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06.01.2009 100 gemälde und zeichnungen

Maria Lassnig: Das neunte Jahrzehnt im Mumok Wien vom 13.2. bis 17.5.2009

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Maria Lassnig zählt international zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Das MUMOK widmet ihr anlässlich ihres 90. Geburtstags eine große Personale, die sich vorwiegend auf Arbeiten der letzen 10 Jahre konzentriert. Die rund 100 gezeigten Gemälde und Zeichnungen belegen das feine Gespür der Malerin für die dunklen Seiten der menschlichen Seele und zeigen zu welchem vielfältigen und kraftvollen Spätwerk die Künstlerin gefunden hat. Lassnig gilt als Vorreiterin und Visionärin für nachfolgende Generationen von Künstlern und hat deren künstlerische Entwicklungen entscheidend mitgeprägt. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Beobachtung des Körpergefühls durch das Medium der Malerei: 'Es ist sicher, ich male und zeichne nicht den 'Gegenstand’ Körper, sondern ich male Empfindungen vom Körper.' (Maria Lassnig, 1999). Für ihr Lebenswerk wurde die Künstlerin mehrfach geehrt und ausgezeichnet: u.a. mit dem Großen Österreichischen Staatspreis (1988 als erste bildende Künstlerin), dem Oskar Kokoschka-Preis (1998) und dem Max Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main (2004).

Ausstellungsort: Mumok Wien, 13.2. bis 17.5.2009, Eröffnung: 12.02.09 19.00 Uhr, Infos unter: www.mumok.at Ausführliche Infos zur Künstlerin unter: www.wikipedia.org/wiki/Maria_Lassnig

 

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