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Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

12.04.2017 ECHO-Klassik-Gewinnerin

Anne Heilmannn

Die Blockflötistin Dorothee Oberlinger wurde 1969 in Aachen geboren und zählt heute zu den weltweit führenden Musikern auf ihrem Instrument. Als „Instrumentalistin des Jahres“ wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis „Echo Klassik“ für ihre CD „Italian Sonatas“ (deutsche harmonia mundi / Sony Music) ausgezeichnet. 

Ebenfalls bei dhm erschien 2008 eine CD mit Werken von Telemann, 2009 folgte eine CD mit Blockflötenkonzerten von Telemann, Graupner und Schultze. Wie bei ihrer aktuellen CD „French Baroque“ wurde sie bei diesen CDs vom Ensemble 1700 begleitet.

Zunächst studierte Dorothee Oberlinger Schulmusik, Germanistik und Blockflöte in Köln, es folgten Aufbaustudien für Blockflöte in Amsterdam und Mailand. Für ihre künstlerischen Leistungen erhielt sie bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/MoeckU.K. in London und einem anschließenden Konzert in der Wigmore Hall. 

Seitdem ist Dorothee Oberlinger regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Japan und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit führenden internationalen Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Giosa Marca, Musica Antiqua Köln, London Baroque, oder der Academy of Ancient Music.

Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich die Blockflötenvirtuosin immer wieder auch der zeitgenössischen Musik. Dorothee Oberlinger ist Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg und Leiterin des dortigen Instituts für Alte Musik.

Ihre  CD French Baroque ist im Januar 2011 bei Sony BMG erschienen.

Nach ihren Aufnahmen von deutschem und italienischem Barock-Repertoire widmet sich die Blockflötistin und ECHO-Klassik-Gewinnerin Dorothee Oberlinger der Blütezeit der französischen Kammermusik.

Mit ihrem Ensemble 1700 ist Oberlinger in die Epoche der beiden französischen Könige Ludwig XIV. und Ludwig XV. zurückgereist, als man in Versailles den galanten Klängen, aber auch volkstümlich gefälligen Kompositionen lauschte, die von Großmeistern wie Marin Marais, Jean Hotteterre und Joseph Bodin de Boismortier stammten. Eingespielt hat Oberlinger ihre Hommage an das „French Baroque“ mit Musikerfreunden wie Vittorio Ghielmi (Viola da Gamba) und Florian Deuter (Violine).

Die ausgewählten Stücke, die von Soli über Duo-Sonaten und Trios bis zu einer amüsanten Musiktheaterszene reichen, spiegeln aber nicht nur den Reichtum der französischen Musik jener Zeit wider. Ganz im Sinne von François Couperin, der die musikalische Verschmelzung unterschiedlichster Geschmäcker und Stile verteidigte, begegnet man in den Werken immer wieder dem Einfluss der Italiener Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi.

So ist ein fünfsätziges Werk für Blockflöte und Basso continuo von Anne Danican Philidor zu hören, der sich mit der Gattungsbezeichnung „Sonate“ an die corellische Sonata da Chiesa anlehnte. Auch der in den Diensten des Sonnenkönigs stehende Gambenvirtuose Marin Marais knüpfte an Corelli an, indem er für seine „Couplets de Folie“ auf die berühmte Folia-Variationen des Römers zurückgriff.

Und Nicholas de Chédeville arrangierte gar für seinen Zyklus „Les Saisons Amusantes“ (Die vergnüglichen Jahreszeiten) Sätze aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ - für die Besetzung Musette (eine Art Dudelsack) Violine, Flöte und Basso continuo.

Zu den Raritäten, mit denen Dorothee Oberlinger einen neuen Blick auf die französische Barockmusik lenkt, zählen so auch Kompositionen, die abseits des höfischen Zeremoniells das einfache und sorglose Landleben feierten.

Dazu gehören etwa die charmanten Stücke „Les Delices und das Rondeau „Les Ecos“ mit seinen vogelgleichen Echo-Wirkungen aus der Feder von Jacques Hotteterre Le Romain. Und eine besondere Trouvaille ist die Suite „La Noce champêtre ou l´Himen Pastoral“ für Musette und Basso contionuo von Jean Hotteterre. Gemeinsam mit dem Rezitator und Musette-Spieler François Lazarevitch präsentiert das Ensemble um Oberlinger Episoden rund um ein rustikales Hochzeitsfest.

 

Sony Music Entertainment Germany GmbH

Edison Höfe
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09.04.2017 Sie erhielt 2008 den Echo-Klassik Preis

Nataly Bombeck und Nadin Hanzig - mit 3 Bildern

Die deutsche Sopranistin hat sich spätestens seit ihren erfolgreichen Debüts an der Bayerischen Staatsoper München (Königskinder), der Mailänder Scala (Don Giovanni), den Salzburger Festspielen 2006 (Il Re Pastore), am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino (Elias), der Opéra National de Paris (Contes d'Hoffmann), der New Yorker Met und bei den Bayreuther Festspielen als
eines der hoffnungsvollsten Sängerinnen der jüngeren Generation etabliert.

Die Berlinerin, die aus einer sehr musikalischen Familie stammt, studierte u. a. an der Hochschule für Musik in München und wird auch heute noch von Prof. Josef Loibl betreut.

Ihre internationale Karriere startete sie 2000 mit den Siegen in den Wettbewerben von Barcelona und Genf. Seither singt Annette Dasch an der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Sächsischen Staatsoper Dresden, an der Opéra National de Paris, am Théâtre des Champs Elysées Paris, am Théâtre Royal de la Monnaie Bruxelles oder dem New National Theatre Tokyo sowie bei den Salzburger Osterfestspielen, den Salzburger Festspielen, den Innsbrucker Festwochen, den Wiener Festwochen und der Styriarte Graz.

Die Opern-, Lied-, Konzert- und Oratoriensängerin ist Exklusivkünstlerin bei
SonyBMG und veröffentlichte im Juli 2007 ihr erstes Arienalbum. Für die CD erhielt sie den Echo Klassik 2008 als beste Arieneinspielung.

Bisher arbeitete die Sopranistin mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Seiji Ozawa, Nikolaus Harnoncourt oder Fabio Luisi zusammen. Seit 2008 moderiert Annette Dasch ihre eigene Musik-Talkshow »Annettes DaschSalon«, die im ZDF-Theaterkanal sowie seit 2009 auf 3sat ausgestrahlt wird.

Ulrich Naudé

Er studierte Klavier bei Vida Kalojanova an der Hochschule der Künste in Berlin und besuchte außerdem Liedbegleitungskurse u.a. bei Wolfram Rieger und Dietrich Fischer-Diskau. Neben Auftritten als Solist und Kammermusiker ist er regelmäßig als Liedbegleiter tätig, u.a. 2003 bei der Konzertreihe »Das Lied in Dresden« für den Mitteldeutschen Rundfunk, in der Philharmonie Berlin
bei einem Konzert der »Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmonie« und im Januar 2005 beim Festival »La Folle journée« in Nantes, Frankreich mit der Sopranistin Annette Dasch.


Seitdem ist er ihr regelmäßiger Begleiter bei Klavierabenden wie auch in der Musik-Show »Annettes DaschSalon«. Ulrich Naudé ist mit Annette Daschs‘ Schwester, der Sängerin Katrin Dasch verheiratet.

Am 25. Januar um 20 Uhr gastiert die deutsche Sopranistin Annette
Dasch mit Ulrich Naudé, ihrem Begleiter am Klavier, im Kleinen Saal der
Laeiszhalle mit ausgewählten Liedern von Ludwig van Beethoven, Johannes
Brahms, Erich Wolfgang Korngold und Richard Beaudoin.


Seit ihren Mozart-Aufführungen in Salzburg, ihrem Debüt 2009 an der New Yorker Metropolitan Opera und ihrem Auftritt bei den Bayreuther Festspielen 2010 als Elsa im »Lohengrin« ist Annette Dasch eine der bekanntesten deutschen Sopranistinnen ihrer Generation.

Erst im Oktober 2010 stand sie in Christoph Schlingensiefs Opern-Uraufführung »Metanoia« unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper (im Schiller Theater) auf der Bühne. Fernsehzuschauern ist sie auch als Moderatorin ihrer Musik-Talkshow »Annettes Dasch Salon« im ZDF Theaterkanal und auf 3sat bekannt. In Hamburg gastiert die, dem Liedgesang innig verbundene und für ihre Natürlichkeit geschätzte Sängerin nun mit Werken der Großmeister Beethoven und Brahms.

Bereits in der vergangenen Saison war Annette Dasch im Rahmen der Elbphilharmonie Konzerte zu Gast im KörberForum beim Internationalen Fachsymposium zum Thema »Musikvermittlung für Jugendliche und junge Erwachsene«, das Elbphilharmonie und Laeiszhalle gemeinsam mit
der Körber-Stiftung veranstaltet haben.

Erstveröffentlichung 20.12.2010


Pressekontakt:

Nataly Bombeck und Nadin Hanzig
Tel: +49 40 357 666 49
Fax: +49 40 357 666 55
presse@remove-this.elbphilharmonie.de
www.elbphilharmonie.de

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09.04.2017 gründete 1953 das Ensemble Concentus Musicus

Anne Heilmann/GFDK Redaktion

Nikolaus Harnoncourt wurde 1929 in Berlin geboren und wuchs in Graz auf. Er studierte Violoncello bei Paul Grümmer und an der Wiener Musikhochschule bei Emanuel Brabec. Von 1952 bis 1969 war er Mitglied der Wiener Symphoniker. Nebenher widmete er sich der Aufführungspraxis von Musik der Renaissance bis zur Klassik sowie der Spieltechnik und Klangmöglichkeiten alter Instrumente.

So gründete Nikolaus Harnoncourt 1953 das Ensemble „Concentus Musicus“, das 1957 erstmals öffentlich auftrat. Sehr bald folgten Schallplattenaufnahmen, die das Repertoire von 1200 bis 1800 umspannen. Einen Zentralpunkt bildet dabei das komplette Kantatenwerk Bachs, das gemeinsam mit Gustav Leonhardt im Rahmen eines fast 20 Jahre dauernden Projektes aufgenommen wurde. Seit der Saison 1978/79 leitet Nikolaus Harnoncourt einen eigenen Concentus-Musicus-Zyklus bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

Harnoncourt galt in früheren Jahren als Spezialist für Renaissance- und Barockmusik – was er nicht gerne hörte – so hat er später auch die Werke der Klassik und Romantik aufgeführt. Seit 1985 wirkt er regelmäßig bei dem von ihm mitgeplanten, jährlich in Graz stattfindenden Festival „styriarte“ mit. Hier hat er mit dem Chamber Orchestra of Europe wiederholt Werke von Haydn, Beethoven, Schumann, Schubert,  Mendelssohn und Brahms zyklisch aufgeführt und aufgenommen.

Er ist regelmäßiger Gast vor allem des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam, der Wiener und der Berliner Philharmoniker. Nikolaus Harnoncourts erste Operneinstudierung war 1971 im Theater an der Wien Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“.

Bald darauf begann eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Jean-Pierre Ponnelle an der Zürcher Oper: Auf den vielbeachteten Monteverdi-Zyklus 1975 bis 1979, der in den wichtigsten Zentren Europas gastierte (Edinburgh, Mailand, Wien, Berlin, München),  folgte 1980 bis 1987 der Mozart-Zyklus.

Dem Zürcher Opernhaus ist Nikolaus Harnoncourt bis heute eng verbunden. Neueinstudierungen, die er an der Wiener Staatsoper, an der Oper Amsterdam und in anderen Häusern leitete, galten Werken von Händel, Rameau, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Weber und Johann Strauß. Nikolaus Harnoncourts Auseinandersetzung mit der Oper ist auf zahlreichen Einspielungen festgehalten.

Sowohl im symphonischen Repertoire als auch im Musiktheater führt Nikolaus Harnoncourts Weg als Dirigent über die Wiener Klassik zum romantischen Repertoire und ins 20. Jahrhundert. Einige Stationen auf diesem Weg: die Wiener Staatsoper mit einem Mozart-Zyklus, die Salzburger Festspiele mit Monteverdis „L'incoronazione di Poppea“ und Mozarts „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „La clemenza di Tito“.

Dazwischen immer wieder Zürich: Webers „Freischütz“, Schuberts „Des Teufels Lustschloss“ und „Alfonso und Estrella“, Offenbachs „La belle Hélène“, „La Périchole“ und „La Grande-Duchesse de Gérolstein“, oder Verdis „Aida“.

In der Orchesterarbeit sind es das Concertgebouw-Orkest Amsterdam, das Chamber Orchestra of Europe, die Wiener und die Berliner Philharmoniker, mit denen Nikolaus Harnoncourt ein großes Repertoire erarbeitet und immer wieder neu entdeckt: Dieses führt über Haydn, Mozart und Beethoven über Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Dvorák und Bruckner bis hin zu Bela Bartók und Alban Berg.

Ein zentraler Ort für viele dieser Projekte war und ist die „styriarte“, 1985 in Graz gegründet, um Nikolaus Harnoncourt enger an seine Heimatstadt zu binden. Hier dirigierte er unter anderem auch zum ersten Mal Schumanns „Genoveva“, Vorspiel und Liebestod aus Wagners „Tristan und Isolde“ oder 2001 Verdis „Requiem“. 2003 kommt mit Offenbachs „La Grande-Duchesse de Gérolstein“ erstmals eine Oper hinzu. Ein weiterer Höhepunkt ist die szenische Aufführung von Bizets Carmen im Rahmen der styriarte 2005.

Auch als Autor vielbeachteter Bücher, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden, und als Pädagoge versucht Harnoncourt seine Einsichten über das Dialogische der Musik zu vermitteln. 20 Jahre lang unterrichtete er als Professor für Aufführungspraxis an der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg.

Sein Wirken ist mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen gewürdigt worden. Nikolaus Harnoncourt ist Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde  und der Konzerthausgesellschaft in Wien (seit 1992), Ehrendoktor der Universität Edinburgh und der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg, sowie Ehrenmitglied der Musikuniversitäten Graz und Wien.

2002 erhielt er den Ernst-von-Siemens-Musikpreis, des weiteren den Polarpreis Stockholm und 2005 wurde ihm der Kyoto-Preis verliehen, der weltweit bedeutendste unabhängige Kulturpreis, der herausragenden internationalen Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft zugesprochen wird.

Nikolaus Harnoncourts Diskographie umfasst annähernd 500 Einspielungen, die mit allen internationalen Klassik-Preisen, inklusive eines Grammys für seine Version der „Matthäus-Passion“ bedacht wurden. 2006 wurde er mit dem Echo Klassik für die Einspielung des „Messias“ zusammen mit dem Concentus Musicus Wie ausgezeichnet. 2007 erschien Bachs Weihnachtsoratorium , ein Jahr später die Einspielung Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“. 2009 folgen zum Haydn-Jubiläum die „Jahreszeiten“.

Auf der neuen CD von Nikolaus Harnoncourt ist die Live-Aufnahme des „Deutschen Requiems“ von Brahms aus dem Wiener Musikverein vom Dezember 2007 zu hören. Die Wiener Philharmoniker begleiten die Sopranistin Genia Kühmeier und Bariton Thomas Hampson sowie den Arnold Schoenberg Chor.

 

VÖ 18.3.2011 Sony Classical

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09.04.2017 Ausnahmeerscheinung seiner Generation

Anne Heilmann/GFDK Redaktion

Der 1976 im ungarischen Szeged geborene und in Kiskőrös aufgewachsene Gábor Boldoczki ist mit seinem Trompetenspiel die Ausnahmeerscheinung seiner Generation. So verwundert es nicht, dass die Süddeutsche Zeitung Gábor Boldoczki inzwischen als „würdigen Nachfolger“ von Maurice André bezeichnet.

Der endgültige Durchbruch gelang ihm als Gewinner des bedeutenden Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und als 1. Preisträger des 3. Internationalen Maurice André Wettbewerbs, dem Grand Prix de la Ville de Paris. „Seine technische Perfektion sowie künstlerische Reife sind überwältigend“, so urteilte die Jury, als ihm im August 1999 der begehrte Nachwuchspreis Prix Davidoff von der Reemtsma-Stiftung verliehen wurde.

Im Oktober 2002 folgte der international renommierte Prix Young Artist of the Year. Nach der Auszeichnung als Nachwuchskünstler des Jahres durch die Deutsche Phono Akademie im Oktober 2003 erhielt Gábor Boldoczki im Oktober 2008 erneut den ECHO Klassik in der Sparte Instrumentalist des Jahres.

Im Rahmen seiner Tourneen gastiert er zusammen mit namhaften Orchestern (u.a. Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Beijing Symphony Orchestra, Berliner Sinfonie Orchester, Sinfonieorchester Luzern) und Kammerorchestern (u.a. Franz Liszt Kammerorchester, Camerata Salzburg, Zürcher Kammerorchester, Bach Collegium München, Mozarteum Orchester Salzburg, Bachorchester des Gewandhauses zu Leipzig). Regelmäßig gastiert er in den bedeutenden Musikmetropolen Europas wie dem Musikverein Wien, der Philharmonie Berlin sowie dem Théâtre des Champs Élysées in Paris.

Im Januar 2010 wurde Gábor Boldoczki an die renommierte Franz-Liszt-Musikakademie Budapest berufen, wo er als Professor im Fach Trompete lehrt. Im Sommer 2010 gastierte Gábor Boldoczki bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern als Preisträger in Residence.

Höhepunkt war die Uraufführung des von Fazil Say komponierten Werks für Trompete und Orchester, einer Auftragskomposition der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Des Weiteren debütiert er zusammen mit dem Netherland Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Yakov Kreizberg im Concertgebouw Amsterdam und mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Fabio Luisi.

Gábor Boldoczki spielt auf B&S Instrumenten.

Seine letzte CD wurde mit dem ECHO Klassik 2008 in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres Blechbläser" ausgezeichnet. Von der Kritik wird der Ausnahme-Instrumentalist stets mit höchstem Lob bedacht, als "würdiger Nachfolger von Maurice André" (Süddeutsche Zeitung) bezeichnet und als "Paganini der Trompete" (Stereo) gefeiert.

Auf seinem aktuellem Album ist Gábor Boldoczki mit Hedwig Bilgram, eine der renommiertesten Organistinnen Europas, zu hören. Gábor Boldoczki hat wunderschöne barocke Werke von Bach, Händel, Purcell, Albinoni und Stanley ausgewählt, die Bearbeitungen für Trompete und Orgel stammen von Hedwig Bilgram.

Höhepunkt ist Händels "Gloria in Excelsis Deo" sowie das berühmte "Ave Maria" von Bach/Gounod. Bei zwei Sonaten ist Hedwig Bilgram am Cembalo zu hören, unterstützt vom ungarischen Cellisten László Fenyó. Gábor Boldoczki begeistert durch seine Beherrschung aller Trompetenarten regelmäßig sowohl die Fachwelt als auch ein breites Klassikpublikum. Die stupende Virtuosität des Ausnahmetrompeters lässt Repertoire-Klassiker in einem neuen strahlenden Glanz erklingen.

Erstveröffentlichung 3.5.2011

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08.04.2017 Gottfried Böhmer hatte die junge Künstlerin entdeckt

Dr. Frank Maier-Solgk

Von Dr. Frank Maier-Solgk

Was haben Ziegenfrauen, Adler und Wolf, Wolf und Ziege mit Boris Becker, Claudia Schiffer und Dieter Bohlen gemeinsam? Es sind Bildmotive, die von der Hand der jungen russischen Malerin stammen. Zum einen fantastisch arrangiert, ins Mythische reichende Übergänge zwischen Mensch und Tier, Tierkörper mit Menschenköpfen zum Beispiel, die die Urgewalt der Triebe ebenso demonstrieren wie die Physiognomie menschlicher Eitelkeit.


Diese großformatigen surrealen Körperporträts gehören zur Reihe „Metamorphosen", die in der Ausstellung des Kunst- und Kulturfestivals „The Exhibition - Women Only 2002" des Kunstvereins Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin zu sehen war.

Gottfried Böhmer, künstlerischer Leiter des Vereins hatte die junge Künstlerin, Anna Vilents, beim Rundgang an der Kunstakademie entdeckt und sofort unter Vertrag genommen.

Ab Freitag den 14. März präsentierte die Künstlerin ihre Ausstellung erneut - erweitert um die vollständige Bilderreihe „Pseudo-Stars" in den Atelierräumen des Messemagazins Düsseldorf, die bereits im Vorfeld für Medienresonanz gesorgt hat.

Eine neue Variation des Themas „Triebe und Eitelkeiten", die in diesem Fall ihre Allgegenwärtigen Medien-Ikonen als Aufhänger nutzt? „Was wären unsere heutigen Stars ohne RTL, VOX, Pro 7, Bild, Bunte oder Gala? Würde sie wirklich jemand kennen? fragt sich Anna Vilents. „

In uns ist immer auch Tierisches, dass wir zu zivilisieren nur versuchen können", meint die jüngste Meisterschülerin an der Düsseldorfer Akademie, die für ihre jungen Jahre bereits eine bemerkenswerte Entwicklung absolviert hat.
1980 wurde sie in der Ukraine geboren.

Nach der Wende kam sie 1993 mit ihren Eltern und ihrem Bruder nach Deutschland: es folgten Jahre, die vor allem von schwierigen schulischen Problemen geprägt waren. Mit 18 erreichte sie eines ihrer wichtigsten Ziele, die Aufnahme in die Kunstakademie, da sie kein Abitur besaß, über eine besondere Begabtenprüfung.

Und nun, 22-jährig ist sie Schülerin von Prof. A. R. Penck zugleich wie gesagt jüngste Meisterschülerin der Akademie und auf dem besten Weg zu einer vielversprechenden Künstlerkarriere. In den vergangenen 2 Jahren nahm sie bereits an Ausstellungen in Frankfurt, Berlin und Köln teil und sie erhielt die Silber-Medaille des Europäischen Preises für jüdische Kunst.

Ihr Ausgangspunkt scheint ein ausgesprochen analytisches Interesse zu sein. Dass aber wird nicht intellektuell, sondern plastisch in ausdrucksstarker Eindeutigkeit umgesetzt - ohne absichernde Orientierung am bekannten ästhetischen Größen. Für ihre Metamorphosen-Reihe hat Anna Vilents dabei eine raffinierte Tropftechnik verwendet, mit der sie aber - anders als ihr berühmter Erfinder Jackson Pollock im figürlichen bleibt.

Und was ihre aktuelle Reihe „Pseudo-Stars" betrifft, so begegnen wird Becker & Co verfremdet im Gewand von Heiligen und Madonnen zur Zeit der Renaissance. Aber Anna Vilents ist keine Zeitgeist-Reporterin, ihr kritischer Blick gilt ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie mit viel Kraft und Scharfblick unter die Lupe nimmt. Zunehmend offenbar auch mit einem Schuss Ironie.

Messemagazin Ausgabe 2/2003

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08.04.2017 Kaiserswerther Kunstpreis

Ronald Puff

Dorothea Schüle, die begabte Malerin aus Düsseldorf und Berlin, verzaubert mit viel Phantasie und Gestaltungsfacetten. Europa - der griechischen Sage nach war dies der Name einer phönizischen Königstochter, die Zeus in Stiergestalt schwimmend nach Kreta entführte und dort verführte.

In Dorothea Schüles aktuellen Bildserien, die gänzlich neue und erweiterte Eindrücke zum Schaffens- und Ausdrucksvermögen der Künstlerin gewähren, wird  „Europa" als holde Weiblichkeit im europäischen Film anlässlich  der römischen Verträge von 1957 zitiert.

Malerei von Dorothea Schüle

Eine facettenreiche Thematik, voller Liebe, Schönheit und Kraft. Grausamkeit, Armut und Unmoral kommen jedoch auch nicht zu kurz. Hier wird das weibliche Starpotential aus 50 Jahren europäischem Film zum déja vu.

Man freut sich sozusagen wie wenn man in der Schule eine Vokabel richtig wusste über das Erkennen um welche Filmszene, deren Protagonistin oder ihr Taschentuch es sich im betrachteten Bild handelt, und mittels dieses Schlüsselwissens scheinbar kompetent mitparlieren zu dürfen:

Es zeichnet bekanntermaßen seine Entwicklungsfähigkeit den Künstler aus, hier ist allerdings mehr passiert als der logische nächste Schritt nach dem vorherigen: hier ist ein Parallel Universum dazu gekommen. Man kann es zwar mühelos als solches Erkennen, - das heißt es ist neu aber nicht fremd, das heißt es ist bekannt, aber nicht vertraut.

Wir erinnern an die emanzipierte Antonia mit ihrer Tochter in „Antonias Welt", verträumt und eigen die Amelie, die Frauen in „Das süße Leben" - jede in sich eine Diva -, gefangen  die Klavierspielerin in den Zwängen ihrer Erziehung, wie in „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber", amüsiert und angewidert sich liebt, genießt und gegenseitig zerstört, alle gehen  individuelle Wege von der klassischen Rolle bis zur emanzipierten Freidenkerin.

Oft sind sie schön und kosten ihr Leben aus. Oft aber auch fristen sie ein Schattendasein, verwerfen eigene Lebensziele und negieren Sexualität.
Die ganze Palette historischer und zeitgenössischer Kontexte der weiblichen europäischen Welt und deren Sicht aus ihr und auf sie, spiegeln wunderbar vielfältig die Charakterentwürfe dieser großen Kinofilme. 

Diese breit angelegten Metaphern wie die in unserem kollektiven Gedächtnis gespeicherten Filmszenen erscheinen als malerisches Zitat, losgekoppelt von der damit erinnerten Emotion. Hier ist die Schnittstelle wo sich die Verwandlung vollzieht, sozusagen das Ende der Verpuppung durch das Schlüpfen in eines dieser aufregenden Gemälde.

Ein strahlender Schmetterling, teils gefährlich schillernd , teils zart schimmernd, immer von einer sinnlichen sinngebenden Farbgebung getragen. Es ist unendlich reizvoll und ein interaktives Vergnügen sich auf diese Umbesetzung einzulassen. Ob sensitiv oder keck, ob Thrill, Melodrama und Suspense, hier ist etwas Aufregendes im Gange. Dorothea Schüle  hat sich selbst neu erfunden.

2007 hat Dorothea Schüle den Kaiserswerther Kunstpreis gewonnen.

Dorothea Schüle - Lost Paradise - Malerei 20. April 2002 bis 31. Mai 2002

DIVERGENTE WELTEN
Von Farbe und Motiv im Werk von Dorothea Schüle


... Jahrhunderte lang stand die Farbe ausschließlich im Dienste des Motivs. Ihre Funktion beschränkte sich darauf, die Erscheinungen der Umwelt auf der Leinwand einzufangen.
Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts und mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, in Verbindung mit Namen wie Odilon Redon, Paul Gauguin oder Henri Matisse, begann die Emanzipation der Farbe ...


In der Malerei von Dorothea Schüle halten sich Gegenständlichkeit und Farbigkeit in sensiblem "auf und ab", einer Art Wellengang, das Gleichgewicht. So vordergründig, unmittelbar und zentral das Motiv auch erscheint, zunächst bedingt das Interesse einer malerischen Lösung die Objektwahl, der die inhaltliche Reflexion nachfolgt.

Dieses Interesse an malerischer Umsetzung, an Transformation der gesehenen Objekte in Farbe auf Leinwand führt die Künstlerin in der Genese ihres Werkes von Thema zu Thema, von einem Werkkomplex zum nächsten. Wie ein Forscher analysiert und experimentiert sie dabei mit den Formen, Farben und Möglichkeiten.

Beginnend mit Interieurs, die sie seit frühesten Studienjahren verfolgt über die im Rom begonnene Werkgruppe der Baustellen, die Fleischbilder und die bereits 1994/95 thematisierten und in jüngster Zeit vertieften Badezimmerschilderungen erobert Dorothea Schüle die Sujets in konzentrierter Auseinandersetzung für ihre Malerei.

Das Erkennen und Verstehen der Natur, des Innersten der Motive, ist die Grundlage dieser Malerei, die es schafft, Stahl, Glas, Holz und Porzellan ohne die Mittel des Illusionismus wiederzugeben.


Nicht der Farbe ihren Eigenwert zu Gunsten der Illusion zu nehmen, sondern mit den Möglichkeiten zu arbeiten, die die Farbe selbst bietet ohne ihre eigene Kraft einzubüßen, ist ein fundamentales Anliegen der Malerei von Dorothea Schüle.
So erwachsen aus Dutzenden und Hunderten von Schlägen in grün, rot, violett,... Möbel, Kleider, Utensilien und Fleisch, die ebenso keinen Zweifel an der Präsenz des Motivs lassen wie sie ein Nachahmen ablehnen.

Dieser unfaßbaren Welt der Farbe gegenüber liegt eine Ebene der Schatten und Spiegelungen, die, im alltäglichen in den Hintergrund geraten, in den Bildern von Dorothea Schüle eine, wenn nicht sogar die prominenteste Position besetzen.

Dabei verneint die Künstlerin im Verlust einer einheitlichen Perspektive, durch Faltungen und Brechungen des Raumes, den Anspruch einer naturalistischen Wiedergabe. Das Motiv ist der Katalysator zu einer Reaktion der Farbe.


Gegenstände und Oberflächen, die Objekte einer mimetischen Malerei, werden von der Künstlerin destruiert, zerstört und neu erschaffen. Nicht mit dem Versuch der Nachahmung, vielmehr mit der Absicht einer Neuschöpfung aus reiner Farbe.

Ob das Motiv einer Espressomaschine oder die Spiegelung auf ihrem metallischen Körper, ob ein Glas oder dessen Schatten; in dieser Malerei ist der Unterschied überwunden, werden Glas und Schatten, Espressomaschine und Spiegelung auf eine gemeinsame "Existenzebene" transformiert.

Dabei erhalten die verwendeten Motive völlig neue Lesbarkeiten, werden durch ihre malerische Behandlung und durch die dezidierten Betitelungen in fremdartige Sinnzusammenhänge überführt.


Badezimmerinterieurs verwandeln sich in eine Welt aus farbigen Schatten und schillernden Spiegelungen, in der die Farbe weiß, trotz ihrer beinahe gänzlichen Abwesenheit, für jeden Betrachter spürbar bleibt.

Schuhe geraten, in ihrer malerischen Schilderung, zu einem Steckbrief einer seltsamen Spezies, die, dem Betrachter wohl vertraut, einem dem Objekt fremden Charme und Witz entwickeln.


Sessel und Stühle bieten, gesteigert durch die Mittel der Malerei, ein Panoptikum der Charakterzüge, die wir nur am Menschen zu finden glauben: Der arrogante Bürostuhl gesehen aus majestätischer Unteransicht, der behäbige Couchsessel durch Verzerrung zu einem einzigen schwerfälligen Klumpen gestaucht, der Küchenstuhl, der vita und drahtig im Bild steht und kaum Bequemlichkeit dafür aber umso mehr Arbeitsamkeit vermittelt.


So "vermenschlicht" die Objekte in den Gemälden erscheinen, so entmensch licht werden die Personen, die in Dorothea Schüles jüngsten Werken verstärkt auftreten.

Durch Kleidung, wie in der einigen Schlachthausszenen oder durch Wasser, wie in dem monumentalen Badezimmerinterieur, stets gibt die Künstlerin den Körper nur fragmentarisch wieder, läßt Kopf und Extremitäten beinahe ohne Zusammenhalt erscheinen und kontert die Materialität der Objekte mit der Textur von Haut und Körperlichkeit.


Momentaufnahmen und Zufälligkeit, die scheinbar kleinsten gemeinsamen Nenner werden angesichts dieses wohl kalkulierten und reflektierten Umgangs mit den Motiven, wie auch der Malerei selbst, kategorisch ausgeschlossen.


Die Abgeschlossenheit und Vollendung der Komposition, der Verzicht auf Verweise und Bezüge außerhalb jedes genau definierten und bestimmten Kosmos, sind die Basis von Verständnis und Lesbarkeit der Werke.

Es ist eine greifbare Divergenz zwischen Motiv und Farbe, zwischen Objekt und Motiv, zwischen Schatten und Objekt und schließlich zwischen Natur und Malerei, die in den Gemälde von Dorothea Schüle diese einzigartige und vielschichtige Betrachtungsweise ermöglicht.

Ronald Puff,
Kunsthistoriker, Wiesbaden

 

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08.04.2017 ist in den großen opernhäusern zu hause

GFDK/ Sony Classical

Nino Machaidze wurde 1983 in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren und studierte an der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand.

2007 sang sie die Marie in Donizettis „La fille du régiment“ an der Scala – in dieser Rolle, mit der sie auch ihr Debüt am Teatro dell’Opera di Roma gab, setzte Nino Machaidze einen fulminanten Startschuss für ihre internationale Karriere.

Im Sommer 2008 folgte ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Juliette in der Neu-Produktion von „Roméo et Juliette“ an der Seite von Rolando Villazón.

Im Herbst 2008 gab Nino Machaidze ihr Debüt am Teatro Regio di Parma als Gilda in Verdis „Rigoletto“. Anschließend folgte ihr Debüt in Amsterdam mit „Roméo et Juliette“ am Concertgebouw.

Ihre erste Elvira sang sie in „I puritani“ am Teatro Comunale di Bologna im Januar 2009 an der Seite von Juan Diego Flórez, danach folgte ihr Debüt am Teatro la Fenice als Juliette.

Im April 2009 debütierte Nino Machaidze mit ihrer ersten Lucia in „Lucia di Lammermoor“ am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, später sang sie diese Rolle in Salerno unter Daniel Oren. Im Juli 2009 gab sie dann ihr Debüt in Wien als Fiorilla in Rossinis „Il turco in Italia“ am Theater an der Wien.

Nino Machaidzes USA-Debüt folgte im September 2009 an der Los Angeles Opera – erstmalig als Adina in „L’elisir d’amore“. Auch an der Bayerischen Staatsoper in München gab sie ihr Debüt in dieser Rolle in einer neuen Produktion von „L’elisir d’amore“ im Dezember 2009.

Im Januar 2010 folgte ihr Debüt in Spanien am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia als Lucia. In Barcelona debütierte sie am Gran Teatro del Liceu in „La fille du régiment”. Im Mai 2010 gab Nina Machaidze ihr Debüt an der Berliner Staatsoper als Adina und im Sommer 2010 war sie wieder in „Roméo et Juliette“ bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

In der gleichen Saison gab sie Galakonzerte in Prag, Abu Dhabi, Aarhus und Rio de Janeiro. Im Herbst 2010 kam sie als Adina an der Seite von Rolando Villazón als Nemorino wieder an die Scala.

Dann folgte ihr Debüt am Royal Opera House, Covent Garden als Juliette und sie war anschließend als Adina in München zu erleben. Im Januar 2011 folgte Nino Machaidzes Debüt an der Metropolitan Opera als Gilda im „Rigoletto“, im Februar war sie wieder in „Il turco in Italia“ an der Los Angeles Opera zu erleben.

Als Juliette kommt sie erneut an die Scala, dieses Mal an der Seite von Vittorio Grigolo. In der gleichen Rolle wird sie im Sommer 2011 ihr Debüt in der Arena di Verona geben.

Ihre erste Leila in Bizets „Les pêcheurs de perles“ wird Nino Machaidze am Teatro Filarmonico di Verona singen. Weitere geplante Projekte sind Debüts an der Opéra National de Paris im „Rigoletto“, an der Wiener Staatsoper als Juliette und an der Hamburgischen Staatsoper, wo sie als Gilda und als Lucia auftreten wird.

An der Scala wird sie im „Rigoletto“ zu erleben sein, im Liceu in Barcelona in „Il turco in Italia“  und in Brüssel in einer Wiederaufnahme der „Lucia“.

Nino Machaidze erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Gesangsunterricht und schloss ihr Studium am Konservatorium ihrer Heimatstadt Tiflis ab, wo sie am Paliaschwili-Theater als Gilda, als Norina in „Don Pasquale“ und als Zerlina in „Don Giovanni“ auftrat.

Sie gewann den ersten Preis beim Leyla Gencer Gesangswettbewerb in Istanbul, setzte ihr Studium 2005 an der Accademia del Teatro alla Scala fort und war bald in unterschiedlichen Rollen an der Scala zu erleben, z. B. als Despina in „Cosí fan tutte“, als Lauretta in „Gianni Schicchi“ unter Riccardo Chailly und als Musetta in „La Bohème“. 2008 sang sie ihre erste Amina in „La Sonnambula“ am Teatro Carlo Felice in Genua unter Daniel Oren.

Weitere Rollen in ihrem stetig sich erweiternden Repertoire umfassen Amenaide in „Tancredi“, Giulietta in „I Capuleti e I Montecchi“ und die Titelrollen in „Linda di Chamounix“ und „Lakmé“.

Nino Machaidze präsentiert ihr Debüt-Album bei Sony Classical

Die junge georgische Sopranistin Nino Machaidze veröffentlicht mit „Romantic Arias“ ihre Debüt-CD bei Sony Classical. Seit ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2008 an der Seite von Rolando Villazón in „Roméo et Juliette“ tritt sie in den renommiertesten Opernhäuser der Welt auf, zuletzt debütierte sie an der New Yorker Metropolitan Opera im Januar dieses Jahres.

Für „Romantic Arias“ hat Nino Machaidze eine sehr persönliche Auswahl von Stücken getroffen, darunter die beiden großen lyrischen Rollen von Gounod – die Juliette, mit der sie ihr Salzburg-Debüt bestritt, ist mit zwei Arien vertreten:

„Ah, je veux vivre“ und „Amour r’anime mon courage“, auch als „Gift-Arie“ bekannt, und die Manon, die erst seit Kurzem zu ihrem Repertoire zählt, mit der melancholischen Arie „Adieu notre petite table“.

Die CD enthält auch Arien aus zwei ihrer Paraderollen, die ihr Talent für komödiantische Rollen zeigen: Marie aus Donizettis „La fille du régiment“, die sie in der Saison 2011/12 an der Metropolitan Opera singen wird, und Fiorilla in Rossinis „Il turco in Italia“.

Außerdem sind auf dem Album zwei der schwierigsten Belcanto-Rollen enthalten: Donizettis „Lucia di Lammermoor“ und „Bellinis „La sonnambula“, bei der die Fähigkeiten der Sängerin in all ihren Facetten auf dem Prüfstand stehen, von den sanften, lyrischen Zeilen in der ersten Arie bis zum überwältigenden vokalen Feuerwerk in der Schlussszene „Ah, non giunge“.

Nino Machaidze wird in vielen der hier vorgestellten Rollen an den großen Opernhäusern dieser Welt zu hören sein. Als Juliette kann man sie im Mai an der Seite von Vittorio Grigolo an der Scala erleben, im November singt sie diese Rolle an der Los Angeles Opera. Im Januar 2012 gab Nino Machaidze ihr Debüt an der Opéra National de Paris in der Rolle der Gilda.


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08.04.2017 Kaiserswerther Kunstpreis 2005: "Home Sweet Home"

Gottfried Böhmer

Zum ersten Mal wurde der Kaiserswerther Kunstpreis 2005 verliehen. Die mit 5.000 € dotiere Auszeichnung wird gemeinsam von der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin und den beiden Kaiserswerther Kunstsammlern und Ärzten Dr. Martin Jörgens und Afschin Fatemi gestiftet.

Der Preis, mit dem ausschließlich junge und bemerkenswerte Künstlerinnen gefördert werden, geht in diesem Jahr an Johanna Rzepka. Gottfried Böhmer, künstlerischer Leiter und Kurator der Gesellschaft entschied sich als Vorsitzender der Jury unter 258 Bewerbungen für die 29- jährige Künstlerin.

Rzepka studierte Malerei bei Professor Jörg Immendorf und ist Meisterschülerin von Gerhard Merz. Die Jury, zu der auch die in New York lebende Düsseldorferin Künstlerin Pia Dehne gehört, hat sie nach Angaben von Gottfried Böhmer mit ihrer Fähigkeit überzeugt, Malerei und konzeptionelle Kunst zu verbinden.

Prämiert wurde ihr sozialkritischer Werkszyklus „Home sweet home“, der die Nöte der Single-Frauen des 21 Jahrhunderts thematisiert. Zur Preisverleihung und Ausstellung am 16. Juli, zu der 600 Gäste geladen sind, hat sich der künstlerische Leiter einiges einfallen lassen.

So wird die feierliche Veranstaltung von der TV-Moderatorin Michaela Bohland moderiert anschließend folgt ein Open-Air Klavierkonzert von Marta Maria Georgia Tanea.

Die Pianistin wird seit 1999 von der Gesellschaft Freunde der Künste gefördert und hatte ihre ersten großen Auftritte zu den von der Gesellschaft initiierten Goethe-Festival „Künstlerinnen sehen Goethe“, siehe auch unter Projekte „Goethe Festival 1999. 250 Jahre Goethe. 2004: 255 Jahre Goethe.

Home – was ist das? Bietet das Zuhause den Individuen der heutigen Gesellschaft einen Schutz, ist es ein Ort der Heimat, des Sich Wohlfühlens, des Auslebens von Träumen, Emotionen und Sehnsüchten? Oder ist auch die letzte Bastion des Raumes stets bedroht durch die Abgründe der eigenen Psyche?

Ist das Zuhause, ja sind die eigenen vier Wände ein freundlicher, angenehmer Ort, der dem modernen Individuum Entspannung ermöglicht oder schwingt vielmehr im Titel Home Sweet Home eine ironische Note mit…?

…Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Künstlerin Johanna Rzepka in ihrer aktueller Bildserie Home Sweet Home. Neue Konzepte werden entwickelt und künstlerisch dargestellt... ein vielschichtiges Spannungsfeld wird kreiert, in dem sich die von der Künstlerin dargestellten modernen Großstadtfrauen befinden.

…Doch wer verbirgt sich hinter diesen Frauen? Sie sind Heldinnen ihrer Zeit und doch ganz normal – leben zwischen Fiktion und Realität, den Ansprüchen an sich selbst und der Gesellschaft an sie…Erfolgreich im Job, um die 30, selbstbewusst, sportlich, dynamisch, attraktiv, Single, kinderlos und intelligent sind sie, aber auch sensibel, verletzlich, irgendwie traurig und empfindsam...

My home is my castle…der private Raum wird als kostbares Gut positiv konnotiert, hier ist man Mensch, hier darf man sein.

Ist der Rückzug ins Private eine Lösung für unser Alltagsdilemma, eine Lösung, die die Künstlerin durch ihre Bilder hinterfragt? Kann der Begriff Home auch als seelisch-psychischer Raum verstanden werden?

Wo ist die Grenze zwischen subjektiver Innenwelt und fremdbestimmter Außenwelt, zwischen Innen, - und Außenraum, Selbstkonzept und Fremdkonzept? Ist die Identität einer Person für den Betrachter sichtbar?

Oder kann durch ein Bild immer nur eine Momentaufnahme kreiert werden, die stets Interpretationsspielraum lässt? Ob es der Teddy ist als Symbol des kindlichen Ich oder der sehnsuchtsvolle, weibliche Blick gen Himmel…meist fungiert Home als Raum, der es den Frauen ermöglicht, ihren Sehnsüchten nachzuhängen und Luftschlösser zu bauen.

Die Künstlerin Johanna Rzepka evoziert durch ihre Bilder eine Thematik, mit der sich besonders die postmoderne Großstadtfrau identifizieren kann: Die Opposition zwischen Innenraum und Außenraum, Erfolg und Niederlage wird subtil dargestellt durch Farbnuancen und eine Brandbreite verschiedener Maltechniken.

Dadurch werden die Betrachter mit dem Paradoxon der Situation konfrontiert. Die intensive Suche der Frauen nach Identität, nach Sinnfindung und einem äußeren und inneren Zuhause wird durch die Bildserie Home Sweet Home manifestiert.

Gottfried Böhmer

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08.04.2017 VIVA LA VIDA – Es lebe das Leben - was für ein Leben?

Gottfried Böhmer

VIVA LA VIDA – Es lebe das Leben - was für ein Leben? Was hat diese Frau so berühmt gemacht? Wie wurde sie zur Ikone, zum Mythos?

War es wirklich die Künstlerin, über die André Breton schrieb, „ihre Kunst ist wie ein farbiges Band, um eine Bombe“ oder Picasso, der an ihren berühmten Mann Diego Rivera schrieb, „weder Derain, noch Du oder ich, keiner von uns kann einen Kopf so malen wie Frida Kahlo.“

Kristin Dembny, die aus Dresden stammende Künstlerin und diesjährige Preisträgerin des Kaiserswerther Kunstpreises, meint die Malerin Frida Kahlo reiche nicht zum Mythos.

Dazu hätten die gerade mal 200 Werke, die sie malte und nur 3 Ausstellungen nicht gereicht. Das ihre Bilder nach ihrem Tod von der mexikanischen Regierung offiziell zum „nationalen Kulturgut" erklärt wurden, ist auch keine Erklärung für den Mythos.

Auch ist der wesentliche Teil ihrer Bilder im Privatbesitz und somit dem Publikum unbekannt. Die Künstlerin war bis zu ihrem frühen Tod nur einer kleinen Szene bekannt.

Noch vor ihrer ersten Ausstellung in New York bei dem berühmten Galeristen Julian Levy, meinte Frida Kahlo: „Es gibt höchstens vier oder fünf Leute, die meine Bilder gut finden, alle anderen halten sie für verrückt.“

Auch rückte die Malerin ihre Bilder bewusst ins Reich des „hübschen und reizvoll exotischen“, um ernstzunehmender Kritik oder Konkurrenz zu entgehen, wenn man der Biographie von Hayden Herrera Glauben schenkt.

Wollte sie wirklich als bezaubernde Person wirken statt als Malerin beurteilt zu werden?

Erst jüngst fand in Hamburg eine Ausstellung statt, die der Künstlerin zu ihrem Recht verhelfen sollte und es werden mal wieder die alten Plattetüden wie die Schmerzensmalerin verwendet.

Eventuell liegt der Schlüssel für ihre spätere Popularität in der Aussage von Diego Rivera, der nach ihrem Tod folgendes schrieb: „Frida ist die erste Frau, in der Geschichte der Kunst, die mit absoluter und schonungsloser Aufrichtigkeit die allgemeinen und besonderen Themen behandelt, die ausschließlich Frauen betreffen."

Das könnte „die Geburt des Phänomens Frida Kahlo sein“. Was nun folgte, ist nicht erklärbar, nicht voraussehbar.

In den 70er Jahren wurde Frida Kahlo zum Symbol der Frauenbewegung und der Frauenemanzipation. In schneller Folge erschienen Biographien und unzählige Publikationen sowie Ausstellungen der wenig verfügbaren Werke. Auch Hollywood machte keinen Halt mehr vor Frida Kahlo. Insgesamt wurde ihr Leben viermal verfilmt.

Weltweit bekannt machte sie erst der in 2002 erschienene Film mit Salma Hayek in der Hauptrolle. Da der Film sich fast ausschließlich mit ihrer Ehe und die ständig wechselnden Liebschaften ihres Mannes Diego Rivera beschäftigt, bleibt das Phänomen Frida Kahlo weiter unbeantwortet.

Ein weiterer Ansatz für den Mythos der Kahlo könnte folgender sein: auf den Punkt gebracht, „ein Künstler, der nicht leidet hat den Ruhm nicht verdient“.

Oskar Wilde musste erst ins Gefängnis und mit 46 Jahren sterben, um den Ruhm zu erlangen. Die vermeintliche Armut und das abgeschnittene Ohr machten Van Gogh bei einer breiten Öffentlichkeit berühmt. In der Literatur und Kunstgeschichte gibt es unzählige Beispiele für derartige Karrieren, die erst nach dem Tod postum begannen.


Frida Kahlo legte aber noch einiges oben drauf. Ihr einmaliges Künstlerschicksal, dass sie zum großen Teil mit inszenierte, in dem sie in vielen ihrer Bilder die Tragik ihres Lebens darstellte, bewegte das Publikum und machte sie zu einer beispiellosen Kultfigur.

VIVA LA VIDA – was für ein Leben!

Die Künstlerin Kristin Dembny sieht den Schlüssel für die Popularität und den Mythos der Kahlo aus ihrer ganz eigenen Sicht. Der Ansatz ihres Werkes lässt das vorher beschriebene vollkommen außer acht, nur in 2 Werken ihres Zyklus Frida – VIVA LA VIDA - geht Dembny subtil darauf ein.

So zum Beispiel in dem Werk VIVA LA VIDA. Eine Woche vor ihrem Tod malte Frida Kahlo ihr letztes Bild, ein Stillleben. Sie tauchte den Pinsel in blutrote Farbe und schrieb ihren letzten Gruß an das Leben, darunter VIVA LA VIDA.

Kristin Dembny greift dies auf, in dem sie Frida mit dem Tod tanzen lässt, so wie auch ihr Leben ein großer, berauschender Tanz war.

Auch beschäftigt sich Kristin Dembny mit der exotischen und betörenden Schönheit der Malerin, die gerade auf die Amerikaner und vor allem auf die Europäer nicht ohne Wirkung blieb.

Ihre großen Auftritte in landestypischer Tracht und blumenverzierten Flechtfrisuren in New York und Paris waren beeindruckend und sorgten für Gesprächsstoff.

Aber viel mehr noch sind es die Menschen, ihre Freunde, ihre lebenslangen Freundschaften zu fast allen Berühmtheiten ihrer Zeit, worin Kristin Dembny den Schlüssel ihres Mythos sieht.

Ihre heimliche Liebschaft zu Heinz Berggruen, mit dem sie quasi inkognito in getrennt fahrenden Zügen nach New York reiste und sich ins Hotel Barbizon-Plaza einquartierte. Oder ihre gespaltene Beziehung zu Leo Trotzki alias David Bronstein, den sie erst verehrte, dann zu ihrem Liebhaber machte und sich später von ihm distanzierte.

In dem Gemälde  Nr. 2 „Taube und Elefant“ geht Kristin Dembny auf einen Brief von Frida Kahlo ein. Zu der bevorstehenden Hochzeit mit Diego Rivera, meinten die Eltern:

“Es wäre wie die Hochzeit zwischen einem Elefanten und einer Taube.“ Bei Dembny wird aus dem „vollgefressenen Kommunisten“ ein Buddha mit Bet-Kette und den Insignien des Kommunismus „Hammer und Sichel.“

In dem Porträt mit Leo Trotzki stellt sich Dembny die Frage, wer wohl der größere Revolutionär ihrer Zeit war, die zierliche, emanzipierte, weltgewandte Frida oder der zum Cafehaus-Revolutionär heruntergekommene Trotzki.

In ihrem Werkzyklus zu Frida Kahlo geht Kristin Dembny nicht auf die Aussagen, Begründungen und Vermutungen ihrer zahlreichen Biografen und Zeitgenossen ein. Biografen treten nun mal erst auf den Plan, wenn die Schlüsselfigur schon das Zeitliche gesegnet hat. Oftmals entstehen so Zerrbilder, die leicht zur Verklärung führen.

Kristin Dembny konzentriert sich in ihrem Werk auf den privaten Briefwechsel, den die Kahlo zu ihren zahlreichen Freunden und Liebhabern unterhielt. Da wo sie nichts findet, lässt sie ihrer Phantasie freien Raum. So wie im Gemälde Nr. 6 „Agreement“, wo sie die Liebhaberinnen ihres Mannes, Pita Amor und Maria Felix zu ihren Verbündeten macht.

Der gesamte Werkzyklus umfasst cirka 30 Arbeiten, von denen mehr als die Hälfte zum diesjährigen Kaiserswerther Kunstpreis 2006 gezeigt werden können. Anschließend findet eine Museumsausstellung im Kaiserswerther Museum statt.

Gottfried Böhmer

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08.04.2017 ein Jazz Projekt der besonderen Art

GFDK - 2 Bilder

Der Mann hinter dem Tribute Projekt ist Schlagzeuger, Komponist und Produzent Carsten Lindholm. Er ist 1969 in der kleinen Stadt Kerteminde auf der Insel Fünen in Dänemark geboren.


Seine Musik ist eine Hommage an den Menschen, die einen grossen Einfluss auf sein Leben gehabt haben. Seine filmische Musik ist ein Mix aus Jazz, Drum n Bass, Ambiente Soundscapes, Indische Tabla-Beats, die auf einfachen Nordischen Melodien basiert.

Zu seinen musikalischen Mentoren zählt u.a: Sting, Erik Truffaz, Nils Petter Molvaer, Eivind Aarset, John Coltrane, Bill Laswell, Jojo Mayer.
Tribute zählt zu dem stärksten expressiven Musikprojekt in der Branche und ist in
5 verschiedenen Sessions in Oslo und Kopenhagen aufgenommen worden:


Eivind Aarset, Joakim Frøystein, Hans Oxmond (Gitarre)
- Rene Damsbak, Tav Klittgaard (Trompete und Sounddesign)
- Anders T Andersen (Sax) - Audun Erlien, Kristor Brødsgaard (Bass)
- Jens Minke (Sounddesign) und Vj Varm (Visuals)


Unser Leben wird von vielen Fragmenten und Eindrücken beeinflusst, so ist es
wichtig, Platz für Gedanken und Reflexion zu gewinnen. Tribute ist ein
Versuch Einheit in einer fragmentierten Welt und Gegenwart für das
Publikum zu schaffen, damit es Dir die Gelegenheit gibt, den Alltag für eine
Zeit lang zu vergessen.

Auf Myspace hat Carsten Lindholm 41.000 Fans (Fb 4300). 10 von 11 Songs sind eingeladen.

 

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info@remove-this.carstenlindholm.dk

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