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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

24.07.2014 Bach meets Kennedy

GFDK - Sebastian Felser

Woran denken Sie bei … Nein, anders: Woran denken sie garantiert nicht bei einem Orgelpräludium von Bach? An E-Gitarren! Dabei haben Orgelpräludien und E-Gitarren-Soli etwa eines Jimi Hendrix viele musikalische Parallelen.

Konzert in Deutschland

Ähnliche Brücken führen vom Barock zum Jazz und eben diese Brücken beschreitet Nigel Kennedy seit vielen Jahren gern und mit großem Erfolg. Mit seiner Programmauswahl hat der Violinist sich eine eigene Nische erobert. Heute versuchen sich viele Instrumentalisten darin, doch wir präsentierten ihnen das Original. Durchaus im wahrsten Sinne des Wortes.

Konzert in Baden-Baden

Nigel Kennedy Violine
Rolf Bussalb Gitarre
Yaron Stavi Kontrabass
Krzysztof Dziedzic Percussion, Drums

Johann Sebastian Bach
Präludium aus der Partita Nr. 3 E-Dur Fuge, Andante und Allegro aus der Sonate Nr. 2 a-Moll

Fats Waller, George Gershwin u. a.
Lieder, arrangiert von Nigel Kennedy für
Violine, Gitarre, Kontrabass und Percussion

Einführungsvortrag
Um 17.40 Uhr findet auf der Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 20 Minuten und wird um 18.10 Uhr wiederholt. Gegen eine Gebühr von € 5 haben Sie beim telefonischen Kartenkauf die Möglichkeit, einen Sitzplatz im Einführungsraum zu reservieren. Nicht in Anspruch genommene Reservierungen verfallen mit Vortragsbeginn.

JazzNight: Nigel Kennedy
Bach meets Kennedy
Sa | 18. Oktober 2014, 19:00

Preise: € 110,00 / 92,00 / 74,00 / 58,00 / 34,00
Ermäßigt: € 105,00 / 88,00 / 69,00 / 54,00 / 31,00

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24.07.2014 Malediven

Hasselkus PR

Das Atmosphere Kanifushi Malediven ist das junge Reiseziel für die ganze Familie und eine Traumdestination für Wassersportler! Der deutschen Dive & Sail Chef Alfons Straub bietet mit einer PADI lizensierten Tauchschule den Gästen des  Resorts ganzjährig die Möglichkeit zum Schnorcheln, Tauchen und vielem mehr. Unentdeckte Tauchgebiete, intakte Korallenriffe und eine große Unterwassertierwelt müssen weiter entdeckt werden. Die nördlich von Male gelegene Insel, mit zwei Kilometer Länge außergewöhnlich groß für die Malediven, entwickelt sich zum Paradies für Taucher und Wassersportler. Im Dezember 2013 eröffnete das Resort im sehr dünn besiedelten Lhaviyani Atoll. Das Tauchteam erkundete zunächst die Spots in der Umgebung und zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Unterwasserwelt: The Shipyard, Fushivaru Thila, Anemone Thila, Alihaa Giri, Kani Medu Kandu und Hani Kandu sowie Rocks sind die Bekanntesten. Kanifushi Island liegt an der westlichsten Spitze des Lhaviyani Atolls, deshalb bietet sich auch die Möglichkeit einige berühmte Tauchspots des Baa Atolls zu besuchen. Rund um beide Atolle kann man das ganze Jahr über seltene Mantarochen beobachten.

Individuell planbare Tauchgänge am vorgelagerten Riff sowie tägliche Bootsfahrten zu den besten Tauchspots in der näheren Umgebung sind möglich. Zweimal pro Tag werden Bootsausflüge zu unterschiedlichen Schnorchel-Spots angeboten. Das Dive Center stellt für Taucher und Tauchanfänger selbstverständlich auch eine Leihausrüstung zur Verfügung. In der Tauchbasis des Resorts werden alle gängigen Kurse nach PADI Standard angeboten – vom Anfängerkurs bis zum Rescue Diver Kurs (zertifizierter Tauchkurs).

Die Devise der Tauchbasis lautet: Sicherheit und Spaß. Eine Reihe von Wasserportaktivitäten und Kurse stehen darüber hinaus auf dem Programm: Windsurfen, Katamaran, Segeln, Speedboot, Wasser- und Jetski, Bananaboat, Kite Boarding und Big Game Fischen! Nichtmotorisierter Wassersport ist im All-Inclusive-Paket enthalten.

Das Atmosphere Kanifushi Malediven liegt im Lhaviyani-Atoll und ist mit dem Wasserflugzeug vom internationalen Flughafen Malé in nur 30 Minuten zu erreichen. Alle Villen des luxuriösen Resorts auf der zwei Kilometer langen Insel verfügen über eine große Open-Air-Veranda und sind jeweils zirka vier Meter voneinander entfernt. Damit bieten sie Privatsphäre mit uneingeschränktem Blick und direktem Zugang zu Strand und Meer. Die geräumigen Villen sind stilvoll eingerichtet und bieten alle ein Bad mit Whirlpool-Badewanne unter freiem Himmel. Kulinarische Köstlichkeiten und Cocktails werden rund um die Uhr serviert und sind im Platinum Plus Programm schon inbegriffen.

Die Marke „Atmosphere“ wird von EoN Resorts gefördert und wird durch das Unternehmen auch vermarktet. EoN Resorts ist ein Zusammenschluss von Investoren und Hoteleigentümern aus den Malediven, die profunde Kenntnisse im lokalen Markt, in der Hotellerie und im Aufbau von high-end Resorts haben.

Ziel von „Atmosphere“ ist es bis zum Jahr 2018 drei Resorts im Portfolio zu führen. „Atmosphere“ wird sich dabei nicht nur auf die Malediven konzentrieren, sondern auch in der gesamten Region des Indischen Ozeans expandieren. Weitere Information rund um Atmosphere Kanifushi Malediven unter: http://www.atmosphere-kanifushi.com/de. Buchungen über alle führenden Reisebüros und Veranstalter.

 

 

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24.07.2014 Sweet Delights

Text Aktion

Gelächter aus den Straßencafés rund um die historische Piazza, die Schritte der Flaneure entlang kleiner Boutiquen und der Applaus für die Straßenkünstler – das ist der Sound von Covent Garden, Londons wohl derzeit spannendstem Viertel. Mittendrin liegt One Aldwych, der moderne Klassiker in der Londoner Hotelwelt. In einem monatlichen Newsletter stellt das Hotel die schönsten Orte in Covent Garden vor. Den Auftakt machen die besten Patisserien und weitere Orte süßer Verführung.

Die Pariser Patisserie Ladurée ist nun auch in London vertreten. mit ihrer ersten und einzigen Außenstelle in Covent Garden. London-Besucher mit einem „süßen Zahn“ sollten hier unbedingt ihr berühmtestes Gebäck probieren: die farbenfroh-süßen Macarons – auch als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen beliebt.

Ladurée

1 The Market Building

London WC2E 8RB

www.laduree.com

Hausgemachte Cupcakes sind die Spezialität der Primrose Bakery. Ursprünglich wollten die Gründerinnen Lisa Thomas und Martha Swift nur Kuchen für einen Kindergeburtstag backen, doch das Gebäck fand auch bei den Eltern reißenden Absatz. Das Erfolgsrezept ist ebenso einfach wie bewährt: Man nehme sorgfältig ausgewählte Zutaten und vermenge sie mit solider Handwerkskunst – fertig ist eines der beliebteste Ziele für Naschkatzen in London.

Primrose Bakery

42 Tavistock Street,

London WC2E 7PB

www.primrose-bakery.co.uk

Als erste Anlaufstelle für traditionelle britische Konfiserie hat sich das Duo Hope & Greenwood einen Namen gemacht, auch über die Grenzen von Covent Garden hinaus. Zart schmelzender Fudge und Toffee, bunte Dauerlutscher im Retro-Stil und Gelee-Früchte erfreuen nicht nur Kinder. Hier gibt es zu den Süßigkeiten auch die passenden Rezepte, beispielsweise für sommerlich-frische Zitronenbrause-Marshmallows oder herbstliche Birnen-Kastanien-Trüffel.

Hope and Greenwood

1 Russell Street

London WC2B 5JD

www.hopeandgreenwood.co.uk/

Über One Aldwych

One Aldwych, London ist ein mehrfach preisgekröntes 5-Sterne-Hotel im Herzen Londons zwischen City und West End in Covent Garden. Intelligenter Luxus und zeitgemäßes Design machen One Aldwych zu einem modernen Klassiker der Londoner Hotelwelt.

One Aldwych ist Mitglied von The Leading Hotels of the World, Ltd. und seit 2010 nach LECS (Luxury Eco Certification Standard) zertifiziert.

Zum wiederholten Mal ist One Aldwych in Covent Garden Partner eines West End Musicals: Charlie und die Schokoladenfabrik nach einer Kinderbuch-Vorlage von Roald Dahl wird derzeit im benachbarten Theater Royal, Drury Lane aufgeführt. Auf die Gäste der Lobby Bar des One Aldwych warten phantasievolle Afternoon Tea-Kreationen, die vom Musical inspiriert sind. So begeistern sie Kinder und Erwachsene gleichermaßen mit aromatisierter Zuckerwatte und goldenen Eiern bis zu raffinierten Tartes und gebeiztem Lachs

Preise: 34,50 GBP pro Person (ca. 43 Euro), für Kinder unter zwölf Jahren 25 GBP (ca. 31 Euro), im Paket mit Theaterkarten 111 GBP (138 Euro).

Reservierung: Lobby Bar unter +44 20 7300 1070 oder LobbyBar@remove-this.onealdwych.com
“Tea & Tickets“-Kombination aus Musicalticket und Afternoon Tea telefonisch unter +44 844 858 8877, Stichwort 'One Aldwych'.

Reservierung unter Tel.: +44 - 20 73 00 05 00 oder reservations@remove-this.onealdwych.com,

weitere Informationen auf www.onealdwych.com und www.facebook.com/onealdwych.

Pressekontakt: Antje.Janes@text-aktion.com

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24.07.2014 Rockoper

GFDK - Staatstheater am Gärtnerplatz

»Wer bist du, Jesus? – Ein Verführer? Ein Blender? Ein Aufrührer? Ein Mythos? Ein Mensch wie du und ich? Ein Superstar?«

Theater in München

Judas beobachtet mit wachsender Sorge, wie sich die Bewegung um Jesus mehr und mehr von einer humanitären Mission zu einem fanatischen Personenkult hochschaukelt und dem Superstar gehörig über den Kopf zu wachsen scheint. Nicht einmal vor dem Kontakt zu der Hure Maria Magdalena scheut er zurück. Judas mahnt und warnt, doch seine Kritik verhallt ungehört …

Mit der fulminanten Rockoper über die letzten Tage der Passion Christi landete der 22-jährige Andrew Lloyd Webber Anfang der 1970er Jahre seinen ersten großen Welterfolg. Darin mischt er äußerst clever Showsongs, Folkballaden, zeitgenössische Klänge, choralartige Gesänge und Rock- und Popmusik zu einem opulenten Hörgenuss, der niemanden kalt lässt. Erleben Sie im Circus Krone den Klassiker, der heute zu den meistgespielten Musicals überhaupt zählt, als mitreißendes Rockkonzert!

Freunde der Kunst

Gunnar.Klattenhoff@gaertnerplatztheater.de

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24.07.2014 Lentos Kunstmuseum

GFDK - Lentos Kunstmuseum Linz

Quadrat, Kreis, Dreieck oder Ellipse nehmen in den großformatigen Gemälden Hildegard Joos’ (19092005) eine gestaltbildende Rolle ein.

Ausstellung in Linz

Besonders prägend war für die gebürtige Niederösterreicherin ein mehrjähriger Aufenthalt in Paris, wo sie mit ihrem Mann, dem Schweizer Philosophen und Maler Harold (19132004), ab 1959 lebte. Ab 1982 trat das Künstlerehepaar unter dem gemeinsamen Namen Hildegard + Harold Joos (H+H Joos) an die Öffentlichkeit.

In Christian Hutzingers (*1966) Werken werden Motive, die an molekulare oder architektonische Elemente oder an Dinge der Alltagskultur erinnern, mittels Collage und Montage in einen neuen Kontext überführt. Der Wiener Künstler geht konzeptuell über das Tafelbild hinaus und denkt in seinen Werken den BetrachterInnenraum mit.

Freunde der Kunst

Der Anlass sind Schenkungen des Wiener Sammlerpaars Dieter und Gertraud Bogner sowie Christian Hutzingers an das LENTOS.

nina.kirsch@remove-this.lentos.at

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23.07.2014 architekturwettbewerb

GFDK - Nils König

Die Ausstellung mit allen eingesendeten Beiträgen zum Wettbewerb des Vereins KUNST „Stadthalle meiner Träume“ wurde am 23.7. im Foyer des neuen Rathauses eröffnet und ist nun für 3 Wochen zu besichtigen.

Nils König für den Verein KUNST begrüßte alle TeilnehmerInnen und Preisträger und dankte für die vielen Ideen, die nun der Stadtverwaltung als Anregung für die Diskussion um die Stadthalle übergeben werden. Stadtbaurat Dienberg bedankte sich und lud alle Beteiligten und weitere Interessierte zu einem Workshop Ende des Jahres ein.

Danach trugen die Jurymitglieder Hansjochen Schwieger, Lia Eastwood, Carola Gottschalk, Johanna Meyer und Nils König jeweils eine Laudatio auf die 5 Preisträger vor und übergaben ihnen ihre Urkunden. Anschließend hatten die Preisträger Gelegenheit, ihre Ideen und Entwürfe den Besuchern zu erläutern. Im Anschluss gab es lebhafte Gespräche zwischen den Preisträgern, weiteren Teilnehmern, Gästen, Politikern und Verwaltungsmitgliedern über die ausgestellten Beiträge.

Beim Wettbewerb „Stadthalle meiner Träume“ des Vereins KUNST e.V. hatte die Jury am 17.6.2014 alle Beiträge begutachtet und über die Preisvergabe entschieden.

Architekturwettbewerb

Die 32 Beiträge wurden unter den Aspekten Funktionalität, städtebauliche Eingliederung, äußere Gestaltung, Umgang mit der Bausubstanz, Energie und Ökologie sowie Visionen im Hinblick auf kulturelle Möglichkeiten und Nutzungskonzepte geprüft und bewertet, wobei sich die meisten Beiträge erwartungsgemäß nur mit Teilaspekten beschäftigt haben. In die engere Wahl kamen 10 Beiträge und 3 Schülerbeiträge.

Die Jury, in der der Architekt Hansjochen Schwieger, Pro City Vorstand Phillip Bremer, sowie Lia Eastwood, Carola Gottschalk, Johanna Meyer, Nils König und Tobias Wolff vom Verein KUNST vertreten waren, war überrascht von der Vielfalt und dem bunten Mosaik der Ideen in den Beiträgen und das breite Altersspektrum der TeilnehmerInnen. Die meisten Beiträge schlagen einen Erhalt der alten Halle mit Umgestaltungen oder Anbauten vor. Dazu kommen Beiträge, die sich einen Neubau am alten Ort oder direkt gegenüber auf dem Parkplatz wünschen. Ein Beitrag wünscht einen Neubau hinter der Lokhalle.

Bekanntgabe der Preisträger

Der 1. Preis geht an den Architekturstudenten Jan Peter Pfuhlmann, der einen Anbau an die jetzige Stadthalle und eine interessante Umgestaltung der Fassade sowie eine Tiefgarage und einen Platz vor der Halle vorschlägt. Rolf-B. Klieme erhält den 2. Preis für seine umfangreiche Bewertung der langfristigen kulturpolitischen Bedeutung einer Konzerthalle für die überregionale Attraktivität unserer Stadt und seinen daraus abgeleiteten Vorschlag eines Neubaus hinter der Lokhalle. Der 3. Preis wurde zweimal vergeben: zum einen an Reinhold Wittig und Stephan Herminghaus für ihre Ideen zur Umgestaltung des gesamten Geländes um die Stadthalle und eines „Wintergarten“-Anbaus an der Südseite der Halle und zum anderen an Stefan Lipski, der ebenfalls den gesamten Albaniplatz neu gestalten möchte, allerdings mit einem Hallenneubau auf dem jetzigen Stadthallenparkplatz und diversen Veränderungen, was die Kooperation und die Spielorte verschiedener Kultureinrichtungen betrifft. Den Schülerpreis erhält der 10-jährige Matti von Taube für seinen Entwurf eines Stadthallen-Neubaus auf dem jetzigen Gelände mit Wasserspielen, Restaurant und Konzertsaal-Anbau.

Einige Bilder und Graphiken der Preisträger sind ab sofort auf der KUNST-Website (www.kunst-ev.de) zu bewundern.

nilskoenig1@gmx.de

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23.07.2014 22. August 2014, Eberbach

GFDK - hr

Mit musikalischem Hexenzauber, Spuk und Raserei gibt das hr-Sinfonieorchester erstmals unter Leitung seines neuen Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada am Freitag, 22. August, im Kloster Eberbach ein Konzert beim Rheingau Musik Festival.

Auf dem literarisch inspirierten Programm stehen ab 20 Uhr „Die erste Walpurgisnacht“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Macbeth“ von Richard Strauss sowie Ausschnitte aus Richard Wagners Musikdrama „Tristan und Isolde“. Der MDR-Rundfunkchor sowie die Solisten Elisabeth Kulman, Maximilian Schmitt und Adrian Eroed übernehmen den Gesangspart.

Konzert in Deutschland

Schauerlich geht es sowohl in der dramatischen Tondichtung „Macbeth“ als auch in „Die erste Walpurgisnacht“ zu. Gleichzeitig bilden diese beiden Werke die Klammer für das leidenschaftlich-tragische „Vorspiel“ und den „Liebestod“ aus Wagners „Tristan und Isolde“.

Mit diesem Programm verbinden Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester gleich drei Themenschwerpunkte des diesjährigen Festivalprogramms: Den 150. Geburtstag des Komponisten Richard Strauss sowie den 450. Geburtstag des Dramatikers William Shakespeare, die in diesem Jahr begangen werden. Und schließlich sind durch Wagners „Liebestod“-Szene auch die „Berühmten Liebespaare“ als Themenschwerpunkt präsent.

Konzert in Eberbach

hr2-kultur überträgt das Konzert von 20.05 Uhr an live aus der Basilika von Kloster Eberbach. Auf ArteConcert und der Website des hr-Sinfonieorchesters kann das Konzert im Internet live miterlebt werden.

Karten für das Konzert zwischen 15 und 60 Euro sind über die Website des Rheingau Musik Festivals oder telefonisch unter 06723/602170 erhältlich.

Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO.


Ulrike Schmid
hr-Pressestelle
ulrike.schmid@hr.de

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23.07.2014 Kunsthalle

GFDK - Kunsthalle Mannheim

„Alle meine Skulpturen, selbst meine imaginiertesten, gehen von etwas Wahrem aus, von einer organischen Wahrheit," so Germaine Richier. Ihr Werk fehlt in keinem Überblick zur Skulpturengeschichte des 20. Jahrhunderts und doch ist die französische Bildhauerin eine Ausnahmekünstlerin.

Ausstellung in Mannheim

Ausgehend von ihrem zentralem Werk „Die Gottesanbeterin“ in der eigenen Sammlung zeigt die Kunsthalle Mannheim in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern die Ausstellung „Germaine Richier. Retrospektive". Mit ca. 50 Plastiken gibt die Werkschau einen Überblick über die Entwicklung und Vielschichtigkeit ihres Schaffens, in dessen Zentrum zeitlebens die gegenständlich aufgefasste Figur stand.

Einen Höhepunkt ihrer Arbeit am Menschenbild, das auf romantisch-surrealistische Tradition zurückgeht, stellt die lebensgroße Bronzearbeit „Ouragane“ dar - ein Kunstwort, das frei übersetzt der Ausstellung den Titel gab. Die in den Nachkriegsjahren geschaffene weibliche Figur veranschaulicht mit ihrer prallen Leiblichkeit und schrundigen Oberfläche die Kräfte des Lebens als elementare Erfahrung.

Diese Verbildlichung des „menschlichen Lebens als Naturereignis“ kommt auch in Richiers hybriden, von einem phantastischen Realismus geprägten Zwitterwesen zwischen Tier und Mensch zum Ausdruck, die oftmals in einem Netz aus Drähten eingespannt sind. 1944 gestaltete Richier ihr erstes Mischwesen, eine angriffslustige weibliche Heuschreckengestalt („La Sauterelle“). Auf der Suche nach einem neuen plastischen Ausdruck der vergänglichen Kondition des Menschen sind diese Tier-Mensch-Metamorphosen von einer außerordentlichen physischen Lebendigkeit geprägt.

Freunde der Kunst

Ähnliche körperliche Transformationsprozesse entstanden durch die Verwendung grotesker Naturobjekte, wie Kieselsteine, Insekten und Zweige, die Richier in ihrem Atelier als Vorlagen für ihre Phantasiewesen sammelte. Seit Beginn der 1950er Jahre arbeitete sie an einer Reihe von Skulpturen, in denen Raum und Farbe als immanenter Bestandteil der Figur Bedeutung erhielten. In ihrem Spätwerk entstanden so einige Plastiken in Blei, deren Hintergrundtafeln sie von Vertretern der informellen Malerei, wie von Maria Vieira da Silva und Hans Hartung, bemalen ließ.

kunsthalle@mannheim.de

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23.07.2014 Vorpommersche Landesbühne

GFDK - Vineta-Festspiele

"Wenn du ein Sonntagskind bist, so kannst du heute, am Ostermorgen, die Stadt Vineta aus dem Meer steigen sehen, die hier vor vielen, vielen Jahren untergegangen ist..." So erzählt es die Sage um die versunkene Stadt Vineta.  Diese Sage fußt auf Kirchenchroniken, die über eine Stadt mit großem Reichtum und einem sehr florierenden Geimeinwesen berichteten.

Vineta-Festspiele in Zinnowitz

Jahr für Jahr steigt die Stadt  für einige Wochen in einer fantastischen Theatershow wieder empor, dann ziehen, mit Gesang und Tanz, die Vineter und ihre Widersacher in den erbitterten und gleichzeitig fröhlichen Kampf um Liebe, Gerechtigkeit und ihr Vineta.  Ebenso faszinierend wie die Geschichten, die über Vineta erzählt werden, sind die zahlreichen pyrotechnischen Effekten und die Lasershow. Der einzigartige Charakter der Festspiele zieht ein fatasieorientiertes Publikum an. Das sind junge Paare und Familien bis hin zu 50, 60,70jährigen, wobei die jüngsten Besucher noch im Vorschulalter sind.
 
In diesem Sommer verabschieden sich in „Die Märchenverschwörung“   Göttern und Märchenfiguren aus der Geschichte Vinetas. Aber noch sind die Vineter, die im Sputnik kreisen, nicht gelandet und lösen gar beim Überfliegen eines Friedhofs eine folgenschwere Katastrophe aus. Sie erwecken drei Hexen zum Leben. Und diese erkennen Vineta als ihre Stadt – der ideale Zufluchtsort für Hexen. Und nun stehen sich alle wieder gegenüber:
Die Märchenfiguren um die Hexe Claribella. Sie verbinden mit Vineta die Hoffnung auf eine glückliche Stadt. Die Götter um Jovis sehen Vinetas Zukunft als eine Art Göttertempel, in dem sie das Sagen haben. Franka, die Kapitänswitwe möchte, dass Vineta wieder die alte, stolze Stadt wird. Allerdings mit dem Haken, dass Götter und Märchen alleinig zu ihrer Lobpreisung da sind. Bei dieser Gemengelage ist fröhlicher Ärger vorprogrammiert. Doch Märchen und Götter haben eine verblüffende Idee und noch ein As im Ärmel: die wahre Hexe Claribella.

Freunde der Kunst
 
Bis 30.August auf der Ostsee-Bühne, Zinnowitz, Insel Usedom.
Spieltage jeweils montags, mittwochs, donnerstags und sonnabends, Karten unter 03971 208925

martina_krueger@arcor.de

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23.07.2014 MUSEEN HAUS LANGE HAUS ESTERS

GFDK - Kunstmuseen Krefeld

Für welchen Werkstoff entscheidet sich ein Künstler und aus welchen Gründen? Die Kunstmuseen Krefeld thematisieren mit der Ausstellung LIVING IN THE MATERIAL WORLD den Umgang mit Materialien in der zeitgenössischen Kunst.

Ausstellung in Krefeld

In den sechziger Jahren hatte sich der Kunstbegriff auch aufgrund der Befragung und Neubewertung von unterschiedlichen Materialien radikal ausgedehnt. Durch die Möglichkeiten der digitalen Technik verlor der konkrete Werkstoff Ende des 20. Jahrhunderts jedoch an Bedeutung. Heute rücken geradezu klassisch gewordene Materialien wie Holz, Keramik, Papier, Beton, Kohle, Gold, Kunststoff, Styropor und Textil erneut in den Fokus und werden dabei auch hinsichtlich ihrer Prozessualität und ihres Kontextes auf neue Weisen verarbeitet.

Freunde der Kunst

Künstlerinnen und Künstler knüpfen an handwerkliche Traditionen und industrielle Produktionsweisen an, suchen die unbewusste Verbindung von Kopf und Hand, widmen sich der materiellen Analyse und Rekonstruktion von spezifischen Orten und entwickeln fragile, architektonische Konstruktionen.

LARA ALMARCEGUI   MICHAEL BEUTLER   KARLA BLACK   BERTA FISCHER
THEASTER GATES   ANE METTE HOL   JESSICA JACKSON HUTCHINS
DAVID JABLONOWSKI   MARKUS KARSTIESS   ALICJA KWADE   MARIE LUND
OSCAR TUAZON


kunstmuseen@krefeld.de

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