hamburger-retina

Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

10.12.2019 Echtzeit Session- Live im Meistersaal

GFDK - Künstler Vorgestellt

Mit der EP „Echtzeit Session – Live im Meistersaal“ gibt die Liedermacherin vorab einen ersten Einblick in die Klangwelt ihres neuesten Werkes. Die zwei neuen Songs „Eisvogelfrau“ und „Nimm mich zurück (Tada-Version)“ sind bereits in Echtzeit im Berliner Meistersaal aufgenommen worden, quasi ein Testballon für die Aufnahme des Albums im Januar.

Um das besondere Aufnahmeverfahren auf Herz und Nieren zu testen, entstanden in der Meistersaal-Session auch gleich noch drei Live-Versionen ihrer bekannten Lieder „Was wäre wenn“, „Haifischbarpolka“ und „Kommando Untergang“, welche uns die Wartezeit aufs neue Album versüßen.

Lauschen nach Tönen und Gedanken

Liedermacherin: Es ist dieser nur scheinbar altmodische Begriff, den Anna Depenbusch tief in ihr Herz geschlossen hat. Liebt die Künstlerin es doch, Geschichten zu erzählen. Kuriositäten und Beiläufigkeiten, Phantastisches und Verträumtes, schlicht und zeitlos – eben die Poesie des Alltags. Texte, die mit ihrer Musik verwoben sind:

„Das lässt sich nicht trennen. Melodien beeinflussen die Bedeutung der Sätze – der Akkord macht das Wort. Und umgekehrt.“ So hat die singende Dichterin schon früh ihren unverwechselbaren Stil kreiert: ebenso zärtliche wie wortgewaltige Texte, in denen sie nicht nur ihre Seele offen legt, sondern die auch Offenbarung für andere Seelen sind. Musikalisch zwischen Edith Piaf, Björk und Hildegard Knef– immer im Zwiegespräch mit den eigenen Worten.

Von tieftraurig bis urkomisch. Mit ebendieser Mischung hat Anna Depenbusch mittlerweile schon ganz eigene Geschichte geschrieben: Fünf Studioalben, zwei Soloalben in „schwarzweiß“ am Klavier. Deutschlandweite Tourneen von der Hamburger Elbphilharmonie bis zum Münchner Prinzregententheater.

Auszeichnungen wie den Fred-Jay-Preis und den Deutschen Chanson-Preis, zwei Nominierungen für den Deutschen Musikautorenpreis. Ein Ende ist für Anna noch lange nicht in Sicht: „Es schwirren unendlich viele Lieder umher, die noch gar nicht entstanden sind – und wenn sich dann ein Lied für mich entschieden hat, findet es seinen Weg durch meine Gefühle und Harmonien.“

Anna und ihr Geschichtenerzähler-Flügel

Geschichten erzählt sie aktuell mit Vorliebe wieder solo am Klavier – oder vielmehr an ihrem Salonflügel. ‚Frau Rachals‘ – so nennt die Musikerin das Instrument in ihrem Studio aus der gleichnamigen Hamburger Pianofortefabrik. 1920 gebaut, hatte sie den verwahrlosten Flügel bei einem Möbelhändler entdeckt und sich in das, von seiner Mechanik her eigentlich defekte Klavier verliebt – „Das ist ein Geschichtenerzähler-Flügel!“.

Anna ließ das Instrument gegen alle ökonomischen Ratschläge restaurieren und der alten Dame neue Saiten aufziehen, um sich nun täglich mit ihr zu unterhalten: „Wenn man sich vorstellt, was dieser Flügel damals in den 20er- und 30er-Jahren alles in Hamburg erlebt hat… Ich dachte mir: Frau Rachals braucht mehr Zeit.

Sie hat noch nicht all ihre Geschichten erzählt.“ Frau Rachals hat ihrer Freundin nun zweifellos einiges anvertraut – glamouröse Erlebnisse aus den goldenen Zwanziger Jahren auf der Reeperbahn. Persönliche Einblicke in die Hinterzimmer der Gesellschaft.

Inspiriert von den Abenteuern der alten Dame, schlägt die Tastenlyrikerin auf ihrem neuen Album nun die Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft: hier die Gedanken an die bewegenden Umbruchzeiten des vergangenen Jahrhunderts, wo das Lied „Eisvogelfrau“ an eine mutige, historische Frau erinnert,  dort der Blick nach vorn – „Wie möchte ich eigentlich künftig meine Lebenszeit erfüllt verbringen?“.

Leben in Echtzeit

„Mich berühren besonders die flüchtigen Zwischenmenschlichkeiten. Das große Gefühl im kleinen Moment, der Zauber des Alltäglichen.“ – wie im erzählerischen Lied „500 Meter Märchen“. Mit Sehnsucht forscht sie nach der eigenen Wahrheit in der persönlichen Begegnung und sucht das direkte Gespräch.

Weniger digitale Ungeduld und Sofortness – mehr Echtzeit im reduzierten Augenblick. Im leichtfüßigen Lied „Tim 2.0“ schaut Anna Depenbusch nach zehn Jahren noch mal bei ihrem Protagonisten aus ihrem Liebesreigen „Tim liebt Tina“ nach. Wie ist es Tim ergangen die letzten Jahre, in Zeiten des Optimierungswahns?

In Augenblicken, in welchen unsere digitalen Geräte uns in Echtzeit mit neuen Daten und Informationen versorgen, wir immer mehr in kürzester Zeit verarbeiten müssen. Auch die Liedermacherin selbst möchte entschleunigen, Abstand nehmen vom Druck, den die Digitalisierung auf sie aufbaut.

Sie schafft sich eigene Kommunikationsräume, die zu ihrem Rhythmus passen. In ihrem monatlichen E-Mail Newsletter und einer eigenen Kolumne „Die Welt der Anna Depenbusch“ wirft sie einen zärtlichen und zugleich humorvollen Blick auf die Menschheit mit all ihren Eigenheiten. Zurück bleibt für Anna aber immer die Frage:

Wie echtzeitfähig sind wir selbst eigentlich? So entsteht die Idee zum neuen Album: „Ich sehne mich musikalisch nach echten, unmittelbaren Momenten. So wie ich es solo am Klavier in meinen Konzerten mit dem Publikum erlebe. Wie bekomme ich dieses Gefühl auf ein Studioalbum?“

Die analoge Anna-logie

Anna entscheidet sich für eine einzigartige Aufnahmetechnik: Den analogen Vinyl-Direktmitschnitt. Zeit und Ort: Januar in den Emil Berliner Studios, die spezialisiert und weltweit renommiert für analoge Viny-Direktaufnahmen sind. Eine Echtzeit-Aufnahme also, in welcher das Album am Stück, ohne Schnitt und ohne Pause, live und komplett analog eingespielt wird.

Ein Produktionsprozess, der einer einmaligen Choreografie zwischen Gebäude, Künstlerin, Tonmeister und Vinyl-Schneideraum gleicht. Ein Prozess ohne beschönigendes Bearbeiten, ohne Wenn und Aber, ein musikalischer Moment in Echtzeit.

Charmante Unregelmäßigkeiten gehören zum echtzeitigen Konzept, sobald die Diamantnadel in das Vinyl taucht und die rote Aufnahmelampe aufleuchtet, gibt es kein Zurück mehr. „Das Leben ist nicht Perfekt! Ich möchte zeigen, wie wunderschön genau das ist. Natürlich schüchtert mich der Aufnahmeprozess ein.

Eine Mischung aus Angst, Euphorie und Adrenalin schießt mir durch den Körper, wenn ich daran denke. Aber genau das ist die Herausforderung.“ Und weil diese kleinen, unperfekten Momente das sind, was die Musikerin am meisten liebt, möchte sie diese mit einem Publikum vor Ort teilen. „Ein ausgewähltes Publikum wird am Aufnahmetag Teil der Aufnahme sein, als emotionale Unterstützung, wie bei meinen Konzerten.“

Und wie klingt „Echtzeit“, der eröffnende Titelsong des Albums? „Das wissen wir noch nicht! Diese erste Songposition des Albums bleibt bis dahin offen, um dem realen Augenblick einen freien Platz zu lassen.“

Und so klingt es auch wie eine Verheißung, wenn die eigensinnige Poetin beim Blick nach vorn feststellt: „Ich habe das Gefühl, erst jetzt im meiner Zeit angekommen zu sein, um Gedanken noch spannender in Lieder gießen zu können – schließlich sehe ich mich als moderne Muse, die andere Menschen inspirieren möchte, Dinge auch mal neu zu denken und neu zu fühlen.

Ich werde mein Leben lang Geschichten erzählen.“ Anna Depenbusch findet für ihre leidenschaftlichen Lieder die zeitgeistige Form. Wir begleiten sie dabei und so schließt sich zum Ende der Kreis in Echtzeit.

Das Album „Echtzeit“ von Anna Depenbusch erscheint am 06.03.2020 bei Liedland.

Ab 12.03.2020 geht die Liedermacherin mit Klavier auf große Deutschlandtournee.

mehr

13.11.2019 ein neues deutsches Fräuleinwunder

GFDK -Künstler Vorgestellt

2013 hatten wir die Berliner Sängerin SCHMIDT hier vorgestellt. Nun fragen wir uns, was ist aus ihr geworden. Ein neues deutsches Fräuleinwunder hatte wir damals vermerkt. Auf der Bühne zeigte SCHMIDT sich gerne als verführerische Femme fatale. SCHMIDT, 22, eine junge Sängerin aus Berlin, entdeckt von einem Großen der Musikszene zwischen London und LA: Guy Chambers.

Er hat in SCHMIDT die moderne junge Frau gefunden, die den neuen Zeitgeist verkörpert, der heute in London, Berlin und den großen Metropolen der Welt spürbar ist.

London 2011 – ein Cocktail elektrisiert die Clubszene: Das rauschhafte Freiheitsgefühl des Berlins der 20er Jahre verschmilzt mit Cabaret, New Burlesque und aufregenden neuen Tunes.

In London feiert die Ära des Blauen Engels Auferstehung, im Styling junger Leute, im Ambiente exklusiver Etablissements und in sündigen Nächten. Ein Trend, der dem aktuellen Zeitgeist entspringt. Und eine seiner Protagonistinnen ist eine junge Frau aus dem Berlin von heute - SCHMIDT.

Mit einem unaufgeregten "Hey, I'm SCHMIDT" eröffnete die 21-Jährige in London ihr Bühnen-Debüt in Guy Chamber`s "Orgasmatron", einem Musik-Event, das dem 21st Century Cabaret eine Bühne gibt. Seitdem bewegt sich die junge Künstlerin in der Londoner Musikszene, arbeitet u.a. mit Musikern des legendären Jazzclub "Ronnie Scott's".

Auf der Suche nach einem besonderen Sound: Jazz influenced Pop; auf eine ganz eigenständige, authentische Art und Weise. Inspiriert durch die Musik der 20iger und das Lebensgefühl von heute. Durch Carbaret, Jazz, Freiheit und Lebensfreude.

Musik, die die verborgenen Wünsche junger Frauen ausspricht. Verletzlich aber selbstbestimmt und durchaus fordernd.

SCHMIDT erzählt in ihren teils provokativen wie tiefgründigen Texten von Lebensfreude und Hingabe, singt mit scheinbar unschuldiger, zugleich erfahrener und lasziv-fordernder Stimme. Sie lebt den freiheitlichen Geist der versunkenen Epoche und  inhaliert in vollen Zügen die pulsierende Kreativität der beiden Metropolen, zwischen denen sich ihr Leben derzeit abspielt.

Und sie übersetzt ihre Inspirationen und Geschichten in ein Soundgewand des 21. Jahrhunderts, gemeinsam mit Guy Chambers, ihrem kongenialen "Partner in Crime".

In dem Neujahrs-Tatort „Scheinwelten“ (Das Erste, Neujahr, 20:15 Uhr) ermitteln die Kommissare Ballauf und Schenk zu den Klängen von SCHMIDTS neuer Single „Heart Shaped Gun“, die die Atmosphäre des Films aufnimmt und hochpräzise in einen sehr eigenen, atemberaubenden und fesselnden Song überführt.

„Heart Shaped Gun“ wurde von SCHMIDT gemeinsam mit dem mehrfachen Jazz ECHO-Preisträger Martin Tingvall und dem international renommierten Songwriter Robin Grubert eigens als Titelsong für diese Episode geschrieben, mehrdeutig und bildhaft, mit großer Dynamik und teils opulenter Orchestrierung in bester Thriller-Manier.

Schon mit ihrem Debüt-Album FEMME SCHMIDT ist der Berliner Chanteuse ein solches Kunststück gelungen - leise, lustvoll und zielsicher zugleich: ein subtil-verführerischer Wirkungstreffer, mit rauchigem Timbre und betörendem Augenaufschlag.

Die Medien verkündeten unisono ein neues deutsches Fräuleinwunder, und dieses aufgeregte Rauschen im Blätterwald begleitete SCHMIDT sogleich nach London, L.A. und schließlich Australien, wo SCHMIDT jüngst mit Sir Elton John auf dessen Stadion-Tournee die Bühne teilte.

Heart Shaped Gun erschien am 14.12. auf einer um vier neue Titel erweiterten Re-Edition von FEMME SCHMIDT und am 14.12. als digitale Single bei Warner Music.

Geboren wurde SCHMIDT am 14. Februar 1990 in Koblenz als Elisa Sophia Schmidt.

 

mehr

03.11.2019 augenblicke

GFDK - Künstler Vorgestellt

Seit fünfzig Jahren fotografiert Vera Mercer Menschen. Der Porträtband „Particular Portraits“ präsentiert nun die frühen Schwarzweißfotos aus ihrer Pariser Zeit mit Künstlerfreunden und Café-Szenen sowie die späten Farbaufnahmen, die seit 2012 entstanden sind.
 

„Sweetness is the last thing I want …“

Vera Mercer (geb. 1936 in Berlin, lebt und arbeitet in Omaha, Nebraska und Paris) wurde in den letzten Jahren vor allem durch ihre opulenten Stillleben international bekannt, die sie seit 2006 in Paris und Omaha, realisiert. Schon seit den 1960er Jahren fotografiert sie Menschen.

Vor allem in Pariser Cafés beobachtete sie, einer Soziologin vergleichbar, die Gäste und studierte deren Verhaltensweisen. Es sind Augenblicksbilder, Standbilder eines imaginären Filmes, ephemere Bilder eines Welttheaters. Zudem schuf sie Künstlerporträts von großer Intensität, unter anderen von ihrem Ex-Mann Daniel Spoerri, Niki de Saint Phalle, Andy Warhol und Norman Mailer.

In den späteren Farbporträts, die seit 2012 vor allem in Omaha entstehen, sitzen die Modelle in Mercers riesiger Wohnung in arrangierten Stillleben. Gelegentlich tauchen – wie in ihren klassischen Stillleben – im Bildhintergrund frühere Aufnahmen auf.

Die Porträtierten stammen aus allen Berufsgruppen und gesellschaftlichen Klassen: Hausangestellte und Köche, befreundete Künstler und Kuratoren, Filmverleiher und Regisseure, die in diesen Tableaux Vivants in neue Rollen schlüpfen.

Vera Mercer - eine Künstlerpersönlichkeit

Mercers Idee, die beiden viele Jahre nebeneinander ausgeführten Genres Stillleben und Porträt in einzigartigen Inszenierungen zu vereinen, ist ein Novum in der Fotografiegeschichte. Dabei geht es ihr nie um eine allgemeingültige Charakterisierung einer Persönlichkeit, sondern immer um ein sinnliches Fest des Lebens.

Mit einem Text von Matthias Harder sowie einem Gespräch zwischen Vera Mercer und Uta Grosenick

Das Buch erschien beim Distanz Verlag

mehr

27.10.2019 gesellschaftskritische Sujets

GFDK - Künstler Vorgestellt

Die Idee, die Philosophie meiner Bilder basiert auf der Frage: Gibt es eine Wirklichkeit, eine Wahrheit? Als Maler suche ich sie in den Gesichtern, der Körperhaltung, den Bewegungen meiner Protagonisten – oft in ihrer „Nacktheit“. Menschen aus dem Jetzt und aus der Vergangenheit.

Solitär oder angeordnet in einer bewusst gewählten Szene. Die Themen meiner Bilder suche ich in der Gesellschaft. Häufig begebe ich mich dann auf „Zeit-Reisen“ durch die Epochen der Geschichte und Mythologie: Neid, Gier, Imperialismus, Ausbeutung, Egoismus ... gestern wie heute.

Die Gesellschaft mit ihren politischen und sozialen Strukturen in der Vergangenheit wie im Jetzt versuchte und versucht immer wieder, Wahrheiten zu vertuschen, die Menschen zu belügen, um eigene Interessen problemlos durchsetzen zu können.

Dabei blieben häufig Zeitgenossen mit ihren Ideen und Visionen für die Gesellschaft und unser aller Umwelt auf der Strecke. Ich sehe es als meine Aufgabe als Künstler, mit der Wahl von gesellschaftskritischen Sujets an den Betrachter zu appellieren, „doch mal“ hinzuschauen und sich mit mir auf den Weg zu machen - die Wahrheit zu finden ...

Ästhetik und Schönheit ist Florian Simon Eiler unerläßlich

Dabei sind Ästhetik und Schönheit für mich die metaphorische Brücke, um den Betrachter in die Dramatik meiner Figuren „hineinzubewegen". Ich male bevorzugt in Acryl auf Leinwand, setze häufig Paste ein, um Akzente zu setzen, experimentiere mit Gold, Silber und Kupfer – meine Farben.

Dabei „spiele" ich mit Techniken, Raumkonzeptionen, Farben, Licht und Schatten, um die Vielfalt meiner Figuren an „Körper, Geist und Seele" aus ihnen herauszuholen - ihnen zu ihrer „wahren“ Wahrheit zu verhelfen. Auch über deren Tod hinaus ...

Über den Künstler Florian Simon Eiler

Florian Simon Eiler wurde in Tegernsee geboren. Von 2006 bis 2011 war er tätig als TV-Redakteur bei Pro7Sat1. Von 2011 bis 2012 absolvierte er ein Aufbau-Studium „TV-Journalismus“ an der Donau-Universität Krems, Abschluss als Akademischer Experte.

Mit dem Malen begann Florian Simon Eiler 2008. Anfänglich suchte er in abstrakten Motiven und eher mit dekorativen Elementen seinen Ausdruck zu finden.

Doch bald war dem jungen Maler klar – seine Bilder-Sprache ist „der Mensch“ in seinen vielfältigen Facetten. Durch die Themenwahl seines Abschlussfilms „Porträt einer Passauer Hutmacherin“ kam Eiler in Kontakt mit dem Passauer Kunstverein „Agon“ und wird Mitglied.

Florian Simon Eiler lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Journalist in Holzkirchen, Oberbayern.

Buchpublikationen von Florian Simon Eiler

   "Zeit, sich zu bewegen", WESSP.-Verlag 2003

   "Felix Fit und der Fürst der Faulheit", Novum-Verlag 2005

   "Promi-Luder(n) leicht gemacht“, kdp 2013

         

Ausstellungen: 

    2010 Kunstverein "Agon" Weihnachtsausstellung, Passau

    2011 Kunstnacht, Thema "Wasser",  Passau

    2011 Kunstverein "Agon" Weihnachtsausstellung, Passau

    2012 Einzelausstellung: Audi Akademie, Ingolstadt, Das Ursprüngliche suchen  

    2012 Einzelausstellung: Raiffeisenbank Holzkirchen,  Nichts als die Wahrheit  

    2013 Ausstellung der Nominierten zum Heise Kunstpreis, Alte Feuerwache, Dessau-Roßlau

    2014  Januar – März Einzelausstellung Kunst im Oberbräu, Holzkirchen Vanitas

    2014 Juni - Juli Ausstellung in der Galerie Kunstpfad in Linz, Austria

 

Nominierungen:

2011 nominiert für den Palm Award 

2012 nominiert für den Palm Award

2013 nominiert für den Heise Kunstpreis, Dessau, Sachsen Anhalt

 

Stipendien: 

2013 Erwachsenen-Stipendium, Kunstakademie Bad Reichenhall,„Maltechniken“ bei Kathrin Kinseher, Leiterin der Studienwerkstatt  für Maltechnik an der Akademie der Bildenden Künste, München

 

Private Ankäufe

 

Kontakt: post@floriansimoneiler.de

mehr

27.10.2019 Antonia Dering ist ein kleines Multitalent

GFDK - Künstler Vorgestellt - Gottfried Böhmer

Liebe Leser, die Freunde der Künste wollen Euch nach Flora P., Kat Edmonson, Anna Alina, Tanja Selzer, Cäthe, Elif Demirezer, Lana Del Rey, Leslie Clio, Valentine, Nina Bradelin, Barbara Petzold, Anna Witt, Nina Nolte, Anna Pusica, Stephanie Lottermoser, Carola Paschold und vielen anderen Künstlerinnen nun Antonia Dering und das Bandprojekt Bartomuk vorstellen.

Professionalität und Spielfreude, Klanggefüge aus Stimme und Saxophon, so haben wir euch Antonia Dering kurz beschrieben. Wir wollen aber etwas ausführlicher werden, um die Künstlerin vorzustellen.

Die 24-jährige in München geborene Antonia Dering ist ein kleines Multitalent. Schon in jungen Jahren nahm sie Klavier und Gesangsunterricht, tanzte sich die Seele aus dem Leib und erprobte ihr Schauspieltalent in verschiedenen Schauspieljugendgruppen.

Bartomuk, das sind Antonia Dering, Julia Kellner und Leonhard Kuhn

Nach ihrem Abitur war sie 6 Monate in Bogamoyo, Tansania auf dem College of Art, wo sie verschiedene Tanz und Trommelkurse absolvierte und Kiswahili erlernte. Kiswahili ist eine Bantussprache und die am meisten verbreitete Sprache in Ostafrika. Kiswahilil, auch Swahili geschrieben wird von mehr als 80 Millionen Menschen gesprochen und ist Amtssprache in Tansania.

Im Juli 2012 machte Antonia Dering ihr künstlerisches und pädagogisches Diplom im Fach Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit Herbst 2013 studiert das junge Allroundtalent zudem noch Jazz-Kontrabass auf Bachelor am Konservatorium der Privatuniversität in Wien.

Bass spielt Antonia Dering nun schon seit zwei Jahren. In der Vergangenheit arbeitete sie in verschiedenen Formationen: Einem Jazz-Duo namens Ladybird, einem Vocal-Trio genannt "The Twitter Sisters and Band", in der sie mit Carlotta Dering und Pia Hinze auftritt.

Bis vor kurzem spielte sie auch noch in der Max-Manouche-Band, in der sie Stücke von Django Reinhard spielte. Die Hauptband von Antonia Dering ist das experimentierfreudige Jazz-Rock-Minimal-Trio Bartomuk, mit denen sie auch ihr Diplomkonzert absolvierte.

Bartomuk ist eine Liebeserkärung an die Musik und macht Antonia Dering sehr glücklich

Die Band Bartomuk macht die junge Künstlerin, mit ihrem vielfältigen Anspruch besonders glücklich, da sie dort sowohl ihren Gesang, Kontrabass, das Schauspiel und ihre Tanzleidenschaft verbinden kann.

2014 soll es aber erst richtig losgehen. Antonia Dering (Gesang/Bass), Julia Kellner (Baritonsax, Bassklarinette) und Leonhard Kuhn (Gitarre/Effekte) lassen es dann richtig krachen. Sie verbinden sich in herrlich kleinkarierten minimal, donnernden und wütend, drohenden Rock, sie projezieren farbenprächtige Musikcollagen an jede sich bietende Leinwand. So haben es die drei Künstler jedenfalls versprochen.

Gottfried Böhmer

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

27.10.2019 Eine Hommage an Marlene Dietrich

GFDk - Künstler Vorgestellt

Jean Cocteau sagte: "Marlene Dietrich, dieser Name beginnt wie eine Zärtlichkeit und endet mit einem Pauckenschlag."

Einem Millionenpublikum wurde Julia Horvath durch ihre Rolle «Dana Castellhoff» in der ZDF Serie «Alisa- Folge Deinem Herzen» sowie dem Nachfolger «Hanna» bekannt. Sie spielte in Wien die Hauprolle u.a. in «The Rocky Horror Show», «Grease»,

«Non(n)sens» und «Keep Cool» mit Marco Rima. Im Kino sah man sie in «Joe und Max» mit Til Schweiger und mit Jean Claude Van Damme in «Until Death», «Shortcut to Hollywood» mit Markus Mittermaier sowie dem Horrorthriller «Bella Kiss».

Im deutschen TV kennt man ihr Gesicht aus Serien wie «Hallo Robbie», «Klinik im Alex», «Kommisar Rex», «Der Winzerkönig» und «Der Tote auf dem Eis» neben Manfred Zapatka. Bei den Störtebeker Festspielen liebte sie als weibliche Hauptrolle Klaus Störtebeker.

Mit ihrem Programm «Marlene Unplugged» erweckt die Schauspielerin und Sängerin Julia Horvath das deutsche Liedrepertoire von Marlene Dietrich in eigener Interpretation zu neuem Leben.

In dem Theaterstück «D' Illusion» spielte der Star aus Film und Fernsehen in New York City die junge Marlene Dietrich. Die Gegensetze dieser unvergessenen Ikone faszinieren sie bis heute.

Sämtliche Lieder wie z.B. «Nimm Dich in Acht vor Blonden Frauen», «Lilli Marlen», «Die Fesche Lola», «Ich hab noch einen Kopfer in Berlin»,

«Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt» wurden von ihrem musikalischen Begleiter Zarko Jovasevic für klassische Gitarre neu bearbeitet. Geschichten und Zitate über Hollywood, Hemingway und preußsische Disziplin werden mit einem Augenzwinkern erzählt.

Jörg Himmrich Entertainment

Ansprechpartner: Jörg Himmrich
Südring 42, D- 32257 Bünde

Tel.: 05223 940 26 69
Handy: 0157777 63 133

E-Mail: info@joerghimmrich.com

mehr

30.09.2019 verzaubert Groß und Klein

Künstler Vorgestellt - Claudia Roloff-Becker

Wer seinen Lieben, seinen Freunden und der Familie auf der ganzen Welt zu Weihnachten einen ganz besonderen Gruß schicken möchte, wird die nostalgisch und liebevoll gestalteten eCards aus dem Atelier des Künstlers Andreas Piel (www.bewegte-grusskarten.de) lieben.

Alle Grußkarten sind animiert und erzählen eine kleine mit Musik untermalte Geschichte, die von Zeit zu Zeit ein Eingreifen des Beschenkten einfordert.

Diese Karten muss man einfach mögen, denn die Geschichten sind witzig und gleichzeitig stimmungsvoll erzählt, und man möchte sie sich immer wieder neu ansehen. Sie vermitteln eine ruhige und heile Welt, die im hektischen und manchmal kalten Alltag allzu häufig verloren geht.

Der individuelle Gruß des Absenders kommt natürlich auch nicht zu kurz, denn am Ende jeder Karte hat dieser die Möglichkeit, einen Grußtext von beliebiger Länge zu verfassen, die jedem Weihnachtswunsch eine ganz persönliche Note verleiht.

Die Motive erscheinen so leicht und beschwingt, dass man leicht übersieht, wie viel Arbeit und Liebe in der Gestaltung einer einzigen dieser animierten eCards steckt. Der Künstler selbst erzählt in einem Radio-Interview mit dem Deutschlandfunk im Jahr 2010, dass er an einer Karte zwei Wochen lang täglich zehn bis zwölf Stunden arbeitet, bis er mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Diese Faszination, die er und auch sein Team dabei in diese künstlerische Arbeit stecken, ist den Karten deutlich anzusehen und hebt sie aus der Masse heraus. Trotz dieser Professionalität steht der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund, denn die Karten werden nicht teuer an die Kunden verkauft. Vielmehr haben interessierte Besucher die Möglichkeit, für nur EUR 12,00 ein Jahr lang so viele Grußkarten zu versenden, wie sie möchten.

So können sie immer wieder aufs Neue stöbern und sich auf regelmäßige Neuerscheinungen freuen. Weihnachtliche und viele weitere Motive und Themen für jede erdenkliche Gelegenheit sind auf der Webseite www.bewegte-grusskarten.de zu finden.

Hier stehen Karten zu den Themen Umzug, Geburtstag, Muttertag, Geburt und Taufe und Silvester ebenso zur Wahl wie Halloween-Karten und Grußkarten anlässlich des Valentinstages. Auch die animierten Einladungskarten sind eine sehr schöne und nicht zuletzt umweltschonende Alternative zu gedruckten Karten.

Andreas Piel ist gelernter Grafiker und Illustrator, der von Bonn in seine heutige Wahlheimat Hamburg zog. Hier scharte er ein kleines Team von Künstlern um sich, mit dem er seit 2008 die animierten Grußkarten entwickelt.

Doch seine künstlerischen Ambitionen gehen weit über die Kreation von eCards hinaus. Bereits seit 1992 ist er als Verfasser und Illustrator zahlreicher Kinder- und Jugendsachbücher aktiv. Einige der von ihm verfassten Bücher sind mittlerweile in mehr als zehn Sprachen übersetzt worden.

Verantwortlich:
Claudia Roloff-Becker
Pöppelmannstraße 35

33739 Bielefeld
 

mehr

27.09.2019 Tones & I ist 19 Jahre alt

GFDK - Künstler Vorgestellt

Die australische Künstlerin Tones And I hat ein offizielles Video zu „The Kids Are Coming” veröffentlicht.  Gedreht unter der Regie von Alan Del Rio Ortiz (Blood Orange, Solange, Maggie Rogers), ist das Video ab sofort in ihrem YouTube-Kanal zu sehen.

„The Kids Are Coming” ist der Titeltrack von Tones And I’s Debüt-EP, die jetzt bei allen Streaming-Plattformen erhältlich ist [Artwork / Tracklisting unten]. Die EP wird von Tones And I’s internationalem Smash-Hit „Dance Monkey” angeführt, der aktuell in Deutschland und neun weiteren Ländern der Welt auf #1 der offiziellen Single-Charts rangiert und bereits über 210 Millionen Mal gestreamt wurde.

Ursprünglich von der australischen Halbinsel Mornington stammend, reiste Tones And I Anfang 2018 ins Surf-Mekka Byron Bay, um ihr Glück mit der Straßenmusik zu probieren. Gleich am ersten Tag wurde sie von riesigen Menschentrauben umringt.

Tones kündigte ihren Job als Verkäuferin und entschied, Byron zu ihrem neuen Zuhause zu machen, wo sie für den Rest des Jahres in ihrem Van lebte, an ihrem Songwriting feilte und jedes Wochenende Straßenmusik machte.

Heute sammelt „Dance Monkey“ über 30 Millionen Streams pro Woche und erobert die #1 der Streaming-Charts rund um die Welt. In Australien bereits 3-fach Platin-veredelt, führt „Dance Monkey“ seit nunmehr acht Wochen in Folge die dortigen Single-Charts an.

Damit hat Tones And I einen neuen Rekord für die längste Zeit einer australischen Solo-Künstlerin auf #1 der ARIA Single-Charts aufgestellt und die bisherige, vor 32 Jahren aufgestellte Bestmarke von Kylie Minogue mit „Locomotion“ geknackt.

The Kids Are Coming enthält außerdem „Never Seen The Rain” und die Durchbruch-Single „Johnny Run Away“, die Tones And I ursprünglich bei „Unearthed“ einstellte, einer Plattform von Australiens führendem Radiosender Triple J zum Entdecken von Indie-Musik.

Binnen zwölf Stunden schaffte es der Song ins Programm von Triple J, deren Moderatoren ihn zu einem „Hottest 100“-Kandidaten erklärten. Im März wurde der Track zum meistgespielten Song des Senders und hielt diese Position für zwei aufeinanderfolgende Wochen, wenig später gefolgt von 2x Platin durch die ARIA.

Seit September ist Tones And I auf einer ausverkauften Headlinertour quer durch Australien, bei der sie diverse Konzerte in 800er-Venues spielt. Im Herbst kommt die Künstlerin auf ihre erste – ebenfalls schon jetzt komplett ausverkaufte – Headlinertour in Europa und spielt auch zwei Konzerte in Deutschland:

07.11. Berlin, Maze 

08.11. Köln, Stereo Wonderland

Zu den weiteren Stationen der Tour zählen London (wo aufgrund der großen Nachfrage eine zweite Show angesetzt wurde), Rotterdam und Amsterdam, gefolgt von Tones And I’s mit Spannung erwartetem US-Debüt mit Konzerten in New York City und Los Angeles im November.

Im heimischen Australien brach Tones And I kürzlich den Rekord als größter Opening Act in der Geschichte von Splendour In The Grass: zu ihrem Mittags-Set kamen nicht weniger als 20.000 Zuschauer. Triple J kommentierte zu der Performance: „Tones And I hat die australische Musik auf die Agenda gebracht. Kommt an Bord – oder ihr kommt bald nicht mehr mit.“

BIO

Ursprünglich von der australischen Halbinsel Mornington stammend, reiste Tones And I Anfang 2018 ins Surf-Mekka Byron Bay, um ihr Glück mit der Straßenmusik zu probieren. Gleich am ersten Tag wurde sie von riesigen Menschentrauben umringt.

Tones kündigte ihren Job als Verkäuferin und entschied, Byron zu ihrem neuen Zuhause zu machen, wo sie für den Rest des Jahres in ihrem Van lebte.

In 2019 erlebte Tones bisher ein gewaltiges Durchbruch-Jahr, beginnend mit ihrer Debüt-Single „Johnny Run Away“, die am 1. März veröffentlicht wurde.

Unterstützt vom „Unearthed“-Programm von Australiens führendem Radiosender triple j und einem beispiellosen Support durch die wichtigsten Moderatoren des Senders, entwickelte sich der Track dort schnell zum meistgespielten Song und hielt diese Position für zwei aufeinanderfolgende Wochen.

Wenig später nahmen Radiosender rund um die Welt „Johnny Run Away“ ins Programm auf, das in Australien derweil Platin-Status erlangte und bis auf #12 der offiziellen Single-Charts kletterte.

Die zweite Veröffentlichung „Dance Monkey“ knüpfte nahtlos an den Erfolg des Vorgängers an. Der Song lief bei triple j auf High Rotation, wurde weltweit von Radiosendern gespielt, galoppierte in die Top 10 der australischen Single-Charts, auf #1 der Shazam Charts und hat Gold-Status in Australien. Zusammengenommen haben „Johnny Run Away“ und „Dance Monkey“ mehrere zehn Millionen Streams angehäuft und täglich kommen über 1 Million hinzu.

Kürzlich brach Tones den Rekord als größter Opening Act in der Geschichte von Splendour In The Grass: zu ihrem Mittags-Set kamen nicht weniger als 20.000 Zuschauer. Wenig verwunderlich, dass auch ihre von triple j präsentierte National EP Tour binnen Tagen ausverkauft war.

mehr

24.09.2019 auf den Pfaden deutscher Dichtung

GFDK - Künstler Vorgestellt

Waren es auf dem Vorgängeralbum "Lieder und Liebe und Tod" vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik, denn hier finden sie ihre spirituelle Heimat.

Ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist. Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit.Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte

Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren.

Die Seelen der Lieder wandern, sie tragen schwer, sie gründen tief und erheben sich doch zuletzt. Ihnen haben sich Bobo und Herzfeld an die Fersen geheftet und nähern sich ihren Sehnsuchtsgründen auf völlig eigenständige Weise.

Dabei klingen ihre Vertonungen so bekannt und vertraut, als seien sie in den Gedichten schon seit jeher verankert. Sie stellen sich den starken Gemütsempfindungen, geben der Sinnlichkeit nach und erfinden neu, ganz wie die Poeten, deren Texten sie sich gewidmet haben.

Ihrer musikalischen Umsetzung haftet ein Zauber der Zeitlosigkeit an. Indem sie dem Klang der Worte lauschen, reflektieren und entwickeln sie eine berührende und intensive musikalische Poesie.

Herzfeld gestaltet sein Instrumentarium, insbesondere das Klavier, mit phantasievollen Präparationen immer wieder neu. Bobos klare und aufrichtige Stimme trägt die Melodien, denen es gelingt, Altbekanntes, Vertrautes zu finden, und Neues, Unentdecktes als Ahnung, als Schwingung hörbar zu machen.

So können sie es sogar riskieren, das wundersam schwere "Ich bin der Welt abhanden gekommen" von Friedrich Rückert, das wir als Lied von Gustav Mahler kennen, neu zu vertonen. Und das Wagnis gelingt in aller Schlichtheit.

Bobo und Herzfeld erwecken die Lieder und Texte zu neuem Leben, geben ihnen ihre Magie zurück, lassen sie schwingen. Uns schenken sie eine Ahnung von Tiefe. Wir wollen lauschen.

Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/ Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte.

Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde.

Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt.

In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt.

Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenenJazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass.

Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnliche Rhythmen.

Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu. Als jahrelanger musikalischer Leiter des "Neuen Theater" und als Gast an vielen Theatern Deutschlands, ua. des Berliner Ensembles, komponierte er zahlreiche Schauspielmusiken, die von seinem unverwechselbaren Sound auf dem präparierten Klavier, das er oft gleichzeitig zum Harmonium spielt, geprägt sind.

Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte,

bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen
Weltmusikpreis bekamen.

UWE KERKAU

 

 

mehr

26.08.2019 LOTTE und Max Giesinger

GFDK - Künstler Vorgestellt

Vor zwei Jahren begeisterte LOTTE mit ihrer Hitsingle „Pauken“ aus dem Albumdebüt „Querfeldein“ Kritiker und Fans gleichermaßen. Nach zwei restlos ausverkauften Headliner-Touren sowie unzähligen Open Air- und Festival-Terminen meldet sich die 23-jährige Sängerin und Songschreiberin nun mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Album „Glück“ (18.10.2019) zurück.

Nach dem Vorboten, der Single „Schau mich nicht so an“, erscheint heute mit „Auf das was da noch kommt“ die zweite Single, ein Duett mit MAX GIESINGER.

Die Kommentare auf youtube zeigen das die Leute von den beiden begeistert sind.

LOTTE und Max Giesinger – zwei, für die die letzten Jahre buchstäblich wie im Steilflug vergangen sind, singen ein Loblied Auf das, was da noch kommt: das Sich-Hineinstürzen in den nächsten Moment, den Optimismus, das Aufstehen nach dem Hinfallen und das Niemals-Stillstehen.
Aufs Leben.

Endlich, muss man fast schon sagen, denn kennengelernt haben sich die beiden bereits in einer Zeit, in der das stete Unterwegssein noch ein Zukunftstraum war.

Frühjahr 2016 – LOTTE spielt ihre Lieder alleine mit ihrer Gitarre auf winzigen Konzerten und Max hat eben erst seine Single „80 Millionen“ veröffentlicht, als er sie durch einen Zufall auf einer kleinen Bühne in Mannheim spielen sieht und der musikalische Funke sofort überspringt.

Kurz nach diesem Treffen nehmen beide Leben rasant Geschwindigkeit auf: LOTTE unterschreibt ihren ersten Plattenvertrag und bringt im Sommer 2017 mit „Querfeldein“ ihr hochgepriesenes Debütalbum heraus – Max tourt, mit den Erfolgen von „80 Millionen“, „Wenn sie tanzt“ und Co. im Rücken, zwei Jahre nonstop durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Als LOTTE sich nun in der Schaffensphase ihres zweiten Albums „GLÜCK“ befand, welches am 18. Oktober 2019 erscheinen wird, war es an der Zeit, die gewachsene Freundschaft und die geteilte Vorfreude auf all die Erlebnisse, die noch kommen werden, in einen gemeinsamen Song zu packen.

„Wenn ich so an all das denk`, will ich, dass es jetzt beginnt“ heißt es da und man kann der Energie der beiden nicht widerstehen.

„Auf das, was da noch kommt“ ist nicht nur eine Hommage an die Freundschaft von LOTTE & Max Giesinger, sondern ein „Prost“ auf das Leben, die vielen Erlebnisse und Glücksmomente, die waren und noch kommen mögen.

LOTTE wurde soeben von der Zeitschrift BUNTE für den BUNTE NEW FACES AWARD MUSIC nominiert, der am 29.8. in Düsseldorf verliehen wird. 

Für LOTTE vergingen die letzten beiden Jahre buchstäblich wie im Steilflug.

Nach dem Top 20-Chart Entry ihres Debütalbums „Querfeldein“ im Herbst 2017 war die Ravensburgerin fast permanent unterwegs. Sie war als einzige deutsche Künstlerin in Apples globaler „Up Next“-Kampagne zu bewundern, in der ansonsten nur Künstler aus den US oder dem UK gefeatured wurden.

Bei all dem Trubel eigentlich ein kleines Wunder, dass LOTTE überhaupt die Zeit für ein neues Album gefunden hat.

LOTTE hat sich verändert. Nicht nur äußerlich, auch ihr Mindset ist heute ein anderer. Weg von der „verkopften“ Liedermacher-Melancholie, wie sie es nennt, hin zu einer optimistischeren, dem Leben zugewandten Denkweise. 2019 klingt LOTTE viel frischer, moderner, auf eine andere Weise lebendig.

Organische Instrumente werden von elektronischen Gerätschaften begleitet, die Akustikgitarre sanft von tanzbaren Beats an die Hand genommen.

mehr
Treffer: 166
Top