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Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

27.06.2009

Newcomerin Rachael Yamagata beeindruckt: Manche Alben sind so schön, dass es wehtut - oder tun so weh, dass es schön ist. "Elephants… Teeth Sinking Into Heart" ist so ein Album: Eine intensive Reise durch Schmerz, Schwermut und neu gewonnene Kraft für einen Neuanfang.

Das Album ist, wie der Titel es andeutet, in zwei Teile gegliedert. Die neun Songs auf der "Elephant"-Disc sind dabei wesentlich dunkler und verletzlicher als die fünf rockigen Songs aus "Teeth Sinking Into Heart". Zusammen bilden die Gegensätzlichen Hälften aber die geschlossene wirkende Geschichte einer komplizierten Beziehung.

"Elephants ist wesentlich intimer. Es geht um die Bereitschaft, Risiken auf sich zu nehmen, auch wenn man nicht weiß, wo es hinführen wird. Teeth beschreibt den Prozess, wie man sein Rückgrat wieder stärkt, nachdem man durch die Zeit des Verlustes gegangen ist", beschreibt Rachael Yamagata den Aufbau des Albums.
 
Und dabei geht es Yamagata ganz und gar nicht darum, in Schwermut zu versinken:

"Ich betrachte das mehr als eine Faszination an Beziehungen und menschlichem Verhalten", erklärt sie. "Die Schwierigkeiten, die wir uns selbst schaffen, und die Kraft, die wir dann wieder erlangen."

Eine Faszination, die Yamagata direkt in Musik zu verwandeln versteht - ein Album, das man wieder und wieder hören möchte!

Quelle: Warner Music

Erschienen bei Warner Music (24.4.2009) www.warnermusic.de

 

Über die Künstlerin:

Eine sensible Künstlerin…eine schöne Frau…ein gebrochenes Herz…eine gescheiterte Beziehung…und eine begnadete Songwriterin. Drei Jahre nach ihre Debüt-EP "Rachael Yamagata" und dem Album "Happenstance" legt RACHAEL YAMAGATA nicht nur ein neues Album vor, sondern auch noch eines, das aus zwei stark kontrastierenden Teilen besteht: "Elephants… Teeth Sinking Into Heart". Eine intensive Reise durch Schmerz, Schwermut und neu gewonnene Kraft für einen Neuanfang.
 
 
Es ist mehr als deutlich: Die neun Songs auf der "Elephant"-Disc sind dunkler und verletzlicher als die fünf rockigen Songs aus "Teeth Sinking Into Heart". Zusammengenommen bilden sie zwei gegensätzliche, aber sich ergänzende Hälften einer vollständige Abfolge von Gefühlen, die sich um eine komplizierte Beziehung und die dazugehörigen Nebenwirkungen drehen. "Elephants ist wesentlich intimer", so YAMAGATA. "Es geht um die Bereitschaft, Risiken auf sich zu nehmen, auch wenn man nicht weiß, wo es hinführen wird. Teeth beschreibt den Prozess, wie man sein Rückgrat wieder stärkt, nachdem man durch die Zeit des Verlustes gegangen ist."
 
"Dabei hatte ich ursprünglich gar nicht vor, ein zweiteiliges Album zu machen", erklärt die japanisch-/deutsch-italienisch-stämmige RACHAEL YAMAGATA aus Woodstock. "Wir sind einfach nur der Geschichte gefolgt, die das Album erzählt und bildeten Texturen und Klänge, die ihr am ehesten entgegenkamen. Die schöneren Songs waren die dunkleren und brauchten ein atmosphärisches Arrangement. Also nahmen wir Klänge wie Regen und von Ästen, die auf ein Dach herabfallen - was immer uns in diesem unheimlichen Studio in den stürmischen frühen Tagen des Frühlings umgab. Der zweite Teil wurde dann aufbauender, so als würde ich meine persönliche Stärke wiederfinden. Er ist ziemlich rau und wirkt auf mich zwar stürmisch, aber nicht zynisch oder bitter."
 
12 der 15 Songs von "Elephants… Teeth Sinking Into Heart" wurden von Multi-intrumentalist und Produzent Mike Mogis aufgenommen, den man für seine Arbeit mit Rilo Kiley und Bright Eyes kennt. "What If I Leave" und "Horizon" wurden von John Alagia (John Mayer, Dave Matthews Band) produziert, der auch bei "Happenstance" schon mit von der Partie war. Der Großteil der Songs entstand während des zweijährigen Tourzyklus nach der Veröffentlichung von "Happenstance" und in den neun Monaten danach, die sie in ihrem Refugium in Woodstock verbrachte. "Ich war nicht sonderlich kontaktfreudig und hatte dadurch wenig Ablenkung." Immerhin schrieb sie um die 160 Songs in der selbst gewählten Zurückgezogenheit.
 
25 Songs wurden dann für "Elephants… Teeth Sinking Into Heart" aufgenommen, und die meisten von ihnen wurden von RACHAEL selbst als Demos mit verschiedenen Instrumenten festgehalten. Von Anfang war ihr klar, dass "Elephants", "Sunday Afternoon", "Horizon", "Don't" und "Duet" den Grundstamm des Albums legen würden. Auf Duet ist RACHAEL YAMAGATA mit dem nicht minder intensiven Songwriter Ray LaMontagne zu hören, weitere Gäste im Studio waren Maria Taylor von Azure Ray und der Maroon 5-Gitarrist James Valentine.   
 
Ein bisschen beschäftigt RACHAEL YAMAGATA die Sorge, man könne ihr Bedürfnis, ihr gebrochenes Herz in ihrem Songwriting zu analysieren, als Obsession des Schwermuts auslegen. Immerhin sind ihre Songs von Trennungen geradezu bevölkert. "Ich betrachte das mehr als eine Faszination an Beziehungen und menschlichem Verhalten", erklärt sie. "Die Schwierigkeiten, die wir uns selbst schaffen, und die Kraft, die wir dann wieder erlangen." Oft zeigen ihre Texte ihre Fähigkeit, aus Erfahrungen Weisheit zu gewinnen, und die Hoffnung, dass nächstes Mal alles etwas besser laufen möge. "Elephants… Teeth Sinking Into Heart" porträtiert eine Frau, die nicht nur unerschrocken durch die verschiedenen Stationen ihres Lebens geht, sondern die auch noch smart genug ist zu wissen, dass sie eigentlich mehr verdient hat als das, was sie einfordert.
"Meine Mutter sagte neulich, dass "Happenstance" die Schönheit der Zwanziger beschreibt und dieses Album dagegen den emotionalen Reichtum der Dreißiger. Wenn jemand durch die Mühle gegangen ist und nun die Wahl zwischen Optimismus und Schwarzmalerei hat," lacht YAMAGATA.
 
"Elephants" eröffnet den ersten Teil und entstand buchstäblich in einem Run - eines Tages rannte RACHAEL nämlich einen Berg in Woodstock hinunter, und als sie wieder oben war, war der Song in ihrem Kopf schon fertig. "Ich habe wirklich keine Ahnung, wo er herkam", erklärt sie. "Als ich zurück in mein Haus kam und mir die Texte vornahm, sagten sie viel mehr aus, als ich mir hätte wünschen können." "Elephants" konzentriert überdies die Themen des Albums: Das Potenzial für Schmerz, wenn man eine Beziehung eingeht, metaphorisch eingewoben in eine Beschreibung der Natur von Tieren und deren Reaktion auf Dinge. "Horizons" beendet inhaltlich dann den ersten Teil: "Irgendwo auf dem Weg ging die Liebe verloren, in deiner Welt ist das Unterste zuoberst gekehrt, und du stehst da und versuchst die Balance wieder zu erlangen."
 
In "Sunday Afternoon" akzeptiert man dann seinen eigenen Beitrag zum Untergang einer Beziehung und erlaubt sich, niedergeschlagen zu sein, vielleicht auch ein bisschen Besessen vom Untergang, "aber man darf sein Leben deshalb nicht zum Stillstand bringen", fügt RACHAEL hinzu. Der Song entstand schon am Ende der Arbeit zu ihrem ersten Album, und sie ist froh, dass er viel Zeit hatte zu reifen und sich bei Live-Konzerten zu bewähren. Ein anderes Highlight ist "What If I Leave", einer der ersten Songs, die RACHAEL YAMAGATA je schrieb, vor nunmehr 10 Jahren. "Jeder kennt wohl diese Hölle, wenn du weißt, was du tust und lebst ist falsch, aber dir fehlt noch der Mut, einfach zu gehen", beschreibt sie den Song.
 
Am Ende von "Elephants" zeigt sich RACHAELs Fähigkeit, Hoffnung im Unglück zu finden, stark belastet und bewegt sich vielleicht ein bisschen in Richtung Zynismus. Hier ist der Punkt, an dem "Teeth Sinking Into Heart" anschließt. "Sidedish Friend" zum Beispiel ist mit seinem kernigen Rock-Tempo eine direkte Antwort. Es entrüstet sich über die Tatsache, für jemand anderen eine Art Freizeit-Ersatz-Lover zu sein, während "Pause The Tragic Ending" einen Vampir beschreibt, "der mich so gut kennt, dass er mir die ganze Zeit das Blut aussaugen kann", so RACHAEL. "Ich könnte wahrscheinlich sogar jedes Album "Pause The Tragic Ending" nennen". Schließlich endet der zweite Teil mit "Don't" - ein Hilferuf und gleichzeitig eine Warnung, aber auch ein ironisches Augenzwinkern. Ebenfalls ein Epilog für eine verlorene Liebe, aber dieses Mal spricht jemand, der weiß, was er will, der seine Verantwortung für alles, was geschehen ist, erkennt, und der weiter machen und niemals aufgeben wird.
 
Ein bisschen erinnert "Elephants… Teeth Sinking Into Heart" an einen Film-Score, mit einen schweren Anfang, der sich im Laufe der Songs zu einer zusammenhängenden Geschichte entwickelt. Die Katharsis erfolgt in der zweiten Hälfte: Die Heldin hat ihr Unglück erlitten und schreitet zum aufbauenden Finale, das eine Lösung bereithält. Es ist ein Film über das Leben, oder über einen Abschnitt in einem Leben, der vielen Menschen aus ihren eigenen Erfahrungen vertraut sein dürfte. Und es ist ein Film, den man mehrmals würde sehen wollen, weil er immer wieder neu berührt.  
 
Zum ersten Mal wurde die Presse auf RACHAEL YAMAGATA aufmerksam, als die ersten Songs aus "Happenstance" (2005) in Filmen wie Sisterhood of the Traveling Pants, In Her Shoes, Trust The Man, Bella und Prime eingesetzt wurden. Auch ihre Gastauftritte in TV-Shows wie How I Met Your Mother, Nip/Tuck, One Tree Hill, Brothers & Sisters, ER und O.C. California trugen dazu bei, dass man über die begabte und attraktive Songwriterin sprach. In den letzten drei Jahren konnte man sie verstärkt als Gastmusikerin auf Alben von Ray LaMontagne, Ryan Adams, Jason Mraz, Bright Eyes und Mandy Moore hören. Einige von jenen, sowie Liz Phair, Gomez und Sara Bareilles, begleitete sie auf Tour, und sie teilte sich die Bühnen mit Pete Townsend, Aimee Mann, David Gray, Damien Rice und Air.  
Und: Celebrity Skandalnudel Perez Hilton liebt RACHAEL YAMAGATA und postete den Clip zu "Elephants" auf seiner Celeb-Site unter dem Filename: "so pretty it hurts".
 
 
Ausgewählte Press Quotes:
 
"The music, with its sheer strings and flinty acoustic guitars, has its own brittle beauty." – New York Daily News
 
"You've Got A Friend - Rachael Yamagata feels, sings Your pain" – New York Post
 
"Yamagata has one of those carelessly beautiful, half-asleep voices that are made for brooding, and brooding to; it's husky and dark, like smoke from a smoldering fire."
"The material she played from her upcoming release, "Elephants . . . Teeth Sinking Into Heart," showed that Yamagata is carving out a place as one of America's most interesting -- and maybe incurable -- romantics."  
- The Washington Post
 
"The dueling masks of comedy and tragedy are usually used to symbolize the theater, but they also apply to the latest album by onetime thespian Rachael Yamagata. "Elephants ... Teeth Sinking Into Heart" is divided into two parts, with the first half devoted to brooding, rainy-day songs about uncertainty and broken hearts, while the second half is more gritty, tenacious and rocking." – Observer & Reporter
 
"An artier, more cerebral affair, with introspective arrangements full of chamber-Goth piano and jagged-edged guitar." – Billboard
"Expect break-ups, breakdowns, and breakthroughs on the menu." – Boston Globe

Quelle:  Warner Music

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23.06.2009

L'aurore von Lisa Ekdahl. In ihrer Heimat Schweden ist die Sängerin Lisa Ekdahl mit mehreren Platin-Alben und zahlreichen Preisen schon lange ein Star.

Ihre von Jazz und Bossa Nova beeinflussten Alben "When Did You Leave Heaven", "Back To Earth" und "Sings Salvadore Poe" machten Sie auch international bekannt. "Give Me That Slow Knowing Smile" heißt Ihr neues und ingesamt elftes Album - mit neun wunderschönen, leicht folkigen Pop-Songs mit englischen Texten, geschrieben von Lisa Ekdahl selbst. Die Lieder klingen zart melancholisch mit sparsamer Instrumentierung und sind getragen von Ekdahls geheimnisvoll süßer Stimme.

Sony Music

Pressestimmen
‚Give Me That Slow Knowing Smile’ ist eine Entdeckung – allein schon wegen des Titelsongs und des betörend schönen ‘One Life’
(Stern, Mai 2009)

Die Schwedin mit der elfenhaften Stimme verzaubert mit ihrem unschuldigen Charme.
(Emotion, Mai 2009)

Neun ausnehmend schöne Lieder, die sanft und cool dahinswingen. Ein Album, wie geschaffen für einen elegischen Sommer.
(Dresdner Morgenpost, 10. Mai 2009)

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23.06.2009

"The closest thing to crazy". Katie Melua live in Mainz am 17.7.09 

Besondere Attraktion und attraktive Idealbesetzung in Einem: Damit wartet das eintägige "Summernight Of Songs"-Festival bei seiner Premiere im Juli 2009 auf! Katie Melua ist der optimale Headliner für jenes Open-Air, das einen Kontrapunkt zu lauten, harten Rock-Veranstaltungen setzt. Deshalb werden dort die Besucher an einem Sommertag mit differenzierter, melodiöser Musik von facettenreichen Singer-/Songwritern verzaubert. Die 24-jährige Gitarristin/Pianistin mit der glasklaren, samtigen Stimme spielt samt Band in Mainz (17.7.) eine von insgesamt drei Shows, die bei ihr kommendes Jahr in Deutschland auf dem Tourplan stehen! Sie nimmt sich extra dafür eine Auszeit von der Arbeit an dem für Anfang 2010 geplanten vierten Studio-Album. Auf dem Programm der Konzerte wird ein Querschnitt ihrer typischen verträumten Melange aus Jazz, Blues und Pop stehen. Vorgeschmack auf die beiden Gastspiele bietet die jüngst erschienene CD/DVD "The Katie Melua Collection" (Dramatico) mit Katie Meluas größten Hits wie "Closest Thing To Crazy" oder "Nine Million Bicycles" plus vier bislang unveröffentlichter Songs. Beim Genuss der Lieder kann jeder gut nachvollziehen, was auch in der Konzertkritik des "Südkurier" stand. Zitat: "Die perfekte Kombination zwischen Text und Gesang macht ihren Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis". Eintrittskarten zum "1.Summernight Of Songs"-Festival, das noch um weitere namhafte Künstler aufgestockt wird, sind ab sofort an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich! Abdruck honorarfrei!

"1.Summernight Of Songs"-Festival

Starring KATIE MELUA & Band plus Very Special Guests

17.7. Mainz, Volkspark

 

Tickets unter: www.eventim.de

Infos vom Konzertveranstalter kbk zu Tourneedaten : www.kb-k.com/HTML/Tourdaten_Summernight_of_songs_2009.htm

Künstlerseite: www.katiemelua.de

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14.06.2009

Hélène Grimaud im Festspielhaus Baden Baden am 26.6.2009. Wo die französische Pianistin Hélène Grimaud auch auftritt, immer erntet sie für ihre Interpretationen uneingeschränkte Bewunderung. Das kommt vielleicht daher, dass sich Grimaud bei der Vorbereitung ihrer Konzerte nicht auf das Studium des Notentextes beschränkt. Indem sie sich intensiv mit der Persönlichkeit eines Komponisten und dessen Leben beschäftigt, versucht sie, den „Sinn“ eines Musikstückes zu ergründen. Falsches Pathos ist ihr ebenso fremd wie äußerlich zur Schau getragene Virtuosität. Musik wird unter ihren Händen zur Seelenwanderung. Nicht von ungefähr gilt sie vielen als „Philosophin am Flügel“.

 

Johann Sebastian Bach
„Das wohltemperierte Klavier I“:
Präludium und Fuge Nr. 2 c-Moll BWV 847
Präludium und Fuge Nr. 4 cis-Moll BWV 849
„Das wohltemperierte Klavier II“:
Präludium und Fuge Nr. 6 d-Moll BWV 875

Johann Sebastian Bach / Ferrucio Busoni
Chaconne BWV 1004

Johann Sebastian Bach
„Das wohltemperierte Klavier II“:
Präludium und Fuge Nr. 20 a-Moll BWV 889

Johann Sebastian Bach / Franz Liszt
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier Nr. 30 E-Dur Op. 109

Johann Sebastian Bach
„Das wohltemperierte Klavier II“:
Präludium und Fuge Nr. 9 E-Dur BWV 878

Johann Sebastian Bach / Sergej Rachmaninow
Präludium E-Dur BWV 1006

Festspielhaus Baden Baden am 26.6.2009 um 20 Uhr www.festspielhaus.de

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11.06.2009

Konzert-Tipp: Joshua Radin macht keinen Hehl daraus, wer seine Vorbilder sind. Und die hören auf imposante Namen wie Bob Dylan, Cat Steven und Simon & Garfunkel. Auch wenn sich ein Brite dazwischen geschmuggelt hat, so ist die musikalische Ausrichtung des jungen Singer/Songwriters aus Cleveland, Ohio US-amerikanischer Folk. Radin bevorzugt für seine Musik die leisen, fast zarten Töne, die Stimme ist einschmeichelnd, die Arrangements oft akustisch, die Tempi zwischen Ballade und Midtempo. Kein Wunder, dass er sich mit seinem Publikum auf den letzten Tourneen auf einen neuen Begriff für seinen Sound geeinigt hat: Whisper Rock. Aber keine Bange: den Kompositionen fehlt es dennoch nicht an Dynamik und spätestens seit den Kings of Convenience wissen wir ja auch, dass quiet the new loud ist und für Radin gilt laut einiger Kritiker, dass er mit einem Flüstern mehr Aufmerksamkeit und Emotionalität erreichen kann, als andere mit einem Schrei.

 

Sein aktuelles Album "Simple Times (November 2008)/Label Import ist erhältlich bei www.amazon.de

 

Konzert-Termine 2009:

20.6. Scheesel/Norddeutschland Hurricane Festival www.hurricane.de

21.6. Neuhausen ob Eck/Süddeutschland, Southside Festival www.southside.de

22.6.2009  Brotfabrik Frankfurt www.brotfabrik.info

23.6. Zakk, Düsseldorf

24.6. Gleis 22 Münster

25.6. Beatpol, Dresden

 

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06.06.2009

Das Wiesbadener Kurhaus freut sich auf Weltstar Sharon Kam - am 10.6.2009. Seit Sharon Kam beim internationalen ARD-Wettbewerb 1992 in München den ersten Preis gewann, ist sie als die aufregendste junge Klarinettistin der internationalen Szene bekannt geworden und ist mit vielen der großen Orchester weltweit aufgetreten. Sie gastierte beim Chicago Symphony Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhaus-orchester unter Kurt Masur, der Toronto Symphony und dem Israel Philharmonic unter Zubin Mehta, bei den Hamburger Philharmonikern, den Radio-Orchestern in München und Frankfurt, sowie dem Tokyo Philharmonic.

Weltweite Tourneen mit Soloprogrammen führten Sie unter anderem nach New York, Tokyo, Frankfurt, München, Vancouver, Jerusalem, St. Louis, Pittsburgh und Tel Aviv. Sie arbeitete mit den bekanntesten Ensembles und Kollegen zusammen, darunter das Guarneri Quartet, das Tokyo String Quartet, Kim Kashkashian, Tabea Zimmerman, Christian Tetzlaff, Barbara Bonney, Krysztof Penderecki, Isaac Stern und Yefim Bronfman.
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Regelmäßig ist Sharon Kam auch auf den internationalen Sommerfestivals zu sehen, Sie war bereits eingeladen beim 'Mostly Mozart Festival', in Ravinia, Verbier, Seattle, Vancouver, Marlboro, Colorado und Divonne, wie auch beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Sharon Kam, die aus Israel stammt, gab ihr Konzert-Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Schon kurz danach wurde sie für das historische gemeinsame Konzert des Israel Philharmonic mit den Berliner Philharmonikern engagiert. Ihr Studium bei Charles Neidlich schloss sie an der New Yorker Julliard School ab.

Seit 1995 hat Sharon Kam das Klarinetten-Repertoire exklusiv bei Teldec Classics eingespielt. Für ihre Aufnahme der Klarinetten-konzerte 1&2 von Carl Maria von Weber mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter Kurt Masur bekam Kam 1998 den 'Echo' als "Instrumentalistin des Jahres" verliehen. Gemeinsam mit dem Komponisten Krysztof Penderecki wurde 1999 die Weltpremiere seines 'Concerto for Clarinet and Orchestra' eingespielt, neben weiteren Werken von Penderecki und Lutoslawski.

2002 veröffentlichte Teldec mit Sharon Kams 'American Classics' ein Album amerikanischer, Jazz-inspirierter Kompositionen, von Aaron Coplands Klarinettenkonzert bis zu Werken von Artie Shaw, Leonard Bernstein und George Gershwin.

'Sharon Kam – Collected Recordings' heißt jetzt eine beeindruckende 5CD-Box mit Aufnahmen der jungen Klarinettistin für Teldec. Diese Sammlung präsentiert nicht nur eine »Supernova am Klari-nettistinnen-Himmel«, wie Sharon Kam von der Presse genannt wurde, sondern auch ein sorgsam zusammengestelltes Repertoire, das sich von Klassikern wie Mozart, Schumann und Poulenc bis hin zu Werken von Lutoslawski und Penderecki, dessen Klarinettenkonzert sie uraufführte, und jazzigen Klängen von George Gershwin spannt (Quelle: www.warnermusic.de) Siehe auch unsere Musikempfehlung.

Am 10.6.2009 spielt Sharon im Kurhaus Wiesbaden:

Richard Strauss (1864-1949) Don Juan op. 20

Julius Rietz (1822-1877) Konzert für Klarinette und Orchester g-Moll op. 2

Gioacchino Rossini (1792-1868) Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester

Johannes Brahms (1833-1897) 3. Sinfonie F-Dur

Klarinette: Sharon Kam

Location und Termin: Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal, Infos: www.staatstheater-wiesbaden.de

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31.05.2009

Pornographie von Simon Stephens am Schauspielhaus Hamburg am 28.6. und 10.7.2009 . Es gibt eine Homepage, auf der Menschen aus allen Regionen der Welt Fotos veröffentlichen, die eine kollektive Botschaft verkünden: »We are not afraid.« Wir haben keine Angst – vor Attentaten, vor fundamentalistischem Terror. Interessant ist, dass die meisten Bilder aus Ländern stammen, in denen gar keine Anschläge stattgefunden haben. Die Seite ist eine Galerie internationaler Solidarität, ein Psychogramm gemeinsam empfundener Bedrohung. Simon Stephens hat ein Stück über dieses Lebensgefühl geschrieben. »Pornographie « lautet der Titel, und es geht nicht um Sex oder Milieu, sondern um das, was man die Pornographie des Alltags nennen könnte.

Es ist die Geschichte einer westlichen Metropole: eine Stadt, ein Tag, sieben Episoden. »Als Schriftsteller muss man die Fähigkeit haben, die Welt mit offenem Mund und kindlichem Staunen zu betrachten«, sagt Stephens. Die Stadt, über die er staunend schreibt, heißt London, und der Tag, den die Figuren erleben, ist der 7. Juli 2005, als vier Selbstmordattentäter die U-Bahn sprengten und 52 Menschen ihr Leben verloren. Doch der Terroranschlag spielt nur eine marginale Rolle, ist lediglich ein Blitzlicht am Rande des menschlichen Daseins. Denn die Bewohner Londons hatten in dieser Woche mehrere »Großereignisse« zu verkraften: Es wurde entschieden, dass die Olympischen Spiele 2012 in der Themsestadt ausgetragen werden und gleichzeitig fand »Live8« statt, das größte Benefiz-Rockkonzert der Welt. Der ganz normale Wahnsinn, der sich in jeder Metropole ereignen kann. Stephens’ Talent, Realität zu beschreiben, verbindet sich mit einer atemberaubenden, ungewöhnlichen Erzähldramaturgie. Puzzleartige Textbausteine fügen sich zu einer Art Menschenmosaik zusammen. In loser Szenenfolge erzählt Stephens Alltagsetüden, berührende Momentaufnahmen aus dem Leben von Großstadtmenschen am Rande einer Katastrophe, deren Schilderung jedoch ausgespart bleibt.

Es ist ein Stück über Menschen, die sich nicht brauchen, ein Stück über Menschen, die einfach nehmen, ohne zu fragen. »Images of hell. They are silent.«, heißt es immer wieder in »Pornographie «. »So wie die Pornographie sexueller als sexuell ist, weshalb sie gar kein Sexuelles mehr an sich hat«, schreibt Jean Baudrillard, sei es auch mit der »Hypergewalt« des modernen Terrorismus: eine sinnlose Gewalt ohne Geschichte und Perspektive, ohne Richtung auf ein konkretes Ziel oder gar eine Person. »Wir wissen nichts anzufangen mit dieser Gewalt. Sie verpufft.« Und so begleiten wir acht Menschen an diesem außergewöhnlichen Tag durch das Verkehrsnetz der Großstadt. Sie lieben, leben, arbeiten, essen und trinken fast so, als wäre die Welt noch in Ordnung. »Man kann ein Gedicht über einen Baum oder einen Song über einen See schreiben. Aber ein Stück muss von Menschen handeln«, sagt Simon Stephens.

Sebastian Nübling, geboren 1960, inszenierte u.a. am Jungen Theater Basel, am Theater Basel, am Staatstheater Stuttgart, an den Münchner Kammerspielen und am schauspielhannover. In den letzten Jahren war er regelmäßiger Gast beim Berliner Theatertreffen, u.a. mit den Uraufführungen von Händl Klaus »Wilde oder Der Mann mit den traurigen Augen« (2004) und »Dunkel lockende Welt« (2006) sowie in diesem Jahr mit der Basler Inszenierung »Dido und Aeneas«. Am Schauspielhaus inszenierte er »Die Krönung Richards III.« von Hans Henny Jahnn.

Ein Auftragswerk des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.
Eine Koproduktion mit dem schauspielhannover und dem Festival Theaterformen


Simon Stephens, der ausländische Dramatiker des Jahres 2008,
ist mit zwei Stücken im Schauspielhaus-Spielplan vertreten: »Pornographie« und »Harper Regan«.

Regie Sebastian Nübling
Bühne Muriel Gerstner
Co-Bühnenbild und Assistenz Jean-Marc Desbonnets
Kostüme Marion Münch
Musik Lars Wittershagen
Licht Roland Edrich
Dramaturgie Nicola Bramkamp, Regina Guhl
Mit Katja Danowski, Christoph Franken, Peter Knaack, Juliane Koren, Jana Schulz, Daniel Wahl, Samuel Weiss, Martin Wißner

Termine:
28.06 sowie 10.07.2009, 20:00 Uhr

Infos unter www.schauspielhaus.de

siehe hierzu auch unseren Trailer in der Videogalerie

Foto: v.l.: Daniel Wahl, Sonja Beißwenger, Jana Schulz, Monique Schwitter, Samuel Weiss, Christoph Franken, Peter Knaack, Angela Müthel, Friederike Trudzinski

 

Pressestimmen:

»Pornographie« ist »aufrüttelndes, schonungsloses Gegenwartstheater - absolut sehenswert! Das Publikum feierte Schauspieler, Regisseur und Autor mit frenetischem Applaus.« DPA
»Pornography« is (...) an extraordinary, extravagant production« THE GUARDIAN
»kongeniale Uraufführung von Sebastian Nübling« DIE ZEIT

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24.05.2009

Schauspielhaus Hamburg: Auszug aus "Federn lassen". Noch bevor an die wilden 68er überhaupt zu denken war, brechen drei junge Frauen aus der kleinbürgerlichen Enge ihrer Heimatstadt aus. Ohne große Planung stürzen sie sich in das Abenteuer, als Girl Group auf Tour zu gehen. Dabei lassen sie ein geordnetes Leben im Sinne ihrer Eltern hinter sich und setzen auf künstlerische Selbstverwirklichung. Ihre Idole sind Lesley Gore, Aretha Franklin, Diana Ross und die Supremes. Als Amanda and the Feathers kopieren sie deren Songs, Frisuren und Choreographien. Dreißig Jahre später zieht Belinda Bilanz: Was ist auf dem Weg geblieben vom großen Traum?

Regie Anika Döring
Bühne und Kostüm Anje Kuna
Licht Andreas Juchheim
Dramaturgie Nora Khuon
Mit Hedi Kriegeskotte

Schauspielhaus Hamburg: www.schauspielhaus.de 

Termine: 9.+20.6.2009

 

Pressestimmen:

Fleisch ist ihr Gemüse
Die weibliche Variante von Heinz Strunk heißt Belinda und lebt jetzt in der Schauspielhaus-Kantine
Die Welt, 7.11.08
Eng ist es in der Kantine des Schauspielhauses. Die Bühne ist winzig, eigentlich nur ein Podest, auch die Zuschauer sitzen dicht gedrängt an den wenigen Tischen. Und genau das ist die Atmosphäre, die Hedi Kriegeskotte braucht, um gnadenlos "Federn lassen" zu können. Im gleichnamigen Solostück von Kristo Sagor verwandelt sie sich in Belinda, das blonde Drittel einer deutschen Girl-Group. Aus sicherer zeitlicher Entfernung hält die Ex-Sängerin Rückschau, lässt drei Jahrzehnte mal eben in 90 Minuten an uns und ihr vorbei ziehen.

Eng war auch Belindas Welt in den 60er Jahren. Aus der eröffnete sich eines Abends ein Fluchtweg, als sie gemeinsam mit zwei Freundinnen zu den "ABC-Girls" mutiert: Mit Alkohol als Katalysator scheint Singen plötzlich die Perspektive, der Provinz erfolgreich zu entfliehen, Lesley Gores Hit "It's my Party" bündelt das Lebensgefühl der drei lebenshungrigen Teenager.

Dann geht es wirklich los: Tante Käthes Geburtstag liefert die willkommene Gelegenheit zum ersten Auftritt - und ein extrem dankbares Publikum. Darunter sogar zwei regelrechte Fans, Fleischermeister Momsen und Bäckerlehrling Wolfi, die - zwar miteinander konkurrierend, dennoch beide erfolgreich - für Folge-Auftritte sorgten: Die "Engagements" vor der Fleischer- und der Bäcker-Innung werden zu Heimspielen für die drei ehrgeizigen Nachwuchstalente.

Durch solcherart Erfolg ermutigt wird ein Tourbus angeschafft und endlich mutig die Ortsausfahrt Richtung Süden durchbrochen. Amanda, Belinda und Clio, die ABC-Girls, nennen sich nach kleinen Eifersüchteleien "Amanda and the Feathers", womit eine neue Linie zwischen der Frontfrau A und den beiden Federn im Background gezogen ist.

Als nächste Perspektive vor ihren Mikrofonen bietet sich ihnen das Publikum der Schrebergartensiedlung Sindelfingen und ein paar Hochzeitsgesellschaften aus Sigmaringen. Es folgte ein relativ sicherer Langzeit-Job in einer Gelsenkirchener Kneipe, mit den Auftritten ist jedoch auch das Bedienen der Gäste gekoppelt; nach einer kurzen internen Lagebesprechung ("Ich bin doch keine Nutte, sondern Künstlerin!") fügten sich alle drei in ihr Schicksal - und träumten weiter von geräumigen Stadthallen und dem Durchbruch. Um diesen zu forcieren, kopierten sie Songs internationaler Stars wie Diana Ross and the Supremes und Aretha Franklin. Doch weder gewagte Perücken noch wilde Affären mit den jeweiligen Lokalgrößen der Kleinstädte heben Amanda, Belinda und Clio über die Mittelmäßigkeit hinaus.

In westfälischem Schnodderton, mit der angebrachten Dosis Selbstironie und ungeschönt ehrlich, lässt Belinda reichlich Federn; Hedi Kriegeskotte liefert mit dieser Figur eine berührende One-Woman-Show, keine Sekunde entlässt sie ihr Publikum, sie schleift es unerbittlich mit durch jeden noch so kleinen Triumph sowie durch die Tiefen der Würdelosigkeit ihrer No-Name-Band-Existenz.  

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28.04.2009

Das Hamburger Schauspielhaus zeigt das sozialkritische Stück: Kritische Masse

Das Arbeitsamt bleibt heute aus unerfindlichen Gründen geschlossen. Vor der Tür bildet sich nach und nach eine bunte Menschentraube, Bundesrepublikaner aus unterschiedlichsten sozialen Schichten warten gemeinsam auf Einlass. Der ausgesonderte Ethikprofessor steht verdutzt neben dem Langzeitarbeitslosen, die junge Hauptschülerin neben der russischen Einwanderin. Sie haben abweichende Biografien und Motivationen dem Leben gegenüber, sie kommen woanders her und wollen, wenn sie es überhaupt noch formulieren können, woanders hin; eines aber haben sie gemeinsam: die Arbeitslosigkeit drängt sie an den Rand der Gesellschaft. Der Ort, der über kurz oder lang eine Veränderung schaffen sollte, bleibt versperrt und so fällt der unfreiwillig formierten Gruppe erstmal nichts anderes ein als gemeinsam zu warten.
Was ist mit denen, die draußen sind?

Diese Frage stellt Oliver Bukowski in seinem neuen Auftragswerk für das Deutsche Schauspielhaus. Der Titel »Kritische Masse« ist dabei Programm: Die Wartenden bilden eine Art Protestcamp, sie feiern eine Party, saufen, quatschen, hoffen, verzweifeln, lieben und hassen sich und versuchen für eine gemeinsame Sache zu kämpfen. Kritisch sind sie allemal, aber worauf zielt ihre Kritik ab? Auf die Verbesserung der sozialen Lebensumstände oder auf die Möglichkeit zur individuellen Entfaltung? Lassen sich die festgestellten Missstände mit dem Kapitalismus verbinden oder gehört das System schlicht abgeschafft? Was interessiert mehr? Das Hemdchen für den Liebsten oder die Kampfuniform? Und vor allem: Wer hört einem beim revoltieren überhaupt zu, wenn man kein Lokführer ist und durch Protest das Verkehrssystem eines ganzen Landes zum erliegen bringen kann? Es ist nicht leicht für die Kritische Masse in eine Revolutionäre Masse umzuschlagen.

Oliver Bukowski, studierter Soziologe, analysiert Proteststrukturen und wirft die Frage auf, welcher gesellschaftliche Tropfen das Fass zum überlaufen bringt. Auf skurrile Weise stellt er die Frage nach dem revolutionären Potential einer kritischen Masse. Und wie immer bei Oliver Bukowski liegen Tragik und Komik ganz eng beieinander, liefern sich die Helden bissige Dialogduelle und schwarze Pointengewitter.
Der Regisseur Sebastian Nübling, von dem schon mehrere Arbeiten am Deutschen Schauspielhaus zu sehen waren und der mit seiner Inszenierung »Pornographie« zum Theatertreffen 2008 eingeladen war, begegnet Bukowskis unterhaltsamer Tragödie in der Gegenwart und befragt die Kraft der Kritik an unserer heutigen Gesellschaft.

Oliver Bukowski (Autor)
Geboren 1961 in Cottbus. Nach dem Abitur studierte er von 1985 bis 1990 Philosophie, ab 1987 sozialpsychologisch spezialisiert (Diplomarbeit: »Begriffe moderner Motivationstheorie«). Anschließend war er Doktorand für Sozialwissenschaft an der Humbold-Universität Berlin. Bukowski ist Mitinitiator und Gründer der THEATERLOGE e.V. Seit Abbruch des Forschungsstudiums im November 1991 arbeitet er als freischaffender Autor, er lebt in Berlin.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl): Gerhart-Hauptmann-Preis 1994 für »London – L.Ä. – Lübbenau«, Deutscher Jugendtheaterpreis 1996 für »Ob so oder so«, Stücke-Förderpreis des Goethe Instituts im Rahmen der Mülheimer Theatertage 1998 für »Nichts Schöneres«, Mülheimer Dramatikerpreis 1999 für »Gäste«, Lessing-Förderpreis 2001 des Freistaates Sachsen. Oliver Bukowski war 1998 Mitbegründer und Leiter des Uraufführungstheaters (UAT) am Staatstheater Dresden und gründete 2001 die Filmproduktionsfirma »IT WORKS! Film-produktion«. Er ist Dozent in der Klasse für »Szenisches Schreiben« an der Universität der Künste Berlin, aus der in den letzten Jahren sehr viele renommierte Nachwuchsdramatiker hervorgegangen sind.

Regie Sebastian Nübling
Bühne und Kostüme Magda Willi
Musik Lars Wittershagen
Dramaturgie Nicola Bramkamp
Licht Annette ter Meulen
Mit Marion Breckwoldt, Marlen Diekhoff, Jörn Knebel, Juliane Koren, Hedi Kriegeskotte, Marie Leuenberger, Martin Pawlowsky, Tim Porath, Michael Prelle, Jana Schulz, Tristan Seith, Lydia Stäubli, Daniel Wahl, Samuel Weiss, Kaspar Weiss, Sören Wunderlich

Infos unter: www.schauspielhaus.de am 28.4. sowie 14.5.2009

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23.03.2009

Die Kunstform des improvisierten Tanzes und elektronischer Musik werden gemischt und verschmelzen ineinander zu einem Gesamtkunstwerk, das der Fotokünstler Luigi Toscano und sein Partner Felix Kerkow aus verschiendenen, auch ungewöhnlichen Perspektiven in einem filmischen Porträt wiedergeben

Im Mittelpunkt des Films stehen spontane Kreativität und Improvisation der Künstler und deren Interaktion auf der Bühne. Gezeigt wird der zur Perfektion gebrachte Austausch der Kunstformen.

Freie, auf elektronischen Sounds und Beats basierende improvisierte Musik der Band Goldbach gepaart mit modernem Ballett ergeben eine wunderbare Collage voll Ideenreichtum und Ausdruckskraft.

Luigi Toscano, Felix Kerkow (und Stefan Schrön an der Bühnen-Kamera) ist es gelungen, dieses ungewöhnliche Zusammenspiel in ihrem gemeinsamen filmischen Erstlingswerk zu verbinden. In Kooperation mit dem Kevin O´Day Ballet des Mannheimer Nationaltheaters  und der free form electronic Band Goldbach und um den Mannheimer Trompeter Thomas Siffling.

Film Premiere 25.03.09 20.00 Uhr Atlantis Kino Mannheim

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