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Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

01.04.2018

Gottfried Böhmer

Der Kaiserswerther Kunstpreis 2007 ging an die Künstlerin Dorothea Schüle für ihren Werkzyklus: "50 Jahre Römische Verträge, der Der Gesang der Amazonen", der die Frauen im Europäischen Film thematisierte. Dorothea Schüle studierte in Münster und ist Meisterschülerin von Prof. Hermann-Josef Kuhna. Der Kaiserswerther Kunstpreis wird seit 2005 von Prof. Dr. Martin Jörgens, Dr. Afschin Fatemi und der Gesellschaft Freunde der Künste vergeben. Die Laudatio hielt Gottfried Böhmer, Kurator und künstlerischer Leiter der Gesellschaft Freunde der Künste.

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01.03.2018

Gottfried Böhmer

Kaiserswerther Kunstpreis 2008: Preisverleihung an Sala Lieber. Künstlerische Leitung: Gottfried Böhmer, Gesellschaft Freunde der Künste.

 

Lust auf alte Techniken für neue Bilder

Wie stimulierend Maler wie Fragonard, Boucher und Tiepolo auf heutige Maler zu wirken imstande sind, lässt sich am erstaunlichen Werk der ungarischen Malerin Sala Lieber, die nach dem Dresdner und Düsseldorfer Studium u.a. bei Jörg Immendorff und Gerhard Merz sowie bei Brandl abschloss und jetzt post gra-duate weiter studiert, erkennen wie bei keinem anderen Künstler der Gegenwart. Ihre erklärte Liebe zum Dekor entfaltet sich in detailtreuen Nachempfindungen von Barock- und Rokoko-Ornamenten in ihren Zeichnungen und Malereien von Brokatstoffen, Samt und Seide, Verzierungen, Arabesken, Bordüren, Rocaille-Muschelformen, Lüstern, Perücken. Kaum ein bekanntes dieser Muster entgeht der Wiedererweckung durch die Künstlerin. Sala Lieber bringt geradezu ein Manifest des Ornaments auf die Leinwand - das genaue Gegenteil also des Manifestes gegen das Ornament, verfasst vom Wiener Architekten Adolf Loos in seinem Essay „Ornament und Verbrechen" von 1908, wo der Höhepunkt einer Kultur am Fehlen der Ornamente gemessen wird. In der Platzierung ihrer Ornamente meint Sala Lieber jedoch keine Oberfläche, die zu verschönern ist. Ihre floralen und dekorativen Konstruktionen auf der Leinwand zielen auf das innerste Wesen der Form, deren Element die zur Wirbelbewegung gerundete Linie darstellt. Die schöne Form soll im Kürzel des Ornaments alle Aspekte des Lebens und der Kunst umfassen, auch das Hässliche dieser universellen Sprache, die heute zwar wieder allenthalben gesprochen wird, doch eher in der Reklamewelt und zu wenig auf der Ebene ästhetischen Diskurses. Es geht also bei Sala Liebers Kunst, ihrer Zeichnung, ihren Siebdrucken und ihrer Malerei durchaus nicht um die „süße" Oberfläche bei der dekorativen, arabesk ver-spielten Form- und Farbgebung, sondern um die Entwicklung einer neuen Bildsprache im Rückgriff auf die altmeisterliche des Rokoko. Die Einzigartigkeit ihrer Bilderfindungen besteht dabei nicht in der Gestalt der Elemente, die sie gebraucht, sondern in ihrem Einsatz, ihrer Konstruktion auf der Bildfläche. Wir entdecken, dass die Künstlerin in der Art und Weise, wie sie die nackten Leiber im oft leeren Raum in abenteuerlichen Drehungen und Verrenkungen in Beziehung setzt und gemeinsam fliegen lässt, eigentlich eine Reise in die Welt barocker Bilderfindungen darstellt, mit ihren durch die Moderne und die Zeitgenossenschaft geschulten Wahrnehmungsinstrumenten. Diese Reise lässt sich auch als eine Reise in einen undefinierbar fernen, geradezu unendlichen Bildraum verstehen, den sie auf der zweidimensionalen Fläche der Leinwand errichtet. Die Grundsituation der in den Raum geworfenen und ins Bodenlose stürzenden Figuren, die sich im Sturz noch navigierend in Beziehung setzen (etwa in erotische), gewissermaßen ein Tiepolo-Fresko ohne Kuppel evozierend, löst aber nicht nur Engel-Seligkeit aus, sondern deutet auch auf eine womöglich existentielle Einsamkeit der konstruierten Distanzen zu fernen Zeiten und fernen Räumen hin. Es ist sicher kein Zufall, dass wir solche Zeit- und Raumphantasien aus dem Geiste unseres heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes über Raumkrümmung, Vervielfachung der Raum-Zeit-Dimensionen, Auflösung der Materie in unvorstellbar kleinen Nano- und unvorstellbar großen Weltraumbereichen, als befremdliche, subtil bedrohliche Konnotationen, die im Dekorativen und im Bukolischen schlummern, und ja auch gerade in der Malerei des Rokoko als ihr moderner Aspekt der Tendenzen zur Entgrenzung und Auflösung wiederentdecken, exemplarisch nicht nur bei Sala Lieber, sondern auch bei dem in Berlin und Peking gefeierten, vom Galeristen-Trendsetter Alexander Ochs vertretenen Maler Maio Xiaochin, dessen Zyklus „The Last Judgment in Cyberspace" der Kommunikationswissenschaftler Siegfried Zielinski einen Essay unter dem Titel „Neues im Alten entdecken" widmete. Vergleichbare Visionen sehen wir eben auch bei Sala Lieber, durch die rokokohafte Leichtigkeit des Seins ihrer Figurinen hindurch, die wie ihre Dekorationen so meisterhaft in Farbe und Komposition im kunstgeschichtlich erinnerten Ambiente gesetzt sind, aber gerade durch ihre tiepolohaften Entgrenzungen und Auflösungen im Bildraum in Bann ziehen, zu einer anderen Art von Cyberspace-Reisen, mit alten Mitteln.

Elmar Zorn

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10.04.2017 20 Jahre MIA

GFDK - Peter Goebel

20 Jahre MIA.: Zum runden Geburtstag lässt die Berliner Band eine Auswahl ihrer Lieder durch die kreativen Augen anderer Künstler  deuten.  „Alles neu 2017“, die Respektbekundung von Balbina an MIA., ist seit heute am Start.

Eigenartig, eigenmächtig, eigensinnig – dem technokratisch geprägten Künstlerverständnis des Popularmusik-Betriebs verweigern sich MIA. seit zwei Jahrzehnten so kantig wie erfolgreich. Ihre heute erscheinende neue Single „Alles neu 2017“ präsentiert den Istzustand der vier Musiker und lockt das Ohr geneigter MIA.-Hörer auf interessante Vergleichs-Fährten. 2002 als erste amtliche Single der Band veröffentlicht, inspirierte der Song die Musikkünstlerin Balbina dazu, ihren kreativen Individualismus zu leben.

Mia mit neuer Single

Ein größeres Kompliment kann man sich als Band mit 20-jähriger Historie kaum wünschen. Es sei denn, die Lobrednerin möchte den inspirierenden Song gleich noch mal mit Quellenverweis neu aufnehmen. Gedacht, getan. „Alles neu 2017“ ist in der gemeinsamen, frisch aufgenommenen Version ein charakteristisches Destillat der jeweiligen rhythmischen, lyrischen und tonalen künstlerischen Autonomie-Deklarationen von MIA. & Balbina. Mit dem Lied über Berlin, über eine Stadt, die nie stillstand und voraussichtlich nie still stehen wird, in der immer „Alles neu“ ist, schließt sich sowohl für MIA. wie auch für Balbina ein Kreis.

 Video Alles neu 2017

„’Alles neu’ war die erste Single von unserem ersten Album. Damals fragte ich nicht danach, wen das Lied interessierte oder inspirierte. Ich war beeindruckt von den neuen Eindrücken: Der erste Plattenvertrag, zum ersten Mal in einem professionellen Studio, die ersten Konzerte unter Profi-Bedingungen. Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass die Single einen derartigen Eindruck bei einer Künstlerin wie Balbina hinterlassen sollte“, sagt MIA.-Frontfrau Mieze.

Mia - die eigenwillige Künstlerin

Der Blick auf MIA. durch die Wahrnehmung anderer, teils auch genrefremder Künstler, wird im Geburtstagsjahr der Band fortgesetzt. Manchmal mit Mieze, Andy, Gunnar und Robert. Mitunter aber auch vollkommen autark. Namen kursieren bereits, aber deren MIA.-Momente sollen so überraschen wie die Band in den vergangenen 20 Jahren selbst immer überraschte, anregte und mitunter auch aufregte. „In diesem ‚20 Jahre MIA.’-Ding steht der Gast mit seinen Entscheidungen und seiner Eigeninitiative im Mittelpunkt“, kommentiert Mieze. „Balbina war vor ein paar Jahren mal Support-Act bei uns und ich habe sie als sehr eigenwillige Künstlerin wahrgenommen, womit ich mich gut identifizieren konnte. Es war spannend, einen neuen Text zu „Alles neu 2017“ zu erarbeiten. Jetzt freue ich mich auf die vielen weiteren spannenden Sichtweisen auf uns, die noch kommen werden. 20 Jahre MIA kann alles sein, außer handelsüblicher Retrospektive.“

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26.12.2016 George Michael gestorben

GFDK - Redaktion

"Mit großer Trauer bestätigen wir, dass unser geliebter Sohn, Bruder und Freund George während der Weihnachtstage zu Hause friedlich entschlafen ist", teilte sein Publizist mit.

Kollegen äußerten sich auf Instagram, Facebook und Twitter. Elton John schrieb auf Instagram: "Ich habe einen geliebten Freund verloren - den nettesten, großzügigsten und einen brillanten Künstler." Martin Fry von der Band ABC twitterte: "Ich bin am Boden zerstört." Madonna postete: "Lebewohl mein Freund. Wieder ist ein großer Künstler von uns gegangen. Kann sich das Jahr 2016 jetzt nicht verpissen?"

Es ist eine lange Liste und noch nicht einmal vollständig. 2016 sind viele von uns gegangen.

Roger Willemsen (15. August 1955 – 7. Februar 2016)

René Angélil (16. Januar 1942 – 14. Januar 2016)

Alan Rickman (21. Februar 1946 – 14. Januar 2016)

David Bowie (8. Januar 1947 – 10. Januar 2016)

Achim Mentzel (15. Juli 1946 – 4. Januar 2016)

Maja Maranow (20. März 1961 – 4. Januar 2016)

Manfred Krug (8. Februar 1937 - 21. Oktober 2016)

Tamme Hanken (16. Mai 1960 - 10. Oktober 2016)

Andrzej Wajda (6. März 1926 - 9. Oktober 2016)

Daniel Josefsohn (2. September 1961 - 13. August 2016)

Elie Wiesel (30. September 1928 - 2. Juli 2016)

Miriam Pielhau (12. Mai 1975 - 12. Juli 2016)

Jana Thiel (17. Oktober 1971 – 11. Juli 2016)

Bud Spencer (31. Oktober 1929 – 27. Juni 2016)

Manfred Deix (22. Februar 1949 – 25. Juni 2016)

Götz George (23. Juli 1938 – 19. Juni 2016)

Muhammad Ali (17. Januar 1942 – 3. Juni 2016)

Rupert Neudeck (14. Mai 1939 – 31. Mai 2016)

Erika Berger (13. August 1939 – 15. Mai 2016)

Uwe Friedrichsen (27. Mai 1934 – 30. April 2016)

Prince Rogers Nelson (7. Juni 1958 – 21. April 2016)

Hendrikje Fitz (15. September 1961 – 7. April 2016)

Hans-Dietrich Genscher (21. März 1927 – 31. März 2016)

Zaha Hadid (31. Oktober 1950 – 31. März 2016)

Roger Cicero (6. Juli 1970 – 24. März 2016)

Guido Westerwelle (27. Dezember 1961 – 18. März 2016)

Peter Lustig (27. Oktober 1937 – 23. Februar 2016)

Wolfgang Rademann (24. November 1934 – 31. Januar 2016)

Lord George Weidenfeld (13. September 1919 – 20. Januar 2016)

Harper Lee (28. April 1926 – 19. Februar 2016)

Umberto Eco (5. Januar 1932 – 19. Februar 2016)

Leonard Cohen ( 21. September 1934 - 11.November 2016 )




Redaktion

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27.05.2016 zum Eröffnungsspiel am 11. Juli

GFDK - Jobin Vazhayil

Wir können Berge versetzen, können die Grenzen bewegen, solange wir nur gemeinsam unser Ziel anstreben: Das ist eine Strophe aus dem offiziellen Turniersong für die U 19-EURO (11. bis 24. Juli 2016). Dominic Sanz liefert mit Aufgehende Sterne die perfekte Hymne für das Fußballfest in Baden-Württemberg.

Der 24 Jahre alte Musiker machte 2011 bei „The Voice of Germany“ auf sich aufmerksam und gehört mittlerweile als Sänger zu den „Söhne Mannheims“. Die Single Aufgehende Sterne ist ab 6. Mai im Handel erhältlich. Sie zeichnet sich durch viel Dynamik und Energie aus.

Damit passt sie bestens zur U 19-EURO.
„Der Song hat einen hohen Wiedererkennungswert und geht ins Ohr“, sagt DFB-Sportdirektor Hansi Flick, gleichzeitig Turnierbotschafter der U 19-EURO. „Mir hat der Refrain sofort gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, wie er im Stadion für Begeisterung sorgt und Emotionen freisetzt.“

Direkt zum Eröffnungsspiel am 11. Juli (12 Uhr) zwischen Deutschland und Italien in der Arena Stuttgart wird Dominic Sanz den Song live präsentieren. Mehr als 36.000 Tickets sind für diese Partie bereits verkauft. Auch beim Finale am 24. Juli (20.30 Uhr) in Sinsheim, für das es nur noch wenige Eintrittskarten gibt, hat Sanz einen Live-Auftritt angekündigt.

Song Aufgehende Sterne von Dominic Sanz

„Ich hoffe sehr, dass sich die U 19-Spieler mit dem Turniersong motivieren und ihn mögen“, sagt Dominic Sanz. Der Sänger kickte einst als Amateurfußballer in der Verbandsliga und ist Fan von Borussia Mönchengladbach.

„Ein paar Rückmeldungen aus Spielerkreisen gab es bereits: Die Jungs finden den Song cool, das ist ein großes Kompliment. Mir ist genauso wichtig, dass er auch von den Zuschauern gut angenommen wird. Denn durch sie entsteht die Begeisterung in den Stadien.“

„Wir haben sehr viel Kraft und Leidenschaft in den Song Aufgehende Sterne von Dominic Sanz gesteckt, weil wir mit dieser Hymne zu einer gelungenen U 19-Europameisterschaft in Deutschland beitragen wollen“, sagt Michael Herberger, Produzent und Musikalischer Leiter der „Söhne Mannheims“. „Musik und Fußball tragen Emotionen, Gefühle, Hoffnungen und Wünsche in sich. Genau diese Aspekte transportiert der Song.“

Der offizielle Turniersong Aufgehende Sterne von Dominic Sanz ist ab sofort im Handel erhältlich. Auch Eintrittskarten für die U 19-EURO sind weiterhin über das DFB-Ticketportal bestellbar.

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08.05.2015 Debut-Single

GFDK - Heike Hesse

Deutscher Rock'n'Soul nennt JULE WERNER ihr musikalisches Genre und bleibt darin bewusst eckig. Von Geburt an fühlt sich die Live-Sängerin mit Musik unwiderruflich verwoben. Ihre Leidenschaft für den Soul prägte sich durch Songs von Aretha Franklin, Ella Fitzgerald und Amy Winehouse.

Auf diverse Bands folgte ein 2-jähriges Engagement in einem Gospelchor und 2010 der musikalische Neustart mit dem Komponisten und Gitarristen Wolfgang Maiwald.

In drei Jahren bereisten die beiden Musiker in wechselnder Besetzung ganz Deutschland und gaben unzählige (Cover) Konzerte. Die Presse feierte sie nach ihren Gigs als „ … Soul-Lady, die ihren Zuhörern gleich am Anfang eine minutenlange Gänsehaut verpasst.“ (Mitteldeutsche Zeitung, 2012)
 
Jule Werner, die Newcomer Künstlerin der MDR Sommer Tour 2013, dreifache Preisträgerin des 31. Deutschen Rock und Pop Preises in der Kategorie Funk & Soul, Finalistin des Global Battle of the Band Contest 2014 blickt nach nur zwei Jahren eigenständiger musikalischer Arbeit auf zahlreiche Nominierungen und Preise zurück.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht 

Mit „Deine Magie“ veröffentlicht die ausgesprochene Live-Sängerin ihre Debut-Single in deutscher Sprache. Zwei Texte, ein Gefühl:

Diese emotionsgeladene Ballade knüpft an den englischsprachigen Track „Till I Die“ an und hebt Emotion, Herz und Leidenschaft auf ein neues Level. Jules erste deutsche EP folgt konsequent der englischen Veröffentlichung.

Das Songwriting lag in den Händen ihres Gitarristen und Komponisten Wolfgang Maiwald. Die treffenden Worte für ihre Emotionen lieferte Andreas Hähle (Dirk Zöllner, Transit, Fährmann).

Die soulige Ballade bildet eine musikalische Brücke hin zu gnadenloser Authentizität. Auf „Deine Magie“ folgen facettenreiche Tempo-Tracks mit: „Abseits der Gleise“, „Fremde Gesichter“ und „Egal wo du bist“, deren Chorus so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht und als Neueinsteiger bereits auf RBB/radioBerlin 88.8 in den Hörercharts "HEY MUSIC" landete.
 
„Stilistisch fühlt man sich dabei gelegentlich an Anette Humpe zu besten IDEAL-Zeiten erinnert; es geht demnach betont anspruchsvoll und dynamisch, aber gleichwohl eingängig und funky zur Sache.“ (Rüdiger Lübeck, Deutsche Mugge, 2014)

Drei Tracks wurden in Zusammenarbeit mit Jürgen Ehle (Pankow) recorded und produziert.

Im kommenden Jahr erobert Jule mit ihrer Band die Liveclubs und Festivals mit einem emotionsgeladenem Rock’n’Soul Set.

idee deluxe
Heike Hesse, Sinan Mercenk GbR
Glockenblumenweg 131 a
12357 Berlin, Germany
E-Mail: idee@ideedeluxe.de

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02.05.2015 Versöhnung, Fernweh, Zerrissenheit

GFDK - ACT

„Diese Stimme hat eine eigene Geschichte zu erzählen.“ (Die Zeit)

Sie ist eine der neuen Stimmen im zeitgenössischen Jazz: Natalia Mateo. Eine, die ihren eigenen Weg geht, unangepasst, aber doch nahbar und weit weg von den klischeehaften Vorstellungen über Jazzsängerinnen.

Ein junges Original mit ganz eigener Geschichte, das offen und vorurteilsfrei durch die musikalische Welt geht:

„Jazzblüten mit tiefen Wurzeln“, so fasste die FAZ kürzlich einen Konzertauftritt von Mateo zusammen. Die 31-jährige Sängerin ist eine Wanderin zwischen den Welten, musikalisch und im Leben.

Geboren in Warschau als Tochter eines klassischen Sängers, aufgewachsen in Österreich und jetzt in Deutschland lebend hat sie die unterschiedlichsten Eindrücke und Kulturen in sich aufgesogen und verarbeitet.

Mateo hat ihren eigenen musikalischen Wohlfühlort gefunden. Dieser klingt überraschend selbstverständlich und überaus spannend: Sie schöpft aus der slawischen Liedtradition, aus amerikanischem Jazz und dem Singer-Songwritertum von Joni Mitchell bis Amy Macdonald sowie der zeitgenössischen Pop- und Rockmusik.

Selbstgeschriebene Stücke mit englischen und auch polnischen Texten überführt sie in eine zeitgemäße Ästhetik. Zudem hat sich Mateo einige internationale Songs angeeignet, die ihr am Herzen liegen.

All das kleidet die Band in individuelle Arrangements, die konventionelle Fusion entschieden hinter sich lassen.

Mateos klangvolle west-östliche Vereinigung ist nicht ausgedacht, sondern reflektiert ihre persönliche Geschichte.

Ihre Musik ist ein Spiegelbild der eigenen Biografie. Sie ist wie eine un-philosophisch vorgetragene Weltanschauung, ein im besten Sinne leidenschaftlich-sinnlicher Ausdruck der Versöhnung all der Zerrissenheiten, die einem Menschen eine ehrlich erlebte, globale Welt beschert.

Sie ist ein sehr persönliches Liebesbekenntnis an die Tradition und die Moderne, an die Vertrautheit und das ständig in den Köpfen und Herzen pulsierende Fernweh, an die Schönheit der Gebundenheit, tiefster Zwischenmenschlichkeit und der gleichzeitig gelebten Unabhängigkeit.

In Mateos Musik „steckt das geheimnisvolle Andere, das einen in den Bann zieht", fasst die Jazzthetik treffend zusammen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

„Heart of Darkness“ ist inspiriert durch die gleichnamige Erzählung des polnischen Schriftstellers Joseph Conrad, ein Literaturklassiger aus dem 19. Jahrhundert. „Hier geht es um einen Aufprall von Kulturen, um Fremdheit und die Abgründe des Herzens.

Ich finde die Anspielung toll, denn meine Musik erzählt viel davon“, erklärt Mateo.  Hört man zum Beispiel ihre herzergreifende Version des von Billie Holiday bekannt gewordenen Anti-Rassismus-Lamentos „Strange Fruit“, das im politischen Spiegel der Jetztzeit auch heute noch aktuell erscheint, oder Mateos Interpretation von Lou Reeds Außenseitersong „Walk On The Wild Side“, werden die Parallelen schnell deutlich.

Ihre intensivsten Momente hat Mateo vielleicht, wenn sie in ihrer Muttersprache singt und ihre slawischen Wurzeln sprießen lässt, „wenn im dunklen Brodeln der Musik deutlich wird, dass diese Stimme eine eigene Geschichte zu erzählen hat“. (Die Zeit)

2013 traf Mateo am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück auf ihre Mitstreiter, die sie zu einer wahren Working Band zusammenschweißte. Da ist der erhaben schwebenden Trompetenton von Gregor Lener, das ergreifend-sensible Klavierspiel von Simon Grote wie z.B. bei „Strange Fruit“, Dany Ahmads flexible und rhythmisch ausgefuchste Gitarre, das von ungeraden Metren und Breakbeats beflügelte Schlagzeugspiel Fabian Ristaus und der zupackende Bass von Christopher Bolte, welches deutlich macht, dass sich hier Persönlichkeiten an ihren Instrumenten einbringen, die wichtige Puzzlesteine für die Musik liefern.

Der energetisch dichte Bandsound entspringt aus dem Gemeinsamen, aus dem Zusammentreffen begeisterter junger Musiker, die nicht abgebrüht, sondern frisch und leidenschaftlich spielen. Auf zwei Stücken stößt ein besonderer Gast hinzu, Mateos neuer ACT-Kollege Tobias Christl.

Beide lernten sich auf einem Workshop kennen, den der Berliner Sänger leitete. Auch er ist wie Mateo „einer der außergewöhnlichsten Musiker des deutschen Jazz“ (Der Freitag) mit einer „alle Genres überschreitenden Musikvision“ (Süddeutsche Zeitung).

Die Jazzpodium schreibt über Natalia Mateo: „Ihre Stimme besitzt etwas Kristallines, etwas melancholisch Sprödes. Sie klingt verletzlich – aber nicht verletzt. Selbstbewusst, ohne auch nur den Ansatz eines elitären Anspruchs.“ „Mit „Heart of Darkness“ macht diese nun „einen Schritt in Richtung Scheinwerferlicht“ (Die Zeit).

ACT Music & Vision GmbH & Co.KG
info@actmusic.com

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29.04.2015 Synthie, Rock, New Wave

GFDK - Eric Rauch

Intelligente politische Texte und eingängige Songs zwischen Synthie-Pop, Rock und New Wave ermöglichten John Watts und seiner Band Fischer-Z um 1980 mit Alben wie „Going Deaf For A Living“ und „Red Skies Over Paradise“ den internationalen Durchbruch. Am 15. Mai erscheint die neue Fischer-Z-CD „This Is My Universe“.

Die erste Single veröffentlichte Fischer-Z alias Mastermind John Watts 1978 ("Wax Dolls"), das erste Album "Word Salad" erschien im darauf folgenden Jahr.

Damals noch im Kontext einer regulären Band, die der Sänger, Gitarrist und Songschreiber aber schon während der Aufnahmen zur dritten LP „Red Skies Over Paradiese“ 1981 auflöste.

Danach folgten bis heute, unter verschiedenen Namen, knapp 20 weitere Alben, Dutzende Singles und Klassiker wie "Marliese", „So Long“ oder "Berlin".

Dazu zahlreiche Live-Konzerte, Festival-Auftritte in aller Welt und diverse Tourneen, unter anderem im Vorprogramm von Police, Dire Straits oder zum Beispiel Bob Marley. Inzwischen hat sich der Ende 1954 geborene Brite auch als Multimedia-Künstler etabliert.

Er zeichnet und kreiert „art pieces“, veröffentlichte einen Lyrikband ("The Grand National Lobotomy") und feierte 2013 mit seinem Musiktheaterstück "The Last Picasso" Bühnenpremiere. Und damit endlich auch die Diskussionen und Fragen um die Namensgebung des Künstlers ein Ende haben, gilt jetzt:

John Watts tritt live und auf Tonträgern fortan nur noch unter seinem Alter Ego Fischer-Z auf, entweder zusammen mit Band oder mit dem Zusatz "Fischer-Z solo" als nicht weniger beeindruckender Solist mit Elektro- oder Akustik-Gitarre.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

John Watts nennt es "The Re-Invention Of Fischer-Z" - und verbindet diesen Schritt mit der Veröffentlichung seines neuen Studioalbums mit dem sinnbildhaften Titel "This Is My Universe".

Darauf erweist er sich erneut nicht nur als brillanter, hochintelligenter Texter, sondern wie immer auch als politischer Beobachter und Kommentator. Der Song "Winston" dokumentiert seine Sicht auf die Londoner Krawalle von 2011.

"Martha Thargill" beleuchtet das individuelle Schicksal während des englischen Bergarbeiterstreiks der 1980er Jahre (Stichwort "Thatcherism"). Und "Tale Of Bales" ist vom Amoklauf eines US-GIs 2012 in Afghanistan inspiriert. Ein anderes großes Thema seiner Songs sind die zwischenmenschlichen Beziehungen.

Im Gitarren-Pop-Song "Just-A-Man" entwirft er einen dunklen und reumütigen Blick auf Liebe und Ehe. "Just Like Justice" ist ein Manifest für den pro-aktiven, wahren Romantiker, und "Unshakeable Bluesky" entpuppt sich als wahre Liebeserklärung.

Die verspielte Mitsing-Hymne "Lorelei" ist eine Hommage an den Tanz des Lebens, während der feinfühlige Titel "Is The Love" in Erinnerung an den verstorbenen Vater entstand.

Zwei weitere Highlights sind die melancholische Ballade "World-Go-Round" mit mehr oder weniger existentiellen Fragen ("Can music change the world?") und das mit monotoner Stimme gesprochene Statement des plakativen Titelsongs, der in regelrechten Gitarrenkaskaden gipfelt.

Eric Rauch
Promoteam Schmitt & Rauch
Wittmannstr. 2
64285 Darmstadt
eric@promo-team.de

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09.04.2015 Einer der ganz großen

GFDK - Kai Manke

Er ist der Meister des Konzeptalbums und galt bereits bei seinem Debüt-Album "Tubular Bells" (1973) als innovativer Bastler, hervorragender Komponist und virtuoser Multiinstrumentalist. 1992 wechselte MIKE OLDFIELD von Virgin zu Warner Bros. und setzte dort die Reihe seiner außergewöhnlichen Alben fort.

Meilensteine wie die "Tubular Bells-Fortsetzungen "II", "III" und "2003", "The Songs Of Distant Earth", "The Voyager" und "Tr3s Lunas" zeigten, dass OLDFIELD sich stets erfolgreich weitentwickelte und dabei immer auf modernste technische Innovationen setzte. Insgesamt acht Alben, die zu seinen besten und experimentellsten Arbeiten gehören, erschienen bei Warner Bros. Die meisten von ihnen erreichten auch in Deutschland die Top-15! Mit "Best Of 1992-2003" bringt Rhino/Warner Music nun auf zwei CDs die Essenz aus dieser fruchtbaren Epoche zusammen und ergänzt sie mit einem guten Dutzend von B-Seiten und Remixen, die bisher auf keinem Album erhältlich waren. MIKE OLDFIELD "The Best Of 1992-2003" erscheint am 8. Mai.

Zeitgleich mit dem "Best Of" werden außerdem die Alben "Tubular Bells II" und "The Songs Of Distant Earth" sowie "The Voyager" und "Tubular Bells III" auf 180g schwerem Vinyl veröffentlicht (die letzten beiden zum ersten Mal auf Vinyl!). Alle vier Alben wurden in Direct Metal Mastering-Technik gemastert.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Disc 1 von "The Best Of 1992 – 2003" präsentiert einige Singles sowie Auszüge aus den acht Studio-Alben "Tubular Bells II" (1992), "The Songs of Distant Earth" (1994), "Voyager" (1996), "Tubular Bells III" (1998), Guitars" (1999), "The Millennium Bell" (1999), "Tr3s Lunas" (2002) und "Tubular Bells 2003" (2003). Zu den Highlights gehören dabei Songs wie "Man In The Rain", "Sunlight Shining Through The Cloud" und der Schlusstrack von "Tubular Bells 2003", "The Sailor’s Hornpipe 2003". Einige Non-Album-Versionen und Edits wie "Far Above The Clouds" (2im Radio-Mix von "Timewriter), "Women Of Ireland" (im Edit von Lurker) und die Radio-Version "Thou Art In Heaven" dürften auch alteingessenen Fans neue Perspektiven eröffnen.

Disc 2 überrascht mit selten gehörten Versionen einiger klassischer OLDFIELD-Tracks, darunter auch ein "To Be Free"-Remix von "Soultronik" und der "Let There Be Light"-Remix von BT. In den späten Achtzigern wurde OLDFIELD zu einem der Innvoatoren der "Ambient House Music" und inspirierte auch "The Orb", die damals eines der herausragenden Ambient-Projekte waren. In diesem Rahmen entstand der epische "Orbular Bells"-Mix von Sentinel, der ebenfalls ein Kernstück von CD 2 ist. Abgerundet wird die sorgsam ausgesucht Sammlung durch einige B-Seiten wie "Silent Night", "The Spectral Army" und "Mike’s Reel".

MIKE OLDFIELDs Werk altert nicht, es reift. Und es eröffnet auch bei mehrmaligem Wiederhören immer wieder einen Strom neuer Perspektiven. "The Best Of 1992-2003" lädt zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die Warner-Jahre ein, die zu den kreativsten Phasen im Werk MIKE OLDFIELDs zählen.


Kai Manke
networking Media - Hamburg / Berlin
Bei der Lutherbuche 30 A, 22529 Hamburg / Germany
info@networking-media.de

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30.03.2015 Klassik-meets-Pop-Spagat

GFDK - Anna-Theresa Kröber

Früher spielte er in Bands von Marc Terenzi, Krypteria, Butterfly Coma oder The Mercury Arc. Das Klavier war dabei immer sein Instrument. Jetzt überzeugt Benjamin Richter auf seinem Debütalbum „The Grand Momentum“ mit Klassik-Crossover at it’s best!

Inspiriert ist seine Musik von Klassik im Mix mit Pop und Rockmusik. Prägnant trifft in „Enjoy The Silence SonataBeethoven auf Depeche Mode und fesselt jeden Hörer.

Bereits seit seiner Kindheit hat sich Richters Liebe zum Klavier entwickelt. Es begann mit Klavierunterricht, den er bald abbrach um nach eigenen Aussagen erst danach wirklich mit dem Klavier spielen zu beginnen. Und die Liebe zum Instrument hält bis heute an. Auf „The Grand Momentum“ verbindet Benjamin Richter die Einflüsse aus verschiedenen Genres zu einem stilübergreifenden, atmosphärischen und außergewöhnlich kopfkinolastigem Klassik-meets-Pop-Spagat irgendwo zwischen Beethoven, Hans Zimmer, Ludovico Einaudi und Linkin Park.

Wir lieben Musik… weil sie uns glücklich macht

Angesprochen auf eine Person, mit der er gerne mal zusammenarbeiten würde, antwortet Richter: „Jonathan Davis von Korn wäre mega!“ Ebenso einzigartig wie sein musikalischer Stil präsentiert sich auch der Künstler selbst: Er ist alles andere als der klassische Konzertpianist im schwarzen Frack. Mit seinem unkonventionellen Look aus Dreitagebart, Tattoos und urbanem Kleidungsstil verkörpert Benjamin Richter auch äußerlich den Bruch, den Kontrast aus Mainstream und Underground.

Immer schon war er ein musikalischer Grenzgänger, der sich nie zwischen E-Musik und U-Musik entscheiden konnte. Seit gut zehn Jahren taucht sein Name immer wieder in der internationalen Musiklandschaft auf – ob nun als Mitglied einer Band oder als Produzent für Caliban, Emil Bulls oder Moonspell. Benjamin Richter ist vielseitig, liebt Musik  und steht hinter dem, was er musikalisch tut.

Mit „The Grand Momentum“ (VÖ.10.04.2015) geht Benjamin Richter jetzt den vielleicht wichtigsten Schritt seiner bisherigen Karriere.

 


Anna-Theresa Kröber
mail@fraukroeber.com

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