hamburger-retina

Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

17.02.2013 jung, blond und blauäugig

GFDK - Universal Music - 5 Bilder

Irgendwie kommt man von der Vorahnung nicht los, dass uns hier das wohl unbeschwerteste Album des Frühjahres 2013 ins Haus steht. Dass hier eine Künstlerin im Anmarsch ist, der schon jetzt so viele erliegen, dass man sich – auch so eine Art von Leslie Clio – über das Morgen nicht den Kopf zerbrechen muss.

Irgendwie ist sie eine Herzenfängerin. Auf der Bühne, wo sie bei Joss Stone oder Michael Kiwanuka zeigt, dass sie mehr ist, als der „Support“-Act. Auf ihren eigenen Konzerten und Festivalauftritte. Mit einem Video zu ihrer ersten Single „Told You So“, das bereits mehr als 1.000.000 mal allein auf youtube angeschaut wurde und eine Künstlerin zeigt, die weder Angst vor offen gelegten Gefühlen noch vor klaren Ansagen hat. Mit bereits über 500 Plays für die aktuelle Single „I Couldn’t Care Less“ jede Woche im Radio.


Es brodelt gewaltig um Leslie Clio, die weder Angst vor offen gelegten Gefühlen noch vor klaren Ansagen hat. Doch wenn man sie fragen würde, was dieser steigende Druck auf dem Aufmerksamkeitskessel mit ihr macht, sie würde wahrscheinlich antworten: „I Couldn't Care Less“ und weiter einfach vor Freude in die Luft springen. Wir machen mit!

 

Leslie Clio

Jetzt nur nicht zu clever erscheinen. Nicht dumm aber auch nicht zu clever. Das wäre fatal - und unnötig. Sie ist jung, blond und blauäugig. Ihr Soul ist blauäugig. In diesen grossen, blauen Augen spiegelt sich das Staunen über unser irdisches Dasein. Sie haben schon mehr gesehen als die ihrer Altersgenossen. Leslie ist eine Reisende; ihr gehört die Welt, denn sie lässt sich nicht aufhalten.

Das glaubt einem keiner. Man kann das Gebot der Stunde gar nicht überstrapazieren. Nicht zu clever erscheinen. Nicht zu dick auftragen. Die Realität ist prall genug. Nehmen wir zum Beispiel die Pop-Nation schlechthin, Großbritannien. Die liebt den leichten Anflug von mangelnder Perfektion. Das Publikum ist misstrauisch, wenn die Dinge zu slick erscheinen. Lieber klammert es sich an die Illusion von Unbekümmertheit. So erklärt Dusty Springfield, in den Sixties die Queen des so genannten “Blue-Eyed Soul”, dass sie bis heute nur als Interpretin bekannt ist. “Ich dachte, Credits in Anspruch zu nehmen, wäre nicht förderlich für meine Glaubhaftigkeit als kleine, unschuldige Sängerin.”

So etwas kann Leslie nicht passieren. Trotz aller Bewunderung für die klassischen und modernen Stimmen des Souls hat sie sich bereits vor der Produktion für einen ganz eigenen Weg entschieden, und der führt an allen Stereotypen vorbei. Leslie macht kein Geheimnis aus ihrer Selbstermächtigung und vertraut lieber Nikolai Potthoff als einer Armada von prominenten Produzenten und Co-Autoren. Zusammen haben Leslie und Nikolai über viele Monate hinweg einen musikalischen Kosmos ausgestaltet, der seinesgleichen sucht. Im selben Moment leicht und dennoch gehaltvoll, brilliert die facettenreiche Produktion mit Beats und Sounds, die man in dieser Form noch nicht gehört hat. Auffallend ist die konzentrierte Einfachheit, die transparenten Arrangements und das urbane Setting - Referenzen an freundlicheren Post-Punk und dunkleren Trip-Hop sind hier ebenso in homöopathischer Dosierung zu finden wie die Spuren der älteren und jüngeren Soul-Geschichte. Als hätten sich die beiden eingeschlossen, mehrere geschmackvolle Plattensammlungen eingedampft und daraus pure Magie destilliert.

Im Kern scheinen alle Songs von grossen Gefühlen zu handeln. Mad Drama! Doch das wirkt nur so. “In meinen Liedern reflektiere ich einfach, was mich beschäftigt,” behauptet Leslie und zieht die Stirn in Falten, wenn sich jemand erdreistet, noch mal nachzufragen. Warum gerade das Scheitern der Liebe eine so grossen Raum bei ihr einnimmt? Ist doch klar: “Negative Gefühle verlangen einfach nach einem ganz anderen Maß von Verarbeitung.” Und als ein Paradebeispiel dafür, wie sich Niederlagen in einen Triumph verwandeln lassen, kann ihr Song “I Couldn’t Care Less” gelten. Die Botschaft lässt sich mit einer modernen Zen-Haltung vergleichen und ambitionierte Feuilletonisten finden darin vielleicht sogar das philosophische Konzentrat einer ganzen Generation. Nach eigenen Angaben will uns aber Leslie damit nur verraten, dass wir “den ganzen kleinen, alltäglichen Dramen des Alltags auch mal den Mittelfinger zeigen müssen, weil man sich oft, ohne dass man es will, von wahnsinnig unwichtigen Dingen verrückt machen lässt.”

Im Überwinden der uralten, längst überkommenen Dichotomie zwischen Kopf und Herz versöhnt Leslie Clio die vermeintlichen Gegensätze zwischen Mainstream und guten Geschmack. Musik und Texte mögen intelligent erscheinen, möchten aber auch einfach “nur gefallen”. Dahinter steckt weniger Berechnung als ein Bedürfniss. Erfolg akzeptiert Leslie nur zu ihren eigenen Bedingungen. Und ihr größter Erfolg präsentiert sich ihr bereits vor der ersten Veröffentlichung. Sie bleibt, wer sie ist. Und sie singt, was sie will. Für Leslie Clio soll die Musik sprechen, denn aus der Musik spricht Leslie Clio.

Das mag auch der Grund sein, warum Leslie gern so tut, als hätte sie nichts über ihre Musik zu erzählen. Dann beantwortet sie Fragen nach ihren persönlichen Vorlieben mit einem naseweisen Bekenntnis wie: “Keine Ahnung, ich mag Kaugummis.” Oder es bricht bei einem Gespräch über Kunst plötzlich aus ihr heraus: “Ich stehe zur Malerei wie Garfield zur Maniküre!” Statt eine Kindheit im Gospel-Chor herbei zu fabulieren, erinnert sie sich lieber an die Goldenen Jahre des deutschen Schlagers und an originäre Typen wie Heintje. - oder auch mal an die Afrikanische Musik, mit der Sie von Ihrer Mutter beschallt wurde. Das ist ehrlich (und) anders. Als eine der ganz wenigen Frauen ihrer Generation vermag es Leslie, aus feinen Beobachtungen einnehmende Geschichten zu spinnen und aus diesen Geschichten noch etwas attraktivere Songs zu machen. Die Songs sind ein Spiegel ihrer Seele. Sie stecken voller Liebe, Hoffnung und Witz - und am Ende sind sie allesamt beseelt von einem unerschütterlichen Glauben an das Gute in uns allen.

Wer Fragen hat, wird in diesen Songs alle Antworten finden.

Wer Ohren hat, der höre ...

 

Musikvideo zu "Told You So":

http://www.universal-music.de/leslie-clio/videos/detail/video:280636/told-you-so

 

Rezensionen:

http://www.rollingstone.de/reviews/alben/article370286/leslie-clio-gladys.html

http://www.laut.de/Leslie-Clio/Gladys-%28Album%29

 

 

Universal Music
Julia Keutner
Julia.Keutner@umusic.com

Weiterführende Links:
http://www.universal-music.de/leslie-clio/home
http://www.leslieclio.com/player/

mehr

06.02.2013 vom techno-dj zur schlagerparty

Redaktion GFDK

Kein anderer Schlagersänger aus Hannover, hat in den letzten Wochen für soviel Aufmerksamkeit gesorgt wie Ron Paulik. 20 Jahre begeisterte Ron Paulik Millionen von Menschen als DJ auf den Techno Paraden dieser Welt. Der Spaß und die Freude an der deutschen Musik und deutschen Texten veranlasste Ron jedoch dazu, sein da sein als Techno und House DJ zu vergessen.

Er konzentrierte sich immer mehr auf das Covern von bekannten deutschen Songs. Mit seiner ersten eigenen Single ,,Halt mich fest’’ beweist Ron Paulik, dass die Schlagermusik ihn fand und festhält. In einem Radiointerview sagte er einmal ,,Ich hätte nie gedacht, dass den Menschen meine Musik so gut gefällt’’ Mittlerweile ist er in den Charts mit auf den oberen Plätzen und er erobert immer mehr Herzen mit seiner stimmungsvollen Musik, welche von der ewigen Liebe spricht.

Zu seinem Show Programm gehören Lieder wie z.B. „Ein Stern“, „Sie liebt den DJ“, „1000 Träume weit“ und alles was das Herz des Pop-Schlager begehrt. Als Schlagerkünstler aus Hannover ist er mittlerweile Gast auf Stadtfesten, Discotheken, TV Auftritten sowie Oktoberfesten in Deutschland vertreten. Bei einem Newcomer-Voting der Schlagerhits schaffte er es immerhin auf Platz 3. Wer mehr wissen will über den Schlagersänger hat die Gelegenheit auf www.ron-paulik.de

Wie sind Sie damals in die Techno Szene gelangt?

Ich glaube, entscheidend ist, wie man damit in Berührung kommt. Als es bei mir losging, das war 1993, gab es die ersten großen Raves in Hannover. Die ganze Szene war total unwirklich, die Lichter, der Nebel, der Beat setzt ein, der Break kommt, alle schreien, einfach nur geil.

Diese Euphorie hat mich total gepackt. Und dann die Trance-Elemente, die Harmonien und Sounds, das finde ich ja bis heute noch richtig gut, wenn einen das packt. Da war für mich die New-Wave-Zeit auf einen Schlag vorbei. Wenn man das damals nicht miterlebt hat, zumindest kann ich mir das vorstellen, ist es vielleicht auch schwer, den Zugang zu finden.

Warum haben Sie sich jetzt, fast 20 Jahre später, entschieden, diese Techno und House Szene zu verabschieden.

Es ist schon viele Jahre nicht mehr der Kick für mich. Ich glaube vor 10 Jahren hatte ich schon keine Lust mehr. Ich habe es einfach weitergemacht aus Gewohnheit. Wissen Sie, wenn Sie als DJ einmal vor fast einer Million Gästen aufgelegt haben und das Publikum sich innerhalb der letzten Jahre auf ein paar „hängen“ gebliebene reduziert hat, haben Sie keine Lust mehr. Ich Denke, dass ich das Glück hatte diese Zeit der Musikrevolution mit zu erleben.

Die Leute von früher sind auch älter geworden und haben Familien mit Kindern wie ich. Ob Sie es Glauben oder nicht, viele mit denen ich früher in der Szene gefeiert habe, tanzen heute zu meinem Schlager und deutscher Musik.

Gab es für Sie ein besonderes Ereignis aus dieser Zeit was Sie nie vergessen werden?

Besondere Ereignisse gab es viele, aber das für mich war Mitte der 90ger. Ich hatte damals eine Freundin in Polen. Sie hatte dort ein Haus in den Masuren. Ich bin dort immer hin gefahren um meine neuen Platten zu studieren und neue Sets zu üben. Ich hatte dort die meiste Ruhe, denn es gab nicht was mich da abgelenkt hat, außer die Freundin vielleicht. An irgendeinem Wochenende wollte sie mit mir in eine Dorfdisco fahren an der Grenze zur Ukraine.

Wie gesagt, wir da hin und da spielte irgend so eine Band auf einer Balalaika Volkslieder. Das erste was ich gesehen habe, das die PA die sie dort hatten einen Klinkenanschluss hatte. Ich bekam die Idee, dass ich doch da meine Plattenspieler auch anschließen könnte. Gesagt getan, ein kurzes Gespräch mit dem Besitzer, wir fuhren dann meine Player holen und wieder zurück zu dieser Dorfdisco. Als ich da wieder mit meinem Equipment rein marschierte, sahen die mich schon an wie von einem anderen Planeten.

Als ich dann die ersten Stretcheinlagen spielte, drehten die Leute dort völlig durch und fingen an zu Schreien. Ich dachte mir nur „Mann so müssen sich die Stones auf ihren Konzerten gefühlt haben’’. Ich war dort glaube ich der erste Techno DJ den die jemals Live gesehen haben. Die kannten das ja nur aus dem Radio. Einfach irre, diesen Tag werde ich nicht vergessen.

Wann haben Sie für sich den Schlager entdeckt?

Ich musste den Schlager für mich nicht neu entdecken. Ich habe schon sehr früh damit angefangen Schlager auf Hochzeiten und Feiern auf zu legen. Jedes mal wenn ich dieses gemacht habe, gelang es mir auch den letzten Sitzenbleiber zum tanzen zu bewegen. Schlager ist eine Musik die Menschen mitzieht, egal welchen Alters. Was ich für mich, glaube ich entdeckt habe ist es deutsche Texte zu singen. Jeder der mir zuhört versteht was ich damit ausdrücken will und es kommen keine Fragen auf. Man kann in einem deutschen Text viel über Gefühle mitteilen und über das, was einen bewegt. Jeder der es dann hört weiß was ich damit sagen will, oder singt es sogar mit, weil er sich damit identifizieren kann oder gar ähnliches erlebt haben.

Wie stellen Sie sich Ihren weiteren weg in der Schlagerbranche vor.

Wissen Sie, ich habe mir darüber keine Gedanken gemacht wie es weiter geht. Ich lasse alles auf mich zu kommen. Solange es Menschen gibt denen ich ein Lächeln ins das Gesicht zaubern kann, spielt es für mich keine Rolle. Ich bin als Entertainer auf diese Welt gekommen und somit werde ich immer versuchen die Leute zu unterhalten. Das wichtigste dabei für mich ist, dass ich selbst dabei Spaß habe und mich selbst mit dem was ich mache identifizieren kann. Sonst kann ich es auch lassen, denn ich würde nicht lange Freude daran haben.

Haben Sie bei dem was Sie jetzt machen auch schon Fans?

Oh ja die habe ich. Einmal im Monat gehe ich in Altenheime und singe dort für die Senioren ihre alten Lieder. Wenn ich dann auch noch Rosen verteile und „Rote Rosen, Rote Lippen, Roter Wein“ singe geht da richtig die Post ab. Ich glaube die lieben mich, denn die quälen dann Wochenlang die Betreuer, wann ich wohl wieder kommen würde um für sie zu singen.

Mir macht das richtig Spaß, denn diese alten Leute werden ein Stück an ihre Vergangenheit erinnert, da fließen dann manchmal schon so kleine Freudentränen aus ihren Augen. Mein größter Fan neben meiner Frau ist glaub ich meine Tochter. Sie ist sechs und singt mir alle meine Lieder nach.

Seit einigen Jahren sind Schlagersängerinnen und –Sänger wie Andrea Berg, Helene Fischer und Michael Wendler wieder ganz vorne in den Charts. Was meinen Sie wie es zu diesem Revival kam und wo sehen Sie sich da?

Es stimmt, der Schlager war out. Die meisten Künstler versackten im volkstümlichen Schlager. Aber dann kam eine neue Generation, die zwar auch herkömmliche Schlager machten, siehe Andrea Berg, aber in einem neuen Sound. Schließlich kam Michael Wendler, der den Foxtrott gestaltet hat, vor allem durch die unglaublich laute Bass Drum auf seinen Stücken – die donnert alles weg, so dass es dir wirklich in den Bauch geht.

Wendler hat es vollbracht, den Jugendlichen, die sonst auf Trance absteppen, wieder den Schlager nahe zu bringen. Wegen des harten Rhythmus läuft der neue Schlager auch in den Großdiskotheken. Ich denke er ist ein großes Vorbild für mich und das kann man auch in meinem neuen Song hören. Der Beat bewegt mich und ich habe Freude daran, aber wer weiß womit ich noch rumexperimentieren werde. Schlager ist so vielfältig.

Heißt das auch, dass Ihr jetziger Stiel morgen anders sein kann?

Nein, weil das, was ich mache, im Moment einfach absolut authentisch ist. Ich arbeite mit Thomas Nöhre von villa-entertainment zusammen. Wir sind ein eingeschworenes Team und in dieser Branche ist es unwahrscheinlich wichtig, dass man Menschen hat, auf die man sich voll verlassen kann. Das, was ich mache, ist hundertprozentig Ron Paulik und deswegen stellt sich auch nicht die Frage, das in irgendeiner Form zu verändern.

Kontaktdaten:

Ron Paulik

info@ron-paulik.de

mehr

02.01.2013 ein neues deutsches Fräuleinwunder

GFDK - Warner Music - 3 Bilder

SCHMIDT, 22, eine junge Sängerin aus Berlin, entdeckt von einem Großen der Musikszene zwischen London und LA: Guy Chambers. Er hat in SCHMIDT die moderne junge Frau gefunden, die den neuen Zeitgeist verkörpert, der heute in London, Berlin und den großen Metropolen der Welt spürbar ist.

 

London 2011 – ein Cocktail elektrisiert die Clubszene: Das rauschhafte Freiheitsgefühl des Berlins der 20er Jahre verschmilzt mit Cabaret, New Burlesque und aufregenden neuen Tunes. In London feiert die Ära des Blauen Engels Auferstehung, im Styling junger Leute, im Ambiente exklusiver Etablissements und in sündigen Nächten. Ein Trend, der dem aktuellen Zeitgeist entspringt. Und eine seiner Protagonistinnen ist eine junge Frau aus dem Berlin von heute - SCHMIDT.

 

Mit einem unaufgeregten "Hey, I'm SCHMIDT" eröffnete die 21-Jährige in London ihr Bühnen-Debüt in Guy Chamber`s "Orgasmatron", einem Musik-Event, das dem 21st Century Cabaret eine Bühne gibt. Seitdem bewegt sich die junge Künstlerin in der Londoner Musikszene, arbeitet u.a. mit Musikern des legendären Jazzclub "Ronnie Scott's". Auf der Suche nach einem besonderen Sound: Jazz influenced Pop; auf eine ganz eigenständige, authentische Art und Weise. Inspiriert durch die Musik der 20iger und das Lebensgefühl von heute. Durch Carbaret, Jazz, Freiheit und Lebensfreude.

 

Musik, die die verborgenen Wünsche junger Frauen ausspricht. Verletzlich aber selbstbestimmt und durchaus fordernd.

 

SCHMIDT erzählt in ihren teils provokativen wie tiefgründigen Texten von Lebensfreude und Hingabe, singt mit scheinbar unschuldiger, zugleich erfahrener und lasziv-fordernder Stimme. Sie lebt den freiheitlichen Geist der versunkenen Epoche und  inhaliert in vollen Zügen die pulsierende Kreativität der beiden Metropolen, zwischen denen sich ihr Leben derzeit abspielt.

 

Und sie übersetzt ihre Inspirationen und Geschichten in ein Soundgewand des 21. Jahrhunderts, gemeinsam mit Guy Chambers, ihrem kongenialen "Partner in Crime".

 

In dem Neujahrs-Tatort „Scheinwelten“ (Das Erste, Neujahr, 20:15 Uhr) ermitteln die Kommissare Ballauf und Schenk zu den Klängen von SCHMIDTS neuer Single „Heart Shaped Gun“, die die Atmosphäre des Films aufnimmt und hochpräzise in einen sehr eigenen, atemberaubenden und fesselnden Song überführt. „Heart Shaped Gun“ wurde von SCHMIDT gemeinsam mit dem mehrfachen Jazz ECHO-Preisträger Martin Tingvall und dem international renommierten Songwriter Robin Grubert eigens als Titelsong für diese Episode geschrieben, mehrdeutig und bildhaft, mit großer Dynamik und teils opulenter Orchestrierung in bester Thriller-Manier.

Schon mit ihrem Debüt-Album FEMME SCHMIDT ist der Berliner Chanteuse ein solches Kunststück gelungen - leise, lustvoll und zielsicher zugleich: ein subtil-verführerischer Wirkungstreffer, mit rauchigem Timbre und betörendem Augenaufschlag. Die Medien verkündeten unisono ein neues deutsches Fräuleinwunder, und dieses aufgeregte Rauschen im Blätterwald begleitete SCHMIDT sogleich nach London, L.A. und schließlich Australien, wo SCHMIDT jüngst mit Sir Elton John auf dessen Stadion-Tournee die Bühne teilte.

Heart Shaped Gun erscheint am 14.12. auf einer um vier neue Titel erweiterten Re-Edition von FEMME SCHMIDT und am 14.12. als digitale Single bei Warner Music.


  • 21.02.: Musa - Göttingen
  • 22.02.: Roxy - Ulm
  • 23.02.: BIX - Stuttgart
  • 24.02.: Moods - Zürich (CH)
  • 26.02.: franz.K - Reutlingen
  • 27.02.: REX. Kulturhaus - Lorsch
  • 28.02.: Stummsche Reithalle - NeunKirchen/Saar
  • 01.03.: Bahnhof Lagendreer - Bochum
  • 02.03.: Mephisto / Faust - Hannover
  • 05.03.: KFZ - Marburg
  • 06.03.: Studio 672 - Köln
  • 07.03.: Circus Maximus - Koblenz
  • 08.03.: Modernes - Bremen
  • 09.03.: Mojo - Hamburg
  • 13.03.: Das Haus - Ludwigshafen
  • 14.03.: The Sedgwick - Aschaffenburg
  • 15.03.: Pressenwerk - Bad Salzungen
  • 16.03.: Kulturkeller Oelgrube - Merseburg
  • 20.03.: A38 - Budapest (HU)
  • 21.03.: Agharta - Prag (CZ)
  • 22.03.: Grüner Salon - Berlin
  • 23.03.: Der Speicher - Schwerin
  • 24.03.: Kulturforum - Kiel


mehr

02.01.2013 eine außergewöhnliche Quartettformation

10 Jahre Salut Salon

10 Jahre Salut Salon! Mit dem Best-of-Programm „Dichtung und Wahrheit“ feiert Hamburgs charmantester Kulturexport Bühnenjubiläum und lässt es sich nicht nehmen, das Vergangene  wiederaufleben zu lassen.

Eine der erfolgreichsten deutschen „Kultur-Exporte“, wie „Die Welt“ schrieb, hat die Kunst des „Cross-Over“ virtuos auf die Kammermusik übertragen und dem brillant entwickelten Mix aus Klassik,  Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow verpasst: musikalisch perfekt, mit Zauber und Charme! Gegründet wurde das Quartett 2002 von Angelika Bachmann und Iris Siegfried.

Die Klassik-Kompetenz kommt nicht von ungefähr. Angelika Bachmann, wegen ihrer Begabung vom Schulunterricht befreit, trat schon mit sieben Jahren als Konzertsolistin mit den Hamburger Sinfonikern auf und gewann zahlreiche 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben. Neben ihrer musikalischen Ausbildung begleitet vom 1. Konzertmeister des NDR Sinfonieorchesters Roland Greutter, studierte sie Philosophie und Germanistik.

Auch Iris Siegfried erntete ihre ersten „musikalischen Lorbeeren“ bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben, schulte ihr Gesangstalent in verschiedenen Hamburger Chören, absolvierte zu ihrer musikalischen Ausbildung ein Jurastudium sowie ein Aufbaustudium als Kulturmanagerin. Außerhalb ihrer Konzerttätigkeit arbeitet sie als Rechtsanwältin in einer Hamburger Kanzlei.

Zum Quartett komplettiert werden die beiden Hamburgerinnen durch alternierende Besetzungen: am Violoncello von Sonja Lena Schmid, Frederike Danyoder sowie am Flügel von Anne von Twardowski, Jennifer Rüth, alle klassisch ausgebildete Musikerinnen mit eigenen Karrieren im internationalen Konzertgeschäft.

Mit jährlich über 100 Konzerten in Deutschland, Auftritten bei Klassik-Festivals und weltweiten Gastspielen, ob in China oder den USA, ist Salut Salon zu einer anerkannten Marke im großen Konzertbetrieb geworden, gefeiert von Publikum und Presse.

Ganz „nebenbei“ leiten Angelika Bachmann und Iris Siegfried die „Coolen Streicher“: ihr 1996 gegründetes und als innovativstes musikalisches Projekt Deutschlands vom damaligen Bundespräsident Rau mit dem „Inventio 2004“ ausgezeichnetes Kinder- und Jugendorchester, mit dem sie sich u.a. für die Musikschule von Achupallas, dem Armenviertel der chilenischen Stadt Vina del Mar, engagieren. Ihr jüngstes soziales Projekt „Young Classx“ fördert gemeinsam mit der „otto-group“ die musikalische Ausbildung an Hamburger Schulen.

Staatsbad Bad Kissingen GmbH

 

 

mehr

09.11.2012 haben sich eine große fanbase erspielt

GFDK - Jörg Himmrich - 5 Bilder

Mit "Not the cure" ihrer aktuellen Single produziert von Grammy Gewinner Philip
Larsen ist die Band aus Plauen nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa
in den Charts erfolgreich vertreten. Frontfrau Anika beweißt, das sie sich durchaus
nicht vor den "Großen" im Musikbusiness verstecken braucht und längst schon mit
ihrem mainstreamigen Sound internationalen Charakter hat. Durch ihre immer nah
am Publikum orientierte Live- Performance hat sich Hella Donna eine große Fanbase
erspielt, die ständig steigt.

Seit dem 31 Oktober steht es fest das Hella Donna das Halbfinale im großen Newcomer Chance Contest gewonnen hat, und somit am 22.12. 2012 in das Finale einzieht, das in der Baden Arena in Baden Würtemberg vor mehr als 6000 Menschen und einer Fachjury stattfinden wird. Dem Sieger gebührt die "Krone" und der Hauptpreis im Wert von 30.000 Euro. 

Mit ihrem gefühlvollen Rocksong "Sunset Street" der ebenfalls aus dem aktuellen Album "GROOVE ON" stammt wird die Band und Frontfrau Anika auf Longplayer "Newcomer Helps- We love Africa vertreten sein. Hiermit unterstützen sie Kinder in Not in Africa.

Auch 2013 startet Hella Donna gut durch. Im Januar wird ihre aktuelle Single " Not the cure" auf der Chartbreaker vom Bertelmann Club erscheinen. 

Hella Donna sind weiterhin auf Erfolgskurs!

Nominiert für:

Deutschen Rock und Poppreis (Beste Popband 2012)
Hollywood Music Media Award (Bester Dance Remix)
LSFM Award (Bester Popband 2012)

Informationen zur Band erhalten Sie unter:
www.helladonna.de

Buchungsanfragen sowie Pressematerial unter: www.joerghimmrich.com info@joerghimmrich.com

mehr

05.11.2012 Das neue Projekt von Michael Geldreich

GFDK - Peripherique

Es ist, als liefe man in einer Kunstgalerie durch sich selbst. Eine Ausstellung der eigenen Gedanken. Fast hypnotisch schreitet man die Galerie entlang und bestaunt die sinnlich-gedankenvollen, unendlich entspannenden Klänge von „Rufus Dipper“.

Das neue Projekt von Michael Geldreich. Der begnadete Komponist, Songwriter und studierte Pianist, widmet sich nach zahlreichen, weltweiten Produktionen und Kollaborationen u.a. mit namenhaften, urbanen Künstlern wie Talib Kweli, Oxmo Puccino und Bligg, seinem ganz eigenen Werk.

Aber nicht etwa einem Urbanen-Hip Hop Album mit namenhaften Features, wie man vermuten könnte. Zusammen mit dem Bassist Konrad Blasberg und Schlagzeuger Florian Schlechtriemen schafft er ein zeitlos schönes Album voller energetischer Dramaturgie und stilistischer Weite.

Ein dichtes Netz aus atmosphärischer Ausdruckskraft, lyrischen Melodien und elektronischen Soundtexturen. Über allem schweben eingängige Klavierkompositionen, getragen von erstaunlicher Klarheit und Präzision.


Das Album wird am 9. November in Kooperation mit der finetunes GmbH und Cargo Records digital und physisch veröffentlicht. Zeitgleich zur Albumveröffentlichung wird das offizielle Video zum Titeltrack „Life In A Day“ online zu sehen sein.

Live 2012

7.11. Stuttgart, Wilhelmspalais
8.11. Karlsruhe, Radio Oriente
11.11. Mainz Haus der Jugend
15.11. Mainz, Kontrastfilm Podiumsdiskussion (e-Trio)
21.11. Berlin, Bar Tausend
30.11. Michelstadt, Hüttenwerk
12.12. Wiesbaden, Schlachthof

2013

07.01. Mainz, Schön Schön
09.02. Griesheim, Kulturwerk

Label:
Peripherique
www.peripherique.de

 

mehr

30.10.2012 Ich bin ein Anderes

Bernhard Balkenhol

Ich bin ein Anderes - Im Jahr 2008 fand auf der Videoplattform YouTube erstmals eine Wahl zur „schönsten Frau der Welt“ im Internet statt. Im Unterschied zur realweltlichen Prozedur der Miss-World-Wahl tritt auf YouTube die individuelle Persönlichkeit der Kandidatin in den Vordergrund.

Diese präsentieren sich hier in einer fast intimen Atmosphäre, wobei ihr permanenter Blick in die Kamera die Zuschauer direkt anspricht. Jede Kandidatin spricht ihren Part in Englisch: Den Anfang bildet die Landesangabe, gefolgt von reduzierten Angaben zur beruflichen Qualifikation, hochgesteckten Lebenszielen und sozialem Engagement.

Dabei bleibt offen, ob die in den Videobotschaften vermittelten Inhalte tatsächlich auf die realen Personen der Miss India, Miss Russia oder Miss Bolivia zutreffen. In der interaktiven Videoinstallation „Ich bin ein Anderes “ verwandelt sich Catrine Val –stellvertretend- nacheinander in alle acht Finalistinnen.

Vote

Durch die direkte spiegelbildliche Gegenüberstellung zwischen Original und Kopie entmystifiziert sich das individuelle Aussehen der jungen Frauen. In „Ich bin ein Anderes“ werden die Betrachterinnen und Betrachter in einer, der Videoplattform YouTube nachempfundenen, Benutzeroberfläche dazu aufgefordert, sich die Videos der Kandidatinnen der Miss World 2008 per Mausklick anzuschauen.

Über einen „Vote“-Button wird in der Installation die Wahl durch die Ausstellungsbesucher noch einmal wiederholt. Immer wenn ein Video gestartet wird, ist synchron dazu auf einem Flachbildschirm an der Wand die nachgestellte,  lippensynchron gesprochene Kopie von Catrine Val zu sehen.  

Gesten, Blickrichtung und Körpersprache werden Eins. Wird kein Video gestartet, laufen auf dem Flachbildschirm stumme, pseudoprivate Homemovie-Sequenzen. Im Stil von YouTube hat Catrine Val realistisch wirkende „Zu Hause“- Situationen der Kandidatinnen inszeniert.

Es kommt zu einem Spiel mit inszenierten und kopierten Videos, die sich durch die Reverenzen untereinander mit Humor den Strukturen hinter den Videoblogs verschreiben. Leichtfüssig überholt die Simulation die Realität und dringt in einen Bereich vor, in dem die Differenz von Wahrheit und Täuschung keine Rolle mehr spielt.

Bernhard Balkenhol

Statement:

Catrine Val


„Meine künstlerische Position entwickelt sich aus einer bedingungslosen Neugierde am Diskurs im Umgang mit Kommunikationsmedien und den damit einhergehenden Hinterfragung einer medienkulturellen Identität, die sich ihrer sozialen, politischen, ästhetischen und ethischen Eingebundenheiten bewusst ist. 

Der Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt in der Videokunst, wie in der konzeptuellen inszenierten Fotoarbeit. Thematisch stellen sie sensible, gesellschaftliche Beobachtungen an, die oft zum Environment inszeniert, das Verhältnis der Betrachter zum Videobild, untereinander gestalten.

Im Vordergrund trat in den letzten Arbeiten wie  „Ich bin ein Anderes oder der hybriden Installation von „YouPrompt die produktive Gestaltung des Spannungsfeldes von virtuellen und realen Beiträgen im Experiment.

Im Kern bezogen sich die Installationen auf das ständig wachsende und auf YouTube abgelegte Videomaterial, in seiner ambivalenten und zuweilen belanglos erscheinenden Vieldeutigkeit. Aus den vorangegangenen Ansätzen und der bisherigen Arbeit entwickele ich  gerade das Konzept SHEPARL.

Gegenstand  der Hinterfragung wird auch hier die gesellschaftliche Funktion von Medien und deren kulturelle Bedeutung. Das Projekt SHEPARL überträgt die neuen partizipatorischen Kulturen, die sich im Internet entwickelt haben, auf politische Prozesse und untersucht, welche Rolle moderne Kommunikationsmedien im politischen Diskurs der Zukunft spielen können.

Kann man eine Verwirklichung der medienkulturellen Identität, die sich ihrer sozialen, politischen, ästhetischen und ethischen Eingebundenheiten bewusst ist, alleine nur durch das Nachahmen erzeugen?

Doch mein Hauptfokus liegt gerade  bei der Fortsetzung der inszenierten Modefotographie unter dem Titel„ WAYS OF ESCAPE“ mit aus Modekampagnen bekannten Haltungen und Posen in der Vervielfältigung einer einzigen Person.

 

Werdegang
seid 2004
Künstlerisch-Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Klasse Bjørn Melhus, Kunsthochschule Kassel

2001 - 2004

Postgraduiertes Studium bei Valie Export, Marcel Odenbach und Horst Königstein Kunsthochschule für Medien, Köln,

1994 – 2001

Studium der Freien Kunst, Klasse Urs Lüthi, Kunsthochschule Kassel

1991-1993

Arbeit in der Webeagentur Dr. Puttner & BSB; Wien

1988 - 91

Höhere Berufsfachschule für Graphik & Design, 

 

Ausstellungen

2010
HUMAN  RIGHTS, Fondazione Opera dei Caduti

Rovereto, Italy

startUP, Sala Birolli, Verona, Italy
BIG BANG, Einzelausstellung, Politics of the body

Galerie König, Berlin
2009

26. Kasseler Dokumentarfilmfestival Monotoring, Kassel

Images Recalled,3. Foto-Festival, Kunsthalle Mannheim

Gemeinsam in die Zukunft Frankfurter Kunstverein

Ich bin ein Anderes Stiftung Starke, Einzelausstellung, Berlin

2008

Monkey Up Plug In, Einzelausstellung, Basel Schweiz

2007

WATERCOLOURS, Galerie König, Hanauport

2006

Fremd bin ich eingezogen Kunsthalle Fridericianum, Kassel

Coolhunter, Kunsthalle Budapest, Ungarn

Blosses Außen U-Bahngalerie, München

2005

Coolhunter, ZKM, Karlsruhe

Altitude KHM, Köln

Coolhunter, Kunsthaus Wien

2004

Transmitter, European Media Art Festival, Osnabrück

2002

Feminale, Köln

Unplugged, Ars Electronica, Linz, Österreich

2001

Monitoring, DokFest, Kassel

2000

Das erste Mal Marburger Kunstverein

1998

Rundgang 2

Museum Fridericianum, Kassel

Zur Künstlerin: Catrine Val, geboren 1970 in Köln, studierte Kunst bei Urs Lüthi, Valie Export, Marcel Odenbach und Horst Königstein und arbeitete an der Kunsthochschule Kassel. Ihre Video- und Fotoarbeiten waren Bestandteil diverser Ausstellungen und Festivals. (Quelle: Kehrer Verlag)
Mit "FEMINIST" war sie bereits in der Ausstellung "Gaze upon my graze" des "Art Museum at The Art Park" in Hsinchu/Taiwan und auf dem "International Portfolio Reviews/Photo Ireland Festival" vertreten. Im Juni 2012 wurde ihr Bildband "FEMINIST" für den Renaissance Photography Prize London nominiert.
Weitere Infos unter www.catrineval.de


Catrine Val
FEMINIST

Kehrer Verlag, erschienen Januar 2012
Festeinband, 120 Seiten
ISBN 978-3-86828-290-0
36 Euro

Links:

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/treap_catrine_val_entwickelt_eine_interdependenz_zwischen_realen_kopierten_und_inszenierten_wirkl.html

http://www.freundederkuenste.de/empfehlung/ausstellung/einzelansicht/article/geschlechtsidentitaeten_und_geschlechterrollen_fotozyklus_catrine_val_2010_big_bang_politics_of.html

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/portrait_des_monats_catrine_val_die_mode_vom_sockel_stuerzen_ways_of_escape_politics_of_the_bo.html

www.catrineval.de

info@remove-this.catrineval.de

mehr

24.10.2012 Songs eines Troubadours und Reisenden

GFFK - MLK

Der erst 31-jährige, in Texas lebende Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Ben Kweller blickt bereits auf eine weitreichende Karriere zurück. Im Alter von 16 veröffentlichte er sein erstes Album auf einem Major-Label, damals noch mit seiner Band Radish.

Seit gut einem Jahrzehnt arbeitet er als Solokünstler und hat sich mit seinem aktuellen, fünften Soloalbum Go Fly A Kite und dem neu gegründeten, eigenen Label The Noise Company endgültig vollkommene künstlerische Freiheit geschaffen.

Die Songs des im Februar veröffentlichten Albums wird Ben Kweller auf seiner anstehenden Europa-Tournee erstmals live vorstellen. Zwischen dem 5. und 10. November macht er für drei Konzerte in München, Berlin und Köln dabei auch in Deutschland Halt.

Benjamin Lev Kweller, 1981 in San Francisco geboren, musste einfach Profimusiker werden Dafür verantwortlich war sein Vater, ein Allgemeinmediziner und Hobbymusiker, der seinem Sohn im Alter von sieben das Schlagzeug- und ein Jahr später das Gitarrespielen beibrachte.

Schon in diesem frühen Stadium sammelte der junge Ben erste Bühnenerfahrung, indem er mit seinem Vater in lokalen Bars in Texas auftrat. Mit zehn Jahren hatte Ben bereits so viele Eigenkompositionen geschrieben, dass die Gründung einer eigenen Band unausweichlich schien.

Mit einem juvenilen Mix aus dem Alternative Rock der 90er und großem Gespür für Harmonien stiegen Radish zügig zu einer viel beachteten Band in Texas auf. Die Gagen der Konzerte wurden in Studioaufenthalte investiert, und so blickte Ben Kweller mit 14 Jahren bereits auf zwei gut produzierte Demo-Alben, die den Grundstein für einen Vertrag mit Mercury Records legten. 1997 erschien das offizielle Radish-Debüt Restraining Bolt, zwei Jahre später wurde der Nachfolger Discount Fireworks fertiggestellt, der aber leider aus vertraglichen Gründen nie veröffentlicht wurde.

Auch deshalb löste Ben Kweller die Band 1999 auf, zog mit seiner Freundin nach New York, um eine Solo-Laufbahn zu verfolgen. Inzwischen gerade einmal volljährig und bereits höchst erfahren im Umgang mit Managern, Medien und dem Musikbusiness verschrieb er sich mit seinen Arbeiten der Independent-Kultur, weil er nur hier die Art von Musik erreichen konnte, die ihm vorschwebte:

Songs eines Troubadours und Reisenden, ungezwungen, bezugsoffen und meist selbst im Studio live eingespielt. Mit Veröffentlichung seines Solo-Debüts Sha Sha (2002) gelang ihm ein vielseitiger Spagat zwischen Anti-Folk, Indie-Rock, Alt.-Country und charmanten Ideen, die zuweilen an Beck erinnern.

Mit großer Konstanz liefert der mittlerweile mit seiner vierköpfigen Familie wieder in Texas beheimatete Tausendsassa seither wunderschöne Alben ab, die sein großes Talent für erhabene, liebevoll ausgestaltete Songs widerspiegeln. Mit On My Way (2004), Ben Kweller (2006) und Changing Horses (2009) vertonte er den individuellen, authentischen Soundtrack eines bodenständigen Künstlers, der seine vollkommen eigene Kompositionssprache gefunden hat.

Auf dem neuen Album Go Fly a Kite, dem ersten auf seinem eigenen Label, hat er nun die etwas dunkleren Seiten seines Innenlebens ausgestaltet und nimmt den Hörer mit auf eine Reise in gedankenvolle Selbstreflexionen. Was immer bleibt bei ihm: ein Gespür für Melodien, die verzaubern und nicht mehr verschwinden wollen.

Termine


 
05.11.2012 Mo. München / 59:1
06.11.2012 Di. Berlin / Postbahnhof
10.11.2012 Sa. Köln / Luxor
 
Eventim Ticketshop http://www.eventim.de!

Links

benkweller.com

mehr

23.10.2012 Debüt-Single "Finders Keepers" am 19. Oktober

GFDK - EMI 3 Bilder

In ihrer schwedischen Heimat gilt sie schon lange als größte Newcomerin ihrer Generation: Miriam Bryant. Die junge Skandinavierin hat mit ihren 21 Jahren eine musikalische Früherziehung genossen, aus deren Mischung nichts anderes als ein kommender Superstar erwachsen kann. Bryant verbindet das musikalische Erbe ihres britischen Vaters mit der naturgemäßen Melancholie der finnischen Heimat ihrer Mutter und der schwedischen Affinität zum Pop.

Ihre erste eigene Komposition "Finders Keepers" entzückt schon lange die Fans im Internet auf der ganzen Welt. Durch die herausragende Qualität des Songwritings und der Wirkung ihrer beeindruckenden Stimme erweckte sie das Interesse aller großen Plattenfirmen, die ebenfalls von diesem fantastischen Stück Musik und der großartigen Stimme dahinter begeistert waren. Nun hat EMI Music Germany den Zuschlag bekommen, eine der hoffnungsvollsten Nachwuchs-Sängerinnen der letzten Jahre unter ihre Fittiche zu nehmen.

Miriam Bryant verbindet perfekt den Soul von Adele mit der Melancholie von Lana Del Rey und den eingängigen Melodien von Lady GaGa


Am 19. Oktober 2012 erscheint "Finders Keepers" endlich auch offiziell auf dem Markt. Das Debütalbum ist für Anfang 2013 geplant.

Ein Grund mehr für Miriam Bryant, auf Tour zu gehen und ihre einnehmende Stimme einem größeren Publikum zu präsentieren: Nach umjubelten Showcases in Berlin, Hamburg (Reeperbahn-Festival), München und Köln tritt Miriam am 25.10. in Baden-Baden und am 26.10. in Frankfurt auf, bevor sie im Dezember auf ihre erste eigene Clubtour gehen wird.

Hier sind die Termine:
02.12.2012 Hamburg, Prinzenbar
03.12.2012 Berlin, Grüner Salon
04.12.2012 München, Backstage
05.12.2012 Köln, Studio 672
06.12.2012 CH-Zürich, Papiersaal

Weitere Infos zu Miriam Bryant gibt es unter www.emimusic.de/miriam_bryant und www.miriambryantmusic.com.

mehr

15.07.2012 über eine Million Views für Single »Vegas Girl«

GFDK - EMI

Seine erste Hitsingle ,Can't Say No' verkaufte sich über 200.000mal in Großbritannien, jetzt wirft das am 27. Juli erscheinende Debüt-Album ,Contrast'  seine Schatten voraus. Nach dem MTV-,Brandnew Award' im Frühjahr hat der 19-jährige Conor Maynard aus Brighton einen weiteren prestigeträchtigen Preis entgegen nehmen können:


Am 3. Juli überreichte ihm niemand Geringeres als Superstar Kylie Minogue im Londoner Hilton Park Lane Hotel den ,2012 TAG Newcomer Award' der ,Nordoff Robbins Silver Clef Awards'.

Aber Conor ruht sich keineswegs auf seinen Lorbeeren aus: Das Video zur zweiten Single 'Vegas Girl' (VÖ: 20. Juli) hat innerhalb von nur einer Woche die magische Grenze von einer Million Views überschritten. Eine Woche später  dann folgt endlich das mit Spannung erwartete Debüt.

,Contrast' entstand mit Unterstützung von namhaften Künstlern wie Pharrell Williams, Ne-Yo, Midi Mafia, Stargate und Frank Ocean sowie den britischen Hitgaranten The Invisible Men (u.a. verantwortlich für Hits wie ,Do It Like A Dude' von Jessie J u. ,Hot Right Now' von DJ Fresh).

The Invisible Men haben nicht nur den ersten Hit ,Can't Say No' (Platz # 2 in den UK Singlecharts) zu verantworten, sie produzierten auch ,Vegas Girl'. Hier paart sich die Raffinesse und Energie der frühen Neptunes mit Missy Elliott oder Timbaland - ein weiterer Conor Maynard-Hit, gemacht für die Clubs, prädestiniert für die Charts. 

Oder wie der Maynard-Fan und - Mentor Pharrell Williams sagt: »Dieser Junge wird die Popmusik verändern.«

Faktencheck Conor Maynard:
Geboren am 21. November 1992 in Brighton/Großbritannien; meldete sich im Dezember 2008 bei youtube an und lud eine Coverversion von »Breathe« (Lee Carr) hoch; es folgten u.a. »Crawl« von Chris Brown, »Dynamite« von Taio Cruz, »Price Tag« von Jessie J und »E.T.« von Katy Perry; im November 2011 wurde er vom Musiksender MTV neben Delilah, Michael Kiwanuka, Lana Del Rey und Lianne La Havas für den Nachwuchspreis »Brand New for 2012« nominiert.

Sieger mit etwa 45 % von 150.000 Zuschauerstimmen; Debütsingle »Can't Say No« erreichte Platz 2 der britischen Single-Charts - über 200.000 Käufer

Debütalbum am 27.7.

Mehr Informationen unter www.emimusic.de/conor_maynard oder www.conor-maynard.com.

mehr
Treffer: 159
Top