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Lebensart - die Kunst zu leben

Lebensart - Essen und Trinken

  • Die Redaktions-Kueche der GFDK hat natuerlich eigene Vorschlaege
Wie waere es mit einem Kaiserschmarrn als Dessert
    Die Karten werden neu gemischt
    An die Töpfe, fertig, los heißt es für die Profiköche beim Wettbewerb Koch des Jahres

    Die Karten werden neu gemischt – der renommierte Live-Wettbewerb Koch des Jahres startet in die sechste Runde. Ab sofort können sich Profiköche aus der D-A-CH-Region und Südtirol für das erste Vorfinale bewerben, das am 18. Mai 2020 in Stuttgart stattfinden wird.

    Es erwarten die BewerberInnen neue Challenges, die ihr fachliches Können und ihre Kreativität auf die Probe stellen werden. Bewerbungsschluss ist der 18. März 2020.

    Die kulinarische Reise beginnt – den Anfang macht die schwäbische Hauptstadt 

    Neue Talente, neue Challenges, neue Orte, neues Design – die neue Auflage Koch des Jahres beginnt und es wird spannend! In insgesamt drei Vorfinalen über den Zeitraum von zwei Jahren sucht das renommierte Live-Format den Koch des Jahres 2021.

    Unterstützt wird der Wettbewerb von bekannten Koryphäen wie Torsten Michel (Schwarzwaldstube***, Baiersbronn), Nils Henkel (Schwarzenstein**, Geisenheim-Johannisberg), Clemens Rambichler (Sonnora***, Dreis) oder Andreas Krolik (LaFleur**, Frankfurt), die unter der Schirmherrschaft der Dreisternelegende Dieter Müller ihre Expertise als Juroren zur Verfügung stellen.

    Der Startschuss für die neue Auflage fällt in der schwäbischen Hauptstadt Stuttgart. Dort findet am 18. Mai 2020 in der Exometa Phoenixhalle im Römerkastell das erste Vorfinale statt. Auch der Termin für das zweite Vorfinale steht bereits – dieses ist für den 16. November 2020 angesetzt.

    BewerberInnen gesucht! Wer sind die Pioniere und Sterneköche von morgen?

    Für das 1. Vorfinale können sich ab sofort alle Kochprofis aus der D-A-CH-Region und Südtirol bewerben, die ihr Talent unter Beweis stellen und sich einen Namen machen wollen.

    Eine Entscheidung, die für die Talente einen großen Karrieresprung bedeutet, mit dem sie in die Fußstapfen bekannter Kochgrößen wie Sebastian Frank (Horvath**, Berlin), Christian Sturm-Willms (Yunico*, Bonn) und Tristan Brandt (Opus V**, Mannheim) treten werden.

    Der Bewerbungsprozess verläuft in zwei Schritten. Nachdem man sich unverbindlich über das Onlineformular auf www.kochdesjahres.de  für ein Vorfinale angemeldet hat, gilt es ein eigens für den Wettbewerb entwickeltes Drei-Gang-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) mit Rezept einzureichen.

    Der Wareneinsatz darf dabei pro Menü einen Wert von 16 €/30 CHF nicht überschreiten. Bewerbungsschluss ist der 18. März 2020. 

    Besondere Herausforderung für die Bewerber – Die Challenges

    Für jedes Vorfinale gibt es bestimmte Challenges, die bei der Menükreation zu berücksichtigen sind. Diese schaffen eine Leitlinie für die Menüs und ermöglichen eine bessere Vergleichbarkeit der Leistungen.

    Die Challenges für das 1. Vorfinale sind:

    Vorspeise: weißer Spargel | Austern | Hippo Tops

    Hauptgang: vegetarisch (auch vegan möglich)

    Dessert: Rhabarber | Buchweizen | CARANOA Valrhona

    Wer es letztendlich in das erste Vorfinale geschafft hat, wird Anfang April mitgeteilt. Für die sechs Auserkorenen heißt es dann Mitte Mai in Stuttgart „An die Töpfe, fertig, los“,  wenn sie mit ihrem Menü den mit namhaften Sterneköchen besetzten Jurytisch überzeugen müssen. 

    Mehr Austausch und Gemeinschaft

    Neben dem Live-Wettbewerb sollen in dieser Auflage auch Workshops und Podiumsdiskussionen mit in den Vordergrund rücken.

    Damit möchte Veranstalterin Nuria Roig mehr Impulse liefern und den gegenseitigen Austausch fördern. „Wir wollen unsere Plattform dafür nutzen, die Gastronomiebranche voranzutreiben und ich bin überzeugt, dass uns dies nur in Gemeinschaft gelingen wird.“

    Hintergrundinformationen über den Wettbewerb

    Als Live-Wettbewerb mit umfassendem Rahmenprogramm ist das Networking-Event Koch des Jahres eine Ideenschmiede für neue Konzepte, die die Gastronomie-Branche bewegen. Veranstalter ist die spanische Unternehmensgruppe Grupo Caterdata S.L. mit Sitz in Barcelona (ES) und Freiburg (DE).

    Der Wettbewerb richtet sich an Profi-Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. In drei Vorfinalen kürt eine Jury internationaler Spitzengastronomen je zwei Finalisten.

    Die Teilnehmer müssen innerhalb von sieben Stunden (Sonntag: 2 Stunden Mise en Place, Montag: 5 Stunden Wettbewerbszeit) ein Dreigang-Menü für 7 Personen mit einem Warenwert von max. 16€ pro Person präsentieren.

    Im Oktober 2021 treten die jeweils sechs Finalisten auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln gegeneinander an, um den prestigeträchtigen Titel Koch des Jahres, Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro sowie zahlreiche durch die Sponsoren vergebenen Sonderpreise zu gewinnen.

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  • Jahresstart im Sternelokal des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg in Oberbayern
    Kulinarisches „Best of“ zum Jahresstart
    Edle Kreationen vor den Toren Münchens von Maximilian Moser

    Edle Kreationen vor den Toren Münchens: Seit 2014 trägt das Gourmetrestaurant Aubergine unter Leitung von Chefkoch Maximilian Moser den einzigen Michelin-Stern im oberbayerischen Fünfseenland.

    Nicht nur regionale Feinschmecker, auch Genießer auf Reisen schätzen die wechselnden Menüs im hauseigenen Sternelokal des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg.

    Zum Start ins kulinarische Jahr vereinen Moser und sein Küchenteam traditionell die Highlights aus den vergangenen zwölf Monaten im „Best of Aubergine“-Menü.

    Bis 22. Februar 2020 gibt’s zum Preis von 119 €/Pers. unter anderem norwegischen Wildlachs, Ammersee-Lamm und Hummerschere an grünem Thai-Curry.

    Darüber hinaus bietet das Gourmetrestaurant Aubergine für seine Gäste stets auch eine komplett vegetarische Variante an. Alle Kreationen 2020 zum Download im Kulinarischen Kalender

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  • Das neue konzipierte Restaurant Raw & Grill des Hotel Cort in Palma offeriert jetzt mehr vegetarische und vegane Optionen
Grillgerichte mit echtem Holzkohle-Aroma stehen neben rohen Koestlichkeiten auf der Karte des neu konzipierten Restaurants Raw & Grill im Hotel Cort in Mallorcas Hauptstadt
    Zu „Raw“ kommt „Grill“
    Zunehmendes Bedürfnis nach vegetarischen und veganen Speisen

    Kulinarisches Spiel der Gegensätze im Hotel Cort auf Mallorca: Das neu konzipierte Restaurant Raw & Grill in Palma hält für jeden Geschmack etwas bereit.

    Zur bisherigen Raw Bar mit rohen Köstlichkeiten – von Carpaccio über Tatar bis hin zu Ceviche – gesellen sich ab sofort Barbecue-Spezialitäten mit echtem Holzkohle-Aroma.

    Dafür hat das Designhotel am Rathausplatz der Balearen-Hauptstadt eigens einen Indoor-Profigrill installiert.

    Auf den Rost kommt neben Fisch und Fleisch auch Vegetarisches und Veganes, bestellt wird à la carte. Die Speisen im Raw & Grill werden täglich von 8 bis 24 Uhr serviert.

    Erst 2018 ging die Raw Bar des Hotel Cort in Palma an den Start, dennoch hat das Restaurant jüngst den Kurs geändert. „Wir wollten den Erfolg des Raw-Konzepts mit neuen Möglichkeiten kombinieren“, erklärt Sven Rasch.

    Die Gerichte aus rohen Zutaten seien immer gut angekommen, aber oft Fleisch und Fisch im Vordergrund gestanden. „Nun tragen wir auch dem zunehmenden Bedürfnis nach vegetarischen und veganen Speisen Rechnung“, so der Hoteldirektor.

    Auf der neuen Speisekarte erkennen Gäste dank Unterteilung in „Land“, „Sea“ und „Farm“ auf den ersten Blick, um welches Produkt es sich handelt. „Das soll für mehr Stringenz sorgen.“

    Die zündende Idee dazu entstand im Januar vor knapp einem Jahr: Zum Festtag von San Sebastián, Schutzpatron von Palma, veranstaltete das Hotel Cort ein mallorquinisches BBQ auf der Terrasse.

    „Die Gäste waren so begeistert, dass wir weiter daran gefeilt haben“, sagt der 47-Jährige. Schließlich habe man mit dem Profigrill der katalanischen Firma Josper eine ideale Lösung gefunden.

    Dieser ist leicht und schnell bedienbar, die Gerichte erhalten ein echtes Holzkohle-Aroma und „einen besonderen Touch“, wie Rasch versichert. Das Angebot der Raw Bar bleibt erhalten, zudem gibt es täglich wechselnde Empfehlungen des Küchenchefs.

    „Egal ob vegan oder nicht – alles ist lecker und soll Appetit auf mehr machen“, verspricht der deutsche Hoteldirektor, der seit nahezu 20 Jahren auf der Baleareninsel lebt.

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Am 7. und 8. Maerz 2020 sucht der Deutsche Volleyball-Verband DVV im Kurpark Oberstaufen nahe dem Fuenf-Sterne-Hotel Allgaeu Sonne die neuen Champions im Snow-Volleyball
    Outdoor-Erlebnisse im Schnee
    Eiskalter Contest mit Fun-Faktor und erholsamer Aktivurlaub im Schnee

    Deutsche Meisterschaften im Snow-Volleyball - Oberstaufen ist Anfang März 2020 Schauplatz eines sportlichen Winter-Highlights: Der Deutsche Volleyball-Verband veranstaltet im Kurpark die dritte Deutsche Meisterschaft im Snow-Volleyball, ein Mix aus Spitzensport und Spaß.

    In Dreierteams kämpfen die Athleten auf dem Schneefeld am 7. März um den Einzug in die Halbfinal- und Finalspiele am nächsten Tag.

    Geeignete Übernachtungsmöglichkeiten bietet das Sport- und Wellnesshotel Allgäu Sonne (ab 112 €/Pers. im DZ/F), nur 900 Meter von der Austragungsstätte entfernt.

    Wintersportwoche im Hotel Allgäu Sonne:

    Die weiße Bilderbuchlandschaft intensiv genießen – das können Gäste der Allgäu Sonne während der Sportwoche „Winter aktiv an der frischen Luft“ (10. bis 15. Februar 2020).

    Die Sportbetreuer des Fünf-Sterne-Hotels nehmen Urlauber unter anderem mit zu Schneeschuh-Touren, Rodelausflügen am Imberg, einer Wanderung um den Kapf mit Glühwein-Treff und Langlauf-Schnupperstunden.

    Bei 100 Kilometer Loipen und etwa 60 Kilometer Winterwanderwegen rund um Oberstaufen können Outdoor-Liebhaber einiges entdecken. Während der Sportwoche zahlen sie für eine Nacht im DZ/F ab 112 €/Pers.

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  • Nicht nur fuer Besucher des Schneeschuh-Festivals in Oberstaufen bietet das Hotel Allgaeu Sonne passende Uebernachtungsmoeglichkeiten
    Winterspaß vom Allerfeinsten
    Schneeschuh-Festival - Auf großem Fuß durch Oberstaufens Bergwelt

    Winterspaß vom Allerfeinsten für Einsteiger und Profis verspricht das dritte Schneeschuh-Festival im Oberallgäuer Naturpark Nagelfluhkette (31. Januar bis 2. Februar 2020).

    Neben geführten Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade gibt es einen Vortrag zum Thema „Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik“, einen gemeinsamen Hüttenabend mit Kässpatzen-Essen und Stirnlampenwanderung, eine Erlebnistour mit Iglubau sowie eine Panorama-Rundtour auf dem Hochgrat.

    Alle Ausflüge werden von staatlich geprüften Berg- und Wanderführern betreut. Willkommen sind die Teilnehmer im Sport- und Wellnesshotel Allgäu Sonne in Oberstaufen.

    Eine Nacht im DZ/F kostet in dem Fünf-Sterne-Hotel während des Schneeschuh-Festivals ab 112 €/Pers.

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  • Beachfeeling am Berg auf dem Rendl oberhalb von St. Anton am Arlberg inTirol findet von 10. bis 12. April 2020 erneut das Finale der Snow Volleyball European Tour statt
    in St. Anton am Arlberg/Tirol
    Strandfeeling im Schnee bei der Snow Volleyball European Tour

    Wenn die Snow Volleyball European Tour in St. Anton am Arlberg gastiert, ist Strandfeeling im Schnee angesagt. Bereits zum sechsten Mal feuern von 10. bis 12. April 2020 hunderte Zuschauer die internationale Volleyball-Elite beim Baggern, Pritschen und Schmettern im Tiroler Bergdorf an.

    Das Spielfeld am Rendl Beach (2.030 Meter) ist dabei nicht wie üblich sandig und warm, sondern frostig – was die 32 Damen- und Herrenteams beim Kampf um den Gesamtsieg beim Tourfinale nicht von sportlichen Höchstleistungen abhält. Fußballschuhe sorgen für den nötigen Grip im Schnee.

    Palmen, Whirlpools, DJs und Cheerleader versetzen auch die Fans in Strandlaune.

    Neben freiem Eintritt zu den Matches genießen Urlauber beste Bedingungen beim Frühjahrsskilauf in St. Anton am Arlberg. Das österreichische Skigebiet mit 305 Pistenkilometern und 200 Kilometer Varianten im freien Gelände ist bis einschließlich 26. April 2020 geöffnet.

    St. Anton am Arlberg sucht den „King of the Snow“

    Den Auftakt zum Finale der Snow Volleyball European Tour in St. Anton am Arlberg markiert der Kids Day am Freitag, 10. April 2020, wenn Profis den Jüngsten das Baggern und Pritschen näherbringen.

    Ab Samstag kämpfen dann je 16 Damen- und Herrenteams auf 2.030 Meter Seehöhe um den Titel „King of the Snow“. Im Modus drei gegen drei geht es unmittelbar neben den Rendl-Skipisten nicht nur um die Ehre, sondern auch ums Preisgeld von 3.000 Euro.

    Der Eintritt zu allen Spielen ist frei, Besucher dürfen sich zudem auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Auch unser Marketing Mops-Huendchen Adele freut sich ueber eine Geburtstagskarte
Adeles erster Geburtstag
    Die richtigen Worte finden
    Post und Ansichtskarten - Worte reisen um die Welt

    Schreiben Sie auch noch Post- und Ansichtskarten im Zeitalter der Digitalisierung? Ich muss zugeben, dass ich ein Postkartenfetischist bin. Weihnachten, Ostern, Geburtstage - zu jedem Anlaß schreibe ich Gruß-Postkarten, die ich oft nicht mal versenden muß. Auch an meine Frau und sogar mein Mops-Hündchen Adele bekommt jedes Jahr zu ihrem Geburtstag eine liebevolle Karte geschrieben.

    Das Vergnügen fängt schon bei der Auswahl der Karte an. Motiv und der richtige Slogan zum Anlaß müssen gefunden werden und dafür braucht man Zeit. Zeit, die man sich unbedingt nehmen sollte. Die Auswahl an schönen, sogar kunstvoll gestalteten Karten ist schier unbegrenzt und das Beste ist, jede Karte erzählt eine kleine Geschichte. Vor sehr vielen Jahren habe ich angefangen, diese Karten zu sammeln. Wer hat mir geschrieben, warum und was.

    Erinnerungsstücke für das ganze Leben

    Mittlerweile kann ich in den Karten wie in einem Buch lesen und erfreue mich darüber, was man mir vor 15 Jahren so alles geschrieben hat. Die Postkarte wird so zum Zeitzeugnis des eigenen Lebens, das der Freunde und Familie.

    Die richtigen Worte finden

    Das Wort, zumal das Geschriebene, hat ein großes Gewicht. Es kann Freude aber auch Betroffenheit auslösen. Schöne Worte zum Geburtstag, zur Hochzeit, zum bestandenen Abitur sowie zur Geburt eines Kindes lassen sich für uns leicht finden.

    Seine Freude über das Ereignis mit anderen teilen fällt nicht schwer. Anders sieht es aus, wenn man eine Trauerkarte verschicken muß, weil ein guter Freund, ein Familienmitglied verstorben ist. Wie die Familie, die Freunde trösten, das fällt schwer und ist niemals einfach.

    Glückwünsche nicht per sms oder email versenden

    Auch im Zeitalter der Digitalisierung sollte man Glückwünsche nicht per sms oder email versenden, wenn einem der Empfänger etwas wert ist. Die sms und email wird gelöscht, während die schöne Karte, ein Erinnerungsstück und Andenken für ein ganzes Leben bleiben kann, wenn man sie in Liebe aufbewahrt.

    Meine Botschaft lautet: rücken Sie in dieser Zeit der großen Verunsicherung wieder näher zusammen. Schreiben Sie den Menschen, die Ihnen etwas Wert sind wieder mehr. Es muß ja nicht eine Karte sein. Ein Brief wäre sogar noch schöner.

    Back to the Roots

    Zukunftsforscher wie Matthias Horx sieht einen neuen Trend zur Achtsamkeit. Es gehe darum, dass das Grundrauschen an Informationen über die digitalen Kanäle noch lauter geworden sei. Die Leute wollen dieses abstellen und suchen nach der Stille, die man wieder genießen möchte. Ein Trend zum Rückzug, zur Selbstbesinnung und Spiritualität und der Suche nach dem eigenen Glück.

    Die Menschen suchen wieder nach Orientierung und Entschleunigung. Karsten Binke, der Verlagsleiter der Zeitschrift "Happinez" erklärt den Erfolg seines Blattes wie folgt: "Sie suchen nach Wegen ihrem Leben mehr Bedeutung, mehr Sinn zu geben. Mehr Balance, mehr Dinge und Momente, die etwas bedeuten, mehr Spiritualität, kurzum mehr Glück."

    Die Rückbesinnung auf alte Werte, auch wieder Briefe und Karten schreiben, ist auch eine Rückbesinnung zu einem bewußteren Lebensstil. Heute gibt es einige Unternehmen, die es sogar ermöglichen Postkarten, Briefdrucksachen, Einladungskarten, Fotokalender, Fotogrußkarten und vieles mehr, selber zu designen, um einen ganz persönlichen Eindruck zu hinterlassen. Das selber Gestalten und Entwerfen hilft auch der Seele beim baumeln.

    Das kleine Einmaleins der Postkarte

    Der Siegeszug der Postkarte begann 1861, nachdem in den USA erstmalig der Versand privater Karten zugelassen wurde. Schon ab 1878 konnte man Post - und Ansichtskarten in die meisten Länder der Welt verschicken. Vorausgegangen war, dass 1840 in England die erste Briefmarke erschienen ist.

    In Deutschland sprach man zunächst von der Korrespondenz-Karte, die 1870 vom preußischen Ministerpräsident und Kanzler des Norddeutschen Bundes Otto von Bismarck per Verordnung eingeführt wurde.

    Zum Massenkommunikationsmedium wurde die Postkarte leider erst in kriegerischen Auseinandersetzungen. Soldaten schrieben ihren Liebsten von der Front. 1870/71 wurden in Deutschland 10 Millionen Feldpost/ Korrespondenzkarten in die Heimat verschickt. 1875 wurde die Postkarte zur Weltpostkarte, die nun in 21 Ländern zugelassen wurde.

    Worte reisen um die Welt

    Von da an war der Siegeszug der wenigen herzlichen Worte, die um die Welt reisten, nicht mehr aufzuhalten. Der Höhepunkt wurde im damaligen Westdeutschland 1954 mit 920 Millionen versendeten Post/Ansichtskarten erreicht.

    Seit Anfang 2000 ist der Postkartenversand bedingt durch die Digitalisierung stark gefallen. Von 1997 bis 2007 ist die Anzahl der versendeten Postkarten um 75% zurückgegangen. Das liegt nicht nur an der Schreibfaulheit im angesicht von 140 Twitterzeichen. Die neuen Kommunikationsmittel bieten eine schnellere Übertragung der Nachricht, besser wird sie dadurch nicht. Und es fehlt an einer individuelle Note.

    Bleiben Sie gesund.

    Gottfried Böhmer

     

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Die Kulturgeschichte um unsere Haare hat einen langen Bart 4000 Jahre Haarpflege von der Antike bis heute sind auch eine kulturellen Revolution
    Die Kulturgeschichte der Haare
    Haare, 4000 Jahre Kult und Symbol der kulturellen Revolution

    Wer sich sich die Frage stellt, was uns Männlein wie Weiblein unsere Haare bedeuten, muß sich nur eine Zahl anschauen, um die Frage zu beantworten. Die Firma Wella, der Hersteller von Haarpflegeprodukten und Friseurbedarf, wurde von Procter & Gamble 2015 an die deutsche Milliardärsfamilie Reimann für 12 Milliarden Dollar verkauft.

    Wer sich diese Summe mal vor Augen hält, weiß was uns unsere Haarpracht wert ist, und Wella ist längst nicht der einzige Anbieter von Haarpflegeprodukten.

    Ich wurde gefragt, warum sind Haare so wichtig, und welche Rolle spielen Haare bei Frauen und Männern, und wie pflegte man damals und heute seine Haare richtig und wie geht man mit Haarausfall um. Das eine vorweg, die Geschichte um unsere Haare hat einen langen Bart.

    Die Geschichte der Haare - Die Ägypter

    Das Streben der Menschen nach Schönheit hat sich schon seit Menschengedenken auch in seiner Haarpracht gezeigt. Schon die alten Ägypter um 3000 v. Ch. haben viel wert darauf gelegt, sich mit ihren Haaren zu schmücken und geschickt Farben einzusetzen und es gab schon damals viele Farbtöne.

    Auch der gealterte Ramses II  benutzte regelmäßig Farbtöne, um sein graues Haar zu verjüngern und ältere Menschen trugen schon zu dieser Zeit Perücken. Auch die alten Ägypter mußten sich also mit dem Haarausfall herumschlagen.

    Gewaschen haben die alten Ägypter ihr Haar und ihre Perücken regelmäßig. Das taten sie mit einer Mischung von Wasser und Zitrussäften, dadurch wurde das Haar glatt und glänzend. Auch Mandelöl als Conditioner nach der Haarwäsche gehörte schon dazu. Um das Haar zu formen, benutzten die Ägypter Fett aus Bienenwachs.

    Die Lieblingsfarbe seiner Zeit war Schwarz oder Rotorange. Schon um 4000 v. Ch. war Henna die populärste Farbe: sie kreiert orangene oder rote Haartöne. Die Hennapflanze (Lawsonia inermis) wuchs an den Ufern des Nils und bot sich von daher regelrecht an. Nach dem Jahr 1500 v. Ch. fingen die Ägypter an, Perücken und bunte Haarfarben wie Blau, Rot und Grün zu tragen.

    Die Griechen - Säule und Basis der westlichen Kultur

    Nach den Ägyptern zwangen die Griechen der Antike ihren Haarstil, der bis dahin bekannten Welt auf. Die griechische Zivilisation, die später das Römische Reich erbte und weiter führte, war die Säule und Basis der westlichen Kultur bis ins 19. Jahrhundert.

    Die verheirateten griechischen Frauen trugen lange Haare in Zöpfen als Zeichen ihres Ehestatus und das Schneiden von Haaren und der Frisurenstil zeigten den sozialen Status auf. Im antiken Griechenland entstanden auch die ersten Friseurgeschäfte, diese wurden aber zunächst nur von Männern frequentiert, um Gespräche über Philosophie, Politik und öffentliche Themen zu führen.

    In dieser Zeit kam auch der Haarschmuck voll zur Geltung und die Griechen parfümierten ihre Köpfe mit Mandelöl, Blumen, aromatischen Düften und Gewürzen. Da der größte Teil der Bevölkerung schwarze Haare hatte, die Lieblingsfarbe der Griechen aber Blond war, nutzten sie eine Mischung aus der Safran Blume, um diesen Ton zu gewinnen.

    Die Römer machten die Haare zum Status

    Nach den Griechen kamen die Römer. Die Römer gaben ihrem Aussehen und ihrem Haar eine besondere Bedeutung. Die Frisuren der Römer bezeichneten den gesellschaftlichen Status, das Alter, die politische und religiöse Stellung oder auch ihre Ansichten. Spätestens jetzt wurden Haare zum Status.

    Mit dem Sieg über Griechenland brachte Rom die ganze griechischen Kultur unter ihren Einfluss, ohne sie zu zerstören. Auch die Sitte von den rasierten Haaren mit Hilfe von Barbieren wurde von den Römern übernommen. Glatzen waren bei den Römern nicht erwünscht, weil es als Zeichen physischen Mangels galt. Nur der große Feldherr Julius Caesar verdeckte seine Glatze nicht.

    Der griechische Einfluss brachte die Tradition der Barbiere und Friseurgeschäfte auch nach Rom. Und so jammerte schon Plinius der Ältere: “ Wie monoton und langweilig die Zeit ist, die die römischen Frauen diesen endlosen Friseur-Sessionen widmen...“ Davon können die Männer auch heute noch ein Lied singen.

    Auch Haarglätteisen kannten die Römer schon und die Perücken waren hauptsätzlich aus menschlichem Haar gefertigt, die blonden Haare kamen von germanischen Sklaven und die schwarzen aus Indien, Wasserstoffperoxid wurde als Bleichmittel eingesetzt. Den römischen Patrizier Frauen und Männern hat es, was ihre Haarpracht angeht, an nichts gemangelt.

    Das Haar war zu allen Zeiten das Symbol von Kraft, Gesundheit und Autorität. Die Art und Weise wie wir unser Haar schneiden, binden und kämmen, spiegelte schon immer den gesellschaftlichen und sozialen Status wider. Haare sind wie ein Symbol ihrer Zeit.

    Nach der Niederlage der Römer ging es bergab

    Nach der Niederlage der Römer war es mit der Haarpracht und den Bärten zunächst nicht vorbei. Bis zum 5. Jahrhundert herrschten erst mal die Germanen und diesen war ihre Haarpracht äußerst wichtig. Die Merowinger Könige trugen sehr langes und lockiges Haar. König Chlodio V hatte sogar den Spitznahmen “Le chevelu“ (langes Haar), weil er das längste Haar von allen seinen Vorfahren hatte.

    Ab dem 5. Jahrhundert bestimmte nun die Kirche, lange Haare waren verpönt und man sollte sie auch nicht mehr zeigen. Und Bärte galten als barbarisch. Im 10. Jh. fing die Katholische Kirche an Edikte gegen lange Haare auch bei Männern zu verhängen. Bärte und langes Haar wurden als Symbol des Heidentums (der Germanen) gebrandmarkt und auch der Perücke ging es an den Kragen.

    „Die Frau, die eine Perücke trägt, begeht eine Todsünde“

    Der heilige Bernhard von Clairvaux, erster Konsul von Konstantinopel, sagte: "dass die Perücke eine Beleidigung gegenüber Gott ist". Und Clemens von Alexandria sagte, "dass derjenige, der eine Perücke trägt während er den Segen in der Kirche bekommt, daran denken muss, dass der Segen in der Perücke stecken bleibe und nicht zu den Träger kommen wird".

    Der Aufbruch in eine neue Zeit - Befreiungsschlag aus Frankreich

    Eine Explosion von Extravaganz für Haare und Perücken und Freiheit brachte das 18 Jahrhundert. Es begann die Zeit der großen Eleganz. Eine neue soziale Ordnung wurde hergestellt, die bürgerliche Gesellschaft vertrieb den Adel und drängte die Kirche in ihre Grenzen. Eine starke Bourgeoisie, die Wissenschaft und neue reiche Menschen, die nun zu Wohlstand kamen, eroberten die Welt.

    Das neue Bürgertum imitierte die Kleidung und die Frisuren des Adels. Das Tragen von Perücken war sehr populär und verbreitete sich in ganz Europa. Ludwig XIV hatte 40 Perückenmacher, die für ihn in Versailles Perücken herstellten.

    Auch die Frauen trugen nun Perücken und anhand der Verarbeitung konnte man schon wie in grauer Vorzeit erkennen, welchen Beruf diese Person ausübt oder welchen gesellschaftlichen Status diese Person hat. Die Barbiere sattelten um und wurden Perückenmacher.

    Die Klasse ohne “Edeltum“ versuchte nach der Französischen Revolution die Sitten des Adels zu übernehmen, aber der Luxus und die Protzerei waren bald unerwünscht. Die neue Gesellschaft nahm wieder den Stil der Antike und der griechischen Ästhetik auf. Die neuen Denkarten veränderten auch die Frisuren. Die Frauen verzichteten wie die Männer nun auf Perücken und trugen ihre Haare wieder ganz natürlich.

    Das 19. Jh. ein großer Wurf für die Haarpflege 

    Die höchste Autorität war nicht mehr der Verstand, sondern die individuelle Phantasie. Das zeigte sich auch bei den Haaren, diese waren ungekämmt, trocken, ohne künstliche Mittel oder sonstige Zutaten. Das sollte der Ausdruck des individuellen Freiheitsgefühls sein. Man wollte die Vergangenheit und seine Uniformität ablegen. Es begann das große Zeitalter der Dichter und Denker, die wir heute sehr vermissen.

    Ab Mitte des Jahrhunderts ging es in eine ganz andere Richtung. Eliza Rossana Gilbert, eine bekannte Tänzerin und Kurtisane am Hof Ludwig I von Bayern, die er später zur Gräfin machte, veröffentlichte 1858 ihr Buch “Die Kunst der Schönheit oder die Geheimnisse der Damentoilette mit Hinweisen für Herren zur Kunst des Erstaunens“.

    Ab 1860 kamen Locken und welliges Haar groß in Mode. Nachts trugen die Damen Lockenwickler aus Metall, um die Form der Locken zu erhalten. 1872 präsentierte der französische Friseur Marcel Grateau seinen patentierten Haarlockenstab.

    Die Kanadierin Martha Matilda Harper entwickelte das erste Konzept eines modernen Schönheitssalon. Das Motto war “Gesundheit ist Schönheit“. Sie entwickelte ein eigenes Shampoo für das Waschen von Haaren. “Harper Salon" wurde ein Welterfolg.

    Sie gründete Schönheitsschulen, die sie “Harpers Methode“ nannte und bildete Manager und Betreiber ihrer Salons aus. Bis zum Ende des 19 Jahrhunderts gab es mehr als 200 Harper Salons in Amerika und seit 1920 mehr als 500 auch viele in Europa und in Deutschland.

    William Procter, ein britische Kerzenmacher gründete mit seinem Schwiegersohn James Gamble 1837 den Seifenhersteller Procter & Gamble, der heute zu den größten Konsumgüter-Konzernen der Welt gehört. 1901 gründete King C. Gillette das Weltunternehmen Gillette, das 2005 von Procter & Gamble für 57 Milliarden US-Dollar gekauft wurde.

    Und 1890 entwickelte Alexandre Godefroy in seinem Salon in Paris die erste Maschine fürs Haareföhnen. 1903 brachte die Firma Schwarzkopf das erste Haarwaschpulver auf den Markt, und der Barbierberuf erlebte eine neue Blüte. Insgesamt war das ein spannendes 19. Jahrhundert, auch für die Haare und Haarpflege.

    Das 20. Jahrhundert veränderte die Welt

    Von 1901 bis zum Jahr 2000 änderten sich ständig die Stiltransformationen für Haare. Mit dem Aufkommen des Films, des Kinos bestimmten erstmals die Schauspieler wie man seine Haare trägt und was in Mode ist. Sie diktierten die Trends, die Frisuren und die Kleidung.

    Das neue Jahrhundert begann gleich mit einer wichtigen Erfindung. Der Deutsche Karl Nessler (später Charles Nestle) erfand 1905 die erste Methode für das dauerhafte Haarlocken. Nun war es auch Frauen mit glattem oder dünnen Haaren möglich mit einem Lockenkopf aufzutreten.

    Die Revolution bei den Frisuren kam aber erst nach dem Ersten Weltkrieg. Frauen trugen nun kurze, oft wellige Haare, als Symbol für ihre Freiheit und gewonnener Unabhängigkeit, die sie von alten  gesellschaftlichen Strukturen befreite. Die Männer hatten nun glatt rasierte Gesichter und kurze Haare. Ein gutes Beispiel lieferten Rudolph Valentino und Fred Astaire bei den Männern, Mary Pickford und Alice Day bei den Frauen.

    Zwischen 1920-1930 kamen zwei technologische Neuheiten hinzu. Der erste Hand-Haar-Föhn und die von dem Schweizer Eugene Suter und dem Spanier Isidoro Calvete erfundene Maschine für die Dauerwellen. 1938 erfand Arnold F. Willat die "kalte Welle". Den Haar Mode Stil der 30 und 40er Jahre sieht man am besten, wenn man sich Fotos von Marlene Dietrich, Sir Lawrence Olivier, Jean Harlow und Clark Gable anschaut.

    Nach dem zweitem Weltkrieg, ab den 50er Jahren, begann eine Zeit des großen Umbruchs. Von nun an bestimmte die Jugendkultur bis in unsere Tage, was man trägt und wie die Frisur aussieht. Erlaubt war, was gefällt. Die alte prallte mit voller Wucht auf die neue Welt. Die Jugendidole waren die Beatles und James Dean. Ihre Frisuren wurden millionenfach kopiert und zeigte die großen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Generationen auf. Die Revolution lag in der Luft und in den Haaren.

    Die Revolution lag in der Luft und in den Haaren

    Bei den Frauen waren Marilyn Monroe und Gina Lollobrigida die schönsten Frauen der Welt, die neuen Vorbilder. Und dann kam Elvis Presley mit seine Koteletten und nach hinten gekämmten Haaren und Millionen von Männern auf der ganzen Welt eiferten ihm nach und wollten auch so aussehen.

    Es sollte noch schlimmer kommen. Eine Mode- und Stilrevolution kam auf die Bühne, die unter dem Motto “verboten ist zu verbieten“ und “Macht der Phantasie“ die Werte, Moral und Ethik der vorigen Generationen vom Tisch haute. Die Eltern und Großeltern verstanden die Welt nicht mehr. Eine neue kulturelle Bewegung bahnte sich ihren Weg.

    Hippies, Liberale, Pazifisten und die Gegner des Vietnam-Kriegs formierten sich unter dem Motto “Frieden und Liebe“ und das wurde zu ihrer Philosophie. Twiggy das englische “Supermodel“ präsentierte einen neuen Frisurenstil und trug ganz kurze Haare, und die Rockoper des Musical Hair verkörperte ihren Protest durch den Afro Look der Hippie Frisuren. Die Haare waren die ausschlaggebende Hauptform des Protestes gegen die traditionellen Werte der Vorkriegs-Generation.

    Und so zog sich das durch die 70er, 80er und 90er Jahre. Haare als Stilmittel, Protest und Weltanschauung. Lange Haare, Bob-Frisuren und lange Bärte, Rasterlocken wie Bob Marley bis hin zu den Punks, den Skinheads und dem Yuppy Stil. Allen gemein war eine Reaktion auf gesellschaftliche Werte, die man ablehnte oder beführwortete.

    Ende der 80er Anfang der 90er war es damit vorbei. Die Stilrichtungen waren zu populär geworden, die gesellschaftliche Macht und Boschaften verloren sich in der alltäglichen Mode, die politische Nachricht ging verloren. Nur Kurt Cobain setzte noch einmal ein Zeichen mit seinen klebrig, schlampig und ungewaschenen Haaren, die er als seinen Protest gegen gesellschaftliche Positionen, die er ablehnte, einsetzte.

    Das 21. Jahrhundert hat bis heute nichts neues gebracht. Alles ist stromlinienförmig geworden, jeder trägt seine Haare wie es ihm bzw. ihr gefällt. Alle Farben sind erlaubt und sogar die Glatze ist kein Manko, sondern ein Sexsymbol. Die jungen Männer haben den Bart wiederentdeckt und somit findet sich bald an jeder Ecke nicht nur ein Frisör sondern auch ein Barber-Shop. Eine Botschaft ist nicht zu erkennen und auch keine einheitlichen Werte, außer Karriere machen und schnell viel Geld verdienen.

    Sie kennen doch den Spruch "Erzähl das deinem Frisör"

    Es gibt ja den Spruch, wenn man etwas nicht hören will, "erzähl das doch deinem Frisör".  So, jetzt haben sie eine Geschichte auf Lager, die sogar ihren Frisör begeistern könnte. Wissen hat ja noch nie Schaden angerichtet. Wenn wir uns die Geschichte nun vor Augen halten, können wir feststellen, dass sich der Kult um unsere Haare in 4000 Jahren nicht verändert hat.

    Alles Gute

    Gottfried Böhmer

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  • Kolonialmoebel sind wieder im Kommen
    Antik ist wieder "in"
    Kunst statt Plüsch: Die neuesten Vintage-Wohntrends

    Vintage hieß in der Einrichtung jahrelang vor allem kunterbunter Shabby Chic, idealerweise selbst auf dem Flohmarkt für ein paar Euro erstanden und neu gerichtet. Doch mittlerweile ist Vintage erwachsen geworden: Erlesene Antikmöbel und Kunstwerke liegen voll im Trend.

    Chesterfields und die Privatbar

    Die neuesten Entwicklungen sind gute Nachrichten für alle, die mit der nüchternen Kälte des Industrial Designs nichts anfangen können und auch keine Lust mehr auf wacklige Beistelltischchen aus angemalten Obstkisten haben. Wer es sich leisten kann, setzt auf echte Antikmöbel mit Patina und Geschichte: Das Chesterfield-Sofa, auf dem schon der Urgroßvater Pfeife rauchend die Tageszeitung studierte und die Kommode aus edlem Nussholz, in der die Uroma die Aussteuer verwahrte.

    Doch auch die großen Möbelhändler im Internet und kleine Nischenanbieter stellen sich allmählich auf den Vintage-Trend ein. Stark im Kommen ist beispielsweise die gute alte Bar für zu Hause. Allerdings handelt sich heute nicht mehr um eine muffig riechende Kellerbar, in der sich nur dreimal im Jahr Gäste aufhielten, sondern kleine pfiffige Barregale mit ausreichend Platz für Getränke, Gläser und Zubehör sowie zwei oder drei Barhockern. Passt in jedes Wohnzimmer und kann im Sommer zur Grillparty leicht auf die Terrasse gebracht werden.

    Kleine Kunstwerke setzen Akzente

    Der Retro-Trend macht sich auch in der Wohndekoration bemerkbar. Es muss nicht unbedingt der berüchtigte röhrende Hirsch sein oder Dürers betende Hände, die früher in kaum einem Haus fehlten. Doch nach Jahren der kunterbunten Wandtattoos und dem Nippes vom Flohmarkt legen wieder mehr Menschen Wert auf Wandgemälde und andere Kunstwerke. Wer es sich leisten kann, kauft Originale als Wertanlage.

    Doch auch bei Antikhändlern und sogar auf Antikflohmärkten lassen sich häufig wunderschöne kleine Kunstwerke zu günstigen Preisen kaufen. Diese stammen meist aus Wohnungsauflösungen, wenn alte Menschen entweder ganz ohne Erben verstorben sind oder diese sich nicht für die Einrichtung interessierten. Zwischen viel Kitsch sind hier durchaus attraktive echte Ölgemälde oder Aquarelle zu finden – und das ein oder andere wertvolle Sammlerstück.

    Der Duft der weiten Welt

    Die neue Vintage-Welle macht auch vor sogenannten Kolonialmöbeln nicht halt: Schwere Möbel aus Tropenholz, geschnitzte Figuren aus Afrika oder filigrane Schmuckkästchen aus China sind eine gute Wahl für alle, die an Fernweh leiden. Doch auch hier gilt, dass weniger eher mehr ist:  Lieber eine einzige teure chinesische Antikvase auf Omas Vintage-Kommode als viel bunter "Made in China"-Nippes aus dem Dekoladen.

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