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29.12.2018 FAMILIENUNTERNEHMER und Kunststücke

Tour de Kunst der FAMILIENUNTERNEHMER mit Leon Löwentraut

von: GFDK - Kultur und Medien

Mehr als 40 Unternehmer trafen sich zu einem Galerierundgang durch die Düsseldorfer Innenstadt, zu dem der Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER /Düsseldorf/Niederrhein auf Initiative von Vorstandsmitglied Dr. Georg Rotthege eingeladen hatten.

Auf dem Programm stand der Besuch von drei Galerien, die sich mit unterschiedlichen Konzepten erfolgreich auf dem Kunstmarkt behaupten.

„Wenn ich wüsste, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten.“

(Pablo Picasso)

Erste Station der spannenden Kunst-Exkursion: Die Galerie Geuer & Geuer Art an der Heinrich-Heine-Allee 19. Galerist Dirk Geuer führte die Gäste durch seine aktuelle „Winterausstellung“ mit Werken so berühmter Künstler wie u.a. Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Jiří Georg Dokoupil, L.A. Street-Art-Künstler Danny Minnick und Leon Löwentraut, dem Shooting-Star der internationalen Kunstszene, und erläuterte kenntnisreich Hintergründe zu der Entstehung der gezeigten Arbeiten.

Dabei betonte der Galerist, dass bei ihm der persönliche Kontakt zu den Künstlern höchste Priorität einnehme. Voller Begeisterung berichtete Geuer von seiner Reise mit Günther Uecker in den Iran, wo sie gemeinsam eine Uecker-Ausstellung eröffneten. Die Zuhörer spürten schnell:  Hier brennt einer für die Kunst.

Dass Liebe und Leidenschaft für das eigene Tun entscheidende Erfolgsfaktoren sind, wurde dann auch im Gespräch mit dem erst 20jährigen hochtalentierten Maler Leon Löwentraut deutlich, der von seinem Galeristen Dirk Geuer zu dem Abend eingeladen war, und sich viel Zeit nahm, um die Fragen der Familienunternehmer zu beantworten.

Einen weiteren eindrucksvollen Beweis für die Faszination von Malerei liefert der anschließende Besuch der Galerie Beck & Eggeling. „Das Geheimnis der Dinge. Malstücke“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung an der Bilker Straße 4-6. Kurator Hartmut Neumann, selbst Maler und einst Professor für Malerei in Braunschweig, erklärte das Ausstellungskonzept so:

Kleine Kostbarkeiten, geschaffen mit Pinsel und Farbe. Die Bilder der 50 beteiligten Künstlerinnen und Künstler, darunter so bekannte Namen wie Norbert Bisky, Konrad Klapheck und August Macke, zeigen die „Dinglichkeit“ als einen größtmöglichen gemeinsamen Nenner.

Der Betrachter sieht greifbare Dinge, Gefundenes und Utensilien des alltäglichen Gebrauchs, aber auch surreale Formen und abstrakte Gegenstände – „greifbar“ gemalt. Faszinierende Kunstwerke – da waren sich alle Besucher einig.

Einen würdigen Rahmen für große Kunst schafft, im wahrsten Sinne des Wortes, eine echte Düsseldorfer Institution: Conzen, Kunstdienstleister mit eigener Manufaktur. Ihr galt der krönende Abschluss des Galerierundgangs.

Geschäftsführer Friedrich Conzen, der eines der ältesten Familienunternehmen der Landeshauptstadt leitet, hieß die Besucher im „Alten Haus“ an der Bilker Straße willkommen.

Mit gut 80 Mitarbeitern kümmert sich das 1854 gegründete Unternehmen darum, dass Kunstwerke und andere Bilder sowie Objekte gut gerahmt, präsentiert, restauriert oder auch reproduziert werden.

Zudem erhielten die Familienunternehmer höchst informative Einblicke in die Historie des Bilderrahmens sowie die Gelegenheit, zwei diplomierten Restauratorinnen bei der Arbeit zuzusehen

Mit angeregten Gesprächen bei einem Abendessen klang die „Tour de Kunst“ schließlich aus.

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