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Unsere Galerien - Kunstwerke, Musik und Geschichten

Kunst - Werk der Woche

  • Heiner Meyer, Chanel Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Stiletto Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Medicine Oel auf Leinwand
    Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ
    Der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer

    Schon 2013 war Heiner Meyer bei der GFDK - Werk der Woche. Nun sieben Jahre weiter, wurde er nochmals von der GFDK-Redaktion ausgewählt. Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer weckt in der Augsburger GALERIE NOAH Begierden und führt diese zugleich ad absurdum.

    Porsche, Prada und Escada, geliftete Beauties und frohlockendes Softeis, Schönheit satt, prall und geballt bringt Heiner Meyer auf Leinwand wie auf den Punkt; Begierde, Gier, Begehrlichkeit weckt und stillt der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art auf einen Streich – und eröffnet gekonnt bis perfekt die perfiden Spiele um Schein und Sein in der Arena der Augsburger GALERIE NOAH.

    „OH, LÀ LÀ!“ ist seine aktuelle Ausstellung dort im Glasplast betitelt, die einmal mehr die stilistische Raffinesse des Bielefelder Künstlers vor Augen führt.

    Routiniert und ausgefeilt setzt er in surrealer bis fotorealistischer Manier die Symbole von Luxus und Lifestyle zusammen und weiß zeitgleich geschickt zu konterkarieren: bleibt einem die eisige Kalorienbombe beim Anblick der schlanken Silhouette im Vordergrund im wahrsten Sinne im Halse stecken.

    Doppelbödig ist die Kunst von Meyer allemal, verziert mit reichlich Anspielungen an die Vergänglichkeit, mit Kritik am Jugend- und Schönheitswahn, am Wert der Ware heute, die indes dezent, ja, skurriler Weise ästhetisch daher kommt und sich nicht unbedingt aufdrängt.

    Die 40 neuen Ölbilder, Papierarbeiten, Bronzeplastiken und Objekte in der GALERIE NOAH bedienen die weiblichen wie die männlichen Sehnsüchte und changieren facettenreich hin und her zwischen tragikomischer Ikon- und Ironisierung:

    Diese machen die malerischen Kommentare Meyers auf der echten Louis-Vuitton-Tasche dem angepassten Modeblogger einen poppigen Strich durch die Rechnung; strahlen die makellosen Gesichter in Öl auf Leinwand nunmehr aus dem OP-Verband; und stellt Minnie Mouse in skulpturaler Monumentalität das Schönheitsideal per se wie stante pede in Frage. Schön, schön schräg, Satire auf Pop-Art.

    „Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ!“ in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast

    am Donnerstag, 18. Juli 2019, um 19 Uhr; der Künstler ist anwesend.

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  • Bilder an denen man sich nicht satt sehen kann von Giuseppe Gonella in berlin
Giuseppe Gonella vor einem seiner Werke
Eine trostlose Endzeitlandschaft von Giuseppe Gonella
Malerei von Giuseppe Conella Zeit, Leben, Tod und Neubeginn
Wasser ist der Ursprung allen Lebens fuer Giuseppe Gonella
Malerei von GiuseppeConella  Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet
Malerei von Giuseppe Conella Und immer wieder, trostlose Endzeitlandschaften
Malerei von Giuseppe Conella Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn beschaeftigen den Kuenstler immer wieder
Malerei von Giuseppe Gonella Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder
    Wasser ist der Ursprung allen Lebens
    Von der ewigen Wiederkehr – Zur Malerei von Giuseppe Gonella

    Ein Moment, den jeder kennt und schon einmal erlebt hat. Wenn sich der Kopf langsam unter Wasser senkt bis die Augen auf Höhe des Wasserspiegels sind, der den Blick teilt und man buchstäblich zwischen den Welten schwebt. Unten die Stille des Meeres, oben das ganze Diesseits der Welt, Wind, der Wellen kräuselt, Sonnenstrahlen, Licht.

    Giuseppe Gonella nennt das Bild, das diesen Moment festhält Unter the Skin of the Sea, und in ihm ist das Thema der Ausstellung gefasst: De aeterno reditu, von der ewigen Wiederkehr.

    Wasser ist der Ursprung allen Lebens, und so ist es bezeichnend, dass unter jener Haut in Form von fluoreszierenden Partikeln, die als Kleinstlebewesen den Beginn der Evolution darstellen, Lebendigkeit pulsiert, während gleichzeitig in der sich aus demselben Wasser erhebenden diesseitigen Ferne die Insel Pontikonisi abzeichnet, vermutlich das Vorbild zu Arnold Böcklins Die Toteninsel.

    Zeit, Leben, Tod und Neubeginn

    Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn, die Gonella in jedem seiner Bilder verhandelt, sind der kontextuelle Bezug, der die Ausstellung zusammenhält und sie zu einem Ganzen gestaltet. Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist die direkt auf die größte Galeriewand aufgetragene Wandmalerei, die eine monumentale Ruinenlandschaft zeigt:

    Umgestürzte Säulen, Jahrhunderte alte Zeugen, die bereits alle Bilder der Lebenserzählung gesehen haben, die in den Gemälden aufgefächert wird. Auch jene Bilder, die diese Lebenserzählung bis zu ihrem Ende noch bereithalten wird, werden sie begleiten. Vom Wandgemälde eingefasst sind zwei kleine Leinwände:

    Dem Guardian of the Sun, einem gelben Vogel, der mehrfach in den Bildern auftaucht, ist der Guardian of the Night entgegen gesetzt, eine unheimliche, in sich ruhende Figur ohne Gesicht, umhüllt von einem verzerrten Schachbrettmuster.

    Es wundert nicht, dass Giuseppe Gonella auf das Schachspiel verweist, Paraphrase auf die Gesellschaft zugleich, auf Partien um Leben und Tod, um das Dunkle der Nacht zu versinnbildlichen.

    Solche Gegensätze, wie sie sich in Unter the Skin of the Sea andeuten, finden sich im Zusammenspiel der Gemälde häufiger. Jeder dieser Gegensätze lädt dazu ein, sich seinem Spannungsfeld auszusetzen.

    Hier eine stillende Mutter, Sinnbild der Lebensspenderin, doch eine Art Cyberkreatur, dort die Andeutung des mythischen Fabelwesens Ouroboros, das sich selbst genügt: "Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz".

    Eine trostlose Endzeitlandschaft

    In einem anderen Gemälde, Reassuring Horizons, schreitet eine in ein transparentes Regencape gewandete Gestalt durch eine trostlose Endzeitlandschaft, während sich in Sunny Side Up mehrere Menschen in paradiesischer Nacktheit um einen mächtigen Baumstamm gruppieren.

    Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder, die Erinnerungen und Emotionen evozieren. Manchmal erwachsen aus diesen Linien grelle Flächen, Farbfragmente, die zusammengesetzt den Grund ergeben, auf dem Gonella Figuratives zumeist nur andeutet.

    Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet, stattdessen sind sie häufig sich selbst überlappend und durchscheinend dargestellt, wie in den beiden Gemälden In the Same Breath #1 und #2, als seien sie nicht wirklich gegenwärtig, sondern im Übergang zwischen den Zeiten begriffen.

    So vereinen die meisten Bilder Giuseppe Gonellas mehrere Momentaufnahmen, die zeitlich nicht zu fassen sind. Dieses Wechselspiel aus Endlichkeit und Unendlichkeit erweitert das Spannungsfeld der inhaltlichen Gegensätze um eine apokalyptische Dimension

    In seinen Bildern gibt es ein Überleben

    Stellvertretend für den Betrachter ist es der Hofnarr in Portrait of the Court Jester Gonella – Tribute to Jean Fouquet, der sich der Wucht dieser Bilder aussetzt, und dem der Schrecken buchstäblich ins bleiche Gesicht gezeichnet ist.

    Es ist – wie auch in Mente locale, wieder eine verstörende Landschaft – kein gutes Ende, das Gonella andeutet, und es fällt nicht leicht, sich dem zu stellen.

    Einziger Trost: In seinen Bildern gibt es ein Überleben, auch wenn es nicht das der Menschheit zu sein scheint.

    Man wünscht sich zurück unter Wasser, Under the Skin of the Sea, in die traumverlorene Stille mit ihren bunten, pulsierenden Partikeln, aus der das Leben entsteht, in der Hoffnung, dass die Evolution einen anderen Weg einschlägt und sich die friedliche, paradiesische Vision, die Giuseppe Gonella ebenfalls darzustellen vermag, durchsetzt.

    © Helge Baumgarten, Berlin

    Giuseppe Gonella – De aeterno reditu, Malerei

    Egbert Baqué Contemporary Art

    Fasanenstraße 37

    10719 Berlin

     

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  • Nik Nowak Terminal 2015, transformed arcade game body, mixed media
    Mensch Macht Maschine
    Nik Nowak über kulturelle Transmitter oder akustische Waffen, Panzer und Echodrohnen

    Mensch Macht Maschine - Nik Nowak präsentiert - „DELETHE“

    Nik Nowak ist Künstler, Musiker und Kurator. Seine medienübergreifende künstlerische Arbeit befasst sich häufig mit der Wirkung von Sound, so wie mit der Rolle von Soundsystemen als kulturelle Transmitter oder akustische Waffen. Soundobjekte wie „Mobile Booster“, „Panzer“ und die „Echodrohnen“ verschafften ihm weltweite Aufmerksamkeit.

    Neben seiner Ausstellungstätigkeit geht er dem Phänomen der mobilen Soundsysteme seit Jahren auch wissenschaftlich nach und hält Vorträge zu diesem Thema. Außerdem tritt er regelmäßig mit Live- und DJ-Sets alleine oder mit seiner Band Schockglatze als Musiker auf.

    Das Langzeitprojekt DELETHE wurde 2012 als Projekt des Künstlers Nik Nowak, des Rechtsanwalts Philipp Brandt und des Kurators Peter Lang (✝) gegründet.

    2014 kamen die Kommunikationsdesigner VERBALVISUAL als Kollaborateure hinzu. DELETHE befasst sich mit der Frage nach dem Umgang und der Löschung von Daten nach dem Tod.

    Es ist Forum, Selbstversuch und Service zugleich und möchte den aktuellen Stand der Rechtslage mit der praktischen Umsetzbarkeit von Löschung persönlicher Daten nach dem Tod abgleichen.

    Mit dem Tod eines Menschen ergeben sich persönliche und rechtliche Fragen zum Umgang mit den Daten in der virtuellen Realität. Profile in den sozialen Netzwerken, Avatare, Accounts bestehen weiter.

    Wem gehören die Daten nach dem Ableben, gibt es einen Rechtsanspruch auf Löschung und was bedeutet der Kontrollverlust über die Daten? Gibt es ein Recht auf das Vergessenwerden?

    In der begehbaren Installation DELETHE spielen künstlerische Reflektionen zum Wandel unserer Zeit sowie das Verhältnis konkreter zu virtueller Realität in Bezug auf die Speicherung und Löschung von Daten, Vergessen und Archivieren eine Rolle.

    Nowak (*1981 in Mainz, lebt in Berlin) studierte von 2002 bis 2007 Kunst an der Universität der Künste, Berlin, war Meisterschüler von Prof. Lothar Baumgarten und besuchte 2007 die Bildhauerklasse von Xiang Jing an der Shanghai Normal University.

    2007 wurde ihm das Georg-Meistermann-Stipendium verliehen. 2014 kuratierte er in Zusammenarbeit mit dem Museum Marta die internationale Ausstellung „BOOSTER Kunst Sound Maschine“ und wurde mit dem GASAG Kunstpreis ausgezeichnet, der herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik ehrt.

    Begleitprogramm

    Künstlergespräch am Freitag, 06. September 2019 um 18:00 Uhr

    Städtische Galerie Wolfsburg

    Im Anschluss um 20:00 Uhr Filmvorführung im Hallenbad – Kultur am Schachtweg

    „WAR of ART“ mit Nik Nowak als Gast

    Im Gespräch gibt der Künstler Auskunft über seine Reise nach Nordkorea und die Hintergründe zum Film.

     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Auf das was da noch kommt Lotte im Duett mit MAX GIESINGER
LOTTE wurde von der Zeitschrift BUNTE fuer den BUNTE NEW FACES AWARD MUSIC nominiert
    LOTTE und Max Giesinger
    Die flotte Lotte im Duett mit MAX GIESINGER

    Vor zwei Jahren begeisterte LOTTE mit ihrer Hitsingle „Pauken“ aus dem Albumdebüt „Querfeldein“ Kritiker und Fans gleichermaßen. Nach zwei restlos ausverkauften Headliner-Touren sowie unzähligen Open Air- und Festival-Terminen meldet sich die 23-jährige Sängerin und Songschreiberin nun mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Album „Glück“ (18.10.2019) zurück.

    Nach dem Vorboten, der Single „Schau mich nicht so an“, erscheint heute mit „Auf das was da noch kommt“ die zweite Single, ein Duett mit MAX GIESINGER.

    Die Kommentare auf youtube zeigen das die Leute von den beiden begeistert sind.

    LOTTE und Max Giesinger – zwei, für die die letzten Jahre buchstäblich wie im Steilflug vergangen sind, singen ein Loblied Auf das, was da noch kommt: das Sich-Hineinstürzen in den nächsten Moment, den Optimismus, das Aufstehen nach dem Hinfallen und das Niemals-Stillstehen.
    Aufs Leben.

    Endlich, muss man fast schon sagen, denn kennengelernt haben sich die beiden bereits in einer Zeit, in der das stete Unterwegssein noch ein Zukunftstraum war.

    Frühjahr 2016 – LOTTE spielt ihre Lieder alleine mit ihrer Gitarre auf winzigen Konzerten und Max hat eben erst seine Single „80 Millionen“ veröffentlicht, als er sie durch einen Zufall auf einer kleinen Bühne in Mannheim spielen sieht und der musikalische Funke sofort überspringt.

    Kurz nach diesem Treffen nehmen beide Leben rasant Geschwindigkeit auf: LOTTE unterschreibt ihren ersten Plattenvertrag und bringt im Sommer 2017 mit „Querfeldein“ ihr hochgepriesenes Debütalbum heraus – Max tourt, mit den Erfolgen von „80 Millionen“, „Wenn sie tanzt“ und Co. im Rücken, zwei Jahre nonstop durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

    Als LOTTE sich nun in der Schaffensphase ihres zweiten Albums „GLÜCK“ befand, welches am 18. Oktober 2019 erscheinen wird, war es an der Zeit, die gewachsene Freundschaft und die geteilte Vorfreude auf all die Erlebnisse, die noch kommen werden, in einen gemeinsamen Song zu packen.

    „Wenn ich so an all das denk`, will ich, dass es jetzt beginnt“ heißt es da und man kann der Energie der beiden nicht widerstehen.

    „Auf das, was da noch kommt“ ist nicht nur eine Hommage an die Freundschaft von LOTTE & Max Giesinger, sondern ein „Prost“ auf das Leben, die vielen Erlebnisse und Glücksmomente, die waren und noch kommen mögen.

    LOTTE wurde soeben von der Zeitschrift BUNTE für den BUNTE NEW FACES AWARD MUSIC nominiert, der am 29.8. in Düsseldorf verliehen wird. 

    Für LOTTE vergingen die letzten beiden Jahre buchstäblich wie im Steilflug.

    Nach dem Top 20-Chart Entry ihres Debütalbums „Querfeldein“ im Herbst 2017 war die Ravensburgerin fast permanent unterwegs. Sie war als einzige deutsche Künstlerin in Apples globaler „Up Next“-Kampagne zu bewundern, in der ansonsten nur Künstler aus den US oder dem UK gefeatured wurden.

    Bei all dem Trubel eigentlich ein kleines Wunder, dass LOTTE überhaupt die Zeit für ein neues Album gefunden hat.

    LOTTE hat sich verändert. Nicht nur äußerlich, auch ihr Mindset ist heute ein anderer. Weg von der „verkopften“ Liedermacher-Melancholie, wie sie es nennt, hin zu einer optimistischeren, dem Leben zugewandten Denkweise. 2019 klingt LOTTE viel frischer, moderner, auf eine andere Weise lebendig.

    Organische Instrumente werden von elektronischen Gerätschaften begleitet, die Akustikgitarre sanft von tanzbaren Beats an die Hand genommen.

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  • King Princess, buergerlich Mikaela Straus ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Popmusikerin und Multiinstrumentalistin
Am 3. Februar 2018 veroeffentlichte King Princess ihre Debuetsingle 1950
    Debütsingle wurde über Nacht zum Hit
    Pop Star King Princess ist nicht nur Sängerin, sondern auch Songschreiberin

    King Princess, bürgerlich Mikaela Straus.

    Mikaela Straus ist die Ururenkelin der deutsch-amerikanischen Geschäftsleute Isidor und Ida Straus, die beide im Jahr 1912 beim Untergang der RMS Titanic starben.

    Der aufsteigende Pop Star King Princess präsentierte am 31.05.2019 die erste Single "Cheap Queen" aus ihrem mit Spannung erwarteten Debütalbum. King Princess ist auf dem Label "Zelig Records" von Mark Ronson unter Vertrag, im Vertrieb von Sony Music.

    Nach ihrem Auftritt beim Governors Ball in New York wird King Princess auf eine ausgedehnte ausverkaufte US Tour gehen. Sie spielt dieses Jahr auf diversen Festivals wie Coachella, Glastonbury, Bonnaroo, Leeds Festival und vielen weiteren.

    Die Debütsingle von King Princess, "1950", die 2018 erschien, wurde über Nacht zum Hit und kann bis heute über 200 Millionen Streams verzeichnen. Ihre EP "Make My Bed" wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. In diesem Jahr arbeitete sie zusammen mit Fiona Apple auf "I Know" und ihr Titel "Pussy Is God" wurde über 17 Millionen Mal gestreamt.

    Geboren und aufgewachsen ist King Princess in New York in einer Musikerfamilie. Sie ist nicht nur Sängerin, sondern eine begnadete Songschreiberin und spielt neben Gitarre und Piano noch weitere Instrumente. Ihr Debütalbum wird noch in diesem Jahr erscheinen.

    Pressestimmen:

    “Catchy, romantic pop confections are quickly becoming
    the 20-year-old singer-songwriter’s specialty” —New York Times

    “King Princess seems poised to become music royalty”—W Magazine

    “a voice the world can't afford to ignore” —Refinery 29

    “A new breed of queer pop icon: King Princess” —Rolling Stone

    “A gak and a half.”—New York’s The Cut

    “A refreshing new queer presence in pop.”—Billboard

    “King Princess is a force to be reckoned with…” —Rookie

    “The young singer-producer offers the kind of love songs generations of queer kids craved…King Princess’ breakout single, “1950,” is about as close to perfect as a pop song can get…Effortless, infectious, and anthemic…” —Pitchfork

    “There’s an inherent sense of sweeping romance and melancholy
    in her songs that renders them captivating…” —PAPER

    “A study in contradiction: a songwriter who mines the history of classic rock and a Twitter virtuoso fluent in the evolving language of now…” —Interview

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  • Dunkle Schoenheiten mit ANNA TERNHEIM
Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs
    Neues Album von Anna Ternheim
    Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs, seitdem sie zehn Jahre alt ist

    Die Schwedin Anna Ternheim ist eine ganz besondere Musikerin: Mit ihren hochpersönlichen Songs erlaubt sie einen tiefen Einblick in ihre introspektiven Gedanken und formuliert eine dunkle Schönheit, die unmittelbar berührt.

    Seit ihrem 2004 veröffentlichten Debütalbum „Somebody Outside“ wird die Sängerin und Gitarristin in ihrer Heimat Schweden aber auch in Westeuropa und den USA mit stetig wachsender Begeisterung für ihre Musik gewordene Innenbetrachtungen geschätzt.

    Die 41-Jährige, die zu ihren großen Einflüssen Künstler wie Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom Waits zählt, blickt in Schweden auf einen konstant großen Erfolg: Auch ihr letztes, 2017 erschienenes Mini-Album „All the Way to Rio“ stieg wie alle Vorgänger unmittelbar hoch in die Albumcharts ein.

    Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs, seitdem sie zehn Jahre alt ist. Und doch ließ sie sich Zeit mit der Entwicklung einer signifikanten künstlerischen Persönlichkeit.

    Im Alter von 18 verbrachte sie ein Jahr in Atlanta/Georgia und unternahm dort erste musikalische Gehversuche mit ihrer Band Sova.

    Doch es sollte noch weitere acht Jahre dauern, bis sich die nachdenkliche, stets von einem leichten Hauch der Melancholie umwehte Frau tatsächlich als Musikerin verstand. Statt sich auf die Musik zu konzentrieren, reiste sie zunächst um die Welt und studierte Französisch in Lausanne.

     Zurück in Schweden, nahm die Songwriterin 2004 ihr Debütalbum „Somebody Outside“ auf. Das Album stieg direkt bis auf Platz 3 der schwedischen Albumcharts. Bei den schwedischen Grammy Awards – dem skandinavischen Äquivalent des Grammy – gewann sie den Preis als „Beste Newcomerin“.

    Ein Erfolg, den sie 2006 mit ihrem zweiten Album „Separation Road“ unmittelbar wiederholen konnte: Diesmal gewann sie in den Kategorien „Best Female Artist“ und „Best Lyricist“.

    Gerade diese letzte Nominierung dürfte für die nachdenkliche Schönheit einen besonderen Wert besitzen, denn Anna Ternheim agiert in ihren lyrischen Gedanken stets offenherzig und authentisch. Sie schulde dies der Kunst, sagt sie, und sie könne gar nicht anders, als in ihren Texten ungeschönte Ehrlichkeit zu formulieren.

    Von dieser Aufrichtigkeit getrieben war auch ihr 2008 veröffentlichtes Album „Leaving On A Mayday“, das sie vollkommen alleine mit einem Produzenten aufnahm. Auch für dieses Album erhielt sie wieder zwei schwedische Grammy Awards.

     Nach den ebenfalls sehr erfolgreichen Werken „The Night Visitor“, welches ihr erstmals auch in Deutschland Charts-Notierungen bescherte, und „For The Young“, einem Ergebnis längerer Aufenthalte in New York und Buenos Aires, formierte sie für die nächste Tournee ihre bislang brillanteste Live-Band.

    Die Konzerte gerieten zu höchst emotionalen Ereignissen, was Anna Ternheim dazu veranlasste, ihre erste Live-Platte zu veröffentlichen. „Live in Stockholm“ erschien 2016 und bewies mit 17 Songs aus ihrer gesamten Karriere, was für eine Ausnahmemusikerin Anna Ternheim ist.

     Im November 2017 erschien ohne jegliche Vorankündigung unter dem Titel „All the Way to Rio“ ein Mini-Album, welches Ternheim als Bandprojekt vor einigen Jahren begonnen, dann aber als eigene Platte vollendet hatte.

    Im Frühjahr 2018 erscheint im Rahmen des Record Store Days dann noch ein weiteres Livealbum „ The Winter Tapes“, welches die schönsten Aufnahmen der Akustiktournee 2017/2018 mit Martin Hederos enthält.

    Man darf also gespannt sein, was Anna im Jubiläumsjahr ihrer Karriere nun auf Platte und Bühne bringen wird. Die Premiere feiert das Album am Veröffentlichungstag mit einem besonderen Konzert in Hamburgs Elbphilharmonie gemeinsam mit dem Kaiserquartett, das Konzert ist bereits wenige Minuten nach Ankündigung leider komplett ausverkauft.

    Ein paar Worte von Anna zum Album „A Space For Lost Time“:

    „Ich wusste, dass ich eine sehr reduzierte Platte machen wollte, die Akustikstournee im Jahr 2017 hatte mich dazu inspiriert. Einige Song wuchsen dennoch mit einem größeren Arrangement und brauchten mehr Dynamik.

    Auch wollte ich die Westküste Amerikas in meinen musikalischen Kosmos bringen und nahm grosse Teile der Platte in Los Angeles auf. Am Ende klingt es dann aber doch wieder nach einem düsteren Schwedischen See…

    Im Studio gingen wir sehr intuitiv vor, Song für Song und versuchten, bei jedem Lied schönst möglich den Kern zu zeigen. Ihn so wundervoll wie möglich klingen zu lassen.

    Der Titel des Albums kam mir während der Aufnahmen in LA. Er beschreibt am besten das Grundgefühl des Albums,

    der Sehnsucht für Vergangenes, für das was kommt und die Sachen, die dich morgens motiviert aufstehen lassen.“

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