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Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

10.05.2014 Erste Single "Fever"

GFDK - Warner Music

The Black Keys neues Album"Turn Blue" erschien am 09.05.! Das Album wurde erneut produziert von Danger Mouse, Dan Auerbach und Patrick Carney und enthält 11 neue Tracks, darunter auch die erste Single "Fever", die ihr unten anhören könnt.
 
Die Single "Fever" ist ab sofort digital erhältlich. Das Album ist als LP, CD sowie digital über die Website von The Black Keys erhältlich, auch im Bundle mit T-Shirt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

"Turn Blue" wurde im Sommer 2013 aufgenommen in den Sunset Sound Studios in Hollywood, weitere Aufnahmen erfolgten im Key Club in Benton Harbor, Michigan und Anfang 2014 in Dan Auerbachs Easy Eye Sound in Nashville. Zur Bedeutung des Albumtitels sagt die Band, er könne Bezug nehmen auf:
 
A: Erstickung
 
B: Traurigkeit
 
C: Taubheit von extremer Kälte
 
D: Einen Moderator aus dem Late-Night-Fernsehen im Cleveland der 1960er Jahre mit Namen Ghoulardi
 
E: Alles oben Genannte
 
Ergänzend kommentiert Patrick Carney: "Wir sind immer darum bemüht, uns herauszufordern, wenn wir ein Album machen. Uns nicht zu wiederholen, zugleich aber auch uns treu zu bleiben. Auf diesem Album haben wir die Songs atmen lassen und unterschiedliche Stimmungen, Strukturen und Sounds erkundet. Wir sind gespannt darauf, der Welt 'Turn Blue' vorzustellen."
 
"Turn Blue" ist das achte Studioalbum des Duos und der Nachfolger zu "El Camino", das 2011 erschien, vielfach Platin- und Gold-dekoriert ist und den Black Keys drei Trophäen bei den Grammy Awards 2013 einbrachte ("Best Rock Performance", "Best Rock Song" und "Best Rock Album"). 

Hier ist das Tracklisting für "Turn Blue" von The Black Keys: 

 
Turn Blue
 
1. Weight of Love
 
2. In Time
 
3.  Turn Blue
 
4.  Fever
 
5.  Year in Review
 
6.  Bullet in the Brain
 
7.  It’s Up to You Now
 
8. Waiting on Words
 
9. 10 Lovers
 
10. In Our Prime
11.  Gotta Get Away

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07.05.2014 Debuetalbum SYNESTHESIA

GFDK - Sony Music

Der Kreuzberger Frans Zimmer hat geschafft wovon andere nur träumen können. Über die letzten acht Jahre ist er unter dem Künstlernamen ALLE FARBEN zu einer Größe der heimischen und internationalen Musikszene herangewachsen. Seine Sets kennt man aus den Clubs und von Soundcloud.

Sie bringen sogar tanzscheue Menschen dazu mindestens mit dem Fuß zu wippen. Man kann einfach nicht anders. Für seinen einzigartigen Sound vereint er Musikrichtungen und Komponenten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Er überschreitet Grenzen, adaptiert bekannte Klassiker und formiert sie zu elektronischer Tanzmusik.

Spätestens seit dem Auftritt am 1. Mai 2013 auf dem Tempelhofer Feld müssen auch seine Kritiker zugeben, dass die Anziehungskraft seiner Musik schlichtweg bemerkenswert ist. Als Frans das gigantische Flugfeld bespielte, standen 35.000 Zuhörer vor ihm und tanzten zu seinen fröhlichen Klängen in den sonnigen Nachmittag. Frans gilt inzwischen auch in den Niederlanden, Kanada oder Israel als gefeierter DJ und ist jedes Wochenende an einem anderen Ort zu finden. Aber Berlin und vor allem Kreuzberg wird immer Frans' Heimat bleiben. 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Es war eine lange Reise zu dem aktuellen Meilenstein seiner Karriere: Sein Debutalbum SYNESTHESIA, auf dem, wie man es von Frans erwartet, elektronische Musik auf durchdachte Live-Aufnahmen trifft. Knapp ein Jahr lang tüftelte Frans an der richtigen Mischung, um seinen Livesets auch auf dem Album gerecht zu werden. Es war ein langer Weg und eine Herausforderung, denn Synthesia ist nicht einfach an einem Rechner entstanden, sondern ganz klassisch mit Musikern im Studio.

Für die Weiterentwicklung seiner Musik hat Alle Farben gezielt auch musikalische Einflüsse von Außen berücksichtigt. So holte er sich Hilfe von den internationalen Sängern Graham Candy, Sway Clarke II und Jenny Rossander aka Lydmor, die er im Sommer 2013 in Utrecht kennenlernte und schnell für die Mitarbeit an seinem Album gewinnen konnte. Die beiden trafen sich durch Pitto, dessen Studio Stekker-Woche die Zusammenarbeit erst ermöglicht hatte. Kreativ gesehen war dieser Sommer eine sehr intensive Zeit für Frans, schon damals zeichneten sich die Grundsäulen von Synesthesia ab, er wusste schnell wie das Endergebnis aussehen würde.

Für Alle Farben ist das Album ein großer Schritt, aber Frans lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er erwartet zwar mit Spannung die Entwicklungen und den Effekt, denn Synthesia auf seine weitere Karriere haben wird, im Grunde blickt er aber eher sorglos in die Zukunft. Denn dass Frans eine Daseinsberechtigung in der Clubszene hat, muss er längst nicht mehr beweisen. Mit dem Album zeigt er seinen Zuhörern nur ein weiteres Stück seiner musikalisch bunten Welt und lädt sie ein mit ihm zu tanzen.

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05.05.2014 Selbstgeschriebene Single "Youth"

GFDK - Sony Music

Musik funktioniert immer dann am besten, wenn ihr ein pochendes - oder in manchen Fällen, ein blutendes - Herz inne wohnt. Die Kraft, die die Widersprüchlichkeit mitreißender Popmelodien und tief empfundener Melancholie entfachen kann, ist Foxes alias Louisa Rose Allen nur allzu gut bekannt.

„Ich schreibe immer traurige Songs, aber ich mag es eigentlich eher tragikomisch“, erklärt sie. „Lieder, bei denen man am Anfang das Gefühl hat, dass alles Mist ist und am Ende stellt sich dann heraus, dass es ganz großartig ausgeht. Ich bin ein großer Fan von solchen Sachen und ich denke, dass auch mein Leben ein wenig so verläuft.“ Auf ihrer Debütsingle „Youth“ gibt es davon jede Menge: es ist ein flehender Appell, Chancen nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Oder bei „Clarity“, der Zusammenarbeit mit dem deutschen Produzenten-Shootingstar Zedd (u.a. Lady Gaga, The Black Eyed Peas, Skrillex), der den beiden einen blitzsauberen Top Ten Hit in den US-Charts bescherte. In Großbritannien kam die Single auf Position 29.

Der Song „Youth“ nimmt in der bisherigen Foxes-Geschichte, die von Open-Mic-Abenden über gefeierte Auftritte beim SXSW-Festival bis hin zu Erwähnung durch Global-Superstar Katy Perry („völlig surreal, total verrückt“, erinnert sich Foxes) reicht, einen ganz besonderen Platz ein. Ursprünglich war der Song zusammen mit dem Stück „Home“ auf einer 7 Inch Vinyl enthalten, die das angesagte Connaisseur-Poplabel Neon Gold veröffentlichte. Der Release bescherte Foxes nicht nur die bereits erwähnte Aufmerksamkeit von Ms. Perry, auch Lady Gaga-Kollaborationspartner Zedd, der britische Produktions-Gurus Rudimental (Foxes ist auf seiner Single „Right Here“ zu hören) und Fall Out Boy-Bassist Pete Wentz fiel der Song auf.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Letzterer unterbrach sogar seine Geburtstagsparty, um sich bei einem Freund nach dem Lied zu erkunden. Sofort kontaktierte er die junge Britin und bestand darauf, dass sie beim Song „Just One Yesterday“ mitsang, der sich auf dem letztjährigen US-Nummer-Eins-Album der Band „Save Rock and Roll“ findet. „Aufgrund von ‚Youth‘ ist einiges passiert“, resümiert sie mit einem Anflug von Understatement. „Nach den ganzen Featuring-Sachen machte es aber Sinn, mit ‚Youth‘ zu starten. Damit hat alles angefangen und der Song dreht sich um die Dinge, die mir am wichtigsten sind.“

Und auch wenn „Clarity“ sie jenseits des Atlantiks zum Star machte („Ich werde in den USA wiedererkannt, oft kommen Leute auf mich zu und sagen: ‚Oh mein Gott - bist du Foxes?!‘“), ist „Youth“ Beleg dafür, dass sie über die Songs verfügt, um es auch auf eigene Faust zu schaffen. Und siehe da: in Großbritannien bescherte ihr „Youth“ mit Platz zwölf um ein Haar den ersten Top Ten Hit. „Der Erfolg von ‚Clarity‘ in Amerika ist natürlich eine tolle Leistung, aber es geht mir in erster Linie um meine eigenen Sachen. Ich habe noch einen sehr weiten Weg vor mir“, erklärt sie mit entschlossenem Blick. „Ich freue mich darauf, mein neues Material zu veröffentlichen. Ich kann es nicht erwarten, dass das Album endlich erscheint.“

Bereits in ihrer Kindheit, die sie im südenglischen Southampton mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester verbrachte, wusste Louisa, dass sie irgendwann auf einer Bühne stehen wollte. Eigentlich war das der ganzen Familie klar, denn sie tat so gut wie nichts anderes als „aufzutreten“. „Ich war immer das Kind, das an Weihnachten auf dem Tisch stand und sang. Meiner ganzen Familie ging das ziemlich auf den Wecker. Ich sang ‚The Little Mermaid‘ und Celine Dion und alle lachten über mich“, erinnert sie sich. Diese von Musik bestimmte Kindheit brachte sie irgendwann dazu, sich eigene Songs auszudenken – und das möglicherweise sogar nachhaltiger als ihr bewusst ist. „Ich habe neulich einige alte Babyvideos gesehen und es war ziemlich seltsam, wie ich da auf dem Boden herumtolle und im Hintergrund läuft diese eigentümliche Musik, die gar nicht so unähnlich klingt wie das, was ich heute mache“, erklärt sie ein wenig schockiert. Die „eigentümliche Musik“ waren die Songs, die ihrer Mutter damals gefielen: Lieder von Björk, Kate Bush und Beth Gibbons von Portishead.

Offensichtlich speicherte die kleine Louisa Rose all diese Einflüsse (zur späteren Verwendung) in ihrem musikalischen Gedächtnis ab - zunächst gab es allerdings einige Durststrecken zu überstehen. „Als ich auf eine weiterführende Schule ging, gab es eigentlich keine Musik in meinem Leben, denn in dieser Zeit ist man sehr gefordert. Das war eine Phase, in der ich mir selbst nicht erlaubte, Musik zu machen“, sagt sie. Doch der Wunsch, mit Musik zu arbeiten, brannte nach wie vor in ihr. Nachdem sie kurz mit dem Gedanken gespielt hatte, eine Karriere in der Beauty-Branche in Erwägung zu ziehen („Das machten alle und ich dachte mir: ‚ok, dann werde ich halt Kosmetikerin‘, man weiß ja, wie so was läuft. Aber Gott sei dank habe es nicht getan. Ich würde heute vermutlich irgendwelchen Frauen in Eastleigh den ganzen Tag Selbstbräuner aufsprühen.”), beschloss sie, sich in einen Musikkurs in London einzuschreiben. „Meine Schwester überredete mich, nach London zu kommen und auf ihrer Couch zu schlafen, damit ich diese Schule besuchen konnte“, erklärt sie. „Ich lebte aus Koffern und ging ihr ein Jahr lang auf die Nerven, ich besuchte die Musikschule und arbeitete in vielen Bars, dann machte ich noch ein Jahr Sofa-Hopping.“   

Der Kurs an sich bot ihr zwar kaum Möglichkeiten, kreativ zu sein, ließ aber in ihr den Wunsch reifen, nach neuen Gelegenheiten zu suchen, aufzutreten und ihre Songwriting-Skills zu schulen. „Ich bin bei vielen ‚Open Mic‘-Abenden aufgetreten, oft bestand das Publikum nur aus zwei Leuten, die so aussahen, als wenn sie gleich anfangen zu heulen“, lacht sie.

Und während sie gerade dabei war, ihr Selbstbewusstsein durch Live-Auftritte zu stählen, traf sie zufällig auf den Produzenten Ghostwriter, dem es gelang, etwas aus ihr heraus zu kitzeln, das sie noch keinen anderen Produzenten mitteilen konnte. „Ich sagte ihm, welche Sounds ich wollte und es machte einfach extrem viel Spaß. Wir trommelten z.B. mit Löffeln, um Sounds zu erzeugen. Er kam wirklich nicht wie ein Produzent rüber, der versucht, einen Hit zu machen.“ Zu diesem Zeitpunkt trat sie bereits unter dem Pseudonym Foxes auf, eine Name, der auf einen ihrer ganz frühen Songs zurückgeht und auch in einem verrückten Traum ihrer Mutter eine Rolle spielt, in dem Füchse die schönste Musik der Welt aufführen.

Einer der ersten Songs, an denen sie zusammen mit Ghostwriter arbeitete, war „Youth“, der zusammen mit dem filigranen „Home“ auf Soundcloud platziert wurde, um das allgemeine Feedback auszutesten. Und siehe da: nur wenige Tage später meldete sich das Label Neon Gold mit dem Wunsch, die beiden Songs als 7-inch Single zu veröffentlichen. „Ich war total aus dem Häuschen. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass wir Meetings mit ihnen hatten und sie die Songs veröffentlichten. Man hatte das Gefühl, dass es genau das Richtige war“, sagt sie lächelnd.

Neben „Youth“ und Home“ enthält das Foxes-Debütalbum, das den Titel „Glorious“ tragen wird, das raffinierte, schimmernden „Let Go For Tonight“, das in Zusammenarbeit mit Jessie Ware-Partner Kid Harpoon entstand. Ebenfalls auf dem Album enthalten sein wird das leicht TripHop-angehauchte „Echo“, das eine subtile Richtungsänderung in ihrem Songwriting andeutet. „Ich schreibe normalerweise keine Beziehungs-Songs, aber dieses Lied entstand nach einem Streit mit meinem Freund“, erklärt sie. „Es ist seltsam, denn es ist vermutlich der einzige Song, der auf dem Gefühl basiert, dass jemand den Glauben an eine Beziehung verloren hat. Der Text handelt von Menschen, die sich vornehmen, zu versuchen, eine Beziehung zu retten, bis nichts mehr davon übrig ist und immer noch daran festhalten, solange das Echo der Beziehung noch irgendwie wahrnehmbar ist. Es handelt von dem Gefühl, dass deine Beziehung zerfällt und der Partner bittet, doch noch einfach ein bisschen mehr daran zu glauben.“  

Für Foxes ist Musik nicht nur ein Hobby oder eine Phase, die irgendwann vorüber sein wird. Es ist etwas, dass sie schon ihr ganzes Leben machen wollte - ohne dass ihr das  immer bewusst war. Was sie auszeichnet, ist nicht der unermüdliche Versuch, die Welt auf sich aufmerksam zu machen - schließlich macht sie das bereits seit Tante Joans Weihnachtsparty. Im Gegenteil: ganz still und leise gelingt es ihr, dass man sich in ihre Songs verliebt. „Ich renne dem Ruhm nicht hinterher. Ich brauche diesen Teil überhaupt nicht, ich will einfach nur Musik machen“, erklärt sie nachdrücklich. „Und ich möchte diese Art von Musik für den Rest meines Lebens machen“.

Der Verlust der Kosmetik-Branche von Eastleigh ist ohne Zweifel ein Riesengewinn für die Popmusik. 

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01.05.2014 stark, emotional, ansteckend

GFDK - Peter Goebel

Überall auf der Welt gibt es Sängerinnen, die hörenswert sind, die einen tollen Song und einen einprägsamen Sound haben. Es gibt allerdings nur sehr wenig Künstlerinnen, die über einen absolut einzigartigen Ton verfügen, einen, den man sofort und ohne Zweifel erkennt. Diese fesselnde, Gänsehaut verursachende, beseelte, große Stimme, die einen echten Superstar-Status ausmacht. Anastacia ist genau das. Ein Superstar.

‚Wiederauferstehung’. Ein starkes, interessantes Wort. Es ist die Übersetzung ihres Namens aus dem Griechischen. Es beschreibt den Zustand, neu geboren zu werden. Die englische Übersetzung, „Resurrection“, ist passenderweise auch der Name ihres neuen Albums. Anastacia war auf einer langen Reise – sowohl was ihr Leben angeht, als auch ihre musikalische Karriere. Manchmal muss man vom Weg abkommen, um sich selbst wiederzufinden, Herausforderungen standhalten und experimentieren, aber wenn man fokussiert bleibt, findet man auch wieder zurück. Man kann Dinge wiederauferstehen lassen, die verloren gegangen waren. Wenn jemand weiß, wie man seine innere Stärke findet, sich konzentriert und nicht aufgibt, dann ist das Anastacia.

Dieses Album ist einfach atemberaubend. Eine melodische, von Herzen kommende und erhebende Reise. Es ist das Statement einer Kriegerin, einer Kämpferin, die ihre ermutigende Botschaft an die Welt schickt. Gebt nicht auf, bleibt optimistisch, findet eure innere Stärke. Angefangen von den mitreißenden, ansteckenden, lebensbejahenden Popsongs, die einen dazu bringen, einfach aufstehen und tanzen zu wollen (und bei denen man einfach mitsingen muss, egal wie sehr man vielleicht versucht, es nicht zu tun), bis hin zu den Tracks, die buchstäblich nach dem Herzen greifen und einen Kloß im Hals verursachen, während man noch versucht, die Tränen zurückzuhalten, die irgendwann sowieso das Gesicht hinunterlaufen werden.

 „Stupid Little Things“. Macht Laune, ist eingängig und schnell. Die erste Single. Das beste Beispiel für die ‚wiederauferstandene’ Anastacia, dem Superstar, den wir vor zehn Jahren alle geliebt und an den wir uns immer erinnert haben. Es mag Zufall sein, dass Sam Watters und Louis Biancaniello (die Komponisten von „l’m Outta Love“ und „Left Outside Alone“) genau diesen Track geschrieben haben oder es ist einfach eine Magie, die entsteht, wenn die beiden mit Anastacia arbeiten. So oder so – es funktioniert. Dieser Song bringt einen zum Lächeln, macht, dass man seinen Kopf von links nach rechts werfen möchte – und müsste eigentlich mit einem Warnhinweis versehen sein, dass man, wenn man den Refrain einmal gehört hat, den Rest des Tages nicht mehr aufhören können wird, ihn zu singen. Garantiert. Von diesem augenzwinkernden, poppigen Kopfnicker bis zum ebenso eingängigen, markanten und kraftvollen „Staring at the Sun“ sind wir der positiven Lebenslust Anastacias ausgeliefert. Sei dankbar für das, was du hast, schätze deine Segnungen und verliere dich nicht in Kleinlichkeit, die dich runterziehen kann. Schau darüber hinaus auf den großen Zusammenhang, das Licht.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Für diejenigen, die nicht wissen, welchen Herausforderungen Anastacia sich stellen musste – es gab tatsächlich einige. Erst im April 2013 wurde sie zum zweiten Mal mit Brustkrebs diagnostiziert, zehn Jahre nach ihrem ersten Kampf gegen die Krankheit. Manche wären daran zerbrochen, an dieser Hürde gescheitert, aber Anastacia weigerte sich das hinzunehmen. „Das große ‚K’ ist eine schwarze Wolke, Menschen denken dabei automatisch an den Tod. Ich tat das nicht.“

Irgendwo tief drinnen hatte sie gewusst, dass dieser Tag kommen könnte und obwohl man sich auf eine solche Nachricht nicht einstellen kann, lotete sie ihre Möglichkeiten aus und wurde sich darüber klar, was sie zu tun hatte. Keine einfache Entscheidung, gelinde gesagt, aber sie entschloss sich, sich einer doppelten Mastektomie zu unterziehen und den Brustkrebs ein für alle Mal loszuwerden. Die Prozedur würde intensiv werden und eine ‚Auszeit’ erfordern, um sich zu erholen, aber bis zum Tag der Operation fand sie Trost darin, eine Art Song-Tagebuch zu schreiben. Ein kathartischer Ansatz, etwas, auf das sie sich konzentrieren konnte. Sie war bereit, sich selbst wiederzufinden, durch ihre Musik zur Welt zu sprechen, durch ihre Auferstehung.

Diese persönlichen Veränderungen und Herausforderungen passierten gleichzeitig mit Problemen, die sich in der Musikindustrie abspielten. Eine Welt, die Rückschläge hinnehmen musste, sich aber zurückgekämpft hat. Niemand kann ohne Musik leben. Es gibt kein Leben ohne den Kampf ums Überleben. Jeder sieht sich Herausforderungen gegenüber und dieses Album zu schreiben, war Anastacias Chance, ihre Erfahrungen zu teilen und sie in Worte der Ermutigung zu verwandeln. „Manchmal frage ich mich, ob es meine Bestimmung ist, ein Vorbild zu sein. Man könnte meine Herausforderungen auch als Geschenk ansehen und meine Stimme als Werkzeug.“

In dem Moment als Anastacia erfuhr, dass der Krebs zurückgekommen war, war sie gerade mit Komponist und Produzent Jamie Hartman im Studio angekommen. Das Telefon klingelte, sie hörte zu, nickte ernst und nahm die erschütternde Nachricht auf. Keine leichte Sache so etwas zu hören. Jamie, natürlich schockiert, wollte sie sofort nach Hause schicken. Man kann sich den ungläubigen Gesichtsausdruck nur vorstellen, den er machte, als Anastacia ihr Schweigen brach und ihn ansah: „Machst du Witze? Ich gehe auf keinen Fall nach Hause, lass uns einen verdammten Song schreiben!“ … und genau das taten sie. „Ich wollte nirgendwo hingehen. Nicht weg von dieser Session und ganz sicher nicht aus dem Leben.“ An diesem Tag wurde der Song „Stay“ geboren. Das erste Kapitel ihres Weges in die Genesung. Und, wow, was für ein Song. Eine grandiose Überleitung von den schnelleren Tracks, zu denen man eben noch mit dem Kopf genickt hat, und ein fantastisches Beispiel dafür, wie dieses Album sich jedem Gefühl mit perfekter Ausgewogenheit nähert.

„Die Musikindustrie hat sich extrem verändert seit ich angefangen habe und ich fange gerade an zu lernen mich anzupassen.“ Mit „l’m Outta Love“ von ihrem ersten Studio-Album „Not That Kind“ hatte Anastacia 2000 ihren ersten Hit, der zur meistverkauften Single des Jahres wurde. Der Erfolg hielt mit den folgenden fünf Alben an und brachte ihr genau den Superstar-Status ein, von dem hier die Rede ist, und der bis dato zu mehr als 30 Millionen verkauften Tonträgern geführt hat. Von da an bis hierher hat sie gelebt, gelernt und über sich nachgedacht. Sich zu entschuldigen ist nie leicht, aber manchmal ein notwendiger Teil des Heilungsprozesses. Ein eindeutiger Titel und eine ebenso geheimnisvolle Aussage auf dem Album stellt „Apology“ dar, das wahrhaftige Reue zeigt. Wachse über dein Ego hinaus und gib deine Fehler zu, wenn du sie siehst. Es ist nicht immer einfach, aber manchmal nötig.

Dies Album richtet Worte der Weisheit an jeden von uns. Jeder findet einen Zugang und kann auf irgendeine Weise Trost darin finden – aber selbst wenn man Taschentücher braucht (nach denen man ganz sicher greift, nachdem man „Broken Wings’“ gehört hat), wird man nie ohne eine positive Message zurückgelassen. Von „Lifeline“, einer eindringlichen Geschichte über das Überleben, über das Töten eines Freundes (in diesem Fall ist der Freund Krebs), bis hin zum verführerischen „Evolution“, das sich damit beschäftigt, wie jeder und alles wächst und sich entwickelt, erfahren wir wieder einmal, wie inspirierend es sein kann, wenn jemand es schafft, das Negative in etwas Positives zu verwandeln.

Resurrection“ ist stark, emotional und ansteckend. Ihre Stimme auf diesem Album könnte nicht präsenter sein. Sich kaum mehr verdichten und hinaufschwingen, und nicht tiefer in unsere Seelen reichen. Sie flimmert vor Stärke, Verletzlichkeit und Weisheit gleichermaßen. „Ich habe das Gefühl, dass dieses Album das ‚Ich’ ist, das ich eine Zeitlang verloren hatte. Ich habe sie vermisst, aber ich denke, ich habe sie wiedergefunden.“ Das hat sie tatsächlich. Anastacia, willkommen zurück!

"Resurrection" erscheint am 09.05.2014 bei BMG Rights Management.

 

Presse Kontakt:

PRESSE PETER

Peter Goebel

M: goebel@presse-peter.de

 

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29.04.2014 Konzerte in Hamburg und Berlin

GFDK - networking Media

15 Millionen Views auf Youtube muss man erst mal schaffen, ganz ohne süße Kätzchen oder Schminktipps.

Die drei Musikhochschul-Buddies Jonah Nilsson, Henrik Linder und Aron Mellergardh aus Stockholm haben es geschafft, zur eigenen Überraschung. Am Anfang stand eine atemberaubende Jazz-Funk-Coverversion von Lady Gagas “Just Dance”. Das Aus-Spaß-an-der-Freud-Video verzeichnete allein in den ersten beiden Monaten über 100.000 Views und wurde mehr als 10.000 mal auf Facebook geteilt. Die Dirty Loops, so nennen sich die drei, legten nach und luden mindestens ebenso durchgeknallte Cover von Justin Bieber-, Adele-, Britney Spears-, Justin Timberlake- und Rihanna-Songs ins Netz.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Bei den drei äußerst fingerfertigen Musikern treffen Pop-Hooks auf nahezu schwindlig machende Rhythmus-Breaks, Akkordwechsel und Arrangement-Tricks. Wer seine Musik fett und funky liebt, darf bei den Dirty Loops auf ganz legale Weise high werden. Jetzt haben die drei ihren ersten selbstgeschriebenen Song “Hit Me” als Video veröffentlicht, als Vorgeschmack auf das am 16.05. erscheinende DebütalbumLoopified”. Damit schossen sie sogar in die japanischen Top Ten – ganz ohne offiziellen Single-Release. Ein weiteres Phänomen der phänomenalen Schweden. Stay tuned!

Album-Veröffentlichung: 16.05.2014

 


Konzerte in Deutschland

Dirty Loops – Live:

23.05.2014, Hamburg – Elbjazz Festival

27.05.2014, Berlin – Badehaus Szimpla

 

 

Kai Manke
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28.04.2014 Mit Gastauftritten von Brian Eno

GFDK - Warner Music

Im April 2014 veröffentlicht Parlophone „Everyday Robots“, das erste Soloalbum von Damon Albarn. Das Album wurde vergangenes Jahr in Albarns Studio 13 in West London aufgenommen und von Richard Russell produziert, mit dem Albarn bereits Bobby Womacks großartiges „The Bravest Man In The Universe“ produziert hatte.

Angeführt vom Titeltrack „Everyday Robots“, laden die zwölf Tracks des Albums den Hörer zu einem intimen Besuch in Albarns Welt ein und erweisen sich als introspektivste und autobiografischste Songs, seit seine musikalische Reise ihren Anfang nahm. Eine Karriere, die mit Blur begann und im weiteren Verlauf Gorillaz, The Good, The Bad & The Queen, Mali Music, Monkey: Journey To The West, Dr Dee und Africa Express hervorbrachte.

Mit seinen Blur-Bandkollegen Graham Coxon, Alex James und Dave Rowntree veröffentlichte Albarn sieben Alben, die die Band an der vordersten Front des Britpops etablierten. Außerdem ist er das nicht-so-wirklich-böse Mastermind hinter der erfolgreichsten virtuellen Band aller Zeiten und die Stimme deren spitz- und blauhaarigen Frontmanns 2D – der Gorillaz, deren vier Millionen verkaufte Alben Elemente von Rock, Trip-Hop, Pop, Hip-Hop, Electronica und Soul enthalten.

2007 schrieb er den Score für einen modernen Ansatz einer alten chinesischen Geschichte, das von der Kritik gefeierte „Monkey: Journey To The West“, und tauchte 2011, beauftragt vom renommierten Manchester International Festival, mit dieser ziemlich „englischen Oper“ tief in die dunkle Psyche des elisabethanischen Superhirns Dr John Dee hinab.

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Darüber hinaus hat Albarn auch eine feste Liebe für afrikanische Musik, die erstmals 2002 mit „Mali Music“ Früchte trug und zur Bildung der inspirierenden Vereinigung von Kulturen namens „Afrika Express“ führte.

Obendrein findet er noch Zeit für The Good, The Bad & The Queen, eine Formation, die vom Drumming des nigerianischen Afrobeat-Pioniers Tony Allen getragen und durch Paul Simonon (The Clash) und Simon Tong (The Verve) komplettiert wird.

Albarn gibt unumwunden zu, dass er in puncto Musik eine rastlose Seele ist. Versucht nicht, ihm ein Label aufzudrücken. Sicher ist nur, dass all seine vorangegangenen Projekte dabei halfen, seine einzigartige musikalische DNA als Künstler zu formen. Doch wenn man all die unzähligen Schichten abpellt, was lässt das Herz dahinter schlagen? Woher kommt er? Was treibt ihn an? Wer ist er?

Starke Erzählungen sind nicht neu in seiner Arbeit, doch dieses Album ist viel persönlicher und direkter als je zuvor und handelt eindeutig von seinen Erfahrungen – aus frühster Kindheit bis zum heutigen Tag. Geister von Albarns Jugend in Leytonstone und Colchester gehen hier Hand in Hand mit Reflexionen über das Leben und die Liebe. Er kehrt zurück zu jüngeren Lieblingsorten... unter Londons Westway oder im idyllischen Devon... und denkt über die Fallen unserer modernen Existenz nach – wie Videospiele, Mobiltelefone oder den Kampf zwischen Natur und Technologie.

Blurs wegweisendes zweites Album „Modern Life Is Rubbish“ – oder zumindest das Graffiti, das seinen Titel inspirierte – erhält eine deutliche Ehrerbietung auf dem nachdenklichen „Hollow Ponds“. Und bezüglich der Inspiration für einige Tracks erfahren wird, dass Mr Tembo tatsächlich ein Baby-Elefant und The Selfish Giant in Wahrheit ein Atom-U-Boot ist – so sehen sie aus, die reichen Erzählungen und Bilder dieses intimen, unwiderstehlichen Albums. Nie vorhersehbar, stets voller Fantasie. 

Das zentrale Instrument des Albums ist zwar das Piano, doch auch Streicher, Hörner, alle erdenklichen Effekte, feine Beats und Soundfetzen (unter anderem vom US-Comedian Lord Buckley und dem kontroversen Drogen-Fürsprecher Timothy Leary) sorgen für einen klanglichen Hintergrund zu Albarns wohlklingender Stimme.

Wie bei Albarn üblich, sind auf dem Album auch namhafte Gastauftritte wie der von Brian Eno zu finden, der Synthies zum immens atmosphärischen „You And Me“ sowie elegante Vocals zum Albumfinale „Heavy Seas Of Love“ beisteuert. Natasha Khan (Bat For Lashes) wiederum ist mit verträumten Backing-Vocals auf „The Selfish Giant“ zu hören.

Es ist unbestreitbar, dass Albarns Stimme auf „Everyday Robots“ einen starken souligen und sogar einen ausgewachsenen Gospel-Touch hat, wenn der Leytonstone’s Pentecostal City Mission Church Choir auf dem beschwingtesten Track des Albums, „Mr Tembo“, in Aktion tritt. Ein Song, der vermutlich von Albarns lebenslanger Passion für Soul inspiriert ist, die bis zu seinen Kindheitseinflüssen wie Marvin Gaye, Nina Simone, Ray Charles sowie Gospel-Künstlern wie Mahalia Jackson und seines Großvaters Paul-Robeson-Platten zurückreicht.

Da haben wir es also: „Everyday Robots“, das erste Soloalbum Damon Albarns, erzählt eine Geschichte, die von seiner Jugend inspiriert ist, aber auch unsere menschlichen Beziehungen, das Leben mit Technologie und die Unsicherheit dieses modernen Lebens um uns herum umfasst.  

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22.04.2014 "Back to the roots"

GFDK - Rough Trade

Die US-amerikanische R&B- und Hip Hop-Künstlerin Kelis veröffentlicht mit “Food” ihr bis dato ambitioniertestes Studioalbum.

Produziert von Dave Sitek von TV On The Radio, ist die Platte von einem Sound geprägt, der einen Blick “back to the roots” wagt, ohne dabei retro zu klingen. Ein Sound, der Blasinstrumente und Orgel mit Elektronik kombiniert und trotz all der klassischen Soul- und Funk-Einflüsse nur für Heute gemacht ist. Das Album überrascht mit dem wohl offensten und verletzlichsten Gesang, den man von Kelis je hörte.

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Beinahe Spectoreske Größe, Transzendenz, Wärme und Tiefe bilden die perfekte Kulisse für Kelis’ einzigartige Stimme, die mit der Zeit und Erfahrung sogar noch besser wurde. Eine Reise durch Schmerz, Glück und allen Emotionen dazwischen.

Mit zwei Grammy-Nominierungen, Platin- und Goldalben, BRIT-, Q- und NME-Awards sowie Dutzenden von Top 10-Singles ist Kelis eine Künstlerin, die keiner weiteren Vorstellung bedarf. Sie hat – um nur einge zu nennen – mit Björk, Raphael Saadiq, Moby, Outkast, P Diddy, Skream, Ol Dirty Bastard, Busta Rhymes, Nas und, ganz aktuell, Calvin Harris (für den Hit “Bounce”) zusammengearbeitet.

 

 

Rough Trade Distribution GmbH
Mathias-Brüggen-Str. 85
D-50829 Köln
Germany

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18.04.2014 Konzerte in Deutschland

GFDK - Universal Music

Insgesamt fast vier Jahre sind Triggerfinger mit ihrem letzten, international Multiplatin-veredelten 2010er-Album „All This Dancin‘ Around“ sowie der ebenfalls Edelmetall-überschütteten Top 1-Single „I Follow Rivers“ kreuz und quer über den Globus getourt.

Was seinerzeit als simpler Mitschnitt einer holländischen Radioperformance begann, das explodierte schon wenige Stunden später als viraler Mega-Hit im World Wide Web und führte das Trio aus Antwerpen in der Folgezeit gleich mehrfach nonstop rund um den Planeten.

Vom Geheimtipp zu international abgefeierten Kultband, die hunderttausende auf größtenteils restlos ausverkauften Headlinertouren sowie Festivals wie Rock am Ring/Rock im Park, dem Pinkpop, dem Rock Werchter, dem Nova Rock und kürzlich dem British Summer Time Festival im Londoner Hyde Park begeisterten, bei dem sich Triggerfinger im letzten Sommer die Bühne mit niemand Geringeren als den legendären Rolling Stones teilten.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Im vergangenen Herbst zogen sich Triggerfinger für sieben Wochen ins sonnige Los Angeles zurück, um erneut mit Producer Greg Gordon (Slayer, System Of A Down, Waylon „Shooter“ Jennings) in Ruhe an By Absence Of The Sun zu arbeiten. Nach dem Vorgängeralbum „All This Dancin‘ Around“ schütteln die Belgier nun mit „By Absence Of The Sun“ einen weiteren Edelstein aus den Ärmeln ihrer eleganten Maßanzüge. Einen funkelnden Rohdiamanten, der an einigen Stellen noch ein paar Karat hinzugewonnen, an wieder anderen Ecken einige frische, aufregende Kratzer bekommen hat.

Konzerte in Deutschland

Und so gelingt es Frontmann/Gitarrist Ruben Block, Bassist Paul Van Bruystegem und Schlagzeuger Mario Goossens den vielschichtigsten, packendsten und gefährlichsten Longplayer ihrer Karriere vorlegen. Parallel zum Release von „By Absence Of The Sun“ sind Triggerfinger wieder live in Deutschland zu erleben.

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15.04.2014 Mit Stacey Kent, Marcos Valle und Bernard Lavilliers

GFDK - Warner Classics

„Unser Leben ist geprägt von Begegnungen; Reisen und Konzerte bieten viele Gelegenheiten, gemeinsam von neuen Abenteuern zu träumen ..."

Was Ebène-Bratschist Mathieu Herzog beschreibt, blieb kein Traum: Als die Musiker die Jazzsängerin Stacey Kent, die lebende Bossa-Nova-Legende Marcos Valle und die Chanson-Ikone Bernard Lavilliers trafen, nahm ein großartiger Plan Gestalt an: Brazil – ein Jazzprojekt der sinnlich schillernden Musikstile Südamerikas zwischen Bossa Nova, Samba und Tango.

Dass es dem Quatuor Ebène nicht reicht, mit klassischem Repertoire zur Weltspitze zu gehören, bewies bereits ihr Album Fiction (ebenfalls mit Stacey Kent). Brazil nun vereint Evergreens von Tom Jobim, Hermeto Pascoal, Astor Piazzolla sowie Songs von Bernard Lavilliers und Marcos Valle mit Stücken, bei denen erst die Interpreten das Latino-Flair entfachen – bei Musik von Charlie Chaplin, Sting oder Michael Jackson (Original: Stevie Wonder).

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ein Fest an Farben und Rhythmen, wie von Caipirinha-Aroma durchtränkt, bieten die effektvollen vokalen wie instrumentalen Arrangements des Quatuor Ebène. „Wir wollten zusammenbringen, was die latein-amerikanische Musik in unserem Quartettklang geweckt hatte: eine Weichheit und wiegende oder scharfe Rhythmen. ... Wir haben den Weg verfolgt, ohne uns um Grenzen zu kümmern. Die Geschichte dieses Landes ist geprägt von den verschiedensten Ethnien, die sich mischen, vom Licht und der musikalischen Feuers- glut, die das Land so einzigartig macht.“

Arrangements: Quatuor Ebène

Stacey Kent
So nice (Marcos Valle)
Smile (Charlie Chaplin)
I can't help it (Stevie Wonder)
Aguas de Março (Tom Jobim) / Duett mit Marcos Valle Fragile (Sting)
The Ice Hotel (Jim Tomlinson)
Bernard Lavilliers
Salomé (Bernard Lavilliers)
Guitar Song (Bernard Lavilliers)
O’gringo (Bernard Lavilliers)
Instrumental
Libertango (Astor Piazzolla)
Anna Maria (Wayne Shorter)
Bébê (Hermeto Pascoal)
Brazil Choir & Brazil String Orchestra
Brazil Odyssey (Ary Barroso)

Quatuor Ebène
mit
Stacey Kent, Marcos Valle, Bernard Lavilliers
Jim Tomlinson, Saxophon / Richard Hery, Schlagzeug Mino Cinelu, Percussion

 

Album-Veröffentlichung: 25.04.2014

 


Warner Music Group Germany Holding GmbH
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14.04.2014 Konzerte im Juni in Erfurt und Hamburg

GFDK - der Promoter

Die Soul-Legende Lee Fields hat sich für Emma Jean, sein neues Album das am 30. Mai bei dem Brooklyner Label Truth & Soul Records erscheint, zum dritten Mal mit The Expressions zusammengetan. In einer Zeit, in der immer mehr neue Künstler versuchen, den ursprünglichen Soulsound der 1960er nachzuahmen, ist Lee Fields noch immer eine Klasse für sich, seine Authenzität sucht auch auf den elf Songs von Emma Jean weiterhin ihresgleichen.

Die erste Single-Auskopplung “Magnolia” — eine neue Version des Songs von JJ Cale und zugleich eine Verbeugung vor kürzlich verstorbenen, großen amerikanischen Songwriter und den von ihm mitentwickelten Tulsa Sound.

Seit Veröffentlichung seines ersten Albums im Jahr 1969 hat Fields in den letzten 45 Jahren nie aufgehört Musik zu machen. Und da er den größten Teil seines Lebens nonstop auf Tour war, ist es klar, dass sich Fields sowohl als Album- wie auch als Bühnenkünstler immer alles gegeben hat. Mit seiner aufwühlenden Bühnenshow kehrt er diesen Monat nach Austin auf die SXSW zurück. Einen Zeitplan seiner schon im Vorfeld gefeierten Auftritte haben wir diesem Text angehangen.

Emma Jean ist der Nachfolger von Fields’ ersten beiden Alben auf Truth & Soul, My World (2009) und Faithful Man (2012) – die vom MOJO-Magazin beide in die Liste der besten 20 Alben des Jahres gewählt wurden —  und es zeigt Lee Fields and The Expressions sogar noch souliger und unverwechselbarer als zuvor, mit einem Sound, der reif und verwegen zugleich ist. Statt sich auf seinem Status als Säulenheiliger des Soul auszuruhen, taucht Fields noch tiefer in seine geliebte Soulmusik ein, begeht neue Wege und stemmt sich mit Verve und Leidenschaft gegen ihre Grenzen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf Emma Jean hat Fields Songwriting noch einmal an Eleganz und Weisheit zugelegt.  Begleitet von einer croonenden Gitarre und klagenden Bläsern, singt er auf “Don't Leave Me This Way” davon geliebt, verloren und gelernt zu haben, während sein unverkennbarer Gesang auf “Just Can't Win” von ausgeklügelten Arrangements und einer Hochglanz-Produktion in Szene gesetzt wird. Emma Jean wurde in Teilen in Nashville im Studio von Dan Auerbach von den The Black Keys’ aufgenommen und gemischt und überrascht unter anderem mit Elementen von Country-Soul und Blues-Rock, die insbesondere auf dem von Auerbach geschriebenen “Paralyzed” sofort ins Auge fallen. Das verleiht dem Sound eine neue Dimension, aber da Fields in North Carolina geboren wurde und auch dort aufwuchs, liegt ihm der Southern Soul im Blut, weshalb Emma Jean dann auch schlüssiger Weise nach einer konsequenten Weiterentwicklung klingt.

Wie bisher alle Veröffentlichungen die aus dem unvergleichlichen Zusammenspiel von Fields’ warmem, rohem Gesang und dem dynamischen, messerscharfen Spiel von The Expressions  hervorgingen, kleidet auch Emma Jean die Soulmusik in ein vertrautes aber modernisiertes Gewand. »Er ist 63 Jahre alt«, erklärt Leon Michels, Fields’ Produzent und Miteigner von Truth & Soul, auf dessen Konto auch die Produktion von Aloe Blaccs weltweitem Hit-Album Good Things geht. »Er ist unglaublich fokussiert, hat nonstop gearbeitet — und er singt besser als je zuvor.«

 

Konzerte in Deutschland

07.06.2014, Erfurt, Melhose

10.06.2014, Hamburg, Mojo Club

 

der Promotor
Daniela Siemon
Hoverhof 3
53797 Lohmar

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