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14.08.2016 dritte Recycling-Kollektion

Pharrell Williams x G-Star - Kleidung aus recycelten Plastikflaschen rettet die Umwelt

von: GFDK - Redaktion

Das Amsterdamer Denim-Unternehmen G-Star Raw arbeitet schon länger an innovativer Kleidung aus recycelten Plastikflaschen. Es wurden bereits über zwei Millionen Flaschen aus dem Meeresgebiet rund um Australien und Indonesien gefischt, zerkleinert und zu Garn verarbeitet. Das Garn wird dann Jeansjacken, -hosen, aber auch Shirts und Tops verarbeitet.

Es macht die Kleidung nicht nur weich, sondern auch extrem haltbar und resistent gegen Verschleißung und Nässe. Für die bereits dritte Recycling-Kollektion haben sie wie schon zuvor niemanden geringeren als den Happy-Sänger Pharrell Williams ins Boot geholt. Er ist unter anderem Anteilseigner von Bionic Yarn, das das Recycling-Garn produziert. Nun wurde bekannt, dass er sogar Miteigentümer von G-Star geworden ist und erneut eine eigene Kollektion für G-Star herausgebracht hat.

Pharrell Williams für G-Star Raw H/W Kollektion 15/16


Nach neuesten Meldungen der Zeitschrift "Textilwirtschaft" ist Pharrell Williams nicht nur Creative Director von G-Star, sondern auch Miteigentümer. Williams war begeistert von der Unternehmensausrichtung und schätzte die innovativen und eigenständigen Gedanken in Sachen Nachhaltigkeit und die Rettung des Ozeans. Zudem gefällt ihm der raue Denim-Look, der als Markenzeichen für G-Star Raw gilt.

Aus diesem Gedanke entstand die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem Sänger. Er entwarf seine eigene Herbst/Winter Kollektion für 2015/16 mit vielen nachhaltigen It-Pieces und seiner ganz eigenen Handschrift. Als Symbol für die gesamte Kollektion wählte Williams einen Oktopus.

Seine Tentakeln schlingen sich über die Shirts, Tops, Jeansjacken und Hoodies. Mal sieht man ihn komplett, dann nur von unten oder von der Seite und ab und zu hinterlässt er nur seine Tintenringe. Selbstverständlich wählte Williams die Farben des Ozeans, also verschiedene Blautöne, Weiß und Schwarz, die sich perfekt mit den Denim-Farben ergänzen. Ein Teil der Kollektion ist schon bei einigen Online Shops wie Fashion ID zu bewundern.

Nachhaltige Kleidung für "Raw for the Oceans"


Pharrell Williams ist eine Stil-Ikone und machte den übergroßen Vivienne-Westwood-Hut zu seinem Markenzeichen. Ihm liegt nicht nur stilvolle Kleidung am Herzen, sondern vor allem die Nachhaltigkeit von Mode. Bereits im Jahr 2014 kooperierte er mit seiner Firma Bionic Yarn und G-Star Raw, um gemeinsam das Projekt "Raw for the Oceans" ins Leben zu rufen.

Die Kleidungsstücke wurden aus mindestens 50 Prozent organischer Baumwolle und 38 Prozent recycelten Plastikflaschen hergestellt. Nun hat sich Williams als Miteigentümer in das Unternehmen G-Star eingekauft und arbeitet dort als Creative Director. Ab jetzt kann er mitbestimmen, woran gearbeitet wird und an den Innovationen mitwirken und teilhaben. Die Zusammenarbeit verkündete der HipHop-Star stolz bei Instagram und postete dieses Selfie.

Wir ziehen den Hut vor Pharrell Williams, der sich im großen Stil für nachhaltigere Mode einsetzt, die tragbar und bezahlbar ist. Er ist ein Vorreiter und Weltverbesserer in der Modebranche. Er hat uns bewiesen, dass er nicht nur ein kreatives Köpfchen bei seinen Song besitzt, sondern auch innovative Ideen in Sachen Style und Nachhaltigkeit.

Nicht zuletzt verhilft er mit seiner Bekanntheit dem Unternehmen und dem Projekt zu mehr Aufmerksamkeit. Er inspiriert die Menschen und sendet die Message, dass durch neue Ideen und Projekte Veränderungen möglich sind, wenn alle an einem Strang ziehen. So cool war nachhaltige Mode noch nie!

Rettet die Umwelt - Das Plastik Problem der Weltmeere

Nur mal zur Anschauung. Im pazifischen Ozean schwimmt zusammengenommen eine Plastik-Insel von der Größe die das Vierfache der Fläche von Deutschland ausmachen würde. Wohlgemerkt, das sind nur die Ergebnisse für den pazifischen Ozean. Aber die gesamten Weltmeere sind von Plastik bedroht.

Plastik tötet

Die Meeresbewohner nehmen kleine Plastikteilchen mit der Nahrung auf oder verwechseln auch große Teile mit Nahrung. Jährlich verenden 1 Million Vögel und über Hunderttausend Meerestiere, auch Delfine, an dem Plastikmüll. Durch den Fischfang landet der Plastik am Ende der Kette bei uns auf dem Teller.

Die Forscherin Sylvia Earle warnt vor einer historischen Krise der Ozeane. 90 Prozent der großen Fische sind seit den 50 jahren verschwunden, Thunfische, Haie, Schwertfische, Dorsche, Heilbutte, die Bestände sind einfach kollabiert. Auch etwa die Hälfte der Korallenriffe ist verloren. Wir fangen, töten und verkaufen Meerestiere in beispiellosem Ausmaß. Es ist eine Katastrophe, sagt sie in einem Interview mit Philip Bethge "Spiegel-Online".


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