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Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

10.05.2019 Zwei Künstlerinen in Wien

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Zwei Künstlerinnen, zwei Gegensätze, Gila Abutalebi (persisch-deutsch) ist in Oberösterreich geboren, Manuela Froudarakis (griechisch-österreichisch) in Niederösterreich: „Farbarbeiten“

Das Handwerk der deutsch – persischen Künstlerin Gila Abutalebi aus Köln ist das Schreiben, die persönliche Handschrift! Ihr Werkzeug sind die lateinischen Buchstaben und Sprache vermengt mit Farbspielen und Stimmungen.

Ihr Material  ist transparent: Plastik! („Ich schreibe, ich punkte, ich spiele mit Farben, ich fühle, ich atme und inhaliere zutiefst und spucke alles in mir aus, das ist meine Transparente Lyrik!“) Angefangen hatte Abutalebi mit der Visualisierung ihrer Texte, Gedichte und Wortspiele, dann reduzierte sie sich nur noch auf den einzelnen Buchstaben.

Es entstanden in den vergangenen 10 Jahren neben verschiedenen Arbeiten 3 Serien rund um die Buchstaben K (In Love with K – K Visuals), (M in Process – M Visuals) und W (Whisky Thrill). Jüngst hat sie sich mit der Geschichte des Zoroastrismus beschäftigt und erste Werke mit dem Symbol „Faravahar“ und der Grundphilosophie „Gute Gedanken, gute Worte, gute Taten“ geschaffen.

Die Künstlerin versteht es in ganz eigenem Stil - abstrakt narrativ poetisch – geheimnisvoll kommunizierende Bilderwelten zu schaffen. Auch die Mehrdimensionalität und das Spiel von Licht und Schatten haben eine große Rolle in ihrem Schaffen, jedes Werk besteht aus 1 bis 5 Ebenen, akribisch genau - fast wie gedruckt - von Hand geschrieben.

Im MAG3 werden Werke aus ihrer M Serie („Magic Circles“) als auch ein neueres Werk ihres jüngsten Schaffens ausgestellt. Auch die Ästhetik spielt eine große Rolle in Abutalebis Schaffen, auf den ersten Blick ist vieles einfach großartig schön, mit einer unglaublichen Strahlkraft, doch auch hinter dem Schönen verbirgt sich mehr - im MAG3 vorwiegend die mehrdimensionalen Kreise mit all ihrer Symbolik.

Die Bilder von Manu Froudarakis machen sich auf eine starke Weise präsent. Es sind Bilder des Aufbegehrens, der Wut und des Zorns. Das wird in keiner Weise gedämpft durch ein Zurückbiegen in ein "Formgefühl", wodurch eine Art Harmonisierung hergestellt werden könnte.


Zeichen der Ungeduld und der Rage - in Schüben. Aber es sind keine "Ausbruch-Bilder". Die Bilder sind suggestiv und anpackend, aber auch vielschichtig. Froudarakis malt "Palimpseste" d.h. Schriften, die überdeckt waren und erst nach längerer Behandlung wieder an das Tageslicht treten. Spuren werden freigelegt, Wortbalken sind in das Bildgefüge eingeschrieben.

Beide Künstlerinnen sind zur Vernissage anwesend. Gue Schmidt/ MAG3 hält das Vorwort, die Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien, Frau Shams Asadi spricht zu den Arbeiten der Künstlerinnen.

Stimmen:

„Es ist schwerer zu sagen, was Abutalebis Kunstwerke sind, als festzustellen, was sie nicht sind. Sie sind nicht Text, obwohl sie aus Buchstaben zusammen gesetzt sind. Sie sind nicht völlig abstrakt, obwohl sie abstrakten Strukturen ähneln. Sie sind nicht gemalt und nicht geschrieben, weil beides sich auflöst im Konzept einer grundsätzlichen Fraglichkeit.

Sie sind nicht zu dechiffrieren, obwohl sie immer wieder auf bekannte Sprach- und Formelemente verweisen. Und sie erscheinen weder der abendländischen Schriftkultur noch der Kalligraphie der orientalischen Kultur zugehörig zu sein, sondern einer lyrischen Dimension, die alle Sprachen und Sinnsysteme der Welt gleichermaßen unterläuft und doch irgendwie stabilisiert.“
Kölner StadtAnzeiger/ Jürgen Kisters/ 2015

„Man ist auf dem ersten Blick fasziniert von der Ästhetik der Werke, der mitschwingenden Harmonie, der Farbigkeit und wenn man sich weiter vertieft, dann entbirgt der zweite Blick eine philosophische Dimension. Es gibt unendliche Deutungsmöglichkeiten! Möge sich die Macht der Freude, die positive Energie, die Reflexion von Material, Text und Zeit auf sie übertragen!“ (Karin Weber, Kuratorin & Galeristin, Vorstand Neuer Sächsischer Kunstverein, Dresden, 2017)

„Gila Abutalebi verbindet mit ihrer Kunst die Idee, wie Sprachwissenschaftler oder Psychoanalytiker die Aufmerksamkeit auf die kleinsten Elemente und feinsten Nuancen unserer Lebenserfahrung zu richten und zugleich die Einsicht in die allen Elementen zugrunde liegenden Strukturen und Zusammenhänge zu gewinnen. Dass es in Gila Abutalebis Kunst gleichermaßen viel zu sehen wie viel zu denken gibt, bestimmt den hohen Anspruch ihrer Kunst.“
Kölner StadtAnzeiger/ Jürgen Kisters/ 2015

„Abutalebi ist eine Buchstabenmalerin. Ihre Lettern sind Arabesken, die tanzen. Die wie Blütenranken umeinander mäandern, stürmische Linien, mit kraftvollem, fast trotzigem Schwung, und dann wieder ganz filigran und zart, wie ein Leseteppich aus winzig kleinen Worten. Sie formen sich zu Bildern, erzählen Geschichten, zwingen zum Innehalten und zum Nachdenken.“
Kölnische Rundschau/ Susanne Schramm/ 2015

„Oft ist es ratsam, von den großformatigen Werken Abstand zu nehmen, um sie wirken zu lassen. Und die Wirkung der Bilder, die eine Sicht durch Schichten erlauben, ändert sich mit der Perspektive. Gila Abutalebi ist Schrift- und Sprachkünstlerin.

Sie erschafft eine Welt aus Buchstaben, die lebendig werden als angedeutete menschliche Figuren, Bäume, Herzen, Kussmünder und geometrische Körper. Alles bewegt sich, Muster sich wiederholender Buchstabenornamente fließen.“
Kölnische Rundschau/ Ulrike Weinert/ 2015

MAG3 in der Schiffamtsgasse 17 lädt zu einer besonderen Vernissage & Ausstellung ein! Ab nach 1020 Wien!

Vernissage am Mittwoch, 15. Mai 2019, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 15. Mai bis 12. Juni 2019

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag, 17 – 20 Uhr

 

 

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10.05.2019 Fünf Prozent Fix-Verzinsung

GFDK - Reisen und Urlaub

Also, das ist keine Aufforderung der GFDK, aber eine Möglichkeit. Ab sofort bietet die Harry’s Home Holding AG eine Investment-Möglichkeit für Privat- und Geschäftskunden – über die Art der Verzinsung können Anleger dabei selbst entscheiden. Ab einem Betrag von 1.000 Euro gibt es fünf Prozent Rendite pro Jahr oder alternativ Hotel-Gutscheine mit 50 Prozent Bonus.

Voraussetzung ist die Staatsbürgerschaft oder zumindest der gewöhnliche Aufenthalt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Mit der Investition können Interessierte aktiv an der Wachstumsgeschichte einer der beliebtesten Hotelketten Österreichs teilhaben.

Zusätzlich zur Zinszahlung erhalten Geldgeber ab einem Kapital von 5.000 Euro einen Gutschein pro Jahr für eine Übernachtung inkl. Frühstück für zwei Personen in einem Harry’s Home Hotel ihrer Wahl. Das Investment-Angebot gilt bis 20. Juni 2019, sofern das Crowdinvesting (eine Million Euro) abgeschlossen ist. Informationen und rechtliche Hinweise gibt es auf www.finnest.com.

In naher Zukunft wird es eine Erweiterung von sechs auf sechzehn Harry’s Home Hotels in der DACH-Region geben. Neue Standorte sind Berlin Moabit und Meckenbeuren/Baden-Württemberg in Deutschland, Telfs, Innsbruck, Lienz, Villach, Steyr, Graz Reininghaus in Österreich sowie Bern Ostermundigen und Zürich II in der Schweiz.

Ebenso kommen in den nächsten fünf Jahren fünf bis zehn neue Franchisenehmer hinzu. Harry’s-Home-Gründer Harald Ultsch eröffnete nach Graz (2006), Linz (2009), Dornbirn (2010), Wien (2012) und München (2015) im April 2019 mit Zürich sein erstes Haus in der Schweiz.

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10.05.2019 Unternehmen in der Verantwortung

GFDK - Kultur und Medien

In dem Edeka Spot zum Muttertag sind die Väter besonders schlecht weggekommen, was zu massenhaften protesten geführt hat. Eine Studie zeigt, das Väter, wenn man sie ließ, sich sehr wohl um ihre Kinder kümmern. Also, doch gute Väter. Danke Papa 

Am 15. Mai wird der "Internationale Tag der Familie" gefeiert, um die Bedeutung der Familie hervorzuheben. Ein Zentrales Thema dabei ist die geringe Anzahl von Vätern in Elternzeit und das obwohl viele diesen Wunsch hegen.

Welchen Nutzen Arbeitgeber haben, wenn sie ihre männlichen Mitarbeiter dabei unterstützen, untersucht Kristin Pogorzelski, Absolventin Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management an der SRH Fernhochschule in der Studie "Männliche Mitarbeiter in Elternzeit:

Eine qualitative Studie zur Zufriedenheit der Väter und praktische Bedeutung für Unternehmen".

Bei der Elternzeit sind Männer im Vergleich zu Frauen nach wie vor in der Minderheit. Denn Väter trauen sich nur selten, für sich eine Elternzeit in Anspruch zu nehmen.

Welchen Nutzen Arbeitgeber haben, wenn sie ihre männlichen Mitarbeiter dabei unterstützen, untersuchte Kristin Pogorzelski, Absolventin Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management an der SRH Fernhochschule in ihrer Masterarbeit

„Männliche Mitarbeiter in Elternzeit: Eine qualitative Studie zur Zufriedenheit der Väter und praktische Bedeutung für Unternehmen“.

Dazu wurden 15 Interviews mit männlichen Mitarbeitern durchgeführt, die ihre Berufstätigkeit in den letzten zwei Jahren für mindestens zwei Monate Elternzeit unterbrochen hatten. Die Interviewpartner wurden aus verschiedenen Berufen – von einem Piloten über einen Assistenzarzt, Technischen Leiter bis zu einem Sozialarbeiter – ausgewählt.

„Die Untersuchung hat gezeigt, dass positive Erfahrungen von der Wahrnehmung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur und dem ethisch gelebten Führungsverhalten der direkten Vorgesetzten abhängig sind.

Das heißt: Wie lange Männer Elternzeit nehmen, ist abhängig von den vermuteten Reaktionen des betrieblichen Umfelds. Positive Erlebnisse stärken das Commitment mit dem Unternehmen, während negative Erlebnisse zu Distanzierung oder Kündigung führen“, erklärt Pogorzelski.

Um Männer bei der Elternzeit zu unterstützen, empfiehlt Pogorzelski: „Ein erster Schritt sollte die Bestimmung eines Väterbeauftragten sein, der zusammen mit den Vätern und den direkten Vorgesetzten den Schritt in die Elternzeit und den Wiedereinstieg danach plant.“

Doch auch die Väter sind gefordert und sollten während der Elternzeit Kontakt zum Unternehmen halten. Dazu bieten sich beispielsweise gemeinsame Mittagspausen mit den Kollegen, die Teilnahme an Teamsitzungen oder auch Firmenfeiern an. Die Kinder sollten dabei ebenfalls willkommen sein.

Durch die Unterstützung bei der Elternzeit wurde die Arbeitszufriedenheit und -motivation der männlichen Mitarbeiter deutlich erhöht. Ein weiterer positiver Effekt:

Die Hemmschwelle der Kollegen, eine Elternzeit anzufragen, ist deutlich gesunken. Somit haben sich mehr Väter getraut, in Elternzeit zu gehen. Die Folge davon war, dass die Reputation der Unternehmen deutlich positiver wurde.

Das Fazit der Studie laut Pogorzelski: „Unternehmen, welche die Inanspruchnahme von Elternzeit bei männlichen Mitarbeitern unterstützen, erreichen eine stärkere Bindung ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen und erzielen somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen.

Dieses wichtige Thema wird aufgrund der Generation Y und der kommenden Generation Z noch deutlich an Bedeutung gewinnen.“

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09.05.2019 In Raum 3 und 4 in der Horbach Stiftung

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

„Glaube auf Cuba“ Zum Sommerblut KulturFestival 2019 in Köln - Raum 3 und 4 in der Horbach Stiftung.

Muslime auf Cuba

Der Spanier Joan Alvado arbeitet seit 2008 „im Bereich Dokumentarfotografie, vor allem in Istanbul und Barcelona. Seine Arbeiten werden durch Agenturen wie AFP, Getty Images, Laif, Luz Photo, Redux und Rea vertrieben“. Alvados Werke ergänzen „die Bandbreite um einen weiteren, noch recht unbekannten Aspekt: Muslime auf Cuba.

Cuba ist eines der letzten Länder in der Welt, in die der Islam eingetreten ist. Doch die Anzahl der Menschen, die den Islam annehmen, hat in den letzten Jahren auf Cuba stetig zugenommen (ca. 3000)“.

Joan Alvados Serie betont den Gläubigen als Individuum, der einen Weg gegen die Strömung des üblichen Gesellschaftstrends wagt, auf der Suche nach seiner Rolle im Leben.


„Abakuá-Rituale“ auf Cuba

Vor 3 Jahren begann das „Bongó Itá Projekt“ zwecks fotografischer Dokumentation der Riten der Abakuá Anhänger auf Cuba, die einzige afro-cubanische Religionsvariante ihrer Art in ganz Amerika.

Arien Chang Castans Farbfotografien nähern sich dem Kult, seinen geheimnisvoll-mystischen Ritualen und deren in unseren Augen fremdartigen Opfergaben und kuriosen Utensilien aus anthropologischer Sicht.

Seine farbtriefende Serie lebt vor allem von der barock anmutenden Dramatik und Ausdruckskraft und von der symbolischen Aufladung der wie auf einer Bühne in Szene gesetzten Zeremonien.  

Cubas „Santeria-Religion“

In Cuba ist die synkretische, afroamerikanische Santeria-Religion weit verbreitet. Sie geht von einer Einheit der katholischen Heiligen (Santos) mit ihren Göttern (Orishas) aus. Mit ihren afrikanisch geprägten Riten vereint diese Religion viele Strömungen.

Auch der in der cubanischen Gesellschaft tief verwurzelte Glaube und die Vodoo-Rituale spielen eine wichtige Rolle. Die fotografische Dokumentation Sven Creutzmanns scheint die Rhythmen der Batáa-Trommeln und die Gesänge ertönen zu lassen, mit denen die Orishas angerufen werden und zu denen die Gläubigen tanzen, bis sie in eine Art Trance-Zustand verfallen.

„Glaube auf Cuba“

Zum Sommerblut KulturFestival 2019 in Köln
7 fotografische Positionen

Ausstellung: 26. Mai bis 3. Juli 2019
Vernissage: 26. Mai 11-14 Uhr

Wormser Straße 23, 50667 Köln
Mi. und Fr. 15.30 – 18.30 Uhr, So. 11 – 14 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Tel. +49 (0)221 2999 3378

 

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08.05.2019 Theodor-Körner-Förderpreis 2019

GFDK - Kultur und Medien - Preisverleihung

In ihrem Projekt Privater EU-Grenzzaun des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark bietet Künstlerin Catrin Bolt die kostenlose Errichtung eines Stückes EU-Grenzzauns in der Steiermark an. Nun wird sie dafür am 10. Mai mit dem Theodor-Körner-Förderpreis 2019 ausgezeichnet.

Die Preisträger/innen werden an diesem Tag bei einem Empfang durch den Bundespräsidenten Alexander van der Bellen in der Wiener Hofburg gewürdigt.

„Gratis Zaun um privaten Grund“ – diese immer wieder gesperrte Anzeige, inseriert auf diversen Online-Plattformen seit Februar 2019, untersucht ein in unserem Bewusstsein täglich präsentes, tatsächlich aber schlecht vorstellbares Phänomen.

Ein kleines Stück sechs Meter hohen Zauns wirft viele Fragen auf: etwa nach Abgrenzung und Solidarität, Öffentlichkeit und Privatheit, Bekenntnis zu und Verständnis davon.

Gleichzeitig hinterfragt die Künstlerin damit Wirklichkeitskonstruktion ebenso wie die Ambivalenz von Gebrauchsgegenstand und Monument, die Wichtigkeit von Bedeutungszusammenhängen und Größenverhältnissen und deren Vorstellungen davon.

Gesellschaftspolitische Sensibilitäten, Ängste und Wünsche werden an der Schnittstelle von realem und virtuellem Raum zwischen Handzeichnung, Konzept und der Frage nach Umsetzung vielschichtig verhandelt.

„Das Ziel ist zwar die tatsächliche Errichtung des Zaunes, dessen Vorhandensein in den verschiedensten Formen am Weg dorthin ist jedoch ein wichtiger Teil des Projektes. Die öffentlich sichtbare Anzeige macht den Zaun vorstell- und so auch verhandelbar.

Die diversen Reaktionen von Interessierten und der Online-Portale sowie die Diskussionen mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Besitzerinnen und Besitzern fließen in den Prozess mit ein.

Mit Besitzerinnen und Besitzern sowie Nachbarinnen und Nachbarn werden Gespräche geführt, die in der Dokumentation oder in späteren Präsentationen Teil des Projektes sind“, so die Künstlerin zur Intention ihrer Arbeit.

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08.05.2019 Glaube auf Cuba in der Horbach Stiftung

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

„Glaube auf Cuba“ Zum Sommerblut KulturFestival 2019 in Köln Raum 2 in der Horbach Stiftung. - Alfredo Sarabia (Junior),1986 in Ciudad de La Habana geboren und 2017 Fotopreisträger der Michael-Horbach-Stiftung, beobachtet die Zeremonien cubanischer Christen aus nächster Nähe.

In beeindruckender Lichtregie, einem Hell-Dunkel, das uns ungefragt zu Voyeuristen macht, lässt er alles nicht fokussierte im Dunkeln, als blickten wir durch ein Schlüsselloch.

Alfredo Sarabias Serie über Cubanische Christen enthüllt ein bislang kaum bekanntes Gesicht der Religionen auf Cuba. In einem zu tiefst gläubigem Land, das vorwiegend katholisch geprägt ist und in dem die afro-cubanische Religion praktiziert wird, erhält das protestantische Christentum wenig Aufmerksamkeit.


Sven Creutzmann, der einzige deutsche Fotograf mit einer dauerhaften Akkreditierung auf Cuba, fotografiert die verschiedenen Religionen auf Cuba praktisch seit seiner ersten Cuba Reise 1988. In einer Auswahl von 8 Fotografien werden Eindrücke zusammengetragen, die auf mehrere Reportagen beruhen, darunter eine für die New York Times.

In Havanna gibt es heute drei jüdische Gemeinden mit insgesamt ca. 1000 Mitgliedern. Die größte Synagoge ist der Templo Beth. Spannend fand der Fotograf, „dass Castro den Juden selbst während der grossen Krise der frühen 90er Jahre (nach dem Zusammenbruch der Sowietunion) ihr kosheres Fleisch garantierte“.

„Glaube auf Cuba“

Zum Sommerblut KulturFestival 2019 in Köln
7 fotografische Positionen

Ausstellung: 26. Mai bis 3. Juli 2019
Vernissage: 26. Mai 11-14 Uhr

Wormser Straße 23, 50667 Köln
Mi. und Fr. 15.30 – 18.30 Uhr, So. 11 – 14 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Tel. +49 (0)221 2999 3378

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07.05.2019 Galerie der Menschheit - „40 Jahre Rote Couch“

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

„Jeder Mensch ist einzigartig“ (Horst Wackerbarth)

Michail Gorbatschow, Steve Jobs, Jimmy Carter, Sting, Herbert Grönemeyer – er fotografierte sie alle: Horst Wackerbarth, international bekannter Video- und Fotokünstler aus Düsseldorf, bereist seit vier Jahrzehnten die Welt mit seiner „Roten Couch“, lässt Menschen darauf Platz nehmen und porträtiert sie.

Am Sonntag, dem 12. Mai 2019, eröffnet die Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. von 12 bis 15 Uhr die Wackerbarth-Werkschau „40 Jahre Rote Couch“ auf Schloss Reuschenberg an der Gerhard-Hoehme-Allee 1 in Neuss.

Gezeigt wird ein beeindruckender Querschnitt aus 40 Jahren kreativen Schaffens: Mehr als 70 Bilder aus Horst Wackerbarths Lebensprojekt „The Red Couch – A Gallery of Mankind“, - einem Dialog mit Fotografien, Texten und Video-Aufzeichnungen zu den Themen der Menschheit. Was denkt, fühlt, wünscht und erhofft sich der Mensch des 21. Jahrhunderts?

Bis heute haben über 1.000 Menschen in 53 Ländern auf seiner Roten Couch gesessen und in 54 Sprachen 12 universelle Fragen zu den Themen Glück, Unglück, Tod, Universum, Angst und Hoffnung beantwortet. Dabei geht es dem Künstler nicht um die Prominenz der Porträtierten:

„Ob Jung oder Alt, Arm oder Reich, Prominent oder Unbekannt, Nobelpreisträger oder Analphabet – jeder Mensch ist einzigartig“, betont Horst Wackerbarth. Seine Protagonisten trifft er in den Metropolen Europas, in der Eiswüste Alaskas, im tropischen Regenwald Südamerikas und in den Dörfern Sibiriens. Immer mit dabei: Seine legendäre „Rote Couch“. 

Nur eine Couch ist jeweils im Umlauf. Drei sind bereits verloren gegangen: Eine ist bei einem gewagten Schiffsmanöver in den Pazifik gefallen, eine bei Aufnahmen mit Feuerwehrmännern abgebrannt und eine wurde versehentlich von Arbeitern eines Museums für Sperrmüll gehalten und entsorgt. Die derzeit „amtierende“ Couch ist seit 1996 im Einsatz.

Horst Wackerbarth ist sicher: „Das Projekt ist ein „work in progress“, eine „never ending story“. Seine Arbeiten sind inzwischen in 11 Buch-Monografien veröffentlicht, wurden bereits in mehr als 50 Einzelausstellungen in Museen und Galerien weltweit gezeigt und sind in 13 bedeutende Sammlungen zeitgenössischer Kunst aufgenommen.

Kuratorin der Ausstellung ist Goldschmiedin und Kunstliebhaberin Beate Düsterberg von der Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V., die mit dem Kunstverein Ulmer Höh´ (K.U.H.), dem auch Horst Wackerbarth angehört, kooperiert.

Ein Anliegen beider Vereine ist die Erhaltung und Umgestaltung der Gefängniskapelle auf dem Gelände der ehemaligen JVA an der Ulmenstraße in Düsseldorf zu einem Ort der Kunst und Kultur.

Dieses kulturpolitische Engagement wird ebenfalls im Rahmen der Ausstellung vorgestellt. Auch die kürzlich verstorbene Schauspielerin Hannelore Elsner, eine gute Freundin von Horst Wackerbarth, unterstützte das Projekt. 

Die Werkschau ist jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr geöffnet und kann bis Mitte September besucht werden. Führungen sind auch nach Vereinbarung möglich.

Anmeldungen unter:  02131 405 35 80 oder post@wurzelnundfluegel.org

Horst Wackerbarth wurde 1950 in Fritzlar/Nordhessen geboren und studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel mit Schwerpunkt Fotografie. Er arbeitet als Foto- und Videokünstler und lebt in Düsseldorf.

Ein sehr zentraler Teil seines Lebenswerkes sind die Projekte mit der „Roten Couch“ - als Ausstellungs- und Buchprojekte, in Zusammenarbeit mit Malern und Filmemachern, sowie als TV-Magazin-Serien (ZDF, 3Sat, Arte). Derzeit realisiert er “The Red Couch - A Portrait of Africa”, ein Projekt über Subsahara-Afrika. Die „Rote Couch“ ist das konstituierende Element eines weltumspannenden Projekts.

Der Verein Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, außergewöhnliche Kunst-und Kulturprojekte zu fördern sowie Künstler und deren Projekte zu unterstützen.

 

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07.05.2019 Sommerblut KulturFestival 2019

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Auf Cuba blüht heute ein breites Spektrum an Glaubensrichtungen, so bunt, wie die Palette der indigenen, afrikanischen und europäischen Wurzeln der Bewohner. In den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung gibt die Fotoausstellung „Glaube auf Cuba“ – die fünfte zum Thema Cuba in diesen Räumen.

Mit 7 Künstler-Positionen geben überraschende Einblicke, die vielleicht eine für den Betrachter eher unbekannte Seite Cubas zeigen, „ein anderes Cuba, als uns durch Medien vorgeführt wird“.

Raum 1

Der „San Lazaro Kult“ auf Cuba

Der große Eingangssaal der Horbach-Stiftung bildet mit schwarz-weiß-Fotografien den Auftakt der Ausstellung. Drei Künstler (Pep Bonet, Raul Cañibano, Karl Haimel) tragen den San Lazaro Kult in eindringliche Berührungsnähe an uns heran.

„Tausende von Anhängern pilgern am 17. Dezember aus ganz Cuba jährlich zum Santuario del Rincon, in das kleine 30 Kilometer von Havanna entfernte Dorf Santiago de la Vega und sammeln auf ihrem Weg „Geld, das dem San Lazaro Lepra-Krankenhaus, zu Gute kommt“.

Viele von ihnen sind Kranke und Bettler, manche „rutschen über Tage und Wochen auf Knien, kriechen, laufen barfuß und tragen große Steine und schwere Ketten zur Pilgerstätte“.


Der ganz eigene Blick der drei Fotografen konzentriert sich auf die körperliche Grenzerfahrung der Glaubensprüfung, schonungslos und unverblümt realitätsnah.

Pep Bonet, ein spanischer Fotograf und Filmemacher, 2015 Fotopreisträger der Michael Horbach Stiftung, ist viel und ausgiebig gereist (nach Haiti, Honduras, Sierra Leone, Cuba) und hat sich mit dem San Lazaro Kult intensiv beschäftigt.

In der Ausstellung lassen ausgewählte, sehr persönliche Momentaufnahmen die Pilgerreise zu einem visuellen Erlebnis werden. Angesichts seiner Werke fühlen wir nahezu körperlich nach, wie sich individuelle Glaubensbekenntnisse auf der Pilgerreise in schier unmenschliche Anstrengungen und Leiden manifestieren.

Raul Cañibano, ein kubanischer Fotokünstler, 1961 in Havanna geboren, erhielt 1999 „die bedeutende Auszeichnung des Grand Prix in der National Photography Exhibit Cuba“ und war 2009 Fotopreisträger der Michael-Horbach-Stiftung.

In Berührungsnähe herangezoomt, nehmen uns Raul Cañibanos Fotografien mit einer geballten Ladung an Spiritualität und Emotionen mit. Die Serie über den „San Lazaro Kult“ dokumentiert Hoffnung, Demut, aber auch Verzweiflung und all das, in einem Gefühlsspektrum von zart-menschlich bis brutal-selbstzerstörerisch.

Der österreichische Fotograf Karl Haimel ist seit 1996 immer wieder nach Havanna zurückkehrt. Für ihn ist Cuba eine zweite Heimat geworden. In Karl Haimels fotografischen Szenarien des Pilgerweges zum Santuario werden wir zu stillen Beobachtern des selbst auferlegten Leidens.

Eine junge Frau, die sich mit dem Partner auf den Weg macht, hat um ihre Hosenbeine Verbandsmaterial gewickelt, um so lang wie möglich auf den Knien rutschen zu können.

Jedes Bild bringt uns ganz nah an die Menschen heran. In jeder einzelnen Fotografie versetzt uns Haimel mit erzählerischem Detailreichtum in die Situation eines Zeugen bedingungsloser Hingabe und Opferbereitschaft.

„Glaube auf Cuba“

Zum Sommerblut KulturFestival 2019 in Köln
7 fotografische Positionen
Ausstellung: 26. Mai bis 3. Juli 2019
Vernissage: 26. Mai 11-14 Uhr

 

 

 

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07.05.2019 Auf Golfsafari mit einem Profi

GFDK - Reisen und Urlaub

Donald Trump hat es nicht leicht. Kein Golf im Allgäu, die Green meets Gourmet auf Jamaika ohne ihn, und auch auf Jamaika, Saint Lucia und den Bahamas  kann er nicht abschlagen. E wird es überleben.

Zusammen macht das Abschlagen am meisten Spaß. Während der Golfwoche (10. bis 15. Juni 2019) haben Gäste der Allgäu Sonne die Möglichkeit, mit Hotelchef Manuel Levinger oder Sportlehrer Stefan Niedermayer zu den schönsten 9- oder 18-Loch-Plätzen in und um Oberstaufen zu fahren.

Speziell auf Rasensportler abgestimmte Aktivkurse wie „Yoga für den Golferrücken“ runden das Angebot ab. Wer möchte, nimmt am letzten Tag beim Turnier der GolfersChoice Allgäu Trophy teil. Das DZ/F gibt es in dem 5-Sterne-Hotel ab 112 €/Pers/Nacht.

Auf Golfsafari mit einem Profi

Wie jedes Jahr veranstaltet Manuel Levinger, Inhaber des Hotels Allgäu Sonne, mit Sportbetreuer Stefan Niedermayer auch diesen Sommer eine Golfsafari (14. bis 21. Juli 2019). Nach dem Kennenlernen beim Begrüßungsabend besuchen die Teilnehmer während der kommenden Tage gemeinsam die abwechslungsreichsten Plätze der Umgebung.

Es geht aber auch zu weiter entfernten Anlagen, beispielsweise nahe dem Bodensee. Einen Tag lang begleitet Golfpro Pierre Knauer die Gruppe und feilt auf Wunsch am perfekten Schwung. Beim Abendessen in dem 5-Sterne-Hotel kann über die gemeinsame Leidenschaft gefachsimpelt werden.

Das DZ/HP kostet für die 7 Nächte inklusive Shuttle zu den Plätzen und Getränken während des Spiels ab 1.129 €/Pers.

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07.05.2019 Familienferien im Bodenmaiser Hof

GFDK - Reisen und Urlaub

Im Bayerischen Wald lernen Kinder die Natur spielerisch und mit allen Sinnen kennen. Über Trampelpfade und Matschwege geht es beispielsweise entlang der zweieinhalb Kilometer langen Ameisenstraße in Bodenmais.

Ganz nebenbei erfahren die Kleinen dort, was die fleißigen Insekten so alles leisten. Rasante Action bietet die 600 Meter lange Sommerrodelbahn am Silberberg, Hausberg des Bodenmaiser Hofs.

Das 4-Sterne-Superior-Hotel ist die passende Unterkunft für alle Eltern, die sich auch mal eine Auszeit vom Familientrubel gönnen möchten.

Dann entspannen sie im Adults-Only-Bereich des 1.000 Quadratmeter großen RundaiSPA, während die Sprösslinge in einem der drei Pools toben oder am hauseigenen Betreuungs- und Aktivprogramm teilnehmen. In den bayerischen Schulferien kosten fünf Nächte inklusive Rundum-Verwöhnpension ab 475 €/Pers., ein Kind bis zwölf Jahre übernachtet kostenlos im Familien-DZ.

Kids-Programm im Bodenmaiser Hof

Abenteuerliche Schatzsuche, Goldgräberexpedition und ein Besuch der Spielplätze am Silberberg – bei den betreuten Ausflügen des Bodenmaiser Hofs wird es kleinen Gästen sicher nicht langweilig.

Wer mag, darf auch an einer kurzen Wanderung teilnehmen, sich an der filigranen Kunst des Glaskugelblasens versuchen oder mit einer Fackel in der Hand zur Geisterstunde durch den Bayerischen Zauberwald gruseln.

Im Rahmen des Angebots „Kinder, Spiel und Spaß“ in der Räuberhöhle baut das professionelle Betreuerteam zum Beispiel einen Hindernislauf oder Ballparcours im Indoor-Spielplatz des 4-Sterne-Superior-Hotels auf – Hauptsache austoben.

Damit Eltern ihr abendliches 5-Gänge-Menü in Zweisamkeit genießen können, dürfen Kinder auf Wunsch etwas früher essen und sich dann unter Aufsicht in der Räuberhöhle oder auf der Liegewiese vergnügen.

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