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Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

16.05.2013 lachen, applaudieren, jubeln, tanzen

GFDK - Birgit Enge

Dem Himmel sei Dank, es gibt noch Überraschungen!
Das Universum beweist Humor.

Wenn einer der erfolgreichsten Konzertpianisten der Gegenwart die ernste Musik ein wenig beiseite lässt, und sein Feuer an den restlichen Klängen der Welt entzündet, heißt das fürs Publikum in erster Linie: staunen, lachen, applaudieren, jubeln, tanzen!

Unverschämt musikalisch und kreativ in alle Richtungen.

Stellen Sie sich vor, Mozart trifft im Wald Piazzolla, ein kurdischer Cowboy reitet in den Sonnenuntergang, Chopin erzählt Steirerwitze, Paganini schickt Liebesgrüße vom Zuckerhut, und all das wohl temperiert zwischen Sehnsucht, Leidenschaft und überschäumender Lebensfreude.
In den Hauptrollen: Oud, Schalmei, Akkordeon, Sax, Rahmentrommel, Tuba, Gitarre, Congas, Cello, Hammond B3, Steirische Knöpferlharmonika, Violine, Cajon, Stimme und Klavier.
Beseelt durch die hochkarätigsten Musiker aller Herren Länder und deren Musikkulturen, zaubern sie einen klingenden Äther aus orientalischer Folklore, Jazz, Soul, Funk, Ethno, Austro und natürlich immer wieder Klassik.

United live.

Aber SCURDIA ist nicht einfach "nur" Musik vom Feinsten. Markus Schirmer, sein künstlerisches Alter Ego, der orientalische Oud-Meister Risgar Koshnaw und deren Freundesschar haben noch etwas ganz anderes im Sinn: Sie wollen starre Grenzen gegen neue Perspektiven eintauschen.

Nachrichten aus der Musikbranche


Durch Hinfühlen, Zuhören, Annähern entsteht in spontaner Improvisation Freches, Verblüffendes, Intimes und gibt dabei eine völlig frische Sicht auf die Musik und ihren unermesslichen Reichtum frei.
Und so zieht diese kunterbunte Virtuosenbande los, erobert spielerisch Neuland, bis Vielfalt plötzlich als Einheit gelebt, und scheinbar Unvereinbares in fröhlicher Selbstverständlichkeit zelebriert wird.

Wäre die ganze Welt wie SCURDIA, dann…

Markus Schirmer/Österreich – Klavier

Risgar Koshnaw/Irak – Oud, Gesang

Mario Berger/Österreich - Gitarre


Marina Bkhiyan/Armenien – Violine

Jon Sass/USA – Tuba,


Christian Bakanic/Österreich - Akkordeon, Steirische, Cajon


Sophie Abraham/Niederlande - Violoncello


Franz Kreimer/Österreich - Hammond B3

Hussein Zahawy/Irak (Kurdistan) – Daff

Toti Denaro/Italien – Percussion

Kiril Kuzmanov/Mazedonien – Saxophon, orientalische Klarinette

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13.04.2013 Sie studierte Journalistik und Arabistik

GFDK - Tobias Häuser

Die Limburger Regionalkorrespondentin Sabine Brütting (31) hat am 11.4. 2013 in Frankfurt den Kurt-Magnus-Preis der ARD erhalten. Mit ihr wurden vier weitere junge Radiotalente ausgezeichnet: Den ersten Preis, dotiert mit jeweils 6000 Euro, teilen sich Martin Seidemann (NDR) und Johannes Nichelmann (rbb). Den dritten, mit 4000 Euro dotierten Preis, erkannte die Jury Verena Klein (SR) zu.

Den vierten Preis, dotiert mit jeweils 3000 Euro, teilen sich Oliver Neuroth (SWR) und Sabine Brütting (hr). Den zweiten und fünften Preis vergab die Jury nicht. Ihr gehörten in diesem Jahr Gerold Hug (Hörfunkdirektor des SWR), Joachim Knuth, (Hörfunkdirektor des NDR und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission) sowie Heinz Sommer (Hörfunkdirektor des hr und ständiger Jury-Vorsitzender Kurt-Magnus-Preis) an.

Sabine Brütting, geboren und aufgewachsen in Augsburg, studierte Journalistik und Arabistik an der Universität Leipzig. Bereits während ihres Studiums volontierte sie beim MDR und arbeitete als freie Mitarbeiterin für den BR. Seit Februar 2012 ist sie Regionalkorrespondentin des Hessischen Rundfunks in Limburg. Aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse des arabischen Raums hat sie für den hr im September 2012 eine ausgedehnte Reportagereise in die syrischen Flüchtlingslager unternommen.

„Besonders imponiert Sabine Brütting mit ihrer Fähigkeit, im Korrespondentengespräch lebendig und anschaulich in schwierigen Situationen direkt vom Ort des Geschehens zu berichten“, so die Jury, „ob von der Grenze zwischen Jordanien und Syrien oder nach einem Flugzeugabsturz in der Wetterau.“

Der Kurt-Magnus-Preis der ARD wird in diesem Jahr zum 51. Mal verliehen. Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis der ARD, einer der bedeutendsten Hörfunkpreise in Deutschland, wurde zu Ehren des Rundfunkpioniers Kurt Magnus in dessen Todesjahr 1962 gestiftet.

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24.02.2013 Runter vom Hügel rein in den Club

GFDK - ACT Music - 3 Bilder

Man wird Michael Wollny und Eva Kruse sicher nicht zu nahe treten, wenn man feststellt, dass Eric Schaefer in Michael Wollny’s Trio [em], „Deutschlands kreativstem Jazztrio" (Kulturspiegel), am deutlichsten für das Pop-Element und die humorvollen Untertöne steht. Seine „kompromisslose Vitalität in völlig verschiedenen Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik“ (Neue Zürcher Zeitung) hat der Berliner Schlagzeuger außer mit [em] bereits in den verschiedensten Bandprojekten unter Beweis gestellt, von „Soulmate“ und „Henosis“ bis zu „Johnny La Marama“ und dem Arne Jansen Trio. Stets nutzt Schaefer die ganze Palette der jüngeren Musikgeschichte und sein mit teilweise selbstgebauten Perkussionsinstrumenten und Elektronik ergänztes Drumset, um ein ganz persönliches Klang-Amalgam zu erschaffen, was ihn laut Die Zeit zu einem "der heimlichen Zentralgestirne in der […] deutschen Jazzszene“ macht.

Trotzdem ist es eine Überraschung, was sich Schaefer für sein erstes eigenes ACT-Album ausgesucht hat: Mit „Who is afraid of Richard W.?“ nimmt er sich den umstrittensten und monumentalsten aller Opernkomponisten vor. Richard Wagners 200. Geburtstag ist da nur der Anlass, die Gründe liegen tiefer: „Ich habe mich im Lauf der vergangenen Jahrzehnte rückwärts gehört“, erklärt Schaefer. „Zuerst spielte ich Ravel und Debussy im Orchester, dann entdeckte ich Mahler und über ihn habe ich schließlich bei Wagner viele Dinge gefunden, die ich eigentlich schon kannte, aber erstmals bei ihm mit dieser Durchschlagskraft gehört habe. Vor allem in die Vorspiele habe ich mich zuerst verliebt: Lohengrin, Tannhäuser, Tristan und Isolde.“ Wobei die Verbindung streng genommen bereits viel früher hergestellt worden war: „Als Kind habe ich ,What‘s Opera, Doc?' geliebt: ,Der Ring‘ in zehn Minuten mit Bugs Bunny und Elmer Fudd im Zeichentrickformat – wenn man solch einen kleinen humoristischen Hau weg hat und dennoch mit Liebe zur Sache dabei ist, dann kann man die Walküre so interpretieren wie wir das hier gemacht haben“, erzählt Schaefer schmunzelnd. In der Tat ist der gelegentlich aufflackernde Humor von „Who is afraid of Richard W.?“ ein Mittel, durch welches das grotesk Monumentale eine Nahbarkeit und Alltagsrelevanz gewinnt.

„Wagner ist natürlich ein wahnsinniges Gewicht, ein Gigant, ein Titan, der da auf einen zurollt. Bei dessen Gesamtkunstwerk wurde von Nietzsche über Adorno und Thomas Mann bis Jonathan Meese um die Deutungshoheit gekämpft. Und da komme ich mit meiner Jazz-Affinität. Und gerade der Jazz ist ja auch subversive Musik, die Totalitäres bricht. Von dieser vom Maximalismus befreiten Perspektive aus kann man einen neuen Standpunkt generieren, der Wagner wieder möglich macht“, befindet Schaefer.

Und nicht nur das, die Variabilität des aktuellen Jazz, für die auch ein Eric Schaefer steht, holt Wagner direkt in die Gegenwart, vom Bayreuther Hügel rein in den Club. Denn der Dub-Step-, HipHop- und Elektronik-Liebhaber Schaefer stellt die Opernthemen des Gesamtkunstwerk-Romantikers in einen groovenden Kontext. „Das war für mich ganz natürlich und einfach,“ erzählt Schaefer, „denn die Melodien sind so flashy, dass mir sofort Ideen kamen, wie ich sie und die ihnen innewohnenden Emotionen und Dramaturgien umsetzen kann.“ Schon im einleitenden „Prelude“ also wabert die Orgel, malt ein Synthesizer Sphärenklänge, thront eine helle, hallige West-Coast-Jazz Trompete über dem Geschehen. Munter im Psychedelic-Sound der Seventies geht es auch beim „Lohengrin-Vorspiel“ zu, dem Schaefer selbst mit langsam rollendem, federnden Schlagzeug den Takt vorgibt. Die Walküren wiederum reiten wie später auch „Nietzsche In Disguise“ im heavy Dub-Groove heran und auch Siegfried rüstet sich mit Reggae zum Kampf. „Isoldes Liebestod“ und auch Tristans Trauer werden zu chilligen, perkussiv durchgerüttelten Balladen.

Mit dem jungen britischen Trompeter Tom Arthurs (der bereits dreimal den BBC Jazz Award gewann), dem Keyboarder Volker Meitz und dem Avantgarde-Bassisten John Eckhardt hat Schaefer ein dafür offenkundig ideales Quartett zusammengestellt, das er selbst am besten mit dem nötigen Enthusiasmus vorstellt: „Wir kommen aus ganz unterschiedlichen Ecken. Tom ist tief in der Jazztradition verwurzelt, so spielt er etwa mit John Taylor oder Fred Hersh. Er hat diese unfassbare Melodiösität, diese Sensibilität und auch den Humor, um diese tausendmal gehörten Melodien so spielen zu können, dass sie frisch klingen. Volker nimmt mit der Orgel eine Schlüsselstellung ein, weil sie das Orchester und das Monumentale darzustellen in der Lage ist wie kein zweites Instrument. Er kommt aus der Club-Richtung, aus der feinen, souligen, groove-orientierten Ecke, hat mit Sonar Kollektiv gearbeitet und Remixes von 4hero gemacht. John wiederum ist ein gefragter Bassist der Neuen Musik, der etwa im Ensemble Modern, beim Klangforum Wien oder der musikFabrik NRW selbst schon Erfahrungen gesammelt hat, klassisch romantische Musik in einen aktuellen Kontext zu stellen.“

Wenn Schaefer konstatiert: „All das ergab für mich eine reizvolle Mischung“, dann ist das eine mächtige Untertreibung. Selten klang Klassisches so frisch, nie hat einer zugleich den Monumentalismus und die zartesten Regungen in Wagners Werk so spannend wie lässig bewältigt – dank des überzeugenden Konzepts, das den alten Meister mit Infusionen vom Progrock und New Wave bis zu Ambient und Dub neu belebt: Willkommen im Club, Herr Wagner!

 

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23.02.2013 Lindseystomp

GFDK - Kai Manke - 3 Bilder

Die junge und erfolgreiche Amerikanerin Lindsey Stirling bricht mit vielen Konventionen und vereint damit die unterschiedlichsten Musikgenres - Ihr Debütalbum erschien am 08.02.2013 bei Universal Music.

Hinter der Violinistin und Choreographin Lindsey Stirling verbirgt sich eine außergewöhnliche Künstlerin. Mit ihrer atemberaubend individuellen Mischung aus klassischen Kompositionen, modernen DubStep-Rhythmen und progressiven Tanzeinlagen hat die 26-Jährige nicht nur ein eigenes Genre erschaffen. Sie verbindet zudem auf vollkommen neue Weise die Tiefe von E-Musik und künstlerischer Tanz-Performance mit der Leichtigkeit moderner Pop- und Clubmusik.

Lindsey Stirling wuchs in einfachen Verhältnissen in Gilbert/Arizona auf, wo sie bereits als Kind aufmerksam den Klassik-Platten ihres Vaters lauschte. Im Alter von fünf wünschte sie sich eine Violine, für Unterricht fehlte aber das Geld. Ihr zweites Interesse galt dem modernen Tanz, dessen technische Grundzüge sie sich über Lehrvideos im Internet beibrachte. Ihr überbordender Enthusiasmus überzeugte die Eltern schließlich, in ihre künstlerische Ausbildung zu investieren. Bereits als Teenager begann Lindsey, ihr Instrument auch außerhalb üblicher Klassik-Kontexte auszuprobieren. Mit ihrem Spiel, das ebenso mutig wie kontrolliert, expressiv wie geschmeidig ist, gewann Lindsey Stirling zahlreiche Preise.

2007 etablierte sie mit 'Lindseystomp' ihren eigenen YouTube-Kanal, auf dem sie ihre kraftvollen Kompositionen zwischen Klassik und DubStep mit progressiven Tanz- und Performance-Videos verknüpfte, bei denen sie größtenteils selbst Regie führte und deren Choreographien sie entwarf. Zügig entwickelte Lindsey sich zum Internet-Phänomen und zu einer der meistangesehenen Künstlerinnen auf YouTube: 'Lindseystomp' zählt aktuell mehr als eine Million Abonnenten, ihre Videos wurden insgesamt über 208 Millionen Mal angeklickt

Das im September erschienene Debütalbum "Lindsey Stirling" erreichte Platz 1 der US-Dance- und Platz 2 der US-Klassik-Charts – ein Spagat, der noch keinem Künstler zuvor gelungen ist.

Nach ihrer bereits im Vorfeld ausverkauften Clubtour sind neue Live-Daten für Mai in Planung.

 


 

 

Kai Manke
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06.02.2013 vom techno-dj zur schlagerparty

Redaktion GFDK

Kein anderer Schlagersänger aus Hannover, hat in den letzten Wochen für soviel Aufmerksamkeit gesorgt wie Ron Paulik. 20 Jahre begeisterte Ron Paulik Millionen von Menschen als DJ auf den Techno Paraden dieser Welt. Der Spaß und die Freude an der deutschen Musik und deutschen Texten veranlasste Ron jedoch dazu, sein da sein als Techno und House DJ zu vergessen.

Er konzentrierte sich immer mehr auf das Covern von bekannten deutschen Songs. Mit seiner ersten eigenen Single ,,Halt mich fest’’ beweist Ron Paulik, dass die Schlagermusik ihn fand und festhält. In einem Radiointerview sagte er einmal ,,Ich hätte nie gedacht, dass den Menschen meine Musik so gut gefällt’’ Mittlerweile ist er in den Charts mit auf den oberen Plätzen und er erobert immer mehr Herzen mit seiner stimmungsvollen Musik, welche von der ewigen Liebe spricht.

Zu seinem Show Programm gehören Lieder wie z.B. „Ein Stern“, „Sie liebt den DJ“, „1000 Träume weit“ und alles was das Herz des Pop-Schlager begehrt. Als Schlagerkünstler aus Hannover ist er mittlerweile Gast auf Stadtfesten, Discotheken, TV Auftritten sowie Oktoberfesten in Deutschland vertreten. Bei einem Newcomer-Voting der Schlagerhits schaffte er es immerhin auf Platz 3. Wer mehr wissen will über den Schlagersänger hat die Gelegenheit auf www.ron-paulik.de

Wie sind Sie damals in die Techno Szene gelangt?

Ich glaube, entscheidend ist, wie man damit in Berührung kommt. Als es bei mir losging, das war 1993, gab es die ersten großen Raves in Hannover. Die ganze Szene war total unwirklich, die Lichter, der Nebel, der Beat setzt ein, der Break kommt, alle schreien, einfach nur geil.

Diese Euphorie hat mich total gepackt. Und dann die Trance-Elemente, die Harmonien und Sounds, das finde ich ja bis heute noch richtig gut, wenn einen das packt. Da war für mich die New-Wave-Zeit auf einen Schlag vorbei. Wenn man das damals nicht miterlebt hat, zumindest kann ich mir das vorstellen, ist es vielleicht auch schwer, den Zugang zu finden.

Warum haben Sie sich jetzt, fast 20 Jahre später, entschieden, diese Techno und House Szene zu verabschieden.

Es ist schon viele Jahre nicht mehr der Kick für mich. Ich glaube vor 10 Jahren hatte ich schon keine Lust mehr. Ich habe es einfach weitergemacht aus Gewohnheit. Wissen Sie, wenn Sie als DJ einmal vor fast einer Million Gästen aufgelegt haben und das Publikum sich innerhalb der letzten Jahre auf ein paar „hängen“ gebliebene reduziert hat, haben Sie keine Lust mehr. Ich Denke, dass ich das Glück hatte diese Zeit der Musikrevolution mit zu erleben.

Die Leute von früher sind auch älter geworden und haben Familien mit Kindern wie ich. Ob Sie es Glauben oder nicht, viele mit denen ich früher in der Szene gefeiert habe, tanzen heute zu meinem Schlager und deutscher Musik.

Gab es für Sie ein besonderes Ereignis aus dieser Zeit was Sie nie vergessen werden?

Besondere Ereignisse gab es viele, aber das für mich war Mitte der 90ger. Ich hatte damals eine Freundin in Polen. Sie hatte dort ein Haus in den Masuren. Ich bin dort immer hin gefahren um meine neuen Platten zu studieren und neue Sets zu üben. Ich hatte dort die meiste Ruhe, denn es gab nicht was mich da abgelenkt hat, außer die Freundin vielleicht. An irgendeinem Wochenende wollte sie mit mir in eine Dorfdisco fahren an der Grenze zur Ukraine.

Wie gesagt, wir da hin und da spielte irgend so eine Band auf einer Balalaika Volkslieder. Das erste was ich gesehen habe, das die PA die sie dort hatten einen Klinkenanschluss hatte. Ich bekam die Idee, dass ich doch da meine Plattenspieler auch anschließen könnte. Gesagt getan, ein kurzes Gespräch mit dem Besitzer, wir fuhren dann meine Player holen und wieder zurück zu dieser Dorfdisco. Als ich da wieder mit meinem Equipment rein marschierte, sahen die mich schon an wie von einem anderen Planeten.

Als ich dann die ersten Stretcheinlagen spielte, drehten die Leute dort völlig durch und fingen an zu Schreien. Ich dachte mir nur „Mann so müssen sich die Stones auf ihren Konzerten gefühlt haben’’. Ich war dort glaube ich der erste Techno DJ den die jemals Live gesehen haben. Die kannten das ja nur aus dem Radio. Einfach irre, diesen Tag werde ich nicht vergessen.

Wann haben Sie für sich den Schlager entdeckt?

Ich musste den Schlager für mich nicht neu entdecken. Ich habe schon sehr früh damit angefangen Schlager auf Hochzeiten und Feiern auf zu legen. Jedes mal wenn ich dieses gemacht habe, gelang es mir auch den letzten Sitzenbleiber zum tanzen zu bewegen. Schlager ist eine Musik die Menschen mitzieht, egal welchen Alters. Was ich für mich, glaube ich entdeckt habe ist es deutsche Texte zu singen. Jeder der mir zuhört versteht was ich damit ausdrücken will und es kommen keine Fragen auf. Man kann in einem deutschen Text viel über Gefühle mitteilen und über das, was einen bewegt. Jeder der es dann hört weiß was ich damit sagen will, oder singt es sogar mit, weil er sich damit identifizieren kann oder gar ähnliches erlebt haben.

Wie stellen Sie sich Ihren weiteren weg in der Schlagerbranche vor.

Wissen Sie, ich habe mir darüber keine Gedanken gemacht wie es weiter geht. Ich lasse alles auf mich zu kommen. Solange es Menschen gibt denen ich ein Lächeln ins das Gesicht zaubern kann, spielt es für mich keine Rolle. Ich bin als Entertainer auf diese Welt gekommen und somit werde ich immer versuchen die Leute zu unterhalten. Das wichtigste dabei für mich ist, dass ich selbst dabei Spaß habe und mich selbst mit dem was ich mache identifizieren kann. Sonst kann ich es auch lassen, denn ich würde nicht lange Freude daran haben.

Haben Sie bei dem was Sie jetzt machen auch schon Fans?

Oh ja die habe ich. Einmal im Monat gehe ich in Altenheime und singe dort für die Senioren ihre alten Lieder. Wenn ich dann auch noch Rosen verteile und „Rote Rosen, Rote Lippen, Roter Wein“ singe geht da richtig die Post ab. Ich glaube die lieben mich, denn die quälen dann Wochenlang die Betreuer, wann ich wohl wieder kommen würde um für sie zu singen.

Mir macht das richtig Spaß, denn diese alten Leute werden ein Stück an ihre Vergangenheit erinnert, da fließen dann manchmal schon so kleine Freudentränen aus ihren Augen. Mein größter Fan neben meiner Frau ist glaub ich meine Tochter. Sie ist sechs und singt mir alle meine Lieder nach.

Seit einigen Jahren sind Schlagersängerinnen und –Sänger wie Andrea Berg, Helene Fischer und Michael Wendler wieder ganz vorne in den Charts. Was meinen Sie wie es zu diesem Revival kam und wo sehen Sie sich da?

Es stimmt, der Schlager war out. Die meisten Künstler versackten im volkstümlichen Schlager. Aber dann kam eine neue Generation, die zwar auch herkömmliche Schlager machten, siehe Andrea Berg, aber in einem neuen Sound. Schließlich kam Michael Wendler, der den Foxtrott gestaltet hat, vor allem durch die unglaublich laute Bass Drum auf seinen Stücken – die donnert alles weg, so dass es dir wirklich in den Bauch geht.

Wendler hat es vollbracht, den Jugendlichen, die sonst auf Trance absteppen, wieder den Schlager nahe zu bringen. Wegen des harten Rhythmus läuft der neue Schlager auch in den Großdiskotheken. Ich denke er ist ein großes Vorbild für mich und das kann man auch in meinem neuen Song hören. Der Beat bewegt mich und ich habe Freude daran, aber wer weiß womit ich noch rumexperimentieren werde. Schlager ist so vielfältig.

Heißt das auch, dass Ihr jetziger Stiel morgen anders sein kann?

Nein, weil das, was ich mache, im Moment einfach absolut authentisch ist. Ich arbeite mit Thomas Nöhre von villa-entertainment zusammen. Wir sind ein eingeschworenes Team und in dieser Branche ist es unwahrscheinlich wichtig, dass man Menschen hat, auf die man sich voll verlassen kann. Das, was ich mache, ist hundertprozentig Ron Paulik und deswegen stellt sich auch nicht die Frage, das in irgendeiner Form zu verändern.

Kontaktdaten:

Ron Paulik

info@ron-paulik.de

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02.01.2013 eine außergewöhnliche Quartettformation

10 Jahre Salut Salon

10 Jahre Salut Salon! Mit dem Best-of-Programm „Dichtung und Wahrheit“ feiert Hamburgs charmantester Kulturexport Bühnenjubiläum und lässt es sich nicht nehmen, das Vergangene  wiederaufleben zu lassen.

Eine der erfolgreichsten deutschen „Kultur-Exporte“, wie „Die Welt“ schrieb, hat die Kunst des „Cross-Over“ virtuos auf die Kammermusik übertragen und dem brillant entwickelten Mix aus Klassik,  Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow verpasst: musikalisch perfekt, mit Zauber und Charme! Gegründet wurde das Quartett 2002 von Angelika Bachmann und Iris Siegfried.

Die Klassik-Kompetenz kommt nicht von ungefähr. Angelika Bachmann, wegen ihrer Begabung vom Schulunterricht befreit, trat schon mit sieben Jahren als Konzertsolistin mit den Hamburger Sinfonikern auf und gewann zahlreiche 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben. Neben ihrer musikalischen Ausbildung begleitet vom 1. Konzertmeister des NDR Sinfonieorchesters Roland Greutter, studierte sie Philosophie und Germanistik.

Auch Iris Siegfried erntete ihre ersten „musikalischen Lorbeeren“ bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben, schulte ihr Gesangstalent in verschiedenen Hamburger Chören, absolvierte zu ihrer musikalischen Ausbildung ein Jurastudium sowie ein Aufbaustudium als Kulturmanagerin. Außerhalb ihrer Konzerttätigkeit arbeitet sie als Rechtsanwältin in einer Hamburger Kanzlei.

Zum Quartett komplettiert werden die beiden Hamburgerinnen durch alternierende Besetzungen: am Violoncello von Sonja Lena Schmid, Frederike Danyoder sowie am Flügel von Anne von Twardowski, Jennifer Rüth, alle klassisch ausgebildete Musikerinnen mit eigenen Karrieren im internationalen Konzertgeschäft.

Mit jährlich über 100 Konzerten in Deutschland, Auftritten bei Klassik-Festivals und weltweiten Gastspielen, ob in China oder den USA, ist Salut Salon zu einer anerkannten Marke im großen Konzertbetrieb geworden, gefeiert von Publikum und Presse.

Ganz „nebenbei“ leiten Angelika Bachmann und Iris Siegfried die „Coolen Streicher“: ihr 1996 gegründetes und als innovativstes musikalisches Projekt Deutschlands vom damaligen Bundespräsident Rau mit dem „Inventio 2004“ ausgezeichnetes Kinder- und Jugendorchester, mit dem sie sich u.a. für die Musikschule von Achupallas, dem Armenviertel der chilenischen Stadt Vina del Mar, engagieren. Ihr jüngstes soziales Projekt „Young Classx“ fördert gemeinsam mit der „otto-group“ die musikalische Ausbildung an Hamburger Schulen.

Staatsbad Bad Kissingen GmbH

 

 

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09.11.2012 haben sich eine große fanbase erspielt

GFDK - Jörg Himmrich - 5 Bilder

Mit "Not the cure" ihrer aktuellen Single produziert von Grammy Gewinner Philip
Larsen ist die Band aus Plauen nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa
in den Charts erfolgreich vertreten. Frontfrau Anika beweißt, das sie sich durchaus
nicht vor den "Großen" im Musikbusiness verstecken braucht und längst schon mit
ihrem mainstreamigen Sound internationalen Charakter hat. Durch ihre immer nah
am Publikum orientierte Live- Performance hat sich Hella Donna eine große Fanbase
erspielt, die ständig steigt.

Seit dem 31 Oktober steht es fest das Hella Donna das Halbfinale im großen Newcomer Chance Contest gewonnen hat, und somit am 22.12. 2012 in das Finale einzieht, das in der Baden Arena in Baden Würtemberg vor mehr als 6000 Menschen und einer Fachjury stattfinden wird. Dem Sieger gebührt die "Krone" und der Hauptpreis im Wert von 30.000 Euro. 

Mit ihrem gefühlvollen Rocksong "Sunset Street" der ebenfalls aus dem aktuellen Album "GROOVE ON" stammt wird die Band und Frontfrau Anika auf Longplayer "Newcomer Helps- We love Africa vertreten sein. Hiermit unterstützen sie Kinder in Not in Africa.

Auch 2013 startet Hella Donna gut durch. Im Januar wird ihre aktuelle Single " Not the cure" auf der Chartbreaker vom Bertelmann Club erscheinen. 

Hella Donna sind weiterhin auf Erfolgskurs!

Nominiert für:

Deutschen Rock und Poppreis (Beste Popband 2012)
Hollywood Music Media Award (Bester Dance Remix)
LSFM Award (Bester Popband 2012)

Informationen zur Band erhalten Sie unter:
www.helladonna.de

Buchungsanfragen sowie Pressematerial unter: www.joerghimmrich.com info@joerghimmrich.com

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05.11.2012 Das neue Projekt von Michael Geldreich

GFDK - Peripherique

Es ist, als liefe man in einer Kunstgalerie durch sich selbst. Eine Ausstellung der eigenen Gedanken. Fast hypnotisch schreitet man die Galerie entlang und bestaunt die sinnlich-gedankenvollen, unendlich entspannenden Klänge von „Rufus Dipper“.

Das neue Projekt von Michael Geldreich. Der begnadete Komponist, Songwriter und studierte Pianist, widmet sich nach zahlreichen, weltweiten Produktionen und Kollaborationen u.a. mit namenhaften, urbanen Künstlern wie Talib Kweli, Oxmo Puccino und Bligg, seinem ganz eigenen Werk.

Aber nicht etwa einem Urbanen-Hip Hop Album mit namenhaften Features, wie man vermuten könnte. Zusammen mit dem Bassist Konrad Blasberg und Schlagzeuger Florian Schlechtriemen schafft er ein zeitlos schönes Album voller energetischer Dramaturgie und stilistischer Weite.

Ein dichtes Netz aus atmosphärischer Ausdruckskraft, lyrischen Melodien und elektronischen Soundtexturen. Über allem schweben eingängige Klavierkompositionen, getragen von erstaunlicher Klarheit und Präzision.


Das Album wird am 9. November in Kooperation mit der finetunes GmbH und Cargo Records digital und physisch veröffentlicht. Zeitgleich zur Albumveröffentlichung wird das offizielle Video zum Titeltrack „Life In A Day“ online zu sehen sein.

Live 2012

7.11. Stuttgart, Wilhelmspalais
8.11. Karlsruhe, Radio Oriente
11.11. Mainz Haus der Jugend
15.11. Mainz, Kontrastfilm Podiumsdiskussion (e-Trio)
21.11. Berlin, Bar Tausend
30.11. Michelstadt, Hüttenwerk
12.12. Wiesbaden, Schlachthof

2013

07.01. Mainz, Schön Schön
09.02. Griesheim, Kulturwerk

Label:
Peripherique
www.peripherique.de

 

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24.10.2012 Songs eines Troubadours und Reisenden

GFFK - MLK

Der erst 31-jährige, in Texas lebende Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Ben Kweller blickt bereits auf eine weitreichende Karriere zurück. Im Alter von 16 veröffentlichte er sein erstes Album auf einem Major-Label, damals noch mit seiner Band Radish.

Seit gut einem Jahrzehnt arbeitet er als Solokünstler und hat sich mit seinem aktuellen, fünften Soloalbum Go Fly A Kite und dem neu gegründeten, eigenen Label The Noise Company endgültig vollkommene künstlerische Freiheit geschaffen.

Die Songs des im Februar veröffentlichten Albums wird Ben Kweller auf seiner anstehenden Europa-Tournee erstmals live vorstellen. Zwischen dem 5. und 10. November macht er für drei Konzerte in München, Berlin und Köln dabei auch in Deutschland Halt.

Benjamin Lev Kweller, 1981 in San Francisco geboren, musste einfach Profimusiker werden Dafür verantwortlich war sein Vater, ein Allgemeinmediziner und Hobbymusiker, der seinem Sohn im Alter von sieben das Schlagzeug- und ein Jahr später das Gitarrespielen beibrachte.

Schon in diesem frühen Stadium sammelte der junge Ben erste Bühnenerfahrung, indem er mit seinem Vater in lokalen Bars in Texas auftrat. Mit zehn Jahren hatte Ben bereits so viele Eigenkompositionen geschrieben, dass die Gründung einer eigenen Band unausweichlich schien.

Mit einem juvenilen Mix aus dem Alternative Rock der 90er und großem Gespür für Harmonien stiegen Radish zügig zu einer viel beachteten Band in Texas auf. Die Gagen der Konzerte wurden in Studioaufenthalte investiert, und so blickte Ben Kweller mit 14 Jahren bereits auf zwei gut produzierte Demo-Alben, die den Grundstein für einen Vertrag mit Mercury Records legten. 1997 erschien das offizielle Radish-Debüt Restraining Bolt, zwei Jahre später wurde der Nachfolger Discount Fireworks fertiggestellt, der aber leider aus vertraglichen Gründen nie veröffentlicht wurde.

Auch deshalb löste Ben Kweller die Band 1999 auf, zog mit seiner Freundin nach New York, um eine Solo-Laufbahn zu verfolgen. Inzwischen gerade einmal volljährig und bereits höchst erfahren im Umgang mit Managern, Medien und dem Musikbusiness verschrieb er sich mit seinen Arbeiten der Independent-Kultur, weil er nur hier die Art von Musik erreichen konnte, die ihm vorschwebte:

Songs eines Troubadours und Reisenden, ungezwungen, bezugsoffen und meist selbst im Studio live eingespielt. Mit Veröffentlichung seines Solo-Debüts Sha Sha (2002) gelang ihm ein vielseitiger Spagat zwischen Anti-Folk, Indie-Rock, Alt.-Country und charmanten Ideen, die zuweilen an Beck erinnern.

Mit großer Konstanz liefert der mittlerweile mit seiner vierköpfigen Familie wieder in Texas beheimatete Tausendsassa seither wunderschöne Alben ab, die sein großes Talent für erhabene, liebevoll ausgestaltete Songs widerspiegeln. Mit On My Way (2004), Ben Kweller (2006) und Changing Horses (2009) vertonte er den individuellen, authentischen Soundtrack eines bodenständigen Künstlers, der seine vollkommen eigene Kompositionssprache gefunden hat.

Auf dem neuen Album Go Fly a Kite, dem ersten auf seinem eigenen Label, hat er nun die etwas dunkleren Seiten seines Innenlebens ausgestaltet und nimmt den Hörer mit auf eine Reise in gedankenvolle Selbstreflexionen. Was immer bleibt bei ihm: ein Gespür für Melodien, die verzaubern und nicht mehr verschwinden wollen.

Termine


 
05.11.2012 Mo. München / 59:1
06.11.2012 Di. Berlin / Postbahnhof
10.11.2012 Sa. Köln / Luxor
 
Eventim Ticketshop http://www.eventim.de!

Links

benkweller.com

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23.10.2012 Debüt-Single "Finders Keepers" am 19. Oktober

GFDK - EMI 3 Bilder

In ihrer schwedischen Heimat gilt sie schon lange als größte Newcomerin ihrer Generation: Miriam Bryant. Die junge Skandinavierin hat mit ihren 21 Jahren eine musikalische Früherziehung genossen, aus deren Mischung nichts anderes als ein kommender Superstar erwachsen kann. Bryant verbindet das musikalische Erbe ihres britischen Vaters mit der naturgemäßen Melancholie der finnischen Heimat ihrer Mutter und der schwedischen Affinität zum Pop.

Ihre erste eigene Komposition "Finders Keepers" entzückt schon lange die Fans im Internet auf der ganzen Welt. Durch die herausragende Qualität des Songwritings und der Wirkung ihrer beeindruckenden Stimme erweckte sie das Interesse aller großen Plattenfirmen, die ebenfalls von diesem fantastischen Stück Musik und der großartigen Stimme dahinter begeistert waren. Nun hat EMI Music Germany den Zuschlag bekommen, eine der hoffnungsvollsten Nachwuchs-Sängerinnen der letzten Jahre unter ihre Fittiche zu nehmen.

Miriam Bryant verbindet perfekt den Soul von Adele mit der Melancholie von Lana Del Rey und den eingängigen Melodien von Lady GaGa


Am 19. Oktober 2012 erscheint "Finders Keepers" endlich auch offiziell auf dem Markt. Das Debütalbum ist für Anfang 2013 geplant.

Ein Grund mehr für Miriam Bryant, auf Tour zu gehen und ihre einnehmende Stimme einem größeren Publikum zu präsentieren: Nach umjubelten Showcases in Berlin, Hamburg (Reeperbahn-Festival), München und Köln tritt Miriam am 25.10. in Baden-Baden und am 26.10. in Frankfurt auf, bevor sie im Dezember auf ihre erste eigene Clubtour gehen wird.

Hier sind die Termine:
02.12.2012 Hamburg, Prinzenbar
03.12.2012 Berlin, Grüner Salon
04.12.2012 München, Backstage
05.12.2012 Köln, Studio 672
06.12.2012 CH-Zürich, Papiersaal

Weitere Infos zu Miriam Bryant gibt es unter www.emimusic.de/miriam_bryant und www.miriambryantmusic.com.

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