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Präsentation von Künstlern und ihren Werken

25.04.2015 inspirierend!

GFDK - Redaktion

Michael Volkmers Objekte und Installationen gehen oftmals vom alltäglichen, banalen ja sogar weggeworfenen Material aus wie zum Beispiel gefundenen Radkappen, Glasflaschen, Lampenständern oder ausgewählten Souvenirs die aus der Mode gekommen sind.

Diese erleben eine fulminante Verwandlung, wenn Michael Volkmer sie mit der (Un-)Farbe RAL 1015 überzieht. Mittels farblicher Angleichung entstehen zusammengehörige Ensembles des Gleichen und doch leicht anderen. Radkappen werden zu Kirchenfester ähnlichen Objekten, die vor dem Recycling geretteten Glasflaschen werden zu Stelen.  Der entstehende Raum zwischen Banalität und Stilisierung lässt viel Raum für Interpretationen und Einsichten.

Ausstellung im Esszimmer

Der Ausgangspunkt für die Raumspezifische Arbeit Graue Passion im ESSZIMMER ist Holbeins Zyklus Die graue Passion (1494 – 1500), die durch den bewussten Farbverzicht die Vielfarbigkeit der Erscheinungs­welt zu verfremden suchte, was aus heutiger Sicht ein vertrautes Konzept der zeitgenössischen Kunst darstellt.

Der, 1966 in Ludwigshafen geborene Künstler, lebt und arbeitet in Neuhofen (D). Er hat ein Studium der Freien Künste an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar in Mannheim abgeschlossen. Seine Arbeiten wurden mehrmals ausgezeichnet, unter anderem mit dem WeldeKunstpreis 2014.

Michael Volkmer gewann 2014 den Welde Kunstpreis

Der Künstler ist 1966 in Ludwigshafen geboren und dort aufgewachsen. Beeinflusst durch die Werkstatt seines Großvaters, begann er zu malen, Musik zu machen und sammelte Erfahrungen in der Street-Art Szene. 1990 entschied er sich, nach einer Ausbildung zum Physiklaboranten, dann schließlich zu einem Studium der Freien Künste an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar in Mannheim.

In drink, drive and pray, einer Ausstellung im Mannheimer Kunstverein (2010), zeigte er Beispiele aus drei Werkgruppen: Zum einen versammelten sich auf hohen Sockeln Flaschen verschiedenster Größe, Form und Herkunft zur feierlichen Runde einer Sacra Conversazione. Zum anderen wurden aus Radzierkappen gebildete, quadratische Leuchtkästen ausgestellt, sowie eine an Leonardos Abendmahl orientierte Reihe von dreizehn Objektkästen mit dem Motiv der Betenden Hände. All dies wurde vereinheitlicht durch die Lackierung in einem Hellelfenbein-Ton und die abgerundeten Kanten.

Michael Volkmer ist Träger einiger Preise und Stipendien:

1998 Förderpreis der Ludwig-Roos-Stiftung, Ludwigshafen | 1998 Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz | 1999 Stipendium des Deutsch-Französischen Kulturrates | 2002 – 2003 Asterstein-Stipendium, Koblenz | 2003 Arbeitsstipendium RLP für die Schweiz | 2005 – 2008 Lehrauftrag für Videokunst an der PH Heidelberg | 2007 Dilsberg-Stipendium, Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis | 2008 Förderstipendium EHF-Fond, Konrad Adenauer Stiftung, Berlin | 2009 Kunst am Bau, 1.Preis Wettbewerb und Ausführung, Klinikum der Johannes Gutenberg Universität, Mainz | 2010 Großer Welde-Kunstpreis der Metropolregion Rhein-Neckar | 2013 Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung, 1.Preis Wettbewerb und Ausführung, Mannheim

Letzte Einzelausstellungen von Michael Volkmer

2014 dich trifft keine schuld (Schuh/Volkmer) Kunsthaus Raskolnikow, Dresden (D); vertraue mir (Schuh/Volkmer) Kunstverein Bellevuesaal, Wiesbaden SWR Funkhaus Mainz (D) | 2013 LAPSUS, Projekt für das Skulpturenufer, Arp Museum, Remagen (D) ; komm zu mir (SCHUH/VOLKMER) Galerie Strümpfe und Galerie im Stadtpark, Mannheim (D); Raumverschiebung (Schuh/Volkmer) temporäre Installation KiöR, Haus Burgund, Mainz (D); PLUS ZWEI MINUS DREI (SCHUH/VOLKMER) Abgeordnetenhaus, Mainz (D); FIAT LUX ev. Stadtkirche, Frankfurt-Höchst (D)| 2012 Lapidarium Konnektor – Forum für Künste, Hannover (D); SEMPER ILLUSTRIS Peterskirche, Grünstadt (D) | 2011 Getting Wasted, Videoschaufenster der Metropolregion, Artmetropol-TV, Mannheim (D); Beifall der Zwölf, Wolkenhof, Murrhardt (D); LAMINA SACRA, CityKirche Konkordien, Mannheim (D)

Letzte Gruppenausstellungen von Michael Volkmer

2014 WeldeKunst Preis Retrospektive Stadtgalerie Mannheim (D); verlasse mich nie im Rahmen der Ausstellung Rapunzel & Co, (SCHUH/VOLKMER), Arp Museum, Remagen (D); Atelier und Künstler 9, Rhein-Neckar-Kreis (D) | 2013 Wettbewerbsarbeiten Kunst am Bau Zitadelle Mainz (D); Wettbewerbsarbeiten Kunst am Bau (SCHUH/VOLKMER), Universitätsbibliothek Heidelberg (D) | 2012 Deltabeben – Regionale 2012 Stadtgalerie Mannheim (D); Nader tot U / Closer to Thee Galerie Transit, Mechelen/Belgien; 2000 Jahre Krise Scharpf-Galerie, Projektgalerie des WHM, Ludwigshafen (D)

Kontakt:

DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+
Mechenstraße 25
D – 53129 Bonn-Kessenich

Tel. +49 (0)228 538 766 12
Fax +49 (0)228 538 766 17

E-Mail: info@dasesszimmer.com

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30.03.2015 Bilder aus dem Kosovo

GFDK - Redaktion

Zu dem Thema Krieg und Frieden entstanden mehrere Werkreihen u.a. die Arbeiten "verbrannte Momente". Reportage-Bilder aus dem Kosovo, die die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt am Brandenburger Tor mit 11 Freunden in einer Performance verbrannte.

Eine Antikriegs Demonstration gegen das Vergessen von Opfern und Kriegen

In dem anschliessend die Reste der Bilder eingescannt  und gross gezogen wurden entstand ein neues Werk. Wie auch aus der sinnlosen Zerstörung des Krieges ebenso Neues entstehen muss, erinnert Eva Horstick-Schmitt so an die vergessenen Opfer und deren Traumata.

Ebenso zeigt sie einen malträtierten Körper, den sie als Selbstportrait  mit einer Mittelformatkamera inszenierte. Mit Streichhölzern und Brandmalen versehen zeigt das Bild stellvertretend die Gewalt gegen Frauen und an Hautflächen.Diese Serie benannte Eva Horstick-Schmitt " Eva - jenseits von Eden" - entstanden 2003/4.

Krieg und Verantwortung

Die Serie trägt den Namen "2490 ", denn erst im Jahr 2490 sind (nach einer UN Studie) Frauen weltweit gleichberechtigt in Politik, Kultur, Beruf und Tagesgeschehen. Stellvertretend zeigt Eva Horstick-Schmitt u.a. ein verbranntes Peacezeichen mit dem Portrait einer Frau.

Was für Eva Horstick-Schmitt  bedeutet, dass Frauen auch erst dann in der Lage wären Kriege zu verhindern, weil sie genug Mitspracherechte geltend machen würden in Politik und Wirtschaft. Damals hatten Frauen ja nicht mal das Recht zu wählen.Der 1. Weltkrieg, sowie alle weiteren Kriege danach wurden von Männern angezettelt und der leidvollen Bedeutung zugeführt zu unserer schmerzvollen Geschichte zu werden.

Ausstellung im Frauenmuseum Bonn

Gesamtschau von mehreren Künstlerinnen zum Thema Krieg und Frieden.

Die Eröffnung ist am 19.4. 2015 

Ausstellungsdauer bis zum 08.11.2015

www.frauenmuseum.de

Kontakt zur Künstlerin:

www.ArtEve.de

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02.02.2015 Belebte Räume

GFDK - Herwig Nowak

 

Nicht das handwerklich-raumausstattende ist Gegenstand der Arbeit des Kölner Künstlers Jo Pellenz. Der Raum, der öffentliche Raum zumal, ist es zwar, mit dem der sich der Autodidakt, Jahrgang 1959, beschäftigt.

Aber er möchte dessen Aufgaben herausstellen, die Aufgaben, die der Raum für den Menschen hat. Mit anderen Worten die Relation Raum-Mensch künstlerisch darstellen, aufzeigen. Also bringt er den Menschen in den Raum und lässt beide interaktiv aufeinander wirken.

Menschen aus Papier

Der Mensch ist aus Papier, eine Art Pergamentpapier, bevorzugt weiss, dem die menschlichen Formen durch Schnitte, Risse, Doppelungen eindrucksvoll zu eigen gemacht werden. In den sozialen Räumen ist der Mensch nie allein. Man könnte sagen, er tritt in Rudeln auf, was dem Künstler die Möglichkeit eröffnet, eindrucksvoll das Miteinander aber auch das Gegeneinander des Menschen zu dokumentieren: liebevoll, helfend, aufeinander zugehend ebenso wie aggressiv und bösartig.

Jo Pellenz kreiert belebte Räume

Besonders eindrucksvoll sind Installationen dieser Art in kirchlichen Räumen zu sehen, deren Aura Jo Pellenz eine besondere Sinndeutung vermittelt. Das war zuletzt im Mai 2014 in St. Agnes in Köln der Fall und ist bis zum 8.2.2015 in Frechen- Buschbell zu sehen.

Ausstellungsort:

Alt St.Ulrich, inklusives Begegnungszentrum der Gold-Krämer-Stiftung, Ulrichstrasse 110, Frechen-Buschbell


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20.01.2015 digitales zeitalter

Redaktion GFDK

Viktoria Binschtok geht dem komplexen Verhältnis zwischen Funktion und Repräsentation fotografischer Bilder in einer globalisierten Welt nach. Durch die Verschiebung von Kontexten verleiht sie dem täglichen Gebrauch und Konsum von Fotografien einen tiefen Einblick in die vielschichtige Verwendung von Bildinformationen.


Im Kunstverein Göttingen präsentiert die in Russland geborene und in Berlin lebende Künstlerin ausgewählte Werke ihrer neusten „Cluster“-Serie. In dieser setzt Viktoria Binschtok die Suchmaschinen des Internets auf ihre eigene künstlerische Arbeit an und reflektiert die Bedeutungsgebung und Lesart im Zeitalter der digitalen Zirkulation von Bildern.

Viktoria Binschtok setzt Suchalgorithmen ein

Die Künstlerin gibt ihr eigenes fotografisches Bildmaterial in den digitalen Prozess ein und untersucht, welche Bilder durch die Suchalgorithmen auf rein kompositorischer und farblicher Ebene gefunden werden. Diese Treffer werden von der Künstlerin reinszeniert und in einen neuen Zusammenhang mit dem Ausgangsbild gestellt.

Die daraus entstehenden Bildergruppen sind völlig aus ihrem Kontext genommen und lassen keine Unterscheidung zwischen Original und generierten Bildmaterial mehr zu. Mit dem Auflösen von Ursprung, Hierarchie und inhaltlicher Verwendung von Fotografien öffnet die Künstlerin einen Betrachtungsraum, der neue Zugänge und Assoziationsketten zulässt.

Binschtok's „Cluster“ bestehen aus Diptychen, Triptychen und skulpturalen Anordnungen deren Produktionsprozess, Material und Format variiert. Dabei verwendet sie unterschiedliche installative Arrangements, wodurch die Arbeiten in den Raum hinein wirken.

Auseinandersetzung mit digitalen Medien

Die „Cluster“-Serie ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit neuen Strategien der Bildgenerierung im Kontext der digitalen Medien. Sie dient auch der Untersuchung der visuellen Sprache, die von der heutigen Bildschirm basierten Kultur geprägt wird. Matthias Harder schreibt:

„Binschtok greift eine neue Entwicklung in der massenhaften, computergesteuerten Fotografie auf und kommentiert sie... Sie treibt ein faszinierendes Spiel mit dem Medium Fotografie und seinen Resten des Authentischen. Dabei lotet sie erneut seine Möglichkeiten aus.“
Zur Ausstellung erscheint im Verlag argobooks ein Künstlerbuch zur „Cluster“-Serie, Design Studio Jung.

Presse Kunstverein Göttingen
Carola Gottschalk
presseinfo@kunstvereingoettingen.de

Ausstellung in Göttingen | Viktoria Binschtok | 11.01. - 22.02.2015

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14.12.2014 Final Fantasy

GFDK - Magdalena Cos

Die Bilder aus dem Zyklus „Final Fantasy“ von Magdalena Peszkowska sind eine Serie subtiler, figurativen Kompositionen, die in eine verlassene, aus der Hektik herausgerissene, monotone, und scheinbar erstarrte Landschaft platziert wurden.

Von beunruhigender Vegetation bewachsen wird sie zur magischen Dimension. Das ist nicht mehr der Hof, es ist ein Schutzraum für die Hauptfiguren. Als ob die Künstlerin ihnen einen sichereren Platz zuweisen würde und sie gleichzeitig isolierte, um ihnen die Bedingungen für ihre intimen Begegnungen zu schaffen.

„- Weil die Seele, mein Herr, leichter als Wodka ist; und wenn einer sich einen hinter die Binde kippt, dann steigt die Seele in die Höhe auf, bis sie endlich herausgeschwemmt wird.

- Und nur dann kann man sie in einem Menschen sehen?

- Jawohl.

- Und wenn einer zu viel trinkt, kann die Seele vollständig ausfließen und nicht mehr zurückkehren?

- So ist es, und der Mensch stirbt.“

Janusz Korczak - Fragment einer Reportage

Verschmolzen in formlose Formen

Die erstarrten Helden dieser Bilder mit regungslosen Blicken in die Leere sind allesamt „Trinker“. Mit alkoholischen Getränken in der Hand, in der Gruppe stehend, Gruppen bildend, werden sie zu einer sternbildartigen Konstellation. Sie verbinden sich, trennen sich, verschmelzen miteinander. Letztendlich sind sie keine einzelnen Gestalten, auch keine Gruppe. Integriert, miteinander und mit ihren Haustieren verbunden bilden sie formlose Formen. Wir sehen sie in der Ferne, in einem intimen Format sehr deutlich. Leicht von oben betrachtet, niedriger als die Augenhöhe des Betrachters platziert, werden sie in der Tat - umgekehrt - erhaben.

Auf grauem Karton gemalt

Sehr präzise Ausführung, Finesse, akribische Arbeit mit einem Pinsel, der den Durchmesser eines Haares hat, Geduld und Rücksicht, mit der die Künstlerin die Details behandelte, macht aus den Trinkern beinahe Heilige. Nicht ohne Bedeutung ist hier auch die Anknüpfung an die malerische Sprache der frühen Renaissance und ihre sakralen Vorführungen. Nur dass Peszkowskas Bilder statt auf Leinwand auf grauem Karton gemalt und mit matter Farbe bedeckt wurden, da vermischt sich das Heilige und das Profane. Die Schlaumeier rauchen Zigaretten mit den Philosophen. Sie verschlingen Wurst, sind zärtlich zueinander, machen Geschäfte miteinander, streicheln ihre Hunde, und „saufen Wodka“. All das außerhalb der Wohnung, daher öffentlich, kollektiv in ihrer gegenseitigen Gesellschaft fühlen sie sich wohl und entspannen. Verdeckt durch die Büsche, vom Gras und der Dunkelheit eingehüllt schwelgen sie in ihrer „final fantasy“.

Peszkowska baut ein Mysterium auf

Die Wodkaflasche ist nur ein Vorwand, ein Werkzeug, die einfachste Weise um die Seele zu streicheln (wer von uns hat auch nicht manchmal versucht sie so zu beruhigen?), mit ihrer Hilfe wird die tiefere Bedeutung des Phänomens enthüllt.

Final Fantasy – Schluss-Fantasie

Ein Traum, das ist der Titel dieses Zyklus. Etwas erwartetes, Erlösung bringendes. Erleichterung im Finale. Das Extreme. Schwankend über einem Abgrund. Der Moment, in dem wir uns ergeben, vielleicht hingeben, die Kontrolle verlieren. Diese eine der intimsten menschlichen Erfahrungen wird hier zum Leitmotiv. Final Fantasy ist auch ein nicht zufälliges Zusammentreffen mit dem Titel der berühmten japanischen Reihe von Computerspielen. Auch wenn wir hier in der formellen Form keine direkten Zusammenhänge haben, ist das mechanische der Gestalten von großer Bedeutung. Die Figuren sind wie programmiert, durch ihre Natur determiniert, unvollständig, vereinfacht, in Relation mit der Gruppe verstrickt. Geformt, bearbeitet und in einen imaginären Raum eingefügt. Feinde von sich selbst, gestärkt miteinander verbunden, trotzen sie den Kräften von außen.

Welcher Sucht unterliegen wir?

Düstere, großteils dunkle Farbtöne, kontrastreiche, minimalistische Ebenen, die Zusammenstellung von Details mit dynamischen Elementen, verstärken das Gefühl der unter die Haut gehenden Spannung. Als ob irgendwo unter der Oberfläche etwas pulsiert und sprudelt. Was wird das Finale dieser Fantasie sein? Ob die in Reflexion eingefrorenen Gestalten ihre gewünschte Ruhe finden? Mit welcher Hilfe wird sich die Spannung entladen? Peszkowska weckt uns mit ihren „Trinker Kreationen“ aus einem Traum voller Routine und zwingt zu der Überlegung, ob unsere „erhöhte Perspektive“ wirklich eine Daseinsberechtigung hat. Ob uns nur die Requisiten und Kostüme zufällig von den „Berauschten“ unterscheiden? Welcher Sucht unterliegen wir und welcher ergeben wir uns. Wen grenzen wir aus und was für Recht haben wir dazu?

Magdalena Cos

 

Ausstellung in Salzburg Final Fantasy von Magdalena Peszkowska

29.11.2014-14.01.2015

 

Kontakt:
Öffnungszeiten:

Mo bis Fr 17:00 bis 19:00 Uhr

Samstag nach Vereinbarung

Galerie Sandhofer
Dietrichsteinstraße 6a/12
5020 Salzburg
Tel: +43-650-7283828
info@galerie-sandhofer.com
www.galerie-sandhofer.com

 

Vita MAGDALENA PESZKOWSKA

Born in 1980 in Gdańsk, Poland. Studied in Department of Painting at Academy of Fine Arts in Gdańsk (1999-2004). Diploma with special recognition in painting in 2004.

Collective selected exhibitions:

2004- „Na marginesie” MM Gallery, Gdańsk Shipyard

2005- „Wiosna młodych” Refektarz Gallery, Kartuzy

2008- „Cielesność figury” Na Jesionowej Gallery, Gdańsk

2009- the exhibition of Sandhofer Gallery artists, Palaise Hauser, Austria

2010- 1st Gdańsk Art Biennale finalists’s exhibition „Tożsamość miejsca”,

2010- 8th Triennale Miniatur finalists’s exhibition, Wozownia Gallery, Toruń

2012- the opening exhibition of Po co?Gallery, Wrocław

2013- "Poco sztuka w Agorze" CK Agora, Wrocław

2014- Gallery U Birthday, Wrocław

2014- „Inne“ Platon Gallery, Wrocław

Individual selected exhibitions:

2004- „The stands” Academy of Fine Arts, Gdańsk

2009- „Kupie suknie” Szewska 36 Gallery, History of Art Institute, Wrocław

2010- „The stands” Sandhofer Gallery, Austria

2010/2011- „Schwarzwald” Sandhofer Gallery, Austria

2012- “Situation” U Gallery, Wrocław

2014- “The stands” Capitol Theatre, Wrocław

2014 – “Final Fantasy” Sandhofer Gallery, Salzburg, Austria

Accomplishments:

2010 finalist of 1st Gdańsk Art Biennale „Tożsamość miejsca”,

2011 finalist of 40th “Bielska jesień 2011” Painting Biennale, BWA Bielska Gallery, Bielsko-Biala

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19.09.2014 das Jetzt-Gefühl authentisch transportieren

GFDK - Dr. Stefanie Lucci

Wenn sich Menschen in Facebook, Twitter und Co. virtuell begegnen, ist das das Lebensgefühl von heute. Es ist lebendig, schnell und voller visueller Eindrücke.

Carola Paschold ist fasziniert von den Ausprägungen unserer Zeit. Sie spürt der Flut der ständig wechselnden Eindrücke nach, sichtet die Medien und die Werbung, hört die aktuelle Musik, sieht die angesagten Filme, klickt sich durchs Netz und nimmt teil an den Lebenswelten ihrer jungen Töchter. Dabei ist sie stets auf der Suche nach ausdrucksstarken Menschen, die das Jetzt-Gefühl authentisch transportieren.

Anonyme Modelle aus der Werbung, Gesichter unserer Zeit
Diese Menschen bannt sie in ihren großformatigen Bildern Portrait XXL als Ikonen ihrer Zeit. Die Menschen sind anonyme Modelle aus der Werbung, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien, Menschen mit Migrationshintergrund, Teenager, Schauspieler und Sänger. Es sind Gesichter unserer Zeit, - wie Anna.  

Carola Pascholds Malereien sind dynamisch und vibrieren. Sie leuchten von innen heraus. Die Malweise reflektiert die Ästhetik der Popkultur. Damit verweist Carola Paschold auf ein Merkmal der Gegenwart, die populär kulturelle Ausprägung aller Lebensbereiche, von Infotainment bis hin zu Superstar.

Ausdruck einer ganzen Generation
Die extremen Formate der Bilder zitieren die Dimensionen von Großbilddisplays und Werbeleinwänden, wie sie beispielsweise im Außenbereich an Häuserwänden über mehrere Stockwerke hinweg zu finden sind. Der Titel der Werkreihe greift damit ein weiteres Phänomen der Gegenwart auf, die visuelle Ausuferung über traditionelle Bildgrenzen hinweg in den öffentlichen Raum hinein.

Mit Portrait XXL lotet Carola Paschold diese Überlagerung verschiedener kultureller und künstlerischer Sphären aus, verbunden mit ihren sich ständig verschiebenden Wertigkeiten. Portrait XXL sind Portraits unserer sich wandelnden Gegenwart, verkörpert durch Menschen, als Posing and Action Subjects, als Various Actors und Unknowing Objects. Portrait XXL ist kollektives Bildgedächtnis.

Dr. Stefanie Lucci

 

Carola Pascholds künstlerische Wurzeln reichen über Generationen bis nach Gera und Odessa. Ihr Urgroßonkel Hermann Paschold war Maler in Gera, im Künstlerkreis um Otto Dix, ihr Großvater der Geiger
Alexander Samoilowitsch-Geier aus Odessa.

Carola Paschold in Rheydt/ MG geboren, lebt und arbeitet seit 2012 in Düsseldorf(27 Jahre in Korschenbroich). Die Diplom Designerin studierte an der FH Düsseldorf und ist seit 1998 als professionelle, bildende Künstlerin bei der IGBK in Berlin anerkannt. Im Künstlerverein Malkasten Düsseldorf, im BBK Düsseldorf und Köln sowie in der GEDOK A 46 ist sie seit Jahren offizielles Mitglied, außerdem eingetragen in das Künstlerverzeichnis der Stadt Düsseldorf. Zahlreiche Ausstellungen und Kunstmessen in den vergangenen Jahren zeigen ihre künstlerische Aktivität.

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11.09.2014 Gipfelstürmerin

GFDK - takeOFFGallery

2024 plant Alina Atlantis die erste Ausstellung auf dem Mars. „Unsere Welt ist immer so groß, wie wir sie denken können. Gipfel liegen immer in uns selbst. Grenzen auch. Unsere Suche im Äußeren ist immer das Suchen unser eigenen Kraft, Stärke und Vollständigkeit.

Das Ziel ist das SOWOHL-ALS- AUCH“, so die künstlerische Vision von Alina Atlantis, die sie in dieser Ausstellung wieder einmal mit kraftvoll, dynamischem Malstil visualisiert. Gleichzeitig sind die einzelnen Werke eine Art Zeitlupensicht auf die einzelnen Schritte der Wandlung, die die wesentlichen Elemente der Metamorphose festhalten. In über zwei Dutzend Gemälden, ergänzt um einige Skulpturen, gibt die Künstlerin Einblick, wie der „Gipfelstürmer" in uns uns verändert und wir uns oder uns in der Gemeinschaft entdecken oder verlieren können.

Das alles überlagernde Thema des künstlerischen Schaffens ist der Anti-Dualismus von VORSTELLUNG und REALITÄT.

Ein Zusammenspiel wie in der Digitalität: Das Zusammenspiel von Null und Eins, Strom und Nichtstrom. Ohne Null gibt es kein Morsen, keinen Ton, keine Kommunikation, keine digitale Vernetzung. Das Eine bedingt das Andere. Nur als gegensätzliches Paar existieren unendliche Möglichkeiten. In der Umkehrung fehlt uns ein gemeinsamer Nenner für Dinge, die wir erleben, jedoch nicht begreifen können. Es ist etwas Universales, was „unter der Zeit“ liegt.

Gewaltige Bilderwelten prägen heute unser Bewusstsein. Wir wählen sie aus, wir machen die Bilder - Bilder prägen Bewusstsein. Was bewusst ist, wird real erlebt. Was real wird, wird zu Realität.

 

 VORSTELLUNG UND REALITÄT - OHNE TRENNUNG.

Durch mit dynamischer „Linienführung“ der Künstlerin mit Öl-Tempera bzw. Öl-Kreide - man könnte die Arbeitsweise auch als eine Mischung des Action-Paintings von Willem de Kooning und dem neoexpressionistischen Schaffensstil von Georg Baselitz vergleichen - werden, für sich eigenständige Werke, geschaffen, die durch die konsequenter Reduzierung der Farben auf meist zwei Grundtöne, den Betrachter mit ihrer großen Ausstrahlungskraft sowie durch das häufig gewählte große Format (bis 4 x 7 Meter) augenblicklich in ihren Bann ziehen.

Kontakt: takeOFFGALLERY

Spielberger Weg27,
40474 Düsseldorf
dp@takeOFFGALLERY.de

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05.08.2014 bildraum als bühne

GFDK - Redaktion

Im Vietnamkrieg bezeichnete man mit Mad Minute eine kurze Zeit heftigsten Einsatz automatischer Waffen. Axel Sanson verwendet den Begriff für das konzentrierte Zusammenfügen signifikanter Elemente in einem Bild.

Für Axel Sanson ist der Bildraum eine Bühne, auf der er Elemente komponiert, die, traumgleich, in keinem (zumindest keinem offensichtlichem) Zusammenhang stehen, ja sich gelegentlich sogar widersprechen.

Auf der Suche nach dem Kick

Junge Frauen, gelangweilt sich immer neu erfindend, mit mondänen Pelzcapes und schweren Samtschleifen im langen Haar. Selbstverliebt, versunken im Zauber der eigenen Ausstrahlung, stehen diese Geschöpfe etwas unsicher in der Welt, immer auf der Suche nach einem neuen, kleinen und amüsanten Kick.

Kriegsgeräte werden zur Folklore

Die Gefahr der sie umgebenden Szenerien dringt nicht in ihr Bewusstsein. Rauchende Kriegsschiffe, trudelnde Flugzeuge, in Rüstungen gepackte Samurai. Der Blick der Unschuldigen fällt, ohne das Geschehen wahr zu nehmen, durch diese bizarren Kulissen. Gefahren wirken niedlich, das Drohpotential der von Axel Sanson komponierten Fiktion, ist in dieser Welt nicht mehr real. Das Kriegsgerät vergangener Zeit mutiert zur Folklore, gibt die Bühne für den modischen Auftritt des Zeitgeistes. Wie in der Lasurtechnik legt Axel Sanson diese verschiedenen Zustände der Wirklichkeit übereinander.


Axel Sanson malt mit stark verdünnten Ölfarben, in Grautöne aller Schattierungen, auf Leinwand. Erweitert wird seine Farbpalette von blauen, rosanen, gelben, roten und grünen Pastelltönen. Seine Malweise ist schnell und der Aquarellmalenerei nicht unähnlich. Sein Bildaufbau erinnert, mit seinem Faible für Pyramidal- und Kreiskomposition und seinen Skalierungen der abgebildeten Personen und Objekten, an Vorlagen der Renaissance.

Axel Sanson wurde 1975 in Paris geboren, wo er auch lebt und arbeitet. Er studierte Jura und Kunstgeschichte.

Kontakt: Thomas Punzmann Gallery Frankfurt

info@punzmann-gallery.com

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08.07.2014 Malerei mit Hund

Redaktion/ Florinda Ke Sophie

Stefanie Hödlmoser bittet nicht nur Menschen, sondern auch einen Hund Platz zu nehmen und sich porträtieren zu lassen. So unterschiedlich wie die Gründe zum aus der Haut fahren sein können, sind auch die Gefühle die geweckt werden - wütend, angeekelt oder einfach nur fertig, genervt, resigniert.

Oder abwartend, bis man vor Spannung platzen oder aus der Haut fahren könnte. So wurden die zu Portraitierenden darum gebeten an etwas zu denken, bei dem sie aus der Haut fahren würden. Die Titel der einzelnen Portraits verraten die individuellen Gründe. Der Hund wird gebeten an einen Keks zu denken. Damit ihm das leichter fällt, hält ihm sein Frauchen einen Keks vor die Nase und nimmt ihn dann vorerst wieder weg. Das Frauchen weiß: „Ja, jetzt ist sie richtig genervt“. So entstanden Werke mit ungewöhnlichen Titeln wie "Jetzt gib mir endlich meinen Keks" oder "Das Geräusch vom Strumpfhosenanziehen".

Stefanie Hödlmoser portraitiert Mensch und Tier

Stefanie Hödlmosers Werkzyklus "Aus der Haut fahren" schließt mit der Materialität an die 2013 erstmals auf Müllsack gemalte Serie "plastic people" an. Neu im Schaffen der Künstlerin ist die dezidierte Konzentration und Reduktion in der Malerei auf den Gesichts/Gefühlsausdruck der Portraitierten. Ist in früheren Arbeiten noch das Gesicht Teil der Gesamtkomposition zugunsten eines einheitlichen Eindruckes, so ist er in Hödlmosers Personale der ungeteilte Mittelpunkt der Arbeit. Die Künstlerin schafft an den ersten Müllsack-Zyklus angrenzend neun weitere Ölmalereien auf (neuwertigen) grünen Plastiksäcken, die auf Keilrahmen gespannt sind. Wie eine sehr feine und verletzliche Haut spiegeln die Kompositionen in grüner Transparenz die jeweiligen Antlitze und deren situationsbedingte Emotionalität der Porträtierten wieder. Als Porträtistin erweist sich die Künstlerin als sehr empathisch, denn schon die ersten drei Müllsack-Werke zeigen viel Verletzlichkeit von Menschen, die auf der Straße und dort mit und ebenso aus dem Inhalt von Müllsäcken leben.

Stefanie Hödlmoser, geboren und aufgewachsen in Wels, Oberösterreich, studierte von 2006 - 2010 Industrie Design an der FH Joanneum Graz. 2009 wird ihr das erste Mal ein Künstleratelier im Rondo für ihre Malerei vom Land Steiermark zuerkannt. Nach ihrem Dipl.-Ing. (FH) Abschluss studierte  sie noch zwei Semester Kunstgeschichte an der KF-Uni Graz und machte sich 2012 als Designerin in Graz selbständig.

Mit einem neuerlichen Stipendium ist sie 2013/14 wieder im Rondo vertreten und beschäftigt sich dort mit Kunst und Design. Ihre überzeugenden Arbeiten präsentierte sie erstmals in einer Ausstellung in der Galerie Blaues Atelier.

Text: Florinda Ke Sophie

 

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20.05.2014 Werk der Woche

GFDK - Angelika Watzl

Die Bildwelten von Niki Elbe prägt ein vibrierender, poppiger und vom Gegenstand losgelöster Kolorismus und ein Bildraum, der sich über Fläche und Kontur organisiert. Obschon man in Versuchung gerät, formale Bezüge zum europäischen Modernismus oder zu Zeitgenossen wie Franz Ackermann, Beatriz Milhazes oder Marcel Dzama herzustellen, bewegt sich die Formensprache der Künstlerin unabhängig von kunsthistorischen Kontexten.

Einerseits weist Niki Elbes Formensprache deutliche grafisch-illustrative Elemente auf, vor allem hinsichtlich der Flächen- und Figurengestaltung, und den starken Kontrasten von scharf konturierter, schwarzer Tusche und intensiv leuchtenden Acryl-, Aquarell- und Gouachefarben. Zugleich zeichnet sie sich durch einen freieren, malerisch-gestischen Duktus aus, etwa wenn die Künstlerin unvermittelt zart lasierende, transparente Aquarellwolken in den Bildraum und auf das noch feuchte Papier setzt.

Die Figuren und ihre natürliche oder konstruierte Umwelt werden in Größenverhältnissen dargestellt, die sich nicht um Realitätstreue bemühen, sondern den Vorstellungen der Künstlerin folgen – und daher mit den Prinzipien des mittelalterlichen Bedeutungsmaßstabs in Verbindung gebracht werden können.

Auseinandersetzung mit dem Thema "Reisen"

Inhaltlich setzt sich Elbe mit dem Reisen im weitesten Sinne auseinander: Safari ist Swahili und bedeutet „Reise“. Weniger eine durchgängige Narration als vielmehr das Episodenhafte kennzeichnet insofern die Serie. Häufig wiederkehrende, fantastische Charaktere, mitunter symbolisch aufgeladen oder afrikanischen, indischen oder südamerikanischen Kulturkreisen entstammend, springen von Bild zu Bild: Eine blonde Frauenfigur findet sich ebenso häufig wieder wie kleine uniformierte Äffchen, Fische oder Vögel. Die Äffchen nehmen die Rolle des Störenfrieds ein: „Wilde Gesellen, Begleiter, die mit anarchischer und sexueller Energie das Leben aufmischen“, so Niki Elbe über ihren Werkzyklus.

Es ist unvermeidbar, dass die Künstlerin in ihren Arbeiten auch Persönliches verarbeitet. Allerdings verläuft Elbes Werkgenese oft derart intuitiv und unbewusst, dass ihre Kunst nicht im Sinne des Autobiografischen gelesen werden sollte.

Weibliche Stärke, Schönheit und Selbstbewusstsein

Subjektive Erfahrung, intime Wunschvorstellungen und fast mystisch-romantische Auffassungen vom Reisen in die Natur und die verschiedenen Kulturen schieben sich in „Safari“ neben breiter angelegte Themenkomplexe. So finden Stärke, Schönheit und Selbstbewusstsein der Frau gewiss eine besondere Beachtung  – doch auch den komplizierten Bedingungen weiblicher Identität und Sexualität, dem Verhältnis von Natur und Mensch, oder dem Verhältnis von Frau und Mann spürt die Künstlerin nach. So werden die Szenen von Begegnungen beherrscht, die zugleich anziehen und irritieren. Formale Qualitäten stehen sich diametral gegenüber; ein scheinbar vertrautes trifft auf ein eher exotisches, folkloristisches Motiv- und Figurenvokabular. Aus diesen vielschichtigen innerbildlichen Wechselwirkungen und Gegensätzen entwickelt sich eine stetige Faszination beim Betrachten.

Innerhalb der aktuellen Kunstproduktion, die bestehende Bilder in andere Bilder transformiert, bewegen sich Niki Elbes poesievolle Werke in einem weltumspannenden Zusammenhang, in dem persönliches Erleben und zeitgenössische Universalität miteinander verwoben werden.

 

NIKI ELBE - BIOGRAFIE

1970    * in Aachen, aufgewachsen in Süd-Afrika und Deutschland, lebt und arbeitet in Berlin

1991 – 1997   Studium an der Hochschule der Künste, Berlin bei Prof. Christiane Möbus

1998    Meisterschüler bei Prof. Christiane Möbus

EINZELAUSSTELLUNGEN

2014   Niki Elbe – Safari, Morgen Contemporary, Berlin

2010   Tinderbox Contemporary, Hamburg;  Zeitkunstgalerie, Halle/Saale

2009   In The Woods, Galerie Morgen, Berlin

2008   Desperado, Galerie Tinderbox Contemporary, Hamburg

2007   Niki Elbe & Cornelia Schleime, Kunsthalle Mannheim

2006   Wir haben ein Kinderzimmer!, Heimatmuseum Reinickendorf, Berlin

2005   Offenes Atelier Öllermann, Berlin

2004   Zart und unanständig, Theater Brandenburg, Brandenburg

2003   Galerie Art & Henle, Berlin

1999   Museu de Arte Moderna, Salvador da Bahia, Brasilien;   dirty windows gallery, Berlin

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

2013   Leben an der Ackerstraße, Institut für alles Mögliche, Berlin;  UHU, Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin;  May Line Is My Line, Alte Schule Adlershof, Berlin

2012  Introspection (mit Christiane Möbus, Anna und Bernhard Blume, Günther Uecker u. a.), artlabmannheim, Mannheim;  Hasenlager, Kunstmuseum Erlangen

2010 / 2011 Frau sieht Frau sieht Frau, Kunstmuseum Erlangen, Wanderausstellung in Museen und Kunstvereinen der Metropolregion Nürnberg

2009   art scout one, Aktuelle Kunst in Mannheim, Mannheim;  Curator’s Choice, Swiss Art Institution, Karlsruhe; 10 Jahre Junge Kunst, Kunstverein Weiden, Weiden

2008   Tinderbox, Preview Berlin, Berlin; Ich Du Er Sie Es (mit Heike Pillemann und Lisa Endriss), Kunstverein Weiden, Weiden

2007 Strong women – pictoresque worlds (mit Cornelia Schleime und SEO),  Verena Foundation, Hydra, Griechenland;  Junge Kunst in der Graphotek Reinickendorf, Berlin

2006   Graphothek Reinickendorf, Berlin

2005   permanent zeitgenössisch, Atelierpreisträger 96-05, Haus am Waldsee, Berlin

2003   Haus am Waldsee, Berlin;  Works on paper (flatfiles), Galerie Völcker & Freunde, Berlin; Prêt-a-porter, Galerie Art & Henle, Berlin

2002   Vorstellung, Haus am Kleistpark, Berlin; ex cabina, Galerie Walden, Berlin; Emil-Bock-Institut, Berlin

2001   relate – Junge Kunst, Oberpfälzer Künstlerhaus, Schwandorf;  HIGH FIVE Vol. 3, Galerie Walden, Berlin

2000   10:10, Kunstverein Weiden, Weiden

1999   relate, Kunstverein Weiden, Weiden; HIGH FIVE, Projekträume Gormannstraße, Berlin; Looking abroad – Das Washingtonprojekt, Kunstverein Braunschweig, Braunschweig

1998 Looking abroad – Das Washingtonprojekt, Kunstsammlung Poll, Berlin; Contrapartida II, Hochschule der Künste, Berlin; HIGH FIVE, Projekträume Gormannstraße, Berlin; Erstausgabe / Messe der Ideen, Buchmesse Leipzig, Leipzig

1997   Corcoran Museum of Art, Washington D.C. HORST, Naturwissenschaftliches Museum, Berlin-Charlottenburg

1996   Hooghuis Arnhem, Niederlande; Galerie EndArt, Berlin

 

STIPENDIEN

2006 1. Preis, Wettbewerb Brandwand, Joachimstaler Straße 20, Berlin – Hochtief GmbH / Universität der Künste Berlin (mit Felix Müller); Wir haben ein Kinderzimmer!, Heimatmuseum Reinickendorf, Berlin

2002   Atelierpreis, Karl-Hofer-Gesellschaft e.V. Berlin

2001 – 2003  Karl-Hofer Atelierstipendium, Karl-Hofer-Gesellschaft e.V. Berlin

2001   Projektförderung HIGH FIVE, Kulturamt Prenzlauer Berg, Berlin

1999 Reisestipendium der Deutsch-Brasilianisch Kulturellen Gesellschaft nach Salvador da Bahia, Brasilien;   Projektförderung HIGH FIVE, Kulturamt Berlin-Mitte, Berlin

1998 Gründung von HIGH FIVE: Produktionseinheit für unabhängiges Ausstellungswesen /  Langzeitbeobachtung einer Dynamik

 

MESSEBETEILIGUNGEN

2010   SCOPE Miami Art Show, USA, Morgen Contemporary

2009    SCOPE Basel Art Show, Schweiz, Galerie Morgen

2008    Preview Berlin, Tinderbox


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