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Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

01.06.2012 I close my eyes in order to see better

Auch heute gibt es noch Märchen wie aus 1001 Nacht - dies ist die wunderbare Geschichte der blinden Sängerin DONA ROSA aus Lissabon, die erste Schritte ins internationale Musikgeschäft im Jahre 2000 mit der CD „Historias da Rua“ wagte, nur ihre Stimme begleitet von der Triangel.

So entdeckte sie Andre Heller (1999) für seine TV Produktion „Stimmen Gottes“. Als Institution des Lissaboner Stadtbildes ist sie heute vielen Touristen aus aller Welt bekannt, zwei weitere CDs “Segredos“ (2003) und „Alma Livre“ (2007) folgten. Auf eindrucksvolle Weise belegt nun „Sou Luz“ welches kommerzielle Potential in Dona Rosa steckt.

Ohrwürmer wie „Beija Flor“ und „Lago de Ontem“ stammen vom Brüderpaar Raul (Komposition) und José Abreu (Text). Raul Abreu, langjähriger Gitarrist von Dona Rosa unterstützt sie seit vielen Jahren in all ihren Projekten. Wunderbare Balladen wie „Asa de Anjo“ und „Retrato“ sind Juwelen der neuen CD.

Mit „Nesta Terra Portuguesa“ wurde zum Ende der CD bewusst ein traditionelles Stück wie aus den Anfangstagen Dona Rosas ausgewählt. Abgerundet wird das Ganze durch „Memórias de um Percurso“ ihrer gesprochenen eigenen Lebensgeschichte.

Die blinde amerikanische Aktivistin Helen Keller meint, dass das grösste Problem, mit dem blinde Menschen zu tun haben, darin besteht, ihre (sehenden) Freunde nicht „sehen“ zu können.

Was ist die tatsächliche Bedeutung von „Sehen“ in einer Welt, in der so mancher Sinn nicht genutzt wird? Blinde leben in einer leuchtenden, strahlenden Welt, obwohl sie nicht „sehen“ können. Sie sind der Quelle der inneren Welt sehr nahe, in der „Licht“ immer gegenwärtig ist.

Wenn das wirklich Bedeutsame unsichtbar ist, wäre es dann nicht möglich die Atmosphäre und die Farben des Regenbogens hörbar zu machen, sie „mitzuteilen“, da sie Teil der inneren Landschaft derer sind, die ihre Sehfähigkeit verloren haben?

Das Hauptziel dieses Projektes ist es, über Lyrik und Lieder, über Gedichte unsere Aufmerksamkeit auf die Seelenebene zu richten. Wir wollen uns an diesen inneren Raum erinnern, der immer bewohnt ist. Dona Rosa mit ihrer Grossherzigkeit und einzigartigen Lebensweise gab den Worten, Liedern und Erinnerungen an ihr Leben ihre Stimme.

Sie stellte sich mutig dieser neuen Herausforderung ihre Karriere mit Mut - und die Konsequenz ihres Versprechens spiegelt sich in den besonderen und unterschiedlichen athmosphärischen Klangräumen ihrer CD „Sou Luz“ wieder. José Abreu

International TV productions:

1999 ORF: „ Stimmen Gottes“ TV production of André Heller for national Austrian TV
2001 German TV: Kultureport (National cultur magazine in public TV)
2003 German TV: „ Menschen „ Portrait of Dona Rosa a national TV magazine ZDF (2nd program)
2007 (31.12.) New Years Concert of Dutch TV (!)
2009 45 minutes for TVP2 , Polands National TV station

Discography:
Historias da Rua JARO 4228-2 (2000)
Segredos JARO 4243-2 (2003)
Alma Livre JARO 4282-2 (2007)
Sou Luz (2012) 4309-2

DONA ROSA
Lissabon/Portugal
„Sou Luz" (Mein inneres Licht)

Tourdaten:

31.05.2012 Thu - PL - Wroclaw - Synagoga Pod Bialym Bocianem
   02.06.2012 Sat - D - Berlin - Tempodrom , L. Braille Festival (Außenbühne - 15:00 Uhr)
   29.06.2012 Fri - CH - Martigney - Festival
   07.11.2012 Wed - D - Bremen - Sendesaal / Konzert im Dunkeln
   08.11.2012 Thu - D - Oldenburg - Cadillac
   09.11.2012 Fri - D - Raesfeld - Spargelhaus
   10.11.2012 Sat - D - Plauen  - Malzhaus
   12.11.2012 Mon - D - Dresden - Dreikönigskirche
   14.11.2012 Wed - A - St Pölten - Cinema Paradiso
   15.11.2012 Thu - A - Graz - Generalmusidirektion
   16.11.2012 Fri - A - Wien - tbc
   18.11.2012 Sun - D - Stuttgart - Lab, tbc
   19.11.2012 Mon - D - Freiburg - tbc

Für weitere Informationen über DONA ROSA...
http://www.myspace.com/rosadona
http://www.facebook.com/profile.php?id=100000047345506

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26.05.2012 junge Talente im Internet-Zeitalter

GFDK - EMI

Es klingt wie ein Märchen, ist aber doch Realität: Ein 19-Jähriger Newcomer, von dem es bis jetzt noch keine reguläre Veröffentlichung gab, startet mit seiner ersten Single durch: Conor Maynard aus Brighton in England ist mit »Can't Say No« direkt auf Platz 2 der britischen Single-Charts eingestiegen.

Das scharfkantige, elektronische Stück von allerfeinstem R&B-Pop wurde von Conor geschrieben und produziert von The Invisible Men. Der Vorbote des im Sommer anstehenden Albums lässt weitere Großtaten des jungen Künstlers erwarten.

Zur Zeit arbeitet Conor mit solch illustren Künstlern wie Jermaine Dupri (Usher, Mariah Carey), Midi Mafia (50 Cent, Frank Ocean), Kevin Rudolf (Jay Sean, Lil' Wayne), Sandy Vee (Rihanna, Pitbull), Crada (Drake, Kid Cudi) und der legendären Dianne Warren an seinem Debüt.

Zu Beginn des Jahres wählten beeindruckende 45 Prozent der MTV-Zuschauer ihn zum unumstrittenen Gewinner des ,Brand New For 2012'-Awards. Aber auch das ist kein Wunder: über 76 Millionen YouTube-Views und über 320.000 Facebook-Fans (davon knapp 45.000 allein aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) sprechen eine deutliche Sprache.

Damit ist Conor Maynard der Beweis dafür, wie sich junge Talente im Internet-Zeitalter positionieren: durch Eigeninitiative, kreatives Marketing und Potenzial. Am 18. April konnten sich über 400 Gäste beim »EMI Get Together« in Köln von den Live-Qualitäten des R&B - Stars überzeugen. Seine Performance zählte zu den Highlights der Veranstaltung und löste größte Begeisterung im Publikum aus.


Fakten-Check Conor Maynard:
Geboren am 21. November 1992 in Brighton/Großbritannien; meldete sich im Dezember 2008 bei youtube an und lud eine Coverversion von »Breathe« (Lee Carr) hoch; es folgten u.a. »Crawl« von Chris Brown, »Dynamite« von Taio Cruz, »Price Tag« von Jessie J und »E.T.« von Katy Perry; im November 2011 wurde er vom Musiksender MTV neben Delilah, Michael Kiwanuka, Lana Del Rey und Lianne La Havas für den Nachwuchspreis »Brand New for 2012« nominiert - Sieger mit etwa 45 % der 150.000 Zuschauerstimmen


Mehr Informationen unter www.emimusic.de/conor_maynard oder www.conor-maynard.com

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04.05.2012 kunst aus Müllcontainern

GFDK - 7 Bilder

Iman Rezai ist Künstler. Kunst ist für ihn »... was es ist. Punkt. Aus.« Plastikreste und Kleidungsstücke, Gegenstände gefunden in Müllcontainern, Dinge, die selbst schon eine Geschichte haben, werden zu großflächigen Collagen verarbeitet und leuchten durch die grellen Neonfarben aus dem grauen Alltagsanblick.

Das Chaos hat seine eigene Ordnung und ist Ausdruck des gewaltigen Innenlebens Rezais.

Rezai begann seine künstlerische Laufbahn in einer Kunstschule in Teheran, studierte in Tokyo und London, bevor er nach Berlin zog, wo er als Meisterschüler die Universität der Künste besucht. "Imanismus" nennt er die Ausdruckskraft seiner Bilder, die seine Anschauungsweise der Welt darstellen.

Lässt man sich auf diese ein, muten die bunten Waffen in seinen Arbeiten nicht mehr wie Plastikspielzeug an. «Wenn mein Kunstwerk alleine nicht sprechen kann, werde ich auch nicht an dessen Stelle sprechen», sagt Rezai.

Und er versteht die Kommunikation durch Kunst wie kein anderer. Er arbeitet mit viel Witz und Ironie und mit bewusst provokanten Aktionen prüft er die Gesellschaft auf seine Art. 

Rezais aktuelles Experiment heißt »Die Guillotine«. In einer unter seinen Regeln aufgestellten demokratischen Abstimmung darf hier entschieden werden, ob ein Schaf durch das von Farbigkeit leuchtende Tötungsinstrument hingerichtet werden soll oder eben nicht.

Bisher stimmten über 2 Millionen Menschen weltweit ab, über 300 internationale Medien berichteten über den Aufruhr, den Rezai in Zusammenarbeit mit Rouven Materne mit der Aktion verursachte. 

Anstatt lange Vorträge über die Missstände in der Welt zu halten, zeigt er den Menschen lieber das, was sie sehen wollen. Eine Show.

Ausstellungen:

  • 2009 "Nacht & Nebel Neukölln", Berlin (DE)
  • 2010 "Hands and friends I" UdK, Berlin (DE)
  • 2010 "Hands and friends II", Pels Leusden at home, Berlin (DE)
  • 2010 "Forgotten Bar I", Berlin Kreuzberg (DE)
  • 2010 Kongress für Anders", Hamburg (DE)
  • 2010 "Forgotten Bar II", Berlin Kreuzberg (DE)
  • 2010 "Rough&Tough", UdK Berlin, Berlin (DE)
  • 2010 "Dragonz, come out to play", Tapetenwerk, Leipzig (DE)
  • 2010 "MEETING POINT", Kommunale Galerie Berlin, Berlin (DE)
  • 2010 "Meine Hochzeit in Bagdad", Galerie Ei, Berlin (DE)
  • 2010 "No Limit", MAU, Tokyo (JP)
  • 2010 "Musashino Art Festival", MAU, Tokyo (JP)
  • 2010 "Artpoint", Bereznitsky Gallery, Donetsk (UA)
  • 2010 "MEETING POINT", Forum Kunst und Architektur, Essen (DE)
  • 2011 "Bubble Projects", (NL)
  • 2011 "Zu Gast bei Connex", Connex, Leipzig (DE)
  • 2011 "Veilchen", Uferhallen, Berlin (DE)

Über 115.000 Klicker fordern die „Hinrichtung“

Jetzt übernimmt der Staatsanwalt

 

 


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23.04.2012 Body Paintings

Christoph Klein - 3 Bilder

Der deutsche, freischaffende, akademische Maler Prof. emerit. Cornelius Richter, der über 2 Jahre Kunst an der Karls-Universität in Prag unterrichtete und von dem deutschen Kunsthistoriker Prof. Dr. Hans-Joachim Berbig von der Universität Bayreuth als der größte energetische Maler der Gegenwart bezeichnet wird, hat eine Technologie in der Bildenden Kunst entwickelt, mit der es erstmals möglich ist, Body Paintings dauerhaft malerisch als Kunstwerk auf einem Bild zu verewigen.

Hierbei entstehen wunderschöne und anspruchsvolle erotische Akte, die ihres gleichen suchen. Nunmehr kann sich jede Frau und jeder Mann im Rahmen einer Auftragsarbeit für immer ein eigenes Kunstwerk verschaffen.

Der deutsche, freischaffende, akademische Maler Prof. emerit. Cornelius Richter, der über 2 Jahre Kunst an der Karls-Universität in Prag unterrichtete und von dem deutschen Kunsthistoriker Prof. Dr. Hans-Joachim Berbig von der Universität Bayreuth als der größte energetische Maler der Gegenwart bezeichnet wird, hat eine Technologie in der Bildenden Kunst entwickelt, mit der es erstmals möglich ist, Body Paintings dauerhaft malerisch als Kunstwerk auf einem Bild zu verewigen.

Hierbei entstehen wunderschöne und anspruchsvolle erotische Akte, die ihres gleichen suchen. Nunmehr kann sich jede Frau und jeder Mann im Rahmen einer Auftragsarbeit für immer ein eigenes Kunstwerk verschaffen.

Wie die Idee der Body-Touch-Akte entstand?

Cornelius Richter sah bei einer Veranstaltung Modelle, die mit einem Body Painting bemalt waren. Er empfand diese Kunstwerke auf der nackten Haut derart erotisch ansprechend und schön, dass er es als verwerflich empfand, wenn diese später wieder abgewaschen würden und nicht dauerhaft erhalten blieben.

Die Idee der Body-Touch-Akte war somit geboren und er machte sich Gedanken, wie man diese Kunstwerke originalgetreu bildnerisch erhalten könnte. Die Antwort war relativ einfach, denn wenn man das Body Painting im frischen Zustand auf einem saugfähigen Büttenpapier abdrücken würde, hätte man eine Kopie des Body Paintings verewigt.

So einfach sich diese Idee auch anhört, ist sie jedoch in der Umsetzung aufwändiger und erfordert künstlerische Erfahrung und Zeit, denn es müssen wichtige Dinge berücksichtigt werden, damit das Kunstwerk letztendlich gelingt. Hierzu zählen unter anderem auch umfangreiche grafische und malerische Qualifikationen des Künstlers, die man vorher erlernt haben muss.

Es nennen sich zwar viele Künstler oder glauben dies zumindest, ein Fachmann wird jedoch sofort ein "Meisterwerk" und somit die Spreu vom Weizen erkennen und trennen können.

Das Verfahren

Die Umsetzung eines derartigen Kunstwerkes erfordert die konzentrierte Mitarbeit des Modelles sowie große Erfahrungen des Künstlers, denn es kann bei der Umsetzung der Körperabdrücke schnell zu Fehlern kommen, die nachträglich nur schwer korrigiert werden können. Somit handelt es sich um echte Aktionskunst.

Künstler und Modell benötigen hierbei gute Augen, Konzentration, ein gutes Abschätzungsgefühl für die genaue Zentrierung auf dem Büttenpapier auf der gleichen Abdruckstelle sowie Beweglichkeit und Schnelligkeit, denn wenn nicht zügig bei der Bemalung des Modelles und nachfolgend beim Abdruck gearbeitet wird, trocknet das Body Painting an und es kann nur zu wenig Farbe auf dem Papier abgedrückt werden und die Prozedur muss wiederholt werden.

Das Timing spielt also eine zentrale Rolle. Mit etwas Übung und den Anleitungen von Cornelius Richter stellt dies jedoch kein großes Problem dar. Wichtig ist, sofern mehrere Körperabdrücke in verschiedenen Farben hintereinander auf dem Büttenpapier erfolgen, dass das Modell immer zentrisch den vorherigen Abdruck trifft bzw. auf der gleichen Stelle abgedrückt wird, was etwas Geschicklichkeit erfordert, denn ansonsten ist die Silhouette zerstört und die Figur des Modelles nicht mehr originalgetreu.

Auch bietet gerade diese Technologie Vorteile gegenüber der Foto-Projektions-Übermalung, sofern das Modell über keine Idealmaße verfügt, denn diese werden bei dem Body-Touch-Verfahren bzw. den Abdrücken kaum sichtbar, weil lediglich die Front des Körpers abgedrückt wird. Somit wird jede Frau zu einer Schönheit auf einem Kunstwerk verewigt.

Vor jeder Bemalung müssen die zu bemalenden Körperflächen immer wieder erneut mit Baby- oder Massageöl eingerieben bzw. massiert werden. Dies versiegelt die Haut vor einem zu schnellen Antrocknen der Farbe und ist zugleich Schutz, denn nach jedem Körperabdruck muss die restliche Farbe sofort abgewaschen bzw. abgeduscht werden.

Sofern z.B. 4 - 6 Körperabdrücke erfolgen, bedeutet dies in der Regel einen erheblichen Zeit- und Konzentrationsaufwand von mehreren Stunden für Modell und Künstler. Zwischen jedem einzelnen Abdruck bearbeitet Cornelius Richter grafisch das Bild, bevor die Farbe komplett angetrocknet ist. Dies erfordert enorme künstlerische Fähigkeiten und Routine.

Zum Schluss wird der Akt noch im Atelier von Cornelius Richter über viele Stunden und teilweise sogar Tage vollendet, je nachdem, wie umfangreich der Akt letztendlich gestaltet wurde.

 

Kunstagentur Art und Craft

Management of Cornelius Richter

Christoph Klein

Reichenhaller Str. 3
D-83451 Piding, Germany

Telefon: +49 8651 718809
Telefax: +49 8651 690293

Mobil:    +49 163 5453849

E-Mail: info@remove-this.modern-art-exhibition.com

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23.04.2012 Ein Interview über ihren Roman „Mr. Chartwell“

GFDK/ Elsa Antolín

„Humor kann ein gutes Mittel sein, um sich mit komplexen und ernsthaften Themen auseinanderzusetzen.“

Ein Interview mit Rebecca Hunt über ihren Roman „Mr. Chartwell“

Es ist nicht leicht, ein Buch über Depression zu schreiben. Sie haben mit der Figur von „Black Pat“, dem großen schwarzen Hund, eine sehr originelle und einprägsame Form gefunden. Was reizt Sie an dem Thema Depression? Sind Sie persönlich damit konfrontiert worden?

Es war sehr wichtig für mich, die Depression in “Mr. Chartwell“ so ehrlich wie möglich zu beschreiben. Obwohl ich nicht selbst, so wie die Figuren des Romans, von Depressionen betroffen war, litten einige Menschen, die mir sehr nahe stehen, doch daran.

Ich musste diese realen Erfahrungen nur mit Empathie und Vorstellungsvermögen verbinden, um ein Bild zu entwerfen, dass meines Erachtens die Depression getreu beschreibt. Winston Churchills schwarzer Hund als eigenständige Figur ermöglichte es mir, das höchst persönliche und einsame Leid anschaulich zu machen und damit das Thema im Detail zu betrachten.

Mit der Figur von Black Pat konnte ich Emotionen in Form von Dialogen darstellen und somit einen größeren Zugang zu den anderen Figuren und ihrer Situation herstellen.

„Black Dog“, der große schwarze Hund – so nannte Winston Churchill seine depressiven Phasen. Der Plot ihres Buches verläuft in den 60er Jahren und Churchill spielt darin eine zentrale Rolle. Wieso interessiert Sie diese historische Figur und ihre Zeit so sehr?

Als die Idee für das Buch entstand, wusste ich sofort, dass Churchill darin eine Hauptrolle spielen sollte. Der Begriff „Black Dog“ ist im englischsprachigen Raum sehr eng mit ihm verbunden und daraus entwickelte sich auch letztendlich der Kern der Geschichte – die Idee, dass Churchills schwarzer Hund genauso gut der eines jeden anderen sein könnte.


Beide Hauptfiguren des Romans, Esther und Churchill, werden mit dem Ende äußerst wichtiger Beziehungen konfrontiert. Im Falle Churchills ist es das Ende seiner politischen Karriere, die mehr als 60 Jahre umfasste. Mich hat es sehr interessiert, zu erkunden, wie diese Umbrüche im Leben unsere Identität in Frage stellen und uns zwingen, unser Selbstbild zu überprüfen.


Ihr Buch hat ja mit der Figur von Black Pat sehr absurde und humorvolle Züge. Stehen Humor und Depression also nicht im Widerspruch?

Ich glaube, dass etwas witzig sein kann, ohne zwangsläufig oberflächig sein zu müssen. Humor kann ein gutes Mittel sein, um sich mit komplexen und ernsthaften Themen auseinanderzusetzen. Im Roman ist vielleicht der schwarze Hund die lustigste Figur überhaupt. Trotz allen Humors ist man sich stets seiner mächtigen und gefährlichen Präsenz bewusst:

Er ist vielleicht lustig, aber niemals harmlos. Mit Humor schafft er es, die Figuren des Romans in seinen Bann zu ziehen und zu schwächen und er ist richtig gut darin, ihn als Waffe einzusetzen.

Sie sind Malerin und haben im Central Saint Martins College in London Kunst studiert und Ihr Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Was führt sie auf einmal zur Literatur? Gibt es für Sie Berührungspunkte zwischen beiden Kunstformen?

Die Entscheidung, es mit dem Schreiben zu probieren, kam erst, als das Hauptmotiv für „Mr. Chartwell“ stand und ich entdeckte, dass Schreiben und Malen sich in vielen Aspekten ähneln: In beiden Kunstformen geht es um das Erkunden und Kanalisieren einer Idee, um das Ausarbeiten eines Themas im ständigen Dialog mit sich selbst.

Die Ausbildung in der Kunsthochschule war sicherlich eine gute Vorbereitung fürs Schreiben, da ich dort gefordert war, geeignete Mittel und Methoden zu finden, um eine Idee auszudrücken. Die drei ungemein tollen Jahre, die ich in Central Saint Martins verbrachte, waren vom Ideenaustausch geprägt und davon, diese in irgendeiner Form umzusetzen.

Diese Lust am Experimentieren habe ich mir aus meiner Zeit im College hoffentlich bewahrt. Malen und Schreiben ähneln sich auch darin, dass sie einem viel Zeit mit sich selbst abverlangen und Tausende von Kaffeetassen kosten.

Sie waren mit Ihrem ersten Roman gleich auf der Longlist des Guardian First Book Award und auf der Shortlist des Newcomer of the Year / Galaxy National Book Awards. Ihr Buch wurde bis jetzt schon in mehreren Sprachen übersetzt. Können wir hoffen, in nächster Zeit noch mehr von Ihnen zu lesen?

Es mag absurd klingen, aber mich überkam eine seltsame Art von Traurigkeit, als ich die Figuren aus „Mr. Chartwell“ wieder verlassen musste, vielleicht weil ich so viel Zeit mit ihnen verbracht hatte. Ich fühlte mich ein bisschen, wie nach dem Ende einer großen Party.

Vor allem fiel es mit schwer, mich von Black Pat zu verabschieden, weil das Schreiben über ihn so einen großen Spaß gemacht hatte. Nach dem Abschluss des Romans verbrachte ich lange Zeit mit der Planung und den Recherchen für ein neues Buch.

Ich füllte hunderte von Seiten mit Notizen und wartete darauf, dass sich die neuen Figuren entwickeln. Es dauerte eine Weile aber langsam gewann das neue Projekt an Kontur. Ich befinde mich zur Zeit mitten darin und genieße es ungemein.

Fragen und Übersetzung von Elsa Antolín / Luchterhand Literaturverlag

Pressekontakt: elsa.antolin@luchterhand-verlag.de

www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=35468

 

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17.04.2012 "Rhapsody In Blue" die neue Aufnahme der Schwestern

Hasko Witte - 5 Bilder

Um unabhängig von den Zwängen großer Konzerne ihre eigenen künstlerischen Vorstellungen auch hinsichtlich von CD-Produktionen verwirklichen zu können, haben Katia & Marielle Labèque vor gut drei Jahren ihr eigenes Label aus der Taufe gehoben.

Nach erfolgreichen Produktionen mit Werken von Mozart und Schubert bis hin zu Satie, Ravel und Strawinsky haben die Schwestern nun eine CD aufgenommen mit Repertoire, das ihrem Temperament entgegenkommt wie kaum ein anderes:

Gershwins Originalversion der Rhapsody in Blue für zwei Klaviere und der von Leonard Bernstein selbst für Katia und Marielle in Auftrag gegebenen Bearbeitung seiner West Side Story für zwei Klaviere und Percussion.


Beide Werke sind seit 1990 wiederkehrende Begleiter auf dem Weg der Labèques über die großen Konzertpodien in aller Welt und haben in dieser Zeit ein Maß an künstlerischer Durchdringung erreicht, wie es wahrscheinlich nur selten anzutreffen ist.

So gelingt es ihnen, die West Side Story auch ohne Worte zu erzählen: Liebe und Kampf, Freude und Schmerz kommen im Spiel von Katia und Marielle Labèque so unmittelbar zum Ausdruck, dass man sich unversehens in die Welt der rivalisierenden New Yorker Straßengangs, der Welt von Maria, Anita, Tony und Bernardo hineinversetzt fühlt.

Tracklisting:

George Gershwin
(1898-1937)
Rhapsody in Blue

Leonard Bernstein (1918-1990)
West Side Story

Prologue · Jet Song · Something‘s Coming · Rock Blues
Mambo · Cha Cha · Maria · America · Cool
I Feel Pretty · One Hand, One Heart · Tonight
Somewhere · A Boy Like That · I Have a Love
The Rumble · Finale

Percussion: Gonzalo Grau
Drums: Raphaël Ségunier
Timbales: Pablo Bencid

Katia & Marielle Labèque
George Gershwin
Leonard Bernstein

1 CD - Best. Nr.: 1087121KML

VÖ: 13.05.2011

Rhapsody In Blue

Im Jahr 1924 komponierte Gershwin sein erstes großes klassisches Werk Rhapsody In Blue, die Original-Partitur war auf zwei Pianos ausgerichtet und wurde von Ferde Grofé orchestriert (insgesamt dreimal, und zwar in den Jahren 1924, 1926 und schließlich 1942).

Seine Konzertpremiere erlebte das Stück am 12. Februar 1924 in der New Yorker ´Aeolian Hall` unter dem Titel „An Experiment In Modern Music“, mit Paul Whiteman und seiner Band sowie Gershwin am Klavier.

„Wie so häufig war es ein Zug mit seinem stählernen Rhythmus und den ratternden Geräuschen, die so stimulierend für einen Komponisten sind – mitunter höre ich Musik im Innersten eines Geräusches ... und damals hörte ich sie, ich sah sie sogar schon auf Papier niedergeschrieben – die komplette Konstruktion der Rhapsody, von Anfang bis Ende.

Es gab keine neuen Melodien, die mir da zuflogen, aber in Gedanken arbeitete ich bereits an der Thematik und versuchte mir die Komposition als Ganzes vorzustellen.

Ich hörte sie als eine Art musikalisches Kaleidoskop von Amerika, unseres riesigen Schmelztiegels, unseres einzigartigen nationalen Elans, unseres Blues, unseres großstädtischen Wahnsinns.

In der Zwischenzeit hatte ich Boston erreicht und besaß bereits einen umfassenden Entwurf des Stücks, der sich von der endgültigen Version kaum unterschied.“ George Gershwin

In einem Artikel der „Atlantic Monthly“ im Jahr 1955 schrieb Leonard Bernstein, der das Stück liebte:


„Die Themen sind sagenhaft – inspiriert, von Gott gegeben. Ich denke, dass es seit Tschaikowsky keine vergleichbaren Melodien mehr auf dieser Welt gegeben hat … Was auch immer in ihnen passiert, es klingt in sich stimmig. Man kann Teile herausschneiden, ohne das Ganze zu beeinträchtigen.

Man kann jede einzelne dieser eng verzahnten Passagen herausnehmen und dennoch läuft das Stück genauso bravourös weiter wie zuvor. Es kann sowohl ein fünfminütiges als auch ein zwölfminütiges Stück sein. Tatsächlich werden all diese Dinge ja auch tagtäglich so gehandhabt. Aber immer bleibt es die Rhapsody In Blue.“

West Side Story

Arrangiert von Irwin Kostal für zwei Pianos und Percussions

Irwin Kostal (Oktober 1911 – November 1994) war ein amerikanischer Musical-Arrangeur von Filmen und orchestrierte Broadway Musicals. Von ihm stammt die Original-Orchestrierung der West Side Story. Sein Werk gewann sowohl einen Oscar als auch einen Grammy.

Er dirigierte die digitalen Neuaufnahmen der Musik zu Walt Disneys 1940er Zeichentrickfilm „Fantasia“. Auf Wunsch von Leonard Bernstein übernahm er das Arrangement der West Side Story für Katia und Marielle Labèque. Im Jahr 2004 wurde er in Gedenken an seine Beiträge zu Filmen, die vom Disney Studio veröffentlicht wurden, zur Disney-Legende erklärt.

Die West Side Story ist ein amerikanisches Musical. Die Musik stammt von Leonard Bernstein, die Choreographie von Jerome Robbins und die Texte von Stephen Sondheim. Die Handlung des Musicals und seine Geschichte basieren auf der klassisch-romantischen Tragödie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare.

Angesiedelt im New York der mittfünfziger Jahre werden aus rivalisierenden Familien zwei sich bekämpfende New Yorker Gangs – die weißen Jets, angeführt von Riff, und eine Gang puerto-ricanischer Immigranten, die Sharks, geleitet von Bernardo.

Die originale 1957er Broadway-Produktion unter der Regie und choreographiert von Jerome Robbins und produziert von Robert E. Griffith und Harold Prince markiert das Broadway-Debüt von Stephen Sondheim.

BERNSTEIN ERZÄHLTE DEM ROLLING STONE:


„Jeder erzählte uns, dass die West Side Story ein unrealisierbares Projekt sei... Man erklärte uns, dass niemand in der Lage sei, übermäßige Quarten wie die in „Ma-ri-a" zu singen... Außerdem behauptete man, dass die Partitur zu ausladend für Popmusik sei... Und: Wer wollte schon eine Show sehen, in der der Vorhang des ersten Aktes auf zwei tote Körper fällt, die auf der Bühne liegen?...

Zudem hatten wir das ernsthafte Problem des Castings, denn die Charaktere mussten in der Lage sein, gleichzeitig zu singen, zu tanzen und zu schauspielern und dabei wie Jugendliche auszusehen.


Letztlich waren einige der Kandidaten tatsächlich Teenager, einige waren 21 und einige 30, sahen aber aus wie 16. Einige waren wundervolle Sänger konnten aber nicht sonderlich gut tanzen beziehungsweise genau umgekehrt... und wenn sie beides konnten, waren sie keine guten Schauspieler.“

DIE NEW YORK DAILY NEWS AM 27.SEPTEMBER 1957:


Die Partitur versprüht den Tatendrang, die Kraft, die Ruhelosigkeit und die Lieblichkeit unserer Stadt. Sie greift die Ausdrucksweise des amerikanischen Musicals genau dort wieder auf, wo sie nach dem Tod von George Gershwin zurückgelassen wurde. Sie ist faszinierend-trickreich und melodisch- verführerisch und sie markiert die enorme Weiterentwicklung eines bewundernswerten Komponisten...

Edel:Kultur


Hasko Witte - Promotion
Neumühlen 17
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Tel.: +49 (0)40- 890 85-301

hasko_witte@edel.com

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29.03.2012 A&O nimmt Nadine Elfenbein unter Vertrag

Daniela Eger

A&O setzt mit Newcomerin NADINE ELFENBEIN auf junges Lifestyle, Fashion & Music Culture. Sie studierte am renommierten Lette Verein, arbeitete lange Zeit in Barcelona und bewegt sich mit leidenschaftlicher Leichtigkeit durch die Kulturszenen. Ihre Fotografien enthüllen die intimen Momente hinter den glamourösen Fassaden.

Portfolio Nadine Elfenbein (aando-berlin.com/fotografen/nadine-elfenbein.html)

So war es längst überfällig, dass sie für AVANT/GARDE DIARIES das Phänomen porträtiert, das sein Inneres nach außen trägt. Rick Genest aka Rico the Zombie adelte Lady Gaga's Musikvideo "Born This Way" und ist seitdem Idol internationaler Laufstege und Werbekampagnen.

Unter der Regie von NADINE ELFENBEIN entstand während des Shootings ein intensives Video-Portrait, das eindrucksvoll enthüllt, warum Rick Genest sein Skelett als Tattoo auf dem ganzen Körper trägt.

Videoportrait Rick Genest (www.theavantgardediaries.com/en/article/85/Rick+Genest+aka+Rico+ ..)

Die Werbung genießt derzeit ihre lebendige Farbverliebtheit. Die aktuelle MIXERY Kampagne lebt von einer unverfälschten Atmosphäre. Nach umfangreichem Locationscouting war der angesagte Prince Charles Club in Berlin die einzig richtige Wahl.

Hier setzte NADINE ELFENBEIN ihre 15 Modelle stilvoll in Szene, ohne dass der Eindruck einer Inszenierungen aufkommt. Das Ergebnis ist eine schwärmerische Hommage an ein spritzig-frisches Produkt und dem damit verbundenen Lebensgefühl.

MiXery Werbekampagne (aando-berlin.com/fotografen/nadine-elfenbein/advertising.html) Presse-Information:
A&O, Artists and Organisation

Brunnenstrasse 142 10115 Berlin

Kontakt-Person:
Daniela Eger

Telefon: +49 30 400 56 808
E-Mail: e-Mail

Web: aando-berlin.com

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27.03.2012 Lässig, gleichzeitig belesen und ernsthaft

klassiakzente

Die Worte des berühmten Geigers Pinchas Zukerman über den jungen Pianisten Jan Lisiecki versprechen viel: »Jan spielt mit der Frische eines Jugendlichen und mit der Tiefe eines alten Meisters. Das Besondere ist, dass er bei all dem im Leben steht. Er ist ein Mensch, der sich von der Welt inspirieren lässt, und diese Inspiration ganz selbstverständlich in die Musik holt.«

Jan Lisiecki ist 16 Jahre alt. Er hat blonde Haare, wache Augen und sieht aus wie viele Jugendliche seines Alters. Doch er ist ein Phänomen: Lässig, gleichzeitig belesen und ernsthaft. Kein weltfremder Musiker, aber einer, für den Tiefe keine Qual ist. Ein Junge, der selbst die größten Herausforderungen mit Selbstverständlichkeit besteht. Obwohl er noch so jung ist, hat man das Gefühl, dass er genau weiß, was er will - im Leben wie in der Musik: »Mir geht es auf der Bühne in erster Linie darum, zu zeigen wie vielschichtig die Werke der großen Meister sind. Für mich bedeutetet ›Interpretation‹ immer auch, die Schönheit der Musik, ihre Sprache und ihre menschliche Stimme zum Klingen zu bringen.«

Inzwischen tritt er überall auf der Welt auf: Er hat in einem Iglu in Kanada gespielt und in der Carnegie Hall in New York. Er wird in Japan gefeiert und in Paris. Er spielt mit Yo-Yo Ma, für seine Eltern und für die Königin von England.

2011 unterzeichnet Jan Lisiecki einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Für sein Debüt hat er die Klavierkonzerte Nr. 20, KV. 466 und Nr. 21, KV. 467 von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Christian Zacharias eingespielt. Das Album erscheint am 13. April 2012. Quelle: www.klassikakzente.de



Konzerttermine 2012:


14.04.2012 Elmau, Recital
16.04.2012 Bielefeld, Recital
17.04.2012 Hannover, Recital
18.04.2012 Berlin, Recital
20.04.2012 Ludwigsburg, Recital
21.04.2012 Düsseldorf, Recital
23.04.2012 Münster, Recital
27.04.2012 Hamburg, Recital
24.05.2012 Radebeul, Recital
23.10.2012 München, Mozart KK Nr.20
02.11.2012 Berlin, Mozart KK Nr. 20

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29.01.2012 multifunktionale Formulierung mit sozialer Wirkung

Contemporary Artpark


Dynamik kontra Statik. Der Künstler Manfred Kielnhofer bietet mit seiner analytisch, künstlerischen Arbeit the “Glowing Light Ball Bench” mehr als nur eine möglich Antwort auf diese Thematik. Kielnhofer fordert den Betrachter regelrecht zu einer intellektuellen Auseinandersetzung und gedanklich, philosophischen Stimulanz.

Ausgehend von kunst -und designrelevanten Aspekten liegen dieser Arbeit philosophische Denkmuster zugrunde, die sich mit sozialer Auswirkungen durch Anwendung und Wechselwirkung ergänzen. Material und urbane Positionierung sind weitere Variablen, welche dem Kunstwerk diese einzigartige Vielseitigkeit und Anwendbarkeit verleihen.

Ob bewegt, statisch, leuchtend, schwimmend, fahrend, besetzt oder isoliert freistehend –die Aktion selbst definiert die Gratwanderung Design künstlerisch zu nutzen oder Kunst design-orientiert zu gebrauchen.

In dem Moment wo man versucht das Kunstwerk in Gedanken und Worte zu bannen, wird einem bewusst, dass dieses Unterfangen beinahe grenzenlose Variationen, Standpunkte und Ansätze bietet. Kielnhofer löst mittels Form, Material, resultierender Funktionalität und Anwendungsbereich eine Lawine an Lösungen auf unterschiedlichsten Wahrnehmungsebenen aus.

ERGEBNIS – Art und Design in Wechselwirkung

KUNST/DESIGN = Skulptur + Design + Funktion = multifunktionale ART- gerechte Anwendung

FORM = Kreis, Ring, Scheibe, Kugel : Linie, Rechteck, Rahmen,

PHYSIK = statisch : dynamisch

MATERIAL= künstlich : natürlich

SOZIAL = unsozial : sozial : erweiterbar PSYCHOLOGISCH = Härte : Flexibilität

WAHRNEHMUNG = minimal : visuell, kinetischen Erlebnis

URBAN = Natur : Zivilisation

ANWENDUNG = multifunktionale

ART-DESIGN Synergie mit sozialem Wirkungsgrad Es ist ein wahrer Genuss sich in der Wirkung dieser Arbeit hinzugeben, sich in den Bann ziehen zu lassen.

Ein wahres Feuerwerk der Wahrnehmung und Interpretation. (ZITAT: RON MORISSON)

 

Manfred Kielnhofer

Kronbergerstrasse 4,

4020 Linz, Austria ++43 (0)680 1231059

contemporary@artpark.at

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23.01.2012 Zu gast in wiesbaden

Staatstheater Darmstadt - 3 Bilder

Die im Taunus geborene Christina Kühnreich erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach einem Engagement in Dortmund ging sie an das Staatstheater Mainz, die Theater in Krefeld Mönchengladbach, Essen und Bielefeld, bevor sie 2004 nach Darmstadt kam.

Unter anderem war sie hier in Goldonis Trilogie der Sommerfrische, als Adelma in Schillers Turandot, im Kirschgarten und als Prinzessin Eboli in Schillers Don Karlos zu sehen. Im Sommernachtstraum gab sie den Puck, im Musical Der kleine Horrorladen die weibliche Hauptrolle.  


Darüber hinaus spielte Christina Kühnreich in Priestleys Ein Inspektor kommt (Sheila), in Kleists Zerbrochnem Krug (Eve), war als Tony in Buddenbrooks, als Jelena Andrejewna in Onkel Wanja sowie als Célimène in Molières Menschenfeind zu sehen. 

Sie spielte in Millers Alle meine Söhne (Ann Deever), Goldonis Der Impresario von Smyrna (Anina), Medea (Kreusa), Supernova (Frau) und Jud Süss (Die Herzogin).

Zum Publikumserfolg wurde ihr Monolog Welche Droge passt zu mir? von Kai Hensel, der fünf Spielzeiten zu sehen war. Aktuell kann man Christina Kühnreich u.a. weiterhin als Luise v. Briest in Effi Briest sehen.

Staatstheater Darmstadt
Georg-Büchner-Platz 1
64283 Darmstadt
Telefon: 06151/2811-1
Für Anfragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular
oder info@remove-this.staatstheater-darmstadt.de

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