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Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

02.09.2018 Silber & Salz

GFDK - Künstler Vorgestellt

nackt - In der Aktfotografie bemühen sich Modell und Künstler in der Regel darum, einen Moment von besonderer Schönheit zu treffen. Es geht darum, intensiv zu sein, elegant, grazil oder stark, in den meisten Fällen aber irgendeinem Ideal zu entsprechen.

Unvorteilhafte Positionen werden vermieden, Narben und Druckstellen kaschiert, Falten und Hautunreinheiten retuschiert.


Thomas Rusch begibt sich mit „nackt“ auf die Suche nach einem anderen Ausdruck. Seine Fotos zeigen Menschen jenseits von klassischen Posen und Schönheitsidealen.

Er bittet seine Modelle ihn nicht zu beachten. Positionen einzunehmen, die nichts anderes darstellen wollen als ihr Gefühl für den Augenblick. Er fängt damit somnambule Momente voller Entspannung und Energie, In-sich-Ruhen und langsamer Bewegungen ein.


Diese Portraits zeigen unterschiedlichste Körper, die nicht immer den gängigen Schönheitsidealen entsprechen. Sie sagen: Nichts ist abgeschlossen, nichts bleibt und nichts ist perfekt. Erst „Makel“ machen das Schöne vollkommen.


Thomas Rusch lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg, ist 55 Jahre alt und hat eine kuhle Wampe.

Ab Ende der achtziger Jahre wurden seine Porträts berühmter Persönlichkeiten aus Kultur und Politik in diversen Magazinen veröffentlicht, u. a. in Zeitmagazin, Der Spiegel, Max, GQ. Zeitgleich entstanden zahlreiche prämierte Ausstellungsprojekte, wie „Paradise Lost“, „Cirque O“, „die Ecke“ und mehr

Auch die Bilder mit Heike Makatsch als Laura Eichhorn in der hr-Produktion "Sechzehneichen" wurden von Thomas Rusch fotografiert.

Ausstellung vom 31.8. - 29.11.2018
Vernissage am 31.8.2018, 19h bei  Silber & Salz,  Holzmarktstrasse 25, 10243 Berlin

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15.08.2018 einflussreiche Künstlerin

GFDK - Künstler Vorgestellt

Robyn gilt als eine der einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Mit großer Hingabe fördert sie immer wieder neue Talente und tritt für die Stellung der Frauen in der Musikbranche ein.

Die heute 39-Jährige dreht noch mal auf

Robyn startete ihre Karriere im Popmusikbusiness im Alter von 16 Jahren und hat sich bis heute ganz oben gehalten. Nach acht Jahren kommt nun das Comeback des Jahres. Robyns Bedeutung für die Pop- und Dance Music wird 2018 weiter gestärkt.

Robyns Kreativpause ist beendet

Nach 23 Jahren im Musikbusiness, fünf Studioalben, vier Singles in den UK-Top-10, fünf Grammy-Nominierungen, mehreren Hundertmillionen Streams und einigen der kultigsten Songs der letzten zwei Jahrzehnte – darunter „Dancing On My Own“, „Call Your Girlfriend“, „Hang With Me“ und die Nummer 1-Single „With Every Heartbeat“ –, meldet sie sich jetzt mit ihrer brandneuen Single „Missing U“ zurück.

Song über das plötzliche Verschwinden von Menschen

„Missing U‘ ist ein Song über das schräge Phänomen, das eintritt, wenn Menschen plötzlich verschwinden.
Der lang erwartete und heiß ersehnte Song wurde in Paris und Stockholm aufgenommen, wo Robyn auf Joseph Mount (Metronomy) und ihren Langzeit-Kollaborateur Klas Åhlund (Robyn, Charli XCX, Madonna) traf, die den Song gemeinsam mit ihr geschrieben und produziert haben.

Auf einmal werden sie ganz klar und du siehst sie überall“, sagt Robyn über ihren neuen Song. „Missing U“ wird von einem Kurzfilm begleitet, den die Musikerin gemeinsam mit dem Regisseur Danilo Parra während einer Reise nach New York gedreht hat.

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22.07.2018 urbane Popmusik von Kiddo Kat

GFDK - Künstler Vorgestellt

Kiddo Kat (27) ist wie eine Sonnenbank für die Seele - eine musikalische Leibspeise im deutschen Singer-Songwriter-Melancholie-Einheitsbrei.

Ein Energiebündel mit ellenlangen blonden Haaren

Die Wahlhamburgerin aus dem Schoße der Hauptstadt schießt mit ansteckender Lebensfreude und Beat-betonter urbaner Popmusik wie mit Leuchtraketen um sich und beweist allen Schwarzmalern, dass englischsprachige Musik aus Deutschland den internationalen Vergleich nicht scheuen muss.

Musik wie ein Schoko-Kuchenstück

Wenn das Energiebündel mit den ellenlangen blonden Haaren live Ihre kirschrote Flying-V Gitarre um den Hals hängt und mit einer lässiger Selbstverständlichkeit spielt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht, wickelt sie Ihr Publikum um den Finger wie Kaugummi.

Ihr Debut-Album trägt den Titel ‚Piece Of Cake‘ (engl.:Kuchenstück/Kinderspiel) und hat tatsächlich einen ganz ähnlichen Effekt, wie eben so ein „Schoko“-Kuchenstück: Es geht einem direkt viel besser, ganz ohne Hüftgold. Kiddo Kat serviert dicke Rnb Beats in knisternd bunter und moderner Pop-Verpackung.

Mit einer charmant dreckigen Power-Stimme verbindet sie international anmutende Pop-Hooks mit rotzigem Sprechgesang, den sie in akzentfreiem Englisch performt. Wer in Ihre Lyrics eintaucht, trifft auf eine selbstbewusste Frau mit viel Selbstironie, die einen kometenhaften Start hingelegt hat:

Im April 2016, landet Kiddo Kat über Nacht einen viralen Megahit im Internet, als sie mit einer Kollegin (Heidi Joubert) in eine Frankfurter S-Bahn steigt und mit nichts als einer Gitarre und einer Cajon innerhalb weniger Minuten den Wagon in ein Party-Abteil verwandelt.

Das Video Ihrer Kiss-Cover-Version bei der spontan ein Fahrgast rappend in die Performance einsteigt wurde weltweit mittlerweile über 100 Millionen mal angeklickt. Daraufhin kann sie sich vor Presse-Anfragen kaum noch retten, gibt Interviews für zahlreiche deutschen Radiostationen und Zeitungen, sitzt bei Markus Lanz in der Sendung und landet auf der Titelseite des Hamburger Abendblattes.

Die Erfolgs-Welle trägt sie nur einen Monat darauf in Zusammenarbeit mit der Konzertdirektion Karsten Jahnke auf ihrer ersten Headliner-Tour durch Deutschland und wenig später zu diversen Support Shows für u.a. Jamie Lidell und Lucky Chops.

Um all die Eindrücke und Erfahrungen aus dieser intensiven Zeit zu verarbeiten, zieht sich die junge Musikerin 2017 ins Studio in Ihrer Heimatstadt Berlin zurück, wo sie in enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Patrik Majer (Echogewinner und u.a. Wir Sind Helden/Rosenstolz) ihr Debut-Album aufnimmt. Das Album kommt am 13. Juli 2018.

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22.07.2018 FASTLAND heißt das neue Werk

GFDK - Künstler Vorgestellt

Zuletzt haben wir berichtet: Kiddo Kat ist wie eine Sonnenbank für die Seele - eine musikalische Leibspeise im deutschen Singer-Songwriter-Melancholie-Einheitsbrei. Sie macht Musik wie ein Schoko-Kuchenstücke.

Jetzt kommt was neues von Tina Dico aus Dänemark

Auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere wagt die dänische Singer/Songwriterin Tina Dico einen Aufbruch zu neuen Ufern. Ihr Credo: „Lieber ein Abenteuer, als gewohnheitsmäßige Routine.“ Und so klingt auch ihr neues Album: mutig, anders – aber vor allem wie gewohnt: eindringlich.

FASTLAND heißt das neue Werk, vier Jahre nach dem Album WHISPERS, das sie in Dänemark zum fünften Mal an die Spitze der Charts und in Deutschland bis auf Platz 26 führte – so hoch hatte sich noch keine ihrer Platten zuvor platziert.

Live spielte Tina Dico kurz vor Weihnachten 2017 ein schon jetzt legendäres Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie, bei dem sie die Songs ihres Durchbruchalbums COUNT TO TEN akustisch spielte – und zwar so intensiv, dass man im riesigen Saal eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Im Mai gab sie Frederik von Dänemark, dem Kronprinzen ihres Heimatlandes, ein Geburtstagsständchen: Sie spielte für ihn den eigens für diesen Anlass komponierten Song „Adams House“. Vor 12.500 Zuschauern in der Royal Arena in Kopenhagen. Und 1,4 Millionen vor dem Fernseher.

Für den Albumtitel hat Tina Dico das dänische Wort FASTLAND gefunden, es steht für „Festland“. Andere Künstler geben ihren Alben einen Namen, der sich nett liest oder gut vermarkten lässt. Bei Tina Dico steckt hinter dem Titel eine sehr persönliche Theorie: „FASTLAND ist mein Kommentar zur modernen Welt, in der die Dinge immer in Bewegung sind.“

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27.05.2018 27000 Fans auf Instagram

GFDK - Künstler Vorgestellt

Zuletzt hat die GFDK Redaktion Lea und Esther Birringer vorgestellt, die keine Schmusekätzchen sind, im Konzert zeigten die beiden ihre Krallen. In der intimen Zwiesprache spielten die Schwestern ihren größten Trumpf aus: ein geradezu blindes Vertrauen, traumhaft ausdrucksstark, ohne eine Spur von Routine.“ (Ostseezeitung)

Nun wurden wir auf Sumina Studer aufmerksam gemacht, die wir hier kurz vorstellen wollen. Wir sind überzeugt das wir noch sehr viel von der jungen Künstlerin hören werden.

Die schweizerisch-japanische Violinistin Sumina Studer hat bereits zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und ist unter anderem Preisträgerin der "Michael Hill International Violin Competition" 2017.

So jung und schon so viele Preise

Sie ist auch Preisträgerin des »Verbier Festival 2017 Prix Rotary«, des »TONALi-Violinwettbewerbs 2017, des »Internationalen Louis Spohr Wettbewerbs 2016«, des Internationalen »Arthur Grumiaux Wettbewerbs« 2016, der »European Union of Music Competitions for Youth« sowie dreifache Erstpreisträgerin beim »Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb«.

Als Solistin war Sumina Studer unter anderem mit dem Neuen Orchester Basel, dem Neuen Zürcher Orchester, dem Nota Bene Orchester Zürich und dem Göttinger Symphonieorchester zu erleben.

27000 Fans auf Instagram

Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist Sumina Studer mit zahlreichen Künstlern aufgetreten, ihre letzten solistischen Auftritte führten sie unter anderem in die USA, in die Schweiz und nach Japan.

1997 in Zürich geboren und aufgewachsen, begann Sumina Studer mit dem Geigenspiel bei Simone Zgraggen am Konservatorium Zürich und wechselte nach 10 Jahren in die Klasse von Philip Draganov. Zurzeit studiert sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Antje Weithaas.

Neben ihrem Studium besuchte sie Meisterkurse beim Verbier Festival, bei der Sommerakademie des Mozarteums in Österreich und beim Pablo Casals Festival in Frankreich.

Seit 2017 ist sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, ihr wird eine Violine von Lorenzo Storioni (Cremona, 1774) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung gestellt.

Nun ist Sumina Studer Teilnehmerin der »Menuhin Competition« 2018 in Genf

In wenigen Wochen startet die Menuhin Competition, der bedeutendste internationale Musikwettbewerb für junge Violinistinnen und Violinisten, in Genf. Mit dabei unter den 44 Nachwuchsteilnehmern sind auch zwei deutschsprachige Violinistinnen - Clara Shen und Sumina Studer.


Die 21-jährige Sumina Studer, die halb schweizerisch, halb japanisch ist, ist nicht nur eine vielversprechende Geigerin, die momentan an der Hanns Eisler Schule in Berlin studiert, sie lässt auch ihre 27000 Fans auf Instagram daran teilhaben https://www.instagram.com/suminastuder/ (was absolut ungewöhnlich für den Bereich der Klassik ist.) Nun nähert sich ihr Auftritt auf dem Festival der klassischen Musik.

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20.03.2018 Ein deutsches Regie-Talent

GFDK - Künstler Vorgestellt

Ein deutsches Regie-Talent -  "Vor allem Text-genau gearbeitet und Schauspieler-genau gearbeitet. Und so handwerklich gearbeitet, wie man das über viele Jahre [...] bei jungen Regisseuren nicht immer gesehen hat." schrieb das Deutschlandradio Kultur über Laura Linnenbaum.

Als Regisseurin verantwortet sie auch eines der elf Theaterstücke, des Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ die auf Bühnen in Chemnitz, Zwickau, Jena, Dresden und Nürnberg gezeigt werden. In „Beate Uwe Uwe Selfie Klick" wurde sich mit dem Thema der NSU auseinander gesetzt.

„Es geht auch, aber eben nicht nur um den NSU. Der NSU ist nur ein Symptom für das, was gerade überall in Sachsen passiert“, war die künstlerische Leiterin des Projekts, Laura Linnenbaum überzeugt.

Laura Linnenbaum, Jahrgang 1986, studierte Diplom-Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Während dieser Zeit verwirklichte sie unter anderem Projekte für das DNT Weimar, das Hamburger Thalia Theater sowie für die Heidelberger Schlossfestspiele und den Heidelberger Stückemarkt.

Seit der Spielzeit 2011 inszeniert sie freischaffend sowie als Stipendiatin und Regieassistentin des Frankfurter Schauspiels. Sie arbeitete am Theater Bonn, am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Osnabrück sowie am Thomas Bernhard Institut Salzburg.


2014/15 war Laura Linnenbaum Stipendiatin des regieSTUDIO Schauspiel Frankfurt und brachte dort MS Pocahontas von Gerhild Steinbuch und Vom Fischer und seiner Frau von Simon Paul Schneider zur Uraufführung. Für die Inszenierung Silent Noise – Projekt über Sylvia Plath wurde sie 2015 in der Fachzeitschrift »Theater heute« als Nachwuchskünstlerin nominiert.

In der Spielzeit 16/17 waren von ihr Arbeiten am Theater Bonn, am Staatschauspiel Dresden und am Theater Chemnitz zu sehen. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte Laura Linnenbaum am Staatstheater Kassel berits die unverheiratete von Ewald Palmetshofer im tif.

Am 17. März Inszeniert Laura Linnenbaum "EIN SOMMERNACHTSTRAUM" von William Shakespeare am Staatstheater Kassel.

Zur Aufführung in Kassel

Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia, aber ihr Vater möchte sie mit Demetrius verheiraten. Die bedrohten Liebenden fliehen in den Wald vor Athen; ein zweites Paar, von Anfang an überzeugt, niemals zusammenzufinden, folgt ihnen: Helena, die Demetrius liebt, der aber seinen Anspruch auf Hermia geltend machen will.

Das Begehren aller vier wechselt in zerstörerischer Schnelligkeit immer wieder seine Richtung. Währenddessen bekriegt sich das Herrscherpaar des Waldes, Titania und Oberon, in einem scheinbar unlösbaren Ehezwist.

Puck, Oberons Diener bringt mit einem Liebeszauber zusätzlich Verwirrung. Daneben probt eine Handwerkertruppe ein Schauspiel, unsicher, ob sie eine Komödie oder eine Tragödie spielen werden.


Shakespeare erzählt nicht nur, wie Liebe und Lust allen Beteiligten bewusst oder unbewusst widerfährt, sondern auch über die Macht eines Blickes oder Wortes. Denn die Liebe kann wie Pucks Zauber die Wirklichkeit verändern. Im Blick eines Liebenden wird alles sichtbar  ̶  oder es bleibt unsichtbar.

Inszenierung: Laura Linnenbaum, Bühne: Daniel Roskamp, Kostüme: Ulrike Obermüller, Dramaturgie Annabelle Leschke

Mit Bernd Hölscher (Theseus, Herzog von Athen | Oberon, König der Elfen), Eva-Maria Keller

(Hippolyta, Königin der Amazonen, Verlobte Theseus | Titania, Königin der Elfen),

Marius Bistritzky (Lysander), Lukas Umlauft (Demetrius), Rahel Weiss (Hermia), Pauline Kästner (Helena), Maria Munkert (Puck), Jürgen Wink (Squenz), Konstantin Marsch (Zettel), Matthias Fuchs (Flaut), Uwe Steinbruch (Schlucker), Artur Spannagel (Schnock).

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31.01.2018 Souverän, fast respektlos

Thomas Glagow

Die Berlinerin Marwie zählt zu den wortwörtlich “schönsten“ Stimmen der Berliner Musik Szene. Mit ihren Interpretationen öffnet Marwie Parallelwelten aus Jazz und Pop und lässt sie spürbar zu ihrem eigenen Lauschspektakel verschmelzen. Souverän, fast respektlos, macht sie sich über Welthits her und verwandelt, nein verzaubert sie zu Marwie-Songs.

Diese Mixtur aus ruhigen Klängen, fast erotisch herausfordernd um dann wiederum geradlinig lasziven Phrasierungen verleiht der Sängerin diese besondere Attitüde, fast Süchtig machende Unverkennbarkeit. Hier werden Klassiker von Rod Stewart “Da Ya Think I`m Sexy“ bis zu “Maniac“ von  Michael Sembello aus dem Film “Flashdance“ oder das traumhafte “I`m Not In Love“ von 10CC zu ihren eigenen Songs.

Wer hätte gedacht, dass sogar “If You Can`t Give Me Love“ von Suzie Quatro als Jazz Stück taugt und durch Marwie in einem ganz anderem Licht erscheint! Mit Christian von Kaphengst hat Marwie “den Produzenten“ für sich entdeckt der schon Till Brönner erfolgreich produziert hat.

Till Brönner zeigt sich auf diesem Album übrigens von einer ganz neuen Seite. Der Fotograf Till Brönner hat Marwie für das Album ins rechte Licht gerückt. Bei Marwie bekommt der Begriff cool eine ganz neue Bedeutung. Marwie ist so cool, das Eis im Glas sofort schmilzt…

1987-1996 klassische und populäre Gesangsausbildung
1996-2000 Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin/ Germany
1998-2000 Konzertbesetzung des Bundesjazzochesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer
2001 Konzertreihe (Chor) Philharmonie Berlin mit Wynton Marsalis, Dirigent: Claudio Abbado, Projekt: „All Rise“
2006 Debütalbum „Marwie“ erscheint (X-times M Records)


Jazzdimensions, Michael Arens:
Obgleich die ausgewählten Stücke teilweise zum Größten gehören, dass die Pop-Geschichte hervorgebracht hat, hält sich Marwies Respekt, will sagen, Angst, darüber in abgeklärten Grenzen. Souverän, fast respektlos, macht sie sich über „Ainʻt No Mountain High Enough“ oder „La Vie En Rose“ her. Bene Aperdannier der zugleich Piano, Akkordeon und Rhodes spielt, hat mit Marwies Debütalbum ein gelungenes Album produziert, das auf mehr hoffen lässt.


Sollte sich Marwie in Zukunft weiter steigern, wird sie sich ohne große Probleme, ehrlich und unaufgesetzt wie ihr Album, ihren Stammplatz in deutschen Jazzkreisen erarbeiten. Und geanu an dieser Stelle schmeichelt mir Marwie etwas entgegen, das ihr Motto zu sein scheint: „Ainʻt no river wide enough to keep me from getting to you“. Glückwunsch, Marwie - “unaufdringlich“ is the word.


Diverse Studioproduktionen (u.a. mit Till Brönner, Christian von Kaphengst)
Diverse Auftritte weltweit (u.a. New York City, Los Angeles, Niederlande, Ukraine)


Bandbesetzung:
bene aperdannier * piano/rhodes
björn werra * bass
kai schönburg * drums
friedemann matzeit * sax/flute
johan leijonhufvud * guitar

Thomas Glagow
C.A.R.E. Music Group GmbH
Volkartstr.
44
D-80636 München
E-Mail: thomasglagow@caremusicgroup.de
Tel.: +49 (0) 89-54043560
Mobile +49 (0) 172-9779714

 

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17.01.2018 Komplimente können wir uns sparen

GFDK - Künstler Vorgestellt

Und so sehr die beiden auch das Schmusekätzchen-Image pflegen, im Konzert zeigten sie Krallen. In der intimen Zwiesprache spielten die Schwestern ihren größten Trumpf aus: ein geradezu blindes Vertrauen, traumhaft ausdrucksstark, ohne eine Spur von Routine.“ (Ostseezeitung)

Keine Schmusekätzchen

Lea und Esther Birringer verfügen souverän über „zentrale Parameter für mitreißende Interpretationen“ (BR). „‘Ich‘ und ‚wir‘ meint bei ihnen oft untrennbar dasselbe. Den Satz, den die eine lossprudelt, pointiert die andere. Dialoge perlend wie ein Mozart-Duett.“ (Saarbrücker Zeitung)

Mit Geige und Klavier bilden sie einen „fast symbiotischen Klangkörper“ (NDR). Obwohl die Schwestern schon früh erfolgreich ihre eigenen Wege als Solistinnen gingen, musizieren sie gemeinsam „wie aus einem Guss!“ Sie „bersten vor Spielfreude, mehr noch: vor musikalischer Angriffslust“ (BR) auch in ihrer neuen Einspielung.
 
Bei Rubicon Classics erscheint am 26.01. ihr neues Album Lifelines, auch dank erfolgreichen Crowdfundings. Nach seltenem Repertoire aus dem 20. Jahrhundert schlagen die Beiden in ihrem zweiten Album nun einen Bogen zwischen den musikalischen Gefühlswelten des 19. Jahrhunderts:

Von einem wenig gespielten Jugendwerk Edvard Griegs aus dem sagenhaften Skandinavien über berührende Klagelieder Franz Liszts bis hin zum hochdramatischen Lebenszyklus César Francks, damit beeindrucken die Beiden auch im Konzert: „Voller drängender Leidenschaft schien der Bogen der Geige mit den tanzenden Fingern auf dem Klavier eine Art virtuosen Wettstreit aufzuführen.“ (Oberbayerisches Volksblatt)
 
„Hochdramatisches und Tiefromantisches von Grieg, Liszt und Franck versammelt „Lifelines“, beim SR aufgenommen. Ein Klanggenuss durch und durch.“ (Saarbrücker Zeitung) Ausgangspunkt ist eine Jugendsonate op. 8 von Edvard Grieg.

Franz Liszts späte Elegien bilden in diesem Album die Brücke zur Sonate des Liszt-Freundes César Franck, die ein ganzes Leben umspannt. Nicht zuletzt war das Werk Cesár Francks ein Hochzeitsgeschenk für den Geiger Ysaÿe. So sind die drei Kompositionen der Hochromantik für das Geschwisterpaar durch einen roten Faden miteinander verbunden.
  
„Lebhaft und ausdrucksstark, (...) berührend“ erschließen Lea und Esther Birringer die „melancholische Folkloristik“ von Griegs Musik und ergreifen von dort aus die emotionale Vielfalt der späteren Kompositionen Liszts und Francks neu:

„In den beiden Elegien von Franz Liszt wechselte duftige Leichtigkeit mit leidenschaftlichen, düsteren Gefühlsausbrüchen. Das Klavier klang oft gläsern und klar wie eine Harfe. Lea Birringer zauberte auf ihrer Violine mal rauchig-sonore, dann wieder glockenreine Töne, die das Klavier lockend zu umschmeicheln schienen.“ (Oberbayerisches Volksblatt)   

„Komplimente können wir uns sparen“

Das dynamische Schwestern-Duo schöpft die Energie für das gemeinsame Spiel auch aus den Erfahrungen, die jede Einzelne auf Solopfaden macht. Die Violinistin Lea Birringer „weiß, was sie vermitteln will.

Ihre Performance ist viel mehr die einer Musikerin denn nur die einer Geigerin“ (DrehPunktKultur). Esther Birringer, das „kraftvolle Energiebündel“ (Weißenburger Tagblatt) begeistert durch ihr sensibles und gleichermaßen packendes Klavierspiel.

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09.01.2018 für sie ist Ironie die Poesie des Humors

Uwe Kerkau/ Rico Scholz

Olivia Trummer ist ein höchst feinsinniger Mensch, ein großes und selbstbewusstes Mädchen von 26 Jahren, ein Temperamentbündel, das gerne lacht und die Welt mit offenem und klugem Blick betrachtet. Die in Stuttgart geborene und lebende Pianistin und Komponistin hat mit ihrem nunmehr vierten Album ihren musikalischen Kosmos tiefgreifend erweitert.

Die hoch talentierte Musikerin, die sich bereits viele Meriten als klassische Konzertpianistin verdient hat, aber vor allem als Jazzpianistin in den letzten Jahren für Furore sorgte, steuert mit „Poesiealbum“ wohlgemut und optimistisch allen vorgefestigten Meinungen und Erwartungshaltungen entgegen.

Die vielseitige Künstlerin erweitert auf den neun Aufnahmen ihr ohnehin weit gefasstes stilistisches Spektrum mit gesungenen Liedern, besser noch, sie konzipiert Musiklandschaften, die sie mit ihrer Stimme und mit ihren Gedanken füllt, mit heiteren bis besinnlichen lebensphilosophischen Reflexionen. So hat man Jazzsongs wahrlich selten, wenn überhaupt gehört.

Nachdem sie schon auf dem Vorgänger „Nobody Knows“ (2010), inspiriert von ihrem Studium an der Manhattan School of Music in New York, erstmals auf einem ihrer Alben gesungen hatte, allerdings vornehmlich englisch, vertraut sie nun auf „Poesiealbum“ ganz ihrer Muttersprache.

Frei nach dem Motto, dass Ironie die Poesie des Humors ist, fügen sich ihre feinfühligen Weltbetrachtungen über die Liebe, die Natur und all die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen und ein „Poesiealbum“ befruchten, in die feinen Verästelungen ihrer weitläufigen Kompositionen.

Aufgenommen hat Olivia Trummer ihr neues Album mit ihrem langjährigen Lebensgefährten, dem Schlagzeuger und Perkussionisten Bodek Janke, sowie mit dem erfahrenen Kontrabassisten Martin Gjakonovski und dem Posaunisten Johannes Lauer. Beide Musiker hatte sie erst vor geraumer Zeit kennen und schätzen gelernt – und der schnell spürbaren Chemie vertraut, die sich im Zusammenspiel mit diesen ergeben hatte.

Die erlesen produzierten Quartett-Einspielungen werden angeführt von „Meer ohne Wasser“, ein Stück, das gekonnt mit Versatzstücken des Swing kokettiert und zugleich über Lebenslust und das Leben im Überfluss unter der Prämisse sinniert, dass es mit der Menschheit irgendwann zu Ende geht.

Wann ist schon mal so frohgemut die Apokalypse konstatiert worden? Da ergibt sich ein „Requiem“, so der Titel der darauffolgenden Coda, mit seiner düsteren Atmosphäre wie ein nachhängender Gedanke fast zwangsläufig. Im weiteren Verlauf des rein formal schon abenteuerlichen Albums macht sich Olivia Trummer diverse Stilmittel ganz zu Eigen.

So nimmt sich das kokette „500 Millionen“ aus wie ein in Bebop getränkter Ragtime, „Verrückt“ birgt Konnotationen des Latin Jazz und mündet doch in komplexen Improvisationskaskaden, „Für ein Lächeln“ rührt an nostalgische Chansons aus der Marlene-Dietrich-Ära, und „Es ist windig heut‘“ spielt mit Tempowechsel wie das Wetter selbst.

Auch das verspielte „Ohne Winter“ vertraut auf die Polarität und die Kreisläufe des Lebens, was durchaus so etwas wie einen roten Faden des Albums bildet. „Die Liebe“, das älteste und persönlichste Stück des Albums, überzeugt als stark bewegendes, demütig wirkendes Schlussmotiv und überrascht, wie dies bei ihren Melodiebögen nicht selten der Fall ist, mit pittoresken Volten wie einem Zitat aus dem Jazzstandard „Someday My Prince Will Come“.

Dass Olivia Trummer in einem sehr harmonischen Elternhaus aufgewachsen ist, in dem sowohl Vater als auch Mutter als Musiker tätig sind, hat ihrer musikalischen Entwicklung natürlich die besten Voraussetzungen geboten. Während ihre Mutter ihr schon früh die Basis klassischer Musikerziehung angedeihen ließ, hat sich Olivia von klein auf „den Tonraum mit Improvisationen eigenständig erschlossen“, wie sie es schön formuliert.

Dass sie im Laufe der Jahre fünf Mal bei „Jugend musiziert“ als Siegerin vom Podest geht, gehört ebenso zu ihrer dynamischen Entwicklung wie der Abschluss mit Auszeichnung an der Stuttgarter Musikhochschule und das durch eines ihrer zahlreichen Stipendien geförderte Studium des Jazzklaviers an der Manhattan School of Music in New York.

Imposant nimmt sich auch die Liste ihrer Konzertauftritte aus, die neben zahlreichen heimischen Festivals auch Tourneen durch Italien, Tschechien, Polen und Russland umfassen sowie Auftritte in der Carnegie Hall, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und auf Schloss Elmau. Mit ihren Kompositionen ist Olivia Trummer auch schon in einigen Kultursendungen der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender aufgetreten und erhält von diversen Kulturträgern immer wieder mal Kompositionsaufträge.

Bislang hat sie mit dem Olivia Trummer Trio drei Alben veröffentlicht: „Nach Norden“ (2006), „Westwind“ (2008) und „Nobody Knows“ (2010). „Poesiealbum“ ist nun das erste Werk, das nur unter ihrem Namen erscheint – eine Zäsur, vielleicht sogar ein bewusster künstlerischer Befreiungsschlag. Die Fachpresse ist sich jedenfalls einig: „Olivia Trummer gehört die Zukunft“ (Jazzpodium) und „…besitzt fraglos das Potential, ein Star zu werden“ (Mannheimer Morgen).

Dabei erstrahlen die vielen Talente der Olivia Trummer – „young, gifted und deutsch“, wie Jazzthing einmal titelte – natürlich vor allem in der Gegenwart, wie sie unlängst wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. In Baden-Baden hatte sie vor kurzer Zeit die Ehre, mit Bobby McFerrin gesanglich und pianistisch einen improvisierten Kurzauftritt aufs Parkett zu legen.

„Da saß jeder Ton, da war Intensität, Magie und Eleganz: Bobby war begeistert!“ Dieses Pressezitat lässt sich natürlich spielend auch auf das vorliegende „Poesiealbum“ übertragen. Lange habe sie gewartet, sich mit ihrem Gesang auf die Bühne zu wagen.

Nun ist dieser Moment gekommen und es ist schon bewundernswert, wie hervorragend es ihr gelingt ein enorm anspruchsvolles Album mit Liedern voller Tiefgang und Substanz mit so viel Leichtigkeit und Humor zu füllen und zu gestalten. Mit „Poesiealbum“ erobert sich Olivia Trummer eine weitere künstlerische Dimension, die ihr ein verdientermaßen noch größeres Publikum bescheren wird und die auf ihrem weiteren Weg noch sehr lange nachklingen dürfte.

„Poesiealbum“ obsiegt als ein kaleidoskopisches Vergnügen voller Atmosphäre und Abenteuer, Finesse und Farbenpracht, Ironie und Improvisationslust, Phantasie und natürlich Poesie. Ein eigenwilliger Kosmos, der Olivia Trummer in neuem Licht strahlen lässt.

Die Pianistin, die so ziemlich alle musikalischen Hürden nehmen kann, die es in der Klassik und im Jazz überhaupt gibt, hat sich nun neben ihrem Furor als Komponistin auch als wie ein Fisch im Wasser mühelos dahingleitende Vokalistin zu einer der stärksten und wohl auch visionärsten Jazzstimmen unserer Zeit emporgeschwungen.

Musiklabel:

Neuklang gehört zu Bauer Studios GmbH:

Rico Scholz
Markgröninger Str. 46; DE-71634 Ludwigsburg; Tel. 07141 2268-0, Fax 2268-99
e-mail: rico@bauerstudios.de, URL: www.neuklangrecords.de / www.bauerstudios.de

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath

Tel ++49 (0) 22 06 / 80 00 7
Fax ++49 (0) 22 06 / 80 77 6

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2012

13.01.12 - Rostock, Olivia Trummer "Poesiealbum", Jazzclub

07.02.12 - Berlin, Olivia Trummer "Poesiealbum", B-flat

10.02.12 - Halle, Olivia Trummer "Poesiealbum", Women-In-Jazz-Festival

19.02.12 - Heilbronn, Olivia Trummer "Poesiealbum", Cave 61

 

 

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24.08.2017 Don Bosco´s Jugend Dritte Welt

Gottfried Böhmer

Das ist ein Artikel aus 2008. Leider hat unsere Redaktion nicht mehr viel davon gehört. Dabei ist das Thema doch gerade in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und von daher eine Erinnerung wert.

Kunst für die Jugend Dritte Welt - An einem Ort, wo sich normalerweise geschäftige Bankkunden ihr Stelldichein geben, Aktienkurse verfolgen und die neuesten Nachrichten austauschen, zog die Kunst ein.

Am 27. Mai 2008 fand in der Kreissparkasse Köln am Neumarkt eine Premiere statt, worauf der Vorsitzende des Vorstandes Alexander Wuerst der besagten Bank besonders Stolz  war. Es geht um ein Kunstprojekt mit einer besonderen Note.

2007 wurde das Kunstprojekt Erdenkinder ins Leben gerufen. Ziel dieses ungewöhnlichen Kunstprojekts ist es, die Lebensbedingungen junger Menschen stärker in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Ein Problemfeld, das heute nicht mehr nur die Dritte Welt berührt, sondern auch in Deutschland zunehmend große Sorge bereitet.

Was war passiert? Im Jahr 2007 ging der Verein  Don Bosco, JUGEND DRITTE WELT e.V. neue Wege, um auf die Bedürfnisse von Straßenkinder und jungen Menschen am Rande der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Don Bosco war ein italienischer Priester und Ordensgründer.

1859 gründete er eine religiöse Vereinigung, die 1874 von Papst Pius IX. als „Gesellschaft des Heiligen Franz von Sales“ anerkannt wurde. 1872 gründete er gemeinsam mit der später heilig gesprochenen Maria Mazzarello die Ordensgemeinschaft der „Töchter Mariens, Hilfe der Christen“ (Don-Bosco-Schwestern).

Ziel beider Vereinigungen blieb die Erziehung und Fürsorge für arme und benachteiligte Jugendliche.Der Verein ist heute in über 100 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, Ozeaniens und Osteuropas tätig, um jungen Menschen nach dem Vorbild Don Boscos eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen und eine Berufsausbildung zu erhalten, um so den Sprung aus der Armutsfalle zu bekommen.   Das Credo des Ausstellungsprojektes Erdenkinder lautet kurz zusammengefasst: „Junge Menschen von heute werden unsere Zukunft von Morgen sichern.

Erdenkinder von heute sind die Weltbürger von morgen.“ Die Auftaktveranstaltung fand 2007 auf der ART COLOGNE statt und wurde von deren ehemaligen Direktor Gerard A. Goodrow und der mittlerweile verstorbenen Direktorin Dr. Evelin Weiss des Museums Ludwigs Köln gefördert und kuratiert.  

Doch nun wieder zurück zur Premiere des Kunstprojektes Erdenkinder in der Kreisparkasse Köln. Das Ausstellungsprojekt Erdenkinder wurde von einer Reihe namhafter Künstler mit ihren Werken gesponsert.

Mit dabei waren Tony Cragg, Katharina Grosse, Heinz Mack, Boris Becker, Rebecca Horn, Harding Meyer, Robert Schad, Günther Uecker, Camille Leberer, Mischa Kuball, etc. und die Kaiserswerther Kunstpreisträgerin Dorothea Schüle. Dorothea Schüle hatte sich wie ihre Künstlerkollegen 2006 spontan entschlossen an diesem Projekt teilzunehmen.

In Anwesenheit des Vorsitzenden des Kuratoriums „Don Bosco - Jugend Dritte Welt“ Hans-Michael Heitmüller sollten nun die Werke der Ausstellung zu Gunsten von Don Bosco versteigert werden. Leider durften nur geladene Gäste der Versteigerung beiwohnen.

Die Kölner Bürgerschaft hätte hier sicherlich gerne mitgeboten. Vielleicht ist das eine kleine Anregung für das nächste Kunstprojekt zu Gunsten für die Jugend Dritte Welt. Die „Tatort“-Schauspielerin Rita Russek hatte die Schirmherrschaft für die Auktion übernommen und ließ es sich nicht nehmen, eine bewegende Rede zu halten.

Anschließend rief Andreas Rumbler, Geschäftsführer von Christie’s Deutschland zur Bieterschlacht auf. Am Ende der Auktion gab es viele glückliche Gesichter, denn ganze 92.500 € kamen zu Gunsten von „Don Bosco´s Jugend Dritte Welt“ zusammen.

Kunst bewegt eben doch die Welt“. Wer sich  für die Projekte Jugend Dritte Welt interessiert  kann das unter www.jugenddrittewelt.de  oder E-mail: info@jugenddrittewelt.de .

Aber auch wir, die Gesellschaft Freunde der Künste, sind für Anregungen dankbar, wie man mit Kulturprojekten die Jugend auch in Deutschland fördern kann. 



 

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