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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

06.09.2014 in Bewegung zu bleiben

GFDK - Kunstraum - unten

Bis zum 03. Oktober 2014 präsentiert Kunstraum-unten in unter dem Titel „lauter“ Collagen, Malerei und Objekte von Anja Warzecha. Nach dem Abitur studierte die 1989 in Bochum geborenen Künstlerin von 2008 - 2014 Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, wo sie im Januar dieses Jahres ihr Diplom machte.

Ausstellung in Bochum

Künstlerisch zu arbeiten bedeutet für Anja Warzecha erst einmal immer in Bewegung zu bleiben, oftmals den Schaffens- und Lebensmittelpunkt zu wechseln und ständig neues aus der sie umgebende Umwelt aufzunehmen und zu sammeln. Diese (möge sie in Form von Natur oder Stadt erscheinen) begreift sie visuell als ein Ganzes, das aus ganz unterschiedlichen einzelnen Formen, Farben und Strukturen bestehend durch Bezeichnungen wie „Wald“, „Stein“, „Parkhaus“, „Fassade“ zusammen gehalten wird.

Das Sammeln von neuen Eindrücken geschieht bei Anja Warzecha nicht bewusst in dem Sinne, dass sie bestimmte Aspekte ihrer jeweiligen Umwelt unmittelbar auf ihre spätere künstlerische Verwendung abtasten würden. Vielmehr basiert die „Sammlung“ auf einzelnen Elementen, die in ihrer ganz persönlichen Wahrnehmung „besonders“ sind und ihr aufgrund bestimmter Eigenschaften im Gedächtnis bleiben; entweder, da sie sich überdeutlich aus ihrem Umfeld hervorheben oder sich eigentlich kaum mitteilen und gerade ihre Beiläufigkeit die Wahrnehmung herausfordert.

In diesem Sinne beruhen die 2 großformatigen Acrylbilder „RINKH“ und „CIIP“ auf Warzechas Auslandssemester in Katmandu, Nepal und die Motive des 10-tlg. Würfelobjekts „Fremdspielen“ auf ein 3-monatiges Atelierstipendium in Istanbul. Gleichermaßen tauchen aber immer auch Elemente auf, die sich weniger eindeutig zuordnen lassen.

Der eigentliche Reiz der künstlerischen Arbeit liegt nun für Anja Warzecha darin, diese Versatzstücke der realen Umwelt in unüblicher Form miteinander - fast collagiert, wie durch Klebstoff zusammen gehalten - zu einem neuen malerischen Gefüge zu kombinieren. Als wollte sie zeigen, was sie von den Strukturen der Welt begriffen habe, kommt es zum Versuch, aus eigentlich nicht zusammen gehörigen Einzelstücken ein Ganzes zu formen Sichtbar bleibende „Schnittkanten“, die der Collagetechnik entnommen sind, erfüllen innerhalb ihrer Arbeiten die Funktion der Abgrenzung , aber auch dem Zusammenfügungen der diversen Bildelemente. Sie repräsentieren den gesamten Prozess des Malens, da an ihnen die diversen Übermalungen und Arbeitsprozesse sichtbar werden.

Der Künstlerin gelingt es so Szenerien herzustellen, die einerseits konstruiert bis künstlich wirken, andererseits dennoch sofort als „Landschaften“ aufgefasst werden können. Im Auge des Betrachters entsteht eine Gratwanderung in dem Spannungsfeld zwischen Wiedererkennbarkeit einzelner Elemente seiner Umwelt und der Umkehrung dieses Eindrucks, sobald sich diese bei genauem Betrachten dann doch wieder einer eindeutigen Identifizierung entziehen.

Freunde der Kunst

"Dazwischen" - so das Thema Warzechas Diplomarbeit, also zwischen Wiedererkennen von Bildelementen und völliger Negation des Wiedererkennungswertes durch Abstraktion, bewegt sich Anja Warzecha als Künstlerin.

mail@kunstraum-unten.de

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05.09.2014 Kunsthalle

GFDK - Kunsthalle Baden-Baden

Mit dem zweiteiligen Ausstellungsprojekt Balkon zum Balkan präsentiert die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden Nachwuchskunst aus den Ländern der Balkanregion.

Ausstellung in Baden-Baden 

Am 5. September eröffnet im Studioraum 45cbm die Ausstellung „Kapelle (Wir sind allein)“ der mazedonischen Künstler Hristina Ivanoska und Yane Calovski und vom 19. bis 21. September wird der öffentliche Raum rund um den Marktplatz in Baden-Baden mit einem Festival der jungen Kunst bespielt. Künstler aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Deutschland zeichnen mit Installationen, Filmen und Performances ihr persönliches Bild von dieser mythenbehafteten Region Südosteuropas.

Das Bild vom Balkan ist in Deutschland zumeist entweder von dem Zerfall Jugoslawiens beziehungsweise den nachfolgenden Kriegen auf dessen Territorium geprägt, oder mit der problematischen realsozialistischen Vergangenheit etwa in Bulgarien, Albanien und Rumänien verbunden. Das Projekt Balkon zum Balkan rückt die Region mit aktuellen Themen in den Fokus und konfrontiert die Besucher mit der dortigen Kunstszene.

In vielen Ländern des Balkans fehlen Ausstellungsräume und Möglichkeiten für Künstler, sich zu präsentieren. Deshalb entstehen immer wieder neue Initiativen, die den öffentlichen Raum besetzen, um mit den Mitteln der Kunst ihre Stimme zu erheben. Baden-Baden ist eine Stadt, in der vor allem die etablierte Hochkultur ein Forum findet. Die Chancen für junge Künstler, in den anerkannten Institutionen der Stadt auszustellen, sind eher gering. Daher ist Balkon zum Balkan auch ein Versuch zu zeigen, wie junge Kunst die eingeschränkten Möglichkeiten vor Ort für kreative Aktionen im öffentlichen Raum zu nutzen weiß.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Kurztexten und zahlreichen Abbildungen.

Freunde der Kunst

Beteiligte Künstler: Shota Bukoshi, Stefanie Busch, Yane Calovski, Hristina Ivanoska, Jana Jakimovska, Gjorgje Jovanovik, Adela Jušić, Božidar Katić, Vikenti Komitski, Mladen Miljanović, Alban Muja, Marta Popivoda, Boba Mirjana Stojadinović, Nenad Tonkin

korowin@kunsthalle-baden-baden.de


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05.09.2014 Jetzt Ticket sichern

GFDK - MLK

Die Multi-Platin ausgezeichneten Grammy-Gewinner Maroon 5 enthüllten jetzt Details über ihre bevorstehende Welttournee zum fünften Studioalbum V. Die von Live Nation produzierte THE MAROON 5 WORLD TOUR 2015 startet am 16. Februar in Dallas und führt die Rockband durch knapp 30 nordamerikanische Städte, bevor sie für heiß ersehnte Konzerte in England, Deutschland, Spanien und Portugal auch nach Europa kommt.

Konzerte in Deutschland

Oberhausen am 9. Juni und München am 10. Juni sind die deutschen Stationen. Als Special Guest konnten die Senkrechtstarter Magic! verpflichtet werden. Tickets sind ab 5. September im allgemeinen Vorverkauf erhältlich.

Konzerte in Oberhausen und München

Ihr aktuelles Album V mit dem Smash Hit „Maps“ und ihrer brandneuen Single „Animals“ ist am 29. August in Deutschland erschienen. „Maps“, vom Rolling Stone als „stampfender Mix aus Funk, Soul und Gospel“ bezeichnet, bestätigte die Band als Speerspitze in der populären Musik und brach den Rekord als höchst platziertes Debüt in den amerikanischen Top 40 Radiocharts seit 18 Jahren.

 

Marek Lieberberg & Mario Mendrzycki in association with ITB & Live Nation present

MAROON 5

WORLD TOUR 2015

Special Guest: MAGIC!

 

Di.       09.06.2015     Oberhausen    König-Pilsener-Arena

Mi.       10.06.2015     München         Olympiahalle

 

Fanclub-Presale: Di., 02.09.2014, 19:00 Uhr bis Do., 04.09.2014, 19:00 Uhr

Album-Ticket-Bundle-Presale: Mi., 03.09.2014, 10:00 Uhr bis Fr., 05.09.2014, 09:00 Uhr

Allgemeiner Vorverkaufsstart Fr., 05.09.2014, 09:00 Uhr

 

Eventim:

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

 

Ticketmaster:

Ticket Hotline:  01806-999 0000 (Mo-Fr 9-22 Uhr / Wochenende u. Feiertage 9-20 Uhr)

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

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05.09.2014 Mit Enrica Ciccarelli

GFDK - Frank Lefers

In die Historische Stadthalle Wuppertal lädt das Sinfonieorchester Wuppertal unter Leitung von Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka am Samstag, 6. September 2014 um 20 Uhr ein.

Die Eröffnung der Konzertsaison setzt den italienischen Schwerpunkt der Eröffnungspremiere „Tosca“ im Opernhaus Wuppertal vom 5. September fort: Bereits aus der letzten Saison ist dem Wuppertaler Publikum der Komponist Nino Rota bekannt, dessen bekannte Filmmusik aus Der Pate im Hollywood-Konzert erklang. Im Eröffnungskonzert wird die charmante italienische Pianistin Enrica Ciccarelli nun Nino Rotas Concerto soirée zur Aufführung bringen.

Konzert in Deutschland

Auch im zweiten Konzertteil bleibt es „italiano“: Es erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys 4. Sinfonie A-Dur op. 90, die den Titel Italienische trägt. Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, die häufig als erster kompositorischer Höhepunkt in Mozarts sinfonischem Schaffen hervorgehoben wird, rundet den Konzertabend ab.

Konzert in Wuppertal

Sa, 6. September 2014, 20:00 Uhr Historische Stadthalle Wuppertal Großer Saal

Saisoneröffnung

Enrica Ciccarelli, Klavier Sinfonieorchester Wuppertal
Toshiyuki Kamioka, Musikalische Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Nino Rota

Concerto soirée für Klavier und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische

Karten:
Einzelkarten: 16,50 EUR – 45,50 EUR
Kulturkarte Ticket-Hotline (0202) 5 63 76 66 CityCenter Schlossbleiche 40, 42103 Wuppertal und alle bekannten KulturKarte-Vorverkaufsstellen Online-Buchung: www.kulturkarte-wuppertal.de

 

 

Frank Lefers

f.lefers@sinfonieorchester-wuppertal.de

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05.09.2014 Theatergemeinde

GFDK - Theatergemeinde Bonn

Der Künstler Jörg Schimmel(*1954 in Berlin-Pankow)präsentiert unter dem Titel Leuchtende Schafe eine Auswahl von neuen Gemälden und Grafiken im Haus der Theatergemeinde BONN.

Ausstellung in Bonn 

Bei den Werken von Jörg Schimmel handelt es sich um stilistisch unterschiedliche Arbeiten, die aus- schließlich 2014 entstanden sind. Aufhänger und Namensgeber der Ausstellung ist die tatsächliche Ge- schichte von leuchtenden Schafen, die von Genforschern in Uruguay erschaffen wurden.

Einen tieferen Sinn hatte dieses Experimen tnicht. Es sollten nur sichtbare Möglichkeiten der Forschung dokumentiert werden.Hier ist auch der Schnittpunkt zu den Arbeiten von Jörg Schimmel zu finden.Die Bilder sind Ergebnis von Forschung und Experiment. DieBildgegenstände sindT eile aus dem um- fangreichen Bildarchiv des Künstlers. Über einen längeren Zeitraum mit der Beschäftigung dieser Vorlagen erwuchsen dann die vorliegenden Arbeiten. Die Bilder auf Leinwand sind ausschließlich in Öltechnik ausgeführt.

Freunde der Kunst

Jörg Schimmel betreibt sein Atelier in BadGodesberg. Seine künstlerische Entwicklung nahm er aus- schließlich als Autodidakt. Seit 1990 stellt er seine Werke regelmäßig in Einzel-undGruppen- ausstellunge nu.a.in Bonn, Rheinbach, Gummersbach, Düsseldorf und Mülheim/Ruhr aus.

Vernissage am 08. September 2014

norbert.reiche@tg-bonn.de

 

 
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05.09.2014 Kunstpavillon

GFDK - Kunstpavillon München

raus hier, war der energische Ausruf Timm Ulrichs’ während des Aufbaus in unseren Galerieräumen, weil er sich von verfrühten Besuchern in seiner Aufbauarbeit gestört fühlte.

Ausstellung in München

raus hier steht in einer Reihe von Ausstellungen, basierend auf Fiona Rukschcios legendären „Behauptungen auf Papier: nonchalant, en passant und absolut“, die 2013 in der WERKSTADT GRAZ realisiert wurde, und setzt sich im Sinne des Begriffes bridging* im Kunstpavillon in München fort. raus hier eignet sich notwendiger Weise und aus Überzeugung Räume an, seien es Wohnräume, öffentliche Räume, gesellschaftliche Räume, oder wie hier Denkräume und Ausstellungsräume.

Mit raus hier zeigen sich Kunstwerke, die gängige Normen der Macht überwinden, die frei von Vorbehalten qualitätsvoll, überzeugend und berührend im Sinne einer humanistischen Verbundenheit und empathischen Qualität verborgene Wege freilegen, uns sensibel wachsam werden lassen, Kunstwerke, die unsere eingeübten Handlungen und Überzeugungen ins Wanken bringen, uns unerwartete Perspektiven unseres Lebens eröffnen.

In dieser Ausstellung gibt es keine linearen Handlungsstränge, keine Handlungsanweisungen keine einheitlichen gemeinsamen Stile, die Arbeiten bieten Einblicke in intellektuelle Erkenntniswelten, emotionale Landschaften, sind Zeugnis für Hingabe zur Kunst, mit der Hoffnung auf Erkenntnis, mit der Sehnsucht nach dem Besseren.

raus hier impliziert eine Standortbestimmung, und bezieht sich demnach auch auf den Ort selbst (der Pavillon ist ein Bauwerk aus der Zeit des nationalsozialistischen Terrorregimes), raus hier fordert Bewegung, ist Verteidigung geistigen Territoriums, ist eine Haltung zur Kunst. Kunst, die es schafft unsere eingeübten Handlungen und Überzeugungen in Frage zu stellen, die uns berührt, so dass uns nichts anderes übrig bleibt, als uns bewegen zu müssen. B.B.E.

Freunde der Kunst

*Die Herausforderung liegt darin, nicht mehr lineare, festgeschriebene Abläufe zu denken und zu leben, sondern einen Prozess zu akzeptieren, der sich laufend verändert. ...Die Kunst folgt keiner Einheitsvorstellung mehr, sondern entwickelt eine auf Austausch basierende visuelle Sprache, in der lokale Traditionen, regionale Historie und globale Themen zusammenfinden. Gerade das auf Inklusivität zielende bridging ermöglicht es, eine polyzentrische Wahrnehmung der Welt durchzusetzen.“, ** Sabine B. Vogel, 2013

Kuratiert von Barbara B. Edlinger
Realisierung: Joachim Baur, Barbara B.Edlinger, Esther Glück

Nadežda Čačinovič, Daniela Comani, Ramesch Daha, Angela Dorrer, Petra Egg, Emily Esampalli, Karin Frank, Katharina Heinrich, Anna Jermolaewa,  Petra Maitz, Ursula Neugebauer, Pipilotti Rist, Fiona Rukschcio, Ingeborg Strobl, Anita Tarnutzer, Lea Titz, Arpine Tokmajyan, Anita Witek

12. September – 19. Oktober 2014

kontakt@kunstpavillon.org

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05.09.2014 Henrik Ibsen

GFDK - Nationaltheater Mannheim

Der Fotograf Hjalmar Ekdal führt mit Ehefrau Gina und der 14-jährigen Hedwig ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Während er an einer angeblich großen Erfindung arbeitet, betreiben seine Ehefrau und Hedwig das Fotoatelier. Der ganze Stolz der Familie, ihr Refugium einer verlorenen Welt, ist ihr Dachboden.

Theater in Mannheim

Hier lebt neben Kaninchen und Tauben auch eine angeschossene Wildente, die besonders von Hedwig abgöttisch geliebt wird. Als Gregers, der Sohn des Grubenbesitzers Werle, bei ihnen als Untermieter einzieht, bekommt das Familienidyll Risse. Gregers ist ein idealistischer Wahrheitsfanatiker. Im guten Glauben, Hjalmar darüber die Augen öffnen zu müssen, dass er in einer Scheinwelt lebt, konfrontiert Gregers seinen Jugendfreund mit der Vergangenheit seiner Ehefrau. Dass die Wahrheit nicht nur Hjalmar, sondern die ganze Familie Ekdal zerstört, hat er dabei nicht bedacht.

Freunde der Kunst

sandra.strahonja@remove-this.mannheim.de

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05.09.2014 Olga Ilieva

GFDK - Theater Magdeburg

Lina hat Angst vor dem Einschlafen, denn sie wird immer wieder von gruseligen Albträumen geplagt.

Theater in Magdeburg

Eines Nachts schleicht sich das Traumfängerchen in ihr Zimmer, fängt die schlechten Träume in seinem Netz ein und verwandelt sie in einen wunderschönen Traum. Am nächsten Morgen ist Lina sehr glücklich, aber auch sehr neugierig – und sie entdeckt das Netz des Traumfängerchens. Als es zurückkommt, um sein Netz zu suchen, versucht Lina, sich mit ihm anzufreunden …

Magdeburgs Ballettmeisterin Olga Ilieva ließ sich für ihr Tanzmärchen von den Traumfänger-Legenden der nordamerikanischen Ureinwohner inspirieren. Zu Musik u. a. von Georges Bizet, Claude Debussy und Alberto Ginastera entwickelte sie eine kindgerechte Choreografie über Ängste, böse Träume und den Mut, sich davon nicht einschüchtern zu lassen.

Freunde der Kunst

am 14.09.2014

ivonne.woltersdorf[at]theater.magdeburg.de

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04.09.2014 debüt

GFDK - Sabine Siemon

Den Rheingau Literatur Preis 2014 erhält die Schriftstellerin Stephanie Bart für ihren Debütroman »Deutscher Meister«. Die durch das Rheingau Literatur Festival
initiierte Ehrung wird in diesem Jahr zum einundzwanzigsten Mal vergeben. Der Preis ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen besten Rheingauer Weins dotiert.

Der ursprüngliche Geldpreis von 10.000,- Euro wird zu gleichen Teilen vom Hessischen Ministerium für
Wissenschaft und Kunst und vom Rheingau Musik Festival e. V. gespendet. Der Hauptsponsor des Rheingau Literatur Festivals, Relais + Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein, stockt die Summe um 1.111,- Euro auf. 111 Flaschen besten Rheingauer Weins stellt der Verband Deutscher Prädikatsweingüter Rheingau zur Verfügung.

Schrifstellerin Stephanie Bart erhält Auszeichnung

In der Begründung der Jury heißt es: »Das Rheingau Literatur Festival »WeinLese« verleiht seinen
diesjährigen Literaturpreis an die in Berlin lebende Schriftstellerin Stephanie Bart. In ihrem bei Hoffmann und Campe erschienenen Debütroman »Deutscher Meister« erzählt die 1965 geborene Autorin von dem Berliner Boxer Johann Rukelie Trollmann, der 1933 Anspruch auf einen deutschen Titelkampf hatte, als Angehöriger der Sinti aber den neuen NS-Machthabern nicht genehm war. Bart hat diese wahre Geschichte
in jahrelanger Arbeit recherchiert und für das Buch in eine Vielzahl von Stimmen gekleidet. Sie schafft daraus ein Gesellschaftsbild, in dem die Schrecken der noch jungen Naziherrschaft ebenso abgebildet
werden wie die grotesken Aspekte der vorauseilenden »Gleichschaltung« in einem deutschen Sportverband. Vor allem aber findet Stephanie Bart für die zahlreichen Boxkampfschilderungen eine Sprache, die in Anschaulichkeit und Intensität beispiellos ist.«

Stephanie Bart, geboren 1965 in Esslingen am Neckar, studierte Ethnologie und Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg. Seit 2001 lebt sie in Berlin. Für die Arbeit an ihrem Roman »Deutscher Meister« erhielt sie das Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2011 und 2012.

Jury des Rheingau Literatur Preises

Die Jury des Rheingau Literatur Preises setzte sich unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Boehncke zusammen aus Dr. Alf Mentzer (Literaturredakteur hr2-kultur), Dr. Viola Bolduan (Feuilletonchefin Wiesbadener Kurier), Andreas Platthaus (F.A.Z.), und Prof. Dr. Wilfried Schoeller (Journalist und P.E.N. Deutschland). Bisherige Preisträger waren Stefanie Menzinger, Ulla Berkéwicz, Herbert Maurer, Thomas Meinecke, Hella Eckert, Thomas Lehr, Peter Stamm, Bodo Kirchhoff, Robert Gernhardt, Reinhard Jirgl, Ralf Rothmann, Gert Loschütz, Clemens Meyer, Antje Rávic Strubel, Ursula Krechel, Christoph Peters, Jochen Schimmang, Josef Haslinger, Sten Nadolny und Ralph Dutli.

Die Preisverleihung mit Lesung der Preisträgerin findet am 28. September 2014 um 11.00 Uhr im Rahmen des Rheingau Literatur Festivals auf Burg Schwarzenstein statt. Die Laudatio hält Andreas Platthaus,
Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Rheingau Literatur Festival
Rheingau Musik Festival Konzert GmbH
i.A. Sabine Siemon M.A.
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Koordination -

Rheinallee 1
65375 Oestrich-Winkel

E-Mail:
siemon@rheingau-musik-festival.de

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04.09.2014 Kunstmuseum

GFDK - Kunstmuseum Bochum

Das Ruhrgebiet, geprägt von Kohle und Stahl, hat auch eine bemerkenswerte Kunstszene hervorgebracht.

Ausstellung in Bochum

In einem gemeinsam von 10 Museen in der Region veranstalteten Projekt werden verschiedene aktuelle Aspekte dieser vielfältigen künstlerischen Identität der Metropole Ruhr zur Diskussion gestellt. Das Kunstmuseum Bochum widmet sich in der „Neue Heimat Ruhrgebiet“ betitelten Ausstellung der Frage nach wichtigen Impulsen, die aus dem Ausland stammende Künstlerinnen und Künstler der Region vermittelt haben, in der sie einen neuen Lebens- und Arbeitsschwerpunkt gefunden haben. Exemplarisch werden drei Künstlerinnen vorgestellt, in deren Biographie der Migration ins Ruhrgebiet eine bedeutende Rolle zugefallen ist bzw. weiterhin zukommt.

Die 1951 in Seoul / Korea geborene Keramikerin Young-Jae Lee ist in ihrer Arbeit fest in der ostasiatischen Tradition verwurzelt, sie ist eine Künstlerin im westlichen und eine Töpferin im besten ostasiatischen Sinne. Seit 1987 leitet sie die Keramischen Werkstätten Margaretenhöhe in Essen, die sie durch ihre Kunst international bekannt gemacht hat. In den letzten Jahren hat sich Young-Jae Lee zunehmend in der zeitgenössischen Kunstszene mit ihren Installationen einen Namen gemacht.

Die in Osaka geborene Hiroko Inoue ist Fotografin. Doch reicht das Spektrum ihrer künstlerischen Ausdrucksformen weit über die Fotografie hinaus: Malerei, Video, Skulptur im öffentlichen Raum, Videoarbeiten, skulpturale Lichtkästen und begehbare Fotoskulpturen. Hiroko Inoue pendelt zwischen dem Ruhrgebiet und Japan, in ihren raum- und ortsbezogenen Projekten widmet sie sich vorrangig sozialen Fragen und Umweltproblemen.

Freunde der Kunst

Die 1982 in Klaipeda / Litauen geborene Evelina Velkaite hat an der Folkwang Universität der Künste und an der Freien Akademie der bildenden Künste in Essen studiert, derzeit vervollständigt sie ihr Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Die Malerin hat bereits in diesem frühen Stadium ihrer Entwicklung Beachtung gefunden, so erhielt sie 2012 den DEW Förderpreis für junge Künstler und wurde mit dem Förderpreis für junge Künstler der Großen Kunstausstellung NRW 2014 ausgezeichnet.

6 Sep 20149 Nov 2014

museum@bochum.de

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