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22.11.2022 Mit Rauch gegen böse Geister

Brauchtum, Tradition und Genuss auf den Südtiroler Bauernhöfen

von: GFDK - Reisen und Urlaub

Sobald jenseits des Brenners der erste Schnee gefallen ist und auf den landwirtschaftlichen Betrieben wieder das Vieh im Stall steht, die Arbeit im Obstgarten ruht und der Wein abgefüllt ist, kehrt auf Südtirols Urlaubs-Bauernhöfen behagliche Gemütlichkeit ein.

Dann haben die Gastgeber der Marke „Roter Hahn“ endlich Zeit, sich ausgiebig lieb gewonnen Familientraditionen und altüberlieferten Ritualen, aber auch ihren ganz persönlichen Leidenschaften zu widmen.

Dazu zählen genussvolle Stunden in der warmen Stube am knisternden Kaminofen ebenso wie ausgiebige Outdoor-Aktivitäten.

Gern lassen die Bauern große und kleine Urlauber daran teilhaben – so lernen Wissbegierige zum Beispiel, was man aus Tannenzapfen alles basteln kann, wie man Zelten backt und richtig räuchert, aber auch wohin die schönsten Winterwanderungen führen oder wie man ein Lagerfeuer im Schnee macht.

Danach werden gemeinsam Knödel gekocht und sowohl hochprozentige als auch alkoholfreie Spezialitäten vom Hof verkostet.

Basteln aus Naturmaterialien

Wer Spaß am Basteln hat, werkelt auf Wunsch zusammen mit den Gastgebern in der Bauernstube seines Südtiroler „Roter Hahn“-Urlaubshofs. Verarbeitet wird in der Regel das, was der Hof und seine Umgebung hergeben – gesammelt werden die Naturmaterialien gemeinsam.

Hinterher entstehen in geschickter Handarbeit und mithilfe lang überlieferter Techniken Christbaumanhänger aus Holz, Männchen aus Tannenzapfen, Sterne aus Stroh oder sogar eine neue Mütze aus Schafwolle – oftmals begleitet von bäuerlichen Instrumenten wie Ziachorgel oder Hackbrett.

Mit Rauch gegen böse Geister

In Südtirol wird Brauchtum noch gelebt und von Generation zu Generation weitergegeben: Um zum Beispiel gegen das Schlechte gefeit zu sein und das Anwesen zu reinigen, räuchern zahlreiche Bauersfamilien noch heute Haus und Hof mit Weihrauch aus.

Ursprünglich insbesondere an den traditionellen zwölf Rauhnächten zwischen dem Thomastag am 21. Dezember und dem 6. Januar durchgeführt, findet das Ritual auf den meisten landwirtschaftlichen Domizilen von „Roter Hahn“ mittlerweile nur noch zwei- bis dreimal rund um den Jahreswechsel statt.

Wer sich für das Räuchern interessiert, darf auf einigen Höfen der Qualitätsmarke auf Wunsch gern dabei sein. An Heiligdreikönig haben auch die Sternsinger ihren großen Auftritt. Mit geweihter Kreide schreiben sie die Jahreszahl sowie ihre Initialen an die Haustüren:

C+M+B für die Heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Die Buchstaben haben noch eine andere Bewandtnis. Sie stehen für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.

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