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10.11.2014 30jähriges Bestehen

Zum Jubiläum von Alphaville erscheinen auf "so8os pres. Alphaville" alle 80er-Singles in den Maxi-Versionen

von: GFDK - Heike Hesse

Alphaville, eine der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Bands, feiern dieses Jahr ihr dreißigjähriges Bestehen. Passend dazu erscheinen auf "so8os pres. Alphaville" nun erstmals alle Singles aus den 80ern in den Maxi-Versionen samt der nicht minder genialen B-Seiten. Alle Titel wurden von den Original Master Tapes sorgfältig restauriert und remastered.

Als im Januar 1984 die erste Single "Big In Japan" erschien, zeichnetet sich schnell ab, dass Alphaville die weltweite Pop Sensation des Jahres werden würden. Ihr Debut-Album "Forever Young" gilt bis heute als eine der herausragendsten deutschen Musikproduktionen der 80er Jahre. Neben der zweiten Single "Sounds Like A Melody" sorgte natürlich vor allem "Forever Young" für Unsterblichkeit im Pop Universum. Im Laufe der letzten drei Jahre arbeiteten Marian Gold und Bernhard Lloyd gemeinsam mit Blank & Jones an der Umsetzung dieses Projektes. Sorgfältig wurden alle Master Tapes sämtlicher Maxi- Singles und B-Seiten zusammengetragen und in mühevoller Kleinarbeit überspielt, restauriert und remastered.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Bei den Maxi Versionen arbeiteten Alphaville schon von Anfang an nur mit den besten Mixern der Welt zusammen. Ob Zeus B. Held, der ebenfalls für Dead Or Alive, Kissing The Pink und Etienne Daho an den Reglern saß, oder Jellybean, der spätere Produzent von Madonna, Whitney Houston etc., oder Steve Thompson, der auch Hits von Talk Talk, A-ha und Ultravox veredelte. Und auch der Pionier der elektronischen Musik Klaus Schulze saß mit Alphaville hinter den Reglern, wenn es um den richtigen Sound ging.

Allerdings umfasst diese Sammlung weit mehr als "nur" alle Maxi-Singles aus den 80ern, denn die zweite CD widmet sich den von den Fans ebenso heiß ersehnten und verehrten B-Seiten dieser Dekade. Hier schufen Alphaville abseits der Pop-Pfade einen ganz eigenen Kosmos, der überraschend homogen klingt, wenn man die Songs heute an einem Stück hört. Als Bonus gibt es dann noch einen komplett unveröffentlichten Remix von Torsten Fenslau (Culture Beat), den dieser Anfang der 90er Jahre erstellt

Für das ausführliche 36 Seiten starke Booklet öffnete die Band nicht nur ihre privaten Fotoarchive, sondern Marian Gold schrieb zu jeder A und B Seite noch seine ganz persönlichen Erinnerungen auf.

 

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Heike Hesse
Mail: hesse@ideedeluxe.de

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