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Wir lieben gutes Essen... weil es uns happy macht

09.11.2020 hofeigene Produkte aus Südtirol

GFDK - Essen und Trinken

Wenn im Advent die Tage kürzer werden, verlagert sich das Familienleben auf den Südtiroler Höfen der Marke „Roter Hahn“ in die behagliche Stube. Beim gemütlichen Beisammensein darf eine typische bäuerliche Spezialität allerdings nicht fehlen: die sogenannten Zelten.

Beim Backen am knisternden Ofen dürfen Kinder der Bäuerin nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch mithelfen. In liebevoller Team- und Handarbeit entsteht so aus verschiedenen Nüssen und Obst aus eigenem Anbau das weihnachtlich gewürzte Früchtebrot,

Vom Halm zum Stern

Ein reich dekorierter Christbaum lässt Kinderaugen leuchten – vor allem, wenn der Schmuck selbst gemacht ist. Auf zahlreichen „Roter Hahn“-Höfen ist das Basteln von Strohsternen ein alter Adventsbrauch, bei dem die Gäste gerne miteinbezogen werden.

Mit Strohalmen aus der eigenen Scheune, den Tipps und Tricks der erfahrenen Bäuerin sowie etwas Geschick gelingt selbst den Kleinsten ein kunstvoller Strohstern für den Weihnachtsbaum daheim.

Weitere Auskünfte

„Roter Hahn" – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund

K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen   

Fon +39 0471 999325   info@roterhahn.it 

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01.11.2020 Die Gourmet-Bibel Frankreich

GFDK - Essen und Trinken - Sönke C. Weiss

Warum ein Buch über die französische Küche? Logisch, weil unsere Nachbarn einfach richtig geil kochen können und wissen, wie man das Leben genießt. Nach über zehn Lebensjahren in Paris und unzähligen Mahlzeiten dort steht mir dieses Urteil zu.

In seinem neuen Buch „Die Gourmet-Bibel Frankreich“ trägt der Gastronomiekritiker François-Régis Gaudry auf 400 Seiten zusammen, was in der Grande Nation die Welt des Essens und Trinkens geprägt hat, genussvoll natürlich, immer von einem gewissen Humor und Traditionslust getrieben.

Während seiner zweijährigen Recherche erfragte Gaudry den Geschmack und das Wissen von Dutzenden befreundeten Kolumnisten, Köchen, Konditoren, Sommeliers und natürlich den eigenen Familienmitgliedern.

Daraus entstanden ist ein eklektisches Inventar, das wanderlustig und einmal ganz anders durch die kulinarische Kultur des Landes streift, ein gehaltvolles Millefeuille voller physischer und geistiger Nahrung.

Gleichzeitig gelingt ihm der Sprung vom Schwein der Rasse Cul Noir Limousin zur Kuh aus Nantes, von der Roten Bete in Salzkruste von Alain Passard zum Paris-Brest von Philippe Conticini, von der Literatur der Renaissance bis zu den Kalauern auf den Karamellen der Marke Carambar.

„Die Gourmet-Bibel Frankreich“ ist ein immer wieder verlockendes Kuriositätenkabinett, das ein unersättliches Interesse and Gastronomie und Kulinarik spiegelt und lediglich vom geografischen Umfang Frankreichs begrenzt wird.

Erschienen im Hause Christian (www.verlagshaus24.de) kostet diese drei Kilogramm schwere Pflichtlektüre wohl investierte 70 Euro. Bon appétit!

Sönke C. Weiss

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29.10.2020 700 Qualitätsprodukte vom Bauern

GFDK - Essen und Trinken

Korn, Kräuter, Weintrauben und Milch: Nur Südtiroler Landwirte, die derlei Rohstoffe selbst auf ihrem Hof herstellen und von Hand schonend veredeln, erhalten für ihre Erzeugnisse das Gütesiegel „Roter Hahn“. Für die 2021er-Edition haben über 700 „Qualitätsprodukte vom Bauern“ die Blindverkostung durch eine unabhängige Fachkommission bestanden.

Neben der Herkunft garantiert die Marke des Südtiroler Bauernbunds außerdem die natürliche und nachhaltige Fertigung von Fruchtaufstrichen, Wein, Honig, Käse, Speck, Brot und Co.

Heuer erstmals dabei sind Pilze und Cider. Die neue Broschüre enthält insgesamt 18 unterschiedliche Delikatessen von 82 bäuerlichen Direktvermarktern, dazu bietet sie Infos, Rezepte und Verkaufspunkte. „Qualitätsprodukte vom Bauern 2021“ gibt’s zum kostenlosen Blättern, Downloaden oder Bestellen unter www.roterhahn.it.

Tipp: Wer sich ein Stück Südtirol nach Hause holen mag, kann zahlreiche „Roter Hahn“-Produkte auch im Online Shop bestellen.

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04.10.2020 Kulinarisches Kulturgut im Aostatal

GFDK - Essen und Trinken

In naher Zukunft soll die alpine Küche endlich zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gekürt werden. Alle Anträge sind gestellt – auch für das autonome Aostatal ist die Etikette wohl verdient. Die lokalen Lebensmittel und die traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen großen Stellenwert und Identitäts Moment.

Im Erntemonat Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen. Brot, Apfel, Honig und Kastanie bekommen seit Jahrzehnten eigene, festlich begangene Verkostung-Plattformen.

Der „Marché au Fort in Bard“ vom 10 bis 11. Oktober ist das kulinarische Mekka des Aostatals, das ein ganzes Universum der lokalen Produkte offeriert - als größter Lebensmittel-, Wein und Produktmarkt vereint er das kulinarische Kulturgut.

Kulinarisches Kulturgut: 59 heiße Brot-Öfen und Markt der Herbstschätze

In der kleinsten Region Italiens kultiviert und ritualisiert man das kulinarische Erbe der alpinen Urbevölkerung selbstbewusst. Gerade im Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen.

Lokale Lebensmittel und ihre traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen hohen Identitätsmoment. Der größte Lebensmittel-, Wein und Produktemarkt „Marché au Fort in Bard“ vereint das kulinarische Kulturgut.

Der Duft von Brot und Zeit

Eines der ältesten Food-Manufaktur-Traditionen ist das fée lo pan – was auf Valdostanisch „Brotbacken“ bedeutet. In 59 Dorf-Öfen und 46 Gemeinden des Aostatals wird anlässlich des Festivals „Lo Pan Ner“ am ersten Oktoberwochenende das urwüchsige, traditionelle Schwarzbrot gebacken.

Die Dorffrauen bereiten den Teig zu, die Männer schüren die Feuer. Lokales Roggen-, Weizenmehl und Wasser werden sorgsam mit Naturhefe vermischt, lange geknetet und zu Körpergrößen Laiben verarbeitet. Unter einem großen Leinentuch ruht der Teig drei Stunden bevor er in Form geschnitten und moduliert wird.

Mit den Bäcker-Initialen - wie dem Logo von „Lo Pan Ner“ verziert, werden die flachen, feinwürzigen Brotlaibe in den typischen valdostanischen Mauerwerksöfen gebacken - früher nur einmal jährlich zum Winterbeginn.

In speziellen Holzregalen „ratelë“, die unter dem Dachgebälk hängen werden sie getrocknet und aufbewahrt – von dort verströmen die Dreikilolaibchen ihren aromatischen Duft. Vor Mäusen sicher, musste das „Pan“ früher ein ganzes Jahr halten.

Das langlebige Brot verzehrte man hart, indem man es in Brühe, Bratensauce oder heiße Milch tunkte. In der Gemeinde Hône wird das Pan mit Kastanien, Rosinen, getrockneten Feigen, etwas Zucker und viel Butter zum süßen Knusperbrot Micòoula affiniert.

Seine fein gezuckerte Spur lässt sich bis ins Champorcher-Tal verfolgen, wo das Kastanienbrot bereits im Mittelalter verspeist wurde. Von feiner nussiger Süße ist auch der Flantze. Dieser Kultkuchen wird mit Rosinen, Mandeln und Walnüssen zum Espresso gereicht.

Früher stand in jedem Dorf eine Getreidemühle und ein Gemeinschaftsofen. Sorgfältig restauriert verströmen die steinernen Brot-Öfen ihre wohlige Wärme zum Jahresfest - bringen Menschen um die duftenden Feuerstellen als einen freundlichen „sozialen Brennpunkt“ zusammen.  

Am 3. Oktober werden alle Dörfer die Holzfeuer in fast 60 Öfen entzünden! Die Brote werden gesegnet, verkostet und gekürt.
Bis März 2021 findet im Archäologischen Museum von Aosta eine Ausstellung zur Geschichte der Brotherstellung im Aostatal statt.


Herbstschätze auf dem Marché au Fort in Bard

Im Ambiente des mittelalterlichen Dorfes Bard am Fuße der imposanten Festung, findet alljährlich der größte und wichtigste Lebensmittel-, Wein- und Produktemarkt des Aostatals statt.

Am 10.-11. Oktober 2020 kann man dort etwa 80 Produzenten und Winzer antreffen. Das kulinarische Spektrum bündelt die Herbstschätze von Baum, Blüte und Strauch, die nach alter Tradition zu regionalen Spezialitäten verarbeitet werden.

Neben Variationen aus den saftigen Renetten und dem Golden Delicious – den vom Alpenklima begünstigten Apfelsorten-, ist die kleine Martin Sec Birne eine köstliche Neuentdeckung. Zu Konfitüren, Sirup oder Saft verarbeitet landet sie gerne im Einkaufskörbchen.

Neben den feinen Ölen der Walnuss ist das wahre Gold der Region der „Miel du Val d‘Aoste“: in Aosta schmeckt man wie fein nuanciert Berghonig schmecken kann. Die Bienenstöcke der summenden Nomadenvölker sind vom Talgrund bis auf größere Höhen verteilt.

Der helle und dunkle Blütenhonig, der Kastanien-, Löwenzahn- Rhododendron- und Lindenhonig aus den verschiedenen Bergregionen besticht durch besondere Reinheit und viele Geschmacksnuancen, die von fruchtig bis bitter-süßlich gehen.

Am letzten Sonntag im Oktober wird das Dorf Châtillon zur festlichen Honighauptstadt des Aostatals, die dieses wertvolle Naturprodukt beim Sagra del Miele feiert. Der herbstliche Superstar der Region aber ist La Castagna - die Edelkastanie.


Als wichtige Ingredienz vieler Spezialitäten wird sie gerne deftig mit Speck und Motzetta kombiniert und in sämigen Suppen serviert. Süß landet sie mit Bergbutter oder -milch zur Creme vermengt oder in Grappasirup eingelegt in dem ein oder anderen Souvenir-Gläschen.

Diese Herbstfrucht findet man in der Region zwischen Châtillon, Pont-Saint-Martin und dem Lystals, wo sich etwa 80% aller Kastanienwälder der Region befinden.

Getrocknet begleitet sie ganzjährig. Mit einem Glas Wein der örtlichen Winzer wie den Torrette DOC secco oder den samtweichen Donnas DOC Rotwein stößt man auf die Ernte und den kommenden Winter an. Die nährenden und schmackhaften Vorräte stehen schon bereit.

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02.10.2020 Genussurlaub in Starnberg

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Am Starnberger See vor den Toren Münchens erwartet Genussurlauber lukullisches Sightseeing der Extraklasse. Ausgangspunkt der „Kulinarischen Rundreise“ ist das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, wo Gäste zwei Nächte inklusive Frühstück untergebracht sind.

Ihre Gaumen-Tour begießen sie beim Welcome-Aperitif in der Hemingway Bar, wo die größte Rumsammlung im süddeutschen Raum schlummert.

Zum Dinner gibt’s ein hochklassiges 3-Gänge-Menü im Restaurant Oliv’s. Highlight des Aufenthalts ist am zweiten Abend das 5-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant Aubergine, seit 2014 ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern.

In Schwung zwischen all den Leckereien bleiben Herbsturlauber im Fitnessbereich mit Panoramaterrasse oder auf einer Entdeckungsrunde in der Region Starnberger See, zum Beispiel per Bike oder E-Scooter.

Die „Kulinarische Rundreise“ im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg kostet ab 249 €/Pers. im Superior DZ und kann auch als Gutschein verschenkt werden.

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10.09.2020 Der Südtiroler Herbst ist ein Erlebnis

GFDK - Essen und Trinken

Wimmen, Keltern, Törggelen: Der Herbst ist die ereignisreichste Zeit bei den Südtiroler Weinbauern der Qualitätsmarke „Roter Hahn“. Doch auch wenn die geschäftigen Monate in Weinberg und Keller vorbei sind, gibt es jede Menge zu tun.

Denn die Rebstöcke müssen das ganze Jahr hindurch gut umsorgt werden, damit ein genussvoller Tropfen entsteht. Die Arbeiten reichen vom Zuschnitt im Winter über die Bodenbearbeitung im Frühling sowie die Befruchtung im Sommer bis hin zur Lese und Pressung der Trauben im Herbst.

Die Veredelung erfolgt schließlich im Fass. Erst dann können Vinophile den jungen Wein als sogenannten „Nuien“ beim traditionellen Törggelen genießen.

Was mittlerweile als Kulturgut unter Einheimischen wie Gästen gilt, ist in Verbindung mit einer Wanderung am schönsten.

Denn wer nach einer Tour in Südtirols Süden, durchs Eisacktal oder im Meraner Land eine der vielen „Roter Hahn“-Buschenschänken besucht und das Keschtn-Feuer in der Stube knistert, dem schmecken Knödel, gebratene Kastanien und Wein gleich nochmal so gut.

Die Weinlese oder das „Wimmen“ beginnt, wenn Säure- und Zuckergehalt der Trauben perfekt sind. Früher hat das Südtiroler Weinbauamt die Termine für Vor-, Haupt- und Spätlese festgelegt.

Mittlerweile darf jeder Winzer selbst über den richtigen Zeitpunkt entscheiden, der je nach Wetterverhältnis bis in den November datieren kann.

Dann startet der lange Prozess des Kelterns, sobald der Most von seinen festen Bestandteilen in der Maische getrennt wird.

Danach folgt die Gärung und individuelle Zeit der Reife in Stahltanks, großen Holzfässern oder Barriques. Höhepunkt im Südtiroler Herbst ist das Törggelen.

23 ausgezeichnete Hof- und Buschenschänke empfiehlt das Qualitätssiegel „Roter Hahn“. Dessen bäuerliche Gastgeber pflegen den jahrhundertealten Brauch nach traditioneller Speisen- und Getränkefolge, am authentischsten im Rahmen der Veranstaltungsreihe Törggelen am Ursprung.

Termine für Weinliebhaber im Südtiroler Herbst 2020

13. September         Südtiroler Knödelfest in Sterzing

03. Oktober             Törggelen am Ursprung in ganz Südtirol

10. Oktober             Die letzte Traubenfuhre in Girlan

17. Oktober             Erntedankfest in Bozen

06.-10. November    WineFestival & Culinaria in Meran

Weitere Auskünfte

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10.09.2020 Nach der Ernte ist vor der Ernte

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Winter - Viele gehen davon aus, dass der Weinbauer sich im Winter auf seinen Lorbeeren ausruht – zu Unrecht. Denn sobald die bunten Blätter des Herbsts abgefallen sind, müssen die Rebstöcke einer nach dem anderen zugeschnitten werden. Nur ein paar Fruchtruten dürfen stehen bleiben.

Danach wird das Rebholz entfernt und gehäckselt, um es später als Dünger nutzen zu können. Gern nehmen die Winzer der Marke „Roter Hahn“ ihre Gäste mit in den Weinberg und zeigen ihnen, was während der kalten Monate zu tun ist.

Frühling

Wenn die Reben im März zu „bluten“ beginnen, signalisiert der austretende Saft an den Schnittstellen den Beginn des Südtiroler Frühlings. Nach dem Biegen und Binden werden überflüssige junge Triebe gestutzt, um Qualität und Quantität der Trauben zu garantieren.

Auch der Boden muss im Frühling gut versorgt werden. Mit Grubber, Fräse und Kreislegge lockert der „Roter Hahn“-Bauer ihn auf, säht die Begrünung und düngt.

Sommer

Den ganzen Sommer hindurch überprüft der Bauer regelmäßig seine Pflanzen, schneidet ungesundes Laub ab, biegt Zweige zurück in ihren Drahtrahmen und mulcht die Begrünung, damit sie der Rebe nicht zu viel Wasser nimmt.

Ende Juni dann beginnen die Stöcke unter der Südtiroler Sonne zu blühen. In dieser Zeit hoffen die Weinproduzenten der Marke „Roter Hahn“ auf gutes Wetter, da die Blüten zu viel Regen nicht vertragen.

Ab Mitte Juli reifen diese schließlich langsam zu Trauben heran, bis sie gelesen werden können und der Kreislauf von vorn beginnt.

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02.09.2020 Von Düsseldorfern für Düsseldorf

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Sharing ist Caring. In Zeiten von CoVid-19 haben es besonders Gastronomen schwer, sich finanziell sicher durch die anhaltende Krise zu manövrieren.

Aus dieser Problematik wurde eine Idee geboren, wie mit Herz, oder besser noch mit "Häzz", Düsseldorfer nicht nur Gastronomen helfen können, sondern zugleich ein wenig ihren Dank an diejenigen ausdrücken können, die während der Krise Wichtiges geleistet haben - nämlich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Als im März der "Lockdown" für die Gastronomie des Landes NRW und der Stadt Düsseldorf einsetzte, war dies auch für Michael Krziwon zunächst ein Schock. Wie jede Bar der Stadt würde auch seine Kult- und Kiez-Kneipe, das eben erst 4 Jahre gewordene "Bilker Häzz", keine Gäste mehr bewirten können.

Aber wie so oft in seinem Leben, sah er in dem schlagartigen Wegbrechen aller Einnahmen eine Herausforderung, die es zu nehmen galt - und er hatte einen Joker in der Hand.

Wenige Wochen zuvor hatten sein Service-Team des "Bilker Häzz" und Krziwon sich auf die kommende Sommer-Saison vorbereitet. Dabei hatte das Team, in Zusammenarbeit mit dem westfälischen Meister-Brenner Frank Wigger, für die Gäste des "Häzz" einen ganz eigenen Gin kreiert: "Gin mit Häzz" eben.

Schon seit längerem ist Wigger mit seinem "Tasting Raum" und seiner "Make Your Own Gin"-Tour bereits sehr erfolgreich am Markt. Genau dieser "Gin mit Häzz" erwies sich, während der harten und nötigen Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Verbreitung als wesentliche Säule, um die laufenden Kosten des "Häzz" zu stemmen.

Aus diesem Überraschungs-Erfolg heraus wurde von Michael Krziwon eine Vision geboren: Warum nicht Gastronomen und wichtige Pflegeeinrichtungen der Stadt im Kampf gegen die Pandemie unterstützen - und dabei trinkfreudigen Genießern etwas "Häzz" ins Glas zaubern?

Unterstützung bekommt Krziwon von den beiden Düsseldorfer Unternehmern Björn Borgerding und Walid El Sheikh, die sich direkt bereit erklärten, die Aktion tatkräftig zu unterstützen.

Von Borgerding und seinem Partner Paolo Anania kommt unter anderem ein kostenloser Online-Shop. El Sheikh leistet zusätzlichen Support mit seinen erstklassigen Kontakten in die Gastro-Szene.

Krziwons Idee ist so einfach wie nachhaltig: Der Düsseldorfer "Charity Gin" wird, einzig unter Deckelung der entstehenden Kosten, mit Wigger produziert. Gastronomen, die im eigenen Laden den Gin vertreiben, werden 10 Euro vom Verkaufspreis erhalten.

Alle weiteren Gewinne werden voll und transparent ausgewählten Pflegeinrichtungen und Krankenhäusern in Düsseldorf zugutekommen. Neben dem Verkauf über die teilnehmenden Bars & Kneipen der Stadt gibt es einen exklusiven Online-Vertrieb.

Auch optisch ist der "Charity Gin" ein echter Eye-Catcher, den jeder Gin- und Düsseldorf-Fan in der Sammlung haben sollte. Der Düsseldorfer Künstler und Shootingstar Leon Löwentraut malte exklusiv ein Bild für das Etikett,
welches den Düsseldorfer Kurfürsten und Kunstförderer Jan Wellem zeigt.


Der erst 22-jährige Maler Leon Löwentraut zählt zu den gefragtesten Künstlern unserer Zeit. Seinen ungewöhnlichen Erfolg verdankt er in erster Linie seinen energievollen, farbgewaltigen Gemälden. Sie treffen den Nerv
der Zeit und elektrisieren Kunstfans rund um den Globus. Sein Stil: farbige, abstrakte Kunst - expressive Wucht mischt sich mit cooler Lässigkeit.

Seine Ausstellungseröffnungen sind spektakuläre Top-Events. Ob in New York, Kopenhagen, London oder in St. Petersburg - seine Bilder sind jeweils schon auf der Vernissage in kürzester Zeit ausverkauft.

Zitat Leon Löwentraut

Ich nehme gerne an dieser Charity-Aktion teil und freue mich, dass wir auf diese Weise den wahren Helden des Alltags, also vor allem dem Pflegepersonal, das in dieser schwierigen Zeit für andere da ist, jetzt etwas zurückgeben können. Alle, die in den vergangenen Monaten über sich selbst hinausgewachsen sind,  um anderen zu helfen, brauchen besondere Unterstützung. Mit dieser Aktion setzen wir ein Zeichen für mehr Solidarität.

Zitat Björn Borgerding

Als Michael mit dieser Idee auf mich zukam, war ich direkt bereit zu helfen. In dieser schwierigen Zeit müssen wir alle enger zusammenrücken und uns noch mehr unterstützen. Ich bin jedoch kein Freund davon, nur zu klagen und auf die Hilfe anderer zu warten, sondern lieber mache ich mir Gedanken und packe selber mit an.

Der Ansatz „von Düsseldorfern für Düsseldorf“ mit „ Hilfe zur Selbsthilfe“ ist überragend. Dass darüber hinaus einer der angesagtesten und aufstrebendsten Künstler der Welt, unseren Kurfürsten Jan Wellem für das Etikett gemalt hat, ist natürlich eine wunderbare Geschichte und macht den Gin bestimmt zum begehrten Sammelobjekt.

Zitat Walid El Sheikh
Das Mitwirken an dieser Aktion und die Unterstützung dafür war für mich selbstverständlich, hier geht es um klares Signal an die Menschen, durchzuhalten und nicht aufzugeben, insbesondere an alle die, die mich und mein Schaffen kennen und wissen wie schwer die Zeit für uns derzeit ist.

Wenn dieses Durchhaltevermögen andere inspiriert und die Hoffnung bei ihnen fördert, hat es für mich den Zweck erfüllt. Zudem hilft der Verkauf des Gins mit 10€ pro Flasche jedem teilnehmenden Gastrobetrieb und der Rest der Gewinne hilft karitativen Einrichtung aus Düsseldorf.

Zitat Michael Krziwon

Für viele von uns ist es aktuell eine schwierige Zeit. Um so schöner ist es, wirkliche Solidarität zu spüren und zu leben.

Mit unserem Gin haben wir nicht nur geschmacklich ein tolles Produkt, auch der Gedanke, mit dem Kauf wirklich Menschen zu helfen ist ein schöner. Wenn es zumindest etwas Positives in der aktuellen Zeit gibt, dann ist es das verstärkte Gefühl von Zusammenhalt.

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20.08.2020 Kaffeekultur in Amerika

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But first coffee… Für viele ist ein Start in den Tag ohne das dunkelbraune Wundergebräu kaum vorstellbar. Ob zuhause, während der Arbeit oder unterwegs: Mit einem jährlichen Durschnitt von 166 Litern pro Kopf ist Kaffee noch vor dem Mineralwasser des Deutschen liebstes Getränk*.

 Ähnlich sieht es in den USA aus: Hier steht der beliebte Wachmacher bei 62 Prozent** der Bevölkerung ebenfalls ganz oben auf der Liste.

So wundert es nicht, dass viele US-Metropolen über eine eigene Kaffeekultur verfügen – allen voran Seattle. Keine andere Stadt in den Vereinigten Staaten identifiziert sich so stark mit dem beliebten Getränk wie die Metropole im Pazifischen Nordwesten des Landes.

Als Geburtsort von Starbucks wurde Seattles Kaffeeszene von dem erfolgreichen Unternehmen zweifellos mitgestaltet, jedoch hat die Smaragdstadt noch mehr zu bieten – von ausgefallenen Cafés über kalten Kaffee bis hin zu geführten Touren rund um die heiß geliebte Bohne.

Es begann mit einem berühmten Steuermann…

Fast jeder kennt die berühmten weißen Kaffeebecher mit dem grünen Logo und dem Antlitz der Meerjungfrau – benannt nach dem Steuermann Starbuck aus dem Roman „Moby Dick“ hat die Kaffeehaus-Kette von Seattle aus die Welt erobert, denn der Kaffee-Gigant hat es geschafft, das koffeinhaltige Getränk in den Vereinigten Staaten zu revolutionieren.

Seinen Anfang nahm die Erfolgsgeschichte 1971 am Pike Place Market, wo sich die erste Filiale des Unternehmens befindet.

Wer hier eine der ausgefallenen Kaffeekreationen bestellen möchte, sollte auf jeden Fall Zeit mitbringen, denn es herrscht oft ein reger Andrang an Starbucks-Kaffee-Jüngern aus aller Welt.

Die entspanntere und moderne Alternative zur Filiale am Pike Place Market finden Urlauber in Seattles Stadtteil Capitol Hill – ebenfalls der erste Shop seiner Art weltweit.

Der fast 1.400 Quadratmeter große Starbucks Reserve Roastery & Tasting Room ist eine Kombination aus Rösterei und Café.

Während über den Köpfen der Besucher die Bohnen durch ein Labyrinth aus Kupferrohren rauschen, bereiten geschulte Baristas die perfekte Mischung für das Coffee-Tasting vor. Besonderes Highlight ist die Kaffee-Bibliothek, die aus mehr als 200 Büchern besteht.

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14.08.2020 Die Spuren der Kaffeebohne

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Wer noch tiefer in die Kaffeeszene von Seattle eintauchen möchte, der sollte am „Coffee Crawl“ von Seattle By Foot teilnehmen. Während des zweistündigen, geführten Spaziergangs geht es für die Teilnehmer in die angesagtesten Cafés der Stadt.

Dabei erfahren sie mehr über die Besonderheiten und deren Einfluss auf Seattles Kaffeeszene, probieren zahlreiche Kreationen des Wachmachers und fachsimpeln mit dem Barista des Cafés über die unterschiedlichen Röst- und Brühmethoden.

Der „Coffee Crawl“ führt durch vier Stadtteile im Zentrum der Stadt und in insgesamt sechs Cafés – die Teilnahme kostet umgerechnet 35 Euro (plus Steuern und Gebühren) pro Person.

Dass Kaffee und Schokolade perfekt zusammen passen zeigt Eat Seattle mit der „Chocolate & Coffee Tour“, bei der die Teilnehmer an insgesamt sieben Stopps kleine Leckereien erwarten.

Der ebenfalls zweistündige Rundgang ist für rund 49 Euro (plus Steuern und Gebühren) pro Person buchbar.

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