hamburger-retina

Wir lieben gutes Essen... weil es uns happy macht

12.12.2019 illegale Destillation und der Verkauf von Alkohol

GFDK - Essen und Trinken

Die Prohibition beschreibt ein landesweites Verbot des Verkaufs und der Einfuhr von alkoholischen Getränken, das von Januar 1920 bis Dezember 1933 galt. Befürworter argumentierten, dass es die kriminelle Aktivität verringern würde – in der Realität wurden die illegale Destillation und der Verkauf von Alkohol weit verbreitet.

Die Prohibitionszeit war zwar nicht die Geburtsstunde der Cocktails, aber sie erlebten einen Kreativitätsschub: So genannte Flüsterkneipen („Speakeasies“) boten Mischgetränke an, um den Geschmack von illegalem Alkohol zu überdecken.

Einige der entstandenen Cocktails aus dieser Zeit sind auch heute noch beliebt, darunter der Whiskey Sour, der Mint Julep und Tom Collins. Heute, 100 Jahre nach der Einführung der Prohibition, floriert die Bar- und Kneipenszene der USA, mit kultigen Läden, die hinter Geheimtüren, Bücherregalen und Vorhängen versteckt sind.

Doch statt gepanschtem Alkohol erwarten die Besucher einige der originellsten Cocktails in stilvoller Umgebung. Neben den Legenden aus den berühmtesten Speakeasies erzählt das „Las Vegas Mob Museum“ weitere Geschichten der Prohibition, in Savannah (Georgia) befindet sich das einzige Prohibitionsmuseum des Landes.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

11.12.2019 Generation Z weiß nicht wie man sich benimmt

GFDK - Essen und Trinken

Die Adventszeit ist die Zeit der Besinnlichkeit, in der sich die Menschen wieder mehr dem Wichtigen in ihrem Leben zuwenden und daher mehr Zeit mit Freunden und Familie suchen. Man trifft sich auf Weihnachtsmärkten oder plant gemeinsame Essen ein. Neueste Forschungsergebnisse von Mintel verraten jedoch, dass die meisten Europäer* sonst eigentlich gerne alleine essen.

Der in der Zeitspanne zwischen Januar und Februar 2019 geführten Umfrage zufolge isst im Durchschnitt knapp ein Drittel der Europäer jede Mahlzeit allein. In Polen sind das 40 Prozent der Verbraucher, gefolgt von 33 Prozent der Briten, 31 Prozent der Deutschen, 30 Prozent der Franzosen und je 29 Prozent der Spanier und Italiener.

Die Studie weist ebenfalls darauf hin, dass Mahlzeiten mit der Familie einen hohen Stellwert einnehmen. So finden mehr als 8 von 10 Spaniern (84 Prozent), Italienern (83 Prozent) und Franzosen (82 Prozent) gemeinsame Familienessen wichtig. In Polen stimmen dem 79 Prozent, in Deutschland 78 Prozent und in Großbritannien 75 Prozent der Verbraucher zu.

Edward Bergen, Global Food & Drink Analyst bei Mintel, erklärt:

„Immer hektischere Tagesabläufe resultieren in weniger Zeit für Dinge, die einem eigentlich wichtig sind, wie z. B. gemeinsame Mahlzeiten mit Freunden und Familie. Das erkennt man auch an dem wachsenden Trend, dass viele Menschen alleine essen.

Das Smartphone ist dabei nicht vollends unschuldig, denn immer mehr Verbraucher bevorzugen die „Gesellschaft“ ihres Telefons statt die anderer Menschen. In der festlichen Jahreszeit genießen sie es jedoch, wieder mehr gemeinsame Mahlzeiten einzuplanen – was heutzutage kein einfaches Unterfangen mehr ist.“

Ein Fest der schlechten Tischmanieren

Übeltäter für unsere schlechten Tischmanieren ist der Mintel-Forschung zufolge die Technologie, wobei das Telefonieren und Schreiben von SMS-Nachrichten am Essenstisch wohl die gröbsten Verstöße gegen den Knigge sind.

Über die Hälfte (55 Prozent) der spanischen Verbraucher gibt zu, ihr Telefon während Mahlzeiten zu benutzen. Dabei sind sie nicht allein: 53 Prozent der Polen und 51 Prozent der Italiener bekennen sich ebenfalls zu diesem Fauxpas. Am anderen Ende der Skala finden sich die Briten (32 Prozent), Franzosen (23 Prozent) und Deutschen (21 Prozent) wieder, die weniger dazu geneigt sind, ihre Telefone beim Essen zu zücken.

Besonders Jüngere zwischen 16 und 24 Jahren – auch als Gen Z bekannt – tendieren eher dazu, ihre Handys in Gesellschaft anderer zu nutzen. Hier führen ebenfalls die spanischen (76 Prozent) und die polnischen Verbraucher (72 Prozent) dieser Altersgruppe. Doch auch 67 Prozent der italienischen, 62 Prozent der britischen sowie über die Hälfte der französischen und deutschen Gen Zs (jeweils 52 Prozent) scheinen nicht von ihren Mobiltelefonen wegzukommen.

Natürlich ziehen uns nicht nur unsere Smartphones in den Bann – die Rede ist vom Fernseher und von Videospielen. Bekannt für ihre Liebe zum TV geben 7 von 10 Briten zu, beim Essen fernzusehen oder Video-Games zu spielen. Der Studie zufolge tun dies ebenfalls 68 Prozent der polnischen, 59 Prozent der spanischen und 57 Prozent der italienischen Konsumenten.

„Die digitale Ära hat definitiv die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, verändert – auch in Gesellschaft von Freunden und Familie. Wir sind hungrig nach dem ständigen Fluss an neuen Informationen und die sogenannte „fear of missing out“ hört nicht am Essenstisch auf. Das zeigt sich insbesondere bei den jüngeren Verbrauchern, die ständig und überall ihre Handys kontrollieren.

Hersteller und Marken bietet sich die Möglichkeit, durch das Interesse an digitalen Service-Angeboten an Verbraucher heranzutreten, um ihre Sinne wieder dazu zu schärfen, welche Lebensmittel und Getränke sie eigentlich zu sich nehmen.

Mahlzeitplanungs-Apps könnten beispielsweise dabei helfen, eine gesunde Auswahl an Lebensmittel zu treffen und die eigenen Kochkünste auszufeilen. In der heutigen Welt müssen Lebensmittel- und Getränkehersteller Kreativität beweisen und mehrere Kommunikationskanäle bespielen, die für ihre Zielgruppen relevant sind, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.

Ein weiterer Weg dies zu erreichen, bietet die Produktentwicklung: Nicht nur Geschmack, sondern auch auf spannende Texturen, Farben und Aromen können hierbei neue Anreize setzen und sollten nicht vernachlässigt werden.“

*Die Verbraucherstudie wurde mit jeweils 2000 Internetnutzern über 16 Jahren in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und Polen in der Periode zwischen Januar und Februar 2019 geführt.

mehr

06.12.2019 Gipfel für Feinschmecker

GFDK - Essen und Trinken

Kaiserschmarrn oder Bouillabaisse, internationale Starköche oder Tiroler Familienrezepte – das kulinarische Angebot von St. Anton am Arlberg ist gleichermaßen vielfältig wie sein Skigebiet.

Acht Restaurants aus der Urlaubsregion führt der neu erschienene Gault-Millau 2020 mit insgesamt 118,5 Punkten und 22 Hauben. Damit bietet der österreichische Wintersportort seinen Gästen eine große Auswahl an Spitzenküche auf hohem Niveau. Wer’s lieber einfach mag, bleibt den beliebten Tiroler Schmankerln treu.

Das Restaurant des Hotel Tannenhof in St. Anton am Arlberg führen die Herausgeber des Gault-Millau seit Jahren auf der Bestenliste. Mit seiner „Creative Alpine Kitchen“ unter Leitung von Starkoch James Baron hat das Haus 2020 erstmals vier Hauben (18 Punkte) erzielt.

Fans edler Tropfen kehren direkt an der Skipiste von St. Christoph in die Hospizalm (3 Hauben) mit der hochkarätigen Weinauswahl von Adi Werner ein. In dessen Keller lagern wertvolle Raritäten sowie rund 2.900 Großflaschen wertvoller Bordeaux-Weine (bis 27 Liter) – eine der bedeutendsten Sammlungen weltweit.

Ein exklusives Pendant zur herkömmlichen Einkehr ist auch die Verwallstube am Galzig: Mitten im Skigebiet speisen Gäste dort an weiß gedeckten Tischen. Das nur per Gondel oder Piste erreichbare Tiroler Bergrestaurant belohnte der Gault-Millau 2020 mit drei Hauben bei 15 Punkten.

Auch die Alte Stube im Hotel Schwarzer Adler darf sich künftig mit zwei Hauben (13,5 Punkte) schmücken. Über erneute Auszeichnungen freuen sich zudem das Hospiz Gourmet Restaurant im Arlberg Hospiz, die Alpin Gourmet Stube im Hotel Gletscherblick, die Raffl’s Stubn im Hotel St. Antoner Hof (je 3 Hauben) sowie die Sonnbichl Stube (1 Haube).

Gault-Millau-Führer 2020: Die Restaurants in St. Anton am Arlberg/Tirol

18 Punkte, 4 Hauben                Hotel Tannenhof

16 Punkte, 3 Hauben                Hospiz Gourmet Restaurant im Arlberg Hospiz

15 Punkte, 3 Hauben                Raffl‘s Stubn im Hotel St. Antoner Hof

15 Punkte, 3 Hauben                Galzig Verwallstube

15 Punkte, 3 Hauben                Hospizalm St. Christoph

15 Punkte, 3 Hauben                Alpin Gourmet Stube im Hotel Gletscherblick

13,5 Punkte, 2 Hauben             Alte Stube im Hotel Schwarzer Adler

11 Punkte, 1 Haube                 Sonnbichl Stube

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

04.12.2019 Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

GFDK - Essen und Trinken

Vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt München erwartet Genussurlauber lukullisches Sightseeing der Extraklasse. Die „Kulinarische Rundreise“ beinhaltet zwei Nächte mit Frühstück im Vier Sterne Superior Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg.

Neben dem Welcome-Aperitif erwartet Gäste außerdem ein „Rumflight“ in der Hemingway Bar, wo die größte Rumsammlung im süddeutschen Raum schlummert. Weiter enthält das Package ein Dinner im Hotelrestaurant Oliv’s mit bodenständigen, regionalen Kreationen.

Highlight ist schließlich das 5-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant Aubergine, seit 2014 ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern. Für Entspannung zwischen den Leckereien sorgt der hauseigene Wellness- und Fitnessbereich.

Die „Kulinarische Rundreise“ im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg gibt’s ab 249 €/Pers. im Superior DZ und kann auch als Gutschein verschenkt werden. Und wer schon mal da ist sollte zur Weihnachtszeit auch Garmisch Partenkirchen besuchen.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

 

mehr

14.11.2019 Gute Nachrichten für Genussurlauber

GFDK - Essen und Trinken

Kurz gemeldet- Feinschmecker können sich freuen. Gute Nachrichten für Genussurlauber in Engelberg: Das Restaurant Hahnenblick mit Aussicht auf den namensgebenden Hausberg des Zentralschweizer Klosterdorfs gehört ab Winter 2019/20 zur Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, also dem besten Prozent aller Küchen des Landes.

Inhaber Marcel Ineichen und sein Team wussten die Prüfer mit traditionellen Gerichten in lokaltypischem Ambiente zu überzeugen. Weitere Kriterien für die Klassifizierung als Gilde-Betrieb sind etwa sorgfältig zubereitete, marktfrische Produkte, Kreativität und persönliches Engagement der Gastgeber.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

07.11.2019 Lanzarotes coolste Cocktail-Locations

GFDK - Essen und Trinken

Ob im 17. Stock, auf vier Rädern oder in einer Höhle: Die Kanareninsel Lanzarote lockt nicht nur mit rauer Vulkanlandschaft und weißen Stränden, sondern auch ganz außergewöhnlichen Bars. Wo der Cocktail-Genuss zum Erlebnis wird, zeigen die folgenden Locations.

Überm Atlantik: El Chiringuito

Die feinsandigen Playas de Papagayo und das Meer im Blick haben Gäste des El Chiringuito. Hoch oben auf den Klippen von Lanzarotes Südküste thront die Bar fernab der Zivilisation – andere Häuser oder Hotels sind dort nicht zu finden.

Neben allerlei Drinks dürfen sich Urlauber vor allem über frischen Fisch freuen. Besonders schön ist der Besuch bei Sonnenuntergang. Das Lokal erreichen Reisende über eine ungeteerte Straße, für die Einfahrt ins Naturschutzgebiet Los Ajaches müssen sie 3 Euro zahlen. Geöffnet täglich 11 bis 19 Uhr.

Natur trifft Architektur:  Höhlenbar La Cueva im Dorf Nazaret

Kunstvoll in einen vulkanischen Steinbruch integriert ist die Höhlenbar La Cueva im Dorf Nazaret. Als Teil der Casa Omar Sharif, ehemaliges Anwesen des 2015 verstorbenen Schauspielers, bildet sie zusammen mit dessen ehemaligem Wohnhaus (jetzt Museum), einem Restaurant und zwei Apartments das Gesamtkunstwerk „LagOmar“ im Herzen Lanzarotes bei Teguise.

Weiß getünchte Wände stehen in Kontrast zu schwarzem Lavagestein, die Sitzplätze sind direkt in die Felswand gebaut. Neben einer breiten Cocktail-Auswahl erwartet Feierlustige cooler Sound: Mal stehen DJs an den Plattentellern, mal gibt es Live-Musik. Öffnungszeiten dienstags bis sonntags ab 18.30 Uhr.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

 

mehr

07.11.2019 Lanzarotes coolste Cocktail-Locations

GFDK - Essen und Trinken

Natur trifft Architektur - Kunstvoll in einen vulkanischen Steinbruch integriert ist die Höhlenbar La Cueva im Dorf Nazaret. Als Teil der Casa Omar Sharif, ehemaliges Anwesen des 2015 verstorbenen Schauspielers, bildet sie zusammen mit dessen ehemaligem Wohnhaus (jetzt Museum), einem Restaurant und zwei Apartments das Gesamtkunstwerk „LagOmar“ im Herzen Lanzarotes bei Teguise.

Weiß getünchte Wände stehen in Kontrast zu schwarzem Lavagestein, die Sitzplätze sind direkt in die Felswand gebaut. Neben einer breiten Cocktail-Auswahl erwartet Feierlustige cooler Sound: Mal stehen DJs an den Plattentellern, mal gibt es Live-Musik. Öffnungszeiten dienstags bis sonntags ab 18.30 Uhr.

Mit Panoramablick: Star City Coffee & Gastro Bar

Im 17. Stock des Arrecife Gran Hotel & Spa, Lanzarotes einzigem Hochhaus, liegt die neu renovierte Star City Coffee & Gastro Bar. Dank Rundumverglasung genießen Besucher bei Frühstück oder Sundowner den Blick über nahezu die gesamte Kanareninsel: Man sieht Strände und den Atlantik, das Häusermeer der Inselhauptstadt und dahinter Vulkanberge. Geöffnet sonntags bis donnerstags von 9.30 bis 24 Uhr, freitags sowie samstags bis 1 Uhr.

Für kreative Köpfe: Die Bar El Almacén

Die Bar El Almacén in Lanzarotes Hauptstadt Arrecife formt zusammen mit zwei Ausstellungsräumen und einem Arthouse-Kino das gleichnamige Kulturzentrum der Kanareninsel. Durch die Verbindung zweier Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert entstanden, beherbergte das Gebäude einst Lanzarotes Kunst- und Handwerksschule.

1973/74 wurde es vom Inselarchitekten César Manrique zum Kulturzentrum umgestaltet. Bis heute ist die Bar bekannter Treffpunkt für Kunst- und Kulturinteressierte und überzeugt auch Freunde kanarischer Spezialitäten:

So stehen auf der Speisekarte Tapas aus traditionellen Zutaten, dazu werden lokale Weine sowie Bier und Spirituosen serviert. Geöffnet dienstags, mittwochs und samstags von 12.30 bis 24 Uhr, donnerstags und freitags von 12.30 bis 1 Uhr.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Zur Startseite

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

 

mehr

26.10.2019 Büffelmozzarella nicht so edel wie sein Ruf

GFDK - Essen und Trinken

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN macht abermals auf die verheerenden Tierschutzmängel aufmerksam, die auf vielen Büffelfarmen Italiens noch immer herrschen. Neues Material, das der Organisation zugespielt wurde, zeigt abgemagerte und kranke Tiere in verdreckten Ställen.

Diese Zustände zeichnen ein wenig luxuriöses Bild des weltweit beliebten Edelprodukts ‚Mozzarella di Bufala Campana DOP‘. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage hat VIER PFOTEN die Maßnahmen von 13 Supermarktketten im deutschsprachigen Raum für mehr Tierwohl bei der Büffelhaltung bewertet.

Es zeigt sich, dass die Supermärkte ihre Bemühungen um Mindeststandards in den vergangenen Jahren stark verbessert haben. Dennoch kann VIER PFOTEN Büffelmozzarella nach wie vor nicht mit gutem Gewissen empfehlen.

„Wir haben Tierwohlkriterien, Kontrollen und die Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette bei Aldi Süd & Nord, Kaufland, Lidl, Rewe abgefragt“, erklärt Nina Jamal, Kampagnenleiterin Nutztiere und Ernährung bei VIER PFOTEN. „Positiv ist, dass der Handel einige konkrete Maßnahmen in die richtige Richtung gesetzt hat.

Leider zeigen die Bedingungen vor Ort aber, dass die Büffelhaltung nach wie vor von einem Top-Standard weit entfernt ist. Zum derzeitigen Zeitpunkt rät VIER PFOTEN daher jenen Konsumenten, die nicht auf Mozzarella verzichten wollen, auf Bio-Produkte aus Kuhmilch zu setzen."

Seit VIER PFOTEN im Jahr 2014 seine Arbeit zu Büffelmozzarella begann, gab es einige positive Veränderungen. So streben Farmen mittlerweile aus Eigeninitiative bessere Haltungsbedingungen an, und Supermärkte stellen Tierwohlforderungen an ihre Lieferanten. Auf vielen italienischen Büffelfarmen zeichnet sich allerdings noch immer ein grausames Bild ab:

Die Tiere werden in kleinen, verdreckten Ställen gehalten und ohne Zugang zu grünen Weideflächen. Oft fehlt den Wasserbüffeln Zugang zu Wasser oder Schlamm, in dem sie sich, ihren natürlichen Instinkten entsprechend, baden und abkühlen können. Einige der Tiere waren stark unterernährt.  

„Die Zustände auf den Farmen sind schockierend. Supermärkte, Händler und Produzenten vermarkten Büffelmozzarella als hochwertiges Produkt. Dann müssen aber auch die Haltungsbedingung entsprechend hochwertig sein. Wir fordern regelmäßige und verpflichtende Tierschutzkontrollen“, sagt Jamal.  

Außerdem fordert VIER PFOTEN Supermärkte und Einzelhändler auf, ihre Marktmacht zu nutzen: „Sie sollen eigenständige Kontrollen durchführen“, sagt Jamal. „Außerdem müssen sie viel vehementer auftreten, um die Einhaltung verbindlicher Tierschutzkriterien sowie unabhängige Kontrollen auf den Betrieben durchzusetzen."

Männliche Kälber als lästiges Abfallprodukt

Bereits im August 2018 machte eine von VIER PFOTEN ebenfalls in Italien durchgeführte Recherche das Leid der männlichen Büffelkälber deutlich. Als wertloses Nebenprodukt betrachtet, werden die Jungtiere oft bewusst vernachlässigt. Sterben sie nicht an den Folgen der schlechten Haltungsbedingungen, werden sie durchschnittlich 30 Tage nach ihrer Geburt ermordet.

Doch die Situation der männlichen Kälber verbessert sich langsam: Mittlerweile erhalten Bauern laut einer staatlichen Verordnung eine kleine Prämie, wenn sie das Kalb ordnungsgemäß zum Schlachter bringen. Außerdem sorgt eine neue Checkliste der italienischen Regierung dafür, dass die speziellen Tierwohlkriterien für Wasserbüffel bei Kontrollen berücksichtigt werden.  

Das Geschäft mit der Büffelmilch  

Kampanien ist mit 90 Prozent der Büffelmilchgewinnung die produktionsstärkste Region Italiens. 74 Prozent der rund 400.000 in Italien lebenden Wasserbüffel werden in Kampanien gezüchtet. Insgesamt gibt es landesweit über 2.200 Büffelfarmen.

Die überwiegende Mehrheit davon – 77 Prozent – sind reine Milchproduzenten, 14 Prozent sind reine Fleischproduzenten und nur neun Prozent nutzen die Tiere sowohl für die Milch- als auch Fleischproduktion.

Büffelmozzarella aus Kampanien trägt das DOP-Siegel (Denominazione di Origine Protetta, geschützte Herkunftsbezeichnung) und ist der Exportschlager Zentral- und Süditaliens. Hauptabnehmer des Luxuskäses sind Frankreich, Deutschland, Großbritannien, USA, Schweiz und Spanien.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

16.10.2019 Natürlich aus der Seenplatte

GFDK - Essen und Trinken

Bitterlikör, Schafskäse & Co – die Mecklenburgische Seenplatte im Nordosten Deutschlands zeichnet sich durch Vielfältigkeit ihrer lokalen Produkte und Hersteller aus.

Der pommersche Bitterlikör „Alte Pomeranze“ wird im Land der 1000 Seen auf traditionelle Weise hergestellt. Dabei legt die Hahnsche Gutsmanufaktur in Liepen größten Wert auf edle Zutaten, monatelange Reifung in massiven Fässern sowie regionale Verbundenheit.

Die Pomeranzenfrucht, eine Urform der Orange, verleiht dem Traditionsgetränk sein würzig-herbes Aroma. Neben Fruchtschalen besteht der Bitterlikör aus sieben Gewürzen, Kräutern und Wurzeln, die jeweils natürliche Wirkungen haben. Feinschmecker genießen die „Alte Pomeranze“ am besten pur, gemischt mit frischem Saft oder als Veredelung für Süßspeisen. Rezeptideen haben wir auch zu bieten.

Der pommersche Bitterlikör, die Alte Pomeranze, geht auf die jahrhundertealte Vorliebe für Pomeranzen der Familie der Grafen Hahn zurück, die die empfindlichen Pomeranzen über Generationen in der Orangerie des Schlosses Basedow züchtete. Die Alte Pomeranze wird in traditioneller Weise hergestellt. Sie wird seit jeher wegen ihres einzigartigen Geschmacks genossen.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

 

mehr

03.10.2019 Wein aus Südtirol

GFDK - Essen und Trinken

Gleich fünf bäuerliche Betriebe erfüllen die strengen Qualitätsansprüche der Marke „Roter Hahn“ und erweitern die Liste nun um Wein, für den die Region südlich der Alpen so berühmt ist.

Die fünf neu aufgenommenen Weingüter Pardellerhof in Marling (Meraner Land), Griesserhof in Vahrn und Santnerhof in Mühlbach (beide im Eisacktal) sowie Strickerhof in Eppan und Oberpreyhof in Kaltern (beide an der Weinstraße in Südtirols Süden) unterliegen strengen Kriterien:

Wir prüfen genau, ob die Trauben jeweils von den eigenen Weinbergen stammen“, erklärt Hannes Knollseisen, zuständig für die Qualitätssicherung der Marke „Roter Hahn“.

Zudem werden ausschließlich Weine zugelassen, welche die kontrollierte Ursprungsbezeichnung DOC tragen. Einzige Ausnahme bilden die sogenannten PIWI-Weine mit ihren pilzwiderstandsfähigen Rebsorten.

„Darüber hinaus müssen sich die bäuerlichen Produzenten regelmäßigen Blindverkostungen durch eine Experten-Kommission unterziehen.

Nur Weine, die hinsichtlich Herkunft, Qualität und Geschmack keinerlei Makel aufweisen, dürfen das Gütesiegel tragen“, so Knollseisen.

Beim „Roter Hahn“-Mitglied Griesserhof in Vahrn/Südtirol können sich Gäste nicht nur mit Wein von Bauer Paul eindecken, sondern auch im familieneigenen Buschenschank einkehren und die feinen Tropfen dort genießen

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr
Treffer: 163
Top