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Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

27.07.2013 eindringlich

GFDK - Peter Goebel

Elif veröffentlicht nun ihr erstes Album – ein Album, von dem erzählt wird, dass bereits die ersten Demosongs diese enorme emotionale Kraft hatten, die nun musikalisch vollendet zu hören ist. Ina Müller zumindest schien davon überzeugt zu sein, als sie Elif bereits im Jahr 2011 zu ihrer Show „Inas Nacht“ einlud, um die junge Künstlerin der Welt vorzustellen.

Eine junge, besondere Frau. Hübsch und apart, mit schrägem Humor und funkelnder Schüchternheit, bescheiden und mit der Gabe, zu berühren. Eine, der man zuhören möchte wie sie wächst, erlebt, liebt und verliert, versucht und vergibt. Eine Berlinerin, deren Lieder aus kleinen Momenten und großen Träumen entstehen, in denen wir uns wiederfinden. Eine Künstlerin, eine Persönlichkeit, die so besonders ist, und dennoch so nah. Man wundert sich eigentlich warum es so eine Künstlerin bisher nicht gab. Bisher. Denn es gibt sie: Sie heisst ELIF.

Wir lieben ihre Musik!


Elif bastelt ihre Welt – und sie erlebt sich selbst in den Liedern, die sie schreibt. Lieder für den unbekannten Jungen im Fahrstuhl, der die Rettung ihrer Welt sein könnte („Ein Wort“). Lieder für das Fernweh und den Abschied („Feuer“), für das kleine Glück („Regenstadt“) und für die Liebe. Immer wieder für die Liebe. Elifs Lieder erzählen Geschichten von Begegnungen, Gefühlen und Momenten, die ihr selbst tief unter die Haut gegangen sind. Und wenn Elif singt, schafft sie es immer wieder, dass diese Emotionen auch uns tief berühren. Und so geht es uns auch bei dem Lied „Unter Meiner Haut“, welches dem Album seinen Namen verleiht. Elif besingt hier ein Erlebnis, das uns vielleicht alle einmal so berührt, beflügelt und verletzt hat: Zum, ja, erneuten Mal trifft sie „Ihn“. Denjenigen, der so viel zu versprechen scheint. Dessen Nähe auf einmal alles erhellt. Mit dem sie wach ist und wach bleibt, über zwei Tage „Panic at the Disco Songs“ singend – nur um ihn dann nie wieder zu sehen. Elif war verliebt – „aber mehr in die Idee. In das, was er sein könnte. In meine Träume, die ich in ihm gesehen habe.“ Eine Mücke, die zum Elefanten wurde, und die doch so nah und ehrlich ist. Weil wir sie alle kennen.

Auf „Unter Meiner Haut“ hören wir eindringlich und deutlich, dass Elif keine Angst kennt, wenn es darum geht, ihr Inneres musikalisch nach Außen zu kehren. Und wir  spüren, dass hier Dinge ausgesprochen werden, die nicht aus Elifs lächelnder Seite stammen, sondern aus einer weitaus ernsteren Welt kommen. Das sind Geschichten, die ihren Ursprung im Herzen Berlins haben und von Erlebnissen berichten, die manchmal weniger mit einer heilen Welt zu tun haben. Elif will nichts erfinden. Sie will bei der Wahrheit bleiben. Bei einer Wahrheit, die sie selbst durchlebt und gefühlt hat. Dinge passieren. Ereignisse, die sie prägen. Darüber spricht sie nicht – aber sie singt.  Und das tut sie sehr pur, sehr eindringlich. Nicht nur zu hören, sondern zu spüren ist dieses ungeschminkte, rohe Wesen Elifs, vor allem auch in Liedern in denen sich die dunkle, schwierige Seite ihrer Welt findet. Manche Erlebnisse haben die Kraft, unsere Sicht nachhaltig grau zu färben. Und gerade in diesen Liedern hört man auf „Unter Meiner Haut“ die außergewöhnliche Reife einer Künstlerin, deren emotionaler Tiefgang uns mitnimmt und berührt. Ohne zu belasten. Doch mit einem bleibenden Eindruck.

Doch Elif weiß: „Nichts Tut Für Immer Weh“ - denn sie liebt das Leben, ihr Leben. Sie liebt es so sehr, dass sie immer wieder dahin zurückkehrt, wo sie sich zu Hause fühlt: Zu ihrem Herz. Und so ist „Nichts tut für immer weh“ das Motto dieses jungen Lebens, und es ist auch der Song von dem Elif sagt: „Der hat mir echt von allen am meisten weh getan. Ich war doch zum ersten Mal verliebt! Da gibt es keine Grenzen, keine Erfahrungen, auf die man zurück greift – da gibt es nur das Eine!“. Und weiter: „Genau diesen Song musste ich „groß“ machen. Groß in der Musik, groß von der Stimme her“. Immer wieder wird klar, was „Unter Meiner Haut“ ist: Hier geht es um Liebe, offene Liebe, Versprechen, Träume und Zukunftspläne, gescheiterte und neugemachte, immer-noch-dran-geglaubte, und vollen Herzens gelebte. Elif ist nicht abgeklärt. Oft ist sie romantisch. Doch was sie sagt, sagt sie ehrlich. Aus dem Bauch, und eben aus dem Herzen. Ist das nicht genau das, was wir in dieser oft so ernüchternden Welt brauchen.


ELIF -  "Unter meiner Haut" erscheint am 30.08.2013 bei Urban /Vertigo/Universal Music.

Bild Elif © Hannes Caspar

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21.07.2013 mehr als eine band

Dieter Schienhammer

WE ARE TONY ist ein 5-köpfiges Bandkollektiv aus Profi-Musikern und Songwritern, angeführt von dem in Seattle geborenen Gesangstalent Tony Potts. WE ARE TONY ist mehr als eine Band - WE ARE TONY ist ein Lebensgefühl, daß diese Urban-Sound-Section stellvertretend für eine ganze Generation repräsentiert. Bei dem bewußt reduziert erzeugten Klangbild von WE ARE TONY zählt das Songwriting mehr als eine High-Tech-Produktion.

Die Band ist nicht eine weitere beliebige Retro-Truppe, sondern ein clever arrangiertes Zusammenspiel, das im Sinne des Vintage-Sounds vor allem Nachhaltigkeit anstrebt. Mit Wurzeln in Seattle, Berlin und Hamburg hat die Band 2011 die Hansestadt zu Ihrem Heimat-Hafen ernannt, bespielt von dort aus die Clubbühnen in der gesamten Republik und wird seither in Fankreisen und bei ihren Live-Konzerten gefeiert.

„SEVEN KINDS OF CRAZY“

Die sieben Todsünden waren gestern. Heute regieren die sieben Arten des Wahnsinns – seven kinds of crazy.
We Are Tony transportieren in ihrer Musik wie selbstverständlich dieses Gefühl von originärer Musikqualität, mit einem eigenen, direkt ansprechenden Sound, so authentisch wie ausgefallen. Jetzt präsentieren die fünf Musiker sich und ihre unverwechselbare Klangwelt mit den 13 Stücken des Debut-Albums „Seven Kinds of Crazy“. Eindringlich erschaffen sie einen faszinierenden musikalischen Kosmos zwischen modernem Pop und vintage Soul, „Urban Pop“, wie sie es in Ermangelung einer besseren Bezeichnung nennen. „Alle Genre-Schubladen mal bei Seite gelassen: was unsere Musik meiner Meinung nach ausmacht ist eine gewisse Dringlichkeit, die allen Stücken des Album innewohnt“, sagt Chris. „Es geht ums Leben“, sagt Martin, der Bassist – und die ganze Band stimmt zu.

Wir lieben Musik

„Das Leben ist nun mal Gut und Böse, schön und schlimm, aufregend und entspannt – warum sollte unsere Musik das nicht reflektieren?“
 Keine Frage: die Musik von We Are Tony übt einen enormen Reiz aus. Ein Reiz dem offensichtlich auch Stimmwunder Kim Sanders unterlag. Mit dem Duett „Come My Way“, das sie zuletzt mit Tony Potts im Studio für das Album geschrieben und eingesungen hat, erfüllt sich für die Band und für Kim selbst der Wunsch nach etwas Wahrhaftigem in dieser oft oberflächlichen Musik-Business-Welt und so resumiert Kim Sanders nach der Recording-Session. „... es ist etwas Herzhaftes es ist Nahrung für die Seele!“


Alle dreizehn Songs des Album sind von der Band selbst geschrieben und entwickelt. Sie breiten dem Hörer einen flauschigen Teppich aus. Gewoben aus dicken Grooves, perlenden Fender-Rhodes, je nach Stimmung diskreten, fast klangmalerischen oder tanztreibenden Gitarren, Bassläufen wie aus der besten Funk-Familie – und darüber und drumherum diese samtweiche, angenehm angeraute Soulstimme des Leadsängers.

„Ich heiße Tony“, sagt dieser, ein Amerikaner aus Seattle, der seit langem in Deutschland lebt. „Aber das ist zweitrangig. „Tony“ ist ein Lifestyle, es ist ein Gefühl – manchmal sieht dein Haar „Tony“ aus, manchmal geht es dir einfach „Tony“. Tony ist mehr als die Summe unserer Teile, deshalb heißen wir als Band auch „We Are Tony“. „Wer glaubt wir überidentifizieren uns alle mit unserem Sänger, der irrt. Für uns steht der Bandname synonymisch für ein Lebensgefühl. „Tony“ kann dabei als Begriff manches bedeuten. etwa einen Lifestyle oder eine Haltung oder ein feeling, dass sich nur durch Musik ausdrücken lässt“, entzieht sich Martin elegant einer zu genauen Beschreibung. „Ein bisschen steckt darin auch: einer für alle, alle für einen.“

Der Titel-Song “Seven kinds of crazy” wirft einen Blick auf die Welt aus unserer Perspektive. „Wenn man bestimmte Phänomene wahrnimmt, wundert man sich schon über bestimmte Entwicklungen. Nimm die Medienwelt, ich sage nur ein Stichwort: „Snookie“. da darf man sich schon fragen wer hier verrückt ist, die vielen Menschen die hier Fan sind, oder man selbst, der diese Tatsache nicht nachvollziehen kann“, erklärt Tony und fügt an, „als Künstler, so denke ich, gehört es zur Verantwortung, die Welt zu kommentieren, sie zu beschreiben. Durch die Musik wird ein solcher Kommentar verstärkt und wiederum in etwas anderes verwandelt. Auch wenn nicht jedes von uns beleuchtete Thema heiterer Natur ist, so ist doch der Prozess ein positiver. Wichtig ist nur hier nicht die Haltung einzunehmen man wüsste die Dinge von vorne herein besser. Ich bin definitiv nobody ́s Guru!. Musikalisch ist „Sevens Kinds Of Crazy“ für unsere Arbeitsweise ungewöhnlich, weil sich zwischen der Version im Proberaum und der hier auf dem Album realisierten Version kaum ein Unterschied besteht. Normalerweise wandeln sich die Stücke bei uns außerordentlich, weil wir sie immer wieder überarbeiten, hier aber hatten wir gleich den Sound und die Struktur gefunden, die sich durchgesetzt hat“.

Dass die Musik universell funktioniert, zeigt sich schon nach kurzem Hören: mal elegant, mal angriffslustig und funky, immer selbstbewusst und intensiv, treffen die Melodien, die Arrangements, ja die Songs an sich immer direkt ins Schwarze, ins Herz und in die Seele. „Es ist manchmal anstrengend mit so vielen Individuen mit so starker Leidenschaft gemeinsame Sache zu machen“, sagt Shield, der Gitarrist. „Aber wir wollen es nur so und nicht anders. Und wir schulden es den Songs: Sie haben eine Wahrhaftigkeit, die man ernst nehmen muss. es geht um das große Ganze, das komplette Bild.“

Egal ob im funky Beziehungs-Abgesang „Off With Your Head“ oder im Disco-shuffligen „Rise“, immer gibt es eine tiefe Ebene hinter oder unter der brodelnden Oberfläche, einen Spaßfaktor, der jenseits von einfachem Witz anhaltend glücklich machen kann – wie es gute Popmusik sollte. „Rise ist inhaltlich sehr gerade heraus. Wir hatten dieses Bad-Ass-Lick, auf dem schlussendlich der ganze Song fußt. Daraus ergab sich der Groove, der zackige Rhythmus, einfach alles. Und diese Direktheit ist es sicherlich auch, warum wir das Stück als Single ausgesucht haben. Wir sind nicht dazu da jedem zu gefallen. Wir müssen niemands Vorstellungswelt bedienen. Entweder du kannst dich auf das was wir machen beziehen, oder nicht. Letzteres wäre nicht so schlimm. Jedem gehört seine eigene Welt“, fasst Olaf den Song „Rise“ zusammen.

Der Song „Billy“ gibt Eindrücke aus den USA wieder. Sänger Tony verarbeitet darin seine Gedanken zur radikalen Gewalt in der amerikanischen Kultur: „für mich hat es vor ein paar Jahren angefangen, dass sich die Dinge nochmals zugespitzt haben. Viele Städte haben sich gewandelt, eine neue Armut fasst in den Staaten fuß. Und die Gewaltverherrlichung im Gangsta-rap ist natürlich eine Reaktion darauf, wenn gleich keine gute. ich verstehe dieses ganze Hard-Guy sein um des Hard-Guy-Seins-Willen einfach nicht. Respekt und Ehre sind mehr Wert als ein Menschenleben? Man gibt um keinen Preis nach? Lieber begegnet man sich mit einem „I will shoot you in the head“? Insofern habe ich mir die Geschichte um Billy als Reaktion auf diese Entwicklung ausgedacht. Für unseren Arbeitsprozess bei diesem Track ist es ungewöhnlich dass der Text vor der Musik da war. Normalerweise läuft es andersherum. Wir komponieren ein Stück und durch dessen Vibes fliegt mir ein Text, eine Geschichte zu.“


Seven kinds of crazy – eine Möglichkeit alle sieben Wahnsinnsarten zu umgehen wäre, dieses Album anzuhören. Und es zu lieben. Aber das ist ohnehin der konsequente nächste Schritt.

VÖ: Album 02.08.2013
VÖ: Single 28.06.2013 

 

Dieter Schienhammer
BALLYHOO MEDIA
Spanische Allee 108
14129 Berlin
ds@ballyhoomedia.de
www.ballyhoomedia.de

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29.06.2013 wie meeresrauschen

GFDK - Heike Hesse


Mit Blank & Jones chillen: Aber wo bleibt der Sommer?

Was 2003 mit dem genre-definierenden Erstlingswerk RELAX anfing, wurde im Laufe der letzten 10 Jahre zu einer weltweit etablierten Marke, die neue Maßstäbe gesetzt hat. Nachdem Blank & Jones seit Mitte der 1990er Jahre bereits die elektronische Club Musik entscheidend mit prägten, fingen sie mit Beginn des neuen Jahrtausends während ihrer Sommer-Gigs auf Ibiza an, tagsüber Chill Out bzw. Ambient Mixe ihrer Club Hits zu erstellen. Inspiriert von dem Spirit der Insel, eines Café del Mar oder El Cielo und Mambo Café fertigten sie ihre ganz eigene Definition von Chill Out Musik mit balearischen Einflüssen an. Diese ersten Mixe verteilten sie an befreundete DJs auf Vinyl unter dem Namen "The Ambient Collection". Hieraus resultierte wiederum die Premiere auf der weltweit erfolgreichen Café Del Mar Serie (2002). Um jedoch ein komplettes Album erstellen zu können, ließen sich Blank & Jones noch mehr als ein Jahr Zeit und fragten befreundete Künstler wie die Pet Shop Boys, Sarah McLachlan oder Claudia Brücken, ob sie Lust hätten, an diesem besonderen Konzeptalbum mitzuwirken. Der Rest ist Geschichte und im Laufe der letzten Jahre wirkten auch noch Keane, Boy George, ABC, Mike Francis, Delerium, Laid Back, José Padilla und viele weitere großartige Künstler an diesem einzigartigen Projekt mit. 

Die Musik lässt sich nur schwer einordnen, man muss sie einfach gehört haben. Irgendwo zwischen Chill Out, Beach House, Lounge und Bar Grooves, beschreiben es die Künstler selber am Besten als "Good Vibes". Obwohl man diese Musik normalerweise als Nischenprodukt bezeichnen würde, schaffen es Blank & Jones jedes Mal wieder, mit RELAX die obersten Ränge der Album-Verkaufscharts zu stürmen, ohne sich dem Mainstream zu öffnen. Hits wie "Happiness", "Lazy Life" oder "Pura Vida" strahlen die pure Lebensfreude aus und begleiten einen gerne durch die schönsten Tage des Jahres im Urlaub. Mit ihren legendären "Sunset Sessions" hat das Kölner Duo schon die berühmtesten Orte und hippsten Parties mit dem RELAX Sound veredelt.

Um nun das Gesamtwerk entsprechend zu würdigen, haben sich Blank & Jones etwas ganz besonderes einfallen lassen: Auf zwei randvollen Doppel-CDs gibt es die schönsten Momente, die großen Sommer- und Charthits, aber auch neue und exklusiv angefertigte Remixe von Szene Stars wie Afterlife, Bliss, Cantoma, Charles Webster oder Miguel Migs. Natürlich steuern Blank & Jones selber neben neuem Material auch noch einen non-stop DJ Mix für die perfekte Beach-Party bei.

Ebenfalls kann man die neue Single "Days Go By" genießen, zu der Blank & Jones mit der bezaubernden Französin Coralie Clement (Schwester von Benjamin Biolay) in Paris kürzlich ein wundervolles Video gedreht haben.


Foto: Blank & Jones (c) Bjoern Kommerell / sound colours

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Heike Hesse
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21.06.2013 Das Debüt-Album erscheint im Spätsommer.

KATRIN BRAUER

„If you’re gonna do it – the time is now“ fordern YOUTHKILLS auf ihrer ersten Single „Time Is Now“. Und Andy Taylor und James Taylor meinen das auch so: Konzentrier dich auf das Positive, leben im Hier und Jetzt. Verschwende keine Zeit und lass dich nicht aufhalten. Wenn du eine Idee hast, dann fang an. Kämpf für deine Ziele, steh für deine Meinung ein und nimm dein Leben selbst in die Hand. 

 

Jeder kennt solche Motivationsmantras – und lässt sie meist doch außer Acht. Aber gebettet auf den hymnenhaften Synthie Pop von YOUTHKILLS reift „Time Is Now“ Sekunde um Sekunde zu einem ganz besonderen Stück Musik, das sich von einem zaghaften, vortastenden, vielleicht sogar unsicheren Lied zu einer großen Hymne aufschwingt. Das ist Mutmachermusik, die von den Straßen Londons bis in die ganze Welt tönt. 

 

Entstanden ist der Song, in einer Phase, in der Andy und James nicht viel Hoffnung hatten. „Wir hatte keine Ahnung, wie es mit uns weitergehen sollte“, erinnert sich das Duo. Als Andy eines Abends alleine mit dem Bus durch die Stadt fuhr, schrieb er die erste Strophe. „Aber ich hatte keine Ahnung, wie der Refrain klingen sollte.“ Bei einem Treffen mit James am nächsten Tag, kam der mit dem Refrain um die Ecke. „Ich war mit ein paar Freunden in Paris. Eines Abends sah ich ein Plakat auf dem stand ‚Wenn du etwas machen willst, dann ist jetzt die Zeit dafür’. Als Andy mir dann seine Strophe zeigte, passte dieser Satz perfekt dazu und führte uns gleichzeitig vor Augen, wie frustriert wir zu der Zeit waren.“ 

 

Mittlerweile gibt es für YOUTHKILLS aber keinen Grund zur Sorge mehr: die beiden können auf Zusammenarbeiten mit Jaxon Bellina (2raumwohnung, Moguai, Kylie Minogue), Xenomania (u.a. Franz Ferdinand, Pet Shop Boys), Flood (Depeche Mode, U2, The Killers), Nick Coler (u.a. The KLF, Sugababes), und Chris Potter (The Verve) zurückblicken. Außerdem haben sie sich mit allerlei Remixen im internationalen Clubgeschehen einen Namen gemacht – unter anderem für The Naked And The Famous, Alpines, Emeli Sandé und Duran Duran.

 

Foto: Quelle Promo

 

Das Debüt-Album von YOUTHKILLS erscheint im Spätsommer.

KATRIN BRAUER
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Moltkestraße 82-84
50674 Köln
Mail: kb@katrin-brauer.de

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16.06.2013 latinopower

GFDK - Marek Lieberberg

Stimmgewaltige Songwriterin Selena Gomez gibt exklusive Show am 14.09. in Frankfurt - „Stars Dance Tour". Mit gerade einmal 20 blickt der einstige Teenie-Star schon auf 15 Hollywood-Filmproduktionen, über ein Dutzend Auftritte in prominenten TV-Serien, mehr als 20 Award-Auszeichnungen sowie rund 2,5 Millionen verkaufte Tonträger mit ihrer Band Selena Gomez & the Scene.

Mit ihrem im Sommer erscheinenden ersten Soloalbum erfindet sich die atemberaubend attraktive Künstlerin ein Stück weit neu. Sie selbst sagt: „Meine Musik ist erwachsen geworden und ich möchte, dass man diese neue Seite von mir sieht.“ Am 14. September haben die deutschen Fans Gelegenheit dazu, wenn Selena Gomez mit neuer Band im Rahmen ihrer „Stars Dance Tour“ in der Frankfurter Jahrhunderthalle auftritt.

Ihr künstlerischer Weg war vorbestimmt: Selena Gomez, Tochter eines Mexikaners und einer Halb-Italienerin verbrachte bereits als Kind viel Zeit am Theater und schaute ihrer Mutter bei Proben zu. Bereits im Alter von zehn übernahm sie deshalb ihre erste größere Rolle in der TV-Serie „Barney und seine Freunde“. Nur ein Jahr später erschien sie erstmals auf der Kino-Leinwand in dem Hollywood-Film „Spy Kids 3-D: Game Over“.

Mit großem Engagement und Talent entwickelte sich die junge Schönheit zu einem der erfolgreichsten Teenie-Stars der USA. Sie wirkte in den folgenden Jahren in zahlreichen TV-Serien mit – allen voran ihre mehrfach preisgekrönte Darstellung der Alex Russo in „Die Zauberer vom Waverly Place“ – und übernahm Hauptrollen in Filmen wie „Another Cinderella Story“, „Prinzessinnen Schutzprogramm“, „Plötzlich Star“ und „Spring Breakers“.

Und doch war der ambitionierten Allrounderin eine steile Karriere als Schauspielerin nicht genug. Mit 16 gründete sie deshalb die Band Selena Gomez & the Scene, mit der die stimmgewaltige Songwriterin zwischen 2009 und 2011 drei Alben veröffentlichte, die alle Gold-Status in den USA erreichten und in die Top 10 stiegen. Auch in England, Deutschland und Österreich schafften die Alben fast ausnahmslos den Einstieg in die Top 20. Sechs ausgekoppelte Singles eroberten die Top 100 der Billboard Charts, in Deutschland stieg die Single „Naturally“ auf Platz 14.

Ende 2011 verkündete Gomez, dass ihre Band eine längere Pause einlegen wolle und  konzentrierte sich ganz auf ihre Schauspielkarriere. So wirkte sie an zahlreichen Projekten mit, die in den kommenden Monaten die Selena Gomez-Fans beglücken werden; darunter „Getaway“ mit Ethan Hawke und John Voight, „Aftershock“, ein Thriller mit Eli Roth, sowie „Hotel Transylvania“, ein Animations-Film, in dem sie neben Adam Sandler und Steve Buscemi einem Charakter ihre Stimme leiht.

Trotz all dieser Projekte gab sie ihre Arbeit an neuer Musik nicht auf. Diesmal ganz auf sich allein gestellt, schrieb Gomez über 20 Songs, die sie in Kalifornien aufnahm. „So hart habe ich noch nie an einem Album gearbeitet“, gestand sie in einem Interview. „Ich habe 23 Songs aufgenommen, elf davon ausgewählt und so das Album zusammengestellt.

Ich wollte, dass es ein neuer Abschnitt für mich wird.“ Die Musik sei reifer und erwachsener, ließ sie verlautbaren, wie man auch an der Anfang April veröffentlichten ersten Single „Come & Get It“ ablesen kann. Auch für die anstehende Welttournee darf man Großes erwarten: Gomez habe sich bei der Gestaltung der Show-Elemente und Tanz-Choreogaphien stark von ihren Vorbildern Britney Spears und Janet Jackson inspirieren lassen.

Foto Selena Gomez Quelle: Marek Lieberberg

 

Marek Lieberberg presents

Selena Gomez

“Stars Dance Tour”

 

 

Sa.      14.09.13         Frankfurt        Jahrhunderthalle

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mo. 22.04.2013, 09:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01805 – 570 000

(0,14 Euro/Min., Mobilfunkpreise max. 0,42 Euro/Min.)

www.eventim.de

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01.06.2013 Große Songs, die kraftvoll und zerbrechlich zugleich

GFDK - Leila Benameur

Auf „English Rain“ verbindet Gabrielle Aplin klassische Songwriter aus ihrer Kindheit bei ihren „freaky Hippie-Eltern“ wie Nick Drake oder Bruce Springsteen mit einem modernen und gleichzeitig zeitlosen Anspruch an sich selbst und ihre Stücke. Große Songs, die kraftvoll und zerbrechlich zugleich sind.

Ich bin so aufgeregt, dass die Leute es nun endlich zu hören bekommen“, sagt das britische Singer/ Songwriter-Wunder Gabrielle Aplin über ihr am 31.05.2013 erscheinendes Debütalbum „English Rain“. Und kein Titel könnte die bittersüßen Songminiaturen des erst 20 Jahre jungen Ausnahmetalents aus dem pittoresken Örtchen Bath wohl besser in Worte kleiden. Eben sanft, reinigend und erfrischend wie ein Wolkenbruch in Englands westlicher Grafschaft.

Schon im Alter von 14 Jahren schrieb Gabrielle mit „Ghosts“ ihren ersten eigenen Song; mit 17 dann den Titeltrack ihrer Debüt-EP. Und schließlich gründete sie noch mit Never Fade Records ihr eigenes kleines Label. Nachdem sie schon bald auf eigene Faust halb Britain bespielt und mit 18 bereits zwei weitere EPs veröffentlicht hatte, ist die Zeit nun endlich reif für Gabrielle Aplins ungeduldig erwartetes Debütalbum „English Rain“!

 

Musik CD

So wie das gefühlvolle „Home“: Kürzlich noch „Single Of The Week“ bei iTunes, kann das eindringliche YouTube-Video bereits mehr als 2 Millionen Views verzeichnen. Geschrieben aus der Situation heraus, sich als selbst erklärtes Landei nach dem Umzug in die Ödnis Londons an seine alte, ländliche Heimat festzuklammern und nicht mehr loslassen zu wollen. Mit „November“ hat Gabrielle ihrem absoluten Lieblingsmonat einen ganzen Song gewidmet und gleichzeitig einen schrecklichen Kampf mit einer ihr nahe stehenden, nicht näher genannten Person verarbeitet. Rein stilistisch lehnt sie sich dabei an ihre beiden Lieblingsbands, Elbow und The National, an – eigentlich ein guter Zeitpunkt, zu erwähnen, dass auch ihre steile Karriere seinerzeit mit viel beachteten Coverversionen von Katy Perry, Coldplay und kürzlich noch mit einer Liveversion von Carly Rae Jepsen begann. Gabrielle ist also nicht nur als Singer/ Songwriterin ein echtes Naturtalent, sondern geht auch als Popsängerin unbeanstandet durch!

Und dann gibt’s da noch Songs wie „Ready To Question“ – eine rollende, irgendwie an ein Seemannslied erinnernde Nummer mit Roots Music- und Gospel-Einflüssen, inspiriert von Aplins heiß geliebten „O Brother Where Art Thou“-Soundtrack. Gefolgt vom Instant-Singalong, der vorab veröffentlichten Single „Please Don`t Say You Love Me“: Lange Zeit konnte Gabrielle nicht ausmachen, wohin die Reise auf diesem Stück inhaltlich gehen sollte. Bis sie eines Nachts den Liebeskultfilm „(500) Days Of Summer“ schaute und es ihr schlagartig bewusst wurde: „Dieser Film beinhaltete genau die Empfindungen, die ich mit meinem Song transportieren wollte. Es war eine ziemlich realistische Handlung, die mich extrem inspirierte. Danach hat sich das Lied quasi von alleine geschrieben“, so Aplin. „Genau das gleiche ist mir auch mit `Home` passiert! Die Stücke, die einfach aus einem herausfließen, sind die besten. Sobald es Probleme mit einem Song beim Schreiben gibt, macht er auch Stress, wenn man ihn später live spielen will. Entweder es funktioniert von Anfang an, oder gar nicht. Wenn es bei den Writing-Sessions hakt, dann hakt es auch beim Livespielen.“

Gabrielle Aplin – ein Newcomertalent mit der ganz besonderen Gabe, die Menschen zu verzaubern. Sie mitzunehmen auf ihre ganz eigene Reise. Eine Künstlerin, die auch in jungen Jahren schon genau weiß, wer sie ist und wohin ihr Weg sie führt. Einen Weg, auf den sie auch ihre Fans mitnimmt. „Ich glaube, die Leute mögen mich in erster Linie für meine Ehrlichkeit und Offenheit. Außerdem interagiere ich bei Liveshows mit ihnen. Es ist nicht so, als würden sie jemandem zuhören, der eigentlich gar nicht da ist. Ich antworte ihnen auch persönlich auf meinem Twitter-Profil und meiner Website. Ich bin ihnen gegenüber genauso ehrlich, wie ich es auch in meinen Songs bin. Einzig und alleine meine Aufrichtigkeit hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin.“

Als eine Art musikalische Autodidaktin hat Gabrielle eine genaue Vorstellung, was sie will. Und auch, was nicht. „Wenn man einen Song schreibt, hinter dem man eigentlich nicht steht und er ist erfolgreich, dann muss man diesen Song für den Rest seines Lebens jeden Abend vor Publikum singen, wenn man Pech hat. Es endet dann damit, dass man anfängt, sich selbst zu hassen. Man sollte immer versuchen, man selbst zu sein.“

Eine Fähigkeit, die auch Producer Mike Spencer (Rudimental, Emeli Sande, Alex Clare) erkannt hat. Ganz zu schweigen von ihrer weltweiten Fanbase, die ihre Songs mittlerweile millionenfach auf YouTube angeklickt, mehr als 60.000 Kopien ihrer drei in Eigenregie veröffentlichten EPs gekauft und ihre insgesamt bisher sechs gespielten Touren ausverkauft hat. „Irgendwie wurde mein Song `Home` immer größer und beliebter. Es scheint, als würden sie ihn am liebsten mögen. Noch vor zwei Jahren schien es, als wären meine Hauptfans 15 Jahre alte Mädchen. Heute können sich irgendwie alle Altersgruppen auf meine Songs verständigen, das ist toll!“

Grünes Licht also für Gabrielle Aplins Debüt „English Rain“. „Ich wollte vorher unbedingt etwas für die Musikindustrie lernen, wie die Dinge funktionieren. Ich glaube, ich habe es auf meine Art gemacht und die war auch richtig. Vielleicht kann ich mich demnächst um andere junge Talente kümmern, die etwas Hilfe nötig haben!“

Gabrielle Aplin – eine junge, frische Briese in der internationalen Musiklandschaft.

 

VÖ „English Rain“: 31.05.2013

 

Tracklist „English Rain“:

  1. Panic Cord
  2. Keep On Walking
  3. Please Don’t Say You Love Me
  4. How Do You Feel Today
  5. Home
  6. Salvation
  7. Ready To Question
  8. The Power Of Love
  9. Alive
  10. Human
  11. November
  12. Start Of Time

 

Tourdaten:

03.06. Hamburg – Prinzenbar
04.06. Berlin – Privatclub
05.06. Köln - Luxor

Foto Gabrielle Aplin Quelle: Benameur Promotion


BENAMEUR PROMOTION - music & entertainment PR
Leila Benameur
Moltkestr. 82-84
50674 Köln
Facebook: www.facebook.com/BenameurPromotion
leila@benameur-promotion.de
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27.05.2013 eine fröhliche Aura macht TinkaBelle so einzigartig

GFDK - Warner Music


Mit ihrem ersten Album „Highway“ gelang TinkaBelle bereits eine kleine Sensation im Alpen-Land: Das Debüt sprang auf Anhieb auf Platz 2 der Charts, die Single „The Man I Need“ erreichte Goldstatus und kein geringerer als Mr. Ex-Heidi Klum Seal bat Sängerin Tanja zum Duett für seine Single „You Get Me“.

Die Band TinkaBelle um Sängerin Tanja Bachmann besteht seit rund vier Jahren und stammt aus der Region Luzern/Zürich/Aargau.  
 
Ihren Namen bekam die Band von der Schweizer Bluegrass-Grösse Handsome Hank verliehen, da er glaubte gewisse charakterliche Ähnlichkeiten zwischen Tanja und der Fee Tinkerbelle aus Peter Pan erkannt zu haben.
 

Country Musik
 
Zwei Jahre später veröffentlicht TinkaBelle im April 2013 nun das zweite Album „On My Way“, diesmal auch in Deutschland. Es ist ein Album, dessen Hauptzutat eingängiger Pop ist, dazu gesellen sich dezente Country- und Folkanleihen. Das Album haben die sieben Musiker in ihrer Heimat, der Schweiz, aufgenommen, für einige Stücke reiste die Truppe jedoch nach Irland, um die besondere Würze traditioneller, irischer Instrumente (Uillean Pipes, Irish Box, Bouzouki) hinzuzufügen.
 
Produziert wurde On My Way wie sein Vorgänger von Fred Herrmann: „Wir sind ein super Team. Darum kam ein Wechsel für uns nicht in Frage.“ Schließlich lässt Herrmann Tanjas hinreißender Stimme stets genügend Raum. Die Ballade „Ireland“ singt die Aargauerin gewohnt gefühlvoll. Bei „My California“ verströmt ihr Gesang puren Optimismus. So rücken die Nummern noch näher an den Hörer heran und schaffen eine starke Bindung, denn das Album ist ein Plädoyer für die Liebe und eine positive Lebenseinstellung.  
 
‚Auch wenn es mal nicht so gut läuft im Leben, es geht immer wieder bergauf.‘  
 
Diese Erkenntnis steckt in den Liedern von TinkaBelle.  
 
Besonders der energiegeladene Popsong „Follow Your Heart“ tritt dafür ein, auf sein Herz zu hören – ohne Angst vor Fehlern. „Sogar an unseren Irrtümern können wir wachsen und unseren eigenen Weg finden“, sagt Sängerin Tanja, die die meisten Stücke auf dem Album gemeinsam mit Banjospieler Res geschrieben hat.
 
Live präsentierten sich TinkaBelle im Februar 2013 auf ihrer ersten Deutschland-Tour im Vorprogramm der britischen Band The Overtones. Dass die Band live unbestreitbare Qualitäten birgt bewies sie unlängst bei zahlreichen Festivals, zwei Headliner-Touren und im Vorprogramm von Status Quo.
 
TinkaBelle sind:
 
Tanja Bachmann: Vocals, Guitar
Res: Banjo, Acoustic Guitars, Dobro 
Lukas Schwengeler: Electric Guitars, Slide Guitars, Acoustic Guitars 
Marcel Zimmermann: Fiddle, Mandolin 
Thomas Kull: Keyboard, Acoustic Guitar, Accordion, Backing Vocals 
Sandra Merk: Bass
Andy: Drums

 

Foto TinkaBelle © Sven Bachmann/PixelShaping.ch

Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg
E-Mail : info_de@warnermedia.de

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16.05.2013 nur das Herz vollbringt Wunder

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Popkünstlerin Ilse DeLange gibt in Deutschland ihr Debüt mit "Miracle"

Ilse DeLange ist das, was man ein „natural born talent“ nennt. Sie ist eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Niederlande. Die 35-jährige Sängerin, Songwriterin und Gitarristin kann auf eine exzeptionelle Karriere in ihrem Heimatland zurückblicken.

Seit sie 1998 mit ihrem von Barry Beckett in Nashville produzierten Debütalbum „World Of Hurt“ an die Spitze der niederländischen Charts stürmte, haben es sechs weitere Alben an die Spitze der heimatlichen Hitlisten geschafft. Die blonde Sängerin mit dem strahlenden Lächeln und der kristallklaren Stimme, die ihren künstlerischen Aufstieg als Country-Sängerin begann, hat beste Chancen, als nunmehr formidable Popkünstlerin hierzulande einem breiten Publikum bekannt zu werden.

Mit „Miracle“, ihrem bis dato erfolgreichsten Hit aus dem 2008er „Incredible“ Album, war Ilse DeLange vor vier Jahren nicht nur ihr erster Nummer-eins-Hit gelungen sondern zudem eine dieser nachhaltig wirkenden Balladen, die man immer wieder hören kann und denen die Zeit nichts anzuhaben vermag. Geschrieben hatte sie den Song, der auch als Titelsong des Kinofilms „Bride Flight“ reüssierte, gemeinsam mit dem britischen Songwriter Sacha Skarbek, der unter anderem für Adele, James Blunt, Duffy und Lana del Rey gearbeitet hat. Dieses Stück gibt nun auch Ihrem 'Debut' in Deutschland den Album-Titel und ist gleichzeitig ein Bonus, denn es wurde hierzulande bislang nicht veröffentlicht.

In all den Jahren ist die enge Zusammenarbeit mit renommierten Songautoren zum Fundament ihres künstlerischen Schaffens geworden. Längst firmiert sie bei all ihren Songs als Co-Autorin. Die meisten Alben nahm sie mit Sessionmusikern in den USA auf, meist in Nashville, aber auch in Los Angeles. In dieser Hinsicht bildet  „Miracle“ eine Ausnahme. Ilse DeLange hatte sich wegen des Todes ihres Vaters entschlossen, die Aufnahmen im Kreise ihr vertrauter Musiker zu machen und sich bewusst für die Musiker ihrer angestammten Begleitband entschieden. Das ist der Qualität der Produktion und dem harmonischen Gesamtbild des Albums durchaus zugute gekommen

Musik CD voller Magie

„Miracle“ ist ein Album von internationalem Format und hat ein geradezu magisches Pop-Appeal. Die dynamische und enorm emotionale Stimme von Ilse DeLange macht natürlich den besonderen Zauber aller Songs aus. Beeindruckend ist die enorme stilistische Bandbreite. Ihre Entwicklung von einer Countrysängerin hin zu einer genreübergreifenden Popkünstlerin scheint hier endgültig vollendet. „Ich habe mich nie als reine Country-Musikerin gesehen, aber mich auch nie von Country komplett getrennt. Das hat sich alles nach und nach entwickelt. Ich habe schon immer die Herausforderung geliebt und mit jedem neuen Album auch mit neuen Leuten gearbeitet. Die haben auch ihre Erfahrungen eingebracht und so bin ich auch von all den Songschreibern, Musikern und Produzenten, mit denen ich gearbeitet habe, beeinflusst worden.“ Neben Barry Beckett hat sie auch mit anderen Top-notch-Produzenten gearbeitet, etwa für ihr Album „The Great Escape“ (2006) mit Madonna-Produzent Patrick Leonard. „Miracle“ ist auch tatsächlich das erste Album, bei dem sie selbst Regie geführt hat.

Die Stärke der neuen Songs verdankt sich nicht nur der natürlichen Ausstrahlungskraft ihrer Interpretin, sondern auch den brillanten Melodien. So ist das eindringliche „I Need For You“, aufgebaut und überzeugend wie eine U2-Ballade à la „One“, absolut unwiderstehlich. Ein großer Wurf von Ilse DeLange und ihrem US-amerikanischen Co-Autoren Nate Campany, der noch an weiteren Songs mitgewirkt hat: an dem hymnischen „We Are Diamonds“, dem herrlich nostalgischen und in kräftigen folkloristischen Farben ausstaffierten „Just Kids“, das jederzeit mit den Hits von Nelly Furtado mithalten kann, sowie dem schwungvollen „Dance On The Heartbreak“, mit dem sich jederzeit auch in Dance-Clubs aufwarten lässt. Auch an dem eindringlichen „We Are One“ hat er als Co-Autor mitgewirkt. Den Song, den sie ihrem Vater gewidmet hat, konnte sie diesem noch zu Lebzeiten vorspielen. „We Are One“ bildet gemeinsam mit „Time Will Have To Wait“ und dem ihrer Mutter gewidmeten „I Need For You“ die „emotionalen Säulen“ des Albums, das gleichwohl von Songs dominiert wird, die lebensbejahend und erhebend klingen. Songs wie der an die besten Zeiten von Fleetwood Mac erinnernde „Winter Of Love“, der sphärisch-sanfte Countryfolk von „Space Cowboy“ oder der mit Synthesizer unterfütterte Rocksong „Magic“. Zu wahren Pophymnen schwingen sich „Learning To Swim“ und „Hurricane“ auf. So muss Mainstream deluxe klingen.

Das musikalische Talent von Ilse DeLange war schon früh zu erkennen. In der nahe der deutschen Grenze gelegenen Kleinstadt Almelo aufgewachsen, nahm Ilse schon als Kind an Talentwettbewerben teil und begeisterte sich schon früh für Country, Americana, Bluegrass und Blues. Von Jugend an sammelte sie Erfahrungen in diversen Bands. Während eines Auftritts bei den Dutch Country Music Awards wurde sie von einem Talentscout aus den Staaten entdeckt und nach Nashville eingeladen, wo sie die Chance bekam, mit dem renommierten Produzenten Barry Beckett (Bob Dylan, Dire Straits) zu arbeiten, der ihr Sensationsdebüt produzierte. „Ich war damals noch enorm jung, gerade mal 18, 19 Jahre alt und für mich wurde ein Traum wahr. Ich hatte damals noch nicht viel Ahnung von allem. Jetzt war ich plötzlich unter all diesen großartigen Musikern und Instrumentalisten, um meine erste Platte aufzunehmen.“ Barry Beckett, mit dessen Unterstützung sich „World Of Hurt“ allein in den Niederlanden über eine halbe Million mal verkaufte, sollte auch das folgende Album ' Livin On Love' produzieren. „Dear John“, ein Livealbum mit ausschließlich Coverversionen von John-Hiatt-Songs, dessen Klassiker „Have A Little Faith In Me“ noch heute einen Stammplatz in ihrem Liverepertoire genießt, wurde mit seiner Hilfe gemixt.

Mit mittlerweile 20 Hits in den Top 40 und etlichen Platinauszeichnungen für ihre Albumveröffentlichungen gehört Ilse DeLange zu den Top Artists ihres Landes. Wie beliebt Ilse DeLange in den Niederlanden ist, zeigt auch ein Blick auf die zahlreichen Auszeichnungen und Preise, die ihr dort verliehen wurden. Neben fünf Edison Awards (das Pendant zum Echo) wurde sie in diversen Kategorien wie Best Singer, Best Single, Best Album und Best Pop Artist mit dem begehrten 3FM-Award (Radiopreis) sowie mit mehreren TMF Awards (Fernsehpreis) ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr für ihre besonderen Verdienste für die niederländische Popmusik die „Gouden Harp“ (Goldene Harfe) verliehen. Während sie in den Niederlanden ganze Stadien füllen kann (zuletzt eindrucksvoll demonstriert und dokumentiert auf ihrem No.1-Album „Live In Gelredome“ aus dem Jahr 2011), ist sie in jungen Jahren schon mit den Dixie Chicks durch Europa getourt. Erinnerungswürdig sind auch ihr Auftritt mit Pat Metheny auf dem North Sea Jazz Festival und ihr Duett mit Italiens Superstar Zucchero („Blue“, 2004).

Doch Ilse DeLange hat sich noch nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Künstlerin, die für ihre Bodenständigkeit ebenso hoch geschätzt wird wie für ihren Charme, arbeitet schon wieder an neuen Songs, während ihr längst überfälliger Durchbruch in Deutschland bevorsteht. „Für mich wäre ein Erfolg in Deutschland wundervoll“, sagt die Künstlerin voller Bescheidenheit. „Es fühlt sich an wie ein großes Abenteuer. Es ist natürlich schön, nicht davon abhängig zu sein. Es wäre die Extraportion Sahne auf einer ohnehin sehr gut schmeckenden Torte. Es würde mir natürlich ungeheuren Spaß machen, auch mal live aufzutreten.“ Wenn im Frühsommer das frisch gekrönte niederländische Königspaar in Deutschland erstmals seine Aufwartung macht, wäre das auch eine glänzende Gelegenheit für Ilse DeLange, ihre Songs auf deutschen Bühnen live zu präsentieren. Wie schrieb George Sand einst: „Zweifellos vermag die Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder“.



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11.05.2013 eine der interessantesten Ku?nstlerinnen Norwegens

GFDK - Ozella Music

Randi Tytingvåg inspiriert durch amerikanischen Folk & Blues - "Lights Out".

Dass sie eine der interessantesten Künstlerinnen Norwegens, ja ganz Europas, ist, beweist Randi Tytingvåg seit Jahren. Mit ihren ersten Alben „Let Go“ und „Red“ hat die charismatische Sängerin eine völlig neue Mischung aus Chanson, Folk und Jazz präsentiert, mit der sie die Herzen von tausenden Fans im Sturm eroberte.

Ihr dritter Streich „Grounding“ zeigte sie 2012 als reife Songwriterin, die auch den zeitgenössischen skandinavischbritischen Pop für Ihre Zwecke zu benutzen weiß. Randi Tytingvågs Karriere verlief bisher frei von Stilzwängen, wie im Spiel.

Doch leider ist das Leben, anders als die Musik, nicht immer ein Spiel. Das musste Randi Tytingvåg im vergangenen Jahr schmerzhaft erfahren, als sie ihr ungeborenes Kind verlor. Auf ihrer neuen EP „Lights Out“ verarbeitet sie den Schmerz und die Verzweiflung, die sie dadurch erfahren musste. Ein ungeheuer privates, intimes Thema, doch Randi Tytingvåg ist Künstlerin durch und durch und die Musik ist ihre Sprache, ihre Therapie. Es war ihr wichtig, das Tabu zu brechen, mit dem der Tod eines Kindes in unserer Zeit belegt ist, das Schweigen mit ihrem Gesang zu beenden.

Fünf intensive Songs sind so entstanden, die nicht nur durch die offenen englischen Texte berühren, sondern auch musikalisch eine neue Seite Randi Tytingvågs zeigen. Nach Chanson, Jazz und Pop lässt sie sich diesmal von amerikanischem Folk und Blues inspirieren, die ganz eigene Melancholie des Banjo spielt neben Klavier Acoustic- und Slidegitarre die Hauptrolle im Ensemble, dass wie immer Randi Tytingvågs wunderschöne Stimme perfekt in Szene setzt. So erinnert Lights Out mit seiner persönlichen Atmosphäre manchmal an eine norwegische Version der frühen Norah Jones.

Deutschland-Konzert

11.05. 53115 Bonn, Jazzfest Bonn

19.07. Neue Bühne Senftenberg, Amphitheater Senftenberg

20.07. St. Katharina Open air, Nürnberg

foto Randi Tytingvaag © Marie von Krogh

Dagobert Böhm
Schloss Hamborn 20
D-33178 Borchen

eMail: mail@ozellamusic.com

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10.05.2013 besingt freud und leid der frauen

GFDK - KlassikAkzente

Den „Kleine Lügen“ ist die neue Single von Max Raabe und seiner Co-Autorin und Produzentin Annette Humpe gewidmet. In dem amüsanten Lied aus dem Album „Für Frauen ist das kein Problem“ geht es um Flunkereien und Heucheleien, wie sie uns in alltäglichen Auseinandersetzungen mit fiesen Kollegen, übereifrigen Ordnungshütern und eifersüchtigen Partnern gelegentlich abverlangt werden. „Du fragst mich, Schatz bin ich zu dick? Nein prima, sag ich, alles chic!“, heißt es hier etwa und an einer anderen Stelle: „Glaub mir, das Geld ist unterwegs! Sogar mit Zinsen, ich beleg’s.“ Max Raabe schnurrt die „Kleinen Lügen“ so genüsslich und verschmitzt herunter, dass man den Eindruck gewinnt, hier wisse einer ganz genau, wovon er spricht ...

Musik CD - Lügen haben grüne Beine

Begleitend zum Lied wurde ein witziges Musikvideo produziert. Die Hauptrolle spielt der Frosch Herr Grün, der bereits aus dem Video zur Single „Küssen kann man nicht allein“ vom gleichnamigen Debütalbum des Erfolgsduos Raabe und Humpe bekannt ist. Knapp 200.000 Klicks erzielte das Videodebüt des Herrn Grün auf der Internetplattform myvideo.de bislang – klar, dass sich der Frosch damit für die nächste tragende Rolle in einem Max Raabe-Clip wärmstens empfohlen hat.

Wurde der arme Herr Grün im letzten Video von heftigem Liebeskummer geplagt, wird er diesmal offenbar bei einer Notlüge ertappt und von einigen Bösewichten aus dem Palast Orchester nach bester Egdar Wallace-Manier in die Mangel genommen. Einen kleinen Auftritt, der jedoch von durchschlagender Wirkung ist, hat auch Max Raabe. „Kleine Lügen sind fast wahr“, singt er dazu, „wenn sie gut sind, sind sie unbezahlbar.“

Ab 19. April als Musik-Download erhältlich

Max Raabes neue Single ist ab 19.04.2013 auf allen digitalen Portalen erhältlich. Die Originalversion wurde ergänzt durch einen Remix von Achim Hagemann, der in enger Zusammenarbeit mit Annette Humpe entstand.

"Kleine Lügen" bei iTunes kaufen.

Quelle: http://www.klassikakzente.de

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