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Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

28.12.2009

Hanser Verlag

Wie unterscheiden sich Goethe und Schiller von ihren Denkansätzen und wer wäre heute der beste Freund von Rüdiger Safranski? Goethe oder Schiller? Oliver Preusche spricht mit Rüdiger Safranski über sein aktuelles Buch “Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft”.

Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, "dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe". Und jeder der beiden sagte vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.

Anläßlich Goethes 260. Geburtstages am 28. August sowie Friedrich Schillers 250. Geburtstages am 11. November beleuchtet Rüdiger Safranski die Beziehung der beiden Dichterfürsten . Rüdiger Safranskis Buch ist die spannend erzählte Biographie dieser für die Dichtung in Deutschland so wichtigen Begegnung.

Über den Autor
Rüdiger Safranski, geboren 1945, Philosoph und Schriftsteller, lebt in Berlin. Er veröffentlichte Biographien über E. T. A. Hoffmann, Schopenhauer und Heidegger sowie den großen philosophischen Essay "Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und Lebbare". Rüdiger Safranski erhielt 2006 den "WELT-Literaturpreis" und den "Friedrich-Hölderlin-Preis".

Hanser Belletristik (17. August 2009) www.hanser.de

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20.12.2009

Sony Music

Die Rechnung "Teenager + Pop" ergibt im Falle von Lisa Mitchell nicht zwangsläufig "Teenie-Pop". Vielmehr ist die 19-Jährige Musikerin trotz ihrer Jugend derzeit drauf und dran, das Bild, das man bislang von Singer/Songwritern hatte, neu zu definieren. Innerhalb kürzester Zeit gelang es der in Australien lebenden Künstlerin, ihren ganz eigenen Sound und Stimme zu finden. Ihr Zauber-Folkpop mag auf den ersten Eindruck recht wohlfeil und eingängig daher kommen - doch unter der niedlichen Oberfläche pocht ein wildes und finsteres Herz.

In ihrer Musik vereint Lisa gekonnt die Behutsamkeit einer Laura Marling, die Wortspielereien einer Regina Spektor und den Freigeist einer Feist. Gleichsam erschließt sie ihren Hörern eine magische Welt, in einer Art und Weise, wie es nur wenigen Künstlern gelingt.

Als Tochter eines schottischen Vaters in England zur Welt gekommen, zog Lisa Mitchell bereits im Alter von drei Jahren nach Australien um. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie dank ihres Vaters als musikalische Zeitreisende, die Songs von Bob Dylan ("der beste Mann auf der ganzen Welt"), Cat Stevens und Van Morrison dominierten den Soundtrack des Mitchell'schen Familienlebens. Als sie später ihren eigenen Musikgeschmack entwickelte, zählten neben Bright Eyes zu ihren bevorzugten Bands u.a. The Killers, ohne deren Album "Hot Fuss" Lisa das zehnte Highschool-Jahr wohl nicht überstanden hätte.

All diese Einflüsse kanalisierte das aufkeimende Talent durch einen sehr individuellen Filter und ließen ihre Stimme zu einem ausdrucksstarken Instrument reifen, das ihr vielfach Lob und Anerkennung einbrachte. Nehmen wir z.B. die Single "Neopolitan Dreams" (Kampagnen-Musik des neuen, aktuellen T-Mobile-TV-Spots!): beim ersten Hören klingt der Song wie ein sanftes Wiegenlied. Doch kratzt man ein wenig an der Oberfläche, so zerfällt das Ganze kaleidoskopartig in zahllose Bilder, die eine emotionale Bandbreite und ein Level an Erkenntnis offenbaren, das nicht vielen 19-jährigen vergönnt ist.

"Ich denke, es handelt von der Trennung zweier Menschen, ganz offensichtlich ich und eine andere Person", erklärt Linda. "Das ist die anfängliche Grundstimmung des Songs. Doch dann entwickelt er sich weiter in einen thematischen Bereich, wo man nicht mehr genau weiß, in welche Richtung man steuert. Doch wenn dann der Refrain kommt, mit den ganzen "Ba-da, Ba-das", bedeutet das soviel wie‚ es passieren so viele Dinge, aber hey, was soll's, lass uns Spaß haben." Diese Attitüde findet sich durchweg im Song-Repertoire ihres Debüt-Albums wieder. Von der überrealistischen Fantasy-Nummer "Animals" bis zu der in finstere Klänge gewandete Beichte "So Jealous".

"Durch das Songwritung versuche ich gewöhnlich, etwas zu erschaffen, das mir einen Beweis für Hoffnung gibt, wie ein gepacktes Lunchpaket für die Zukunft oder so", erklärt Lisa. Kein Zweifel: wenn Fräulein Mitchell über ihre Musik spricht, bleiben ihre Erklärungen mindestens genau so undurchsichtig wie ihre eigentliche Kunst.
"Ich führe ständig Protokoll, und wenn ich etwas nicht einfach nur aufschreiben kann, sondern ein weiteres, menschliches Element benötige, wie z.B. meine Stimme oder Akkorde… dann ist das für mich ein Beleg dafür, dass ich mich weiter entwickeln kann", erklärt sie. "Normalerweise handeln meine Songs vom Verlust und Wiederfinden von Hoffnung und Glück. Ich denke, das ist für mich eine Art Überlebenstechnik."

Obgleich Lisa ganz offensichtlich in ihrer Tätigkeit als Songwriterin kaum auf fremde Hilfe angewiesen ist, so ergriff sie doch die sich bietende Gelegenheit, in ihrem Herkunftsland mit einigen der besten britischen Stückeschreiber zusammen zu arbeiten. So komponierte sie seit ihrer Ankunft in London u.a. mit Andy Barlow (Lamb) und Sacha Skarbek (Adele). Darüber hinaus halfen zwei weitere Herren entscheidend an der Entstehung von "Wonder" mit: Singer-Songwriter Ed Harcourt findet sich als Co-Writer und Keyboarder in den Credits, Anthony Whiting (MIA, Eugene McGuinness) übernahm den Job des Produzenten.

"Ich fühle mich mit meiner Musik jetzt sehr viel freier", sagt Lisa. "Ich glaube, jedes Mal, wenn ich mit jemandem arbeite, übernehme ich einige kleine Angewohnheiten, die ich mag, oder die einen beeinflussen. Ich schreibe sehr viel alleine, aber ich denke, es tut mir gut, Co-Writer zu haben. Es hält deinen Geist auf Trab. Man kann sich auch nicht mehr in den eigenen Ideen festfahren, weil man die ganze Zeit ununterbrochen erfrischt wird."

Mit Wurzeln auf beiden Erdhälften und einer ständig wachsenden Schar von Fans überall, ist Lisa nun bereit, ihre hoffnungsvollen Songs mit der ganzen Welt zu teilen. Zwar wird Sydney bis auf weiteres ihre Heimatstadt bleiben - sie ist ja schließlich erst neunzehn - aber sie muss zugeben, grundsätzlich eine große Affinität zu London und Großbritannien zu verspüren. "Das liegt wohl ganz offensichtlich daran, dass mein Vater aus Schottland stammt. Ich habe den Eindruck, hier zu Hause zu sein."

Aber das Allerwichtigste: die neuen Erfahrungen haben einen positiven Einfluss auf ihre Musik. "Den Eindrücken einer Stadt wie London ausgesetzt zu sein, verschiedene Dinge ausprobieren zu können und unterschiedlichste Kulturen zu erleben, ist immer stimulierend", erklärt sie, "ob man sie nun mag oder nicht."

Quelle/© Sony Musik

Erschienen bei Sony Music (October 2009) www.sonymusic.ch

Auch erhältlich bei www.amazon.de/Wonder-Lisa-Mitchell

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17.12.2009

Sony Music

Mit 21 Jahren zeigt die schwedische Singer-Songwriterin Fredrika Stahl bereits eine erstaunliche Reife. Sie will sich nicht auf das eine oder andere Genre festlegen lassen und hat ihren ganz persönlichen Ausdruck, wobei sie irgendwo zwischen Pop und Jazz anzusiedeln ist. Dank ihrer stimmlichen Qualitäten ist ihr Gesang elegant, natürlich und ungekünstelt.
Fredrika wurde 1984 in Schweden geboren und verbrachte fast ihre ganze Kindheit in Frankreich. Das erklärt auch, warum sie die französische Sprache perfekt beherrscht. Als Kind erhielt sie Ballett- und Klavierunterricht. Singen war ebenfalls ihre Leidenschaft, doch bewunderte sie damals noch dieselben Stars wie ihre Eltern: Simon & Garfunkel, James Taylor, Chicago...
Mit 12 ging Fredrika zurück nach Schweden und begann ihre eigene musikalische Kartographie der Welt zu erstellen. Dazu zählten Musiker wie Jewel, Lisa Ekdahl, Tracy Chapman, Norah Jones und andere. Musik füllte bald ihr ganzes Leben aus.
Als sie nach ihrem Schulabschluss nach Frankreich zurückkehrte, begann sie zuerst sehr bescheiden mit der Teilnahme an einem Musical in Paris. Wie zahllose andere angehende junge Künstler arbeitete sie nachts in einer Kneipe, um über die Runden zu kommen.

Der Zufall wollte es, dass sie dabei Geef (3 Cinks Prod) kennen lernte, der daraufhin ihr Produzent wurde. Sie begannen erst mit der Arbeit an einigen von Fredrikas Folksongs. Ein Jahr später lernte sie während einer Aufnahmesession den Pianisten Tom McClung kennen, der gegenwärtig mit Archie Shepp zusammen spielt. Tom hörte sich ihre Probeeinspielung an und bot an, Jazz-Arrangements dazu zu schreiben.
Bald hatte sie für das geplante Album das perfekte Team beisammen: den Gitarristen José Palmer (DeeDee Bridgewater, Jean-Jacques Goldman, Archie Shepp, Manu Katché), den Kontrabassisten Diego Imbert (u.a. Biréli Lagrène), den Schlagzeuger Karl Jannuska (Lee Konitz, François Théberge, Serge Forté) und den Saxophonisten Hervé Meschinet (Arturo Sandoval, Michel Legrand, Charles Aznavour, Claude Nougaro).

Fredrikas Talent entfaltet sich auch auf der Bühne. Sie trat bereits zusammen mit Eric Poirier, Ichiro Onoé und Manuel Marchès auf, aber auch mit Razul Siddick, Jean-Jacques Elangué, Peter Giron und John Betsch.
Fredrikas Musik strahlt auf subtile Art sowohl Reife als auch Frische aus. Ihr unbestritten persönlicher Stil lässt sich weder ganz dem Jazz noch dem Pop zurechnen. Und das "altmodische" Timbre der talentierten Singer-Songwriterin erinnert den Zuhörer an die großen Jazzsängerinnen der Vergangenheit.

 

©/ Quelle: www.sonymusic.ch

Erschienen bei Sony Music (Mai 2009)

Auch erhältlich bei www.amazon.de/Tributaries-Fredrika-Stahl

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14.12.2009

Universal Music

Um GLASHAUS zu begreifen, genügt es sicher – wie es bei Popmusik eben ist –, im richtigen Moment die CD einzulegen und zuzuhören. Wer der deutschen Sprache mächtig ist und ein wenig Zeit auf diesem Planeten verbracht hat, wird sich schon irgendwo in diesen vom Leben geschriebenen Stücken wiederfinden. Selbst wer kein Deutsch versteht (und dem entgeht im Falle von GLASHAUS wirklich etwas), wird wahrscheinlich von der Kombination aus Musik, Gesang und was immer es ist, das da mitschwingt, bewegt sein und spüren, dass es sich hier um etwas Authentisches handelt.

DIE MUSIK DRÜCKT DAS AUS WAS NICHT GESAGT WERDEN KANN UND WORÜBER ZU SCHWEIGEN UNMÖGLICH IST.

Victor Hugo Man fühlt es einfach, wenn man zuhört. Aber wir wollen wissen, wer, warum und wie. Referenzen und Fakten. Na gut. GLASHAUS-Werke beschreiben die Welt aus der Perspektive eines gewissen Moses P.
Pelham, seines Zeichens eine Hälfte des Produzentenduos Pelham & Haas, Hauptautor, Kopf, Namensgeber und erstes Drittel des seit 1999 bestehenden Trios, das uns Stücke wie "Wenn das Liebe ist", "Bald (und wir sind frei)" oder "Haltet die Welt an" bescherte, um nur aus jedem der bisherigen Studioalben "GLASHAUS", "GLASHAUS II – Jah Sound System" und "DREI" ein Stück zu nennen.

Als Sohn des Blues- und Soulmusikers Moses S. Pelham schrieb Moses Pelham junior bereits als Grundschüler erste Stücke und versuchte sich als Schlagzeuger, bis er im Alter von zwölf Jahren während eines Amerikaaufenthalts mit Rap in Berührung kam. Moses Pelham wurde Vordenker in Sachen Deutscher Hip-Hop, hatte sich das Mikrofon mit den Fat Boys, Afrika Bambaataa, Big Daddy Kane, Maze, Chaka Khan, Mother’s Finest und Turbo B. geteilt, eine LP mit den Produzenten von SNAP! gemacht und war – gelinde gesagt – sehr unzufrieden mit der Situation von afroamerikanisch inspirierter Musik in Deutschland, als er 1989 den Musiker Martin Haas kennenlernte. Martin Haas, seines Zeichens andere Hälfte von Pelham & Haas, musikalischer Autor, Keyboarder, Programmierer, Sänger, Audio-Engineer und zweites Drittel von GLASHAUS, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Karriere in der deutschen Rugby- Nationalmannschaft hinter sich, sein erstes Instrument, die Geige, gegen die Tasten und das Mikrofon eingetauscht und auf vielen Bühnen gesungen und gespielt. Mittlerweile war Haas Betreiber eines kleinen Tonstudios, in dem er Werbe- und Filmmusiken komponierte,
und wie Pelham davon überzeugt, dass die spannendste Musik in Deutschland noch nicht aufgenommen wurde.


So begannen die beiden trotz oder gerade wegen der – wer weiß das heute schon noch genau – unterschiedlichen musikalischen Hintergründe, gemeinsam zu arbeiten. Man spielte sich gegenseitig Platten vor und profitierte von den Erfahrungen des anderen. Es dauerte über vier Jahre, bis die erste gemeinsame Produktion der beiden erschien, aber diese veränderte das Gesicht von Musik aus Deutschland: Rödelheim Hartreim Projekt "Direkt aus Rödelheim". Es folgten viele Produktionen, unter anderem alle Sabrina Setlur-
Alben, alle Moses Pelham-Alben und die Blaupause für Deutsche Soulmusik schlechthin, das bis heute erfolgreichste Xavier Naidoo-Album "Nicht von dieser Welt", bis Pelham & Haas im Jahr 1999 begannen, mit der 19-jährigen Sängerin Cassandra Steen Lieder aufzunehmen.

Lieder, die so sehr die Perspektive von Pelham waren, dass sie als Platte eines 19- jährigen Mädchens ungeeignet erschienen. Man nannte Pelhams – von einer glasklaren Stimme vorgetragene – Seelenspiegelung
aufgrund der offensichtlichen Assoziationen GLASHAUS und was als Projekt passiert war, wurde zu einer (auf der Bühne 11-köpfigen) Band, die unzählige Shows und vier Tourneen spielen, zehn Singles, drei Studioalben, eine Live-CD/DVD und schließlich Ende 2006 eine Best-of-CD/DVD namens "Von Herzen – Das Beste" veröffentlichen und so innerhalb von sechseinhalb Jahren hunderttausende von Menschen erreichen sollte.

Moses Pelham, Martin Haas und Cassandra Steen trennten sich nie offiziell, aber eine neue GLASHAUS-Platte in dieser Besetzung war in den letzten Jahren aufgrund der ausgedehnten Soloaktivitäten von Steen schlicht nicht möglich. So sammelten sich über 100 potentielle GLASHAUS-Stücke ohne Perspektive, in naher Zukunft veröffentlicht zu werden. Aber Musik sendet Signale aus und verbindet Menschen, die einander persönlich
überhaupt nicht kennen.

WENN MEINE LIEDER DICH BEGLEITEN (...) DANN SIND WIR IN DIESEN LIEDERN FESTER MITEINANDER VERBUNDEN ALS ES DIE MEISTEN VERWANDTEN JEMALS SEIN WERDEN ...

Moses Pelham (Geteiltes Leid I, 1998)

1989, dem Jahr, in dem Pelham & Haas einander kennenlernten und begannen, an ihrer gemeinsamen Vision von Musik zu arbeiten, kam in Berlin-Kreuzberg ein Kind zur Welt. Das kleine Mädchen hörte auf den Namen Giuseppa, was irgendwann nur noch Peppa abgekürzt wurde. Als Tochter eines Orchestermusikers und Enkelin einer Sopranistin erhielt sie gezwungenermaßen eine musikalische Ausbildung, tanzte aber auch, da ihre
Mutter Rödelheim Hartreim Projekt-Fan war, als 6-jährige zu "Höha, schnella weita", rappte als 8-jährige zu Sabrina Setlurs "Du liebst mich nicht" und weinte als 12-jährige zu "Wenn das Liebe ist". Aufgrund ihrer musikalischen Früherziehung weinte Peppa aber nicht nur zu "Wenn das Liebe ist", sondern spielte und sang das GLASHAUS-Stück auch fehlerfrei und erhielt ein Stipendium für Hochbegabte. 2005 stand die damals 16-jährige, mit dem eigentümlichen Nachnamen "Singt", im Publikum eines der letzten GLASHAUSKonzerte
und 2008 als 19-jährige endlich auch in dem Studio, aus dem die Musik, die sie von Kindesbeinen an hört, stammt. Hier bemerkte man zwar sofort Peppas Potential, aber erst nach einigen Sessions, dass das, was da gerade passierte, GLASHAUS war.

Eines führte zum anderen und so erscheint nun endlich, vier Jahre nach dem Top-5-Album "DREI", im Herbst das vierte GLASHAUS-Studioalbum "NEU". Der Umstand, dass Peppa Singt neben den für GLASHAUS obligatorischen leisen, einfühlsamen Tönen eben auch die druckvoll-mitreißenden beherrscht, macht diese
facettenreiche Platte zwar überhaupt erst möglich und wäre Grund genug für ihren Titel, ist aber nicht die einzige Neuerung im GLASHAUS. "NEU" hat eine neue Haltung, eine neue Energie. "NEU" ist optimistischer, bunter und kraftvoller als seine Vorgänger.

Waren GLASHAUS-Klassiker wie "Wenn das Liebe ist" oder "Haltet die Welt an" geradezu von Verzweiflung geprägt, so entfaltet sich auf neuen Werken wie "Das hier" – der ersten Singleauskopplung aus "NEU" –, "Licht", "Nach vorn" oder "Streben nach Glück" das genaue Gegenteil: absoluter Überlebenswille, an Sicherheit grenzende Hoffnung, Motivation und Entschlossenheit. Man kann spekulieren, woher dieser Wandel rührt. Ist es die Lebenssituation der Beteiligten oder einfach die Zeit, die bei aller Sensibilität, die GLASHAUS noch immer
auszeichnet, einfach nach einem anderen Kampfgeist verlangt? Wir können nur mutmaßen. Lebensfreude und positive Perspektive jedenfalls sind auf "NEU" nicht zu überhören und erklären sich vielleicht gerade durch nachdenklichere Lieder wie "Sie kommt zu mir" oder "Es".

Aber "NEU" klingt auch neu. Neu im Sinne von frisch und extrem abwechslungsreich. Natürlich profitiert "NEU" von der Erfahrung und der allgemein anerkannten Professionalität, Sorgfalt und Sensibilität des seit nunmehr 20 Jahren gemeinsam hinter den Reglern agierenden Autoren- und Produzentenduos. Wichtiger erscheint bei dieser Platte jedoch die Freude am Entdecken und Experimentieren. Moses Pelham und Martin Haas, die beiden Trackmaker mit einer der eindrucksvollsten Diskographien Deutschlands, müssen nicht auf ihre Produktion aufmerksam machen und wissen, dass ihre Aufgabe vor allem darin besteht, eine Stimmung zu erzeugen und ein Fundament zu legen, auf dem Peppa Singt brillieren und das jeweilige Gefühl sich entfalten kann. Dennoch ist den Soundtüftlern kein Weg zu weit und kein Experiment zu aufwendig, um zum bestmöglichen und oft genug überraschenden, aber nie effekthascherischen Ergebnis zu gelangen. Neben ihren eigenen Programmierungen und einzelnen Musikern der GLASHAUS-Live-Band nahmen Pelham & Haas für "NEU" vom Bulgarian Film Orchestra in Sofia bis hin zu Schafen und der Schaukel in Moses Pelhams Garten alles auf, was
ihnen dem Sound von "NEU" zuträglich erschien, experimentierten mit verschiedensten Klangerzeugern und schreckten nicht davor zurück, Teile ihrer Aufnahmen extrem zu bearbeiten, wie man es sonst vielleicht eher im Elektrobereich erwarten würde.

Jedes Lied ist anders und mit unterschiedlichen Mitteln gemacht. Auf "NEU" finden sich klassische Elemente ebenso wie Staubsauger, die Basslinien spielen. Hier trifft intuitives Arbeiten auf hochkomplexe mehrstufige Produktionsvorgänge. Man hört an den Details, wie ernsthaft hier über zwei Jahre lang mit Freude geforscht wurde. Apropos hören: Können wir jetzt bitte die CD einlegen und hören? Schließlich ist es das, worauf es
ankommt.

Quelle: Universal Music

 

Erschienen Polydor /Universal (6.November 2009) www.universal-music.de/musik/glashaus

Auch erhältlich bei www.amazon.de/Neu-Glashaus

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12.12.2009 Winteredition zur Weihnachtszeit

Vertigo

 Mando Diao bedanken sich bei Ihren Fans mit einer umfangreichen und limitierten Special Winter Edition zur Weihnachtszeit. Verpackt in einer aufwendigen Box, erscheint nun erstmals neben den Songs von „Give Me Fire“ die wunderschöne Ballade „Nothing Without You“. Zusätzlich enthält diese Sonderausgabe sieben beeindruckende B-Seiten, 5 Fotomotive als Postkarte, ein exklusives Fanposter zur Einstimmung auf die winterliche Jahreszeit und eine bisher unveröffentlichte und faktenreiche Dokumentation auf DVD über die Arbeit und das Leben der fünf Schweden.

„Frohe Weihnachten!“ sagt Deutschland, „God Jul!“ wünschen Mando Diao.

Inhalt:

2 CDs + DVD + 5 Postkarten + Poster - in einer hochwertigen Box, CD1: 55 Minuten (Give Me Fire inkl. Bonustrack), CD 2: 30 Minuten (B-Seiten), DVD: 21 Minuten (Dokumentation),

 

Über die Band:

Es ist noch gar nicht lange her, dass eine blutjunge Band aus dem schwedischen Städtchen Borlänge daher kam und die Rock’n’Roll-Welt im Handstreich eroberte. Anfang 2004 erschien „Bring ‘Em In“, das furiose Debüt der begnadeten Songwriter mit der großen Klappe. Und danach ging es Schlag auf Schlag.
Jedes Jahr ein neues Album und unzählige Konzerte in kontinuierlich größer werdenden Venues. Die Alben „Hurricane Bar“ und „Ode To Ochrasy“ erreichten in Deutschland mühelos Gold-Status und mit ihrem bislang letzten Album „Never Seen The Light Of Day“, wo sie unter anderem mit skandinavischer Folk-Musik experimentierten, verblüfften Mando Diao Fans und Kritiker gleichermaßen.

Das vergangene Jahr musste dann zwar ohne ein neues Mando Diao-Album auskommen, doch Jetzt-schon-Klassiker wie „Sheepdog“, „Down In The Past“ oder „Long Before Rock’n’Roll“ gehörten auch 2008 zum Pflichtrepertoire eines guten DJs. Außerdem war es auch so ein ereignisreiches Jahr für die Band. Die beiden Gitarristen, Sänger und Songwriter Gustaf Nóren und Björn Dixgård sind nun verheiratet, Nóren ist darüber hinaus Vater eines Sohnes geworden. Und im Frühjahr wurde endlich das bandeigene Studio in Stockholm fertig, so dass unter der tontechnischen Regie von Bassist C-J Fogelklou und Keyboarder Mats Björke im Mai 2008 mit den ersten Aufnahmen für ihr Ende Februar 2009 bei Universal erscheinendes fünftes Album begonnen werden konnte. Vollendet wurde der Aufnahmeprozess schließlich im November im sonnigen Long Beach, wo ein Freund der Band ein Studio besitzt.

Mando Diao gehören längst zu den ganz Großen, das dürfte unbestritten sein. Ebenso sicher scheint, dass ihr neues Album den Stellenwert noch weiter steigern wird. Kein Song ähnelt dem anderen, und doch sind sie alle typisch Mando Diao. Und „typisch“ ist bei dieser Band ein Synonym für großartig. Vorneweg marschiert die erste Single „Dance With Somebody“, die so simpel wie großartig ist. „Ja, es ist ein sehr simpler Song“, bestätigt Fogelklou, „wahrscheinlich der einfachste Song, den wir je gemacht haben. Aber die Wirkung dieses Songs ist einfach umwerfend.“ In der Tat. Da reicht ein stampfender Beat, eine pumpende Bass-Linie, grelle Keyboards und sphärisch verhallte Gitarren, dazu dieser Gesang, der Steine zum Schmelzen bringt. Dank des grandiosen Refrains bekommt man den Smasher mit 70er-Jahre-Disco-Einschlag so leicht nicht mehr aus dem Ohr.

„Dance With Somebody“ bleibt nicht die einzige Überraschung. „Gimme Fire“ offenbart dezentes Reggae-Feeling, bei „The Shining“ treffen sich Ennio Morricone und Lee Hazelwood in einer Mariachi-Bar und mit „Nothing On Me“ geht es dann richtig zur Sache. Das klingt, als hätte man „War Pigs“ von Black Sabbath, Arthur Browns „Fire“ und „War“ von Edwin Starr – in der Version von Eric Burdon – in einen Mixer gepackt und auf Heavy Rotation geschaltet. Mando Diao goes Psychedelic Metal-Pop? „Wenigstens einmal in meinem Leben wollte ich einen Song in dieser Art schreiben“, erklärt Dixgård, der hier auch beim Text kein Blatt vor dem Mund nimmt, wenn er über „Faschisten und gewisse Polizisten“ herzieht. „Es ist ein simpler kleiner Rebellen-Song, mit dem ich mir meine Aggressionen von der Seele geschrieben habe.“

Natürlich gibt es auch wieder Up-Beat-Rocker wie „Go Out Tonight“ oder „Gloria“ mit glasklaren Gitarren und einem cool-laszivem Refrain, der Tom-Jones-Qualitäten besitzt. „Blue Lining“ wiederum rockt so atemlos, kraftvoll und kompromisslos überdreht, wie man es aus den wilden Anfangstagen der Band kennt. Noch ein potentieller Single-Hit. Aber das gilt eigentlich für alle neuen Songs, den sehnsüchtig schmachtenden Groover „High Heels“ zum Beispiel, der den Hörer in die Atmosphäre eines Cabarets im Paris der 40er Jahre eintauchen lässt, oder „Mean Street“, eine beschwingte Good-Times-Nummer, bei der ihre Liebe zu Motown-Vibe und Broadway-Grandezza zur Geltung kommt.

 

 

Quelle: Vertigo/Universal www.vertigo.fm

 

Die Special Edition erscheint bei Vertigo - ab 11.12.2009 im Handel 

Das Album ist auch erhältlich bei www.amazon.de/Give-Me-Fire-Mando-Diao

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10.12.2009 in der Kategorie "beste Rockband" nominiert

Kevin Hessel

Hella Donna  - Live in Wiesbaden am 12. Dezember in Wiesbaden. Die Band um die Sängerin Cindy Leissner wurde durch die Deutsche Popstiftung für den 27. Deutschen Rock- und Pop-Preis in der Kategorie "Beste Rockband"
nominiert und zur Veranstaltung am 12.12.2009 nach Wiesbaden (Rhein-Main Hallen) eingeladen.

Hella Donna werden dort einen Track vom aktuellen Album "Different Faces" live präsentieren. Fans und Freunde der Band haben die Möglichkeit bei diesem Event dabei zu sein, denn das Management stellt den ersten Bewerbern ein kleines Kontingent an Freikarten zu Verfügung. Interessenten können sich im Fanportal der Band oder per Mail melden.

Weitere Infos findet man unter
http://fanportal.helladonna.com  

KHB Music / KHB MediaGroup - Kevin Hessel
Hella Donna Management
Bahnhofstrasse 70
08547 Plauen
Kontakt: Sven Hessel
Tel.: 03741-529598
e-Mail: label@helladonna.com
Web: http://www.helladonna.com
http://www.khb-music.de


Die sächsische Rock-Pop Band Hella Donna um die Sängerin Cindy Leissner wurde 2003 gegründet und hat seit dem 6 Singles, 2007 das Debutalbum "Come On" und 2009 das Album "Different Faces" veröffentlicht. Die 4 Musiker haben bereits hunderte Liveauftritte absolviert, wobei die Headline Deutschlandtour im Jahr 2007 einen der Höhepunkte darstellte. Management der Band ist KHB Music, ein Geschäftsbereich der KHB MediaGroup - Kevin Hessel aus Plauen.

Pressekontakt
KHB Music / KHB MediaGroup - Kevin Hessel
Plauen
Ansprechpartner: Herr Hessel Sven
Telefon: 03741/529598

Email: Kontakt aufnehmen
Homepage: http://www.helladonna.com

http://www.myspace.com/helladonna


http://www.youtube.com/watch?v=S_OyuYcxrqw

http://www.lastfm.de/music/Hella+Donna

http://www.amazon.de/Musik/s?ie=UTF8&field-artist=Hella%20Donna&rh=n%3A255882%2Cp_32%3AHella%20Donna&page=1

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07.12.2009 der einzigartigen Magie des Boleros erlegen

EMI Music

Die Karriere der spanischen Sängerin Luz Casal begann vor knapp zwei Dekaden, als der berühmte Regisseur Pedro Almodóvar sie bat, zwei Boleros für seinen Film "High Heels" zu interpretieren. Bereits damals war die Spanierin, die heute zu den populärsten Künstlerinnen ihres Landes zählt, der einzigartigen Magie des Boleros erlegen. Während sie ihre Musikerkarriere bislang vor allem mit eigenen Songs bestritt, hat sie nun endlich der ewigen Versuchung nachgegeben, ein Album mit ausschließlich lateinamerikanischen Songs aufzunehmen. Mit La Pasión (Leidenschaft), ihrem zwölften Album, schließt sich der Kreis einer Reise, die 1991 ihren Anfang genommen hatte. Luz Casal ist an ihrem persönlichen Höhepunkt angekommen, indem sie sich selbst ihren alten Wunsch erfüllt und ein Bouquet von 13 Boleros zusammengestellt hat - ein glanzvoller historischer Streifzug durch Länder und Zeiten, der mit Sicherheit ein großes internationales Publikum finden wird.

Für Luz Casal war es von Anfang an klar, dass La Pasión vor allem ein inniges Tribut sein sollte, eine Einführung in jenes musikalische Genre, das die Musikwelt im Lateinamerika des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat. Dieses Album ist auch ein Ausdruck des Respekts und kommt schon allein deswegen ohne jegliche oberflächlichen Innovationen oder aufgezwängte Crossover-Versuche daher. Luz' kraftvolle Stimme und ihre Fähigkeit, sich als Künstlerin voll in die Musik einzubringen, gepaart mit den Arrangements von Eumir Deodato (der bereits mit Frank Sinatra, Björk und k.d. lang zusammengearbeitet hat) und den außergewöhnlichen Beiträgen der Percussionisten Alex Acuña (Ella Fitzgerald, Paul McCartney) und Luis Conte (Madonna, Ray Charles) machen La Pasión zu einem sehr innigen, höchst zeitlosen und äußerst eleganten Werk. Ein Album, das sich jeglichen Trends entzieht und dem es gelingt, den Bolero vor dem kollektiven Vergessen zu retten und ihm jene Aura von Eleganz und Charme zurückzugeben, die er verdient. Tatsächlich dient das Album mit seinem superben Repertoire selbst ungeschulten Zuhörern als perfekter Einstieg in eine der wichtigsten kulturellen und künstlerischen Errungenschaften Lateinamerikas.

Die wunderschöne Reise, auf die Luz uns nimmt, beginnt in den frühen 1940er Jahren mit Sombras (Schatten) und Alma Mía (Meine Seele), den zwei ältesten Stücken des Albums. Sombras ist inspiriert von dem mexikanischen Gedicht Cuando Tú Te Hayas Ido (Wenn du weg bist) von Rosario Sansores, für das Carlos Brito die Musik schrieb und das sich in Ecuador unter dem Titel "Pasillo" großer Popularität erfreut. Alma Mia, geschrieben und komponiert von der mexikanischen Künstlerin María Grever, wurde vor allem durch die Interpretation des kubanischen Sängers Bola de Nieve - eine der einflussreichsten Künstlerlegenden der Karibikinsel - bekannt. Jetzt bekommt der Song, mit der Stimme von Luz und am Klavier von Otmaro Ruiz begleitet, eine neue, aufregende Dynamik.

Die 1950er Jahre waren gleichsam das Goldene Zeitalter des Boleros und darum entstammen auch die meisten Stücke auf La Pasión dieser Ära. Der chilenische Komponist und Schauspieler Francisco Flores schuf mit Nieblas (Nebel) eine Ode an die Liebe, die mit zauberhaften Streicherarrangements einsetzt. Im starken Kontrast dazu steht der Liebeskummer in Songs wie Mar Y Cielo, komponiert von dem aus Puerto Rico stammenden Julio Rodríguez (von der Band Los Panchos), sowie Cenizas (Asche) des mexikanischen Komponisten Wello Rivas, dessen bitter-scharfer Text einem durch Mark und Bein gehen kann.

Kubanische Einflüsse finden sich vor allem in dem Stück des gefeierten Künstlers Osvaldo Farrés; No, No Y No, ein energiegeladener Bolero-Chá, der die ganze musikalische Wucht eines Orchesters vermittelt. In Con Mil Desengaños (Mit 1000 Enttäuschungen), geschrieben von dem Kubaner René Touzet, bauen Klavier und Streicher eine gewisse Intimität auf, die dann in eine überirdische Bläsergruppe führt, während Luz' Gesang einem mit jeder Strophe Schauer über den Rücken jagt. Encadenados stammt von dem mexikanischen Künstler Carlos Arturo Briz und wurde durch die Version Lucho Gaticas berühmt, eines der führenden Vertreter der facettenreichen Boleroszene, von der Luz sich bedient hat, und die durch außergewöhnliche und starke Frauen wie La Lupe, Toña La Negra und Omara Portuondo geprägt ist. Mitte der 1950er Jahre schrieb Carlos Eleta das wohl bekannteste Stück auf diesem Album, das elegische Historia De Un Amor, das der in Panama geborene Künstler nach dem Tod seiner Schwägerin geschrieben hatte und das Luz mit viel Einfühlungsvermögen und einer bewegenden musikalischen Überleitung zu Gehör bringt.

Aus den 1960er Jahren hat Luz Qué Quieres Tú De Mí entstaubt, ein ruhiges, von Trauer geprägtes Stück über das Ende einer Beziehung, das die beiden Brasilianer Jair Amorín und Evaldo Gouveia schufen. Adónde Va Nuestro Amor von den mexikanischen Künstlern Eduardo Magallanes und Mario Molina stammt aus den 1970ern. Es ist eine Ode an jene Verunsicherung, die dem Herzschmerz vorangeht, und Luz' nachdenklich ernste Stimme sowie die intensive Percussion- und Blechbläser-Intro schneiden einem ins Fleisch wie ein Skalpell. Como La Cigarra von der argentinischen Dichterin und Komponistin María Elena Walsh hat mit Liebesangelegenheiten nun gar nichts zu tun - und doch geht es auch hier um Hoffnung, allerdings in Bezug auf Unsterblichkeit.

Das von Renaud Letang (Feist, Manu Chao) makellos produzierte La Pasión gleicht einer Zeitreise in die Vergangenheit: Es will die Lieder nicht in die heutige Welt zerren, sondern will sie in ihrem ursprünglichen Umfeld zeigen, in ihrer ganzen Reinheit und epochalen Breite, so, wie sie die ersten, von der Romantik inspirierten Bolero-Komponisten konzipierten. Es ist ein besonderes Album, das uns wie sepiagefärbte Schwarzweißaufnahmen die ureigene Spontaneität des Genres nahe bringt, mit überzeugenden Texten, die geradewegs zum Punkt kommen, ohne falsche Scham, die von der Liebe in ihrer reinsten Form handeln, mit all ihren Hochs und Tiefs, ihrem himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. La Pasión ist denn auch der perfekte Titel für ein dermaßen von Leidenschaften geprägtes Werk, in dem Luz ihre beeindruckende Stimme ohne jegliches unnötige Drama präsentieren kann: emotional, um jedes Wort bemüht, mit all jenen Tränen der Freude und der Trauer, die einen guten Bolero eben ausmachen.

Quelle: EMI Music

 

Erschienen bei EMI Music (November 2009) www.emimusic.de

Auch erhältlich bei www.amazon.de/Pasion-Luz-Casal

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01.12.2009

Verve/Universal

“Among The Oak & Ash” haben der in Pennsylvania geborene und in New York lebende Josh Joplin und die in Mississippi aufgewachsene und nun in Nashville beheimatete Garrison Starr ihr erstes gemeinsames Projekt genannt. Auf dem gleichnamigen Album tragen sie neben zwei selbst geschriebenen Stücken - “Joseph Hillstrom” und “High, Low & Wide” - zehn traditionelle angloamerikanische Folk-Songs vor, von denen die meisten aus den Appalachen stammen. Viele dieser Lieder sind Jahrhunderte alt, haben sehr eingängige Melodien und behandeln universelle Themen wie Liebe, Verlust, Verlangen, Grausamkeit und Tod.  Joplin und Starr ist es gelungen, diesen Liedern mit spartanischen Arrangements einen zeitlosen Anstrich zu verpassen. Nicht zuletzt ist “Among The Oak & Ash” aber auch ein nachhaltiger Beweis für die eindrucksvollen Interpretationsfähigkeiten von Josh Joplin und Garrison Starr.“Diese Lieder handeln von der Conditio humana, und das ist etwas, an dem sich eigentlich nichts ändert”, meint Joplin. Die zwölf Stücke des Albums setzen sich auf vielfältige Weise mit diesen Bedingungen des Menschseins und der Natur des Menschen auseinander: mal geht es zum Beispiel um Ungerechtigkeit (“Hiram Hubbard”), dann um Sehnsucht (“The Water Is Wide”) oder zum Scheitern verdammte Liebe (“Pretty Peggy-O”), Spiritualität (“Angel Gabriel”) und Tod (“All The Pretty Little Horses”). “Viele Leute halten Folkmusik für brav und sanft, aber tatsächlich sind viele dieser Songs eher unanständig und brutal”, merkt Joplin an. “Sie decken das gesamte Spektrum ab: von Gott bis zum Teufel und von unerwiderter Liebe bis zu Mord.”Erste Bekanntschaft mit diesem Genre machte Josh Joplin, als er die High-School sausen ließ und eine Weile lang kreuz und quer durch sein Heimatland reiste. Auf dieser Reise traf er Leute, die ihm die Musiktradition der Appalachen nahebrachten. Und zwar durch das Repertoire der aus Indiana stammenden, weitgehend unbekannten Band Hurricane Sadee. Deren Interpretationen von Folk- und Bluegrass-Standards öffneten Joplin die Augen für eine neue Welt von lyrischer Tiefe und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. In den folgenden Jahren wurde Joplin nicht müde, sich die bald leiernde Musikkassette mit den Aufnahmen dieser Band immer wieder anzuhören. Einige der Songs, die er nun für “Among The Oak & Ash” eingespielt hat, lernte er so vor Jahren durch Hurricane Sadee kennen. Cari Norris, die Leadersängerin von Hurricane Sadee, ist in dem Titel “Shady Grove” mit ihrem Banjo zu hören. Während er an seiner eigenen Musikkarriere bastelte, fand Josh Joplin in der Sängerin und Songschreiberin Garrison Starr eine enge Freundin und verwandte musikalische Seele. Starr hatte, wie Joplin, schon als Jugendliche einen Plattenvertrag von einem Major-Label erhalten und verbrachte ihr Leben seitdem damit, ihre eigenen Songs vor Auditorien in aller Welt aufzuführen. Als in Joplin nun der Wunsch heranreifte, endlich ein Album mit den Folksongs aufzunehmen, die ihn so tiefgehend beeinflußt hatten, lag es gewissermaßen auf der Hand, Starr zur Zusammenarbeit an diesem Projekt einzuladen.Obwohl sie selbst in traditioneller Folkmusik nicht besonders bewandert war, nahm Starr die Herausforderung begeistert an. “Josh kam nach Nashville, spielte mir ein paar Lieder vor und erzählte mir von seinem Konzept”, erinnert sich Garrison Starr. “Seine Leidenschaft für diese Musik war nicht zu überhören. Nachdem wir uns dann hingesetzt und zu spielen angefangen hatten, verliebte ich mich auch gleich in diese Stücke... und ins gemeinsame Musikmachen mit Josh. Joshs Leidenschaft für diese Musik steckte mich im Handumdrehen an.”Zu den Sessions luden Joplin und Starr zwei der angesehensten Instrumentalisten von Nashville ein: Bassist Brian Harrison (Shelby Lynne) und Schlagzeuger Bryan Owings (Emmylou Harris, Patty Griffin). In der entspannten Atmosphäre von Harrisons Heimstudio gingen die vier Musiker  die Sessions mit einem Sinn für organische Intimität an, der die von Herzen kommenden Darbietungen des Albums reflektiert. Da sie ohne die finanzielle Unterstützung eines Plattenlabels arbeiteten und so auch nicht Einflüssen von außerhalb ausgesetzt waren, konnten sie sich ganz auf die Musik konzentrieren. “Es war wahrscheinlich das erste Mal, daß ich in einem Studio war und mir um nichts Sorgen machen mußte”, sagt Joplin. “Es war eine sehr relaxte Atmosphäre, und man hatte keinen Moment lang das Gefühl unter Zeitdruck zu stehen.”“Es war eine großartige, kreative Atmosphäre”, fügt Starr an. “Wir nahmen alles innerhalb von sechs Tagen auf. Das meiste davon live, ohne viele Overdubs oder nachträgliche Produktionsarbeit. Wir gingen einfach ins Studio und spielten die Songs, und es wirkte alles vollkommen natürlich und ehrlich.”Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern, die sich in jüngster Zeit bei ähnlichen Projekten der Auseinandersetzung mit Folk- und Bluegrassmusik widmeten, hegten Joplin und Starr von vorneherein kein Interesse daran, bewußt einen nostalgischen Sound zu kreieren. “Ich finde, daß diese Musik von einer ganzen Schar von Leuten, die sie wiederbelebt haben, wie ein kostbares Schmuckstück behandelt wurde”, meint Joplin. “Aber wenn man sich anschaut, was das für Leute waren, die sie einst erschufen... das waren keine Puristen, sie drückten sich einfach nur mit den ihnen seinerzeit zur Verfügung stehenden Mitteln aus. Und das wollten wir auch machen: wir wollten den Liedern gerecht werden, ohne sie wie Museumsstücke zu behandeln. Ein Grund, weshalb ich mit Garrison zusammenarbeiten wollte, war, daß sie so spontan und forsch ist. Und ich glaube, daß diese Qualitäten auch eine große Rolle beim Gelingen des Projekts spielten.”Für Joplin und Starr, die beide noch relativ am Anfang ihrer Karriere stehen, ist das traditionelle Folkrepertoire eine buchstäblich bodenlose Liedquelle. Und das Projekt “Among The Oak & Ash” bietet beiden Künstlern eine formidable neue Betätigungsmöglichkeit. “Wir betrachten dieses Projekt wirklich als etwas, das Zukunft hat”, sagt Starr. “Wir haben gerade erst angefangen”, meint Joplin ergänzend, “aber es hat uns eine Menge Spaß gemacht. Und so lange wir dabei soviel Spaß haben wie im Augenblick, wollen wir das Projekt auch weiter betreiben. Das Material wird uns definitiv nicht so schnell ausgehen.”

Quelle: Universal Music www.amongtheoakandash.com

Erschienen bei Verve/ Universal Music (16th of October 2009) 

Erhältlich bei www.amazon.de/Among-Oak-Ash

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25.11.2009

Während sich grölende Rocker immer dann alte Wunden wieder aufreißen, wenn sie verlassene Wohnsitze, verflossenes Allerlei oder kompliziert gebrochene Herzen in ihre lautstark vorgetragenen Songtexte integrieren, schlagen Flyleaf, eine fünfköpfige Band aus Belton, Texas, mit ihrer Musik bewusst eine andere Richtung ein: Die Gruppe um Sängerin Lacey Mosley, Jahrgang 1981, setzt sich zwar inhaltlich durchaus mit vergangenen Krisen auseinander, doch tun sie dies, damit alte Narben besser abheilen können – und beweisen insgesamt, dass Hoffnung für sie einen viel größeren Stellenwert hat als Anflüge von Verzweiflung. „Ein Flyleaf, das ist die unbedruckte Seite am Anfang eines Buches“, setzt Mosley an. „Diejenige Seite also, auf der Platz für eine Widmung ist, oder die Stelle, wo man eine Nachricht für jemanden hinschreibt, wenn man das Buch z.B. verschenken will. Und genau das ist es auch, was unsere Songs sein sollen: kleine persönliche Botschaften, die für einen kurzen Augenblick der Klarheit sorgen – und das, bevor die eigentliche Geschichte beginnt.“

„Früher war ich in einer absolut negativ eingestellten Band, und ich hatte den Eindruck, dass dieses Gefühl innerer Leere genau dadurch noch verstärkt wurde. Darum handelten auch die Songtexte immer von diesem Gefühl“, berichtet die charismatische Sängerin Mosley weiterhin. „Und so glaube ich auch, dass das, was wir heute tun, absolut wichtig ist, denn das hat vorher in der Musiklandschaft gefehlt: Etwas Heftiges, etwas Druckvolles, das trotzdem eine positive Botschaft transportiert. Etwas, das den Leuten sagt, dass man auch die schlimmsten Situationen irgendwie meistern kann.“

Das gleichnamige Debütalbum von Flyleaf besteht durchweg aus Songs, die von Missbrauch, Versäumnissen, Suchterfahrungen und anderen unschönen Verhältnissen handeln – und zugleich davon, wie man diese Probleme letztendlich doch hinter sich lassen kann. Das breite Spektrum druckvoller Beats, atmosphärischer Texte und weit ausholender Gitarrenriffs fügt sich nahtlos mit dem emotional aufgeladenen Gesang von Mosley zusammen, der von zurückhaltend-dahingehaucht über unfassbar melodisch bis hin zu vernichtend und aggressiv eine gewaltige Gefühlspalette abdeckt.

„I’m So Sick“ beginnt mit einer mürrischen Bass-Spur, die über zurückhaltend-verträumten Gesang tanzt, bis die Gitarren in die klangliche Szenerie platzen wie ein Felsbrocken, der eine glitzernde Glasscheibe zertrümmert. Von da an oszilliert das Stück zwischen Wut und absolut reflektierten Momenten, wobei die Gitarristen Sameer Bhattacharya und Jared Hartmann immer wieder neue Elemente präsentieren und somit die emotionalen Windungen des Songs widerspiegeln. „All Around Me“ steigert sich nach und nach zu einer undurchdringlichen Wand aus Powerchords, durchsetzt mit Jazz-Anflügen, während „Fully Alive“ wie ein bewegender Film-Soundtrack klingt, der neben wütenden Riffs auch einen weiteren grandiosen Refrain zu bieten hat.

Die offensichtliche und unbedingt ansteckende Zuversicht, die bei ihrem Sound mitschwingt, ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, was für eine problematische Kindheit und Jugend Mosley hatte: „Meine Mutter war eine junge Alleinerziehende; sie hatte sechs Kinder“, berichtet sie. „Wir hatten nie Geld, und wir alle haben konstant unter der Situation gelitten. Jedes Mal, wenn wir abgebrannt waren, sind wir einfach in den nächsten Ort weitergezogen, und das kam leider ziemlich häufig vor. Das alles war schon eine ganz schön harte Erfahrung, es bedeutete viel Leid und viele prägende Erlebnisse. Und natürlich kann man sich darüber endlos beklagen und depressiv werden, besonders, wenn man das Gefühl hat, dass es sich niemals ändern wird. In meinem Leben gab es keine Konstante, nichts, an das ich hätte glauben können.“

Doch irgendwann entdeckte Mosley, dass die Musik ihr weiterhelfen konnte: Wenn sie einen Song über die eigenen Sorgen schrieb, gelang es ihr, für einen Moment wieder Sinn in allem zu entdecken – sie konnte wieder atmen. „Ich musste erst alles verlieren und mich dann umschauen, um zu erkennen, dass ein Funken Hoffnung doch immer da war, die Möglichkeit eines glücklichen Ausgangs, und genau dafür machen wir heute Musik“, sagt sie. „Wenn meine Musik nur einer einzigen Person hilft, dann hat es sich gelohnt, all diese Erfahrungen gemacht zu haben.“

Zunächst hatte Mosley einzig mit Schlagzeuger James Culpepper Musik gemacht. Bald darauf stießen die Gitarristen Bhattacharya und Hartmann dazu, die bis dahin in einer anderen Band gewesen waren, die sich jedoch dann aufgelöst hatte. „Unsere erste Bandprobe war unfassbar gut“, erinnert sich Mosley. Das war im Jahr 2000. „Sameer und Jared probieren generell pausenlos neue Melodien und Effektpedale aus, und wir alle hatten damals unterschiedliche Einflüsse, die wir dann zum ersten Mal kombinierten... und was dabei herauskam, fühlte sich einfach nur grandios an! Es war ein absolut perfekter Moment!“ Im Jahr 2002 stieß dann auch Bassist Pat Seals dazu. „Die Tür stand sperrangelweit offen, und ich kam genau zur rechten Zeit“, erinnert er sich.

Von da an gaben Flyleaf so viele Konzerte wie möglich, was dazu führte, dass sie sich schon bald eine wachsende Fangemeinde erspielten, zu der neben lokalen Bands inzwischen auch internationale Acts wie Riddlin Kids, Bowling For Soup, Fishbone und Evanescence zählen. Schließlich spielten sie im Jahr 2003 beim South By Southwest Festival in Austin einen Showcase, der nach ein paar Meetings und weiteren Überlegungen zu einem Deal mit Octone (inzwischen A&M/Octone) führte.

Anfang 2005 erschien dann die gleichnamige Debüt-EP der Band: Von Rick Parasher (Pearl Jam, Blind Melon) und Brad Cook (Foo Fighters, Queens Of The Stone Age) produziert, konnte man hier erstmalig die einzigartige Herangehensweise von Flyleaf heraushören, als Tracks wie „Breathe Today“, „Cassie“ und „I’m Sorry“ der Band weitere Fans bescherten. Anlässlich der Veröffentlichung tourten Flyleaf mit einer ganzen Reihe von Bands: Saliva, Breaking Benjamin, 3 Doors Down, Staind und Trust Company. Und obwohl viele im Publikum zuvor noch nie von der Band aus Texas gehört hatten, konnten Flyleaf auch mit diesen Gigs immer mehr Fans für sich gewinnen.

Im Frühjahr 2005 nahmen Flyleaf dann ihr gleichnamiges Debütalbum auf, wobei ihnen der renommierte Produzent Howard Benson (Papa Roach, My Chemical Romance, P.O.D., All-American Rejects) zur Seite stand. Gemeinsam wählten sie 12 ihrer Songs aus, bauten sie um, feilten an ihnen Tag und Nacht, um den druckvollen Sound der Band auch wirklich auf den Punkt zu bringen.

„Howard hat sich voll ins Zeug gelegt; ihm war sehr viel daran gelegen, was wir zu sagen hatten, und er hat uns sehr engagiert dabei geholfen, die einzelnen Versatzstücke zu einem Ganzen zu verbinden“, erklärt Mosley rückblickend. „Wir hatten zuvor immer alles sehr schnell gemacht: ganze EPs hatten wir binnen kürzester Zeit gemeinsam mit unseren Freunden aufgenommen. Insofern war es fantastisch, zwei Monate mit Howard zu verbringen und einen absolut professionellen und zugleich leicht surrealen Prozess zu erleben.“

2006 trat die Band dann bei „Daily Download“ von Fuse TV sowie bei Jimmy Kimmel Live auf. Sie präsentierten ihre erste Single „I’m So Sick“, um direkt im Anschluss mit Korn, Deftones, Stone Sour und anderen Bands auf die „Family Values“-Tour zu gehen. Und in der zweiten Jahreshälfte legten sie gleich eine weitere Tour nach: Gemeinsam mit Stone Sour und Disturbed absolvierten sie die „Music As A Weapon“-Tour, die sie nicht nur erneut durch die Staaten führte, sondern auch Konzerte in Europa bedeutete.

Dieses Jahr haben Flyleaf die „Justice & Mercy“-Tour als Headliner absolviert, in deren Rahmen auch Bands wie Dropping Daylight (A&M/Octone), Kill Hannah und Resident Hero aufgetreten sind. Derzeit ist eine weitere „Family Values“-Tour in Planung, dieses Mal mit Evanescence und Atreyu.

Inzwischen ein noch viel eingeschworener Haufen denn je, mit einer unvergleichlichen Leidenschaft für ihre Musik und Songs im Gepäck, die einem auch Stunden nach einem Konzert noch im Ohr sind, begeistern Flyleaf eine immer größere Fangemeinde. Ihr Bandname ist insofern mehr als treffend gewählt: Denn die Erfolgsgeschichte von Flyleaf hat in der Tat gerade erst begonnen.

Quelle: Universal Music

Erschienen bei A & M Records (Universal Music) http://www.universal-music.de/ am 10.11.2009 

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