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Unsere Galerien - Kunstwerke, Musik und Geschichten

Kunst - Werk der Woche

  • Martina Ziegler vor einem ihrer Werke
Die Serie der Multiplen Portaits von Martina Ziegler setzt sich  mit der Vielschichtigkeit des Menschen auseinander
Die Kombination aus Malerei, Fotografie und Computerbearbeitung 
Martina Zieglers neue An- und Einsichten weiblicher Portraets
    Die Serie der Multiplen Portaits
    Martina Ziegler thematisiert Frauenbilder aus Kunst und Literatur

    Das Bild des Menschen spiegelt das herrschende Weltbild ebenso wie die Auseinandersetzung mit den inneren Gemütsregungen. In diesem Sinne gibt es wohl kaum ein anderes Motiv, das sich so vielschichtig durch die Jahrhunderte präsentiert. Es ist heute wie zu jeder anderen Zeit gleichermaßen aktuell und wird immer wieder neu erfunden.

    Eng damit verknüpft ist zugleich das Thema der Schönheit, die ebenfalls in unterschiedlichen Zeiten immer wieder anders und neu bewertet wurde, aber stets auch eine große Rolle spielte. In diesem thematischen Umfeld bewegt sich auch Martina Ziegler.

    Die Darstellung von Frauenbildern, auch in der Begegnung mit historischen Hintergründen aus Kunst und Literatur, sind zu ihrem zentralen Thema geworden. Mit jeder neuen Werkgruppe taucht sie tiefer in diese Arbeit ein und entwickelt sie weiter. Dabei geht sie ihren ganz eigenen Weg und schafft neue Einsichten.

    Dies schafft sie auf der soliden Basis feinster Malerei, aber auch mit dem Einsatz neuester technischer Mittel, die jedoch nie zum Selbstzweck werden. Die künstlerische wie menschliche Tiefe, die daraus entsteht, findet der Betrachter in ihren Werken wieder. Auf den ersten Blick sind alle Figuren fast makellos schön und dennoch wirken sie nicht oberflächlich.

    Dort, wo sie aufgelöst und neu zusammengesetzt wurden, ergänzt der Betrachter selbst diese Schönheit als Ganzes. Es umgibt die Figuren zuweilen etwas Gedankenverlorenes oder Mystisches, selten etwas Heiteres. Die Turbanbilder erinnern an die klassische Malerei großer Meister. Sie schafft Bilder von zeitloser Ästhetik und großer Eindringlichkeit.

    Ausgewogene, ebenmäßige Züge und harmonische Farbwirkungen bestimmen die Darstellungen. Gemeinsam ist ihnen eine starke Intensität. Die Figur nimmt Augenkontakt zum Betrachter auf, ohne etwas von sich zu verraten. So wird der Betrachter angeregt, sich selbst mit dem Sujet auseinanderzusetzen und darüberhinaus auch mittels des Bildes in sich selbst hineinzuschauen.

    Die Begegnungen sind szenischer aufgefasst. Sie mixt Zitate und Epochen, inszeniert Fiktives und Bestehendes neu. Immer sind zwei Figuren zu erkennen, wobei sich der Betrachter fragt, ob es wohl zwei Seiten eines einzigen Menschen sind. Es umgibt sie eine eigentümliche Stille, sie treten nicht miteinander in Kontakt und gehören doch unabdingbar zusammen, wie die Licht- und Schattenseiten in unserem Dasein.

    Oft blickt man wie durch einen Schleier auf die Darstellung. Mit wenigen Accessoires gelingt es, die Figuren in eine andere Zeit zu versetzen, z.B. ins 19. Jahrhundert. Die Farbigkeit und Atmosphäre transportieren eine Stimmung, die den Betrachter in diese Zeit hineinversetzt. Sie erzählen Geschichten und regen gleichermaßen wieder zur Innenschau an.

    Künstlerische Ausbildung
    Studium: Freie Kunst / Internationale Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
    Praktikum in der Glasmalerei Henseler / Köln, (Restauration von Domfenstern)
    Studium : Visuelle Kommunikation / HSD Hochschule Düsseldorf (Grafik Design, Fotografie, Malerei)
    Abschluss (Akademischer Grad): Diplom Designer
    Art- und Creative Direction (Member of the Board) in internationalen Werbeagenturen.
    Kreative Federführung, europaweit, für internationale Unternehmen. Hauptsächlich Film- und Kreativkonzepte.
    Verschiedenste Auszeichnungen und Creative Awards für Design, Artwork und Film. (U.a. Art Directors Club Deutschland und New York Festival).
    Von 2001 – 2010 frei künstlerisch tätig. Parallel dazu Freelancer für Design-, Mode- und Architektur Unternehmen (Corporate Identity / Design und Konzeptentwicklung).
    Seit 2011 ausschließlich künstlerisch freischaffend.
    Techniken: Malerei, Mixed Media, Digital Painting, Experimental Crossover.

    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstlerinnen e.V.
    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler e.V.

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  • Arno Rink  Lot und seine Tochter
Arno Rink Judith
    Große Gesten, klar komponiert
    Arno Rink - von der Begierde besiegt, überall die Frau per se, in purer Nacktheit

    Große Gesten, klar komponiert, der Akt in Anmut und eine Farbigkeit, die vor Intensität strotzt, das schwarze Dunkel weit hinter sich lässt; hier die Versuchung, dort die Judith, immer wieder Lot und seine Töchter, der Künstler im Selbstportrait, kritisch, resigniert, von der Begierde besiegt, und überall die Frau per se, in purer Nacktheit, ganzer Schönheit

    Arno Rink, moderner Meister des Altmeisterlichen, Gallionsfigur der Neuen Leipziger Schule, ein Genius in Farbe und Form und nebenbei Zeichner von erstem Rang, füllt derzeit mit seinen neoromantisch gefärbten, geheimnisvollen, allegorischen Szenarien die Museen, und exklusiv die Augsburger GALERIE NOA. Arno Rink, Begründer der Neuen Leipziger Schule, ist in ganzer Bandbreite in der Augsburger GALERIE NOAH zu entdecken.

    Zwei Jahre nach seinem Tod, einem kurzen, zwangsbedingten Stillstand, wird Rink erneut entdeckt, vom Museum der bildende Künste Leipzig, von der Kunsthalle Rostock, vom Kunstpalast Düsseldorf – zu Recht, schreibt er die ostdeutsche Kunstgeschichte neu.

    Erstmals nach 2017 bereitet eine Galerie sein umfassendes Oeuvre retrospektiv auf: Gut 30 Ölgemälde, Zeichnungen und Mischtechniken aus den Jahren 1986 bis 2016 führen in Augsburg das Können dieses großartigen Malers vor Augen, der sich, und mit sich die DDR-Kunst, heraus gekämpft hat aus einem politisch motivierten Arbeiten hin zu einer neuen Künstlichkeit in Freiheit, das, ohne die Vergangenheit zu verleugnen.

    Arno Rink gilt als der Mittler zwischen alter und neuer Leipziger Schule, Frontmann der zweiten Generation, die den sozialistisch verhafteten Realismus der Urväter hin führt zu einer verfremdenden Gegenständlichkeit, einer neuen Figuration, die mit surrealen Elementen spielt wie mit expressiver Flächigkeit und sich meist von der Figur leiten lässt.

    1940 in Schlotheim, Thüringen geboren, studierte Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, dozierte selbst seit 1975 ebenda. Von 1987 bis 1994 war er Rektor, lange noch, bis 2005, als lehrender Professor tätig, unter anderem für Neo Rauch. In Leipzig gelebt und gearbeitet, dort 2017 auch verstorben, gilt Rink als das künstlerische Flaggschiff der Wende, der viel zu bieten hat, wenig verstreckt und so manches Geheimnis lüftet – Bravo.

    Vernissage: 7. November 2019

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  • Billy & Hells Schwarzweiße Schwester in Farbe von Anke Linz und Andreas Oettinger
Der Kontakt zu realen Menschen fuehrt zu den Fotoarbeiten von Anke Linz und Andreas Oettinger
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
    Eine ausdrucksstarke Ausstellung in Graz
    Kunst, Mode, Werbung - Ein außergewöhnliches Fotografen-Paar - Anke Linz und Andreas Oettinger in Graz

    Einfach tolle Fotos - Anke Linz (geboren 1965 in Nürnberg) und Andreas Oettinger (geboren 1963 in München) bilden seit Mitte der 1980er Jahre ein außergewöhnliches Fotografen- Paar. Wenn es zwischendurch mit den Aufträgen schlecht aussah, waren sie sich nicht zu schade, einfache Aushilfsjobs zu übernehmen.

    Vielleicht ist es gerade dieser Kontakt zu realen Menschen in realen Arbeits- und Lebenssituationen, die manche Eigenheiten ihrer Herangehensweise erklärt. Ihre Porträts sind zwar von alter Malerei inspiriert,  bieten aber verschiedene Bildsprachen. Mal blicken die Models verschämt zur Seite oder zu Boden, dann unumwunden direkt in die Kamera.

    Mal sieht man die ungeschminkte Wahrheit im Gesicht, dann ist das Make-up extrem und die Szene an Dramatik schwer zu überbieten. Nur eines vereint fast alle Porträtaufnahmen von Billy & Hells: Die  statische Stille und die tiefe Ernsthaftigkeit. Ein Lächeln oder gar ein Lachen werden Sie nur sehr selten auf  den Fotos sehen, die dennoch einen starken subtilen Sinn für Humor verraten.


    Billy & Hells spielen nämlich auf virtuose Weise mit vertrauten Images und frönen dieser Leidenschaft sowohl in den Bereichen Kunst, Mode und Werbung in unverkennbarem, konsequentem Stil. So wurden auch frühere Auftragsarbeiten für Marken wie Nil oder Baileys ein gleichwertiger Teil des Schaffens von Billy & Hells.

    Klischees wie die entschlossen dreinblickende Krankenschwester, die strenge Lehrerin, die gütige Mutter, der coole Matrose oder der lässige Cowboy werden aus ihrem Bezugsrahmen gehoben und in einen neuen Kontext gestellt.


    Weder bei den Farben, noch bei der Kleidung und der Inszenierung überlässt man etwas dem Zufall. Die Bilder der beiden, die seit dem Jahr 2000 in Berlin leben, waren unter anderem in Tokyo, London, in den Niederlanden und in Los Angeles zu sehen. 2007 erhielten sie den Taylor Wessing Portrait Prize der National Gallery of London, ein wichtiger Moment für ihren internationalen Durchbruch.


    Der Name des Duos stammt übrigens angeblich von der englischen Aussprache des Wortes „Billighotels". Falls die Legende stimmt, zeigt sie schön den Zusammenhang von Klischee, ungeschönter Realität und Witz.


    Mit dem Werk von Billy & Hells wurde eine Ausstellung als Premiere in Graz gezeigt, die einen ganz neuen Blick auf die Möglichkeiten der Porträtfotografie offenbart.


    Alle im Atelier Jungwirth ausgestellten Fotografien können erworben werden.
    Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter www.billyundhells.de

    Billy & Hells
    Schwarzweiße Schwester in Farbe
     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Michaela Schwarz-Weismann
Sleeping Men Michaela Schwarz Weismann
Ein diffuses Gefuehl von Angst verbreiten die Bilder von Michaela Schwarz-Weismann
    Ein diffuses Gefühl von Angst
    Hat Michaela Schwarz-Weismann die Coronakrise vorweggenommen?

    Wenn man die Bilder von Michaela Schwarz-Weismann betrachtet, überschleicht einem im Angesicht unserer Zeit ein unruhiges Gefühl. Ein diffuses Gefühl von Angst könnte man auch Sagen.

    Michaela Schwarz-Weismann setzt sich mit den Augenblicken des Schlafens, in denen ein Stadium des Stillstands, der Ruhe und einer gewissen Leere erreicht wird, auseinander. Ruhig, tiefgründig, mehrschichtig. Die Künstlerin macht sich Gedanken über das, was tatsächlich passiert oder nicht passiert, wenn Menschen loslassen, wegsinken – und über die Bedeutung dieses essentiellen Moments.

    Michaela Schwarz-Weismann ist eine beharrliche Künstlerin, die sich ihren Themen lange und langsam nähert, genau beobachtet, Tiefen, Inhalte und Ambivalenzen auslotet, eine Meisterin des Präzisen, der klugen Reduktion, die zu sinnlich-emotional stark aufgeladenen Werken führt.
    Alexandra Grubeck, Kuratorin

    Die derzeitigen Umstände rücken unser aller Lebensbereiche in ein neues Licht. Im Falle der Ausstellung "Enchanted Garden" der Künstlerin Michaela Schwarz-Weismann im OÖ. Kunstverein in Linz – eröffnet noch bevor Covid-19 das Land lahm legte – gewinnen die Arbeiten jetzt zusätzlich an Brisanz.

    Schon lange beschäftigt sich die in Tirol aufgewachsene Malerin, die am Royal College of Art in London und an der Angewandten in Wien studierte, die Themen Stillstand, Schlaf, Verwundbarkeit. Der Corona bedingte Shutdown scheint die Blaupause für die pastellfarbigen, schwebenden Männer und am Kopf stehenden Frauen zu sein.
     
    Die komplexe Ausstellung, kuratiert von Alexandra Grubeck, umfasst die Werkgruppen „Enchanted Garden“ und „Sleeping Men“.

    "Letztendlich haben all ihre Werke immer mit dem Menschen in seiner Verwundbarkeit, seinem möglichen Scheitern an sich, an der Welt, auch dem existentiellen Verzweifeln daran, zu tun. Innehalten, etwas spüren und im besten Fall neu denken, dies sind Impulse, die die Künstlerin anbietet, dazu laden die Begegnungen mit ihren vielschichtigen Arbeiten ein. Was daraus entstehen kann, liegt an uns, so banal das auch klingen mag".

    (Alexandra Grubeck, September 2019)

    Die Ausstellung wird nach dem Ende der Covid-19 Maßnahmen vorraussichtlich wieder zu sehen sein.

     

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  • Die Kuenstlerin Sophia Suessmilch
Sophia Suessmilch Selbstportraet
    Die deutsche Künstlerin Sophia Süßmilch
    Schönheitsideale und Geschlechterrollen von Sophia Süßmilch

    Die deutsche Künstlerin Sophia Süßmilch ist für ihre Performances und Malerei bekannt. In ihren Arbeiten stehen Ordnungsschemata, gesellschaftliche Normen sowie Schönheitsideale und Geschlechterrollen im Mittelpunkt.

    Gremlinartige kleine Menschenmonster, anthropomorphe Gestalten und Fabelwesen zeigen sich dabei als Grenzgänger zwischen Gut und Böse. Durch die fröhlich-bunten Oberflächen strahlen die latent aggressiven und triebhaften Obsessionen der Erwachsenenwelt des Hier und Jetzt.

    In der Ausstellung Sophia Süßmilch. Bei Langeweile öfter mal das ABC aufsagen sind neben Malereien auch zahlreiche fotografische Werke bis 19.04. im studio der Neuen Galerie Graz zu sehen.

    Die aktuelle Schau zeigt vor allem Werke aus den Bereichen Malerei und Fotografie und thematisiert dabei immer wieder die uns umgebenden Ordnungsschemata und gesellschaftlichen Prinzipien.

    „Das Alphabet ist die Ordnungsform der Enzyklopädie. Mit der Beschwörung des enzyklopädischen Systems nimmt es Süßmilch mit nichts weniger als dem gesamten abendländischen Wissen und dessen Ordnungsschemata auf.

    Mit ihren ironisch-subversiven Darstellungen unterminiert sie deren paternalistischen Ernst und mit der willkürlichen Adaptierung führt sie deren Prinzipien ad absurdum“, so Kurator Roman Grabner.

    In ihren Arbeiten dekonstruiert Süßmilch Ordnungsprinzipien und hinterfragt sie – ihre Bilder wirken trotz der plakativen, bunten Sujets auf den ersten Blick oft irritierend. Neben ihren malerischen Werken finden sich auch fotografische Arbeiten in der Ausstellung.

    Hier zeigt sich die Künstlerin selbst in verschiedenen Posen, oft eng verschlungen mit ihrer Mutter. Begleitet werden ihre Werke jeweils von aussagekräftigen Titeln wie etwa Can you please stop taking drugs, Paul.

    „Durch den Titel eines Kunstwerks wird eine weitere Bedeutungsebene eingezogen: Werktitel machen neue Denkräume auf und können oft auch einen humorvollen Aspekt einbringen“, so Sophia Süßmilch.

    „Ihre frechen und beiläufigen Titel sind aus der Perspektive einer jungen Künstlerin geschrieben, die mit den Konsequenzen dieser Formalismen leben muss“, ergänzt Kurator Roman Grabner.

    Die Relevanz der Werktitel findet sich auch in der Konzeption der Ausstellung wieder, folgt die Präsentation der Werke doch einer alphabetischen Reihung.

    Die studio-Schau Sophia Süßmilch. Bei Langeweile öfter mal das ABC aufsagen ist noch bis 19. April bei freiem Eintritt in der Neuen Galerie Graz zu sehen.

    Sophia Süßmilch. Bei Langeweile öfter mal das ABC aufsagen
    studio, Neue Galerie Graz, Joanneumsviertel, 8010 Graz
    22.02.–19.04.2020

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  • Saengerin Mélinée liebt Berlin
Newcomerin Mélinée
Mélinée mit Band
    Sie liebt poesie und geschichten
    Liebesabhängigkeiten: Mélinée schreibt Texte von universeller Kraft

    Ende 2015 haben wir die Künstlerin Mélinée hier vorgestellt. Nun kommt in kürze ihre neue CD auf den Markt und daher wollen wir noch einmal an Sie erinnern.

    Mélinée offenbart ihre Zweifel und ihren Spleen wie viele unterschiedliche Landschaftsbilder der Befindlichkeit, spricht über ihre Liebesabhängigkeiten, ihre Begegnung mit einem „Astronhomme“ oder „AstronoMann“, oder zeichnet ein eindrucksvolles Bild von Tangotänzern… Erweist ihrem Akkordeon oder der deportierten Jüdin Etty Hillesum eine Reverenz  oder erzählt uns vom schwierigen Metier der Schauspielerei…

    Ihre Texte sind dicht und wohl gefeilt geschrieben, gleichzeitig persönlich und poetisch, von universeller Kraft. In ihnen finden sich Hoffnung und Nostalgie, aber auch hintergründiger Witz und Humor, als passender Kontrapunkt zur Melancholie. Das alles zusammen ergibt diese „melancomische“ Welt, die ihr ganz eigen ist.

    An ihr Akkordeon angeschirrt sammelte sie erste Erfahrungen auf einigen Toulouser Bühnen mit ihrem Komplizen Maxime Dupuis am Cello. Zusammen gewannen sie im Mai 2010 den dritten Platz beim Prix Nougaro.

    Als „Berlinerin“ lernte sie 2012 die Cellistin Samira Aly, 2013 den Gitarristen Jonathan Bratoëff  kennen, mit denen sie auftritt und im Frühling 2014 eine CD aufnehmen wird.

    Mélinée schreibt Liebeslieder

    Ihre Lieder wurzeln in „L'Amour avec un grand Aïe“, (Der Liebe mit einem großen L-eid) der enttäuschten, unmöglichen oder nur geträumten Liebe, aus denen Lieder gemacht werden. Sie selbst gerät bei all dem ins Wanken, lässt Federn und löst dabei ihre eigene,  angerührt  von denen, die sie ihre „musots“ nennt („Maskuline Form der Muse, Köstlichkeit meiner Worte“).

    Im Goethe-Institut von Toulouse spielt sie weiter Theater, steigt ein in Werthers Sprache und hält sich immer mal wieder kurz auf der anderen Seite des Rheins auf, wo ihre Faszination für Berlin immer größer wird. 2010 landet sie dort und in einer Liebesgeschichte.

    Mélinée liebt Berlin

    Berlins Geschichte und seine Orte, seine urbane Poesie und seine beunruhigende Zukunft inspirieren die Sängerin zu ergreifenden Versen.

    « Weil ich die Leute vom Tacheles – das berühmte, besetzte Berliner Künstlerhaus, das jetzt geschlossen ist – getroffen habe und mit neuen Musikern gespielt habe, konnte ich über diese Schwelle gehen, habe ich mich endlich getraut, Toulouse zu verlassen.

    Ich hab es nie bereut, es war ein Traum, der in Erfüllung ging und damit ein so ganz anderes und spannendes Leben, das begann, weit weg von den Dämonen meiner Heimatstadt…

    Meine Liebe zu Berlin bleibt unangetastet, auch wenn es die Zeit des Tacheles, nach der ich mich manchmal sehne, nicht mehr gibt und mich die Zukunft der Stadt beunruhigt.

    Diese Stadt beruhigt, inspiriert mich, entfaltet mich… Wenn ich weg von ihr bin, fehlt sie mir, wie Anderen ein Mann, für mich ist es die Stadt meines Lebens! »

    Mélinée über ihr neues Album Timezone

    Insgesamt sind auf dem Album 17 Original-Kompositionen zu hören (darunter eine Version vom  Fernsehturm auf Deutsch).

    Der Gitarrist Jonathan Bratoëff begleitet mich auf der Bühne seit zwei Jahren. Er ist ein anerkannter Komponist und Musiker der britischen Jazz-Szene, immer auf der Suche nach neuen Einflüssen und verliebt in meine Texte – deshalb war es für mich eine klare und einfache Entscheidung, ihm die künstlerische Leitung des Albums anzuvertrauen.

    Jonathan hat ein mediterranes Temperament,  das sich mit einer perfektionistischen  Seite  verbindet, und hat die Aufnahme des Albums mit viel Leidenschaft geleitet.

    Die Arrangements der Lieder, mal gipsy, mal jazzig oder rockig, tragen und schmücken Mélinées Poesie.

    Jonathan hat die Musik in Partituren gesetzt, deshalb mussten wir wenig zu sechst proben. Wir haben die Stücke während einer Woche in Berlin im Studio Audio Cue aufgenommen, unter den Bedingungen eines Live-Auftritts. Nur der Akkordeon-Part wurde in der Nähe von Toulouse aufgenommen.

    Kann man sich einen besseren Ort vorstellen als die Berliner Jam-Sessions um virtuose Jazzmusiker ausfindig zu machen? Drei von ihnen wurden so entdeckt:

    Marcel Krömker (Kontrabass), Eugenio Corsaro (Piano) und Joe Smith (Schlagzeug). Sie waren von der Idee meines Albums gleich begeistert. Seit einem Jahr schon spielte ich mit der Cellistin Samira Aly, die einen klassischen Parcours hinter sich hat.

    Was den wunderbaren Akkordeonisten Grégory Daltin betrifft, so ist er ein langjähriger Freund. Ich konnte einfach niemanden anderen bitten bei uns mitzuspielen!

    Derzeit tritt Mélinée hauptsächlich in Trio auf zusammen mit dem Gitarristen Jonathan Bratoëff und dem Kontrabassisten Carmelo Leotta.

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Videogalerie

  • Für positive Gedanken
    Die Welt steht still #WahreWerte #StayAtHome

    Corona hin oder her, das Leben geht weiter

    Hey,

    Die Welt steht still...
    Und alles fühlt sich so anders an...
    Da habe ich mir gedacht, ich versuche es mal auszudrücken.
    Ich bin überwältigt von der Resonanz auf dieses Filmchen...
    Und wer möchte kann das gerne teilen...

    Liebe Grüße und bleibt mir gesund

    Bernd 
    CEO BigCityBeats GmbH

     

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  • Das Grand Opening mit Moderatorin Cathy Hummels
    Meets & Greets mit Superstars
    600 Influencer und über 70 Millionen Follower - Das war die BigCityBeats GLAM

    Mehr als 600 Influencer. Über 70 Millionen Follower weltweit. Meets & Greets mit dem internationalen Superstar-DJ Steve Aoki, mit Top-Rapper Sido, mit Fußball-Legende Lukas Podolski, mit Comedian Oliver Pocher und mit dem wohl erfolgreichsten deutschen Charthit-Produzenten der Gegenwart:

    Robin Schulz. Cooking mit Starkoch Frank Rosin in der Club Kitchen, zusammen mit dem ersten russischen Michelin-ausgezeichneten Sternekoch Alexander Wulf.

    Eine Rolls-Royce-Staffel, die Prominente aus der ganzen Welt nach Düsseldorf chauffiert, direkt an den Walk of Fame zum roten Teppich und einem Dutzend Feuersäulen, vor den Eingang der VVIP-Area. Beauty, Fashion, Styling, Lifestyle, Accessoires, Selfies und Autogramme mit den ganz großen Stars.

    Das Grand Opening mit Moderatorin Cathy Hummels. Das war die BigCityBeats GLAM beim größten Winter-Club der Welt am 10., 11. und 12. Januar 2020. To be continued.

    Getreu der Devise ”Nach der Party ist vor der Party” wird es auch beim größten Sommer-Club der Welt einen riesigen GLAM-Bereich geben.

    Am 5., 6. und 7. Juni 2020 wird die Bandbreite der Promis noch einmal getoppt werden, die dann auf dem Gelände der Frankfurter Commerzbank-Arena zum großen Meet & Greet einladen.

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  • Faszinierende Bilder eines spektakulaeren Events mit rund 140 Prominenten WorldClubbern
    zum höchsten irdischen Club
    Es ist das finale Aftermovie einer BigCityBeats Saison der Superlative

    Der Aftermovie zum höchsten irdischen Club – Out now!

    Es war eine grandiose Pre-Party zur BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition im Januar in Düsseldorf! Die Snow Edition in der wunderschönen Bergkulisse der Schweizer Alpen war das gebührende Closing 2019 für das erfolgreichste BigCityBeats Jahr aller Zeiten.

    Jetzt ist der Aftermovie zur Party im höchsten irdischen Club fertig – faszinierende Bilder eines spektakulären Events mit rund 140 Prominenten, WorldClubbern und handverlesenen Gästen wie Jasmin Wagner, Birte Glang, Galia Brenner, Magdalena Brzeska, Giulia Siegel, Frank Rosin, Jan Sosniok, Dominik Bruntner, Jolina Fust oder Tanja Brockmann. Möglich gemacht dank der Deutschen Bahn, dem Schweiz Tourismus sowie dem Team der Jungfraubahn.
     
    Es ist das finale Aftermovie einer BigCityBeats Saison der Superlative. Und es ist die perfekte Einstimmung auf die BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition am 10./11./12. Januar 2020 in Düsseldorf.

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