenze zwischen Malerei und Fotografie. 

Ihre künstlerische, der Pop Art nahe stehende Handschrift, bleibt jedoch stets erkennbar. 

Ausstellungsdauer bis 28.2. während der Öffnungszeiten des Landtages, Platz des Landtages 1, 40221 Düsseldorf.

Um Anmeldung wird gebeten.

 

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